Interlaced

Aus Gleitz DVDWiki

Wechseln zu: Navigation, Suche

Mit Interlaced, was auf Deutsch soviel wie Zeilensprung od. Zeilenversatz bedeutet, bezeichnet man das Verfahren als auch das Ergebnis, der Trennung von Geraden und ungeraden Zeilen. Es werden dabei als erstes alle geraden und dann alle ungeraden Zeilen eines Bildes übertragen.

Sinn dieser Trennung ist es die Bildfrequenz bzw. Bildwiederholfrequenz zu erhöhen. Als man die "Laufenden Bilder" erfand, stellte man fest, das man ab einer bestimmten Bildanzahl pro Sekunde(fps) das gesehene als "flüssige" Bewegung wahr nimmt. Das ist bei etwas mehr als 20 fps der Fall. Für den Film nutzt man deshalb 24 FPS. Leider ermüdet das auge bei längerer Zeit bei dieser Bildfrequenz. Ab etwa 50 fps ist kaum noch ein unterschied zum normalen sehen fest zu stellen. Darum hat man sich den trick einfallen lassen jedes Bild zweimal (im Kino) bzw 50 Halbbilder zu zeigen. Beim Kino macht man dies, in dem man einen Ring zwischen Film und Linse rotieren lässt, welches währent jeden Bildes zwei mal eine Lücke lässt. Beim Fernsehen nutzt man sogenannte Halbbilder. Wobei ein Halbbild jeweils alle Geraden bzw alle ungeraden Zeilen eines Bildes sind. Interlaced ist somit die älteste und auch einer der effektivsten Kompressionen die es gibt. Leider geht beim TV dadurch sehr viel Information verloren. Bei der nächsten, der dritten Generation des Fernsehen, dem HDTV, wird es auch keine Interlaced(progressiv)Versionen geben.


Siehe auch

Persönliche Werkzeuge