Probs mit Divx Dateien über 2GB

  • Hey!
    Habe folgendes Problem.
    Mein Divx Player Yamada 6600 kann nur Filme (auf DVD mit Nero 5.5 gebrannt)
    kleiner als 2GB abspielen. Bei größeren dateien bricht er nach ca.50% ab.
    Liegt es am brennen?
    Ich kann den Film nicht im ISO Mode brennen_größer als 2GB meckert Nero.
    Wenn ich auf UDF umsteige brennt Nero zwar anstandslos aber der Film läuft nicht durch.
    Am PC haut aber alles hin.
    MfG Rokool.

  • Hört sich wie ein altes BS-Problem an, wo man nur 2 GB verarbeiten konnte. Kann man das nicht umstellen oder hast Du noch n altes FAT-System, welches eh nur 2 GB Partitions verwalten kann.


    Auch nehme ich an, dass das ISO Format nur 2GB verwalten kann am Stück.
    Heisst. Entweder damit leben oder das UDF-Format nutzen oder aber entsprechend brennen und irgendwie versuchen umzuwandeln im Nachhinein.


    Auch nimmt man für sowas ordentliche Programme wie DVD Lab und nicht Nero und Co. ;)

  • Keine Ahnung. Ich glaube nicht. ISO ist doch ein "Kompatibilitätsformat". Von daher wirst Du da mit diversen Einschränkungen leben (müssen). Schonmal bei Nero im Forum geguckt?


    Sehe gerade. Bei ner Google-Suche haben auch and. das gleiche Problem.
    Versuch´s doch wie gesagt mal mit nem richtigen Authoringprogramm. ;)

  • Das Problem hat mit dem Dateisystem der Festplatte nichts zu tun: FAT16 kann nur 2 GB große Partitionen verwalten (das war vorgestern). FAT32 erlaubt bis zu 4 GB große Dateien (nicht nur 2 GB).


    Auf CD und DVD jedoch wird unter anderem das Dateisystem ISO-9660 verwendet. Und das ist begrenzt auf max. 1 GB pro Datei. Deshalb dürfen VOB-Dateien auch nur knapp 1 GB groß sein. Aber wenn man zusätzlich noch das UDF- oder das Joliet-Dateisystem verwendet, dann kann man auf DVDs auch Dateien unterbringen, die größer als 1 GB sind.


    Und DVD-Player, die mit ISO+UDF nicht zurecht kommen, kann es nicht geben - weil ISO+UDF nun mal Video-DVD-Standard ist. Man darf nur nicht "nur UDF" verwenden, oder "nur ISO". Und man sollte für Video-DVDs eine niedrige UDF-Version verwenden (in Nero also UDF 1.02, oder besser noch Xbox-Kompatibilität zusätzlich. Oder noch besser: ImgTool (~Classic oder ~Burn) verwenden, statt Nero. Aber für Daten-DVDs mag das anders sein - möglich, dass hier eher die Joliet-Erweiterung gefragt ist.

  • Zitat von LigH

    Das Problem hat mit dem Dateisystem der Festplatte nichts zu tun: FAT16 kann nur 2 GB große Partitionen verwalten (das war vorgestern). FAT32 erlaubt bis zu 4 GB große Dateien (nicht nur 2 GB).


    Genau DA kommen aber diese "Probleme" her. Eben, weil man früher nur 2GB grosse Partitions verwalten konnte. Sind also noch alte Überbleibsel, die selbst heute noch Probleme bereiten (können) bzw. man eben diese Einschränkungen heute noch hat in etlichen Programme. ISO ist halt n Komp. modus, der eben etliche Einschränkungen hat,

  • @ Eagle 1:


    Dann hast du dir diesen Beitrag aber nicht besonders genau durchgelesen. Da steht doch eindeutig (wie ich schon erwähnt hatte): FAT32 - Maximale Dateigröße: 4 GB. Hat also nichts mit einer 2-GB-Grenze zu tun.


    Und wie ebenfalls erwähnt: Auf eine DVD kommt kein FAT-Dateisystem.


    Es gäbe höchstens eine Grenze bei weniger als 4 GB: Wenn jemand eine AVI-Datei im alten Format (VfW 1.x) schreibt, anstatt im OpenDML-Format.

  • Aber auch eine DVD musste mal an einem PC bearbeitet werden. Auch hat ein ISO-Format z.B. Einschränkungen in der Pfadtiefe, Namensgebungen etc.
    Diese Formate sind alle noch von anno sonstwann und sollen die Kompatibiltät zwischen diversen Plattformen sicherstellen.

  • Zum Glück braucht man auf Video-DVDs eher selten mehr als 8 Verzeichnisebenen.


    Und FAT16 sollte heute hoffentlich keiner mehr verwenden. Wie gesagt, gilt da die Einschränkung von max. 2 GB pro Partition, also "pro logisches Laufwerk". Noch schlimmer! ;)

  • Hi LigH, ich glaube ich muß noch ne Menge Lernen was das angeht, danke für die Info. Ich bin immer davon ausgegangen das es am dateisystem liegt, habe ich wieder was dazu gelernt. Aber ich hätte da auch jetzt ne Frage, wenn ich eine DVD Brenne kann ich ja nur Iso Auswählen, also habe ich ja keinen Einfluss darauf. Ich hoffe das ist keine allzu dumme Frage.


    Gruß Eagle 1 ;)

  • Das Dateisystem wäre beim Brennen einer Image-Datei im Inhalt dieser Image-Datei zu finden. Da hätte dann das Programm die Verantwortung für die korrekte Erzeugung des Dateisystems, welches die Image-Datei erzeugt hat.


    Beim Brennen von Video-DVDs ist das sehr wichtig, dass das korrekte Dateisystem auf die DVD kommt, hier können Programme, die das speziell können (wie ImgTool), hilfreich sein. Beim Brennen von AVIs auf eine Daten-DVD jedoch würde ich keine Image-Datei erzeugen. Wozu? Hier arbeitet Nero doch wunderbar mit ISO+Joliet. Deshalb wundert mich die Aussage "kann ich ja nur Iso auswählen". Wo kannst du nur Iso auswählen?


    Und Image-Dateien können durchaus größer als 4 GB werden, da lohnt sich NTFS auf der Platte, wo die Image-Datei erzeugt wird...

  • ich kenne nur einen SA Player, der Dateien > 2GB abspielen kann und das ist eine XBox. Allerdings gibt es auch dabei gewisse Einschränkungen, so kann man in Dateien > 2GB nicht mehr spulen, anschauen kann man sie aber problemlos wenn die DVD im UDF Format erzeugt wurde.

  • Ja, ist zwecklos. Mehr als 2GB geht mit zurzeit keinem Player.
    Player mit dem neue Sigma Chip sollen sowas kennen, wüsste aber nicht wo man hierzulande sowas schon bekommen würde.

  • Wem es interressiert hatte das gleiche Prob jedoch war auf der DVD der Film drauf mit 3GB ließ sich über PC auch komplett abspielen nur der Divx STandalone Player spielte eben nur bis 2 GB ab.


    Aber WARUM HAT EINE ORGINAL DVD NICHT GLEICH EINE DATEI MIT 6 GB SONDERN 6 DAtein ca.... mit 1GB????????

  • :welcome:


    Und bitte nicht schreien ("alles großschreiben" bedeutet "schreien" - und das ist unhöflich).
    __


    Eine Video-DVD verwendet das ISO-9660- und das microUDF-Dateisystem. Weil das ISO9660-Dateisystem schon auf CDs verwendet wurde, und diese ursprünglich nur Kapazitäten von 650 MB hatte, hat es eine Beschränkung auf maximal 1 GB pro Datei. Deshalb sind VOB-Dateien normalerweise kleiner als 1 GB. Lediglich die zusätzlichen Dateisysteme und -erweiterungen (UDF oder Joliet) erlauben auch größere Dateien.


    Das nächste Problem bei AVI-Dateien ist, dass für Dateigrößen über 2 GB eine Variante verwendet wird, die von vielen Playern noch nicht komplett unterstützt wird (AVI 2.0 = OpenDML). Das ältere AVI-Format (AVI 1.0 - gab es schon zu Zeiten von Windows 3.x) war auf maximal 2 GB beschränkt, weil Festplatten-Partitionen mit FAT16 damals auch nicht größer als 2 GB werden konnten.


    Du siehst: Alles "Altlasten" der Vergangenheit...