Artikel zum Thema Technik

  • Es soll ja Internetanbieter geben, die den Zugang zu Bandbreitenmonstern wie YouTube absichtlich verlangsamen, um dann ungebremste teure Premiumzugänge anbieten zu können. Die Schuld wird dabei natürlich Google gegeben, dass die keine schnellen Anbindungen sicherstellen können...


    Nun hat Google wohl vor, einen YouTube-HD-Index zu erstellen, der die Geschwindigkeiten beim Abruf von HD-Videos je nach Internetprovider bewertet. Wer da noch drosselt, könnte eventuell einen schlechten Ruf bei der Kundschaft bekommen...


    Google Starts Ranking ISPs Based on YouTube Performance


    via Fefe

  • Erheblicher Fehler im Bitcoin-System


    MtGox berichtet von einer Schwachstelle im Protokoll, die es ermöglicht, durch gefälschte Details den Anschein zu erwecken, dass eine Transaktion fehlgeschlagen sei, so dass sie wiederholt wird. Ob nun die Schuld beim Entwickler oder beim Anwender liegt, ist noch umstritten; währenddessen stürzen mal wieder die Kurse...


    MtGox | CryptoCoins News (via Fefe)
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    Mittlerweile gibt es auch schon mehrere (mehr oder weniger seriöse) Nachahmer solcher Technologien (z.B. "Doge Coin"). :rolleyes:

  • Ein paar Details zum SSL-Fehler bei Apple:


    Angeblich liegt die Ursache darin, dass in einer Prüfsequenz, ob beim Herstellen einer sicheren Übertragung Fehler auftreten, das Ergebnis praktisch immer "fehlerhaft" lautet. Möglicherweise fehlt eine ganze Quellcode-Zeile mit der Bedingung (falls dieser Screenshot authentisch ist), so dass dort die Konsequenz "fehlerhaft" ohne Bedingung immer auftritt.


    Das wäre wahrscheinlich vermeidbar gewesen, wenn der C-Compiler bei der Optimierungsphase die Warnung ausgegeben hätte, dass es "unerreichbaren Code" gibt. Leider muss diese Art Warnung bei dem höchstwahrscheinlich für Apple verwendeten Compiler "clang" extra aktiviert werden, er ist nicht in der Gruppe "alle Warnungen" enthalten. Mit GNU C wäre es aber wohl noch schlimmer, dieser Compiler soll diese Warnung bereits seit Jahren völlig deaktiviert haben, weil sein Ergebnis zu abhängig vom Optimierer war...

  • Elephants Dream, Big Buck Bunny, Sintel, Tears of Steel ... das Blender Insitute findet immer wieder eine Möglichkeit, Filmschaffende zu unterstützen und dabei die Masse zu unterhalten.


    Diesmal geht Project Gooseberry noch weiter und lässt alle, die es sich leisten wollen, per "Cloudfunding" teilhaben an der Entwicklung des nächsten Filmes, ein von 12 Studios gemeinsam produzierter Trickfilm über das interessante, verrückte, absurde Leben eines Schafes namens Michel.


    Gerade einmal 10'000 Unterstützer mit einer Spende von mindestens 20 € werden gesucht. Sollte dieses Ziel nicht erreicht werden, gibt es auch eine Geld-Zurück-Option.

  • Nochmal zu dem „Kamerahack“ Dies soll ja auch auf Laptops mit integrierter Kamera möglich sein. Hegt ihr Skepsis gegen solche mutmaßlichen Angriffe, oder wird es nur überspitzt von den Medien?

  • Die Medien haben wenig Ahnung von den technischen Details, die dem ganzen zugrundeliegen, dafür aber viel Interesse an Skandalreportagen... Grundsätzlich sind solche Angriffe technisch möglich, das sollte man nicht leichtfertig abtun. Aber man sollte auch wissen, dass Hacker bei ihrer Arbeit üblicherweise keine Skimasken tragen und die meisten Monitore nicht in der Lage sind, ihren Inhalt auf das davor sitzende Gesicht zu projizieren. ;)

  • [...]Aber man sollte auch wissen, dass Hacker bei ihrer Arbeit üblicherweise keine Skimasken tragen und die meisten Monitore nicht in der Lage sind, ihren Inhalt auf das davor sitzende Gesicht zu projizieren. ;)


    Warum sollte dass denn nicht möglich sein dass auf deren Monitore so umzusetzen!? Mir kam halt der Gedanke bezüglich den Kameras, weil ich immer wieder Leute sehe, die ihre „Kamera“ am Laptop mit einem Klebestreifen zukleben. Da frag ich mich halt ob das albern ist, oder ich genau so handeln sollte :ani_lol:

  • Kannst du gern machen. Physische Sperren lassen sich nicht durch Software umgehen.


    Die andere Möglichkeit ist, auf internetverbundene Geräte zu verzichten, die das nicht zwingend für ihren ursprünglichen Zweck brauchen. Zu viel Bequemlichkeit macht nicht nur fett, sondern auch dumm ... und letzteres ist deutlich gefährlicher für eine Gesellschaft.

  • (würde vielleicht auch in den "Was zum Schmunzeln 2"- Thread passen)


    AOHEAT - DIE INNOVATION AUF DEM HEIZUNGS*MARKT


    AOHEAT ist das innovative und ökologisch nachhaltige Heizsystem der AOTERRA GmbH. Hierbei handelt es sich um einen feuerfesten Sicherheitsschrank, der mit Servern bestückt wird. Die Server erzeugen die notwendige Wärme zur Beheizung des Gebäudes. Entstehende Wärme wird in einen Pufferspeicher eingespeist, welcher den Heizwasserkreislauf versorgt und die Trinkwassererwärmung sicherstellt. Zusätzlich wird über eine zentrale Lüftungsanlage die entstehende Abwärme für die Beheizung des Hauses genutzt.


    Erste Serverheizung – ohne Betriebskosten.
    "Ein Breitband-Internetanschluss von mindestens 50 Mbit/Sekunde ist die einzige Voraussetzung"


    Zitat


    AoTerra verbindet zwei Dienste, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben: den Internet-Cloudservice AoCloud und die Heizungstechnologie AoHeat. Dazu verwendet das Start-up einen Trick: Es stellt die Server für den Cloud-Service nicht zentral in ein Rechenzentrum, sondern dorthin, wo die Abwärme der Rechner gebraucht wird – zum Beispiel in Kutschmars Heizraum. "Wir sind der einzige Anbieter, der die bislang getrennten Märkte für Wärme und für Rechenleistungen verbindet", erklärt Jens Struckmeier, Technik-Chef von AoTerra.


    Im Heizraum stehen statt eines Kessels zwei mannshohe Blechschränke, die von oben bis unten mit Servern bestückt sind. Bis zu 20 Geräte sind in jedem Schrank montiert. Sie sind Teile eines dezentralen virtuellen Rechenzentrums. Die Server sind über eine schnelle Internet-Datenleitung mit der AoTerra-Zentrale vernetzt, von wo aus der Cloud-Service nach deutschem Datenschutzrecht gesteuert wird. "Ein Breitband-Internetanschluss von mindestens 50 Mbit/Sekunde ist die einzige Voraussetzung", sagt Marcel Schretzmann, der Gründer des Unternehmens. Diese Technologie wurde in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Dresden entwickelt.


    Quelle: Morgenpost.de

  • Aprilscherze in der c't sind ja eine schöne Tradition. Ausgabe 8/2014 käme kalendarisch in diesen Bereich...


    Meine Vermutung: "Im Auge der Maus" – manipulierte Mäuse sollen beim Überfahren winziger Barcodes, die auf Mousepads aufgrdruckt sind und z.B. IP-Adressen enthielten, als "HID-Tastatur" aktiviert werden und darüber Schadsoftware laden können. Schleierhaft ist mir allerdings, wie eine derartige Treiber-Installation auch auf einem Linux-Testrechner habe funktionieren können...


    Ein Beispiel in Microprint wurde gleich mitgeliefert:



    Der ByteScout Barcode Reader hat damit nichts anfangen können, ZBar ebensowenig.

  • ^ dazu noch eine Kleinigkeit:


    Der Autor dieser relativ überflüssigen und unnötig geschwätzigen Erweiterung arbeitet heute bei T-Systems. So ein Zufall.


    Und derjenige, der diesen Code geprüft und abgesegnet hat, soll angeblich heute gerade mal 100 Meilen von Cheltenham wohnen. Da ist ein GCHQ-Sitz. Also wer da nicht mehr an einen Zufall glaubt, muss sich Verschwörungtheoretiker nennen lassen... ;D