StaxRip Encoding-Frontend (Diskussion)

  • Danke für das Update.


    Habe die 0.9.9.2 installiert und dabei einen Unterschied festgestellt. Wenn ich bisher einen Film in AVI als auch MP4 umwandeln wollte ging ich folgendermaßen vor: Files geladen und einen Job in die Jobliste eingestellt. Dann das .rip File kopiert und umbenannt auf z.b. .mp4.rip. Dieses .rip File geladen, die Einstellungen für Audio/Videodecoder und den Container abgeändert und dieses .rip File der Jobliste hinzugefügt.


    Wenn ich nun das zusätzliche .rip File lade und abändere, lässt es sich nicht mehr der Jobliste hinzufügen.


    Wie gehe ich vor, wenn ich für einen Film mehrere Jobs mit unterschiedlichen Einstellungen erstellen will?


    Martin

  • Schön und gut, nur leider läßt der Support der external App's doch zu wünschen übrig ? PX z.B. und xvid...wollte es mal testen aber so wird das erst mal nichts, leider.

  • Erst mal danke für die schnelle Antwort.Die Versionsnummern meine ich, Staxrip fragt mich ob ich mit "unknown..." weitermachen will, nicht empfohlen. Sowas mag ich nicht. :)


    Edit: PX-> ProjectX, und xvid hat ja auch schon die build 1.2.

  • Zitat

    Erst mal danke für die schnelle Antwort.Die Versionsnummern meine ich, Staxrip fragt mich ob ich mit "unknown..." weitermachen will, nicht empfohlen. Sowas mag ich nicht.


    Da bist du nicht der erste :). Kann da nur leider nichts machen. Wenn man verschiedene Version benutzen könnte so ganz ohne Warnung dann würde ich täglich einige Bug Reporte bekommen was auch mal so der Fall war und StaxRip würde dann buggy erscheinen.


    Man kann schon in der Meldung unter 'Immer falsche Version benutzen' ein Häckchen machen um die Meldung loszuwerden, man muss sich halt über die Konsequenzen im klaren sein. Bei ProjectX und XviD gehe ich davon aus dass neue Versionen kompatibel sind wobei grundsätzlich gilt den Codec zurückzusetzen, hierzu benötigt man Verständnis über den Codec und besonders über StaxRip. Codec zurücksetzen macht man immer wenn man eine neue Codec Version installiert unabhängig von StaxRip. Im Idealfall würde das Codecsetup die Einstellungen zurücksetzen oder Kompatibilität gewährleisten, denke die Realität entspricht hier nicht dem Idealfall.


    Ich weiß leider auch nicht immer was gerade die aktuelle Version ist da bereits 25 verschiedene Anwendungen unterstützt werden, Tendenz steigend. Wenn ich Feedback bekomme ist's für mich einfacher, siehe 'Help/Support/Reqesting a feature'.


    Soviel ich weiß ist XviD 1.2 experimentell, so steht es zumindest auf Koepi's Seite. Ist das gleiche Spiel, ich würde unter Umständen massig Bug Reporte bekommen, StaxRip würde buggy erscheinen, alles schon erlebt usw., eben genau wie oben bereits geschildert.

  • Xvid habe ich mir mit der letzten Version von Autogk gezogen, muß also schon passen.


    Zitat

    Ich weiß leider auch nicht immer was gerade die aktuelle Version ist da bereits 25 verschiedene Anwendungen unterstützt werden, Tendenz steigend.


    Hmm, das kann auch ganz schnell ein Fluch werden.Na ja, ich werde es mal testen, schaun mer mal.;)

  • Habe in den letzten Monaten so ziehmlich alle MPEG-4 Encoding Frontends getestet die es so gibt, aber StaxRip gefällt mir doch am besten. Ich mag die Übersichtlichkeit,die vielen Möglichkeiten/Formate die es bietet und das gesamte Konzept. Die bequeme Download Funktion für die external Apps ist auch sehr cool.
    StaxRip ist fast so einfach zu bedienen wie AutoGK, lässt dem Anwender aber ein vielfaches an Freiheiten, den Rip nach seinen Vorstellungen zu gestalten.
    Danke dafür.


    Gruss,
    Pauluz

  • Zitat von stax0711

    Einfach Projekt laden, Zieldatei umbenennen und Job hinzufügen. Wenn man ein Job hinzufügt wird im Verzeichnis der Quelldatei ein Projekt mit dem Name der Zieldatei erzeugt, dass schien die bequemste Methode zu sein.


    Ok. Fehler gefunden. Wenn ich den Container ändere, ändert sich auch die Dateiendung und somit der Dateinamen. Das ist aber zu wenig "Änderung", damit StaxRip eine neue Jobbenennung anlegen kann, da nur der Bereich vor der Dateiendung für das Erzeugen des .rip Files verwendet wird.


    Eine Anregung: Eventuell könnte das .rip File inklusive Dateiendung angelegt werden? Ich meine wenn man ein Lost.mp4 erzeugen will, könnte dann das .rip File nicht als Lost.mp4.rip angelegt werden? Wenn man dann auf die schnelle auch ein AVI oder MKV erzeugen will, müsste man dann keine andere Dateibenennung finden, da die .rip Files dann Lost.mkv.rip und Lost.avi.rip heissen würden ... ohne das händisch ändern zu müssen.


    Martin

  • Pauluz


    Freut mich dass du mit StaxRip gut klar kommst.


    Zitat

    Eine Anregung: Eventuell könnte das .rip File inklusive Dateiendung angelegt werden? Ich meine wenn man ein Lost.mp4 erzeugen will, könnte dann das .rip File nicht als Lost.mp4.rip angelegt werden? Wenn man dann auf die schnelle auch ein AVI oder MKV erzeugen will, müsste man dann keine andere Dateibenennung finden, da die .rip Files dann Lost.mkv.rip und Lost.avi.rip heissen würden ... ohne das händisch ändern zu müssen.


    Kommt dass bei dir häufig vor? Wenn ja beschreib mir doch bitte ein etwas genaueren Anwendungsfall.

  • Zitat von stax0711

    Kommt dass bei dir häufig vor? Wenn ja beschreib mir doch bitte ein etwas genaueren Anwendungsfall.


    Es ist nicht soooo wichtig. Es ist reine Bequemlichkeit wenn man mit verschiedenen Containern rumspielt. Wenn man den gesamten Filenamen der Zieldatei (d.h. inklusive Dateiendung) als Bezeichnung für die .rip Datei benutzen würde, könnte man Jobs erzeugen ohne den Zieldateinamen manuell ändern zu müssen.


    In der Praxis wird aber das Encodieren einer Aufnahme/DVD in verschiedene Containerformate eher selten sein. Somit nicht so wichtig ...


    Martin

  • Bezüglich Unterschiede zwischen "Constant Quality" (1-pass) und "Exact File Size" (2-pass):


    Ich codiere nun mit Xvid Encoder eigentlich immer mit Constant Quality und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Es kommt mir nie mehr der Gedanke, eine 2-Pass-Konvertierung mit Xvid durchzuführen, da die Unterschiede kaum spürbar sind (aber mit 1-pass deutlich schneller encodiert wird).


    Das sieht aber bei H.264 anders aus. Wenn ich hier "Constant Quality" mit z.B. "1P-Goodquality" vergleiche, gibt es erhebliche Unterschiede. Laut Voreinstellungen verwendet StaxRip eine Qualität von "50" für Constant Quality. Wenn ich als Encoder-Einstellungen für H.264 aber "1P-Goodquality" auswähle, den Compressibility Test mache und dann die Qualität auf "50" setze, sieht das Ergebnis gleich aus, aber das File ist deutlich kleiner! Ich habe zu Testzwecken mal eine Aufnahme in 3 Files umgewandelt:


    1. AVI (Xvid constant quality + MP3, 592x336): 42.856 KB
    2. MP4 (H.264 constant quality + AAC LC, 2ch, 592x336): 31.395 KB
    3. MP4 (H.264 1P-Goodquality 50% + AAC LC, 2ch, 592x336): 23.717 KB


    Rein subjektiv sehen alle 3 Ergebnisse gleich aus.


    Warum ist aber bei H.264 constant quality das Ergebnis so viel grösser als bei 1P-Goodquality? Bei Xvid gibt es solche Unterschiede zwischen 1-pass und 2-pass Encodierung nicht ...


    Martin

  • Ich glaub nich das es bei x264 sehr große Unterschiede gibt mit single pass vs 2 pass, du testest auf jeden Fall zwei komplett verschiedene Profile, das Profil 'Exact File Size' wäre die 2 Pass Variante von 'Constant Quality'.


    Im Moment ist der Qualitätswert beim Profil 'Exact File Size' bei 50% (wie bei allen Profilen) und der CRF Wert beim 'Constant Quality' Profil ist 20. Wenn bei den Profilen Dateigröße und Qualität zu unterschiedlich ist müsste man annähern.

  • Ich habe das ganze jetzt nochmals ausführlicher getestet. D.h. alle Kodierungen haben die selbe Zielauflösung und keinen Sound.
    Ausserdem ist anzumerken dass bei Xvid und Exact File Size mindestens eine Qualität von 60% gewählt werden muss, damit die Warnungen verschwinden (bei H.264 50%). Ob 60% bei Xvid oder 50% bei H.264 ist egal. Die Ergebnisse sehen subjektiv gleich aus.


    Ausgangsmaterial: MPEG-2 DVB Mitschnitt, 480*576 (4/3 Letterbox), 44.296 KB


    Beim Encodieren habe ich die Standardeinstellungen von StaxRip genommen und so wenig wie möglich manuell geändert. Alle Files haben als Ergebnis 608*336 bei 16/9.


    1. Xvid Constant Quality Standardeinstellungen -> 19.454 KB


    2. Xvid Exact File Size, nach dem Compressibility Test Qualität auf 60% gesetzt (damit sind alle Warnungen bezüglich Auflösung/Bitrate verschwunden) -> 18.246 KB


    3. H.264 Constant Quality Standardeinstellungen -> 18.617 KB


    4. H.264 Exact File Size, nach dem Compressibility Test Qualität auf 50% gesetzt (damit sind alle Warnungen bezüglich Auflösung/Bitrate verschwunden) -> 12.237 KB


    5. H.264 1P-Goodquality, nach dem Compressibility Test Qualität auf 50% gesetzt (damit sind alle Warnungen bezüglich Auflösung/Bitrate verschwunden) -> 11.870 KB


    Bei Xvid Konvertierung gibt es praktisch kaum Unterschiede zwischen 1-pass (Constant Quality) und 2-pass (Exact File Size) Encodierung.
    Bei der H.264 Encodierung sieht das anders aus: Constant Quality zeigt ein Ergebnis, dessen Filesize grösser als mit Xvid 2-pass wird! Bei H.264 sollte man deshalb für 1-Pass Encodierung unbedingt 1P-Goodquality verwenden. Das Ergebnis ist sogar noch einen Hauch kompakter als die H.264 Two-Pass-Konvertierung mit Exact File Size!


    Fazit: Das momentane H.264 Constant Quality Profil in StaxRip sollte angepasst werden. Eventuell sollte das 1P-Goodquality Profil 1:1 übernommen werden.


    BTW: Ich weiss das es mit StaxRip problemlos möglich ist, sich die Profile selbst anzupassen. Damit aber andere Benutzer auch was davon haben, sollte über die Abänderung des H.264 Constant Quality Profils für zukünftige Versionen nachgedacht werden.


    Martin

  • Zunächst noch einmal vielen Dank für StaxRip!!


    Trotz Lesens der Hilfe und dieses Threads habe ich bisher keine Möglichkeit gefunden das Filter "grayscale bzw greyscale" in StaxRip zu benutzen! Es ist bei schwarz weiß Filmen wichtig um diese schrecklich farbigen Senderlogos etwas zu mildern. In DVX ging das problemlos.


    Der Hinweis: "Kontextmenü -> Profile, ist auch in der Hilfe beschrieben." bringt leider nichts, da das Filter nirgendwo zu finden ist.


    Vielleicht erbarmt sich ja einer der Experten und hilft mir auf die Sprünge!


    Dank im Vorraus!


    Lupissimo

  • Hallo!
    Erstmal ein großes Lob an den/die Entwickler von Staxrip! Ein starkes Programm!


    Allerdings: wenn ich eine Vobdatei mit mehreren Audiospuren als avi mit Divx6 codieren möchte, kommt es manchmal vor, dass die zweite Audiospur nicht richtig in die Datei gepackt wird. Mplayer Classic zeigt 'unknown' als zweite Audiospur ein. Die Audiodateien wurden folgendermaßen codiert: 44.1 khz; 256Kbit, die zweite mit 128 Kbit.
    Hoffe, der Bug kann gefunden und behoben werden.


    Gruß,
    Dorian

  • Bei mir tritt manchmal das gleiche Problem auf.


    Ich benutze StaxRip nun seit Januar und bin sehr zufrieden mit dem Programm. Es ist vorallem auch für mich als Laie leicht verständlich und unkompliziert.


    Mein einziges Problem äussert sich von Zeit zu Zeit darin, dass Vob Dateien mit zwei Audiospuren fehlerhaft in Avi oder auch Divx Dateien umgewandelt werden. Beim Abspielen der fertigen Datei ist dann oft eine der beiden Tonspuren asynchron oder es kommt sogar dazu, dass sich der DivxPlayer bei der Wiedergabe aufhängt.


    Bisher konnte ich dieses Problem umgehen, indem ich vor dem eigentlichen Umwandlungsprozess mit Staxrip die zwei Audiospuren mit TMPGEnc XPress in je eine Wave-Datei umgewandelt habe. Diese Wave-Dateien habe ich dann unter Staxrp als Audioquelle angegeben. Bei den fertigen Divx oder Avi Dateien sind dann beide Tonspuren fehlfrei gelaufen.


    Ich benutze immer das Audio Profil: MP3-VBR 110-150 kbps für beide Tonspuren, als Codec immer DIVX und in der Regel den passenden DIVX Container.


    Falls es kein Fehler des Programms ist, so wäre ich für eventuelle Tipps und Hinweise sehr dankbar.

  • Wie kann ich ohne Warnung HD Material mit StaxRip codieren?


    Wenn ich MPEG-2 HD's aufzeichne, codiere ich diese anschließend immer mit Xvid, 1280x720 und 4 Mbit/s. Das Ergebnis ist ein Film mit "vernünftiger" Grösse ohne an Qualität zu verlieren (auf meinem RückPro erkenne ich keinen Unterschied zum Original-MPEG2-HD in voller Auflösung!).


    StaxRip hat aber was gegen das Codieren von Xvid HD ;D
    Der Schiebebalken für die Auflösung lässt nur Auflösungen bis max. 720 Punkte horizontal zu. Wenn die Auflösung und Video Bitrate dann manuell eingetragen werden, überschlägt sich StaxRip fast mit Warnungen ... obwohl das Ergebnis einwandfrei und dessen Qualität Spitze ist.


    Wäre es nicht Zeit, StaxRip HD tauglich zu machen?


    Mein Vorschlag: "Width" und "Height" bzw. den Schieberegler für die Auflösung nicht mit fix vorgegebenen Werten zu definieren, sondern abhängig vom geöffneten File. Hat das geöffnete File eine horizontale Auflösung von 1920 so sollte auch der Maximalwert des Schiebereglers bis 1920 gehen. Bei einer DVD sind es dann halt 720 ... Das gleiche gilt natürlich auch für die vertikale Auflösung.


    Ich weiss jetzt auch nicht genau wie StaxRip die vorgeschlagenen Resize Werte ermittelt. Kommen die von DGIndex oder sind diese hardcoded? Ich habe für mich jedenfalls eine Faustregel bei der Umwandlung von MPEG-2 nach MPEG-4 gefunden, die eigentlich immer zu einem guten Ergebnis führt: Ursprungsauflösung / 2,25. Diese ergibt bei PAL (720*576) ein Ergebnis von ca. 185.000 Punkten für den Videostream. Bei HD Inhalten (1920*1080) ergibt das dann entsprechend 1280*720. Wie gesagt weiss ich nicht wie StaxRip die Resize-Werte ermittelt aber eventuell könnte dies so angepasst werden damit auch HD Inhalte eine entsprechend höhere Auflösung bekommen ...


    Martin