Linux - Erste Gehversuche

  • Ich danke euch , habe mich nun endgültig für SUSE entschieden , die DVD ist schon zu 25% fertig geladen.


    Also ext3 oder ReiserFS , wie sieht es mit dem Zugriff von Windows aus auf diese Systeme aus ?

    Die Rotation der Erde wurde in den letzten Jahren primär durch sich im Grab umdrehende Musiker angetrieben - Mainstream sei dank.

  • Nur über cygwin.


    Meine erste Installation die ich auch genutzt habe war Debian(2.x) und da brauchte mir keiner helfen. Alles schwachsin mit dem angeblichen Fachwissen. Seit 3.0 gmuss man zur aktualisierung auch nicht mehr Kommandozeile(apt-get) oder das unbequeme dselect nehmen sondern kann auf aptitude zurückgreifen. Ist zwar ncurses basiert, aber es bietet einem alle infas die man braucht zu den paketen und eine feine Auswahl/steuerung was die Abhängigkeiten und Empfehlenung betrifft. Ausserdem werden die installationen tendentiell kleiner als bei Suze oder Redhat.
    Ich kann dir übrigens nicht empfehlen eine Desktop zu installieren(KDE oder Gnome) die bringen viel zu viel mist mit den man nie benötigt. Und die einstellungen macht man sowieso lieber mit den Distro tool s denn mit den Desltop tools. Ich nutze IceWM(WM != Weltmeisterschaft, das heist WindowMan ager)und bin damit vollkommen zufrieden.

    AC-Sama(Robert Vincenz)
    (werde für das -Chan zu alt :zunge: )

  • Zitat von Eastermeyer

    Also ext3 oder ReiserFS , wie sieht es mit dem Zugriff von Windows aus auf diese Systeme aus ?

    Soweit mir bekannt gibt es kein Tool um von Windows aus auf diese Filesysteme zuzugreifen.


    billy


    ac-chan
    Du hast zwar recht mit dem Mist der mit installiert wird, aber wenn man Windows gewöhnt ist, finde ich den Einstieg über den KDE-Desktop am leichtesten. Wenn man etwas Erfahrung gesammelt hat kann man ja unnötiges Zeug wieder deinstallieren. ICEWM finde ich für den Einstieg ungeeignet, ist für einen Windowsuser doch etwas gewöhnungsbedürftig.


    Gruß, billy

    Intelligente Menschen sind immer freundlich (Jean Paul Sartre)

  • Ehm....
    Bei google finde ich Aussagen es sei eine "Glaubensfrage".


    Mensch Mist , bei den ganzen Betriebssystemfragen kann ich kein Trial&Error machen....


    Okay , ich nehm jetzt GNOME das sieht sympatischer aus :D

    Die Rotation der Erde wurde in den letzten Jahren primär durch sich im Grab umdrehende Musiker angetrieben - Mainstream sei dank.

  • Jetzt sagt er mir:

    Code
    1. Paket xorg-x11-fonts-75dpi-6.8.2-100.i586 ist auf dem Quellmedium nicht zu finden.
    2. Abbrechen Wiederholen Ignorieren


    Was tun ?

    Die Rotation der Erde wurde in den letzten Jahren primär durch sich im Grab umdrehende Musiker angetrieben - Mainstream sei dank.

  • Ich hab gar nix gemacht.
    Ich bin hier auf so einem Installations-Bildschirm.


    Der Assistent stellt mir hier solche Fragen , da war auch eine Auswahlmenü "KDE oder GNOME" und jetzt ist er bei "Installation durchführen".


    Das einzige was ich geändert habe ist ReiserFS auf ext3.
    Ich wähle mal "Ignorieren" , was sollte ich auch sonst tun...


    edit:


    Schonwieder , jetzt fehlt ihm

    Code
    1. gnome2-user-docs-2.8.1-5.noarch

    Die Rotation der Erde wurde in den letzten Jahren primär durch sich im Grab umdrehende Musiker angetrieben - Mainstream sei dank.

  • Ja,
    bei SuSE SOLL so Vieles funktionieren...
    ...aber nimmt man gnome statt kde gehts schon los - die Erfahrung musste ich mit einem 7er (oder 6er) auch schonmal machen.


    Weitere persönliche Erfahrungen/Eindrücke:
    Bei SuSE nur kde - oder Du musst wissen, was Du tust. Wie überhaupt, wenn Du irgendwas anders machen willst, als es vorgegeben ist. Sobald sich was von dem unterscheidet, was die Leute von SuSE (inzwischen Novell) sich gedacht haben, hast Du richtig viel Arbeit, bzw. Frust.


    Vielleicht etwas negativ, aber so sind meine Erfahrungen damit. Habe allerdings auch mit SuSE angefangen und bin dann wegen solcher Probleme zu Hause auf Debian umgestiegen...
    ...und hatte dann prompt SuSE im Büro an der Backe, wo es meiner Ansicht nach komplett ungeeignet war :hm:


    Trotzdem ist SuSE die Distribution, die man Windows-Umsteigern für den Desktop empfehlen kann: Installation ist halt recht angenehm - solange man keine "Spezialwünsche" hat. Ich weiß, gnome ist eigentlich kein Spezialwunsch - bei SuSE aber schon.


    Nimm einfach überall das, was die vorgegeben haben und Du kommst schnell zu nem laufenden System.
    Wenn Du das einmal durch hast und bischen fitter bist, wirst Du feststellen, dass es viel mehr Möglichkeiten gibt. Und irgendwann dann die Distri wechseln :)


    Da ist aber nix großartiges dabei, man gewöhnt sich so schrittweise an die Auswahlmöglichkeiten, die Macht über alle Einstellungen - aber eben auch an die damit verbundene Komplexität.

  • Ich bin genervt Leute :müffel:


    Wenn ich mir den Balken so anschaue bin ich vielleicht bei ~15% der Installation.
    Alle 5 Sekunden ploppt hier ein Fenster auf , ich tippe das ganze schon brav ab , und klicke auf ignorieren.


    Bringt das überhaupt was , wenn ich das mitschreibe ?


    Also , bis jetzt , bei ~15%

    Die Rotation der Erde wurde in den letzten Jahren primär durch sich im Grab umdrehende Musiker angetrieben - Mainstream sei dank.

  • Zitat von Eastermeyer

    Ich bin genervt Leute :müffel:


    Wenn ich mir den Balken so anschaue bin ich vielleicht bei ~15% der Installation.
    Alle 5 Sekunden ploppt hier ein Fenster auf , ich tippe das ganze schon brav ab , und klicke auf ignorieren.


    Bringt das überhaupt was , wenn ich das mitschreibe ?


    :eek:
    das ist nicht normal.
    nochmal anfangen, KDE wählen.


    Zap

    "Wer grundlegende Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit."
    Benjamin Franklin


    mein Rechenknecht

  • Ich hab nun KDE gewählt.
    Ein paar Sachen fehlen ihm zwa auch damit , aber bei weitem nicht so häufig.


    Das nächste mal mach ich gleich ne Netzwerkinstallation , wenn das ziehen der 4GB-DVD sowieso nix bringt , und ihm trotzdem was fehlt...

    Die Rotation der Erde wurde in den letzten Jahren primär durch sich im Grab umdrehende Musiker angetrieben - Mainstream sei dank.

  • Zitat von Trekkie2

    Ja,
    Weitere persönliche Erfahrungen/Eindrücke:
    Bei SuSE nur kde - oder Du musst wissen, was Du tust.


    In der Tat war SuSE bisher eine echte KDE-Domaine. SuSE hat auch selber stark an KDE mitentwickelt. Gnome konnte man zwar installieren, aber es weit weniger vorkonfiguriert und getestet.
    Aber seit SuSE zu Novell gehört, die auch Ximian (Gnome basiertes Linux) aufgekauft haben, hat sich die Lage geändert.
    Novell / SuSE richtet sich immer mehr auf den Unternehmenseinsatz vor und dort wird in der Regel Gnome bevorzugt (weniger bunt, weniger Einstellungen). So setzt der kommende SuSE Linux Enterprise Server 10.1 auf Gnome aus und - da OpenSuSE 10.1 den Unterbau dafür bildet - ist auch hier die Gnome-Untersützung entsprechend gut.
    In Zukunft wird sich SuSE noch mehr an Gnome orientieren, da gerade führende SuSE-Leute und KDE Beführworter Novell verlassen haben.


    Zum Thema "Die richtige Distro":
    Ich halte mich mal an die aktuellen Distro-Versionen, da fast alle gerade oder sehr bald eine neue Version fertig haben.
    Alle Distros warten mit grafischen Konfigurationswerkzeugen für eine einfache Installation und Pflege des Systems.


    Fedora Core:
    Red Hat hat es in letzter Zeit irgendwie nicht drauf. Der Paketmanger ist Mist (RPM basiert), die Paketauswahl ist eher mäßig (soll heißen: alles was nicht Mainstream ist muss man sich selber irgendwo aus dem Netz saugen oder selber kompilieren) und von Multimedia hält sich Red Hat aus rechtlichen Gründen fern (z.B. keine offizielle MP3-Unterstützung).


    OpenSuSE:
    SuSE will mit ihrem kommenden SuSE Linux Enterprise Server mal richtig auf den Putz hauhen und dafür haben sie eine ganze Reihe von netten Feature entwickelt (z.B. XGL (mit 3D-Schnickschnack verschönertes Gnome)). Man kann davon ausgehen, dass diese Sachen auch hier funktionieren werden.
    Ansonsten hat es die gleichen Nachteile wie Fedora Core (Multimedia ist etwas besser).


    Debian-basierte Distros:
    Debian bringt einen vernüpftigen Paketmanager mit und bietet auch die größte Paketauswahl. Debian selber will man aber nicht einsetzen (ist nicht für den Desktop optimiert).


    Ubuntu (Gnome) / Kubuntu (KDE):
    Vereint die Stärken von Debian mit grafischen Konfigurationswerkzeugen. Hier stimmt auch der Multimedia-Support (man wird einfach bei der Installation gefragt, ob es irgendwelche rechtliche Einschränkungen im eigenem Land gibt).


    Kantonix:
    Keine Ahnung.


    Fazit:
    Ich würde daher Ubuntu / Kubuntu empfehlen. Und sogar eher KDE, dann ist nämlich später der Umstieg auf das kommende KDE4 nicht so groß (und KDE4 wollt ihr alle haben :-) !! Da kann nur noch MacOS mithalten).


    Ich selber setze Gentoo ein, weil den besten Paketmanager (Portage / ebuilds) mitbringt und damit (und auch ansonsten) sehr flexibel ist. Leider fehlen Gentoo ein paar Entwickler, so dass viele wichtige Programme nicht entsprechend betreut werden können. Dies muss man mit Eigenwissen und der hervorragenden Gentoo-Community kompensieren.
    Gleitz : Gentoo bietet auch ein komplettes Xine an (und mplayer, ...).

  • Jep!


    Da hat SuSE es geschafft, dass Linux sich wie ein Windows verhält: Wenn die Installation erstmal schief läuft, kannst Du es eigentlich vergessen. Du hattest aber doch oben irgendwo schon geschrieben, dass Dir kde besser gefallen hätte?


    [edit]
    Oh, da wurde ja viel geschrieben, mein Post bezog sich noch auf Eastermeyers Post von 11:56 (Reload wäre mein Freund gewesen)


    arlsair,
    ich will keinen Distri-Streit anfangen, aber was heißt

    Zitat

    Debian selber will man aber nicht einsetzen


    Wer ist "man"?
    Ich habe zu Hause ein kleines Netzwerk (auch zu Stoßzeiten unter 10 Rechnern), empfinde Debian aber trotzdem als das Richtige...
    ...nur halt nicht ein-/umsteiger-kompatibel.


    P.S.: Ubuntu werde ich mir bei Gelegenheit auch mal ansehen

  • Zitat von Trekkie2

    Jep!
    Wer ist "man"?
    Ich habe zu Hause ein kleines Netzwerk (auch zu Stoßzeiten unter 10 Rechnern), empfinde Debian aber trotzdem als das Richtige...
    ...nur halt nicht ein-/umsteiger-kompatibel.


    Von der "Technologie" (Paketmanager, Aktualität) ist Debian top.
    Nur für die einfache Installation und Bedienung bietet es keine grafischen Programme (Debian selber sieht sich ja auch eher als Server-Projekt), was man als Normalbenutzer (sei es Windows-Umsteiger oder auch erfahrener Linux-User) nicht wirklich missen möchte (wenn sie gut sind, warum auch ?). Ich jedenfalls würde mir so etwas auch für Gentoo (als Alternative zur Text-Konfiguration) wünschen.