2teiligen Film zusammenfügen

  • Ich habe hier einen Film, der auf 2xDVD9 ausgeliefert wurde. Mein Ziel wäre eine Konvertierung nach x264, aber vorher muss ich den Film irgendwie zusammenfügen. Welche Strategie wäre die sinnvollste? Ich denke, vielleicht kann man einen ganzen VTS in eine einzige VOB-Datei packen, und dann beide VOB-Dateien zusammenfügen, anschließend durch ProjectX laufen lassen. Oder gibt es einen besseren Weg?

  • Zitat

    Oder gibt es einen besseren Weg?


    ob besser,weiss ich nicht,aber eine Lösung.


    Beide DVD`s auf HDD kopieren.
    PGCDemux starten und die Streams demuxen.
    Das gibt pro DVD jeweils eine Bild und eine Audiodatei.[wenn auf DVD nur eine Audiospur ist]
    Womble starten und da die 4 Files in der richtigen Reihenfolge auf die Timeline legen.
    Das ganze dann als einen mpeg2-Stream abspeichern,es wird nur am Übergang neu gerendert,vorausgesetzt die Einst.auf beiden DVD`s sind nicht grossartig verschieden.

    Datenrettungen Normwandlungen Restaurierungen Digitalisierungen

  • Es wird ohne weiteres möglich sein, das Video von beiden Filmen in AviSynth zu importieren, dort zusammenzufügen, und als gemeinsamen Clip zu konvertieren.


    Man muss nur damit rechnen, dass eventuell die beiden zusammengefügten Tonspuren danach ab der Mitte nicht mehr synchron zum zweiten Film sind, denn häufig sind Tonspuren etwas kürzer als das Video, die zweite Tonspur würde beim Zusammenfügen also vorrücken.


    Verhindern ließe sich das eventuell, indem man mit MPEG2Schnitt oder Cuttermaran den ersten Film am Ende ein wenig kürzt, wodurch Video und Audio auf gleiche Länge kommen. Da aber Videoframes und Audioframes unterschiedliche Dauer haben, werden ein paar Millisekunden kaum zu vermeiden sein.


    Sollten dann die Tonspuren technisch identische Eigenschaften haben (insbesondere Format=AC3, Kanalanzahl und Bitrate), kann man sie mit "copy /b" verbinden. Und für die Videos gibt es [Un]AlignedSplice() bzw. + / ++.


    Wäre dann nur noch zu klären, in welchem Format das Ergebnis gespeichert werden soll, denn nicht jeder Player kommt bei jedem Format problemlos auch mit Dateien größer als 2 oder 4 GB klar. Das ISO-9660-Dateisystem auf CDs und DVDs übrigens auch nicht (außer die Variante 1999).

  • Wäre dann nur noch zu klären, in welchem Format das Ergebnis gespeichert werden soll, denn nicht jeder Player kommt bei jedem Format problemlos auch mit Dateien größer als 2 oder 4 GB klar. Das ISO-9660-Dateisystem auf CDs und DVDs übrigens auch nicht (außer die Variante 1999).


    Das zusammenfügen wäre eine Vorbereitung für ein späteres Konvertieren nach x264. Was ist, wenn ich die Streams muxe und dann durch ProjectX laufen lasse? Dort werden Ungenauigkeiten ausgeglichen, oder? Dann hätte ich bei einem zusammenfügen keine Synchronisationsfehler beim zweiten Teil.

  • Hi


    beim zusammenfügen sollte man aber sicherstellen das DVD 2 exakt da anfängt wo DVD 1 aufhört - sonst hat man nen Sprung. Manche enden ja mit "Bitte legen Sie DVD 2 ein" (war doch glaub bei HdR so)


    Ich füge öfters mal DVB-Aufnahmen zusammen. Erste hälfte Abends aufgenommen, zweite hälfte in der Nacht (bei der ersten ging was schief - hab nur die erste hälfte; die zweite konnte ich nicht komplett aufnehmen, da etwas parallel läuft; kommt selten vor - aber passiert). Das Ausgangsmaterial ist nach der ersten Bearbeitung ja mit der der DVDs identisch ... 1-2 Tonspuren, Videospur.


    Ich nutze für weiteres dann Cuttermaran (mit Framegenauen schnitt):
    * öffne 2 Session von Cuttermaran
    * Teil 1 in Session 1
    * Teil 2 in Session 2
    * Jetzt such ich Framegenau eine Stelle wo Teil 1 aufhört und Teil 2 anfangen kann. (bedenke: Teil 1 muss natürilch 1 Frame aufhören bevor Teil 2 anfängt - sonst haste nen doppeltes Frame *g*). Ich bewege die beiden Sessions recht nah anander um bei schweren Szenen wirklich jedes Detail zu finden was auf nen falsches Frame hindeuten könnte.
    => jetzt schneidest du Teil 1 - speichst neu ab. Danach Teil 2 schneiden/abspeichern. Jetzt fügste Teil 2 zu Teil 1 dazu - setzt Schnittmarke am ANFANG und am ENDE - Speichern -> fertig. Ist jetzt grob erklärt (mach das schon ausm Handgelenk raus - und gerade kein Material wo ich das genau Anleitungsgerecht abtippen kann *G*). Hört sich jetzt komplizierter an als es ist - geht recht fix.


    Gruß