anfängliche Ruckler bei Filmwiedergabe

  • Hallo,


    ich spiele über meinen PC auch Filme ab (mit dem MPC-HC im Vollbildmodus). Manchmal kommt es vor, dass die Wiedergabe ruckelt, häufig nur der Ton, manchmal auch das Bild. Sind aber keine sog. "24p-Ruckler" bei HD-Wiedergabe. Tritt sowohl bei SD als auch bei HD auf. Bei mpeg2 als auch mpeg4, bei progressiv als auch bei interlaced. Nach einer Zeit gibt es sich oft wieder. Ich habe ffdshow als auch den Powerdvd-Decoder als mpeg2-Decoder versucht, passiert bei beiden. Für mpeg4 habe ich Powerdvd und Coreavc probiert, auch hier passierts bei beiden. Am Splitter (Haali für mkv) sollte es auch nicht liegen, denn bei DVDs passiert es auch.


    Könnten das "Auslastungsspitzen" sein (d.h. CPU oder Speicher ist aus welchen Gründen auch immer kurzzeitig bei 100% bzw. "voll")? Ich hatte früher mal das Problem, dass mein Rechner nach dem spielen oder nach einem Encoding eine Zeit lang langsam reagierte und hatte mir ein Skript zur Defragmentierung des Arbeitsspeichern gezogen. Könnte das in die Richtung gehen?


    Es läuft ein X2 mit 2800Mhz und 1Gb Speicher mit XP SP3. Das sollte eigentlich ausreichen. HD kann ich seit kurzem über GPU hardwarebeschleunigt abspielen.

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    Zitat

    Zieht ein Bienenschwarm aus, so wird er herrenlos, wenn nicht der Eigentümer ihn unverzüglich verfolgt oder wenn der Eigentümer die Verfolgung aufgibt.


    § 961 BGB [Eigentumsverlust bei Bienenschwärmen]


    :D

  • Das RAM-Defrag-Tool könnte eine Ursache sein: "RAM-Defragmentierung" ist ein Märchen!


    Große Programme wie Spiele belegen unter Umständen so viel Platz im RAM, dass das Betriebssystem teilweise sogar Kernfunktionen in die Auslagerungsdatei verschiebt - das alles nach Ende des Programms wieder zurückzulesen dauert seine Zeit.


    RAM-Defragmenter tun genau das: Sie belegen kurzzeitig so viel RAM, dass das Betriebssystem gezwungen wird, alles mögliche auszulagern, um es "am Stück" danach wieder von der Platte zu lesen.


    Was für Programme mit Bedarf an großen zusammenhängenden RAM-Blöcken angeblich helfen soll, stört leider umso mehr Programme, die eher eine Vielzahl verschieden großer RAM-Blöcke belegen, oder Programme, die nicht allzu viel RAM, dafür aber eher möglichst wenig fremde Hardware-Zugriffe bevorzugen. Festplattentätigkeit mit viel RAM-Zugriff gleichzeitig kann schon mal restliche Aktivitäten stören, je nach IRQ-Reihenfolge. Da kommt das Auslagern und Zurücklesen dem Zugriff auf das Video in die Quere.

  • Von einem "Tool" würde ich hier nicht sprechen, war nur ein Skript. Die Ursache kann es nicht sein, denn ich habs nicht drauf. Lief früher mal (bis vor ca. 4 Jahren). Ich hatte es auch nur bei Bedarf ausgeführt und nicht ständig am laufen. Hat aber spürbare Erfolge gebracht, was immer es auch gemacht hat.


    Könnte man mit dem PerfMon (Performance Monitor, wird mit Windows mitgeliefert) versuchen was rauszubekommen? Da kann man alles möglich loggen lassen, u.a. auch massig Sachen zum Thema Speicher. Nur weiß ich nciht genau, was genau ich da loggen müsste.

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    Zitat

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    § 961 BGB [Eigentumsverlust bei Bienenschwärmen]


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  • Ein alter 800mhz Rechner langt zur SD Wiedergabe locker aus (Mpeg2).
    Also an deiner Hardware sollte es eigentlich nicht liegen.
    ...ausser irgendwo ist ein Bottleneck.
    Zu wenig Arbeitsspeicher (1Gb ist ja heutzutage eher unterste Grenze)
    Zuviele Background Tasks (Autostart aufräumen)
    Festplatten verhunzt (Defragmentieren, DMA Modus kontrollieren)
    Falsche oder veraltete Treiber (GraKa und/oder IDE/Sata Treiber)
    etc.....


    Softwareseitig (Anderer Splitter/Decoder) naja hast du ja schon probiert...
    Irgenwelche Codec Packs irgendwann inatalliert?
    Vielleicht mal das Codec Tweak Tool von der codecguide com Seite probieren.
    Ohne Gewähr.
    Tippe aber eher auf eine System Sache.
    Derart schwankende CPU Spitzen sind eher ungewöhnlich.
    Auf einem alten Celeron 450 Mhz konnte ich in den alten Zeiten schon 720x576 Mpeg2 abspielen wenn die Bitrate nicht zu hoch war ;-)

  • Wenn anstatt DMA der PIO Modus läuft, würde es die ganze Zeit ruckeln.



    Nee, das hab ich schon geguckt.


    Ich hab mir aber schon gedacht, dass man das nicht wirklich eingrenzen kann und alles mögliche die Ursache sein kann. Ich werde mal auf eine kleine Platte das XP und die Software neu sauber zu installieren und mal gucken obs besser läuft.

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  • Ich glaub ich spinne. Ich hab gerade mal ein Benchmark-Tool für die Lese- und Schreibraten der Platten laufen lassen, 2 der Platten (u.a. eine gute SSD von OCZ) hatten sehr niedrige Raten. Da hab ich nochmal nach dem PIO-Modus geguckt und siehe da, der Primäre Kanal lief im PIO-Modus. Keine Ahnung was ich letztlich gesehen habe. Habs jetzt wieder auf Ultra-DMA 6 bekommen.


    Hab mal kurz ein paar Minuten geguckt, passierte nichts weiter, manchmal setzten die Ruckler aber erst nach 10 Minuten ein, das guck ich morgen nochmal. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass das der Grund ist. Von der SSD startet das Windows udn alle Programme, die Ruckler traten aber bei allen Platten auf, auch bei denen die im DMA-Modus liefen. Die Übertratungsraten der SSD waren laut Tool im PIO-Modus trotzdem nur etwas niedriger als bei einer Festplatte (sind alles langsame 5400er per S-ATA angeschlossen) die im DMA-Modus lief.

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  • Wenn es immer mal kleine Fehler bei der Datenübertragung gibt, kann es passieren, dass Windows automatisch den UDMA-Modus herunterschraubt. Eventuell bis zu PIO. Sollte allerdings nur bei wirklich defekten Kabeln (oder erheblichen Einstreuungen von Störsignalen) passieren.


    Seit Windows XP SP 2 oder 3 erlaubt Windows über einen Registry-Eintrag aber auch das Zurücksetzen des Fehlerzählers, wenn längere Zeit die Übertragung problemlos läuft (z.B. nachdem man das Kabel getauscht oder den UDMA-Modus im BIOS etwas eingeschränkt hatte, falls es mit dem Optimum Probleme gab). Da die Stelle etwas schwer zu finden ist, hatt ich mal ein Tool dafür geschrieben: ResetUDMA