Wie Reduzierung von Pixelisierung beim H.264 AVC Re-Encoding?

  • Ich habe hier ein Xvid Video in kleinerer Auflösung.
    Ich will dieses permanent Vergrössern (sodass dieses automatisch nach dem Start (z.B. mit VLC) grösser läuft).
    Der neue Codec soll H.264 AVC sein (Framerate und bitrate das selbe wie im Original, 2-pass, Min GOP size=25).


    Das Re-Encoding (mit dem ansonsten sehr guten Xmedia Recode Tool) läuft. Aber das Ergebnis ist doch
    etwas mager.


    Man sieht in dem Ergebnis-Video deutlich einzelne Pixel. Auch die Schärfe lässt zu wünschen übrig.
    Ja, ja ok, ich weiss eine Vergrösserung bringt immer eine Qualitätsverschlechterung mit sich.


    Aber wenn ich andererseits für das Original-Video manuell das VLC Fenster vergrössere dann sind dort kaum die Pixel zu sehen!


    Das heisst das in VLC gezoomte Original-Video ist qualität (deutlich) besser als das re-encodete Video in selber Grösse.
    Daraus folgt eindeutig dass die Encoding-Parameter nicht stimmen.


    Welche Parameter-änderungen empfehlen sich denn da? Aktuell sind diese (=default) zum Beispiel:


    Deblocking Strength=0
    Deblocking Threshold=0
    Rate Control->Quantizer Compression=0.6
    Quantizer->Minimum Quantizer=10
    Quantizer->Maximum Quantizer=81
    Quantizer->Minimum Delte=4



    Danke
    Matthias

  • Wenn das Ziel nur sein soll, dass der VLC automatisch das Material in einer größeren Auflösung öffnet, reicht es vermutlich schon das Material mit mmg (mkvmergeGui, Teil von mkvtoolnix) in einem MKV Container zu packen und dort eine entsprechend höhere Display WidthxHeight anzugeben.


    Die Qualität beim Resizen vor allem vom verwendeten Resizer ab.
    Falls man in 'dem ansonsten sehr guten Xmedia Recode Tool' keine Möglichkeit hat den Resizer zu wählen, würde ich raten ein anderes Tool zu nehmen.


    Die Qualität des Reencodes hängt vor allem an der verwendeten Datenrate, d.h. wenn Du das Material vergrößerst solltest Du im gleichen Maße die Datenrate vergrößern.


    Cu Selur

  • Die Bitrate ist übrigens abhängig von der Bildfläche, also in quadratischer Funktion vom Faktor zur Höhe und Breite.


    Doppelt so hoch und doppelt so breit = vierfache Fläche; muss jetzt nicht genau "vierfache Bitrate" heißen, aber kommt dem Sinn schon näher als nur "doppelte Bitrate".