Am besten gar keiner weil alle Codecs auf große Auflösungen optimiert sind, bei identischer Bitrate sieht 1080p deutlich besser aus als 720p. Wenn das Original gar keine richtige HD Qualität hat lohnt sich ein Resize Filter eher.
Rein theoretisch würde mich so eine Aussage doch überraschen. Immerhin hat 1080p über die doppelte Fläche von 720p, da würde ich schon erwarten, dass bei gleicher Größe die Quantisierung gröber ausfallen muss. Mag aber sein, dass es Material gibt, wo das wenig auffällt, weil es z.B. im 1080p-Original leicht unscharf ist und nach dem Verkleinern auf 720p schärfer ist, und dadurch schlechter komprimierbar.
Und genau das wäre auch der Punkt: Nur weil die Skalierung ein Ergebnis bringt, das schärfer wirkt, ist das nicht gleich "besser". Ring-Artefakte durch Überschärfung (Gibbssches Phänomen) verschlechtern die Komprimierbarkeit. Daher würde ich beim Herunterskalieren (wenn das denn überhaupt sinnvoll ist, z.B. für Displays mit geringer Auflösung) nur eine weniger aufwändige, im Verlauf "neutrale" Funktion empfehlen, z.B. Spline16. Das ResampleHQ-Plugin hat noch ein paar Varianten kubischer Splines mit wenig Überschärfen, und auch eine schöne Demonstration in HTML5.
Letztlich verschlechtert jede Rekomprimierung in ein verlustbehaftetes Format immer die Qualität, es lohnt sich also immer zu überlegen, ob der Aufwand für den konkreten Anwendungsfall sinnvoll ist.