AVI zu MKV - Audiospuren enthalten ungültige Daten

  • Hallo Zusammen,


    ich bin aktuell dabei alle meine AVI´s in MKV Container zu Transferieren. Dazu nutze ich die Mac version von MKVToolNix 26


    Klappt bei 95% der Files prima, bei einigen Beschwert sich das Tool aber das die Audiospuren "Ungültige" Daten enthalten würde, die werden entfernt... Laut InfoBox kann dies die Synchronität beeinflussen.


    Kann mir wer erklären wie so etwas zustande kommt? Kann ich hier etwas gegen tun?


    Grüße

    Massaguana

     MacBookPro 15" 2017 | 4 x 3,1 Ghz | 16 GB Ram | 1TB SSD NVME |

  • Da würde ich gern mal mehr Details sehen. Ganz besonders, welches Audioformat eben diese Tonspuren haben. Ich würde z.B. auf MP3 tippen, das einen Xing-VBR-Block enthält, wenn ich ganz ohne Fakten raten müsste. Wenn's nur das wäre ... dann vertrau auf MKV, lass sie entfernen, das wird dort über Timestamps geregelt.

  • Das sind MediaInfo files die ich mir notiert habe: Die Original files habe ich dummerweise schon gelöscht


    Audio

    ID : 1

    Format : MPEG Audio

    Format-Version : Version 1

    Format-Profil : Layer 3

    Format-Einstellungen : Joint stereo

    Codec-ID : 55

    Codec-ID/Hinweis : MP3

    Dauer : 42min 10s

    Bitraten-Modus : variabel

    Bitrate : 128 Kbps

    Kanäle : 2 Kanäle

    Samplingrate : 48,0 KHz

    Bildwiederholungsrate : 41,667 FPS (1152 SPF)

    Stream-Größe : 38,3 MiB (11%)

    Ausrichtung : Ausgerichtet an Interleaves

    Interleave, Dauer : 24 ms (0,60 Video-Frame)

    Interleave, Vorlaufsdauer : 514 ms

    verwendete Encoder-Bibliothek : LAME3.90.

    Kodierungseinstellungen : -m j -V 4 -q 2 -lowpass 17.6 --abr 128

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  • Dank dir, von den Episoden die ich probegeschaut habe ist mir auch nichts aufgefallen.... bei SD dTV rips sieht man die Lippen eh kaum... ;)

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  • "wie kann man solche audioprobleme schnell überprüfen?":


    man extrahiert nach dem muxxen die audiospur

    öffnet diese in einen audio editor

    und schaut nach spitzen in der wellen form, ggf. zoomen


    der audioeditor sollte auch eine farbcodierte spektral ansicht haben

    sollten fetzen über der highpass frequenz sein, könnten das auch fehler sein

    meist ist es eine senkrechte linie (frame cut)


    und natürlich auf asynchronität prüfen.

  • Gibt es dafür einen bestimmten Grund? z.B. Ein Abspielgerät, welches den MKV Container besser abspielt, als den AVI Container ?

  • naja... h264/avc gehört nicht in den container,

    dass es trozden geht liegt daran, das es eine art von hack ist.


    man könnte .mp4 nehmen, aber der unterstütz nur MPEG formate.


    warum .mkv sich durchsetzt liegt an der formatvielfalt und das der vp9-codec (google) auf diesen setzt. eigendlich alle freien formate nutzen .mkv.


    selbst der .ogg eigene container ist als viedeo format ehr selten.

  • Der Grund weshalb ich diesen Aufwand auf mich genommen habe ist das mein Bevorzugtes Abspiel System "Plex" vermehrt Probleme mit avi macht... nach ein paar Tests kam raus das MKV wohl "robustere" Timestamps hat und die Probleme Verschwinden...

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  • Hallo Massaguana,


    noch ein paar Tipps zu deinen Audio-Daten:

    Eine Bitrate von 128 Kbps, ist normalerweise nur für das Abspielen von MPEG-3-Playern in niedriger Tonqualität gedacht gewesen.

    Das ist nicht einmal kompatibel zu DVD. Einen Master-Clip immer als „unkomprimiertes“ WAV-Audio, oder als PCM unkomprimiert erstellen.


    Das würden dann bei WAV oder PCM, 1536 Kpbs bei 48 KHz sein.

    Danach z. Bsp. zu 192 Kbps konvertieren, erst mit dieser Vorgehensweise hat man eine gute Tonqualität erreicht.


    DVD-Spezifikationen für SD:

    Bitrate Audio: Dolby Digital, AC-3 mit 192 Kbps oder MPEG-1 mit 224 Kbps.


    Blu-ray für HD 1080:

    Bitrate Audio: Dolby Digital, AC-3 mit 448 Kbps, stereo oder 5.1 (7.1).


    4k:

    Bitrate Audio: Dolby Digital, AC-3 mit 640 Kbps. Außerdem DTS, True DTS, HD-Audio und Ultra-HD-Audio.


    Die Samplingrate mit 48 KHz stimmt. Eine variable Bitrate für Audio, geht gar nicht, niemals einen Ton extrem zusammenquetschen.

    Immer konstant mit mindestens 192 Kbps erstellen.


    Mir ist schon klar, dass Du Streams auf deinen Plex-Server haben willst und keine DVD mehr erstellst.

    Ich wollte damit nur schreiben, dass die Qualität deiner Audiobitrate schlechter ist, als die auf einer DVD.


    Dein PC ist ganz gut für 1080-Material. Für 4k bräuchte man 2x 12-Kerne 3.00 GHz. 64 GByte RAM würden noch passen.

    Für 8k- und 16k wären 2x 18-Kerne notwendig und 96 GByte RAM. Man sieht, dass sich das ein Amateur nicht mehr leisten kann.

    Oder man wartet beim PC ca. 48 Stunden im Dauerbetrieb (Rendern mit Effekten), bis ein Film fertig ist.


    Interessant, was da auf die Hobbyfilmer zukommt.


    AVI zu MKV:

    Ja, das sehe ich wie unser Kollege bergh. Umkonvertieren zu MKV würde da nur Sinn machen, wenn Audio z. Bsp. als 5.1-Ton vorliegt.

    AVI arbeitet nur mit mono oder stereo.


    Gruß Jo

  • Zu Dolby Digital:


    Für DVD Video: stereo mit 192 oder 224 kbps, aber nicht 448 – diese Bitrate nur für 5.1-Mehrkanal.


    Für Blu-ray: E-AC3 für 7.1-Mehrkanal ist eine spezielle Erweiterung, im Grunde auch ein 5.1-AC3-Kern mit abhängigen Extra-Kanälen. Grundsätzlich werden bis zu 640 kbps unterstützt, aber auch da wäre das Unsinn für stereo, da reichen 224 oder vielleicht noch 256 kbps.


    Zu VBR-Audio:


    Consumer-Formate mögen es u.U. nicht (für DVD Video ist es definitiv nicht spezifiziert), aber im MKV-Container funktioniert es theoretisch problemlos, und bei AAC-Ton (insbesondere im MP4-Container) sowie Vorbis und Opus (WebM) ist es volle Absicht.

  • Die 448 Kbps beziehen sich auf Blu-ray mit 5.1 Ton, nicht auf DVD.

    Ja, Stereo auf DVD mit 448 Kbps braucht man nicht unbedingt, das ist richtig. Den Platz auf der Scheibe, kann man für andere Dinge nutzen.

    Ja gut, 448 Kbps hören wir alle nicht mehr, das dürfte klar sein. Die meisten Menschen hören sowieso nur bis 128 Kbps.

    Manche YouTuber hören nur bis 64 Kbps, von der Tonqualität ihrer Videos nach zu schließen.


    Ist die Tonqualität von normalen Musik-CDs etwa zu hoch?

    1411 Kbps bei 44.1 KHz.


    Streamingdienstleister für Audio, bieten nur noch eine Tonqualität von höchstens 320 Kbps an.

    Im Gegensatz zu einem Stream direkt vom Plattenstudio, bietet das Studio einen Song von ca. 3:30 Minuten Länge, mit 760 MBit an.

    Kostet auch dementsprechend.


    Für eigene DVDs oder Streams sollte man eine variable Bitrate für den Ton immer vermeiden. Das ist in Wirklichkeit schlechte Qualität.

    Theoretisch reicht der Bitbereich ja nur von 0-128 Kbps (vorliegender Fall).


    Das ist mir schon klar, warum Vorbis und Opus eine variable Audiobitrate unterstützen.

    Je niedriger die Bitraten, testo mehr Platz ist auf den Festplatten von Google YouTube und von allen anderen Videoportalen.

    Hier geht es um das Geld. Es ist schon klar, dass die Leute komprimieren, was das Zeug hält. Daran wird man nie was ändern.


    Gruß Jo

  • Ich glaube, da hast du den Sinn von variabler Bitrate mal grundsätzlich nicht verstanden: Nämlich konstante Qualität. Genau wie bei Videoformaten ist auch bei Audioformaten variable Bitrate sinnvoll, weil nicht zu jedem Zeitabschnitt die Komplexität des Tons gleich hoch ist. Es gibt stille Szenen (analog zu Schwarzbild), in denen optimale Qualität schon bei niedrigen Bitraten erreicht werden kann, und dann wieder geräuschvolle Szenen (analog zu detailreicher Action), in denen der optimale Erhalt der Qualität mehr Bitrate benötigt.


    Außerdem ist "weniger Platz" nicht der einzige Blickwinkel. Anders herum kann man auch "mehr Qualität in der gleichen Größe" erreichen (ABR als Kompromiss). Oder man setzt gleich auf Qualitätssteuerung (Zusicherung, dass der Verlust unter einem Schwellwert bleibt) und erhält dann eine Tonspur, die so groß ist wie eben nötig. Alles nichts ungewöhnliches und technisch machbar. Nur eben oft nicht in den Spezifikationen mancher Consumer-Formate erlaubt.


    Und schließlich: Bitte vergleiche Bitraten von unkomprimiertem PCM-Ton nicht mit Bitraten von psychoakustisch gefilterten spektralbasierten Formaten. PCM ist geradezu verschwenderisch mit subjektiv "unhörbaren" Details vollgestopft.

  • Keine Sorge, diese "Serien" sind sehr alt und stammen noch aus einer zeit als Speicherplatz knapp war... Heute würde ich das so nicht mehr machen...

     MacBookPro 15" 2017 | 4 x 3,1 Ghz | 16 GB Ram | 1TB SSD NVME |

  • Hi LigH,

    mir ist der Sinn von einer variablen Bitrate schon klar. Das, z Bsp. bei kurzen Tonpausen, dadurch die Bitrate theoretisch auf 0 Kbps sinken kann.

    Im Amateurbereich wird hier keine hochwertige Qualität gefordert.


    Die einzige Situation, bei der ich eine variable Bitrate des Tons akzeptieren würde ist, z. Bsp. einen Stream auf YT hochzuladen, mit 3- oder 4 Stunden Dauer.

    Bei einer gekauften Musik-CD, liegen ja auch alle Musikstücke in 1411 Kbps vor, sogar, wenn kurzzeitig keine Geräusche zu hören sind.


    Da wäre nicht angebracht, der Toningenieur hat den Sinn einer variablen Tonqualität nicht verstanden.

    Das möchte ich nicht wissen, was Hi-Fi-Hörer sagen würden, wenn eine normale CD mit 650 MByte Speicherkapazität auf 400 MByte gequetscht würde.


    Meine Qualitätsvorstellungen liegen halt höher, als bei anderen Leuten. Das wir uns nicht falsch verstehen, 192 Kbit/s sind bei DVD in Ordnung.

    Da sind höhere Bitraten für das Videobild sinnvoller. Machbar ist fast alles, das ist richtig.


    Gruß Jo

  • Bei einer Audio-CD ist eine konstante Bitrate notwendig, damit die Scheibe in konstanter Geschwinigkeit ausgelesen werden kann.


    Bei Übertragung über relativ langsame Übertragungswege ist eine relativ gleichmäßige Bitrate vernünftig, weil die Bandbreite des Übertragungsweges und die Größe des Übertragungspuffers Grenzen setzen. Das bedeutet: Bei YouTube ist im Gegenteil eher eine relativ konstante Bitrate sinnvoll als beim Lesen von lokalen Datenträgern.


    Und wenn jemand Toningenieur ist, kann ich nur hoffen, dass er versteht, dass komprimierte Audioformate auf Spektralbasis zwar ein gefiltertes Spektrum haben, dass aber die Repräsentation als Fließkommawerte einen ganz erheblichen Vorteil gegenüber Ganzzahl-Sampleformaten bringt, wenn man die Dynamik betrachtet: Gerade Dolby Digital kann mit 24 bit Mantisse und zusätzlichem Exponenten viel bessere Qualität gerade in leisen Szenen speichern als 16 bit Integer PCM, weil allen Integer-Formaten in leisen Szenen die Auflösung verloren geht, Fließkomma-Formaten dagegen nicht. Im Vergleich dazu, was macht da eine gewisse Abdämpfung von psychologisch unhörbaren Frequenzanteilen, die unter dem Rauschteppich verdeckt werden? Wer behauptet, solche Verluste bewusst wahrzunehmen, der glaubt womöglich auch an vergoldete Stecker von Digitalkabeln...


    Eine CD mit 650 MB lässt sich übrigens schon verlustlos (z.B. mit FLAC) auf etwa 400 MB komprimieren. Nach der Dekomprimierung ist das Ergebnis also bitidentisch. Und wenn man gewisse Verluste erlaubt, wie sie bei psychoakustischer Filterung möglich sind, dann wird kein "Hi-Fi-Hörer" in seinem durchschnittlich möbilierten Wohnzimmer irgend einen Unterschied bemerken, ob du nun direkt von CD mit 1411,2 kbps spielst oder von einem AC-3 mit 224 kbps CRB oder von einem MP3 mit etwa 170-200 kbps VBR ... die Verzerrungen durch Resonanzen in den Möbeln sind viel höher als die Verluste bei der psychoakustischen Filterung und folgender Quantisierung. Apple iTunes bietet AAC mit etwa 256 (oder gar bis zu 320?) kbps an, glaube ich ... da AAC aber grundsätzlich qualitätsorientiert arbeitet, dürfte der Anteil an nutzlosen Füll-Bits hier ziemlich hoch sein, nur um eine konstante Bitrate zu simulieren.


    In dem DVD-Studio, in dem ich gearbeitet habe, hatten wir mal in einem Audio-Studio (mit diesen Kegeln an den Wänden, um den Raum "akustisch zu töten") versucht, einen Unterschied zwischen dem Audio-Master (5.1 mit 24 bit PCM) und dem Dolby-Digital-Encode (448 kbps) zu hören. Keiner war dazu in der Lage, sie mit Sicherheit zu unterschieden, bis auf ein vages Gefühl. Bei dts dagegen war es bei HQ (1509,75 kbps) durchaus möglich und bei LQ (754,5 kbps) offensichtlich, denn Coherent Acoustics verringert die Auflösung. Ein klarer Hinweis darauf, dass die Bitrate an sich am wenigsten über den Qualitätserhalt aussagt, die Technologie ist entscheidend.


    Ein weiterer Hinweis sind die ABX-Tests von Roberto Amorim. An seinen Hörtests haben eine Vielzahl von Testpersonen teilgenommen. Hier kommt also auch eine statistische Relevanz hinzu, wenn sich dutzende, vielleicht hunderte Leute einig sind, dass sie bei ausreichend Bitrate mit hochwertigen Codecs Original nicht von Kopie unterscheiden können, obwohl die Kopie nur einen Bruchteil der Bitrate hat.

  • Danke LigH für dein ausführliches Schreiben.

    Als High-End-Anlagenbesitzer, kenne ich selbstverständlich die akustischen Probleme, die auftreten können.

    Deinen Ausführungen stimme ich zu. Herbert von Karajan hörte, glaube ich, noch 224 Kbps, ein normaler Mensch meistens nur bis 128 Kbps.


    Komisch ist nur, wenn ich ein Testfile mit 32 Kbps erstelle, klingt das so, als wäre ich in einem Badezimmer.

    Das ist genauso, wenn man Bildmaterial mit 500 Kbps erstellt, dann erscheint ein Pixelgewitter.


    Es kommt auch darauf an, welche Qualität eine CD insgesamt hat.

    Die beste Qualität haben CDs (SACD) von MFSL. MFSL bietet CDs, entweder im Direktschnittverfahren an, oder presst direkt vom Masterband auf CD.

    Hier muss man aber mit einem Preis von ca. 38 Euro pro CD rechnen.


    Für ca. 26 Euro pro CD, gibt es dann eine 2. oder 3. Kopie vom Masterband. Das machen aber andere Firmen.

    CDs für 4,99 Euro liegen dann im Bereich einer 7. oder meistens 8. Kopie vom Masterband. Ja, gute Qualität ist nur eine Frage des Preises.

    MFSL stellt auch Vinyl-LP’s her. HRx-Streams für Mediaserver bieten ebenfalls High-End Qualität. Beste Qualität auch mit K2 HD-CDs.

    Erhältlich auch bei jpc.de.


    Die Firma Kölbl und Kalb führte auch Hörtests durch, allerdings nur mit ca. 50 Leuten.

    Damals ging es um einen Hörvergleich zwischen Mark Levinson und Burmester.

    Beide CD-Player von den Firmen wiedergaben das Musiksignal hervorragend.


    Der CD-Player von Burmester wiedergab aber nicht so analytisch, wie der von Mark Levinson. Wiedergab fast wie ein High-End-Plattenspieler.

    Dafür hatte der Mark Levinson eine etwas höhere Dynamik.


    Wir wunderten uns immer, wo diese Geräte die etwas bessere Dynamik herbekamen.

    Des Rätsels Lösung war, die Geräte von Levinson hatten eine Ausgangsspannung von 2 Vss und Burmester laut der deutschen Norm nur 1 Vss.

    Somit war klar, dass man eigentlich die beiden Marken nicht vergleichen darf.


    Interessant:

    Das Magazin für hochwertige Musikwiedergabe „hifi & records“ führte vor längerer Zeit einen Hörtest durch, bei dem es um 16 Bit und 24 Bit auf einer CD ging. Ergebnis, die Mehrzahl der Hörer fand, dass 16 Bit besser klangen, als 24 Bit. Komische Sache.


    Frage:

    Hast Du einmal bei Koch Media (München) gearbeitet?


    Ich möchte nicht so viel schreiben, da unsere Infos vermutlich wenig mit der eigentlichen Frage von Massaguana zu tun haben.


    Gruß Jo

  • Noch mal kurz: Niemand hört kbps. Man hört Frequenzspektren und deren zeitliche Entwicklung, und wenn Qualitätsverluste hörbar werden, dann durch unnatürliche Änderungen in den Frequenzspektren, die als "Audio-Artefakte" auffallen.


    Je reiner der Klang, umso weniger Daten braucht man bei den meisten modernen Codecs*, um Frequenzspektren ohne hörbaren Verlust zu rekonstruieren. Ich bin mir sicher, dass man Musik aus wenigen Sinuswellen schon mit 32 kbps sauber reproduzieren könnte. Sprache und komplexe Geräusche aber nicht. (Ich werde das irgendwann mal mit Stranglehold von Jeroen Tel ausprobieren, muss aber darauf achten, dass die Encoder nicht die Basisfrequenz halbieren oder gar vierteln...)


    *Opus arbeitet da übrigens paradox, braucht umso mehr Bitrate, je reiner der Klang ist.

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    Ich war bei digital images in Halle/Saale.