Probleme Einstellungen von Virtualdub und Blackmagic Intensity

  • Die wichtigen Dinge hat ja LigH schon geschrieben. Ja, lasse die Einstellungen so wie in deinem Beitrag #52 geschrieben.

    YUV422, wäre nur für Archivmaterial interessant. Und ja, der Resize-Filter arbeitet im YUV-Bereich. Das erkennst du in deinem Beitrag #49 im ersten Bild. Da steht 768 x 576 (YUV422), sonst würde da RGB32 angezeigt. Bei Filters rechts unten noch „Show frame rates“ aktivieren.


    Filter Resize:

    Filter mode: Lanczos3. Und bei Interlacematerial immer „Interlaced“ aktivieren, ansonsten geht VDub2 von progressiven Videos aus. 


    Ja, bei DV-Aufnahmen sind die Einstellungen identisch. Nur sind diese Aufnahmen schon digital.

    Auch ja, bei normgerechten DV-Aufnahmen hat man immer das 2. Halbbild zuerst. Also bottom field first (BFF).

    Aber heutzutage ist das nicht mehr so relevant.


    Nur für Schnittsoftware ist es wichtig, dass BFF in TFF umgewandelt wird, da ein Schnittsystem immer am ersten Bild (TFF) zuerst schneidet.

    Aber ein Schnittsystem, wirst du vermutlich nie haben.


    Filterliste:

    Wenn du die Filtres_JPSDR.vdf-Datei installiert hast, darin liegen bereits fast alle Filter. Es gibt noch die Deshaker.vdf und die logoaway.vdf-Filter.

    Logoaway ist nur für 32 Bit.


    Bluray-Qualität wäre:

    12.000 Kbps bei x264. 12.000 x 3=36.000 Kbps in MPEG-2.


    Der AVC-Kamera-Codec, wird vom Authoring-Programm zu MPEG-2 für Blu-ray umgewandelt. MPEG-2 hat nur eine höhere Bitrate, für Blu-ray.

    Leider wurde 4:2:0 beibehalten. Ursprünglich war die Rede von 4:2:2. Die höhere Bildqualität, wollte aber die Filmindustrie nicht.

    4:2:2 (4:4:4) wurde erst mit 4k realisiert.


    Bei SD-Videos (VHS, Video8mm) brauchst du aber keine 12.000 Kbps, da reichen die genannten 3.400 Kbps völlig aus.

    Du wirst bei 12.000 Kbps keine Qualitätssteigerung erkennen, das verbraucht nur unnötig Speicherplatz. Bei HD-Videos ist das was anderes.


    Bei DV-Aufnahmen kannst du 8.400 Kbps (x264) einstellen. DV hat eine Bitrate von 25.000 Kbps (MPEG-2).


    Frage:

    Was für eine Capture-Karte von BM hast du?


    Soweit mir bekannt ist, hat die Intensity Shuttle einen Firewire-Anschluss (4Polig). Oder besitzt du eine DeckLink-PCI-E-Karte?


    Audio-Mode würde ich auf Konstand einstellen, statt auf variabel. Ja, das Profil steht normalerweise auf „Auto“.

    Ich hatte geraten, das Profil auf „Main“ zu stellen, da es bei „Auto“ vorkommen kann, dass das Profil auf „Baseline“ umschaltet.

    Baseline schaltet veraltete Funktionen hinzu, die nicht mehr benötigt werden. Habe ich irgendwo gelesen.

  • Das Zurückfallen auf Baseline dürfte, wenn überhaupt, nur in den extrem simpelsten Situationen passieren, weil Baseline in einigen Punkten nicht kompatibel mit Main und High ist; dagegen unterscheiden sich Main und High nur wenig, werden also beide von den meisten DVB-S/C- und Blu-ray-kompatiblen Decodern unterstützt. Ich persönlich sehe für "Auto" bei Profile nur ein geringes Risiko. Aber der Vorteil von "High" gegenüber "Main" ist relativ gering, und bei SD-Auflösung schadet Main Profile als Sicherheitseinstellung sicher nicht wesentlich.


    Anscheinend ist die gewichtete Vorhersage (Weighted Prediction) im Main Profile schon von vorn herein deaktiviert, deshalb gab es wohl keine Warnung. Aber auch das ist nur am Rande interessant, da sie im Interlaced-Modus auch nicht funktioniert. Relevant ist in der MediaInfo-Analyse in der Textformat-Ausgabe die Angabe unter "Scan Type". Da sollte nicht "Progressive" stehen, wenn die Videoquelle interlaced ist. Der x264-Encoder verwendet MBAFF, das entscheidet selbst, in welchen Bereichen jedes Videoframes es wie am effizientesten arbeitet.

  • Guten Morgen,

    so, jetzt habe ich alles soweit eingegeben und möchte alles nochmal kurz resümieren:


    Ich bearbeite mein BM-Rohvideo zuerst mit VDub mit den Filtern AddBorder und ChromaShift, Bei AddBorder ca. -10 oder -12 unten wegschneiden, Chromashift bis max.12 in geraden Zahlen ändern, bisher war nach meinem Empfinden nur minimale Zahlen einzustellen (0 oder 2)

    --> Bekomme ich durch dieses Wegschneiden des unteren Randes nachher "Probleme" beim Resize mit VDub2? Oder wird das automatisch angepasst?

    Dann speichern mit Save as avi...


    Weitere Bearbeitung mit VDub2:

    Video und Audio im "Full processing mode"


    Filters Einstellungen:


    Audio:


    Video: Einstellungen und speichern:


    "Stellschraube" für die Qualität (und damit auch Dateigröße) ist quasi nur der CRF-Wert.

    Den sollte ich so einstellen, dass die Bitrate bei mind. 3.400 Kbps liegt (für VHS und Hi8), bei den DV-Aufnahmen 8.400 Kbps (x264)

    --> Wo lese ich diese Bitrate ab: Unter Allgemein oder unter Video?


    Mit diesen Einstellungen bekam ich jetzt auch diese "Warnung" im Log, wie Du LigH ;-)

    --> Wobei ich eine "Warnung" immer eher negativ finde... hier ist dies aber positiv?


    und in Mediainfo sieht das dann so aus:


    Die Filtres_JPSDR.vdf-Datei habe ich nur in VDub installiert, nicht in VDub2.


    Ich habe die Intensity Magic Pro, sie hat kein FireWire... Habe aber schon gelesen, dass es eine Freeware von Sony für meinen Kameratypen gibt. Da werde ich mal nachschauen...

    --> Die gecaptureten MiniDV-Videodateiten kann/sollte ich löschen? Ist die Qualität beim capturen mit Firewire höher? (Wenn es gleich wäre, könnte ich ja auch einfach die "umständlich" über die Gubel-Methode gecapturten MiniDV-Videos behalten...)


    Fragen habe ich noch zu diesen Themen:

    --> Pro Jo: "Nicht vergessen, die RGB-Filter zu YUV 444 umwandeln." - ist das mit meinen Einstellungen jetzt erfüllt - oder brauche ich das jetzt doch nicht?

    --> Muss ich beim Resize auf 768 x 576 auch mind. 3.400 Kbps (bzw. 8.400 Kbps für die MiniDV) (x264) erreichen, oder gilt die 3.400 nur für die 720 x 576?


    --> Noch eine andere Frage wäre: Warum sollte ich mp4 nehmen, und nicht avi? Wegen der Dateigröße?

    Ich hatte gefunden, dass avi die beste Qualität liefert...?!

    Mein Zweck ist nicht das Einstellen bei Youtube etc. sondern das private Anschauen der alten Familienfilme am PC - bzw. dann von PC/Laptop übertragen auf den UHD TV


    Ich wäre Euch sehr dankbar, wenn ihr meine Fotos nochmals durchsehen könntet und dann ein hoffentlich finales "Go" geben könntet ;-)

    (das Wochenende ist gerettet ;-) )

    Und für Antworten auf die Fragen wäre ich auch noch sehr dankbar!

  • Bekomme ich durch dieses Wegschneiden des unteren Randes nachher "Probleme" beim Resize mit VDub2? Oder wird das automatisch angepasst?

    Meinst du "wegschneiden" so, dass die Höhe sich verringert, oder nur so, dass der untere Bereich tief schwarz überdeckt wird? Wenn sich durch das Wegschneiden die Höhe ändert, darfst du die Höhe beim Skalieren nicht vergrößern, sonst wird das Interlacing zerstört. Dann hast du eben keine 576 Zeilen mehr, und dann bleibt es dabei. Wenn der untere Rand bloß schwarz überdeckt wird, bleiben 576 Zeilen im Bild, wie es für PAL zu erwarten ist.


    "Stellschraube" für die Qualität (und damit auch Dateigröße) ist quasi nur der CRF-Wert.

    Das ist richtig. Das weitere mit den Bitraten weiß ich nicht so recht zu kommentieren, da könnte ich mich mit Pro Jo zwar ausführlich drüber streiten, aber das würde dich noch verwirrter zurücklassen, als du dadurch eh schon bist... dazu fehlt hier leider noch eine dritte und vierte Meinung von Leuten mit Erfahrung im digitalen Videobereich. Meine Meinung dazu ist: Wer das Prinzip des CRF verstanden hat, der versteht auch, warum das krampfhafte Festklammern an Bitraten sinnlos ist (außer sie werden von Details der Abspiel-Hardware begrenzt). Die sind einfach viel zu abhängig vom Videoinhalt. Aber wenn es denn interessiert ... dann die von der Videospur.


    Wobei ich eine "Warnung" immer eher negativ finde... hier ist dies aber positiv?

    Ja, ganz speziell in diesem Fall hat die Warnung nur bewiesen, dass der Parameter --tff vom x264-Encoder korrekt verstanden wurde.


    Ist die Qualität beim capturen mit Firewire höher?

    Wenn man digitale Daten digital kopiert (das ist kein "Capturing"!), dann bleibt deren Qualität zu 100% erhalten.


    Wenn man sie in analoges Video umwandelt und dann mit analoger Video-Capture-Technik neu digitalisiert, wird die Qualität mit Sicherheit schlechter.


    Warum sollte ich mp4 nehmen

    Weil das Videoformat MPEG-4 AVC, welches von x264 erzeugt wird, und das Audioformat MPEG AAC, welches vom FFmpeg AAC-Encoder erzeugt wird, beide vom AVI-Container eigentlich nicht korrekt behandelt werden. AVI kann nicht wirklich mit B-Frames umgehen, und mit Audiospuren variabler Bitrate erst recht nicht. Der MP4-Container kann das sehr wohl. Schließlich gehört der wie auch die Formate von Bild und Ton mit zum gleiche MPEG-4-Standard. Alles aus einem Hause, alles aufeinander abgestimmt. Und das unterstützen auch sehr viele Mediaplayer (auch in Endverbraucher-Geräten) in dieser Kombination sehr sicher und zuverlässig. Die gleiche Kombination in einem AVI-Container wäre Glückssache ... ich wäre mir nicht mal sicher, ob "AAC-Audio in AVI" überhaupt eine hinreichend standardisierte Kennung hat, die jeder Player erkennen kann. Das ginge vielleicht noch mit MP3-Audio gut.


    Ein Container (egal ob AVI oder MP4) liefert überhaupt gar keine Qualität. Der hält nur den Inhalt zusammen.

  • doli,

    was AddBorder angeht, steht das Entscheidende im Tutorial drin:


    • Nun den Filter „Add Border“ auswählen, und zunächst rechts auf „Cropping“. Die Cropping-Funktion wirkt immer VOR dem jeweiligen Filter! Dort schneiden wir unten unter „Y2 offset“ 10 Pixel vom unteren Rand weg (das ist ein guter Wert für den Kopf-Umschaltbereich). Auch hier ist bisher noch nichts zu sehen, da kein Video geöffnet ist.
    • Anschließend die Einstellungen des „Add Border“-Filters öffnen (Configure...) und dort unten wieder 10 Pixel schwarze Pixel „anhängen“ (Bottom), und alle Farb-Werte unten auf 0.


    Du schneidest sozusagen erst 10 Pixel unten ab und füllst diesen fehlenden Bereich im "gleichen Zug" mit schwarzen Pixeln wieder auf und hast damit das Ursprungsformat wieder hergestellt.

  • Ah - ok, das kleine Wort "Anhängen" habe ich wohl übersehen... hatte mich schon gewundert, warum ich das "Wegschneiden" 2x eingeben muss... ;-)

    Wer lesen kann ist klar im Vorteil...


    Es sind noch folgende Fragen aus #64 offen.... habt Ihr da noch Antworten?:


    --> Pro Jo: "Nicht vergessen, die RGB-Filter zu YUV 444 umwandeln." - ist das mit meinen Einstellungen jetzt erfüllt - oder brauche ich das jetzt doch nicht?

    --> Muss ich beim Resize auf 768 x 576 auch mind. 3.400 Kbps (bzw. 8.400 Kbps für die MiniDV) (x264) erreichen, oder gilt die 3.400 nur für die 720 x 576?


    Und sind die Einstellungen (siehe Fotos in #64) soweit ok?

  • War bei der Aufnahme der TBC des Videorecorder eingeschaltet? War der Noise Filter beim Videorecorder eingeschaltet? Hast Du den Edit Modus des Videorecorders benutzt?

    Kannst Du nochmals ein Sample hochladen ohne irgendeinen Filter (ChromaShift, Croppen) in Virtual Dub zu benutzen. Einfach das aufgenommene File nur mit dem Lagarith oder UT Video Codec abspeichern. Das ganze per Fast recompress in Virtual Dub.


    Grund: Du hast keine Super-Black Werte und die müssten bei deinem Setup vorhanden sein. Wenn ich dein File ansehe mit Waveform/Vectorscope sind diese abgeschnitten. Ursache könnte der TBC sein wenn Du den benutzt hast oder eine RGB Wandlung in Virtual Dub und vergiß mal ganz schnell das resizen auf 768 x 576.

    Bei den ganzen theoretischen Werten für die durchschnittliche Bitrate könnte man ja fast den Eindruck gewinnen, das wenn man mit 12000 kbps zu mp4/mkv wandelt eine BluRay Qualität erhält. Es hängt immer von deinem Quellmaterial ab! Ob viel Bewegung, viele dunkle/helle Szenen und RAUSCHEN!!!

    Die Encoder lieben rauschen und das braucht Bitrate.

  • Ja, Noise Filter und TBC waren eingeschaltet.

    Edit Modus - weiß ich nicht... wo kann ich da nachschauen? Ich habe den NV-FS200 HQ...


    neues File kommt morgen vormittag - hoffe, Du, Bogilein hast tagsüber dann mal Zeit, hier reinzuschauen, und zu schreiben ;-)

    wo finde ich das Fast recompress? Hast Du ein Screenshot davon?


    Warum jetzt plötzlich kein Resizen?


    Was schlägst Du anstatt der "Bitraten-Regulierung" mittels CRF vor, um ein Optimum zwischen der Qualität und der Dateigröße zu bekommen?

  • Wenn du unten die –12 Pixel einhälst, dann dürfte es keine Probleme geben. Aber nicht mehr Pixel wegschneiden.

    Die Höhe von 576 Pixel darf sich auf keinen Fall ändern. Wie schon geschrieben, wirst du auch bei einer Bitrate von 2.000 Kbps keinen Qualitätsunterschied merken. Aber technisch gesehen, deckt die genannte Bitrate von 3.400 Kbps, die Qualität von 10 MBit/s bei MPEG-2 ab.

    Jedenfalls bei VHS und Video8mm.


    S-VHS und HI8, haben eine Qualität von 12.000 Kbps. Da diese Systeme 5 MHz aufzeichnen.

    Dementsprechend anpassen. 12.000 Kbps : 3 = 4.000 Kbps (x264). Bei x265 wären das weniger Kbps.


    Aber wie LigH schon richtig schreibt, wird das hier zu technisch, da die meisten Anfänger den Sinn nicht verstehen.

    Ich kann dir die Bitraten so nenen, da ich seit 1993 im Profi-Bereich arbeite.

    Ja, LigH hat insofern recht, da es auch Bitratenrechner gibt, die ein Video genau, z. Bsp. nach schnellen Bewegungen, analysieren.


    Vor ca. 15 Jahren wurde da auch so eine Software im Internet angeboten. Scheinbar war diese überhaupt nicht ausgereift.

    Damals kodierte ich mit 8.000 Kbps, angezeigt wurde, dass ich mit ca. 3.500 Kbps kodieren sollte.

    Das kann man Leuten erzählen, die sich mit der Kneifzange die Hose anziehen. Da verlasse ich mich lieber auf meine Profi-Ausrüstung.


    Filters Einstellungen, 1. Bild:

    Da musst du noch den Filter „convert format" oder den Filter „RGB convert" einbinden. Dieser wandelt dann zu YUV.

    Die Wandlung bei SD-Video zu 16-235, verstehen viele Leute nicht.


    MediaInfo zeigt wieder 5.990 Kbps an. Darum habe ich geschrieben, dass man bei CFR, einen Wert von 23.0 einstellen kann.

    Dann würdest du bei ca. 3.400 Kbps liegen. Bei der Gesamtbitrate muss man selbstverständlich die Audiobitrate mit dazuzählen.


    Ich verstehe nur nicht, warum der FFMpeg AAC-Codec in variabel ausgibt und nicht in konstant.


    Ja, so stimmen deine Einstellungen alle. Die verschiedenen Bitraten kann man in MediaInfo sehen, oder im Explorer.

    Dazu die gewünschte Datei mit einem Rechtsklick auf Eigenschaften öffnen, und dann auf den Reiter Details klicken.


    Ja richtig, die Intensity Pro hat keinen Firewire-Anschluss.

    Dann nimmst du über den FW-Eingang von dem Mainboard auf, oder hast du dafür eine FW400-Steckkarte?


    Das war, glaube ich, der FW-OHCI-Treiber von Sony, ist aber eine Apple-Schnittstelle.

    FW ist heutzutage fast nicht mehr kompatibel, zu den neuen BM-Treibern. Wenn das trotzdem noch gut funktioniert, hast du Glück gehabt.

    Firewire ist halt volldigital.


    Bitrate:

    Die 3.400 Kbps gelten für 720 x 576 und 768 x 576 Pixel. Nur bei 768 x 576 den CRF-Wert auf 23.0 einstellen.

    Es geht ja auch darum, dass eine höhere Bitrate, die man für eine schlechte VHS-Qualität überhaupt nicht braucht, die Dateigröße erhöht.

    Im Profi-Bereich hat man schon wesentlich höhere Bitraten, aber da ist ja auch die Bildqualität viel höher.


    Du kannst ja einmal auch mit „ABR“ herumprobieren. Da kannst du die Bitrate direkt eingeben. Vielleicht gefällt dir die Bildqualität genauso.


    Warum sollte ich mp4 nehmen?

    Den letzten Teil deiner Fragen, hat LigH schon erklärt.

  • Wenn möglich,

    einmal mit TBC und einmal ohne TBC aufnehmen. Ohne TBC macht dann dein Panasonic DMR-EH65 die Jitterkorrektur.

    Denn Noisefilter auf Off stellen am Videorecorder. Der Edit Schalter ist in der Nähe vom Noise Schieber. Wenn Edit On hat der Schärferegler keine Funktion mehr. Also mal auf On stellen.

    Bei Virtual Dub bei dem Reiter "Video" findest du direkt unter direct stream copy, fast recompress.


    Du nimmst in 720x576 auf und die nicht gewünschten Ränder werden nur schwarz abgedeckt. Resize verschlechtert die Qualität und wenns falsch gemacht wird auch noch dein Seitenverhältnis.

    Umwandlung zu mkv/mp4 per crf ist schon richtig. Ich persönlich benutze Werte zwischen 17-23. Hängt vom Ausgangsmaterial ab. Bei viel Rauschem geh ich bis 23 sonst wird das File mir zu groß. Bei gutem Material (und mir wichtigem Inhalt) kann es auch mal crf 18 sein.

    Wichtig wäre halt das Video zu entrauschen.

  • Hallo Doli,

    erstmal danke für die Files. Da habe ich mich wohl nicht deutlich genug ausgedrückt. Ich bräuchte das File einmal mit TBC und ohne TBC aber mit dem gleichen Inhalt/Szenen. Sonst kann ich keinen Vergleich machen und am besten auch keinen Film mit schwarzen Rändern. Am liebsten wäre mir etwas wo schwarz und auch weiss vorkommt.

    Kannst die Files gerne auch unkomprimiert per Wetransfer hochladen sowie sie Mediaexpress liefert.

  • Normalerweise wird nicht resized. Bei 720 x 576 braucht man aber ein Programm, dass beim Export von 720 x 576 ein 4:3-Flag mit angeboten wird.

    Das machen aber meistens nur Schnittprogramme. Will man nur VDub oder ähnliche Software verwenden, dann sollte man auf 768 x 576 Pixel resizen.

    Nur dann ist ein Kreis ein Kreis. Es sei denn, man möchte eine Eierform behalten.


    Habe mit VDub2 herumprobiert, ob bei resize 720 x 576 Pixel in 4:3 möglich ist. Ist leider nicht möglich. Dazu braucht man ein Schnittsystem.

    Bogilein exportiert mit Edius als 720 x 576 Pixel in 4:3 (Flag), das ist klar, dass das funktioniert.


    Dir bleibt dann nur mit VDub auf 768 x 576 Pixel zu resizen. Aber mit Overlay.

    Es gibt wirklich gute Schnittsoftware kostenlos. Ist es zu viel verlangt, dass man sich in ein Schnittprogramm etwas einarbeitet.


    Es gibt noch einen RGB zu YUV-Filter. Der nennt sich "Color Space Convert". Dieser scheint mir am angenehmsten.


    Input: BT.709 (RGB) zu Output BT.601 (YUV). Gleichzeitig kann man in den richtigen Farbraum 16-235 konvertieren. Full Range nicht aktivieren.

    Aber bei Input BT.709.


    Bei solch einem Filmmaterial kann man nur versuchen, das Bildrauschen etwas zu verringern. Andere Möglichkeiten, sehe ich da nicht.

  • Habe mit VDub2 herumprobiert, ob bei resize 720 x 576 Pixel in 4:3 möglich ist. Ist leider nicht möglich.

    Wenn damit der Videofilter "Resize" gemeint ist, stimmt das. Da wird sich kein Seitenverhältnis als Korrektur für das spätere Speichern gemerkt. VirtualDub im Original von Avery Lee war ja nur ein Editor für AVI-Dateien. Und der AVI-Container selber hat kein "Aspect Ratio Flag", im Gegensatz zu z.B. dem MP4-Container.


    Dafür aber unterstützen einige Video-Codecs die Speicherung von Seitenverhältnissen in ihrem erzeugten Videostream. Bei der Ut-Codecsuite ist das nicht der Fall. Der x264-Codec aber kann Seitenverhältnisse im H.264-Videostream speichern. Dazu bietet sogar der Konfigurationsdialog zwei Eingabefelder in der Gruppe "Sample Aspect Ratio" rechts unter dem x264-Logo.


    Allerdings muss man dort das Stauchungsverhältnis im Vergleich zur encodierten Auflösung eingeben, nicht das gewünschte Seitenverhältnis des Bildes, also nicht "4:3" (das ergäbe sich dann erst aus den entzerrten 768:576). Dazu kürzt man üblicherweise den Bruch aus encodierter und gewünschter Zeilenbreite.


    Weil bei Aufnahmen aus dem Analogfernsehen (nach Analog-Fernsehsignal-Standard ITU-R BT.601, übertragen auf digitalisierte Videos) wahrscheinlich nur die inneren 702 der 720 Pixel einer Zeile auf die gesamte Breite entzerrt werden sollen (die kann man vorher auch gerundet auf 704 Pixel Breite zurecht schneiden, weil 704 mindestens durch 16 teilbar ist, wie auch 768 und 576), rechnet man bei PAL für MPEG-4 üblicherweise mit 704:768 = 11:12. Ich habe jetzt nur nicht ausprobiert, ob Zähler oder Nenner im x264-Dialog zu "SAR width" oder "SAR height" gehört...