Shoot-out von der besten Aufzeichnungskette: wie das beste Setup auswählen

  • Servus zusammen,


    mich würde mal interessieren, wie ich am besten den geeigneten Player für VHS-Kassetten finden kann

    Gecaptured werden fast ausschließlich uralte TrashFilme, wo es viele nie zu einem DVD/BR-Release geschafft haben :(.

    Ich nutze momentan die Anleitung hier aus dem Tutorial zum Capturen:


    VHS-Recorder (aktuell: Blaupunkt RTV966) > Panasonic DMR-EHxxx (aktuell: 575) > HDMI-Splitter > Black magic intensity shuttle/PCIs > BlackMagic Media Express (AVI 8-bit YUV in PAL 625i50 PAL)

    Ich habe hier noch diverses Equipment rumfahren, weiß aber nicht, wie ich es sinnvoll zueinander vergleichen soll.

    Da ich nach Möglichkeit nur 1x capturen möchte, würde ich gerne so früh wie möglich festlegen, wie ich die optimale Bildqualität aus meinem Material bekomme.


    Es es irgendwie möglich eine Art Referenz-VHS zu erstellen, die quasi alle gängigen Fehler beinhaltet, dass man die Systeme sinnvoll gegeneinander testen kann?


    Ich habe unter anderem noch folgende player:

    Blaupunkt RTV950

    Philips VR1500

    Panasonic AG 6200

    Panasonic AG 7350 und einen

    JVC BR811E


    Ich könnte theoretisch auch noch eine "gealterte TBC-Rackunit" mit einbinden.


    An DVD-P (AD-Wandler) hätte ich die folgenden

    - Panasonic DMR-EH575

    - Panasonic DMR-EH575 (also einen 2.)

    - Panasonic DMR-ES30

    Ich hätte zusätzlich noch eine Canopus-NX-Workstation in die ich mich aber eher ungern noch zusätzlich reinfuchsen möchte (nur, wenn es sich lohnt).


    Oszilloskope, Bildgenerator, Vektorscope sind ebenfalls vorhanden.

    Was ich brauche, wäre eine sinnvolle Herangehensweise.


    Grüße

    hecky

  • Hmm...

    Ich hab eher an sowas gedacht, dass man wie so ne Art "Master-Tapes" erstellt und dann die Ausgänge der VCRs misst.

    Es gibt ja schon genormte Testbilder.

    Nur weiß ich z.B. nicht, wie bestimmte Fehler auf nem Oszi auszusehen haben.

    Wenn da jemand zufällig nen Link zum einlesen hat, wäre ich sehr dankbar.


    Das Problem ist aber, dass ich eben keine wirklichen "korrekten" Kassetten habe. Die müssten halt mit einem Recorder aufgezeichnet werden, der normgerecht arbeitet.

    Wenn ich die Bänder jeweils selber aufnehme, weiß ich ja nicht, ob dann der Fehler in der Wiedergabe- oder Aufnahmekette liegt - letzteres interessiert ich ja eher nicht :)

    Klar könnte man das dann durch "Kreuztausch" eingrenzen.


    Gruß

  • Hallo,


    für deinen technisch nicht unerheblichen Aufwand, habe ich 2 Fragen.

    1. Sind deine speziellen Filme auf Kaufkassetten, oder selbst aufgenommen und
    2. weißt Du zufällig noch von welchem Hersteller dein VHS-Aufnahmegerät war?

    Referenztestkassetten (Völkner) gab es vor langer Zeit einmal von der Firma Burosch.

    Ob jedoch Burosch noch solche alten VHS-Bänder im Lager hat, ist fraglich. Vielleicht lohnt es sich dort einmal nachzufragen.


    Völkner VHS-Testvideo:

    https://www.burosch.de/allgeme…rnseher-testcassette.html


    Wenn Du mit einem Oszilloskop arbeiten möchtest, musst Du entweder Fachbücher lesen, oder es dir von einem Elektroniker erklären lassen.

    Bei YT gibt es viele Übungen zu diesem Thema. Wellenmonitor und ein Vektorskop besitzt Du ja.

    Auch müsste noch die „System SC Phase“ korrigiert werden.


    Wellenmonitor und Vektorskop:

    https://www.youtube.com/watch?v=z-UBLJdd2g0


    Normgerecht zeichnen nur S-VHS-Profi-Maschinen oder VHS-Profi-Kopierrekorder auf. Keine Konsumer-Geräte.

    Das braucht man aber nur im Studiobetrieb. Konsumer-Geräte reichen für deine Qualität völlig aus.

    Bei unseren Bildtests mit Goldwingfahrer, hatte der Philips VR1500 über einen DMR, eine sehr gute Bildqualität.


    Gruß

    Jo

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