DVD Sammlung transcodieren

  • Also ich fand dein Ursprungsausgangsmaterial (das der DVDs) schonmal nicht soooo schlecht. Viel besser als das, was Tele5 zur Zeit sendet. OK, es war etwas verrauscht und ein paar Regenbogeneffekte waren drin. Darum bin ich der falsche Ansprechpartner, weil mir die Qualität reichen würde.

    Du müsstest mal rauskriegen, wer das NTSC Material hat. Vielleicht aus dem von mir anfangs verlinkten Thread hier im Forum. (die Leute kontaktieren via PN oder so)

    Und dann würde ich mir ein Stück geben lassen. Nur um mal zu sehen ob die NTSC-DVDs besser sind.


    PS: du darfst natürlich bei seiner Anleitung das PAL-Material nicht auf 29,97 fps stellen du musst alles bei 25 fps belassen. Sonst gibts Ruckler und der Ton könnte asynchron werden.

  • Also ich fand dein Ursprungsausgangsmaterial (das der DVDs) schonmal nicht soooo schlecht. Viel besser als das, was Tele5 zur Zeit sendet.

    Ja, ich habs bei Netflix probiert, auch die haben die Serie.... furchtbar .. definitiv schlechter wie bei mir.


    PS: du darfst natürlich bei seiner Anleitung das PAL-Material nicht auf 29,97 fps stellen du musst alles bei 25 fps belassen. Sonst gibts Ruckler und der Ton könnte asynchron werden.

    Habe ich, bei Handbrake gibt es die Option "Wie die Quelle" also in dem Fall 25 fps. Aber danke für den Hinweis

  • tach auch !


    Pro Jo Warum demuxen. MS-Fos / CMD ist soviel einfacher.:


    Copy / b vob_01_01.vob_01_02.vonb+********vob_01_N.von MeinVideo.vob


    Danbach muxed man das i MP4 und gut ist es. Man kann noch ein paar Sprachen weglassen, dann wird es etwas kleiner und dann hat man MP2 in MP4 oder MKV.

    originalqualy wird erhalten fertig.


    @Monarc89

    Eben und was bringt es ? Du hast ein 4 Mal so grosses Bild , was auf einem TV genauso unscharf aussieht, wie das Original.

    Was weg (komprimiert) ist is weg und kein Algorythmus der Welt kann es wieder herschaffen. (Punkt)


    Aber die Datei ist viel größer und man kann es als DaFuQ HD hochladen.

    Bringen im Sinne von besserem Bidl wird es nicht.


    Pro Jo hat eigentlich alles dazu geschrieben.

    Aber was rede ich ,

  • tach auch !


    Ich nochmal zu dem Thema:

    Wenn MakeMKV wirklich nur die DVD in MKV muxed , und die Kapitel erhält ,

    ist das wirklich gut. Und mehr braucht es nicht.

    Upscaling kann heute jeder Fernseher genausogut , wenn nicht besser, als die Software.

    Qualitätsverbesserung gibt es nicht. Allerhöchsetns subjektive den Sehgewohnheiten angepasste Änderungen , der Schärfe,

    um das mal nett zu sagen.


    Ich werde mir das MakeMKV mal anschauen.

    Denn manche Sachen habe ich auch nur auf DVD und kann mir keine DB davon kaufen. ;-)

  • Hallo BergH,


    zu deinen Schreiben #37 und #46, habe ich mit meiner Nachricht #40 geantwortet. Ich habe mich auf den Bericht von Ulf Dunkel bezogen.


    Zitat von Ulf Dunkel:

    Der MPEG-Datenstrom bringt in der Regel mindestens eine Audio- und eine Video-Spur mit.

    Mit Programmen, die in der Lage sind, diese Daten auseinanderzunehmen, sollte man zunächst die von der DVB-S-Mitschnitt-Software aufgezeichneten MPEG-Daten demultiplexen (demuxen) – also den multiplen Datenstrom auseinandernehmen.


    Anschließend empfiehlt es sich, mit einem weiteren Werkzeug diese Daten wieder zu einem MPEG zusammenzuführen, das dann auch gleich DVD-tauglich ist. Dabei werden Audio- und Tonspur idealerweise auch gleich synchronisiert, falls dem Video-Datenstrom ein paar Frames fehlten.


    Zitat Ende


    Wie ich schrieb, handelt es sich aber dabei um eine DVB-S-Mitschnitt-Software.

    Ob die beschriebene Vorgehensweise auch für direkte VOB-Dateien zutrifft, kann ich nicht bestätigen, da ich das selbst noch nie gemacht habe.

    Wenn die Kollegen bessere Software besitzen, die technisch moderner ist, um so besser. Die genannte Seite war nur ein Vorschlag.


    Sieh dir einmal diese Test-Videos an, die ich in meinen Thread #27 erwähnt habe:

    SD Video mit KI zu 4K hochrechnen TOPAZ "Video Enhance AI Software" I Erste Tests


    Upscalen sollte man niemals mit VHS-Material, das dürfte klar sein. Hochrechnen finde ich persönlich auch für äußerst schlecht.

    Aber es gibt auch Leute, die machen das umgekehrt. Da wird 1080 zu 720 Pixeln downscaliert.

    Obwohl das Originalmaterial bereits schon in 4-fach höherer Qualität vorliegt.


    Dann heißt es, ich möchte unbedingt 10.000 Streams auf meine Festplatte speichern. Das ist fast der gleiche Blödsinn.

    4k ist für die meisten Amateure sinnlos, ich wäre bei 1080 geblieben. Hätte 4k nur im Studio-Bereich eingesetzt.

    Im Profi-Bereich gibt es ja schon 16k und 12- 16 Bit Farbtiefe.


    Aber die Elektronikhersteller müssen immer was neues verkaufen, sonst würde die ganze moderne Technik stagnieren.

    Wer möchte schon einen Fernseher von 1954 ?


    Auch wenn wir uns aufregen, die Leute machen das sowieso, wie sie es wollen, um es mal nett auszudrücken.

  • tach auch !


    @ProJo

    Alles gut ! Ich bezog mich nur auf DVD Sammlung (wasuachimmer).

    Beim Hochrechnen zeigt Dein Film glasklar (oder eben nicht). Was Ich meine: Man kann es hochrechnen, man kann es schärfen, aber man kann aus Sch***e kein Gold machen=

    Aus SD kein HD und schonmal gar Kein UHD. Was Ich da gesehen habe gefällt mir, hat aber auch deutliche Probleme.


    Und ich rede gar nicht mal von einem Typen der im Internet etwas erzählt und seine auf dem Stativ stehende Kamera erzeugt nach zweimaligem Encoden ein gewabber, das ich sseit 2005 nicht mehr gesehen habe. Was hat der Mann da gemacht? Der AC3 DVB Rip vom Star Wars war ja Gold dagegen.


    Zu MakeMKV : Ich bin angenehm überrascht, vor 10 Jahren hätte ich für solch ein Tool Geld bezahlt.

    Das macht recht gut was Ich heute von Hand aus einer DVD machen würde.

    In Rippen, in MKV muxen und das soweit syncron.


    Zu DVB-S/C : Das ist eine ganz andere Baustelle.

    Das mache Ich seit Jahren. Entweder runterrechnen wgene HD Platz (Heute Blödsinn) , oder in MKV Muxen.

    Da nehm Ich AviDemux stelle die Schnittstellen ein und lasse es mit den gewünschten Audispuren in MKV muxen. Dauert wenige Minuten und erhält die Qualy , die gesendet wurde,Bei Klassikern genau das richtige.

  • Hallo

    Schönes Neues Jahr wünsche ich noch nachträglich.


    Ist schon ne Weile her, aber ich mir dachte das ich euch meine neusten Erkenntnisse mitteilen sollte. Ich habe mir kurz vor Weihnachten einen neuen Player gekauft, und zwar den Sony UBP-X500 4K Ultra HD Blu-ray Disc Player.

    Und was soll ich sagen, das Bild von den Voyager DVD's ist jetzt um Längen besser, fast schon perfekt. Es lag wohl an meinem alten DVD Player. Mich wunderts nur noch, das ich bei einer 1:1 Kopie mit MakeMkv doch ein wesentlich schlechteres Bild über meinen MediaPlayer bekam. Dürfte eigentlich nicht sein.

    Nun, seis drum, werde die DVD's nun nicht mehr rippen, habe mir somit eine Menge Arbeit erspart.


    Werde das aber noch mal mit den dem 1:1 Rip testen, mein Sony Bravia hat nähmlich ein großes Softwareupdate bekommen. Das Update hat einiges gerichtet, z,B. hat der TV öfters die Verbindung (eARC) zum Receiver verloren, was jetzt nicht mehr vorkommt. Möglicherweise ist jetzt auch das Bild vom Mediaplayer besser geworden.

  • tach auch !


    Ich zitiere mich mal wieder selber :

    Man kan aus Scheisse kein Gold machen und aus SD Material kein HD.

    Was weg(gerechnet) ist ist weg.


    Natürlich können diese ganzen UpSclae,Filter verschlimmbesserer mal mehr mal wenige bessere Bildqualy vortäuschenund es mag Dir gefallen.

    Dem Nächsten aber nicht.

    Eine 1 :1 Kopie kann man machen, wenn man den Rest der DVD nicht will, sondern nur Folge 1 - 80 am Stück abspielen will.


    Es geht auch die DVD in MKV ohen Trancodieren zu transformieren.

    Da änder sich aber NICHTs an der Bildqualität. Wenn doch ist was faul im Gerät.

    (In den Geräten) .

    Also freu Dich , dass Du Zeit gespart hast.

  • Es geht auch die DVD in MKV ohen Trancodieren zu transformieren.

    Klar geht das, wäre aber Platzverschwendung. Wer braucht schon MPEG2? Man kann eine DVD auch so transcodieren, dass die Qualität erhalten bleibt bei geringerem Platzverbrauch.

  • Subjektiv: Jein, zumindest mit so geringen Verlusten, dass man sie nicht bemerkt.

    Sorry, wenn ich mich hier an den Thread dranhänge, aber meine Ausgangssituation ist ähnlich wie beim Thread-Starter: Ziel ist, DVD per MakeMKV auf Platte, allerdings keine Serien sondern Kinofilme!


    Was ich gemacht habe: Die MKVs (der MakeMKV-Output) in den Simple X264-Launcher von Mulder und die Optionen von x264 gesetzt: CRF 18, Tuning "Film", Profile unrestricted, NR 1000 und Croppen; aber dabei gibt's ein paar Probleme ...


    Erstmal: Warum so wie da oben beschrieben?

    • Ich bin ein eher unkritischer Bildbetrachter (LigH hat aus meiner Sicht da vollkommen recht), das was mir aber komischerweise störend auffällt und was ich gerne weg hätte sind die unruhigen Ränder (meist 2-4 Pixel an 1 oder 2 Seiten) bei vielen Filmen, deswegen das Croppen; daraus folgt natürlich unweigerlich das Encodieren, noch verstärkt durch das Argument von Pato.
    • Abspielen soll den finalen Film am Ende dann eine der Linux-PVRs (Dreambox und die ganzen Nachahmer). Die und der TV können inzwischen 4K. Die haben auch kein Problem mit ungewöhnlichen Seitenlängen, die beim Croppen entstehen, also schneide ich normal auch die schwarzen Ränder weg (bei den gestörten Rändern ist das Schwarz nach dem Croppen ja ohnehin weg).

    So jetzt aber zu den Problemen:

    Problem 1:

    Der erste Rip war "Hatari" und der ist als TFF markiert (siehe Log). Aber der Resize auf PAR 1:1 und übliche Seitenlängen schlägt fehl mit "swscale is not compatible with interlaced vertical resizing". Wie sage ich x264, dass das TFF nicht stimmt, sondern dass das Material progressive ist und er es dann auch so encoden soll? (2 aufeinanderfolgende Bilder sind jeweils identisch, keine Interlace-Kämme zu sehen)

    Im Thread hier sagte ja jemand, dass SD immer als interlaced markiert ist (warum das denn?). Also würde diese Frage ja bei jedem Rip auftauchen.


    Problem 2:

    Soll man beim Encodieren resizen? Was ich diesem Thread entnehme, macht das die Hardware inzwischen ganz gut (oder ging's dabei nur ums Upscaling, nicht aber ums Rescaling?). Aber irgendwie fühle ich mich wohler mit PAR 1:1, nicht dass doch irgendein Algo auf die Idee kommt bei Abweichung davon etwas Tolles machen zu müssen; ist das abwegig?


    Problem 3:

    Falls resizen, auf welche Werte? Muss es was von mod2 bis mod16 sein? Das meine Werte im obigen Fall Schrott sind, ist mir beim Anschauen der Mediainfo-Daten jetzt auch aufgefallen, da sollte ja am Schluss ein Verhältnis von 2,4:1 rauskommen laut Mediainfo. Woher nimmt ffms eigentlich die PAR 64:45, die kann ich in Mediainfo nirgendwo sehen (und ich komm mit den Werten auch nicht auf 2,4:1)?



    Wenn die obigen Punkte geklärt sind, habe ich dann noch ein paar weitere Punkte, die mir auch so durch den Kopf gegangen sind:

    • Der NR-Filter in x264 soll nicht berühmt sein, aber da ich auf vergleichsweise alter HW arbeite haben Avisynth-Skripte in der Vergangenheit die Sache immer deutlich verlangsamt. Wenn das heute mit Vapoursynth (multithreading, 64bit, wenn ich das richtig verstanden habe?) anders ist, wäre das nochmal einen Versuch wert. Wenn die Ryzen5 mit APU kommen wird's dann auch Zeit für neue Hardware (oder sollte man von x264 weg und Codieren heutzutage von einer Grafikkarte erledigen lassen?).
    • Ein weiteres Argument warum ich mal zum Recodieren übergegangen bin war Interlacing. Im AVS-Forum hat mal einer Unterschiede bei kritischem Material gezeigt (schräge Streben vor einer Treppe, diagonaler Kameraschwenk) und die Artefakte bei den gängigen Methoden waren krass. Ich meine es war qtgmc das hier so herausragte, kann mich aber auch täuschen; ist lange her und ich finde den Thread gerade nicht mehr. Hat die Hardware hier auch aufgeholt und macht ein Deinterlacen beim Encodieren überflüssig?
    • Ein anderes Artefakt was mir häufig auffällt ist Banding. Ich weiß nur nie woher es eigentlich stammt. Würde Encodieren mit 10bit hier helfen, um zumindest bei diesem Schritt kein (zusätzliches) Banding zu erzeugen?
    • Benutzt Ihr eigentlich inzwischen x265 statt x264?
    • Kann SW-Re-/Upscaling theoretisch irgendwas besser als Hardware? Die Stimmung hier im Trend war ja ganz klar gegen Upscaling beim Encodieren.
  • /OT


    "Benutzt Ihr eigentlich inzwischen x265 statt x264?"


    da ich mit den ausgabe ergebnissen von x264 irgendwie überhaupt nicht mehr zufrieden bin,

    so bin ich zu x265 gewechselt.

    ich habe aber auch völlig andere anforderungen.

    höchst mögliche kompression, bei moderater unterstützung, nicht für das archiv.


    klar die unterstüzung ist geringer,

    aber immernoch ein industriestandard.


    probier doch einfach mal ein x265-test-film auf deinem handy aus,

    dann verstehst du was ich meine.


    aber hevc/h.265 wird doch für 4k material auf blueray & im digitalfernsehen verwendet.

  • Zu Problem 1: Ja, das kommt vor. MPEG2-Encoder für DVDs sind meist auf "interlaced, TFF" eingestellt, selbst wenn sie progressive Videoinhalte encodieren. Nur zur Sicherheit. Damit man nicht aus Versehen mal vergisst, ausgeschaltetes Interlacing wieder einzuschalten, wenn doch mal Interlaced-Material zu encodieren wäre, denn das wäre katastrophal, von der Qualität her. Aber x264 kommt damit klar. Dieser Encoder verwendet, wenn --tff (oder --bff) zum Aktivieren des Interlaced-Encodings verwendet wird, den PAFF-Algorithmus, der encodiert nicht die gesamte Bildfläche, sondern abschnittsweise nur dort im Interlaced-Modus, wo das wirklich vorteilhaft ist. Ohne den Parameter wird überall progressiv encodiert.


    Zu Problem 3: Da ist unklar, ob du dich auf den Stauchungsgrad (1024:720 = 64:45) oder das Seitenverhältnis, und hier auf das des Gesamtbildes (1024:576=16:9) oder des interessanten Bildanteils beziehst. Ein Seitenverhältnis von 2,4:1 oder auch 2,35:1 wäre jedenfalls eine Art Kino-Seitenverhältnis, da müsstest du selbst auf einer 16:9-DVD noch eine recht breite Letterbox oben und unten im encodierten Video haben, also mehr als nur 2-4 Pixelzeilen wegschneiden wollen.

  • Ok wird doch Zeit auf neue Hardware zu wechseln. Auch x265 ist rein CPU-basiert ohne dass die GPU eine Rolle spielt, korrekt?

    Zu Problem 1: Ja, das kommt vor. MPEG2-Encoder für DVDs sind meist auf "interlaced, TFF" eingestellt, selbst wenn sie progressive Videoinhalte encodieren. Nur zur Sicherheit. Damit man nicht aus Versehen mal vergisst, ausgeschaltetes Interlacing wieder einzuschalten, wenn doch mal Interlaced-Material zu encodieren wäre, denn das wäre katastrophal, von der Qualität her. Aber x264 kommt damit klar. Dieser Encoder verwendet, wenn --tff (oder --bff) zum Aktivieren des Interlaced-Encodings verwendet wird, den PAFF-Algorithmus, der encodiert nicht die gesamte Bildfläche, sondern abschnittsweise nur dort im Interlaced-Modus, wo das wirklich vorteilhaft ist. Ohne den Parameter wird überall progressiv encodiert.

    Hm, d.h. ich sollte den --tff Parameter angeben? Wie verwende ich dann das Scaling von x264 wenn swscale kein Interlacing mag?

    Ich kann keinen Parameter in x264 finden, der sagt, "vertrau mir, das ist progressive" und dann auch "progressive" in die Metadaten schreibt. Muss man für diese Umwandlung dann doch auf ein Avisynth-/Vapoursynth-Skript zurückgreifen? Müsste man dabei dann das jeweils zweite Bild wegschmeißen, da es ja denselben Inhalt zeigt? Ich meine ich hätte das vor Urzeiten mal probiert und das Ergebnis hätte sehr ruckelig ausgesehen.

    Zu Problem 3: Da ist unklar, ob du dich auf den Stauchungsgrad (1024:720 = 64:45) oder das Seitenverhältnis, und hier auf das des Gesamtbildes (1024:576=16:9) oder des interessanten Bildanteils beziehst. Ein Seitenverhältnis von 2,4:1 oder auch 2,35:1 wäre jedenfalls eine Art Kino-Seitenverhältnis, da müsstest du selbst auf einer 16:9-DVD noch eine recht breite Letterbox oben und unten im encodierten Video haben, also mehr als nur 2-4 Pixelzeilen wegschneiden wollen.

    Nachdem ich mir das alles nochmal angeschaut habe: Ich glaube ich will skalieren auf 1024:576=16:9 mit PAR 1:1.

    IMDB gibt als Original-Verhältnis 1,85:1 an und das ist ja recht nah an 16:9. Die 2,40:1 hat Mediainfo ausgespuckt, keine Ahnung woher das da kommt. Kann man im VOB der DVD nachschauen, ob das da fälschlicherweise drin steht und so von MakeMKV übernommen wurde?


    Ich habe nicht gleich gesehen, dass 64:45 = 16:9 ist, mangelnde Erfahrung :-). Mediainfo schreibt als DAR 16:9, ffms 64:45, hmmm. Ist Dein Begriff Stauchungsgrad dasselbe wie FAR (mit der Definition von Posting #2 hier)?


    Zu den angehängten Screenshots von MPC und VLC:

    Gesamtbild und interessantes Bild sind nahezu identisch. Obwohl 1,85:1 eigentlich etwas breiter als 16:9 ist, sind trotzdem am rechten Rand 6 schwarze Pixel (die ich wegcroppen wollte; unten sind wieder 2 Pixel wabbeliges Bild, die ich auch croppen wollte --> 714x572; ausgehend von denen wolte ich dann mit PAR 1:1 hochskalieren).

    Interessanterweise sagt MPC bei derselben MKV-Datei 2,35:1 (siehe Anhang). Berechnen die das aus anderen Daten? Und Mediainfo rundet dabei (trotz der Schreibweise 2,40)?

    MPC scheint mir das in den Metadaten angegebene Originalverhältnis von 2,35:1 bei der Wiedergabe zu benutzen, das ist aber eindeutig in die Breite gezogen. VLC stellt es schmaler dar, sieht ok aus; wie kriege ich denn raus welches Seitenverhältnis VLC tatsächlich benutzt?

    Genau wegen solchen Problemen (wie hier bei MPC) versuche ich auf PAR 1:1 zu kommen.


    Was ich in "Problem 3" meinte: Ich hätte für PAR 1:1 auf 1024x576 resizen müssen, habe aber dummerweise

    "resize:720,576,1:1" benutzt.


    Wie sollte ich jetzt weiter vorgehen: swscale mag auch "resize:1024,576,1:1" nicht, hab's gerade probiert. Ausweg Avisynth/Vapoursynth?

  • Ich kann keinen Parameter in x264 finden, der sagt, "vertrau mir, das ist progressive" und dann auch "progressive" in die Metadaten schreibt.

    Das machst du, indem du weder --tff noch --bff verwendest. Weglassen, dann arbeitet x264 progressiv.


    Müsste man dabei dann das jeweils zweite Bild wegschmeißen

    Es gibt kein zweites Bild, das man wegwerfen müsste. Bei progressivem Video ist ein Vollbild zu einem Zeitpunkt aufgenommen worden; bei Interlaced sind zwei Halbbilder zu verschiedenen Zeitpunkten aufgenommen worden, wurden dann zu einem Vollbild vereint.


    DAR = Display Aspect Ratio = Breite : Höhe
    SAR = Sample Aspect Ratio = entzerrte Breite (wie es dargestellt werden soll) : encodierte Breite (wie es gespeichert wurde)
    andere AR-Abkürzungen: kommt drauf an, was die in dem Zusammenhang bedeuten sollen...


    Zum Skalieren kann man AviSynth oder VapourSynth verwenden, die haben jeweils eine breite Auswahl unterschiedlicher Methoden. Ich nehme an, dass ffmpeg das auch alleine kann, kenne aber den Parametersatz nicht auswendig. Aber ffms(2) ist was anderes, ich kenne das als Quell-Plugin für AviSynth/VapourSynth, nicht als eigenständiges Programm.


    Anstatt die variablen Ränder abzuschneiden, könnte man sie auch mit einem scharfen schwarzen Rahmen überdecken. Dann bleibt zumindest das Seitenverhältnis des Gesamtbildes gleich.

  • Ich kann dir nur schreiben, was mir auffällt. Die Tools die du verwendest, da können dir andere Kollegen besser weiterhelfen.

    Man sollte nie Videos auf Laufwerk C: erstellen. Da sich sonst der SATA-Controller von LW C: selbst behindert.


    Dadurch wird der ganze Encodierprozess wesentlich verlangsamt. Für Videobearbeitung sollten mindestens immer 3 SSDs oder HDDs im System vorhanden sein. Den Simple x264 Launcher kannst du auf C: belassen, aber unbedingt für die Streams, einen Ordner auf ein anderes LW erstellen.


    Hatari.txt:

    Das Preset: veryfast, würde ich auf „slow“ setzen. Das Tuning Film ist eigentlich für 35mm Film gedacht.

    Aber wir haben ja Streams, ich glaube nicht, dass sich hierdurch Vorteile ergeben.

    Aber wenn man z. Bsp. Zeichentrickfilme encodiert, dann kann man unter Tuning „Animation“ verwenden.

    Angeblich sollen mit dieser Tuningeigenschaft, die Bilder flüssiger wirken.


    Cropping:

    Ich besitze zufällig auch Hatari auf DVD. Bei mir ist der Film 720 x 576 Pixel mit dem 16:9-Flag in Vollbild und interlace vorhanden.

    Aber das 16:9-Flag dehnt das Bild auf 1024 x 576 Pixel.

    Du croppst das Bild aber auf 714 x 572 Pixel, das kann technisch nicht stimmen, denn dann ist ein Kreis kein Kreis mehr.

    Ich sehe, du hast das Problem inzwischen gelöst.


    Mein Tipp, nicht croppen, dann wird dir auch vermutlich der Fehler nicht mehr angezeigt. Auch interlace stimmt vermutlich wieder.


    Mediainfo:

    Scan type: Interlaced und Scan order: Top Field First, passen. Mich wundert nur beim AC-3-Ton eine Frame rate von: 31.250 FPS (1536 SPF).

    Es könnte sein, dass dadurch der Ton synchron bleibt.


    Wenn du progressiv willst, dann musst du deinterlacen, wie du schon richtig schreibst mit QTGMC.

    CUDA immer abschalten, das ist mehr für Spiele geeignet. 32 GB- oder 64 GB-RAM sind da sinnvoller.


    Kurze Frage:

    Wenn du in den 70er- oder 80er Jahren Bilder mit einem Röhrenfernseher angeschaut hast, hast du dich damals über Interlacsestreifen und Banding aufgeregt. Damals wussten wir noch gar nicht, dass es so etwas überhaupt gibt.


    Wer braucht MPEG-2:

    Eine DVD VOB-Datei ist MPEG-2. x264 im MKV-Container in deinem Fall, wird nochmals in VOB zu MPEG-2 umgewandelt.


    Alles andere schrieb ja schon LigH.

  • /OT


    "Ok wird doch Zeit auf neue Hardware zu wechseln. Auch x265 ist rein CPU-basiert ohne dass die GPU eine Rolle spielt, korrekt?"


    es kommt darauf an.


    prinzipiell gilt meist immer, wenn ein industriestandard geschaffen wird,

    dann will man auch billige (hardwarebeschleunigte) chips in die konsumergeräte stopfen.


    d.h.


    - für konsumergeräte, meist neukauf


    - für smartphnes, die sollten auch hardwarebeschleunigt werden

    . die können zwar theoretisch das auch in software, viel langsamer (nicht praktikabel)

    . also auch neukauf


    - für pc gilt ein zweigleisiger weg:

    . die CPU ist für videoerstellung für qualität (außerhalb) der üblichen video profile

    . dekodieren bekommt diese meist auch problemlos hin

    . die GPU ist bei den vordefinierten profilen effizienter und entlastet die CPU für andere aufgaben

    . auch beim erstellen von videos (z.b.) streaming sind diese auch nicht mehr so schlecht

    . für youtube & streaming bieten GPUs vorteile

    . fürs videoarchiv sollte man vielleicht die CPU bemühen. (qualität vs. größe)

    --> aufrüstung in betracht ziehen