Was ist an dieser TV Aufnahme nicht konform zum authoren mit MultiAVCHD ?

  • Ich habe seit einiger Zeit arge Probleme von TV Aufnahmen mit Hilfe von MultiAVCHD eine BluRay mit Menü herzustellen. Es kommt immer folgende Meldung in MultiAVCHD "Transcode may not work if you see this Message ". Dann kann ich aus dem ts File auch kein Menü mit MultAVCHD erstellen. Hier mal was Mediainfo zu dem ts File ausspuckt:


    Was ist an diesem ts File falsch ?? Ich weiß langsam nicht mehr weiter. Importiere ich das File in den BDRebuilder wird mir angezeigt das es in ein kompatibles Format umcodiert wird. Ich schneide die Files mit Cypheros TsDoctor V2 in der letzten Version, kann es eventuell an dem Ts Doctor liegen das die Files inkompatibel werden ? Wäre nett wenn mir jemand sagen würde was an diesem ts File nicht stimmt und wie ich es ohne eventuelles neuencoden fixen kann.

  • Rock77

    Hat den Titel des Themas von „Was ist an dieser TV Aufnahme ich konform zum authoren mit MultiAVCHD ?“ zu „Was ist an dieser TV Aufnahme nicht konform zum authoren mit MultiAVCHD ?“ geändert.
  • Deine AVC-Daten unter Video müssten stimmen.


    Frage:

    Ist die MPEG-TS direkt vom Sat-Receiver (Original-Datei), oder von dir selbst mit Hilfe eines Encoders erstellt worden?


    Die MPEG-TS ist normalerweise schon die Enddatei für Blu-ray. Man muss die MPEG-TS vom Sat-Receiver, erst zu AVCHD (H.264) umwandeln.

    Für H.264 (HD), eine Bitrate von 12.000 Kbps einstellen. Im Authoring-Programm bei MPEG-2, variabel auswählen.


    Wenn du echte HD-Qualität haben möchtest, folgende Bitraten bei MPEG-2 verwenden:

    Minimale Bitrate: 30.000 Kbps

    Mittlere Bitrate: 35.000 Kbps

    Maximale Bitrate: 40.000 Kbps


    Der Sinn bei einer Blu-ray damals war ja, dass die HD-Scheibe 36 Mbps speichern konnte.

    Wenn ich mir heutzutage die Bitrate einer MPEG-TS-Datei mit 18,2 Mbps ansehe, dann ist das weit unter einer HD-Qualität, so wie sie technisch sein sollte.

    Habe auch schon Blu-rays mit 5.000 Kbps gesehen. Solch eine niedrige Datenrate, ist für schnelle Bewegungen nicht geeignet. Das ist Qualitätsmist.


    Wie du das einstellst, ist deine persönliche Sache.


    In deinem Fall, erst mit dem TS-Doktor schneiden und dann mit multiAVCHD das TS-File zu AVCHD (H.264) wandeln.

    Danach AVCHD in das Authoring-Programm importieren und wird dann automatisch als MPEG-TS-Datei ausgeben. So sollte es eigentlich klappen.

  • Ich verstehe die Empfehlungen von Pro Jo mal wieder überhaupt nicht.


    Das AVCHD-Format ist ja weitgehend mit Blu-ray kompatibel, erlaubt sogar ein paar mehr Kombinationen von Auflösungen und Frameraten. Aber es erfordert MPEG-4 AVC (H.264), nicht MPEG-2. Warum also empfiehlt Pro Jo eine (verlustbehaftete) Konvertierung nach MPEG-2, das in AVCHD gar nicht unterstützt wird? (Und Bitraten sind hier überhaupt nicht der Kern des Problems.)


    Nun kenne ich das Programm multiAVCHD leider nicht konkret, aber ich vermute mal:

    Es kommt immer folgende Meldung in MultiAVCHD "Transcode may not work if you see this Message ".

    Das klingt für mich, als würde der Hinweis auf die eigentliche Ursache dieser Meldung – "this Message" – in der vorherigen Meldung in einer Log-Datei stehen. Wahrscheinlich sind es nur geringe Unterschiede zwischen den Spezifikationen von AVCHD und DVB-S/C; eine Korrektur ohne Recodierung scheint mir dennoch unwahrscheinlich. Vorheriges Demultiplexen wäre aber sicher einen Versuch wert. Und schau nach, ob es ein Log mit mehr Details gibt.

  • LigH, da hast du mich wirklich falsch verstanden. Die hohen Bitraten bis 40.000 Kbps (nur Videostream) habe ich genannt, da diese bei einer Blu-ray als Standard gelten, jedenfalls dann, wenn man sich nach den Spezifikationen einer Blu-ray richtet.

    Das war von mir nur eine Empfehlung, welche Werte da die Leute eingeben, bleibt denen überlassen.


    AVCHD, z. Bsp. H.264 im MP4-Container:

    Meines Wissens nach, ist AVC eigentlich ein reiner Kameracodec.

    Die ersten Speicherkarten für die modernen Camcorder, hatten damals nur 4 GByte Speicherplatz.

    Ein Camcorder musste aber, wenn HD aufgezeichnet werden sollte in einer Sekunde 12.000 Kbps aufnehmen können.

    Das schaffte man aber nur mit hocheffiziente Codecs, wie mit dem H.264.

    Dieser hat ja bekanntlich bei der gleichen Bildqualität eine um den Faktor 3 niedrigeren Bitrate.


    Das heißt, bei einer HD-Bitrate von 36.000 Kbps für eine Blu-ray, braucht man bei H.264 nur 12.000 Kbps.

    Und man bekommt bei einer Speicherkarte die 3-fache Laufzeit. Bei H.265, ist es die 4,5-fache Laufzeit.


    Das ist für eine 4 GByte-Speicherkarte, eine Laufzeit von ca. 5 Minuten. Bei einer 128 GByte-Speicherkarte sind das aber schon ca. 260 Minuten Laufzeit. Aber das nur nebenbei.


    MPEG-2:

    Da hast du mich völlig falsch verstanden. Ich schrieb, dass eine eigenständige AVC-Datei in das Authoring-Programm importiert werden sollte.

    Das Authoring-Programm macht dann daraus ein m2ts-File.

    Diese TS-Datei, die eigentlich ein m2ts-Stream ist, ist aber grundgenommen ein MPEG-2-Stream.

    Aber für MPEG-2 gelten die höheren Bitraten, um 36 Mbps bei HD für eine Blu-ray zu ereichen. Auch H.264 ist verlustbehaftet.

    Sogar das professionelle 4:2:2-Farbsampling, das ist aber eine andere Sache.


    Das was man auf dem Fernseher sieht, ist nur ein herkömmlicher MPEG-2-Stream, nur mit einer höheren Bitrate, der von dem H.264-Codec erzeugt wird. Für mich war das im ersten Moment auch etwas undurchsichtig, habe es aber dann doch verstanden.


    Die m2ts-Dateien liegen in STREAM-Ordner, einer Blu-ray-Struktur. Ich wollte dem neuen Kollegen nur eine Hilfe zur Bitrateneinstellung geben.

    Der Kern des Problems ist vermutlich, dass es sich um einen AVC-Codec handeln muss, der in die Authoring-Software importiert werden muss.

    Ob multiAVCHD einen TS-Stream nochmals zu einem m2ts-File wandelt, weiß ich nicht, da ich das Programm nicht einsetze.

    Scheinbar funktioniert es doch nicht. Es bleibt nur verschiedene Codecs auszuprobieren.


    Die Fehlermeldung „Transcode funktioniert möglicherweise nicht“ von multiAVCHD weist ja schon darauf hin, dass der Codec (ts) falsch sein muss.


    Mein Vorschlag:

    Wandle den TS-Stream in H.264 um, dann müsste es funktionieren.

    Keine Sorge, wenn du zu H.264 mit der richtigen Bitrate cdierst, dann siehst du bestimmt keinen Qualitätsunterschied zum originalen TS-File.

    Eine gute Authoring-Software, ist z. Bsp. der Sony Architect. Mehr kann ich zu diesem Thema nicht mehr schreiben.

  • Die hohen Bitraten bis 40.000 Kbps (nur Videostream) habe ich genannt, da diese bei einer Blu-ray als Standard gelten, jedenfalls dann, wenn man sich nach den Spezifikationen einer Blu-ray richtet.

    Das ist aber ein Wünsch-dir-was, für den Fall, dass man über Originalvideo in Archivqualität überhaupt erst mal verfügt. Rock77 kann doch nur die Bitraten verwenden, die der Fernsehsender übermittelt hat, wenn er nicht alles neu encodiert. Ausgangspunkt ist nun mal "nicht optimale Qualität" aus dem Digitalfernsehen.


    Meines Wissens nach, ist AVC eigentlich ein reiner Kameracodec.

    ...

    Das schaffte man aber nur mit hocheffiziente Codecs, wie mit dem H.264.

    MPEG-4 AVC und H.264 sind das gleiche. Dazu die Wikipedia – H.264:

    Zitat von Wikipedia

    Die ITU-Bezeichnung lautet dabei H.264. Bei ISO/IEC MPEG läuft der Standard unter der Bezeichnung MPEG-4/AVC (Advanced Video Coding) und ist der zehnte Teil des MPEG-4-Standards (MPEG-4/Part 10, ISO/IEC 14496-10).


    In diesem Standard werden alle Algorithmen definiert, die bei der Encodierung verwendet werden dürfen (abhängig vom Profile), sowie das Datenformat, in dem der encodierte Bitstrom gespeichert werden muss. Bitratenbeschränkungen stehen da nicht drin. Die stammen aus Spezifikationen von Formaten, die Fähigkeiten von Speicher- oder Übertragungsmedien berücksichtigen müssen. Ob der AVC-Codec in Camcordern oder sonstwo verwendet wird, ist unerheblich. Aber das AVCHD-Format wurde für Camcorder mit Speicherkarten oder Festplatten entwickelt, und das spezifiziert nicht nur die Verwendung des AVC-Codecs, sondern auch Dateisystem, Verzeichnisstruktur, Dateinamensstruktur und die Verwendung des MPEG-2 Transport-Stream-Containers, übernommen in den MPEG-4-Standard (ISO/IEC 14496) mit der Erweiterung, auch MPEG-4 AVC-Videostreams speichern zu können.


    Diese TS-Datei, die eigentlich ein m2ts-Stream ist, ist aber grundgenommen ein MPEG-2-Stream.

    Das verstehst du entweder falsch oder hast es ungenau formuliert.


    Es ist ein Transport-Stream-Container, wie er zwar schon im MPEG-2-Standard (ISO/IEC 13818-1) zuerst beschrieben wurde, im MPEG-4-Standard (ISO/IEC 14496-1) aber immer noch enthalten ist. Und es ist die Variante mit Timestamps (nicht nur 188, sondern 192 Bytes in jedem Frame).


    Der Inhalt des Videostreams in diesem Container ist aber kein MPEG-2-Video (ISO/IEC 13818-2 = H.262), sondern MPEG-4-AVC-Video (ISO/IEC 14496-10 = H.264).



    Zurück zum Thema...


    Es gibt jede Menge Foren mit jeder Menge Themen zu diesem Problem mit multiAVCHD. Leider sind die teilweise schon so alt, dass sie noch die Installation des Haali Media Splitters und ffdshow empfehlen; beide sind veraltet und werden heute durch die LAV Filters ersetzt. Das bedeutet aber auch, dass offenbar das DirectShow-System zur Konvertierung verwendet wird, während es für AviSynth mittlerweile bessere native Quell-Plugins gibt (z.B. FFMS2 oder L-SMASH Works). Zum Erzeugen von AVC-Video, das kompatibel zu AVCHD ist, sollte man heute also eher nicht unbedingt die Transcodierung innerhalb von multiAVCHD verwenden.


    Die genaue Ursache für die Ablehnung des Materials kann ich aus den oben genannten Angaben nicht finden. Es gibt aber einige Beiträge in anderen Foren und auch hier bei uns, die auf Kleinigkeiten hinweisen. In einem Fall war es Level 5 (AVCHD erlaubt nur Level bis 4.1; bei Rock77 liegt HP@L4.0 vor, das passt), in einem anderen wurde es wegen der Option weightp=2 abgelehnt, das Detail ist in der kurzen MediaInfo-Analyse leider nicht enthalten. Ich kann nur vermuten, dass es um solche Kleinigkeiten geht, die vielleicht in DVB-S/C erlaubt sind, in AVCHD aber nicht. Und dann bleibt wahrscheinlich nur eine komplette Neucodierung. Außer irgendjemand kennt sich wirklich mit AVCHD besser aus als wir beide, Pro Jo und ich.

  • Danke LigH für deine, wie immer, detailierten Infos zu AVCHD.

    Ich wollte keine Doktorarbeit schreiben, darum habe ich mich nur auf das Wesentliche beschränkt.

    Wenn der Kollege Streams unbedingt mit multiAVCHD codieren will, dann ist das halt so, das muss man akzeptieren. Hybrid ist da sicherlich besser.


    Ein Kommandozeilenprogramm wie AviSynth mit HC 25 (Encoder) ist auch nicht jedermanns Sache.

    Nach dem HC 25, wäre der beste Software-Encoder für 1080er-Material, der ProCoder 3 von Grass Valley.

    Da soll es ein Update geben, dass der ProCoder 3 auch mit Win. 10 funktioniert.

    Ist aber leider kostenpflichtig, hat aber einer der besten Codec-Qualitäten der Welt.


    Ja, Level 4.0 passt für HD. Das mit der Level 5-Anzeige, da könnte der Kollege professionelles AVCCAM-Material erwischt haben.

    Mit AVC-Intra 100 oder AVC-Intra 200-Codec (Panasonic). Das ist aber nur eine Vermutung von mir. Diese Codecs wurden in AVC-Ultra integriert.

    Für den normalen Amateur ist das aber nicht relevant, da zu teuer.


    Der Flaschenhals, sind halt die vom Sender ausgestrahlten 18,2 Mbps von dem ts-Stream, wenn ich von MPEG-2 ausgehe.

    Das sind bei H.264, 6 Mbps, statt 12 Mbps. Diesen Qualitätsunterschied dürfte man vermutlich nur bei Beamern sehen.


    Zitat von Pro Jo:

    Diese TS-Datei, die eigentlich ein m2ts-Stream ist, ist aber grundgenommen ein MPEG-2-Stream.


    LigH:

    Das verstehst du entweder falsch oder hast es ungenau formuliert.

    Der Inhalt des Videostreams in diesem Container ist aber kein MPEG-2-Video (ISO/IEC 13818-2 = H.262), sondern MPEG-4-AVC-Video (ISO/IEC 14496-10 = H.264).


    Ja gut, wenn du das so schreibst, dann stimmt das auch. Für mich ist das neu.

    Mir wurde immer gesagt, dass m2ts, mts und ts eine MPEG-2-Datei sein soll, aber mit höheren Bitraten, als die von einer SD-DVD (10 Mbps).

    Aber warum soll man dann in der Authoring-Software bei HD 1080, 40 Mbps eintragen? Das bestätigen auch diese zwei Wiki-Beiträge.


    Wiki, Advanced Video Codec High Definition unter Speicherformat:

    Advanced Video Codec High Definition


    Die komprimierten Video- und Audio-Inhalte werden in einem MPEG-2-Transportstrom abgespeichert (übliche Dateiendung ist .mts für MPEG-Transportstrom, oder .m2ts).


    Wiki, Blu-ray Disc unter Technik:

    Blu-ray Disc


    Davon sind 40,00 Mbit/s für den reinen Videostream (in Form von MPEG-2, VC-1 und AVC) reserviert.


    Habe ich da wirklich was falsch verstanden? Klar, ich kann mich auch einmal irren.


    Das was wir schreiben verstehen die meisten Amateure nicht, da denen die Erfahrung fehlt.

    Mehr technische Details zu nennen, kann auch zu Unverständnis führen. Ich mag aber Details lieber. Diplomatischer letzter Satz von dir.


    Vielleicht hat aber unser Kollege Rock77, das Problem schon gelöst.

  • Hallo Leute und sorry das ich mich heute erst melde, hatte die letzten Tage leider viel zu tun und kam deshalb erst sehr spät Abends wieder nach hause. Ich habe es zwar heute hinbekommen, aber über einen umständlichen Weg und weiß immer noch nicht warum es so funktioniert. Zu meiner momentanen Methode später mehr, denn ich würde immer noch gerne wissen woran es liegt.


    @Pro Jo


    Zitat

    Ist die MPEG-TS direkt vom Sat-Receiver (Original-Datei),
    oder von dir selbst mit Hilfe eines Encoders erstellt worden?

    Es handelt sich dabei um das originale TS File welches mir mein VU+ Uno 4k ausgespukt hat. Auch die Mediainfo Datei ist die originale wie sie mir angezeigt wurde, habe nur den Namen des Files abgeändert da ich nicht wusste ob es hier erlaubt ist die Namen der Serie zu posten.


    Zitat

    Die MPEG-TS ist normalerweise schon die Enddatei für Blu-ray. Man muss die MPEG-TS vom Sat-Receiver, erst zu AVCHD (H.264) umwandeln.

    Für H.264 (HD), eine Bitrate von 12.000 Kbps einstellen. Im Authoring-Programm bei MPEG-2, variabel auswählen.

    Das wäre mir neu, hatte früher die TS Dateien immer in MultiAVCHD geladen und hatte nie Probleme damit. Die erstellten Disks ließen sich auch immer problemlos auf dem BluRay Player anschauen.



    @LigH


    Zitat

    Das klingt für mich, als würde der Hinweis auf die eigentliche Ursache dieser Meldung – "this Message" – in der vorherigen Meldung in einer Log-Datei stehen. Wahrscheinlich sind es nur geringe Unterschiede zwischen den Spezifikationen von AVCHD und DVB-S/C; eine Korrektur ohne Recodierung scheint mir dennoch unwahrscheinlich. Vorheriges Demultiplexen wäre aber sicher einen Versuch wert. Und schau nach, ob es ein Log mit mehr Details gibt.

    Das oben genannte File habe ich leider nicht mehr aber dafür hänge ich hier mal 1 Log des TsDoctors eines Video Files an mit dem ich die selben Probleme habe ( Die Probleme habe ich bei fast allen Files !). Einfach die Endung "txt" entfernen da ich es sonst hier nicht hochladen kann. Mit welchem Tool könnte ich den die Datei auslesen damit du die benötigten Infos bekommen könntest ? Das mit dem Demuxen und erneut muxen habe ich schon versucht, aber bei diesem File kommt es genau zu der gleichen Meldung in MultAVCHD.



    Pro Jo


    Zitat

    Wandle den TS-Stream in H.264 um, dann müsste es funktionieren.

    Das habe ich schon versucht, aber kein Program will das File encoden, es kommt immer nur die Meldung das die Header des Files fehlen würden. Und wenn es dann mal funktioniert ist das File komplett asyncron obwohl das original File noch absolut syncron lief und MediaInfo selbst sagt das es keinen Tonversatz im original gibt.


    LigH


    Zitat

    Das ist aber ein Wünsch-dir-was, für den Fall, dass man über Originalvideo in Archivqualität überhaupt erst mal verfügt. Rock77 kann doch nur die Bitraten verwenden, die der Fernsehsender übermittelt hat, wenn er nicht alles neu encodiert. Ausgangspunkt ist nun mal "nicht optimale Qualität" aus dem Digitalfernsehen.

    Das ist es ja, ich würde aus den Serienaufnahmen nur gerne eine BluRay mit Menü erstellen ohne vorher neu encoden zu müssen was ja vor ca. einem halben Jahr noch problemlos möglich war. Kann mir nur vorstellen das die TV Sender irgend etwas bei der Übertragung abgeändert haben.


    Zitat

    Die genaue Ursache für die Ablehnung des Materials kann ich aus den oben genannten Angaben nicht finden. Es gibt aber einige Beiträge in anderen Foren und auch hier bei uns, die auf Kleinigkeiten hinweisen. In einem Fall war es Level 5 (AVCHD erlaubt nur Level bis 4.1; bei Rock77 liegt HP@L4.0 vor, das passt), in einem anderen wurde es wegen der Option weightp=2 abgelehnt, das Detail ist in der kurzen MediaInfo-Analyse leider nicht enthalten. Ich kann nur vermuten, dass es um solche Kleinigkeiten geht, die vielleicht in DVB-S/C erlaubt sind, in AVCHD aber nicht.

    Wie schon mal oben geschrieben mit welchem Tool könnte ich den die ganzen Infos auslesen damit man eventuell an die fehlenden Daten kommen könnte ? Mich würde wirklich interessieren woran das Problem liegt.



    Hier mal meine momentan Lösung: So nun mal den umständlichen Weg den ich gehen muß damit die Files auch in MultiAVCHD ohne neu encoden angenommen werden und sie nachher auch auf dem BluRay Player abgespielt werden können:


    1. Das Video mit dem Ts Doctor schneiden

    2. Das von Ts Doctor erstellte Ts File in das Program VideoReDo laden und erneut durchlaufen lassen, nur dieses mal mit der Endung "MKV". Dabei wird nichts neu encoded sondern das Ts File in ein MLV Container Format gepackt. Leider kommt es dabei sehr oft zu asynchronität welche ich dann in MultAVCHD erst wieder korregieren muß.


    Vielleicht fällt euch ja noch eine andere Lösung des Problems ein. Ich hoffe es !

  • TS zu AVCHD:

    Ja gut, dann hast du Programme, die TS-Streams direkt importieren können.

    Der TS-Doctor ist eine gute Software, extra für solche Zwecke programmiert worden. MultiAVCHD kenne ich nicht.


    VU+ Uno 4k:

    Spitzenklasse, einer der zurzeit besten Sat-Receiver auf dem Markt.


    Log-Datei:

    Ich lese in der Log, dass die TS-Streams von Sky sind. Soweit ich weiß, strahlt Sky ein Kopierschutzsignal aus.

    Es kann durchaus sein, dass da noch irgendwelche Kopierschutzreste nicht herausgefiltert werden. Das ist von mir aber nur eine Vermutung.

    Vielleicht fällt LigH was auf.


    Deine Lösung:

    Das wird der einfachste Bearbeitungsvorgang sein, so wie du es jetzt machst.

    Ansonsten bliebe nur die letzte Möglichkeit, die Videos vielleicht synchron zu halten.


    Die TS-Videos direkt vom internen Player des VU+ mit HDMI, mit einer Capture-Karte, auf eine HDD- oder SSD zu überspielen.

    Der Ton liegt dann allerdings nur in stereo vor. Es sei denn, du hast eine 5.1-Ton-Soundkarte.

    Da müsste dann Audio, über die Soundkarte geleitet werden, und als AC-3 5.1-Ton (Dolby Digital) auf der HDD gespeichert werden.


    Man könnte auch von dem TS-Stream, den Audioton zu AC-3- oder AAC extrahieren.

    Dann das Video mit dem extra erstellten 5.1-Ton im Schnittprogramm zusammenführen (importieren).


    Die Schwierigkeit besteht darin, dass das Schnitt-Programm die Möglichkeit bietet, dass sich die 6 Audio-Spuren in der Timeline verschieben lassen müssen, um den Ton synchron zu halten.


    Ist alles im Schnittprogramm korrigiert, danach zu MKV exportieren. Eine andere Möglichkeit, sehe ich da nicht.

    Ist dir das zu aufwändig, dann kannst du ja bei deiner Lösung bleiben.

  • Pro Jo


    Zitat

    Log-Datei:

    Ich lese in der Log, dass die TS-Streams von Sky sind. Soweit ich weiß, strahlt Sky ein Kopierschutzsignal aus.

    Es kann durchaus sein, dass da noch irgendwelche Kopierschutzreste nicht herausgefiltert werden. Das ist von mir aber nur eine Vermutung.

    Vielleicht fällt LigH w


    Ja, sind von Sky und ich wusste gar nicht das die einen Kopierschutz mit eingebaut haben, da ich die Videos sonst problemlos bearbeiten und weiterverarbeiten konnte. Aber ich verstehe dann nich das sich die Files nach dem packen in eine MKV dann fast problemlos funktionieren. Ich weiß ja nicht ob die TS Files einen Kopierschutz haben und LigH mir da überhaupt noch weiterhilft, denn das wäre ja das umgehen eines Kopierschutzes ? Wenn die eine KS mit eingebaut haben machen die das aber erst seit diesem Jahr, da ich die Probleme erst seit diesem Jahr habe.


    Habe leider momentan keine Capture Karte, muß mal meinen Kumpel fragen ob ich mir seine Karte mal leihen kann um zu testen.



    Mir ist aber gerade was eingefallen, ich hatte letztes Jahr noch das OpenaTV Image auf der Box und seit ca. Februar das aktuelle VTI Image, ob es eventuell daran liegt das es Probleme gibt ?

  • Vermutlich könnte es an folgenden "Problemen" liegen:

    Zitat

    The current output settings do not fulfill the conditions for the output target.

    The parts not fulfilling the conditions are listed below.


    , No VBV Buffer (Does Not Meet the Standard)

    , H.264/AVC Parameter – GOP Structure

  • 1.: VBV-Grenzwerte müssen eigentlich auch für DVB eingehalten werden, sonst wird der Decoder des Digitalreceivers überfordert. Das wird mit Profile@Level-Paaren dokumentiert. Zwischen den Fähigkeiten von DVB-Decodern und Blu-ray/AVCHD-Decodern sollte kaum ein Unterschied sein.


    2.: Bei DVB sind u.U. längere GOPs erlaubt als auf DVD bzw. Blu-ray / AVCHD. Das kann tatsächlich zur Ablehnung führen.

  • Rock77:

    Soviel wie ich weiß, ist Sky Pay-TV. Mich wundert es auch, dass du die gewünschten Sendungen aufzeichnen konntest.

    Es gibt aber, glaube ich, einen bestimmten Sport-Kanal bei Sky, der nicht verschlüsselt ist.

    Der Kopierschutz müsste bereits schon seit Anfang des Senders vorhanden sein.

    Da hast du vermutlich irgendeine Konfiguration, die früher den Kopierschutz aufgehoben hat. Bei mir ist das Bild ohne dem Sky-Abonnement schwarz.


    Die GOP-Struktur müsste eigentlich der TS-Doctor so herstellen, dass da keine Probleme mehr auftreten. Ob geschlossene GOP's oder offene GOP's.

    Auch eine eventuelle falsche Framereihenfolge, müsste der TS-Doctor reparieren. Aber vielleicht ist das bei den neueren TS-Doctor-Versionen anders.

  • Hm, ich habe noch mal versucht eine solche Aufnahme neu mit dem BDRebuilder zu encoden. Allerdings kommt es da vermehrt zu Microrucklern. Das selbe beim neu encoden mit Handbrake. Irgend etwas scheint da mit den Files grundlegend falsch zu sein. Vielleicht hat es ja mit der GOP zu tun wie es MB1 schrieb. Aber was genau bedeutet VBV ? Wenn ich das richtig gelesen habe kann es bei einer fehlerhaften Austrahlung von VBV zu einem Buffer overflow oder underflow kommen was einige Probleme erklären würde. Bin nur leider nicht mehr auf dem neusten Stand was Videobearbeitung angeht.

    Der BDRebuider zeigte beim importieren des ts Files auch irgend etwas an das es irgend etwas an dem File ändert. Weiß jetzt aber nicht mehr was genau. Werde die Tage noch einmal etwas aufzeichnen und es dann in den BDRebuilder laden um noch mal zu schauen was der BDRebuilder versucht abzuändern.


    LigH


    Zitat

    2.: Bei DVB sind u.U. längere GOPs erlaubt als auf DVD bzw. Blu-ray / AVCHD. Das kann tatsächlich zur Ablehnung führen.

    Kann man das irgendwie noch mal korregieren ? War fest der Meinung das der BDRebuilder dies korregiert wenn ich das ts File importiere und es zu einem neuen MKV encoden lasse ? Habe aber im Moment eher MultiAVCHD im Verdacht das das Program irgendwelche Probleme mit Windows 10 Pro hat. Als es noch funktionierte hatte ich noch Windows 7 auf dem Rechner. Soweit ich weiß wurde das Program doch für Windows XP, Vista und 7 entwickelt und seit 2012 nicht mehr geupdatet.



    Pro Jo


    Zitat

    Soviel wie ich weiß, ist Sky Pay-TV. Mich wundert es auch, dass du die gewünschten Sendungen aufzeichnen konntest.

    Es gibt aber, glaube ich, einen bestimmten Sport-Kanal bei Sky, der nicht verschlüsselt ist.

    Der Kopierschutz müsste bereits schon seit Anfang des Senders vorhanden sein.

    Da hast du vermutlich irgendeine Konfiguration, die früher den Kopierschutz aufgehoben hat. Bei mir ist das Bild ohne dem Sky-Abonnement schwarz.

    Schaue Sky ganz normal über das Sky CI Modul auf meinem VU+ Uno 4k und der KS ( falls es einer sein sollte ) wäre dann erst seit einigen Monaten drauf. Wie gesagt hatte vorher nie Probleme.

  • VBV = Video Buffer Verifier ist eine Technik, bei der ein Video-Encoder sein Ergebnis darauf überwacht, wie es sich in einem Decoder mit begrenztem Decodierpuffer verhalten würde. Hiermit kann die Bitrate am "Füllstand" eines Speichers reguliert werden, wie er tatsächlich auch in Abspielgeräten verbaut wird. Bei DVD-Video-Playern waren es beispielsweise 224 KB, und die Auslesegeschwindigkeit eines einfachen DVD-Laufwerkes betrug 9,8 Mbps; so kann simuliert werden, wie schnell der Puffer im Verlaufe einer GOP (meist eine halbe Sekunde) gefüllt bzw. durch das Abspielen wieder geleert wird. Bei Blu-ray und DVB-S/C ist der Puffer größer, GOPs dürfen bis eine oder gar zwei Sekunden lang sein, und auch die Datenraten beim Auslesen sind höher, an der Steuerungslogik ändert sich aber nichts grundsätzlich.


    Bei MPEG-2-Video war es nicht allzu schwer, mal eine GOP neu zu encodieren. Es gab damals auch Transcoder, welche so eine Überarbeitung schafften, ohne das Videomaterial komplett zu decodieren, und nur die Quantisierung angepasst haben (DVD Shrink, restream, und weitere). Mit MPEG-4 AVC/H.264 geht das nicht mehr so leicht, da gibt es viel komplexere Abhängigkeiten zwischen den Bildern einer GOP, teilweise sogar Abhängigkeiten von mehreren Referenzbildern, zu denen nur jeweils Unterschiede encodiert werden. Hier müsste zur Korrektur mindestens die gesamte GOP neu encodiert werden, unter Beachtung aller Nebenbedingungen, die für das Player-System gelten. Praktisch ist mir hier keine Software bekannt, die das kann.


    Die Kernfunktionen von multiAVCHD sollten weitgehend unabhängig vom Betriebssystem programmiert worden sein. Ich sehe keinen Grund, dass Windows 10 das lesen, analysieren und multiplexen des Materials irgendwie stören sollte. All das sind nur Dateizugriffe und Logik. Probleme könnte es nur bei speziellen Zugriffen auf Geräte geben, die hierbei gar nicht nötig sind. Klarheit würde hier wohl nur ein Programm schaffen, das dein Ausgangsmaterial ganz ausführlich auf Spezifikationstreue testet und jede Abweichung protokolliert. Solche Software kann aber teuer sein.

  • LigH:

    Dass der TS-Doctor fehlerhafte oder auch nicht kompatible Dateien von Sat-Receivern „reparieren“ soll, und zeigt auch Streamfehler an, habe ich auch nur von Bekannten gehört. Ich selbst setze diese Schnittsoftware ja nicht ein, ich mache das anders. Ich kann nicht sagen, ob das überhaupt möglich ist, da etwas zu reparieren. Aber der Entwickler von dem TS-Doctor, müsste auch hier im Forum vertreten sein.


    Hier ein älteres Video über den TS-Doctor Version 2.0, ab 17:45:

    TS-Doctor 2.0 Kaufempfehlung von TecTimeTV (Dr. Dish)


    Habe mir einige YT-Videos über den TS-Doctor angesehen. Es ist doch möglich, dass der TS-Doctor bis zu einem gewissen Fehlerstand, Streams reparieren kann (Säubere Transportstream). Nur, die genannten 2,8 Mbps, sind viel zu wenig.


    Rock77:

    Ich würde einmal eine Sendung als Test, mit dem Player des Sat-Receivers, über einen HDMI-Splitter der Kopierschutzsignale entfernt, mit einer Capture-Karte auf HDD vom PC überspielen. Dann wüsste man genau, ob es sich wirklich um ein KS-Signal handelt.

    Die Container MOV und MKV verarbeiten auch problemlos Audio mit AC-3, 5.1 und 7.1. MKV ist leider nicht immer kompatibel.

  • Ich würde halt einfach empfehlen, mal ein problematisches Aufnahmestück von 1-2 Min. hochzuladen, damit man es sich mal anschauen und analysieren kann.
    Zur Not einfach ein kurzes Stück neu aufnehmen (.ts), kurz auf die Problematik testen und dann hochladen.
    Link könnte auch per PN übermittelt werden.

    Sonst ist es doch nur eine wilde Raterei ...