Fragen zur Digitalisierung von VHS-Kasetten

  • Bei mir wird der BM-Codec in VDub 1.9.11 angezeigt.

    Ja, Huffyuv in 64-Bit gibt es. Mich wundert nur, dass in der Inf-Datei „drivers32“ steht. Wäre dann aber in 32-Bit. Habe das ZIP auch nur heruntergeladen.

    huffyuv64.zip

    Aber wenn du den UT-Video-Codec verwenden willst, dann bin ich raus aus diesem Thread. Alles andere erklärt dir Bogilein.

  • Hallo,

    Ich möchte mich auch bei Gubel/ Bogilein bedanken. Ich habe erfolgreich meine Videokassetten anhand der Anleitung v. 2016 digitalisiert. Ist aber bereits schon 2 Jahre her.

    Ich habe es etwas anders gemacht. Panasonic VHS mit Panas. Hdd Recorder in Reihe mit HDMI Splitter in Blackmagic 4K Karte u. direkt in virtualdub2 rerendert via UT codec 4.2.2 ….

    Um einen Schritt zu sparen habe ich direkt vertikal gecroppt ca 10 o. 12 Zeilen u. mit „schwarz überschrieben“ um wieder auf 576 Zeilen zu kommen- genau wie in der Anleitung. Und den Farbchroma Versatz auch eingestellt. Das dann als Preset gespeichert.

    Anfangs gab es auch Probleme mit timeouts u. Ausfall von frames. Die Ursache war nie klar. Oft half Neustart aller Perepherie, Neustecken aller Verbindungen. Update Blackmagic SW, Änderung in den Extra Einstellungen in Virtual dub usw. Dann ist es aber nicht mehr aufgetreten.

    Ich habe dann auch in Vitual Dub die Daten gewandelt im h264/ aac mit 18.5 cbr ..Grain Preset u. —tff Ergänzung. Alles wunderbar soweit.
    Ich bin jetzt seit Monaten dran das Material noch zu verbessern. Mit Topaz Video AI..etc..

    Habe aber festgestellt das das teilw. schlechte VHS Material sich kaum weiter verbessern lässt.

    Ein guter Tip den ich fand war das deinterlacen via STAXRIP u. gleichzeitigem QTGMC filtern.

    Das Bild flackerte weniger, wirkte stabiler, verlor aber ein wenig an Schärfe.

    Änderung der Filter in avisyhnt auf Nachschärfen der tr vonO,2 auf 0,4 u. Reduzieren der Rauschfilterung von tr=2 auf 1 war der beste Kompromiss. Mit Hybrid habe ich es auch versucht. Die ganzen Einstellungen u. Parameter fand ich eher verwirrend.

    Auch bzgl was von Euch empfohlen wird. Mit DVDs habe ich mit Topaz ganz gute Erfahrung gemacht.
    Aber beim schlechten VHS Signal sieht alles zu künstlich aus. Alle AI Modelle getestet mi dutzenden Einstellungen. Da wirkte die normale sanfte Bearbeitung via Staxrip natürlicher.

    Vielleicht müsste man hier einen neuen Thread dann aufmachen.

  • Ja, ich hatte neat einmal benutzt. War das nicht die Geschichte mit dem Rausch-Profil?

    Hatte es mal testweise bei virtual dub als plugin. Hat mir aber etw. zuviele Details vernichtet.

    Ich habe noch 3 Live Musikvideos von Anfang der 90 er die es nicht als DVD gibt, Rocklive mit Brings, The History of Meatloaf Live u. das Rockpalast Wolf Maahn Konzert. Alle wurden damals v. TV aufgenommen bei mehr oder weniger verrauschten Bild. Bei W. Maahn fiel mir auf dass die Gesichtskontur „ wachsig“ wurde. mit Neat. Da gefiel mir das leichte Rauschen besser. Evtl. Etw. Besser via Staxrip, da habe ich aber ein Video Audio Delay welches ich nicht wegbekomme. Also bleibt es bei der Wandlung zu h264/aac via virtual Dub vom UT/pcm „Master“.

  • Hallo nochmal,

    Ich bin jetzt dabei die digitalisierten Dateien zu schneiden, bearbeiten bzw. neu archivieren.

    Wie oben berichtet, möchte ich bei der einen o. anderen Videoquelle noch etwas herausholen an Qualität. Da das sehr vom Ausgangsmaterial abhängt ist das alles sehr schwierig.

    Zz liegt mir das Material im avi container mit UT codec u. PCM Audiodatei ( ca. 62MB/s) vor.

    Also schlecht zum Abspielen.
    Gibt es eine Methode wo ich es relativ verlustfrei deinterleacen kann?
    Sonst habe ich immer die Methode gemacht es mit ca 8MB/s im H64 mit TFF u. Aac oder mp3 umzuwandeln. Auch habe ich oft dem Umstanfüd dass das 5:4 Fo4mat nicht ins 3:4 Format gewandelt wir mit ext. Tools.
    Meist nutze ich Staxrip oder Avidemux bzw. Xmedia Recode.

    Habe via Staxrip alles mögliche mit qtgmc u. testweise auch bwdif oder nnid3 ausprobiert. Immer wieder am TV Gerät zwischenkontroliert. In vielen Fällen gefällt mir das interlaced Bild sogar besser, wenn der TV das interlacing macht, irgendwie schärfer. Bei einige Videos sieht auch qtgmc gwandelte sehr gut aus, aber immer mit Schärfenverlust.

  • Hallo weilaho,

    es kommt darauf an, welchen Codec du genommen hast. Der UTVideo-Codec 4:2:2 wäre qualitätsmäßig gut. Allerdings der Codec ohne Deltaframes (GOP). Ein 4:2:0-Codec ist da sichtbar schlechter in der Bildqualität. Vor allen Dingen in der Weiterverarbeitung, Bildeffekte, schneiden, kopieren und rendern. Dann sollte das Video auch in guter Qualität exportiert werden, sonst hat man keine Freude daran.

    Eine PCM-Audiodatei ist qualitativ die beste Lösung. Allerdings mit 48 kHz, in DVD-Qualität. Ein Video mit UTVideo-Codec und einer PCM-Audiodatei mit 63 MByte (Speicherplatz auf Datenträger) ist völliger Quatsch. Das ist niemals in guter Bildqualität, das kann nicht sein.

    Ein Codec mit guter „unkomprimierter“ Bildqualität hat immer eine Bitrate von 130 bis 165 MBit/s. Dazu kommt noch der unkomprimierte PCM-Ton mit 1536 kBit/s (48kHz). Jetzt kannst du dir ungefähr ausrechnen, wieviele MByte Speicherplatz deine Videoclips haben sollten, um eine gute Bildqualität zu erreichen. Ansonsten wird das nichts mit einer guten Bildqualität. Ohne eine gute Capture-Qualität, bringt dir eine Schärfung des Bildes gar nichts, verstärkt meistens nur das Bildrauschen.

    Bevor man deinterlaced, muss zuerst einmal der Stream in guter SD-Bildqualität vorliegen. All deine Software, kannst du verwenden. Aber zuvor immer einen Master-Clip in unkomprimiert erstellen und auf eine andere HDD oder SSD exportieren. Von diesem Master-Clip aus, kann man dann deinterlacen, das Bildformat richtig einstellen und zu H.264 mit AAC wandeln.

    Mit QTGMC hast du ja schon den besten Deinterlacer. Es könnte sein, dass QTGMC ein Problem mit dem UTVideo-Codec hat. 4:3 ist normalerweise ein Flag. Das müsste beim Export auf 4:3 eingestellt werden. Ansonsten, sollten alle Stricke reißen, auf 768 x 576 Pixel (4:3) manuell einstellen. Es wird immer in 720 x 576i (5:4) gecaptured.

    Ich empfehle immer den BM 4:2:2 8bit-Codec (165 Mbite/s). Mehr Bildqualität kannst du da nicht mehr herausholen, das ist bei VHS oder Video8mm systembedingt. Auf YT gibt es Leute, die eine HD 720p-Aufnahme zu einer schlechten VHS-Qualität umwandeln. Diesen Leuten kann man nichts beibringen. Die Bildqualität die auf den Bändern gespeichert ist, ist klar ausschlaggebend. Was du machst, ist selbstverständlich deine eigene Sache, ich kann dir nur Tipps geben.

  • Danke,

    Ja, mit 63 MB meine ich auch die Geschwindigkeit in s. Meine Videos liegen alle in 4.2.2 UT Codec u. Pcm vor. Alles genau nach Gubels alter Anleitung. Hier Habe ich bereits mit geschnitten. Es handelt sich aber oft auch um VCR Material die 2. Kopie. Also schon sehr schlechte Ausgangsqualität.

    Hier liegt Terra Dickes Material vor.

    Das 4:3 Problem habe ich auch nicht mit Staxrip sondern mi Topaz ( ja, böses Wort). Aber hier gibt es ja den Trick in avidemux auf Format erzwingen zu gehen u. den Stream zu kopieren.

    Es geht mir darum dieses Ausgangsmaterial noch etw. zu verbesseren.

    Sonst muss ich in den saueren Apfel beissen u. es so hinnehmen u. wie bisher in Staxrip o. Xmedia Recode gemacht es als interlaced belassen.
    Habe noch mal in qtgmc die Schärfe erhöht auf 0,4 statt 0,2 u. die tr2 von 2 auf 1 geändert, dann ist das denoising nicht so stark. Aber mit bwdif sieht das ergebnis schärfer aus, das Bild pumpt aber dafür mehr. Nnedi3 wirkt auch leichter verwaschen.

  • Eine schlechte Kopierqualität hatte ich auch damals bei Video2000. Habe mir aber 1985 die TDK HD-PRO Bänder gekauft und dann erst auf VHS kopiert. Diese Bänder hatten eine um 80% bessere Bildqualität. Das ist fast eine ganze Kopier-Generation. Da merkte man eine Bildverbesserung gegenüber von günstigen Standard-Bändern.

    HD bedeutet High Definition. Das heißt, die Magnetpartikeldichte war 4x höher als die von VHS Standard-Bändern.

    Allerdings kauften sich diese Bänder meistens nur Leute, die sich ernsthaft mit Video beschäftigten. Ein Band von dieser Sorte kostete immerhin 30 DM. Das war den Leuten viel zu teuer. Das war auch mir klar. Solche Bänder gab es nur für VHS, S-VHS oder Hi8, für Betamax nicht.

    4:3:
    Das 4:3-Flag setzt man erst bei den Encodern, aber nicht vorher bei der Videobearbeitung, wie z. Bsp. mit Schnittsystemen. Mit Topaz solltest du noch alle deine SD-Videos mit den Helligkeitswerten auf 16-235 einstellen, und auch die Farbintensität korrigieren. Dann hast du schon ein wesentlich geringeres Farb- und Helligkeitsrauschen. Zuvor würde ich aber erst den Farbpixelversatz mit VDub korrigieren und dann in Topaz laden.

    Die Bildschärfe würde ich nicht unbedingt mit QTGMC ausführen, sondern mit dem Schnittsystem. Du kannst es ja auch einmal mit VDub mit den entsprechenden Filtern ausprobieren. Oder mit einem guten Filter von AviSynth.

    Wenn du das alles gemacht hast, dann den Masterclip in XMedia Recode importieren, und als H.264 oder H.265 mit AAC-Ton oder DD 2.0 und 4:3-Flag exportieren.

    Ich glaube nicht, dass man in diesem Fall, eine Steigerung der Bildschärfe erreicht, oder diese sogar sichtlich ist. Da musst du vermutlich in den saueren Apfel beißen. Ich habe bei meinen Aufnahmen von Video2000 auch keine künstliche Schärfe hinzugefügt. Ich musste das auch so hinnehmen, obwohl ich eine bessere Kopierqualität hatte.

    Vielleicht helfen dir diese Beispiele etwas weiter.

    Schärfen mit DaVinci Resolve:

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    oder

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  • Danke für die Tips. Ich kann ja mal bei Davinci gucken. Ja, den Farbversatz habe ich bereits korrigiert.

    Habe noch mal gestern mit Staxrip u. Topaz experementiert. Ich denke das Ausgangsmaterial ist so schlecht, dass man nur Schadenbegrenzung machen kann. Habe im neuen Virtualdub 2 mal die avisynth filter versucht aber da das Ergebnus noch schlechter als mit Staxrip. Topaz greift schon zu stark ein. Mit DVDs u. DV kann man gute Ergebnisse erreichen. VhHS mit Rauschen, da wird einfach zu viel geradegebügekt. Interssant auch dass das Video auf dem Tablet o. Auch auf dem PCMonitor immer anders aussieht als auf mein LG Oled TV. Der ist für mich quasi Referenz. Artefakte, Flimmern ist da so fort sichtbar, wo auf dem PC Monitor das Bild noch homogen aussieht.

    Der TV macht auch ein sehr gutes Deintetlacing, da hat die SW keine chance. Aber es macht ja keinen Sinn das abzufilmem ( den Gedanken hatte ich fast schon😝)

  • AviSynth mit QTGMC ist der beste Deinterlacer den ich kenne, was besseres wird es kaum geben. Ja, die Fernseher allgemein haben sehr gute Deinterlacer. Das sind aber Eigenentwicklungen von den jeweiligen Herstellern. Artefakte und Bildflimmern darf man auf keinen Fall sehen. Das tritt eigentlich nur auf, wenn die Software falsch eingestellt wurde.

    Bei Artefakten gibt es praktisch nur 3 Möglichkeiten. Entweder ist die Bitrate zu niedrig, die Bildköpfe sind verschmutzt oder einige Elkos beim Wiedergabegerät sind defekt. Klar, dass das Bild bei dem LG OLED-TV anders aussieht, der OLED-TV hat ja eine wesentlich bessere Bildqualität als das Tablet oder der PC-Monitor.

    Um das Bild in interlace an dem TV zu sehen, bräuchtest du einen Scart / FBAS zu HDMI Konverter.

    Zum Bsp. diesen hier:
    https://www.vitecco.de/signalwandler-…r-su-810-a?c=65

    Das Gerät wird dir aber zu teuer sein. Das ist nur ein Vorschlag. Klar, auf keinen Fall vom TV abfilmen. Da hast du dann andere Probleme.

    Achtung:
    Solltest du doch einmal DaVinci Resolve installieren, dazu braucht der PC min. 16 GB-RAM.

    Wenn du möchtest, dann kannst du einmal eine kurze Filmsequenz von 10 Sekunden Dauer, vom originalen Video, irgendwo hochladen. Nicht schon korrigiert. Mich würde interessieren, wie das Bild aussieht. Danke.

  • Hallo, danke Pro Jo. Das mit der Bildsequenz können wir mal machen.

    Hier geht aber nur 2 MB. Über eine cloud?

    So gesehen ist die Bildqualität ja „ok“. Habe mich ja vor ein paar Jahren an die gepostete Beschreibung gehalten. Stabilisierung via ext. Pana. DVD Recorder… Blackmagic Capture card.

    Wandeln mit tune „ grain“ ist auch wichtig zum Verhindern v. Artefakten.

  • Hallo, hier 60 Sek. meiner Videodatei:

    https://drive.google.com/file/d/1rAb77zn2iicXl5WiXuD7IK-ISwSzKIal/view?usp=drive_link

    1994 via Kabelfernsehen MTV auf Hifi Video VHS aufgenommen.

    Nach „Gubel“ -Anleitung digitalisiert via Panasonic SVHS über Pana. Hdd Rec. auf 576i über HDMI out an BM intensity Capture card u. Über virtualdub UT/ PCM codec mit Farbkorrekur +2 hor. u. + 2 vert.

    Edited once, last by weilaho (December 31, 2024 at 3:08 PM).

  • Hallo, hier 60 Sek. meiner Videodatei:

    https://drive.google.com/file/d/1rAb77z…?usp=drive_link

    1994 via Kabelfernsehen MTV auf Hifi Video VHS aufgenommen.

    Nach „Gubel“ -Anleitung digitalisiert via Panasonic SVHS über Pana. Hdd Rec. auf 576i über HDMI out an BM intensity Capture card u. Über virtualdub UT/ PCM codec mit Farbkorrekur +2 hor. u. + 2 vert.

    Uuuuuhhhh ..........das ist aber ganz schlechtes Videomaterial, sorry. Da ist gehörig was schief gelaufen in der Digitalisierungskette !

    Das würde ich komplett neu digitalisieren

  • Hallo, danke für die kurze Videosequenz. Da habe ich schon wesentlich schlechtere Aufnahmen gesehen. Da bestand das Bild bei Kabel-Betrieb bei einem Bekannten aus 40% Bildrauschen. Das Test-Video ist aber vermutlich eine Originalaufnahme, wenn ich mich nicht täusche, keine Kopie. Der Rec. 601 für SD passt. 720 x 576i Pixel stimmen auch. Die Bitrate mit etwas über 50 MBit/s für 4:2:2 ist auch in Ordnung.

    Bei der Farbpixelkorrektur würde ich auf +1 für die rechte Seite einstellen, statt +2 Pixel. Bei einigen Hartschnitten, ist ein Teil des nächsten Bildes im vorhergehenden Bild zu sehen. Dadurch kehrt sich die Bildreihenfolge um. Aus TFF wird BFF. Das liegt vermutlich an deinem DVD-Rekorder (Elkos).

    Grain:

    Wo hast du das gelesen, dass Grain Artefakte verhindert. Das ist Quatsch. Grain heißt „Korn“. In diesem Fall meint man das Filmkorn, da früher die 35mm Kinofilme ein Filmkorn hatten. Sehr gute Filme wiesen fast gar kein Korn auf und die Bilder wurden sehr scharf abgebildet. Der Nachteil war, dass man sehr lichtstarke Kameraobjektive brauchte. Es gibt auch einen Schwarzschild-Effekt. Aber das wissen die meisten Leute heutzutage nicht mehr.

    Kein tune verwenden, da es ein künstliches Korn im Videobild erzeugt. Bei Zeichentrickfilme kann man bei tune, Anime verwenden, dadurch läuft der Film flüssiger.

    Das wäre meine Lösung:

    workupload - Are you a human?

    Das Test-Video ist auf 16-235 korrigiert. Sollte dir mein Bild nicht „scharf“ genug sein, dann musst du deine Einstellungen nehmen.

  • vielen Dank Pro Jo.

    Ja das mit den grain u. den artefakten stand so bei Euch im Forum. (...""Grain" ist dafür gedacht um Filmkorn (oder vergleichbares Rauschen) explizit zu erhalten."....). Artefakte verhindern war damit gemeint, dass das Rauschen bei der Encodierung zu Fehlern führt bzw. zu stark weichzeichnet oder künstliche Blöcke ezeugt, weil der Encoder das Rauschen als Bildinhalt indentifiziert.. also ich habe mit GRAIN eigentlich etw. mehr Schärfe u. das eigentliche Rauschen bleibt vorhanden. Ursprünglich ist damit wohl wirkliche Filmkorn gemeint. aber "none" ist immer noch besser als "Film".

    Es gibt aber GRAIN Filter die künstliches Korn erzeugen. Vielleicht verwechselst du das. Das ist natürlich total kontrapr

    Das mit dem +2 kann sein ich hatte da ein grundpreset welches ich für Kopien 2. Grades nutzte. Da das Bild generel so schlecht auflöst viel der Farbversatz im laufen Bild nicht so ins Gewicht.

    das mit dem BFF wundert mich. In mediainfo steht TFF u. den DVD/HDD recorder nutzte ich zum Durchschleifen auf HDMI , aber klar kann der auch etw. durcheinaderwerfen.

    Eine andere Frage, womit hast du deinterlaced? Man kann sogar das "music television" unter MTV erahnen...)

    Ich hatte die Tage mal mich in davinci reingefuchst. Man, man, das Prinzip muss man erst einmal verstehen. Aber beim Entrauschen habe ich da sehr gute Ergebnisse erziehlt mit logischer Weise etw. Schärfenverlust, beim Deinterlacen flackert aber das MTV Symbol sehr stark. Da muss ich noch einmal schauen ob es anders geht.

    Ja, ich hätte es gerne etw. schärfer. aber schärfer, wieder mehr Rauschen.

    Sonst ein sehr gutes Ergebnis. Besonders das deinterlacen, bitte womit?

  • Uuuuuhhhh ..........das ist aber ganz schlechtes Videomaterial, sorry. Da ist gehörig was schief gelaufen in der Digitalisierungskette !

    Das würde ich komplett neu digitalisieren

    ne, das ist alles richtig. Wenn ich mir das Orginal anschaue ist es noch schlechter. Es ist eine Kabelfernsehaufnahme u. das video ist wohl vom amerikanischen Fernsehen. Das Konzert gibt es wohl nicht in guter Qualität. Da kommt vieles zusammen. Bei youtube gibt es auch dieses Konzert, das kann man sich gar nicht ansehen. so matschig u. pixelig...

    Ich werde es trotzdem noch einmal neu digitalisieren. Diesmal direkt in Media Express als YUV 8 Bit u. dann erst mit Nachbearbeitung. Denke aber das gibt nicht viel Unterschied.

  • Encoder-Rauschen:
    Ein Encoder gibt immer das Bildrauschen weiter, das im Bild enthalten ist. Mit dem Encoder-Rauschen ist was anderes gemeint. Dabei geht es darum, wenn man nicht richtig croppt, dass dann der Encoder die schwarzen Bildränder als Rauschen interpretiert.

    Beispiel:
    Man möchte 720 x 576 zu 704 x 576 Pixeln croppen. Ohne schwarze Bildränder z. Bsp. für Youtube.

    Dann sollte man folgende Pixel-Einstellungen verwenden:
    Oberer Bildrand. 8 Pixel,
    Linker Bildrand, 8 Pixel,
    Rechter Bildrand, 16 Pixel und
    Unterer Bildrand, 12 Pixel.

    Sollte der untere Bildrand mehr als 12 Pixel für das Croppen aufweisen, z. Bsp. durch einen größeren Kopfumschaltbereich von 16- oder mehr Pixeln, dann werden die 16 Pixel abgedeckt und danach mit 12 Pixeln gecroppt. Dann sind halt 4 schwarze Pixel am unteren Bildrand zu sehen. Zum Schluss als 4:3 exportieren.

    BFF und TFF:
    Die Norm in Deutschland ist BFF. Aber mittlerweile ist es egal ob es BFF oder TFF ist. TFF sollte man aber immer verwenden, wenn man das Video mit einem Schnittsystem bearbeiten will. Ein Schnittsystem nimmt immer erst das erste Halbbild für einen korrekten Hartschnitt.

    Bei BFF zuerst, würde das erste Halbbild (TFF) fehlen und somit eine falsche Bildreihenfolge erzeugen. Edius macht das automatisch, glaube ich, sonst würde man einen Stroboskop-Effekt bei der Wiedergabe in der Timeline sehen. Darüber hatte einmal Goldwingfahrer berichtet. Aber wie das genau ist, weiß ich nicht mehr, das ist schon zu lange her.

    Du verwendest ja schon den besten Deinterlacer den es gibt. Meistens nehme ich den Deinterlacer von meinem Encoder (Sorenson Squeeze). Da habe ich viele Einstellmöglichkeiten. Es kann immer von Film zu Film unterschiedlich sein. Aber du bleibst am besten bei QTGMC.

    DaVinci ist eigentlich für professionelle Anwendungen gedacht, weniger für den Amateur. Richtig, die Software ist kompliziert. Aber wenn man das alles erst einmal begriffen hat, ist das schon eine tolle Sache. Es dauert aber einige Zeit. Avid MC und DaVinci werden für Hollywood-Produktionen verwendet. Im professionellen Bereich hört man nichts von Adobe Premiere.

    Ja, wenn es flackert, liegt es an den Einstellungen. Vielleicht ist dazu Yadis in VDub besser geeignet. Das muss man immer ausprobieren.

  • Ja so habe ich es gemacht, gecroppt dass man keine Störungen mehr sieht u mit schwarz wieder aufgefüllt, dass das Format 720x 576 erhalten bleibt. Ich habe jetzt noch einmal wie oben erwähnt noch einmal neu das Video überspielt. Diesmal direkt in Blackmagic Media Express aufgenommen u. dann erst in Birtual Dub gecroppt, Farbversatz u. in UT encodiert. Ich meine das Bild wäre noch ein Ticken sauberer. Jetzt habe ich auch nicht mehr das Problem mit dem Bild / Tonveratz in Staxrip bei Qtgmc codieren. Evtl. War bei meiner alten Aufnahme in virtualdub teilw. etw. falsch gelaufen… Halbbilder verschluckt etc.

    Bei Davinci muss man behutsam mit dem Entrauschen vorgehen, habe entrauscht, nachgeschärft, das war da wieder zuviel. Am PC ok, Am TV wieder überschärft u. Künstlich wirkend. Ich habe jetzt einfach mal in H264 gewandelt ohne Deinterlacing u. einmal in bdwif in 50 Hz mit crf von 16. Hier habe ich ein gutes Ergebnis wo alle Details noch da sind. Klar das Rauschen auch. Werde noch mal in Ruhe mit Davinci sanft entrauschen, nachschärfen bringt hier nichts.

    Es scheint wenn das Material bereits deinterlaced vorliegt ist das Ergebnis besser als Davinci selbst interlacen zu lassen.

    Es hängt wirklich sehr v. der Quelle ab. Manche Videos lassen sich leichter bearbeiten, andere kaum.

    EINE Einstellung für VHS gibt es nicht. Man muss jeden Film/ Überspielung einzeln bearbeiten. Das habe ich jetzt gelernt.

    Da jetzt es mit Staxrip u. QTGMC wieder klappt ( ohne Bild Tonversatz nach 20 min.), werde ich noch eine Kopie machen, Qtgmc auf „ faster“ ( hier sieht mir das Bild am natürlichsten aus) die sharpness etwas erhöhen auf 0,4 ( 0,2 softet zu stark u. die TR auf 1 statt 2. Denn eigentlich funktionier QTGMC ganz gut, beseitigt das Flackern, reduziert das Rauschen u. repariert noch „ defekte“ Inhalte. Mit hybrid habe ich es auch mal versucht, fand es aber v. der Bedienung zu aufwändig. Ergebnis aber ähnlich.

  • Die beiden Test-Videos von Selur gefallen dir nicht? Für mich sind das die besten Ergebnisse, die man überhaupt erreichen kann. Sogar bei den Augen, sieht man keinen Unschärfeschleier, wie bei manch anderen Aufnahmen von Leuten. Selur dosiert die Einstellungen auch richtig, nicht zu schwach aber auch nicht zu stark. Meiner Meinung nach, ist das eine hervorragende Bildqualität gegenüber der verrauschten Original-Aufnahme. Solche Ergebnisse sind auch bei den Avid- und DaVinci-Schnittsystemen ziemlich möglich.

    10 Bit Farbtiefe wird eine DVD nicht annehmen. Aber heutzutage werden ja nur noch Streams produziert. Die Test-Videos wirken etwas clean. Ich hätte ein ganz kleines Bildrauschen gelassen. Aber sonst ist alles hervorragend.

    Ich war vor kurzer Zeit bei einem Bekannten. Bei dem war der Fernseher in der Schärfe auf Stufe 6, statt auf Stufe 3 eingestellt. Korrigiert auf 3, ist die Flankensteilheit an den Bildkonturen wesentlich angenehmer. Das Bild wirkt nicht so stechend.

    QTGMC ist klar besser, als der Deinterlacer von DaVinci. Man muss dann aber auch als 25p in DaVinci importieren. Ja, jeder Film hat andere Eigenschaften. Man kann das alles nicht in 2 Stunden lernen, das ist klar.

    Hybrid ist schon ein guter Encoder, man sollte sich halt mit den vielen Einstellungen auskennen. Das ist aber bei XMedia Recode auch so. Ich würde aber die Softwar vorziehen, die Selur genommen hat.

    Es wundert mich, dass VDub bei Verwendung von dem genannten BM-Codec schlechter sein soll. Da ja der BM-Codec die Bildqualität erzeugt. Ich würde für die ganze Videobearbeitung den BM-Codec beibehalten und erst zum Schluss zu H.264/H.265 (mp4) wandeln.

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