DVB (Digital Video Broadcasting) - Häufig gestellte Fragen

  • DVB (Digital Video Broadcasting)

    Häufig gestellte Fragen - "Frequently Asked Questions"


    (Stand 22. Januar 2003 / Letzte Änderungen)



    01. Warum digital und nicht analog aufnehmen ?
    02. Was brauche ich für die digitale Aufnahme ? (Hardware DVB-PCI-Karte)
    03. Was brauche ich für die digitale Aufnahme ? (Hardware DVB-Digital-Receiver)
    04. Was brauche ich für die digitale Aufnahme ? (Software DVB-PCI-Karte)
    05. Was brauche ich für die digitale Aufnahme ? (Software DVB-Digital-Receiver)
    06. Was brauche ich für die digitale Aufnahme ? (Digitales Fernsehen per Kabelanschluß)
    07. Was brauche ich für die digitale Aufnahme ? (Pay-TV kostenpflichtige Fernsehprogramme)
    08. Inhalt




    01. Warum digital und nicht analog aufnehmen ?

    Beim Digitalfernsehen kommt das Bild und der Ton, so wie die Daten gesendet wurden. Der große Vorteil des digitalen Fernsehens gegenüber der Analogtechnik ist die überlegene Bild- und Tonqualität. Die Daten werden im weitverbreitetem MPEG2-Format gesendet und können fast problemlos weiterverarbeitet werden.




    02. Was brauche ich für die digitale Aufnahme ? (Hardware DVB-PCI-Karte)

    Mit einer DVB-PCI-Karte können alle über Satellit ausgestrahlten digitalen TV, Radio und Datensender nach dem DVB Standard empfangen und Daten gespeichert werden. Die DVB-PCI-Karte wird direkt per Koaxialkabel mit dem LNB verbunden. Die Installation der Karte ist ähnliche wie bei einer Netzwerkkarte. Es müssen TCP/IP Protokolle eingerichtet und IPs vergeben werden.

    Bei DVB-PCI-Karten mit integriertem MPEG2-Decoderchip reicht ein Prozessor ab 300 MHz. Bei DVB-PCI-Karten ohne einen MPEG2-Decoderchip sollte der Prozessor des PCs nicht kleiner sein als 800 MHz.

    Es gibt bereits viele DVB-PCI-Karten:


    Hauppauge WinTV-Nexus-s oder WinTV-DVB-s



    www.hauppauge.de oder direkt Hauppauge WinTV-Nexus-s

    Features:

    O TV Ausgang
    O Video Eingang
    O Digitaler Audioausgang (SPDIF)
    O Mpeg-Beschleunigung (Hardware MPEG2-Decoder)
    O LNB durchgeschliffen (LNB-Loop-Through) (nur Hauppauge WinTV-DVB-s)
    O Dolby Digital AC3 Aufnahme
    O Fernbedienung
    O Common-Interface Schnittstelle
    O guter Free- und Shareware Support


    Hauppauge WinTV-Nova und WinTV-Nova-Ci



    www.hauppauge.de oder direkt Hauppauge WinTV-Nova und Hauppauge WinTV-Nova-Ci

    Features:

    O TV Ausgang
    O Video Eingang
    O Digitaler Audioausgang (SPDIF)
    O Mpeg-Beschleunigung (Hardware MPEG2-Decoder)
    O LNB durchgeschliffen (LNB-Loop-Through)
    O Dolby Digital AC3 Aufnahme
    O Fernbedienung
    O Common-Interface Schnittstelle (nur Hauppauge WinTV-NOVA-Ci)
    O guter Free- und Shareware Support


    KNC One TV-Station DVB-S



    www.knc1.com oder direkt KNC One TV-Station DVB-S

    Features:

    O TV Ausgang
    O Video Eingang
    O Digitaler Audioausgang (SPDIF)
    O Mpeg-Beschleunigung (Hardware MPEG2-Decoder)
    O LNB durchgeschliffen (LNB-Loop-Through)
    O Dolby Digital AC3 Aufnahme
    O Fernbedienung
    O Common-Interface Schnittstelle
    O guter Free- und Shareware Support (ähnlich DigitalTV)


    Pinnacle PCTV Sat



    www.pinnaclesys.de oder direkt Pinnacle PCTV Sat

    Features:

    O TV Ausgang
    O Video Eingang
    O Digitaler Audioausgang (SPDIF)
    O Mpeg-Beschleunigung (Hardware MPEG2-Decoder)
    O LNB durchgeschliffen (LNB-Loop-Through)
    O Dolby Digital AC3 Aufnahme
    O Fernbedienung
    O Common-Interface Schnittstelle
    O durchdachte Software


    TechniSat SkyStar 2



    www.technisat.de oder direkt TechniSat SkyStar 2

    Features:

    O TV Ausgang
    O Video Eingang
    O Digitaler Audioausgang (SPDIF)
    O Mpeg-Beschleunigung (Hardware MPEG2-Decoder)
    O LNB durchgeschliffen (LNB-Loop-Through)
    O Dolby Digital AC3 Aufnahme
    O Fernbedienung
    O Common-Interface Schnittstelle
    O guter Free- und Shareware Support (DVBViewer, WatchTVPro)


    TwinHan DST Card



    www.twinhan.com oder direkt TwinHan DST Card

    Features:

    O TV Ausgang
    O Video Eingang
    O Digitaler Audioausgang (SPDIF)
    O Mpeg-Beschleunigung (Hardware MPEG2-Decoder)
    O LNB durchgeschliffen (LNB-Loop-Through)
    O Dolby Digital AC3 Aufnahme
    O Fernbedienung
    O Common-Interface Schnittstelle
    O guter Free- und Shareware Support




    03. Was brauche ich für die digitale Aufnahme ? (Hardware DVB-Digital-Receiver)

    Mit einem DVB-Digital-Receiver können ebenfalls alle über Satellit ausgestrahlten digitalen TV, Radio und Datensender nach dem DVB Standard empfangen und Daten gespeichert werden. Daten können allerdings nur gespeichert werden, wenn eine Aufnahmefunktion vom DVB-Digital-Receiver unterstützt wird. Es gibt mehrere Arten der Anschlußmöglichkeit, um die aufgenommenen Sendungen in den Computer zu übertragen. Der DVB-Digital-Receiver wird direkt per Koaxialkabel mit dem LNB verbunden. Um die Daten in den Computer zu bekommen gibt es je nach Ausstattung drei Möglichkeiten. Eine Möglichkeit ist den DVB-Digital-Receiver per Netzwerkkabel mit der Netzwerkkarte im Computer zu verbinden. Einen Ethernet-Anschluß haben nicht viele Geräte, dort finden man manchmal auch einen USB-Anschluß. Die dritte Möglichkeit der Aufnahme ist eine eingebaute Festplatte im DVB-Digital-Receiver. Die Festplatte muß dann in der Regel ausgebaut und mit dem Computer verbunden werden.


    Nokia DBox1, Nokia DBox2, Philips DBox2 und Sagem DBox2

    Die DBoxen sind wohl die ersten DVB-Digital-Receiver, die so um 1997 auf den Markt gekommen sind. Die ersten DBoxen wurden von BetaResearch direkt und später von Nokia hergestellt. Man bekam Sie nur mit einem Abonnement von DF1 und Premiere. Später kam noch die DBox2 dazu, die von Nokia, Philips und Sagem produziert wurde. Die DBox2 war wohl genau so gut oder schlecht wie ihr Vorgänger. Die Technik der DBoxen ist sehr gut, nur leider läßt die originale Betriebssoftware der DBoxen noch Wünsche offen. An beiden DBox-Versionen müssen Hardware- sowie Softwaremodifikationen durchgeführt werden, um eine Aufnahme zu ermöglichen. Siehe Software DVB-Digital-Receiver.






    Die DBox von Nokia und die DBox2 von Nokia, Philips und Sagem.

    Beide DBox-Versionen werden direkt per Koaxialkabel mit dem LNB verbunden. Die DBox1 wird mit einem SCSI-Kabel an den Computer angeschlossen, dazu muß man eine SCSI-Karte in den Computer einbauen. Es muß wie bei normalen SCSI-Geräten eine ID vergeben werden. Bei der neueren DBox2 wird die Verbindung mit einem Netzwerkkabel hergestellt, hierzu muß im Computer natürlich eine Netzwerkkarte vorhanden sein. Es müssen TCP/IP Protokolle eingerichtet und IPs vergeben werden.

    Den Umbau der DBoxen sollte man nicht selber machen. Es gibt einige Experten, die sich perfekt damit auskennen.

    Umbau der DBox1 und DBox2 www.neutrino-anleitung.de, www.linuxatdbox2.de oder www.dvbtechnik.de

    Anleitung der Nokia DBox2, dort sieht man sehr gut die Anschlußmöglichkeiten. www.nokia.de oder direkt Nokia DBox 2 (Acrobat Datei)


    Dream-Multimedia-TV DreamBox DM 7000

    Man nimmt die DBox2 als Vorlage, perfektioniert die Vorteile und korrigiert die Fehler. Daraus stellt man einen neuen DVB-Digital-Receiver her. Das hat die Firma Dream-Multimedia-TV umgesetzt und einen neuen Stern am DBox Himmel erstrahlen lassen.



    Bereits ab Werk kommt die DreamBox von Dream-Multimedia-TV mit installiertem Linux. Das technische Design weicht aber weit von der DBox2 ab. Die DreamBox verfügt über ein Common Interface (CI) und zwei Smartcard Leser und ist somit betriebsbereit für ein „Conditional Access Modul“ (CAM). Das heißt diese Box wäre Premiere tauglich, wenn Premiere diese Box irgendwann zuläßt. Zusätzlich verfügt die DreamBox über eine 100 Mbit Ethernet und eine USB Schnittstelle (Die DBox2 besitzt nur eine 10 Mbit Ethernet Schnittstelle).



    Außerdem kann in die DreamBox eine Festplatte eingebaut werden, da bereits ein IDE Anschluß vorhanden ist. Eine vorhandene Festplatte wird über Netzwerk und FTP angesprochen, und kann somit auch als Fileserver benutzt werden. Die aufgenommenen Sendungen (MPEG2 Transport Stream) auf der Festplatte werden ebenfalls per Netzwerk und FTP übertragen. An die IDE Schnittstelle kann auch ein CD/DVD Laufwerk oder theoretisch sogar ein DVD Recorder angeschlossen werden. Sehr interessant ist aber für viele DivX’ler die zukünftige Unterstützung für MPEG4 Dekodierung.

    Ich habe mir die DreamBox bei einem Freund angeschaut und werde mir demnächst eine anschaffen. Dann folgen mehr Tests und Anleitungen.

    www.dream-multimedia-tv.de oder direkt Dream-Multimedia-TV DreamBox DM 7000




    04. Was brauche ich für die digitale Aufnahme ? (Software DVB-PCI-Karte)

    Die Aufnahme erledigt in der Regel die mit der DVB-PCI-Karte gelieferte Software. Hierbei gibt es aber zwischen den verschiedenen Modellen und Herstellern zum Teil erhebliche Unterschiede. Grundsätzlich speichern zwar alle DVB-PCI-Karten einen MPEG2 Stream, doch mit welchem Header und welcher Dateiendung legen die Hersteller wohl nach Lust und Laune fest. Der gespeicherte MPEG2 Stream muß für die Weiterverarbeitung konvertiert werden. Für alle TechnoTrend basierten Karten gibt es bereits viele gute Shareware- und Freewareprogramme, die man anstatt den Herstellerprogrammen benutzen kann.

    Hier ein paar Beispiele:


    Die Herstellersoftware DigitalTV von Hauppauge und TechnoTrend



    Das Softwarepaket DigitalTV (hier von Hauppauge) liegt den meisten „noBudget“ DVB-PCI-Karten bei. Sie ist auch in ähnlicher Form bei der „KNC One TV-Station DVB-S“ zu finden. Eine Aufnahme ist manuell oder per EPG (Electronic Program Guide) möglich. Der MPEG2 Stream kann in PVA (MPEG-TS) oder MPEG-PS gespeichert werden. Die Größe des MPEG2 Streams kann auf maximal 4096 MegaByte eingestellt werden. Bei Überschreitung wird einfach eine neue Datei angefangen. Leider ist eine Aufnahme in Dolby Digital AC3 nicht möglich.

    Homepage www.hauppauge.de und www.technotrend.de


    WinDVBLive2000 aus dem Hause ODSoft Multimedia



    WinDVBlive2000 ist eine alternative Betriebssoftware für alle TechnoTrend basierten DVB-PCI-Karten (SAT oder Kabel). Auch hier ist eine Aufnahme manuell oder per EPG (Electronic Program Guide) möglich. Der MPEG2 Stream kann in PVA (MPEG-TS), MPEG2-PS oder direkt in MPEG2-AC3 gespeichert werden. Die Größe des MPEG2 Streams kann auf maximal 32767 MegaByte eingestellt werden. Bei Überschreitung wird einfach eine neue Datei angefangen. Die Software unterstützt auch das RAW-Streaming-Verfahren. Die Aus- und Weitergabe von Dolby Digital AC3 über eine AC3-fähige Soundkarte ist möglich. Im Softwarepaket von ODSoft ist eine eigene Treiberplattform für DVB-PCI-Karten von TechnoTrend und allen baugleichen Modellen wie zum Beispiel Hauppauge WinTV-Nexus-s, Hauppauge WinTV-DVB-s, TechniSat SkyStar 1, Fujitsu-Siemens PCI DVB SAT oder Galaxis DVB Card S CI dabei.

    Leider ist WinDVBlive2000 keine Freeware. Es kann aber eine Demoversion heruntergeladen werden.

    Hier der Originaltext von ODSoft:

    Bei dieser Software handelt es sich nicht um Shareware oder Commercialware, sondern um Projectware. Jeder kann und soll durch Wünsche Einfluß auf die Software nehmen. Um diese Unkosten zu decken und die Weiterentwicklung zu gewährleisten ist es nun von Nöten sich registrieren zu lassen und ein Unkostenbeitrag von 24,00 Euro (inklusive 16 % MwSt.) zu leisten. Sämtliche Einnahmen werden in die Weiterentwicklung und den Fortbestand des Projektes investiert!

    Homepage www.windvblive.de


    WatchTVPro von Michael Hepp



    Auch WatchTVPro ist eine Alternative zur Herstellersoftware und läuft ebenfalls auf alle TechnoTrend basierten DVB-PCI-Karten (SAT oder Kabel). Wie bei den beiden anderen Programmen ist eine Aufnahme manuell oder per EPG (Electronic Program Guide) möglich. Bei WatchTVPro kann der MPEG2 Stream in PVA (MPEG-TS), MPEG-PS oder PVA-AC3 (AC3 wird getrennt aufgenommen) gespeichert werden. Für die Größe des MPEG2 Streams gibt es keine Grenze. Auch hier ist eine Aus- und Weitergabe von Dolby Digital AC3 über eine AC3-fähige Soundkarte ist möglich. WatchTVPro beinhaltet auch die Möglichkeit einen PVA Stream zu schneiden.

    Bis Version 2.07 ist WatchTVPro Freeware und kann frei heruntergeladen werden. Die aktuelle Version von WatchTVPro ist mit Kosten (mindestens 10,00 Euro) verbunden. Dafür bekommt man einen vollen Zugang zum Download-Bereich und einen Forumzugiff in vollem Umfang.

    Hier der Originaltext von Michael Hepp:

    Die Entwicklung unserer Software ist leider immer mehr mit Kosten verbunden, die wir alleine nicht mehr decken können (Hardware für Tests, Softwarelizenzen etc.). Auch der Webserver, mit schnellem Forum und Download, erfordert hohe monatliche Kosten. Wir können daher unser Programm in der jeweils aktuellen, vollwertigen "Supporters Edition" sowie einen uneingeschränkten Forumzugang (alle Kategorien/Bereiche) nur noch unseren Supportern anbieten. Eine Supportzahlung kann geleistet werden. Die Höhe der Zahlung ist freiwillig, sollte aber mindestens 10,00 Euro betragen.

    Homepage www.watchtvpro.de




    05. Was brauche ich für die digitale Aufnahme ? (Software DVB-Digital-Receiver)


    Nokia DBox2, Philips DBox2 und Sagem DBox2

    Die DBox2 ist im originalen Zustand mit der Betriebssoftware BetaResearch (BR) ausgestattet. Diese Betriebssoftware basiert auf Java Anwendungen und läßt die DBox2 schnell an ihre Grenzen kommen. Auch ist eine Digitalaufnahme mit der BR-Software nicht möglich, da der Ethernet-Anschluß deaktiviert ist.



    Um in den Genuß zu kommen, digitale Daten mit dem Netzwerkanschluß der DBox2 auf einen Computer zu speichern, haben einige schlaue Programmierer eine neue Betriebssoftware entwickelt. Diese neue Betriebssoftware wurde in Linux programmiert und ist auf die Hardware der DBox2 zugeschnitten. Eine interessante Veränderungen durch die neue Betriebssoftware namens Neutrino ist wohl die Aktivierung der Ethernet-Verbindungen, und somit die Möglichkeiten digitale Ströme auf den Computer zu übertragen.

    Leider ist es nicht einfach, die neue Betriebssoftware auf die DBox2 zu installieren. Als erstes muß der Schreibschutz der alten BetaResearch-Software entfernt werden (Aktivierung des „Debug Mode“). Es müssen auch Bestandteile der alten Software gesichert und später wieder eingespielt werden. Wer es sich nicht zutraut diese Hardware- und Softwaremodifikationen selbst durchzuführen kann auch eine spezielle Werkstatt damit beauftragen. Siehe Hardware DVB-Digital-Receiver

    Hat man endlich die neue Betriebssoftware in der DBox2 und eine funktionierende Verbindung mit der Netzwerkkarte im Computer hergestellt, kommt die Auswahl der Streaming-Software. Es gibt schon einige gute Programme um Fernsehsendungen digital zu speichern:


    DBoxTimer 2 von Cobra2k



    Mit dem DBoxTimer kann eine komfortable Aufnahme von MPEG2 Streams gemacht werden. Der große Vorteil von DBoxTimer ist die Aufnahme per EPG (Electronic Program Guide). Die Sendungen werden einfach ausgewählt und nacheinander aufgenommen. Der MPEG2 Stream wird in MPEG2-PS oder MPEG2-AC3 gespeichert. Eine Aufnahme in Dolby Digital AC3 ist durch das Verändern der Video- und AudioPIDs möglich. DBoxTimer basiert auf der „WinGrabEngine.dll“ von Elminster.

    Homepage cobra2000.homeip.net


    NGrab von Flagg



    Die Idee von NGrab ist ein Aufnahmen direkt mit der Fernbedienung von der DBox2 aus zu starten und auch zu beenden. Dieses Verfahren nennt man „Serverstreaming“. Es sind sowohl Direktaufnahmen, wie auch zeitgesteuerte Aufnahmen möglich. Auch hier wird der MPEG2 Stream in MPEG2-PS oder MPEG-AC3 gespeichert und eine Aufnahme in Dolby Digital AC3 ist durch das Verändern der Video- und AudioPIDs ebenfalls möglich. Wie auch der DBoxTimer basiert NGrab auf der „WinGrabEngine.dll“ von Elminster.

    Auf der Homepage von www.dbox2.info (DBox2 Research)


    WinGrab von Elminster



    WinGrab gehört zu den älteren Streaming-Programmen und läuft sehr stabil. Bei WinGrab ist auch sowohl eine Direktaufnahme, wie auch eine zeitgesteuerte Aufnahme möglich. Auch hier wird der MPEG2 Stream in MPEG2-PS oder MPEG-AC3 gespeichert und eine Aufnahme in Dolby Digital AC3 ist durch das Verändern der Video- und AudioPIDs ebenfalls gewährleistet.

    Auf der Homepage von www.dbox2.info (DBox2 Research)




    06. Was brauche ich für die digitale Aufnahme ? (Digitales Fernsehen per Kabelanschluß)

    Auch über einen Kabelanschluß kann digitales Fernsehen empfangen werden. Die Programmvielfalt ist aber von Ort zu Ort verschieden, da mehrere Kabelgesellschaften in Deutschland ihre Produkte verkaufen. Man sollte vor Anschaffung der digitalen Receiver-Technik sich bei der ortsansässigen Kabelgesellschaft erkundigen, ob und welche Programme empfangen werden können. Auf der Homepage von Kabel Deutschland bekommt man Informationen über den Kabelanschluß in der eigenen Region.

    Die Empfangstechnik für digitales Fernsehen per Kabelanschluß ist eine ganz andere Technik, wie man sie bei SAT-Receivern kennt. Leider gibt es noch nicht viele DVB-PCI-Karten für ein Kabelanschluß. Auch DVB-Digital-Receiver für einen Kabelanschluß, die eine Aufnahme machen können, muß man ein bißchen suchen.


    DVB-PCI-Karten für Kabelempfang


    Hauppauge WinTV-DVB-c



    www.hauppauge.de oder direkt Hauppauge WinTV-DVB-c

    Features:

    O TV Ausgang
    O Video Eingang
    O Digitaler Audioausgang (SPDIF)
    O Mpeg-Beschleunigung (Hardware MPEG2-Decoder)
    O TV-Eingang durchgeschliffen
    O Dolby Digital AC3 Aufnahme
    O Fernbedienung
    O Common-Interface Schnittstelle
    O guter Free- und Shareware Support


    DVB-Digital-Receiver für Kabelempfang

    Auch die DBox1, DBox2 und die DreamBox gibt es bereits für einen Kabelanschluß. Siehe Was brauche ich für die digitale Aufnahme ? (Hardware DVB-Digital-Receiver)




    07. Was brauche ich für die digitale Aufnahme ? (Pay-TV kostenpflichtige Fernsehprogramme)

    Eine neue Form des Fernsehen ist Pay-TV. Der Unterschied zwischen Pay-TV und dem normalen Fernsehen ist, das für den Empfang des Programms bezahlt werden muß. Die ausgestrahlten Pay-TV-Programme sind aus diesem Grund frei von Werbung. Außerdem werden Sendungen und Filme gezeigt, die gerade erst in die Videotheken gekommen sind. Um an die ganz neuen DVD Veröffentlichungen per Pay-TV zu kommen, wurde das Pay-Per-View-Verfahren (PPV) entwickelt. Hier wird man für jeden neuen Film zu einer Zahlung aufgefordert.

    Premiere World war der erste deutsche Pay-TV-Sender und Betreiber, der seit 1999 auch über Satellit empfangen werden kann. Premiere World ging damals aus dem ehemaligen Sender DF1 hervor.


    Die Technik

    Zum Empfang von Pay-TV-Sendungen sind drei Komponenten an der Receiver-Technik erforderlich. Zum einen ist ein Common Interface (CI) im Receiver erforderlich und zum anderen wird ein Conditional Access Modul (CAM) benötigt, um die verschlüsselten Signale zu dekodieren.



    Das Conditional Access Modul (hier das Irdeto Access Modul und das Seca Modul) gibt es mit verschiedenen Verschlüsselungssystemen, da fast jeder Pay-TV-Sender seine Programme anders kodiert. Das Conditional Access Modul wird in ein offenes Common Interface eingesteckt.



    Das Common Interface (hier für Hauppauge DVB-PCI-Karten) ist eine einheitliche Schnittstelle, damit nicht pro Anbieter ein Receiver für das Pay-TV-Angebot benötigt wird. Zu allerletzt wird die SmartCard, die man vom jeweiligen Pay-TV-Betreiber bekommt, in das Conditional Access Modul eingesteckt.



    Die SmartCard ist eine scheckkartenähnliche Karte und ist mit einem elektronischen Chip versehen. Sie enthält Informationen darüber, welche Pay-TV-Programme empfangen werden können und welche freigeschaltet sind.




    08. Inhalt

    01. Warum digital und nicht analog aufnehmen ?

    02. Was brauche ich für die digitale Aufnahme ? (Hardware DVB-PCI-Karte)

    02.01. Hauppauge WinTV-Nexus-s oder WinTV-DVB-s
    02.02. Hauppauge WinTV-Nova und WinTV-Nova-Ci
    02.03. KNC One TV-Station DVB-S
    02.04. Pinnacle PCTV Sat
    02.05. TechniSat SkyStar 2
    02.06. TwinHan DST Card

    03. Was brauche ich für die digitale Aufnahme ? (Hardware DVB-Digital-Receiver)

    03.01. Nokia DBox1, Nokia DBox2, Philips DBox2 und Sagem DBox2
    03.02. Dream-Multimedia-TV DreamBox DM 7000

    04. Was brauche ich für die digitale Aufnahme ? (Software DVB-PCI-Karte)

    04.01. Die Herstellersoftware DigitalTV von Hauppauge und TechnoTrend
    04.02. WinDVBLive2000 aus dem Hause ODSoft Multimedia
    04.03. WatchTVPro von Michael Hepp

    05. Was brauche ich für die digitale Aufnahme ? (Software DVB-Digital-Receiver)

    05.01. Nokia DBox2, Philips DBox2 und Sagem DBox2

    05.01.01. DBoxTimer 2 von Cobra2k
    05.01.02. NGrab von Flagg
    05.01.03. WinGrab von Elminster

    06. Was brauche ich für die digitale Aufnahme ? (Digitales Fernsehen per Kabelanschluß)

    06.01. DVB-PCI-Karten für Kabelempfang

    06.01.01. Hauppauge WinTV-DVB-c

    06.02. DVB-Digital-Receiver für Kabelempfang

    07. Was brauche ich für die digitale Aufnahme ? (Pay-TV)

    07.01. Die Technik

    08. Inhalt




    Letzte Änderungen

    Änderungen - 08. November 2004

    - Links aktualisiert

    Änderungen - 22. Januar 2003

    - Was brauche ich für die digitale Aufnahme ? (Digitales Fernsehen per Kabelanschluß)
    - Was brauche ich für die digitale Aufnahme ? (Pay-TV kostenpflichtige Fernsehprogramme)

    Änderungen - 21. Januar 2003

    - WatchTVPro Beschreibung überarbeitet

    Änderungen - 18. Januar 2003

    - DVB-Digital-Rceiver Dream-Multimedia-TV DreamBox DM 7000 (nicht nur eine Alternative zur DBox2)
    - Beschreibungen der Hardware für DVB-Digital-Receiver komplett überarbeitet
    - Format und Layout
    - Inhaltsverzeichnis

    Änderungen - 15. Januar 2003

    - Format und Layout

    Änderungen - 12. Januar 2003

    - Was brauche ich für die digital Aufnahme ? (Software DVB-Digital-Receiver)

    Änderungen - 11. Januar 2003

    - Beschreibungen der Software für DVB-PCI-Karten komplett überarbeitet
    - Umstellung der "Ankündigungen"

    Änderungen - 4. Januar 2003

    - DVB-PCI-Karte KNC One TV-Station DVB-S (eine kleine Alternative zur Nexus)
    - Format und Layout

    Änderungen - 3. Januar 2003

    - Format und Layout

    Änderungen - 13. Dezember 2002

    - Was brauche ich für die digitale Aufnahme ? (Software DVB-PCI-Karte)

    Änderungen - 11. Dezember 2002

    - Fehlerbeseitigung
    - Format und Layout

    Änderungen - 8. Dezember 2002

    - Veröffentlichung