Posts by [Sunny]

    @ Liszca

    Derzeit gibt es nur ProSieben HD. Die HDTV-Übertragung von Sat.1 wurde unmittelbar nach der Sendung der "Nibelungen" wieder eingestellt, während ProSieben im Rahmen einer neuen Aktion derzeit so etwas wie einen - vermutlich befristeten und auch gemischt erfolgreichen - HDTV-Regelbetrieb versucht. Überwiegend gibt es dort hochskaliertes SD-Programm, aber einige Blockbuster werden hochauflösend ausgestrahlt. Siehe dazu auch hier. Es ist also völlig korrekt, wenn Du keinen HD-Ableger von Sat.1 in Deiner Kanaldatei findest.

    Die FF-Karte ist das Herzstück eines VDR, er ist sozusagen um die FF-Karten herumgeschrieben worden. Genutzt wird deren TV-Ausgang und - um die CPU zu schonen - der Hardware-MPEG2-Decoder dieser Karten, ansonsten wird es fummelig. Möglich wäre alternativ zum einen die Verwendung einer dxr3 (Notlösung) oder zum anderen neuerdings wohl auch die Software-Ausgabe an VGA per softdevice, aber zumindest letzte Variante dürfte nichts für schwache Rechner sein. Dafür ist das die bislang einzige Möglichkeit, um mit dem VDR von hochauflösendem Fernsehen (HDTV) träumen zu können und ohne FF-Karte auszukommen. Scheint aber noch etwas in den Kinderschuhen zu stecken und ist auch nichts für alte Hardware; eigene Erfahrungen habe ich damit nicht gesammelt.

    Mein VDR läuft mit einem 433er Celeron völlig problemlos. Defekte Aufnahmen gibt es nur selten, etwa wenn ich zu viele Parallelaufnahmen starte (hier ist der IDE-Controller limitierender Geschwindigkeitsfaktor). Mehrere Audiospuren und mehrere Sender eines Transponders mit nur einer Karte aufzuzeichnen ist ein Kinderspiel, Timeshifting kein Problem. Mit betagter Hardware kann man mit einem VDR weit kommen, nur der allerneueste Schnickschnack wie NoAd + Audioanalyse, DivX-Wiedergabe und dergleichen geht damit nicht berauschend. Aber ehe die alte Hardware Staub ansetzt... ;).

    Edit: Allerdings setzt ein VDR mindestens eine FF-Karte voraus, um wirklich gut zu laufen. Die Nova läßt sich aber prima als Zweitkarte verwenden, um bspw. mehrere Sendungen von unterschiedlichen Transpondern zugleich zu streamen oder um während einer Aufnahme eine andere Übertragung zu gucken.

    Hallo Trekkie2,

    hast Du mal ProgDVB eine Chance gegeben? Kaputt machen kannst Du damit eigentlich nichts. Interessant wäre ansonsten auch zu erfahren, wie es um Deine Signalstärke bestellt ist. ProgDVB gibt dazu zwei Werte an: Signal und Qualität. Für eine einigermaßen stabile Übertragung sollten es mindestens 60% Signalstärke sein, unter normalen Umständen erzielt man mit einer gut ausgerichteten Antenne je nach Durchmesser 75-95% (ASTRA) und die Qualitätsangabe liegt dann bei 100%. Möglicherweise ist Deine Schüssel einfach nicht optimal ausgerichtet? Ist sie fest verankert oder möglicherweise Schwingungen (Wind) ausgesetzt?

    Für die Nova + Windows erweist sich bei mir ProgDVB als leidlich brauchbar. Sollte die Live-Decodierung eine zu hohe Prozessorlast produzieren, mal einen anderen Graphen ausprobieren oder die Videodecodierung ganz abschalten. Dann verhält sich die Budgetkarte wie eine FF-Karte und es kann eigentlich kaum noch etwas schief gehen, freilich auf Kosten der Vorschau. Nutzung des PCs für andere Aufgaben während (wichtiger) Aufnahmen würde ich auch bei niedriger CPU-Beanspruchung vermeiden; besonders wenn die Festplatte oder CPU strapziert werden, kann das die Aufzeichnungen böse versauen (Indexdienst, Defragmentierer Task-Scheduler etc. checken).

    Ein weggeworfenes GOP in Verbindung mit sicht- und hörbarem Aussetzer während einer kompletten Aufnahme - wie lange sie auch dauert - betrachte ich normalerweise schon als Fehlschlag. Zum Glück wird ja vieles wiederholt, falls es doch mal passiert :). Fünf dropped Frames pro Stunde betrachte ich aber als völlig inakzeptabel - wer will sich sowas später noch angucken?

    Zur Hardware: Ich verwende derzeit einen P4, hatte die Karte (Nova-SE) aber auch mal ähnlich problemlos in einem Gerät mit 1800+ und VIA-Chipsatz im Betrieb. Achte darauf, dass sie möglichst nicht mit ressourcenhungrigen Komponenten "shared" (vgl. Handbuch) oder noch besser einen exklusiven IRQ bekommt. Kommen mehrere PCI-Steckplätze in Betracht, probiere das Aufnahmeverhalten in den verschiedenen Slots aus. Ansonsten wären noch Treiberprobleme denkbar, überhaupt kann die Liste möglicher Fehlerquellen bei Budget-Karten unter unglücklichen Umständen sehr lang werden und wenn es mal gut läuft, sollte man am besten nicht mehr viel ausprobieren/verändern...

    Erfrischend, wie klasse die Karte im VDR als Ergänzung zur Premiumkarte läuft. Einstecken, fertig :).

    Quote from Hansi11


    Und ohne werbung? (wie in einem Post hier im thread gelesen)
    da müssen die dort ja viel eher fertig gewesen sein, oder?

    Das ist korrekt. Nach der HD-Übertragung wurde wieder auf das hochskalierte Sat1-SD-Format umgestellt (Pillarbox). So konnte das Ende des Films noch einmal in geringerer Qualität und mit rundum schwarzen Balken (oben, unten, links und rechts) bewundert werden. Wenn Du Webspace hast, kann ich Dir gern einen Vergleichs-Schnappschuß von Teil 2 zum Verlinken schicken. Vom ersten Teil habe ich lediglich den paßgenauen Schnitt aufgehoben und mußte die Überhänge aus Platzgründen entsorgen.

    Ansonsten hat bei mir PowerDVD so ein paar Probleme mit HD-Streams, während WinDVD sie einwandfrei abspielt. Das dürfte aber eine individuelle Geschichte sein, die sich nicht unbedingt reproduzieren lassen muß. Es soll wohl auch Möglichkeiten geben, die Wiedergabe-Performance mit geeigneten Grafikkarten und ein paar mir nicht bekannten Modifikationen zu optimieren.

    Die anderen Fragen sind Dir ja bereits beantwortet worden. Ich konnte zwar nur eine etwas geringere Durchschnittsbitrate feststellen (17,5 excl. Audio, 18 MBit/s incl. Audio, was zusammen für die knapp 180 Minuten ca. 22 GByte Datenvolumen entspricht), aber das dürfte kaum von Relevanz sein. Mich wundert eher, weshalb ASTRA auf dem sonst unbelegten Transponder nicht ein höheres Bitratenkontingent von z.B. 25 MBit/s angeboten hat oder weshalb der Encoder auf diesen geringen Wert eingestellt war, aber vielleicht gehörte die Optimierung auf diese - für HDTV-Verhältnisse bei MPEG2-Codierung geringe - Bitrate mit zum Test.