Beiträge von mectst

    Hallo zusammen,
    ich muss mich mal wieder an die Experten hier wenden. Folgendes Problem:
    Ich habe ein kurzes Video von einer Digi-Cam (Canon Ixus-60, Auflösung 640*480 Pixel) bekommen, das "hochkant" aufgenommen wurde. Das um 90° gedrehte Video (480*640 Pixel) kann ich bei mir ohne Probleme abspielen, auf anderen Systemen läuft das Video aber nicht.
    Die erste Vermutung war das falsche Seitenverhältnis, dass nicht mehr 4:3 ist. Also hab ich links und rechts schwarze Streifen ergänzt, so dass wieder ein 4:3-Format entsteht - ohne Erfolg! Die nächste Vermutung ist nun, dass nicht jede beliebige Pixelzahl in Breite und Höhe zulässig ist, um ein mit der Spezifikation konformes Video zu erhalten. Und genau das ist meine Frage an die Experten: Welche Größen sind denn für ein 4:3 konformes Video zulässig?


    Viele Grüße
    Thomas

    Ich bin zwar nicht sonderlich erfahren was Video-Formate betrifft, aber 40:17 hab ich noch nie ghört. Vielleicht ist es hilfreich zu sagen, woher das Video stammt. Hast Du schon mal andere Tools (z.B. VirtualDub oder AviSynth) ausprobiert?


    Grüße
    Thomas

    Wie schön dass ich nicht der einzige bin.


    Mein Grundgedanke war (und ist es eigentlich immer noch) das Herausschneiden verlustlos mit 'direct stream copy' zu tun, da bei einem Neukodieren immer Verluste auftreten und aus meiner Sicht nichts gegen Mpeg2 spricht.
    Die Funktion 'Zeitindex neu berechnen' werde ich auf jeden Fall noch mal suchen und austesten. Ansonsten kann ich auch mit der falsch angezeigte Laufzeit leben - ich weiß ja, dass die wirkliche Laufzeit richtig ist und warum der Fehler auftritt.


    Nun verabschiede ich mich ins Wochenende und wünsche euch ein schönes solches.


    Thomas

    Ich verstehe langsam, also Danke für deine ausführliche Erklärung!


    Da die falsche Zeit bei mir auch in der Zieldatei nach dem Schneiden und Muxen mit Cuttermaran auftaucht, liegt das "Übel" wohl in den Standardeinstellungen von Cuttermaran. Gibt es da entsprechende Parameter oder Schalter, die noch manuell gestezt werden müssen?


    Thomas

    Definitiv NEIN!
    Der Beitrag um den es geht ist 24min lang. Er soll aus einer 45min Aufzeichung herausgeschnitten werden. Das Original Mpeg2-File läuft auch wirklich 45min. Dies wird auch im Media-Player so angezeigt. Das Video-File nach dem Demuxen lüft ebenfalls 45min, angezeigt wird aber nur 20:38 min.


    Thomas

    Falsche Zeitangabe aber richtiges Abspielen hört sich nach Problemen beim Muxen an.


    Das war auch mein erster Gedanke. Aber die falsche Zeit ist bereits nach dem Demuxen in der Video-Datei, also bevor sie mit Cuttermaran geschnitten und mit dem Ton wieder zusammengeführt wurde.
    Also wenn noch jemand Ideen hat oder Ähnliches kennt immer raus damit!


    LG, Thomas

    Und weiter gehts....
    ... ich hatte gedacht einen DVB-T Aufnahme zu beschneiden sei ganz einfach ...


    Zunächst das Positive vorweg: ProjectX (Hinweis @ bergh: Das Download- Compilat von doom und mein eigene Compilation zeigen keine signifikanten Unterschiede bei der Geschwindigkeit) und Cuttermaran tun gute Dienste . Also bin ich eigentlich am Ziel.


    Jetzt kommt aber ein (kleines) Problem, das möglicherweise in einem falschen Verständnis meinerseits liegt. Bereits nach dem Demuxen wird eine falsche Laufzeit ausgegeben, was dann auch nach dem beschneiden und wieder zusammen führen erhalten bleibt. Damit kein Missverständnis aufkommt: Es geht nur um die Gesamtlaufzeit, die im Media-Player oder vergleichbaren für die Datei angezeigt wird, der Beitag selbst wird mit korrekter Geschwindigkeit abgespielt, ebenso der Ton. Der Unterschied von angezeiter Länge und wirklicher Länge ist Faktor 2,2!
    Daher meine Frage: Hab ich noch was falsch gemacht? Evtl. Interlace mit 2 Halbbildern? Oder noch was ganz anderes?


    Danke schon mal für eure Hilfe und Erklärungen!!!
    Thomas

    http://www.doom9.org => Downloads


    Hier sollte ProjectX als ein ZIP-Archiv angeboten werden, in dem sowohl Quelltexte als auch die *.jar-Datei zum Starten enthalten sind (Aufruf an der Eingabeaufforderung, falls JAR-Dateien nicht mehr korrekt verknüpft sind: javaw.exe -jar ProjectX.jar).


    Zuviel auf Google vertraut. Das Gute liegt manchmal so nah....
    Thomas

    Hallo nochmal!
    Nachdem ich bezüglich eurer Hinweise ein wenig tiefer gelesen habe, scheint ProjectX ganz sinnvoll. Etwas überrascht war ich, dass man es erst selbst kompilieren muss. Kennt jemand einen Link, wo man es auch gebrauchsfertig bekommt? Schließlich will ich nicht erst eine Entwicklungsumgebung installieren und mich damit beschäftigen ein lauffähiges Programm zu erzeugen (auch wenn die Kompilierhilfe auf der Homepage ganz vernünftig verfasst zu sein scheint). Ich will nur eine Filmaufnahme ein wenig beschneiden...


    Viele Grüße aus HH
    Thomas

    Kommt drauf an, was es mal war, und was es werden soll. MPEG2 kann ja in verschiedenen Zusammenhängen verwendet werden.


    Wenn es auf einer DVD war: PgcDemux / VobEdit / DGIndex ... zum Demultiplexen. Ansonsten universell auch ProjectX.


    Das mpg-file stammt aus einer DVB-T Aufnahme. Genauere Details des gelieferten MPEG2 kenne ich nicht, ich weiß leider auch nicht, welcher DVT-T Decoder eingesetzt wurde, da ich den Sendebeitrag lediglich auf einer DVD von einem Bekannten bekomme haben.


    Für meine Zwecke reicht es aus, wenn nach dem (verlustlosen) beschneiden wieder eine mpg-Datei vorliegt, natürlich mit Bild und Ton. Eine DVD zum Abspielen in DVD-Playern ist nicht erforderlich.


    Danke noch mal an alle für die schnellen und hilfreichen antworten. Ich fühle mich hier gut aufgehoben.
    Thomas

    Guten Abend allerseits,
    ich bin auf der suche nach einem tool, mit dem ich eine mpeg2-datei in mehrer Teile schneiden kann. Neu codieren bzw. umwandeln in andere formate ist nicht erforderlich.
    Kennt jemand ein tool, mit dem das verlustlos geht, vergleichbar zu "direct stream copy" in virtual dub?
    Vielen Dank für die vielen Vorschläge, die kommen werden.
    Thomas


    PS: Die Suche hat mir nicht viel weiter geholfen. Wahrscheinlich fehlen mir die passenden Suchwörter...

    Zunächst mal Dank an euch alle. Ich hätte nie gedacht, dass es so schnell erste Antworten gibt.
    Vielleicht helfen noch ein paar Zusatzinfos zum geplanten Vorhaben: Das ganze geht um ein "Gesamtvideo" einer Feier. Diverse Leute haben hier gefilmt und alles (bzw. Ausschnitte aus den Einzelfilmen) soll in einer einzigen Videodatei zusammengestellt werden. Das Rohmaterial von allen (sowohl VideoCameras und Filmsequenzen von Photoapparaten) habe ich und ich kann auch alle Ansehen, Bearbeiten usw. Als Zielmedium denke ich an eine Daten-DVD, so dass ich auch entsprechende Player zum eigentlichen Film beilegen kann. Für das Videoformat bin ich offen, daher meine Frage oder genauer die Bitte um eure Meinungen/Empfehlungen dazu.
    TST


    Edit: Nur Tippfehler korrigiert!

    Eriman :
    0. Danke für den Willkommensgruß.
    1. Mit dem "eine Vielzahl von Anleitungen, FAQs ,.." ist das so eine Sache. Prinzipiell gebe ich dir Recht, nur als Einsteiger fehlen einem oft die passenden Suchbegriffe bzw. die genauen Abgrenzungen, woduch man beim googeln oft fehlgeleitet wird.
    2. "Das Beste ist, was bei Dir am besten funktioniert und eine für Dich angemessene Qualität in einer angemessenen Zeit bringt" Auch richtig, wenn man mit (schlimmstenfalls) allen Alternativen ausführlich selbst gearbeitet hat, dann kann man es für sich selbst sehr gut beantworten. Jeder Einsteiger freut sich aber über Ratschläge von erfahrenenn Anwendern, um nicht selbst lange experimentieren zu müssen und dabei auch noch schlechte Ergebnisse rauskommen.
    3. Wenn Neueinsteiger gleich so empfangen werden, kann ich mich auch gern wieder abmelden.



    Selur :
    Danke für den 1. Hinweis, auch wenn meine Frage vielleicht nicht besonder präzise gestellt ist (Sicher auch wegen meinem felenden Fachwissen).

    Welchem würdet ihr den Vorzug für selbst aufgenommen Videos geben?
    Und warum bzw. wo liegen Vor-/Nachteile?


    Vielen Dank für eure Infos und Meinungen
    TST