Beiträge von mectst

    Moin,


    ich habs fast befürchtet, dass es schwer wird. Die beiden älteren Beiträge hab ich auch schon gefunden, war aber der stillen Hoffnung, dass es seit dem einige weitere Entwicklungen gegeben hat.
    Und die (verlustlose) Wandlung des Ausgangsmaterial in ein anderes Container-Format (mkv?) bringt mich wohl auch nicht weiter, oder?


    Grüße Thomas

    Hallo zusammen,


    meine Suche ist bisher nicht sonderlich erfolgreich verlaufen. Ich suche ein (einfaches) Schnittprogramm, um aus Video-Clips einer Digitalkamera (Panasonic) bzw einer Video-Kamera (Sony) einzelne Szenen Auszuschneiden.
    Eigentlich sind meine Ansprüche auch recht einfach:
    - möglichst verlustloses Schneiden ohne neu kodieren (klar, so geht nur an bestimmten Stellen)
    - Framegenaues schneiden (mit Smart-Recoding an den Schnittstellen, wo nötig)
    - einfache Bedienung mit Vorschau am Bildschirm (soll auch meine Frau bedienen können)
    - Formatwandlungen, erstellen ganzer Filme mit Vorspann/Übergängen usw., Export als DVD/Blue-Ray etc. wird nicht gebraucht
    - kleines Budget wäre ok


    Die Clips liegen als m2ts vor. Hier eine Analyse dazu von Media-Info:


    Gibt es da ein passendes Programm am Markt, bzw. was empfehlt ihr für die genannten Anforderungen?


    Einen schönen Sonntag, Grüße
    Thomas

    Faustregel: AviSynth hat mehr Zeit, qualitativ gut zu skalieren, im Vergleich zum Fernseher, der das in Echtzeit schaffen muss. ;)


    Sorry LigH, aber hier unterschätzt du heute übliche Rechenleistungen gewaltig. Der TV bzw DVD-Player spielt eine 45-Minuten folge in 45 Minuten ab - logisch! Wenn die "Faustregel" stimmen würde, müsste die Bearbeitung auf dem PC demzufolge ja deutlich länger dauern.
    Auch wenn ich nur Ränder via AviSynth ergänzte habe und nicht das ganze Bild auf eine höhere Auflösung interpoliert habe, hat die gesamte Bearbeitung inklusive neuem Encoding mit HCenc nur etwa 30 Minuten pro Folge gedauert. Ich vermute mal, dass das Encoding dabei die meiste Zeit in Anspruch genommen hat.


    Grüße Thomas

    Freut mich.


    Hast du, wie in Post #24 von mir beschrieben, das Letterboxed flag gesetzt?


    Da hast Du vermutlich den wunden Punkt getroffen, der Flag ist anscheinend "verloren" gegangen. Ich hab mich wohl zu sehr auf das Video-Aufbereiten und neu Encodieren konzentriert und das Authoring nur noch als Formsache angesehen. Wohl ein typischer Anfängerfehler auf der Zielgeraden...



    Aber selbst wenn nicht, Windowboxing am 16:9 Fernseher bei Letterboxed-Videos muss so oder so nicht sein, denn das kann jeder Fernseher auch manuell korrigieren, indem man mit der Fernbedienung den entsprechenden Zoom-Modus wählt


    Starkes Argument. Auf meinem TV / HDD/DVD-Recorder habe ich die DVD gar nicht geprüft. Am PC ist mir nach dem Brennen nichts ungewöhnliches aufgefallen.



    Versuch dich dran wegen des Lerneffekts, aber an Qualität ist da nichts rauszuholen, glaub mir. ;)


    Dass die Qualität nicht besser werden kann ist klar. Und wie schlecht das Ausgangsmaterial ist, hat Goldwingfahrer ja auch schon aufgezeigt. Ich bin allerdings neugierig (neben dem Lernen & mal gemacht haben) ob man ein Qualitätsunterscheid sieht zwischen dem Letterboxed aufbereitetem Film und der anamorphen Codierung sieht bzw am TV bemerken kann.


    Grüße Thomas

    N'Abend allerseits,
    ich schulde noch eine (moralische) Rückmeldung zum Fortschritt bzw. Ausgang des Ganzen.


    Das Projekt ist mittlerweile erfolgreich(*) abgeschlossen und es hat auch sein Ziel erreicht: Die Reiseserie hat die Lebensgefährtin von meinem Freund überzeugt, Griechenland lieber per Rundreise im Mietwagen zu beurlauben anstatt ein festes Hotel für die ganze Zeit zu wählen. Also fast echtes Rucksack-Touristen-Feeling...
    Ich selbst hab viel dabei gelernt über Video-Codierung und DVD-Erstellung und das Lernen hat sogar Spaß gemacht. Für die Unterstützung aus dem Forum dazu noch mal ein großes DANKE.


    (*) Einziger Kritikpunkt waren die schwarzen Balken und das dadurch kleine Bild auf dem 16:9 TV-Screen, so dass Sehfreude etwas getrübt wurde. Jetzt hat mich der Ehrgeiz gepackt, es mal mit der anamorphen Codierung zu versuchen. Bin gespannt, welche Qualität aus dem vorliegenden Material herauszuholen ist...



    Grüße Thomas

    Bin grad etwas frustriert :mad:


    Die Vorarbeiten haben ganz gut geklappt (Avisynth, HCenc, dgmpdec), habe jetzt für jede Folge eine m2v-Datei (720x576 4:3) und ein ac3-File, zusammen alle 4,1 GB -> müsste also gut auf 1 DVD passen.
    Bildoptimierungen hab ich erst mal beiseite gelegt, anamorphes encodieren schaue ich mir auch irgendwann später mal an.


    Nun scheitere ich gnadenlos am DVD-Authoring:
    - Ulead Tools (Vorschlag von Goldwingfahrer) scheint als Free-Version (zumindest auf legalem Wege) nicht (mehr??) zu bekommen zu sein
    - GUIforDVDAuthor (Vorschlag Skiller): bleibt vor Erstellen des DVD-ISO einfach stehen, ohne erkennbare Fehlermeldung. Wie das Programm den Input verarbeitet hat, weiß ich daher nicht
    - DVD-Styler (eigentlich ein nettes Programm, so gut wie selbst erklärend), aber: Nur Folge 1 spielt aus dem Menu ab, bei allen anderen Folgen gibt's nur ein Standbild, das partout nicht als Film laufen will
    - DVD-Flick: Durch das Programm steige ich überhaupt nicht durch
    - AVStoDVD (soweit ähnlich gut wie DVD-Styler): Will aber immer unbedingt alles noch einmal neu encodieren (HCenc) und erstellt (ohne das Zusatzprogram IMGBURN) "nur" einen Ordner mit DVD-Struktur. Kann man so einen Ordner einfach auf DVD Brennen wie eine Datendisk oder muss eine "Film-DVD" auch ähnlich bootfähig sein wie Installations-DVDs?



    Grüße Thomas

    Der Spruch geisterte schon zu meinen Abi-Zeiten durch diverse Klassenzimmer. Ich höre ihn aber immer wieder gern und denke an die damaligen Zeiten.


    Grüße Thomas

    Danke für den Link. Mit etwas Zeit sicher eine interessante Lektüre bzw. zum ausprobieren.
    Interessanterweise hatte ich die Hennek-Homepage schon mal vor längerer Zeit gebookmarkt, aber als zu "Highend" auch beiseite gelegt.


    Wünsche einen schönen Wochenstart.


    Grüße Thomas

    Danke damit hab ich wohl alle nötigen Infos zusammen, um mich an die endgültiger Umsetzung des DVD-Projekts zu machen. Die Bildverbesserung à la Goldwingfahrer wäre noch nice (zum Lernen wie beim anamorphen Vorgehen), aber ich kann auch ohne Leben.


    Nachtrag: Wie empfohlen werde ich auf HCenc setzen.
    Nachtrag 2: Leider ist das Wochenende auch so gut wie vorbei :(


    Grüße Thomas

    Dann interpretiere ich mal die neuesten Erkenntnisse:
    - Das Ausschnitt-Video (und damit sehr wahrscheinlich aus das volle Video dazu) liegt also doch "non-interlaced" vor.


    Damit stellt sich bei mir die Frage:
    - Wenn ich die schwarzen Ränder hinzufüge und somit neu encodieren muss, wähle ich dann besser interlaced oder progressiv für meine DVD?


    Grüße Thomas

    Recherchieren kann ich ja ggf. auch selbst, mir fehlt allerdings ein passendes Suchwort. Waveform und Vectorsope helfen mir jetzt nicht wirklich weiter und selbst wenn, müsste man wissen, welche Einstellungen da passend wären.
    Trotzdem Danke für die Rückmeldung.


    Grüße Thomas

    Ja, aber es würde hier wirklich nichts bringen. Da würde viel CPU Zeit investiert werden, ohne dass es etwas verbessert.


    Mein DVD-Projekt wird in 4:3 bleiben und es werden einfach die schwarzen Balken ergänzt und fertig.
    Bei Anamorph bzw 16:9 geht es mir "nur" ums Lernen bzw. Verständnis der Zusammenhänge - von daher nochmals Danke an euch für die geduldigen Erklärungen :cool:




    Die 720 sind auch bei 4:3 kein fixes Maß. 720x576 sind doch nicht 4:3. ;)
    Man sieht es nicht auf den ersten Blick, weil der Unterschied nicht so groß ist, aber deine in 688x432 vorliegenden Aufnahmen sind auch leicht verzerrt, denn die Pixel auf einer DVD sind immer (egal ob 4:3 oder 16:9) nicht quadratisch. Sie sind immer rechteckig, nur sind sie bei 16:9 "noch mehr rechteckig" und zwar so sehr, dass man es sofort sieht.


    :( Grrr - zum Glück ist die Freude über das Gelernte größer als der Ärger und Frust :D
    720 Pixel natürlich sind auf einer PAL-DVD das fixe Maß. Wie LigH richtig gerechnet hat, werden die 720 Pixel beim Ansehen je nach Seitenverhältnis auf 768 bzw. 1024 gestreckt.


    Grü0e Thomas

    Nochmal gut, dass ich in "Newbie" gepostet habe :). Eurer Interlace-Diskussion kann ich nicht mehr Folgen.
    Ich ziehe folgendes raus: Der Video-Ausschnitt ist wirklich Interlace und daher vermutlich auch der volle Film. Beim Ausschnitt ist das durch einfaches Betrachten eben nur nicht so leicht zu erkennen.


    Für ein "gutes" skalieren sollte ich also die von Skiller genannten Schritte einhalten.



    Grüße Thomas

    MPEG2-Video hat vier definierte Bitkombinationen (aus 16 möglichen), von denen nur zwei auf DVD Video erlaubt sind: DAR 4:3 oder DAR 16:9. Das Video in einer DVD ist also immer gestaucht, egal welche Auflösung gespeichert ist (PAL: 720, 704 oder 352 Pixel Breite bei 576 Zeilen Höhe), und das Flag gibt an, ob diese encodierte Breite so breit wie 4:3*576=768 oder 16:9*576=1024 Pixel dargestellt werden soll (bei PAL).


    Danke, nun hab ich meinen gedanklichen Fehler geckeckt. Ergänze ich schwarze Balken muss ich auf 4:3 stellen, beim Abspielen sehe ich dann 720x576 mit schwarzen Balken und dazwischen ein unverzerrtes 720x432 Bild. Bei 16:9 gibt's keine Balken und ich erhalte ein unverzerrtes Bild bei 1024x576 Pixeln. Die "zusätzliche" Breitenstreckung hatte ich nicht im Kopf, ich bin von 720 als fixes Maß ausgegangen.
    Wie gut, dass ich in "Newbie" gepostet habe :).


    Einen schönen Sonntag
    Thomas

    Ich ergänze mal
    - Die Breite von 688 auf 720 bringen (skalieren oder schwarze Balken ergänzen)
    - Seitenverhältnis auf 16:9 stellen


    Nun noch eine wahrscheinlich dumme Frage: Muss man sowas wie einen "Anamorph-Flag" setzen, damit beim Abspielen richtig zurückskaliert wird? Oder ist das durch die Auflösung 720x576 bei 16:9 bereits eindeutig? Theoretisch könnten oben und unten doch schwarze Balken im Bildmaterial enthalten sein.


    Etwas schwer tue ich mich auch noch mit dem Interlace. Sowohl mein Ausgangsvideo als auch der Ausschnitt sehen optisch nicht unbedingt nach Interlace aus - andererseits sagt "MediaInfo" für beide Scantype interlaced, was es bei einer Analog-TV Aufnahme ja vermutlich auch sein müsste.



    Grüße Thomas


    Natürlich könnte man bei der Gelegenheit auch anamorphes 16:9 machen...


    Auch wenn ich es zunächst nicht vorhabe: Was wären die nötigen Schritte, um das vorliegende Ausgangsmaterial in anamorphes 16:9 umzusetzen?
    Jetzt juckt es mich und ich betrachte es als Übungsaufgabe zum Lernen.


    Grüße Thomas

    Hut ab! Und irgendwie auch nicht ganz fair von Dir! Denn an Videobearbeitung zwecks Optimierung des Materials hatte ich nimmernie gedacht und wenn ich das Ergebnis sehe, brennts natürlich unter den Fingern das auch hin zu bekommen. Die dumme Frage für den Anfänger in Videobearbeitung lautet natürlich: WIE kriege ich das mit den mir zur Verfügung stehenden Mitteln hin, bzw. mit welchen Tools hat man als Nichtprofi die Chance??? Und etwas konkreter gefragt: Welchen Filter hast Du auf das Video losgelassen?


    Aber um Deine Frage noch zu beantworten: Das Aufnahmegerät ist ein Sony RDR AT-105. Ich vermute aber fast, dass es nicht primär am Gerät liegt sondern eher am Sendesignal (Arte analog - Kabeldeutschland ; der AT105 hat nur ein analoges Empfangsteil). Bzgl der Einstellungen bei der Aufnahme arbeite ich mit den Standardeinstellungen des Gerätes, das Überspielen auf DVD war auch mit Standardeinstellungen, wobei es hier auch nicht viel zu konfigurieren gibt.


    Grüße Thomas