Beiträge von mb1

    Ich habe einen progressiven Clip (Mpeg2 MP@ML, 720x576, 0-1246 Frames Länge), der mehrere herumfliegende animierte Einblendungen enthält. Davon möchte ich gerne die unterste Einblendung entfernen.
    Das würde ich bewerkstelligen wollen, indem ich den inhaltlich identischen Hintergrund aus der Clipzeit vor der lästigen Animation einfach "drüberlege".
    Und das muß dann auch noch mehrfach geschehen, damit die Clipdauer erreicht wird.


    Also konkret:
    - die Frames 0-173 will ich komplett übernehmen
    - von den Frames 138-173 brauche ich nur die untersten 130 Zeilen (= nicht animierter Hintergrund, Zeile 447-576)
    - die Frames 174-1246 sollen im oberen Bereich (Zeile 1-446) unverändert weiterlaufen
    - die Zeilen 447-576 aus den Frames 138-173 sollen nun in Dauerschleife über die Frames 174-1246 drübergelegt werden


    Das Ergebnis encode ich dann neu für ein DVD-Menü.
    Hoffe, das war einigermaßen verständlich erklärt.


    Wer hätte da für mich ein paar gute Hinweise - oder besser ein fertiges Skript ;)

    Irgendwie stimmt das eh nicht. Wäre eine uralte Version gewesen.
    Ging doch hoch von 1.4beta1 bis 13 (oder so) und dann wurde daraus DVDlab Pro.
    Hol dir gleich DLP, ist vernünftiger.
    Die geht auch sauber mit Field-Dateien um.


    Und der Kaufpreis von DL wird angerechnet.

    Zitat

    was ist denn damit nicht i.O.?


    Irgendetwas an der Struktur stimmt nicht hundertprozentig. Mein Player spielt es nur mit vereinzelter Klötzchenbildung ab.
    Ist dasselbe Problem, wie es Pre-1.5-Versionen auch noch mit 720/704-Auflösungen hatten. Wurde dann erst im Zuge eines ausführlichen Betatestes bei diesen Auflösungen behoben. Leider haben sie dabei wohl alle anderen Auflösungen außer Acht gelassen. Auch die 352 funktioniert nicht.


    Mein Player (Grundig GDV130) ist einer der 3-4 Player, die das besonders genau nehmen. Fast alle anderen Player spielen die Streams aber problemlos und fehlerfrei ab.
    Dennoch wollte ich halt darauf hinweisen, daß sie grundsätzlich fehlerhaft sind (bevor jemand seine VHS-Sammlung oder anderes komplett so digitalisiert ;) ).
    Canopus weiß darüber auch Bescheid.



    Zitat

    Wo krieg ich eine neuere DVDLab Beta als 1.31 her und gibts eine Möglichkeit des Updates?


    Tja, nicht alle Mirror sind gleich ;)
    Versuch es mal hier.



    Zitat

    Meine VideoLogic DVD-Player MPEG-Decoderkarte kann "field based" encodierte Videos wohl überhaupt nicht abspielen


    Immerhin weißt Du somit, daß deine Karte nicht standardkonform dekodiert.
    Naja, die normalen DVD-Player können es alle, sogar die reinen Softwareplayer (wie PowerDVD, WinDVD) und wichtig auch die DVD2Avi/DGIndex/VirtualDubMod-Versionen ...
    Wirst ja irgendwann auch mal umsteigen :D

    2 kleine Anmerkungen:


    - Die (noch) offizielle DVD Lab 1.31 kann Field nicht vernünftig authoren.
    Daher entweder eine aktuelle Beta nehmen oder DVD Lab Pro.


    - keine Procoder-Version enkodiert bei 480x576 den Field-Modus korrekt.
    Nur die horizontalen Auflösungen 720 und 704 sind in Ordnung.

    Vielleicht ist ja jemand bei ISH im Kabel?



    http://www.areadvd.de/news/200…00120050001_HD1_ISH.shtml

    In den 9,8 Mbps sind die reinen (elementary) Video- und Audiostreams enthalten. Ferner die Untertitel. Der Muxing-Overhead ist hier nicht einzubeziehen.
    Der Muxing-Overhead ist die Differenz von 9,8 Mbps zu 10,08 Mbps (Muxrate), also 2,86%.


    Eine einfache Übersicht findet sich hier:
    http://www.mpeg.org/MPEG/DVD/General/Breakdown.html


    Natürlich gibt es noch weitere Einschränkungen, die sind aber hier ohne Belang.


    Berücksichtigen sollte man aber auch die Tatsache, daß es eine Reihe von Playern gibt, die über 8 Mbps anfangen zu ruckeln (obwohl es der DVD Spezifikation widerspricht).
    Wenn du die DVD also auch weitergibst, so empfehle ich 7,5 Mbps CBR bei 256 kbps Audio (und zwar ac3).


    DVDlab ist bekannt dafür, daß es auf einigen Playern erbärmlichen mp2-Ton produziert - ebenso ist es nicht gerade "höchstkompatibel".

    @ Ligh


    Alle 4 Dateien sind sicher DVD-konform (was aber nicht unbedingt etwas bedeutet).


    Vielleicht brennst du ja doch mal auf einen RW-Rohling und schaust über einen normalen DVD-Player. Damit sollte es keine Probleme geben.


    Authoring z.B. mit DVDLab Pro.
    Nicht mit alten TDA-Versionen (nur die aktuelle 1.5/1.6 meckert, macht es aber sauber), nicht mit DVDLab Standard und nicht mit einem Ulead-Programm.
    SpruceUp, Maestro und Scenarist (bzw. alle Sonic-Programme) machen es auch korrekt.

    Wer sagt denn, daß B-Frames nichts bringen :huh:


    Meine Aussage war, daß man sie bei Bitraten um 7000 kbps avg gut weglassen kann, wenn man stattdessen eine GOP15 IPPP... nutzt.


    Wieviele DVDs mit solchen avg Bitraten gibt es denn?
    Außerdem beinhaltet der Mpeg-Standard ja auch SVCD-Bitraten usw.



    @ rasta21
    Die herkömmliche GOP12 ist nur minimal schneller als eine herkömmliche GOP15. Das kann man m.E. vernachlässigen.


    Die GOP15 IPPP... ist aber doppelt so schnell ;D



    Generell:
    Die Aussagen aus meinem GOP-Test zielen v.a. auf Videoamateure, die gerade mal 60-70 min DV-Material auf eine DVD bringen wollen.
    Sollte man vielleicht nicht unbedingt alles aus dem Zusammenhang reißen bzw. nur einzelne Aussagen herauspicken.

    Zitat

    DVDShrink macht mit seiner DeepAnalyse ja auch nichts anderes, um zu schauen wo er als erstes sparen kann, ohne es ins Gewicht fällt.


    DVDShrink komprimiert konstant über den ganzen Film. Es ist vollkommen egal, ob es sich dabei um Action- oder Ruhesequenzen handelt. Evtl. nochmal die erste Seite meines diesbezüglichen Shrink-Testes dazu lesen.
    Und bei der DeepAnalysis wird nur geschaut, ob der ermittelte Kompressionsgrad der schnellen Analyse noch ein wenig abgeschwächt werden kann. Das sind meistens nur 0,1% oder 0,2%, deswegen kann man sie sich auch normalerweise sparen, da der Zeitaufwand in keinem Verhältnis zum Nutzen steht.


    An einem Beispielfilm hatte ich mal ermittelt, wie sich die verschiedenen Kompressionsgrade und die AEC-Modi auswirken. Mal schnell suchen ...


    Zitat

    DVDShrink 3.2.0.15


    Ausgemessen anhand eines progressiven Filmes. Und da Shrink ziemlich linear arbeitet, sind auch keine allzu großen Abweichungen von diesen Werten zu erwarten.


    Viel hängt einfach davon ab, mit welcher Ratio geshrinkt wird.


    Bei "max smooth" wird z.B. immer jede Frameart geshrinkt, egal ob I-, P- oder B-Frame.
    Bei "sharp" wird dagegen selbst bei 80% nur auf die B-Frames zugegriffen.


    Jedoch trotzdem linear.

    Hallo Ligh

    Zitat

    falls du mal an eine Übersetzung für die nicht überdurchschnittlich gebildeten Nutzer unseres Forums denkst


    Ich hoffe, dir ist dabei nicht entgangen, dass der DVD2One-Testbericht komplett deutsch war und ebenso der IC7-Testbericht auch.
    Jetzt waren eben die englisch-sprechenden User mal dran. Das sind auch deutlich mehr (auf der Welt) und auch in Deutschland hat jeder mindestens 5 Jahre Englischunterricht. Ich hatte halt noch die Flüche und Verwünschungen derjenigen in den Ohren, die die Google-Übersetzung ins Englische meiner alten Testberichte lesen mussten.
    Im Prinzip muss der nächste Testbericht erneut Englisch sein :ani_lol: und zweisprachig zu verfassen ist einfach zeitlich nicht drin :nein:


    Zitat

    Macht eine Vergrößerung auf 150% wirklich Sinn? Ich meine das vor allem in der Hinsicht, dass dann ja Interlacing-Zeilen durch diesen Faktor zwangsläufig vermischt werden.


    Meine bisherigen Testberichte hatten 200%, was mir als Pixelzählerei vorgeworfen wurde.
    Die Vergrößerungen an sich (egal welcher Faktor) haben eigentlich den Sinn, Bildmängel zu verdeutlichen (auf der zweiten Testseite habe ich es ja auch bei Originalgröße belassen, da es einfach zu deutlich war), auch wenn 150% tatsächlich ungünstig ist (speziell zusätzlich bei interlacing).


    Nur es geht mir so tierisch auf den Geist, wenn 95 von 100 Benutzern sagen, sie haben bei Ratio 53% keinen Unterschied zum Original oder zum CCE sehen können.
    Ich sehe mir die Unterschiede zuerst in der Vergrößerung an und dann immer noch zusätzlich am normalen Sichttest am TV bei normaler Abspielgeschwindigkeit. Erst wenn ich weiss, wo die Schwächen liegen, kann ich mich auch im normalen Praxisbetrieb darauf konzentrieren. Sehe ich dann da auch was, muss ich es kritisieren (denn dann ist es theoretisch auf dem TV sichtbar). Viele Leute sind natürlich in der Hinsicht nicht sensibilisiert, und ich bin immer am Schwanken, ob man sie nun beneiden sollte oder nicht.
    Leider wird dadurch Qualität an sich (in jedem Bereich) unterminiert.
    Gibt genug Leute, die eine VCD für eine DVD halten. Das kann ich einfach nicht verstehen. Selbst wenn man niedrige Qualitätsansprüche haben mag muss man doch imstande sein, Unterschiede zu erkennen?


    Das erinnert mich irgendwie immer an Kinder/Jugendliche/junge Erwachsene, deren Geschmackssinn schon so von künstlichen Aromastoffen geprägt ist, dass ihnen das Original aus der Natur gar nicht mehr schmeckt.


    Zum deutschen Sprachpatch:
    Ehrlich gesagt hab ich ihn nicht ausprobiert. Das Problem bei bestimmten Begriffen ist, dass sie eingedeutscht in Programmen so ungewohnt sind, dass man sie den Benutzern, die die englische Version als ganz selbstverständlich nutzen erst wieder erklären und nahebringen muss.
    Ich schau mir den Patch morgen aber mal an.
    Deutsche Shrink-Nutzer dürften aber die Abkürzung 'AEC' (für adaptive error compensation) erst mal nicht verstehen. Deutscht man die Abkürzung auch ein, dann verstehen sie die Originalversions-Nutzer wieder nicht usw.



    Abschließend möchte ich mal sagen, dass ich vom neuen DVDShrink 3.2 eher enttäuscht bin, was die Qualität angeht. Es gibt zu viele Mängel, die ich bereits nach wenigen Minuten Analyse entdeckt habe. Die Betatester haben da keine gute Arbeit geleistet. Allein die Info, dass niemand interlaced Material getestet hat, spricht schon Bände.
    Dann der Analyse/Encoding-Bug, der ein mehrfaches an Zeit verschlingt bei meinem Testbeispiel.
    Und dass die Unterteilung der AEC-Stufen mehr Verwirrung als Erleuchtung bringt, dürfte auch jedem sofort klar gewesen sein. Meiner Meinung nach reicht progressiv/interlaced und sollte auch getrennt anwendbar sein (also nicht immer automatisch auf die gesamte DVD).


    Ich bin aber bekannt als extrem kritischer (Beta)-Tester (z.B. bei Canopus-Produkten) - und gerade auf dem Gebiet Mpeg2 höre ich die Flöhe husten (sehen sowieso :D ).


    Vielleicht hätte ich mich zum DVDShrink-Test anbieten sollen, da ich die alte Version 3.1.7 durchaus wegen ihrer Usability (Benutzerfreundlichkeit :D ) mag.

    Im englischen Forum hatte ich ja bereits mal gepostet, was für Änderungen an den einzelnen Framearten des Mpegs gemacht werden:

    Zitat

    DVDShrink 3.2.0.15


    Ausgemessen anhand eines progressiven Filmes. Und da Shrink ziemlich linear arbeitet, sind auch keine allzu großen Abweichungen von diesen Werten zu erwarten.


    Viel hängt einfach davon ab, mit welcher Ratio geshrinkt wird.
    Eine generelle beste Einstellung gibt es sowieso nicht (auch wenn permanent danach gefragt wird).

    Hallo Kramer/Cosmo,


    interlaced DVDs sind mittlerweile gar nicht mehr so selten, wie du vermutest.


    Denke mal an die ganzen Serienstaffeln, Musikkonzerte und Dokumentationen. Ich würde die Häufigkeit durchaus auf knapp 20% ansetzen. 2-5% waren es vielleicht mal vor 3-4 Jahren.


    Zitat

    Und wenn nicht, dann trifft es wenigstens die Zielgrösse in Perfektion


    Das stimmt mit der Zielgrösse. Die passt immer. Aber es will mir nicht in den Kopf, wie man lieber 4,36 GB haben will, wenn die 3,95 GB von InstantCopy identische oder meistens bessere Qualität haben.
    Ist doch nur psychologisch begründbar :D


    Na egal, ich nutze IC ja auch nicht mehr (aber nicht wegen der ungenauen Zielgrösse).


    dvdshrink und ddlooping haben bestätigt, dass während der Betaphase kein einziger Betatester mit interlaced Material getestet hat, was mir allerdings doch etwas unverständlich ist.
    Ich jedenfalls habe das ausgesucht, weil es eben schwieriges Material ist - und sowieso jeder derzeit seine progressiven DVDs nachtestet - da muss ich mich nicht auch noch einreihen.


    Eine entscheidende Erkenntnis des Testes ist doch der P-frame-Bug bei Ratios <60% (wobei ich noch nicht zwischen 60 und 80% getestet habe; >80% ist alles in Ordnung) und z.B. auch, dass der Shrink-Vorgang bei mehrfach wählbaren identischen Filmen auch ein mehrfaches an Zeit benötigt, obwohl der Film nur 1x vorhanden ist.


    In meinem Beispiel waren es drei Folgen einer Doku über Kalifornien, die einmal als play all anwählbar ist und einmal als einzelne Folge plus Rücksprung ins Menü.


    Der Hauptfilm (also alle drei Folgen) hat 5,6 GB, die komplette DVD 7,7 GB.


    DVDShrink 3.2 benötigt 34 Minuten für den Hauptfilm und 2,5 Stunden (!!) für die komplette DVD.
    DVD2one 1.5 benötigt 25 Minuten für den Hauptfilm und 31 Minuten für die komplette DVD.


    Dieses Fehlverhalten dürfte sich auch bei progressiven DVDs, die entsprechend geauthored wurden, nicht ändern.



    Ob der P-frame-Bug auch bei progressivem Material anhält, werde ich selbstverständlich später noch überprüfen. Vielleicht hängt es ja auch nur mit dem aktivierten AEC plus interlace zusammen ;)

    Zitat

    Tmpg


    Im Moment habe ich keinen anderen Codec auf dem System, das dieses Video öffnen kann. Das ist wenigstens vorbildlich.
    Ich habe das ganze erst mit OpenDMLSource AviSynth geöffnet und an VirtualDubMod weiter gegeben zum Snapshot. Dann noch mal an Tmpg verfüttert.


    OK, dann waren es wohl nur falsche Einstellungen.


    Optimalerweise ist aber ein entsprechender DV-Codec installiert.
    Dann kann VirtualDubMod auch direkt öffnen.
    Einige Encoder bringen ihre eigenen DV-Decoder mit, z.B. Procoder und Mainconcept.


    Gerade mit Avisynth muss man sehr aufpassen bei DV.