Beiträge von sneaker2


    (Das automatische Löschen hab ich erst mal weggelassen. Kannst ja testen, ob es klappt und noch entsprechend einfügen.)


    Falls es nicht funktioniert: Ausgabe kopieren und hier einfügen.

    Da müssen vermutlich neue Timestamps generiert werden, also irgendwie mit setpts oder so. Weiß jetzt aber auch nicht wirklich wie, mache so etwas über AviSynth o.ä.


    Mit shuffleframes wäre ich vorsichtig. Wenn das Muster nicht 100% durch die ganze Datei paßt, wird es ruckeln.

    Unter dem Namen "MPEG" existieren viele Formate. Ich vermute, Du meinst so etwas:
    ffmpeg -i "eingabedatei.ts" -vf scale=720:576 -c:v mpeg2video -c:a copy "ausgabedatei.ts"


    Das ist eine sehr sehr simple Kommandozeile, die tut, was Du verlangt hast. Den Einsatz von MPEG2 halte ich persönlich heute nicht mehr für sinnvoll. Außer, wenn zwingend Video-DVDs oder andere, ältere Formate erstellt werden müssen - da gehört dann aber wesentlich mehr dazu, als nur diese kurze Beispielzeile.

    Zuerst alle Spuren auflisten:

    Code
    1. mkvmerge -i "datei.mkv"


    Beispiel-Rückgabe:

    Code
    1. File 'datei.mkv': container: MatroskaTrack ID 0: video (MPEG-4p10/AVC/h.264)Track ID 1: audio (AC-3/E-AC-3)


    Die TrackIDs merken für mkvextract:

    Code
    1. mkvextract tracks "datei.mkv" "0:ausgabe1.264" "1:ausgabe2.ac3"


    Eine integrierte Funktion, um alle Spuren zu extrahieren, gibt es nicht.

    Ich kann 2.6.2 nach folgender Anleitung unter Ubuntu 17.04 installieren:

    Zitat

    From repository:

    • Add the repositories:
      add-apt-repository "deb https://mp3splt.sourceforge.net/repository utopic main"
    • Update the packages:
      apt-get update
    • Install mp3splt and mp3splt-gtk:
      apt-get install libmp3splt0-mp3 libmp3splt0-ogg libmp3splt0-flac libmp3splt-doc libmp3splt-dev mp3splt mp3splt-gtk


    https://mp3splt.sourceforge.ne…ersion=Utopic&ubuntu=true


    Kannst ja notfalls die Windows-Binary von mp3splt mit Wine testen...

    So werden auch die Kauf-Blu-rays produziert.
    Mich wundert es, dass der Bitrate Viewer bei der minimalen Bitrate nur 44 kbps anzeigt. Diese sollte 30.000 kbps sein.


    Ist egal. Könnten ein paar Pechschwarze Frames am Ende sein, die quasi verlustfrei zu fast 0 komprimiert werden.


    Für mich klingt der Satz „Codierung mit x264 für BD - Max 40000 Bitrate“ komisch. Kann es sein, dass Du das x264-File mit 40.000 kbps vorliegen hast?
    Nun, das wäre falsch, hier ist dann die Bitrate zu hoch. Die Datenrate für den Kamera-Codec x264, sollte nur zwischen 12.000 kbps und 15.000 kbps betragen.


    Denn das Authoring-Programm gibt ja ein TS-File auf Blu-ray aus, also eine MPEG-2-Datei. Der MPEG-2-Codec zieht praktisch die 3fache Bildqualität vom x264-Codec heraus (rekonstruiert).
    Bei x265 ist es die 4,5fache Bildqualität. Aber das weißt Du ja selbst alles.


    Also x264 ist kein "Kamera-Codec" o.ä.. Auf einer Blu-ray findet man die Datenströme in MPEG-2 transport streams. Das ist die Bezeichnung des Containers. Der eigentliche Video-Stream kann entweder MPEG-2, VC-1(, HEVC bei UltraHD) oder H.264/AVC sein. Heutzutage findet man fast nur noch letzteres auf Blu-rays. MPEG-2-Video praktisch gar nicht. Und x264 erzeugt völlig korrektes H.264/AVC, da ist kein "rekonstruieren" o.ä. nötig.



    Ich sehe das wie LigH: wenn das "professionelle" Authoring-Werkzeug nicht meckert, gibt es nichts zu beanstanden. Die x264-Einstellungen sehen auch völlig korrekt aus. Hier ist alles in bester Ordnung.


    Wie viel Bitrate man nehmen sollte: am besten so viel, daß die Blu-ray randvoll ist. Weniger ist aber erlaubt.

    "Ich glaube, ich weiss jetzt, was du meinst mit Ruckeln. Das sind die fehlenden Halbbilder von PAL nach NTSC. 50Hz zu 60Hz fehlen halt immer die besagten Zwischen- bilder, so sind bei Horziontalschwenks der Kamera bzw. Vertikalbewegungen immer die Ruckler vorhanden. Dies zu eleminieren, dafür gibt's digitale Normwandler die diese Zwischenbilder dazu rechnen. So etwas besitzt leider nur das Fernsehen. Leider weist eine normale US DVD nur NTSC aus, das PAL hat dann das Ruckeln."


    Wenn es tatsächlich eine Normwandlung ist, sieht es schlecht aus.
    Wobei man das nicht pauschal für NTSC-DVDs verallgemeinern kann. Wenn es sich z.B. um einen Kinofilm handelt, kann man über die Kette 29.97 fps --IVTC--> 23.976 fps --PAL-Speedup--> 25 fps sehr saubere 25 fps ohne Zuckler bekommen.


    Wenn das "echtes" NTSC ist, sieht es anders aus. Die Frage ist natürlich, warum jemand 2017 noch solche Umwandlungen durchführt? Deutsche Player/Fernseher haben eigentlich keine Probleme mehr mit NTSC.

    Mir fällt gerade auf, dass ich die wahrscheinlich effektivste Variante übersehen habe:
    - Kann ich nicht einfach bei x265 specific filesize/bitrate (pass 1) mit filter durchführen lassen und anschließend diese datei dann ohne Filter über (pass 2) verwenden?


    Das ist keine gute Idee. Wenn überhaupt, dann den 1. Pass ohne und den 2. Pass mit Filter. Aber ob die Bitverteilung dann noch halbwegs paßt? Bin ich mir nicht sicher. Hängt auch von der Stärke des Filters ab.


    Warum überhaupt zwei statt eines Passes?

    Achso, Du hast x264 immer nur einen Pass genommen und x265 zwei Passes? Dann ist es verständlich, wenn y schneller ist, als x + z. Ich nahm an, Du hättest für x264 und x265 vergleichbare Modi genommen.


    x + y + z < (x + z) + (x + z) <=> x + y + z < 2x + z + z <=> y < x + z



    Wenn Dein schnellstes Ergebnis mit Filter 2,5 Stunden war und x264 allein nur 18 Minuten, ist aber klar, daß Du da durch einen schnelleren Encoder nicht mehr viel rausholen kannst. Vielleicht sogar gar nicht, wenn das Multi-Threading nicht optimal ist. Weitere Beschleunigung gibt es dann nur durch schnelleres Filtern. Da müßte man ansetzen. Also schnelleren Filter oder schnellere Einstellungen.

    Filter verlangt immer eine Neukodierung. Wenn man die Zeiten wie folgt annimt:
    x = Zeit für das Filtern
    y = Zeit für x264-Kodierung
    z = Zeit für x265-Kodierung


    Bisher war Dir x + z zu langsam. Daher möchtest Du jetzt x + y machen, anschließend noch z.
    Das ist natürlich sinnlos, denn x + y + z wird sogar noch langsamer sein. Du verschwendest sogar noch mehr Zeit, als wenn Du direkt x + z machen würdest.


    Dein Problem ist, daß z Dir zu lange dauert. Entweder bleibst Du also bei x264 oder Du wählst ein schnelleres Preset für x265 aus. Filtern ohne Neukodierung geht so nicht bzw. das würdest Du nicht über Hybrid sondern einfach in Deinem Player machen (falls der das kann).

    Was mich nur wundert ist, das das nicht unter den vsfilter Optionen (MPC -> Optionen -> Untertitel -> Standard Style) geht ...
    Hintergund ist der: Media Portal benutzt die MPC Vsfilter Engine zum anzeigen der Subtitles.


    Wirklich vsfilter.dll? Denn unter MPC -> Optionen -> Untertitel -> Standard Style finde ich ja die Einstellungen für den MPC ISR. Die Einstellungen für vsfilter gibt es über das Tray-Icon oder Play>Filters (beides während eine Datei abgespielt wird) oder "rundll32 VSFilter.dll,DirectVobSub".

    Ja. Wobei das je nach Konvertierung noch rettbar ist. Wenn man z.B. von 24 auf 25 fps geht, in dem man einen Frame pro Sekunde dupliziert, kann man den Frame bei der Umwandlung wieder rausnehmen. Das ist aber etwas komplizierter als einfach bei Xmedia "24 fps" einzustellen und wird üblicherweise mit AviSynth gemacht. Gibt aber auch viele Normwandlungen die sich nur schwer bzw. ohne gutes Ergebnis rückgängig machen lassen.

    "Dieses Video enthält Inhalte von Warner Bros. Entertainment. Dieser Partner hat das Video aus urheberrechtlichen Gründen gesperrt. Das tut uns leid."
    Upload auf Youtube hilft uns aber eh nicht, da Youtube neu kodiert. Besser ist die Datei auf einen Hoster wie sendpace.com, mediafire o.ä. zu schieben.


    Ich will noch mal Beitrag #2 aufgreifen. Wenn Du jeweils Quell- und Ziel-Video bei ruckelnden und nicht-ruckelnden Videos in MediaInfo vergleichst: sind da die fps anders? Also z.B. nicht-ruckelnde Videos: Quelle und Ziel 25 fps, bei ruckelnden Videos: Quelle 29.97 fps Ziel 25 fps?