Beiträge von Bogilein

    Wie ich hier schon öfters beschrieben habe, kann Iso-Buster seit 2019 auch fast alle Festplatten von DVD-Recordern auslesen. Darunter auch die Pioneers. Mann muss nur die interne Festplatte mit dem PC verbinden. Dann kann man auch die HQ+ Dateien auslesen und muss diese nicht nochmals codieren um sie per DVD zu exportieren. Das ganze dann ab in Hybrid ein bisschen Filtern und fertig ist das mp4 File. Kann zwar qualitativ nicht mit einem lossless aufgenommen File mithalten, aber ist durchaus brauchbar. Iso-Buster ist aber keine Freeware. Das ganze funktioniert auch mit Freeware Tools, aber ist bei weitem nicht so komfortabel. Von Iso Buster gibt es auch eine Demo wenn man es mal ausprobiern möchte.


    Also lossless nimmt deine Karte nicht auf. Welcher Codec wird verwendet,DV-AVI? Eine Stunde unkomprimiert wären ca 70GB oder lossless komprimiert mit den oben erwähnten Codecs ca 35 GB. Alles andere ist mit Qualitätseinbußen verbunden beim Capturen und was weg ist, kann auch in der Nachbearbeitung nicht wiederhergestellt werden.

    Nachteil des Pioneers, wenn Du schlechte Tapes mit starkem Jitter hast können diese nicht mit den Panasonic DVD-Recordern mithalten. Auf alle Fälle mal Ausschau halten nach einem Panasonic DMR-ES10 für schlechte Tapes. Der Panasonic ist die Referenz, da kannste den TBC des Philips vergessen, Zur Not den Panasonic vor den Pioneer anschliesen und Aufnehmen mit dem Pioneer oder per Capturekarte ohne den Pioneer in deiner Aufnahmekette.

    Was ist denn dein Zielformat? MPG2 für DVD, MKV,MP4?

    Willst Du deine Videos nachbearbeiten um diverse Fehler vom VHS Format zu korrigieren (z.B. flirrender Rand unten, Color Shift, Helligkeitsrauschen, Farbrauschen um nur einige zu nennen)?


    Dein Philips VR1000 ist eigentlich ein JVC (HR-S7600 wenn ich mich recht erinnere).


    Welchen Pioneer DVD-Recorder benutzt. Die Pioneers sind erst ab dem 530er brauchbar.


    Die Auswahl an guten USB-Grabbern ist nicht groß und mir fällt eigentlich nur einer ein der in Frage kommen würde.


    Aufnehmen sollte man auf alle Fälle lossless komprimiert mit huffyuv, lagarith, utvideo codec oder zur Not als 15mbit mpg2. Mit 6mbit wird das nichts.


    Am besten hier schon mal einlesen, da sind deine Fragen schon zigmal beantwortet worden. Neues zum Digitalisieren gibt es schon seit Jahren nicht mehr. Weder Erkenntnisse noch Hardware.


    Analoges Video-Capturing

    zu 1: Aufnahme lossless komprimiert im YUV 4:2:2. Wichtig um in der Nachbearbeitung diverse Schwächen der Aufnahme auf VHS zu korrigieren. Hier im Forum schon tausendmal beschrieben. Kopfumschaltbereich (flirrender Rand am unteren Rand des Bildes), Color Shift (wurde mit jeder Kopie von VHS auf VHS schlimmer), Rauschen (die MPG Encoder lieben rauschen und das kostet Bitrate, umso weniger die Aufnahme rauscht umso mehr kann sich der MPG Encoder dem Bildinhalt widmen), Farbrauschen, Farben, Helligkeit korrigieren um mal nur ein paar Fehler zu nennen.

    Kann man zwar auch machen wenn die Aufnahme als mpg Datei erfolgte. Nur muß mann dann halt mit den Nachteilen der MPG-Encodierung leben (nur als Beispiel Macroblock, 4:2:0 Farbraum). Details darüber kann man hier im Forum oder auch auf Wikipedia finden.Durch die mpg Komprimierung gehen halt schon Details verloren, welche für die NAchbearbeitung nicht mehr zur Verfügung stehen.


    zu 2: Man kann entweder auf DVD/DVD-RAM brennen und das dann auf den PC übertragen. Leider funktioniert das nicht mit den HQ+ Dateien der SONY/Pioneer DVD Recorder da diese Dateien nicht dem DVD Standard entsprechen.

    Heutzutage ist es aber möglich mit dem Programm ISO-Buster (kostet ca 45,- Euro) die Festplatte auf den PC komfortabel zu überspielen. Mann muß dazu aber denn DVD Recorder öffnen und die interne Festplatte mit dem PC verbinden. ISO-Buster kann von fast allen DVD-Recordern die Festplatte auslesen bis auf JVC Modelle und ein paar unbekannteren Modellen.

    Das ganze wäre auch mit kostenlosen Freeware Tools möglich, aber auch hierzu muss die interne Festplatte des DVD-Recorders mit dem PC verbunden werden. Ist aber bei weitem nicht so komfortabel wie die Verwendung mit ISO-Buster.


    zu 3: meine Empfehlung wäre sich 2-3 DVD Recorder anzuschaffen. Die Dinger kosten hier in Deutschland gebraucht nicht die Welt (20-30 Euro pro Recorder wenn mann ein wenig Zeit in die Suche investiert).

    -Panasonic ES-10 (für die Jitter Korrektur bei sehr schlechten Tapes) wo andere Recorder versagen, leider Luminance Clipping Probleme

    -Sony/Pioneer DVD-Recorder der letzten Generation (wegen HQ+ Modus und diverser anderer Einstellungen, leider keine so gute Jitter Korrektur wie die Panasonic Recorder)

    -JVC Recorder wegen des LSI Chipsatzes (Farbrauschen), Jitterkorrektur liegt zwischen den Panasonics und den Sony/Pioneers


    Es gibt nicht den perfekten DVD-Recorder, Capturekarte, Videorecorder. Jedes Gerät hat seine Vor- und Nachteile. Darum hatten Experten wie der User "Goldwingfahrer" viele Geräte um jedes VHS-Tape mit der bestmöglichen Qualität zu digitalisieren. Aber auch die beste Hardware kann Erfahrung, Wissen nicht ersetzten. Darum mein Tipp hier im Forum mal diverse Beiträge lesen und auch die Suchfunktion benutzen.

    Wenn Du keine Nachbearbeitung machen möchtest (wie Kopfumschaltbereich, Color Shift, Rauschen) würde ich bei deiner Methode mit dem DVD Recorder bleiben. Der Sony RDR 750 müsste baugleich sein mit einem Pioneer DVR550.

    Zu den Pioneer/Sony DVD Recordern habe ich ja genug geschrieben in den oben von mir verlinkten Beiträgen. Bei schlechten Tapes halt einen Panasonic ES10 dazwischenschalten.

    Um vielleicht noch ein wenig Qualität herauszukitzeln wäre ein TBC-Enhancer von Electronic Design nicht schlecht. Damit kannst Du den Color-Shift und die Farben anpassen. Manchmal auf ebay erhältlich zwischen 50-400 Euro. Um den Kopfumschaltbereich noch abzudecken müsste man noch einen Elro dazwischenklemmen, wie sich das auf die Bildqualität dann auswirkt kann ich dir nicht sagen, da ich das selber noch nicht getestet habe und die Kopierschutzentferner eigentlich das Bild schlechter machen.

    Ein Blick wäre auch noch ein Hama AV128 Video Processor wert. Teil kann man für ca 10,- Euro bei Ebay kaufen. Müsstest Du dann selber ausprobieren ob dir das Ergebnis gefällt. Auch ein Profiko 2099-S von Eicke & Bemmerer könnte u.U. noch eine Verbesserung bringen. Auch mal hier im Forum die Suchfunktion benutzen da kann mann über die Geräte nachlesen.


    Von Gubels Weg würde ich in deinem Fall ohne Nachbearbeitung abraten. Um das Bestmögliche herauszuholen kommt man an der Nachbearbeitung nicht herum.

    Dein Videorecorder gehört schon mal zur besseren Sorte, die Panasonic DVD Recorder sollten die 2. Generation Wandler haben. Was für viele Aufnahmen ausreichend ist nur leider gibt es immer wieder ausnahmen. Ich würde den Markt mal beobachten und mir noch einen Panasonic DMR-ES10 besorgen für die schlechten Tapes. Hier mal ein Beispiel siehe Beitrag "38"


    VHS Digitalisieren


    Zusätzlich würde ich mir auch noch einen zweiten Videorecorder besorgen von JVC, da nicht jedes Tape mit jedem Videorecorder harmoniert.


    Was ist eigentlich dein Zielformat? Eine DVD, mpg, mp4, mkv, YouTube.....

    Soll das Video noch bearbeitet werden mit Virtual Dub, Avisynth.... und hast Du damit Erfahrung bzw kennst Du die Fehler die Digitalisierung von VHS beinhaltet (z.B. der Kopfumschaltbereich, Color Shift.....)?


    Eines Vorweg, ein Wunder gegenüber der Digitalisierung mittels DVD Recorder darfst Du dir mit Gubels Methode (HDMI) auch nicht erwarten.


    Um wieviele Tapes handelt es sich eigentlich die Du zum Digialisieren hast.


    Zu den Camcordern kann ich dir jetzt nichts sagen, ist nicht mein Fachgebiet. Zum bevorzugen wären eigentlich einzelne S-Video Kabel. Bei den Cinch Kabeln fürs Audio sollten es halt nicht die ganz dünnen Kabel sein die man öfters als Zugabe beim Elektronikkauf erhält.


    Zum Capturen gibt es mehrere Möglichkeiten aber keine die perfekt ist. Auch Gubels Weg ist nicht perfekt siehe hier:


    TIPP!! : Digitalisieren übersteuerter Signale von analogen Uralt-Kameras (Vidicon...)


    Folgende Möglichkeiten sehe ich von Einsteiger bis Fortgeschrittene:


    1. SVHS-VCR > Sony/Pioneer DVD Recorder der letzten Generation > 15mbit mpg File warum siehe hier meine Beiträge 81,83,86,94


    Festplatte von Panasonic-DMR per PC auslesen (Tool gesucht)


    2. SVHS-VCR (mit TBC) > externer TBC oder DVD-Recorder (Panasonic...) > TV-Karte mit Philips 7134 Chipsatz (PC mit WINXP nötig)

    war jahrelang ein guter Tipp, auch wenn es Löcher im Histogram gibt dürfte das für viele ausreichend sein, kann aber u. U. sync-Probleme geben da Ton Aufnahme über Soundkarte erfolgt.


    3. SVHS-VCR (mit TBC) > externer TBC oder DVD-Recorder (Panasonic...) > Ati All In Wonder 7200,7500,9000,9200,9600 (PC mit WINXP nötig und limitiert auf Mainboards mit AGP-Steckplatz) das Nonplusultra für unsere Videofreunde in Amerika


    4. SVHS-VCR (mit TBC) > externer TBC oder DVD-Recorder (Panasonic...) > ATI USB 600 oder Tevion DVD Maker Klon (eine der besseren USB Boxen nur als Import aus den Staaten oder GB erhältlich)


    5. SVHS-VCR (mit TBC+Procamp) > externer TBC mit Procamp oder DVD-Recorder (Pioneer/Sony...) > Pinnacle USB 500/710 (Karte kann kein Super-Black Super White aufnehmen deswegen sollte man die Helligkeit einstellen können mittels Procamp Features), diese USB Boxen waren jahrelang die Empfehlung hier im Forum


    6. SVHS-VCR (mit TBC) > DVD-Recorder (Panasonic...) > HDMI-Splitter > Blackmagic Shuttle, Intensity, 4k Pro (Gubels Methode), bei dieser Methode stört mich das Clipping der Panasonic DVD Recorder, Abhilfe siehe meinen Link oben


    7. SVHS-VCR > (externer TBC oder DVD-Recorder Panasonic...) > Canopus NX (NLE Edius zwingend nötig) die bisher beste Methode die ich verwendet habe, vor allem auch wegen Waveformmonitor, Vectorscope, Vorschau möglich über Kontrollmonitor (Video-Out Ausgang)


    Qualitativ aufsteigend von 1 nach 7.


    Gibt aber noch andere Alternativen die ich bisher aber noch nicht getestet habe wie z.B. den Weg per SDI.

    Man muss auf alle Fälle die Files mit Waveformmonitor/Vectorscope in z.B. Edius vergleichen und die Helligkeit entsprechend anpassen.

    Da relativiert sich doch einiges was man zu sehen glaubt.

    Bei Scart weder RGB noch Video. Y/C (SVideo) einstellen. Die wichtigste Einstellung ist die AGC Einstellung, da schießen die Panasonics übers Ziel hinaus und was beim Capturen verloren ist, kann auch nicht wieder hergestellt werden. Das mit den variablen Bitraten müßte ich nochmals nachlesen oder selber ein Testcapture machen, kann ich jetzt aus dem Stegreif nicht beantworten. Vielleicht hat "Ligh" hier mehr Wissen.

    An erster Stelle sollte erstmal ein Einlesen in die Thematik stehen.


    Zeitgemäßes hochwertiges analoges Capturing per USB oder HDMI


    Hier steht alles doppelt und dreifach und daraus entstand dann das Tutorial von Gubel. Man sollte unbedingt alle Seiten lesen um zu verstehen wieso, weshalb, warum.


    Der größte Knackpunkt ist der Splitter, wenn Du die Beiträge der letzten Woche liest verstehst Du auch warum.

    Als nächstes stellt sich die Frage, welche Hardware zum Capturen befindet sich in deinem Besitz oder kannst Du organisieren.


    Gebraucht werden: 1-3 SVHS-Recorder (mit/ohne TBC), externer TBC oder/und DVD-Recorder für Passthrough Mode, Capture Karte/Box und u.U. ein alter PC mit Windows XP oder je nach Capture Lösung mit Win7.


    Wie hoch ist dein Budget?

    Den Splitter braucht man ja wegen HDCP, da ja man sonst kein Bild bei der Shuttle/4k PRo bekommt. Nicht der Splitter ist das Problem sondern die HDMI Ausgänge des DVD Recorders bzw der HDMI Eingänge der Shuttle/4k Pro. Wieso, weshalb, warum kann man ja bei Wikipedia nachlesen.


    https://de.wikipedia.org/wiki/…igital_Content_Protection


    Wie schon geschrieben habe ich das vom JVC DR-MH300 nur gelesen von einem User der sich damit auskennt und auch eine Shuttle benutzt. Verifizieren kann ich es nicht, da ich den besagten Recorder nicht selber besitze. Wegen Jitter hier mal der Test von Gubel zum JVC:


    JVC DR-MH300:


    Video:

    - merkliches "wabern" und Interferenzen im Video-Bild, trotz 100% stabilem Signal

    +/- *leicht* nach links verschobener Bildausschnitt (wenige Pixel "zu weit rechts")

    + Full-D1

    + volle Auflösung per FBAS

    - Video-Level leicht "schwammig" (je nach Bildinhalt), hier gibt es ein leichtes "Helligkeitspumpen", verursacht durch den A/D-Wandler!

    +/- keine Super-Schwarz-Werte, Super-Weiß aber vorhanden!

    + gute Jitter-Korrektur! Etwas besser als bei den 2.-Generation-DMRs!


    Audio:

    + Korrekter Pegel, 2V RMS

    + sehr guter Rauschabstand

    + Frequenzgang PERFEKT!


    Fazit: Naja...:hm: Bin mir unschlüssig! Jitter *etwas* besser als bei den "neuen" HDMI-Panas, dafür aber die "schwammigen" Level und das "Wabern"...


    Ich kenn jetzt nicht den Preis für die 4k Pro oder den aktuellen Preis für eine Shuttle/Intensity. Eigentlich sind die Karten ja ein totaler Overkill da wir ja nur den digitalen Stream des DVD-Recorders abgreifen wollen. Egal ob das Platinenlayout besser oder die Karte generell technisch besser ist. Die analogen Eingänge kann man sowieso vergessen da die mit den VHS-Signalen nicht umgehen können. Was ich so lese im Blackmagic Forum können dies auch neuere Produkte nicht.


    Hier nochmals ein Zitat von Gubel:

    Ein "Stand-Alone-TBC" im klassischen Sinne ist nix anderes als A/D-Wandler -> YUY2 -> Datenpuffer -> YUY2 -> D/A-Wandler. Genau das passiert in jedem DVD-Recorder/Multimedia-Festplatte, nur das wir da per HDMI "in der Mitte" gleich das YUY2 abgreifen können, und uns die beiden nachfolgenden D/A-A/D-Wandlungen sparen. (Außer *ausgerechnet* beim ES10/1.-Gen - da geht's nicht anders).

    Wie gut die A/Ds am Anfang den Jitter "schlucken" hängt einfach nur vom primären Wandler ab - und da gibt's eben nicht so viele, die das als "special feature" bieten und speziell darauf ausgelegt sind...


    Bevor ich die Files in Magix laden würde, sollte er auf alle Fälle die VHS Fehler korrigieren. Man muss halt ausprobieren welchen lossless Codec Magix unterstützt (1h unkomprimiert ca 70GB, lossless komprimiert ca 35GB). Die Filter in den unterschiedlichen NLE's kann er vergessen, die haben keine Chance gegen Virtual Dub bzw Avisynth. Vor allem muss er auch auf die RGB Wandlung achten. Wie schon einmal gesagt: Schneiden, Color Shift, Chroma Rauschen evtl. Rauschen in Virtual Dub korrigieren. Rauschen und bei Bedarf Deinterlacing in Avisynth. Dann zum Abschluss das ganze in Magix (Corel, Adobe, Edius......) Farben Korrigieren und Rand mit schwarz abdecken um die flirrenden Ränder zu überdecken.

    Das ganze dann ins gewünschte Zielformat bringen. Ende.

    Sicher kann man auch noch mehr Filter verwenden, aber dies sollte eigentlich Standard sein wenn man sich schon die Mühe macht das ganze in guter Qualität zu capturen.

    Da es mich nun doch gewurmt hatte und um die Ecke günstig zu haben war habe ich mir heute spontan einen Pioneer DVR-550H zugelegt und den von dir empfohlenen XP+ Modus verwendet. Ich muss sagen, dass ich vom Ergebnis eher enttäuscht war und das Bild für meinen Geschmack schlechter aussah als vom Panasonic DMR 495 im XP LPCM Modus (6000 - 8000 variable bitrate). Ob es daran liegt, dass in diesem Modus mehr Bildrauschen ausgelesen wird oder ob die MPEG2 Verarbeitung einfach nicht mehr hergibt kann ich noch nicht sagen. Es gibt ja auch sehr viele Einstellunsgmöglichkeiten. Man kann sowohl zwischen videorecorder / TV/digital sat als Eingangsquelle, Video oder RGB für Scart oder sogar selbst definierten Werten zwischen Gamma, Schärfe etc konfigurieren. Ob es dadurch besser wird weiß ich nicht, evtl. hast du da nen guten Tip ?

    Was mich ansonstn noch etwas gestört hat ist, dass der XP+ Modus nur AC3 als Ton verwendet und nicht LPCM wie der normale XP-Modus. Da die 15000 ohnehin nicht ganz ausgenutzt werden (in diesem Fall wurde für die VHS eine Variable Bitrate von 13.8 Mb/s seitens des Recorder verwendet) wäre doch noch locker Platz für einen LPCM Ton gewesen.

    Vielleicht ist das im 560 anders ? Fragen über Fragen :-)

    Danke und schönes Wochenende

    Wie soll ich darauf antworten und eine Diskussion mit dir führen ob der XP+ Modus sinnvoll ist? Ohne ein Sample von beiden Aufnahmen ist das jetzt wie Kaffeesatzlesen.


    Wie sah deine Quelle aus? War es eine ruhige Szene oder eine mit viel Bewegung? War es eine Kaufkassette, TV-Aufnahme, Kopie von Kopie mit viel Jitter? Die Stärken vom XP+ Modus kommen zum Tragen bei einer Szene mit viel Bewegung oder starkem Rauschen und körnigem Bild. Bei ruhigem Bildinhalt braucht man bei weitem nicht soviel Bitrate.

    Keine Chance haben die Sony/Pioneer bei Tapes mit starkem Jitter gegenüber den Panasonic Recordern. Ich hoffe Du weißt was Jitter ist? Referenz ist der Panasonic ES-10, selbst die Jitterkorrektur der Nachfolgemodelle ist noch besser als die der letzten Sony/Pioneer Generation!!! Aber bei guten Tapes sind die durchaus brauchbar und sie haben einen Vorteil, das man die AGC einschalten kann. Denn alle Panasonic Recorder haben Probleme mit Clipping des Weißbereiches und was verloren ist kann man in der Nachbearbeitung auch nicht wieder herstellen. Habe 4 Panasonic DVD-Recorder (ES10-ES15,EH65,EH495) und alle zeigen die gleichen Symptome. Siehe hier:


    TIPP!! : Digitalisieren übersteuerter Signale von analogen Uralt-Kameras (Vidicon...)


    Bei den Einstellungen des Pioneers auf alle Fälle ein eigenes Preset erstellen.

    -3-D Y/C braucht man nur wenn man per Composite Signal reigeht und per Y/C wieder raus

    -YNR- Rauschunterdrückung der Helligkeit je nach Quelle anpassen oder ausschalten

    -CNR sollte man auf jeden Fall benutzen um das Farbrauschen zu minimieren oder als bessere Alternative in der Nachbearbeitung per CCD Filter mit Virtual Dub

    -Detailschärfe kann man benutzen, falls man noch nachbearbeitet sollte man dies erst in der Nachbearbeitung machen

    -White AGC auf alle Fälle auf Ein, verhindert das Clipping wie es die Panasonic Recorder machen

    -White Level kann man die Intensität von Weiß einstellen, von Quelle zu Quelle unterschiedlich am besten mit Waveformmonitor einstellen

    -Black Level siehe White Level nur halt für Schwarz

    -Black Setup gilt nur für NTSC

    - Hue & Chroma Level abhängig von Ausgangsmaterial am besten mit Vectorscope einstellen.

    Farbeinstellungen sollten nicht auf einem PC Monitor gemacht werden ohne Vectorscope. Am besten einen Kontrollmonitor verwenden.


    Zuspielung sollte immer mit einem S-VHS gerät erfolgen. Bei Scart dann Y/C nicht per RGB oder Composite.


    Am meisten interessiert mich: WIE HAST DU DIE FILES VERGLICHEN?


    Am PC-Monitor, Fernseher.... Hast Du dabei auch einen Waveformmonitor & Vectorscope benutzt? Was Du was das ist? Sind die Einstellungen der beiden Files nicht gleich ist das wie Äpfel mit Birnen vergleichen.


    Das der XP+ Modus keinen PCM-Ton aufnimmt ist halt eine Einschränkung. Aber macht es oft wirklich viel Sinn den Ton zu bearbeiten? Ausser ein wenig Rauschen zu entfernen und die Lautstärke anheben ist da nicht viel und oft ist es nachher viel schlechter als der Originalton. Da hängt viel oft auch vom Abspielgerät ab.


    Brauchbar sind die Pioneer DVD-Recorder erst ab dem 530er. Alles davor kann man vergessen ausser man nimmt über den Tuner auf. Wobei der 520er einer der meistverkaufsten Pioneer DVD-Recorder war.

    Der Unterschied zwischen dem 550 & 560er ist minimal. Der 560er ist halt die letzte Ausbaustufe der Pioneer DVD Recorder. Der Pioneer 555 basiert auf dem 540er und soll etwas unschärfer sein. Es gibt äquivalente Modelle von Sony mit denen Pioneer eine Kollaboration eingegangen ist, nachdem Pioneer in finanzielle Schwierigkeiten kam.

    Diese war ab dem Sony RDR 725 oder 750 glaub ich mich zu erinnern. Die letzten Sony die auf dem Pioneer basieren waren die RDR-AT200/205. Wobei die letzte Ausbaustufe den Pioneer vorbehalten war.

    Da die Sony/Pioneer Recorder für kleines Geld auf den diversen Plattformen erhältlich sind, sollte man darauf durchaus einen Blick werfen. Vor allem wegen des Clippings der Panasonics. Sollte man eine oft empfohlene Pinnacle USB 500 Box zum Capturen benutzen kommt man sowieso um die Pioneer/Sony DVD Recorder nicht herum oder man benutzt einen externen TBC bzw einen SVHS Player wo man die Helligkeit einstellen kann. Die Experten und Forumsleser werden wissen Super Black, Super White Werte, die die Pinnacle nicht aufnehmen kann. Hier schaffen die Pioneer/Sony DVD-Recorder Abhilfe.

    Ich finde es der Shuttle gegenüber nicht gerecht diese abzuwerten nur weil sie bei dir nicht funktioniert hat.


    Das Tutorial von Gubel ist mit das Beste was man im Internet finden kann. Vor allem wenn man die Entstehungsgeschichte verfolgt hat.

    Darin stecken ca 3 Jahre testen und auswerten diverser Hardware mit Hilfe diverser Leute wie Skiller, Goldwingfahrer, Rübezahl und einige die ich jetzt vergessen habe.


    Die größte Hürde ist halt einen Splitter zu finden der den HDCP Kopierschutz entfernt, habe ich ja bei einem meiner ersten Beiträge schon erwähnt. Den HDCP Kopierschutz haben alle Festplattenrekorder auf dem HDMI Ausgang, egal ob Privataufnahme oder Kaufkassette. Genauso wie auf die analogen Ausgänge der Macrovision Kopierschutz geschaltet wird sobal der Recorder diese Störimpulse erkennt. Die einzige Ausnahme sollte Gerüchteweise der JVC DR-MH300 sein. Leider konnte ich den bisher noch nicht selber testen.

    Meine Empfehlung kauf dir nochmal als Reserve den gleichen Splitter, wenn der jetzige kaputt geht, geht die Suche wieder von vorne los.


    Hast Du ausserden mal darüber nachgedacht ob die Shuttle nicht auch mit dem Splitter funktionieren würde den Du aktuell benutzt?


    Die Shuttle funktioniert ohne Probleme, wenn man den geeigneten Splitter benutzt!!!

    Deswegen gibt es ja auch einen eigenen Thread wo man die Erfahrung mit dem Splitter posten kann.


    Im Grunde wird die Shuttle auch nur als Interface benutzt um den digitalen Stream vom DVD-Recorder abzugreifen und ob da die Pro 4K jetzt höherwertiger ist als die Shuttle bezweifle ich mal stark schliesslich benutzen wir ja nicht die analogen Eingänge, denn die Digitalisierung hat ja der DVD-Recorder schon gemacht.


    Bevor du das ganze in die Magix Software lädst würde ich auf alle Fälle zuerst mit Virtual Dub das ganze schneiden (Anfang, Ende, Werbung....) und den Color Shift entfernen und das ganze dann lossless mit huffyuf, lagarith oder ut video codec abspeichern. Das wäre mein Master File mit dem ich dann arbeiten würde. Egal ob mit Magix, Virtual Dub, Avisynth, Edius, Adobe.......

    Hast Du das "meihdfs.exe"-Tool per CMD auf das Image losgelassen?


    Kann mich dunkel erinnern irgendwo gelesen zu haben das Panasonic ab irgendeinem Modell etwas umgestellt hat und nicht jeder Recorder mit dieser Methode ausgelesen werden kann.


    Wie gesagt ich würde ISO Buster probieren. Weiß jetzt gerade nicht ob es davon eine Demo-Version gibt um das zu testen.

    Bogilein, wie würdest du persönlich die Resultate über den von dir beschriebenen ISO Buster Weg mit dem Pioneer DVR-550 und der Gubel Methode vergleichen?

    Das kann man pauschal so nicht beantworten, weil es von verschiedenen Faktoren abhängig ist.

    Vor allem ist das Capturen nur einer von mehreren Schritten beim Digitalisieren von VHS Videos.

    Gubels Tutorial suggeriert halt, das dies ganz einfach ist wenn man sich die empfohlenen Geräte kauft.

    Da dies aber für viele Neuland ist und es oft schon an der Verkabelung scheitert sehe ich den 15mbit Modus der Pioneer/Sony DVD-Recorder als brauchbare Alternative. Bisher war es halt nicht möglich diese Files komfortabel auf den PC zu überspielen.


    Lossless capturen als YUV 4:2:2 wäre aber immer zu bevorzugen.


    Man muss halt die Nachteile (nicht lossless, Makroblock, Colorspace 4:2:0...)der mpg2 Kompression wissen und mit den Einschränkungen bei der Nachbehandlung leben. In Verbindung mit Selurs "Hybrid" und der Möglichkeit bei der Umwandlung nach mp4 Filter einzusetzen ist das schon ganz brauchbar.

    Vor allem da die wenigsten wahrscheinlich die Möglichkeit haben verschiedene Methoden zu vergleichen. Ich würde auch nicht die Tv-Karten mit dem Philips 7134 oder die ATI AIW Grafikarten verteufeln. Auch damit kann man gute Ergebnisse erzielen wenn man ihre Eigenheiten kennt.

    Ich persönlich bevorzuge aber die Canopus NX gegenüber allen genannten Methoden. Habe damit die wenigsten Probleme. Ist zwar auch nicht ganz perfekt aber immer noch besser als alle anderen Methoden die ich bisher getestet habe.

    Ich habe jetzt nur das Sata/Ide Kabel angeschlossen an meinen PC. Es gibt ja Adapter auf USB. Da größte Aufwand ist halt die Demontage des Deckels und unter Umständen muß man innen auch noch etwas wegbauen. Ist halt von DVD-Recorder zu Recorder unterschiedlich.

    Bei der Aufnahme mit dem DVD-Recorder nimmst Du ja den Kopfumschaltbereich (flirrender Rand), Chromarauschen, ColorShift und Rauschen auch mit auf. Da ist eine hohe Datenrate nie verkehrt. Im Gegenteil oft ist die höchste erlaubte Datenrate von DVD für analoge

    Quellen wie VHS zu gering. Die MPG-Encoder lieben Rauschen und je höher die Datenrate zum Encodieren umso besser.

    Ich würde das 15mbit Mpg2 File dann mittels Hybrid und diverser Filter um die genannten Fehler beseitigen und nach mp4 konvertieren.

    Bei älteren Pioneer Modellen könnte es unter Umständen Probleme (bis DVR-520/720) geben. Habe es selber mit dem Pioneer DVR-630, 555, 560, Sony RDR 680,870, AT205 ausprobiert und keine Probleme gehabt. Die Probleme glaube ich treten eher auf, wenn man die Festplatte austauscht und ersetzten möchte. Aber ISO Buster greift nur lesend darauf zurück.

    Das ganze Prozedere mit einem Backup, Linux usw kannst Du dir sparen. Seit letztem Jahr kann ISO-Buster von fast allen DVD-Recordern (ausgenommen die JVC) die Festplatte auslesen. Mann muss die Festplatte ausbauen oder nur per Sata/IDE Kabel mit dem PC verbinden und man kann die Files auslesen. Komfortabler geht es nicht. Nachteil es kostet halt um die 40,- Euro. Wenn mann das öfters machen will wäre es eine gute Investition auch die anderen Funktionen sind nicht zu verachten. Mein Geheimtipp sind ja die letzten Sony/Pioneer DVD-Recorder mit dem XP+ Modus (15mbit) anstelle von maximal 8 mbit mpg2 Dateien. Vor allem die letzten Pioneer Recorder (DVR550,560) dürften so ziemlich den besten Hardware MPG2 Encoder haben was man so gelesen hat in der Vergangenheit als die Blütezeit der DVD-Recorder war.

    Nicht persönlich nehmen aber in 90% aller Fälle sitzt der Fehler davor.


    Ich hoffe mal stark das Du unter der 32bit Windows XP Service Pack2 unterwegs bist mit der Medion 7134 Karte.


    Auch mal die beiliegende Software zum Aufnehmen ausprobieren ob hier umgeschaltet werden kann. Diverse Treiber für die 7134 Karte ausprobieren. Gibt ja verschiedene auf der Medion Seite. Ich glaub mich zu erinnern das es auch einen Universaltreiber für den 7134 Chipsatz gibt. Eventuell auch mal die Treiber von Terratec ausprobieren.

    Mal die Suchfunktion hier im Forum benutzen, da müßte es irgendwo erwähnt werden.

    Als Capturesoftware die 32bit Version von Virtual Dub nehmen. Entweder die Version 1.9.11 oder Virtual Dub Mod 1.5.... oder Virtual Dub 2.

    Als Alternative Vírtual VCR.

    Y/C Einstellung im Menü deines VCR vornehmen, manche VCR haben auf der Rückseite einen Kippschalter wo man umstellen muss von Composite auf Y/C.


    Wenn es aber schon bei dem Anschliessen scheitert, warum nicht der Umweg über einen DVD-Recorder? Keine Sync-Probleme, zufriedenstellende Jitter-Korrektur.

    Meine Empfehlung einen der letzten Sony/Pioneer DVD Recorder (Sony 680,870.....Pioneer 550,560,LX...). Aufnehmen im XP+ Modus (15mbit). Kann leider nicht auf DVD gebrannt werden. Die Festplatte dann mittels der neuen ISO-Buster Version (ca 40 Euro) auslesen. Dann mit Cuttermaran an den I-Frames schneiden. Das ganze mittels Hybrid unter Verwendung diverser Filter (rauschen, cropping, deinterlace) umwandeln in mp4.


    Das ganze kannst Du für ca 80,- Euro dir besorgen. Die Qualität dürfte in den meisten Fällen gut sein. Bei schlechten Tapes eventuell einen Panasonic ES10 vor den Pioneer/Sony DVD-Recorder setzen.

    Wie schon öfters geschrieben, der Haken an Gubels Methode ist der Splitter.

    Manchmal hilft auch Computer runterfahren und neustarten. Ganz wichtig die Einstellung vom DVD Recorder bei HDMI auf 576i kontrollieren. Am besten per composite Signal an Kontrollmonitor/Fernseher während der DVD Recorder per HDMI mit der Shuttle verbunden ist.

    Manchmal muß man mehrere Splitter ausprobiern. Wenn Du einen gefunden hast der funktioniert, am besten gleich einen als Reserve kaufen, sonst geht die Suche wieder los.

    Deine Verkabelung mit dem ES10 macht nur Sinn wenn deine Tapes extrem schlecht sind und starken Jitter haben. Ansonsten würde ich den ES10 draussen lassen. Die Jitterkorrektur des DMR-575 müsste für 85% Prozent deiner Tapes vollkommen genügen. Möchtest Du dann die MPG Files später nochmals nachbearbeiten z.B. den Kopfumschaltbereich (flirrender Rand) unten entfernen oder sonstige Korrekturen durchführen oder einfach nur die MPG Files per DVD Recorder abspielen?

    Falls Du deine Verkabelung beibehalten möchtest würde ich den Ton auch über den ES-10 schicken. Den Fehler mit dem Phasendreher hörst Du bestimmt nicht und kannst ihn vernachlässigen.

    Falls der ES10 in der Kette bleibt und der zweite DMR nur zum Erstellen der MPG Files zuständig ist würde ich mich mal um einen der letzten Sony oder Pioneer DVD-Recorder umsehen. Die bieten einen 15mbit MPG Modus.