Beiträge von jolly.oddfellow

    Ich denke, ich habe die Quelle der Störung jetzt identifiziert, und zwar ist es das S-Video-/Hosidenkabel zwischen dem DMR-EH52 und der Edius!


    Das ist insofern nicht weiter überraschend, da es sich um eine billige, nicht abgeschirmte Noname-Strippe von Amazon handelt, aber ursprüglich hatte ich dieses Kabel ausgeschlossen, da die Störungen im "eigenen" (also nicht durchgeschleiften) Bild des EH52, z.B. bei der DVD-Wiedergabe, nicht feststellbar waren... Nichtsdestotrotz, sobald ich das Kabel durch ein hochwertigeres Exemplar (mit Abschirmung, aber leider für die dauerhafte Verwendung zu kurz), dann kommt auch das Signal des Videorecorders ohne Streifen und Wellen bei der Edius-Karte an... Merkwürdig, eigentlich sollte eine solche kablebedingte Störung doch jeglichen Output betreffen, ganz egal wo der Input herkommt, oder?


    Und hat jemand einen Tip für ein gutes Hosiden-Kabel in 2m Länge, möglichst mit Abschirmung?


    Gibt es einen besonderen Grund, warum es der AV4-Eingang sein muss? In Gubels (vorzüglichem) Tutorial ist der Anschluss eines ES10 (der ja in dieser Hinsicht identisch zum EH52 sein dürfte) wie folgt beschrieben:



    Dem entnehme ich, dass der verwendete EINgang beliebig ist, als AUSgang aber unbedingt AV1-SCART verwendet werden sollte?


    Die Einstellung "DVD" oder "HDD" am EH52 sollte in der Tat keinen Unterschied für das durchgeschleifte Videosignal ausmachen.


    Ein Vorteil des DVD-Modus ist, dass bei einer eingelegten Disc die Festplatte nicht nach 30 Minuten in den Sleep-Modus wechselt, und folglich auch die nervige diesbezügliche Einblendung unterbleibt. (Zumindest steht das so in der Anleitung des EH52, und seit ich immer eine DVD in der Lade habe, hat mir keine solche Einblendung mehr die Aufnahme ruiniert...)

    Hallo zusammen,


    erstmal vielen Dank für die Antworten. Einen S-Video-Ausgang hat der Thomson-Recorder leider nicht, es gibt leider nur einen Antennenanschluss, sowie Composite über SCART und Chinch - den Chinch-Ausgang habe ich natürlich auch getestet, das Ergebnis war aber identisch zum SCART-Ausgang...


    Hier nun endlich auch ein paar Bilder der Störstreifen:


    gleitz.info/index.php?attachment/99399/
    gleitz.info/index.php?attachment/99400/
    gleitz.info/index.php?attachment/99401/
    gleitz.info/index.php?attachment/99402/
    (Damit man die Störungen auf den Standbildern besser erkennen kann, habe ich jeweils einen dünnen roten Rand um den betroffenen Bereich gemacht...)


    Optisch erinnert die Störung - zumindest auf den Standbildern - stark an Laufstreifen, wie man sie von beschädigten VHS-Bändern kennt, aber das kommt als Ursache nicht in Frage, da die Bänder unbeschädigt sind und die Störung nicht nur bei Siganlen vom Band auftritt, sondern z.B. auch im Menu des VHS-Recorders beobachtet werden kann.


    Außerdem sind im Live-Bild zwischen den Streife auch noch leichte Wellenlinien zu erkennen, die aber bei Capturing und/oder Kompression verloren gehen. Diese Wellenlinien zwischen den Streifen sehen in etwa so aus wie das Beislpielbild unter http://www.pavlek.de/service/t…cr1.htm#DoppelEmpfangBild, sind aber um ein Vielfaches schwächer ausgeprägt als dort. Laut der oben verlinkten Seite sollte eine solche Störung eigentlich nur bei Antennenverkabelung auftreten, aber bei mir ist sie definitiv auch dann vorhanden, wenn ich das Antennenkabel komplett abgezogen habe und nur SCART oder Chinch-Composite nutze. Wäre es denkbar, dass es hier in irgend einer Form zu einer Art "Doppelempfang" oder einer ähnlichen Störung kommt, auch wenn nur VHS- und DVD-Recorder im Spiel sind, und kein Antennenkable eingesteckt ist? (Und auch dann, wenn ich das Antennenkabel verwende, dient es nur der Verbindung der beiden Geräte und ist nicht mir einer Haus- oderr Zimmerantenne o.ä. verbunden.)


    Streifen und Wellenlinien, das lässt mich an die rudimentäre Überreste eines Videobildes mit nicht synchronisierter Austastlücke (=Streifen), gefolgt vom Bildsignal (=Wellen) denken... Wobei für die Störung charakteristisch ist, dass häufig zwei der Streifen nahe beisammen auftreten, und eigentlich immer mehrere Streifen gleichzeitig sichtbar sind - insofern müssten hier also mehrere "Stör-Bilder" vorliegen, wenn es sich dabei tatsächlich um Überreste von Video-Signalen handelt...? Und wo könnten die herkommen?

    Mein Setup zur VHS-Digitalisierung ist wie folgt:


    VHS-Recorder: Thomson VPH7090
    =>
    FBAS (Chinch- oder SCART-Kabel)
    =>
    DVD-Recorder: Panasonic DMR-EH52
    =>
    S-Video (Hosiden-Kabel)
    =>
    PC: Edius NX


    Das Video-Bild hat jedoch dauerhafte Störungen, die sich zum einen in Form von leichtem Wellenlauf äußern, der nur in dunklen Flächen des Live-Bildes erkennbar ist, und zum anderen in Form von hin- und herhüpfenden "Stör-Streifen", die auch im per Canopus Lossless-Codec abgegriffenen Bild noch erkennbar sind.. (Bei Bedarf kann ich davon einen Screenshot einstellen.)


    Die Quelle dieser Störungen liegt vermutlich vor dem EH52, da dessen Output (z.B. beim Abspielen einer DVD) davon nicht betroffen ist.


    Ob ich die Verbindung zwischen VHS- und DVD-Recorder mit einem Chinch- oder einem (einfachen) Scart-Kabel herstelle, macht keinen Unterschied, in beiden Fällen tritt die Störung auf.


    Was kann ich tun, um die Störung zu beseitigen? Hilft evtl. ein doppelt abgeschirmtes SCART-Kabel?


    Bin für alle Hinweise dankbar!

    Hallo zusammen,


    da ich plane, in der nächsten Zeit eine größere Menge von VHS-Tapes zu digitalisieren, suche ich momentan nach einem optimalen Kompromiss aus einfacher/schneller Handhabung und guter Qualität. Ein Ansatz wäre dabei, möglichst viele Arbeitsschritte (z.B. Farbkorrektur oder die Maskierung der Bildränder) bereits vor dem Capturing per Videomischer zu erledigen. Dazu habe ich mir eine GSE MPE 2000 Pro zugelegt - eigentlich ein komplettes lineares Videoschnitt-System aus den späten 90ern, aber im Test-Modus für die Effekte kann man es wie einen Live-Video-Mischer verwenden. Das Gerät bietet neben den Effekten auch noch einen Full Frame TBC (wie ja eigentlich alle Videomischer) sowie - auch schon im Durchschleifbetrieb - eine zusätzliche Funktion, der der Hersteller den Namen SIR (Synchronous Impulse Reconstruction) gegeben hat, und die ebenfalls die Bildsynchronisation erneuern/verbessern soll - vermutlich sowas ähnliches wie diese VHS-Kopierschutzkillerboxen von einst?


    Hat jemand hier Erfahrung mit diesem Gerät, bzw. wie steht man hier ganz im Allgemeinen zur Nutzung derartiger Gerätschaften als TBC und/oder Preprocessor - ist das sinnvoll, oder nur eine unnötige Zwischenstufe, die das Signal potentiell verschlechtert?


    Bin gespannt auf eure Meinungen, und sage jetzt schon Danke!

    Darüber hinaus habe ich es nicht hinbekommen, während des Capturevorgangs das Overlay mit dem Audiopegel einzublenden.
    Außerdem erfolgt keine Tonausgabe, ich sehe nur das Bild meines VHS-Recorders.
    Nach dem Capturen kann ich die aufgenommene Datei dann aber aus dem Bin problemlos öffnen/abspielen und dann ist der Ton auch vorhanden.
    Warum ist der Ton im Live-Betrieb nicht zu hören? :nein:


    Das ist bei mir auch so, beim Capturing mit der NX über Edius (4) sehe ich keinen Pegel und höre über den PC-Speaker keinen Ton - hat jemand dafür inzwischen eine Lösung gefunden?

    ...nur um sicher zu gehen: der DMR-EH52 entspricht bzgl. des durchgeschleiften Bildes dem ES-10? Er hat also auch die "bombenfeste" Jitter-Korrektur, kann das jemand bestätigen?


    In einer englischsprachigen Diskussion (http://www.avsforum.com/forum/…u-dmr-eh50-vs-others.html) schreibt der Nutzer "CitiBear", dass der ES-10 ein MPEG-Encodiertes Signal auf den analogen Ausgang liefert:


    Zitat

    Zitat

    The ES10 does not provide an uncolored, corrective-only pass-through signal like a traditional TBC box: the signal it "passes through" to its outputs is actually its own completely MPEG2-encoded signal


    Das klingt in meinen Ohren aber nach Unsinn - das Signal müsste nach der Komprimierung ja gleich weider dekomprimiert werden, damit es analog ausgegeben werden kann. Was gäbe es für Gründe für ein solches Design? (Ganz davon abgesehen, dass der Output dann charakteristische MPEG-Artefakte aufweisen müsste...)


    Was ist die Meinung der hiesigen Fachleute zu diesem Thema?