Beiträge von Avauchem

    Es ging ja in diesem Faden darum herauszufinden, ob mein usb-grabber ein interlaced Signal oder ein progressives Signal liefert. Ich fragte mich auch, kann ich das in meiner Software (Shotcut) irgendwie sehen.


    Inzwischen bin ich auf die Idee gekommen im Internet ein Video zu suchen, von dem ich weiss, dass es interlaced ist. Und zu schauen, ob ich das dann in der Software erkennen kann.


    Ich habe dieses interlaced Video gefunden:

    http://www.acrovid.com/downloa…_60p_converted_to_50i.mp4


    Hier die überraschenden Beobachtungen am PC:


    1. Beim Frame-für-Frame blättern hätte ich erwartet, dass ich jetzt pro Sekunde durch 50 Frames blättern kann. Es sind jedoch nur 25 Frames. Das ist das, was ich für "progressive" erwartet habe. Man lerne: Die Software zeigt 25 Frames wenn das Video "progressive" ist. Ist das Video hingegen "interlaced", dann zeigt die Software auch nur 25 Frames! Man kann also anhand der Anzahl Frames nicht bestimmen, ob es "interlaced" oder "progressive" ist.


    2. Ich hätte erwartet, dass ich beim Durchblättern des Video Frame-für-Frame 50 halbe Bilder sehen würde. Passend zur Beobachtung 1 sehe ich aber nur ganze Bilder. Man lerne: Die Software zeigt mir ganze Bilder an, wenn das Video "progressive" ist. Ist das Video hingegen "interlaced", dann zeigt die Software auch nur ganze Bilder an. Wenn man also herausfinden will, ob das Video "interlaced" ist, kann man nicht nachschauen, ob einem die Software halbe Bilder anzeigt.


    3. Ich hatte erwartet, dass mir die Software bei einem "interlaced" Video als Eigenschaft eine Framerate 50.00000 anzeigt. Macht sie aber nicht. Was auch wieder zur Beobachtung 1) und 2) passt:



    (Aber natürlich kann ich den "Kamm" in diesem Video sehen.)

    Ich muss leider gestehen, ich verstehe es nicht.


    Aber hier ein neu aufgenommenes Beispielvideo, aufgenommen mit einer Video 8 Handycam. Zum digitalisieren wurde dieser low-quality-Videograbber: https://www.pearl.ch/ch-a-PX8048-1241.shtml verwendet.


    Zum digitalisieren habe ich Shotcut verwendet mit diesen Eistellungen:


    Etwas genauer: Die Properies des Videos:


    Und hier das zugehörige Video:

    https://workupload.com/file/QPdt7nqUpmw



    Edit:

    Ich frage mich gerade, ob ich nicht zwingend 50 Frames/Sekunde einstellen muss, um eine Chance zu haben ein "interlace Video" zu erhalten?

    Danke LigH.

    Zitat

    Der VLC schaltet zur Wiedergabe am PC-Monitor u.U. einen Deinterlacer dazu, wenn er typische Standard-SD-Videoformate erkennt; der ist kein sicheres Kriterium.

    Da ich Post #4 aus dem Gedächtnis geschrieben habe, hat sich ein Fehler eingeschlichen. Ich habe das Post jetzt editiert und ergänzt. Bitte noch einmal lesen bezüglich VLC Praxistest.


    Das exakte Modell zu kennen wäre schon mal hilfreich, dann findet man sicher auch Dritt-Informationen darüber.

    Es ist dieser hier:

    https://www.pearl.ch/ch-a-PX8048-1241.shtml



    Zitat

    VirtualDub hilft auch

    Ich habe folgendes ausprobiert:

    VirtualDump:

    File->Capture AVI

    File->Set capture File

    Capture->Capture Video

    Capture->Stop Capture


    Ergebnis: Das Video wird aufgezeichnet.


    Zitat

    ..., aber schon USB 2.0 High Speed schafft theoretisch bis 480 Mbps; YUV 4:2:2 bräuchte ~165 Mbps).

    Der Grabber ist für USB 2.

    Danke für Deine Antwort.


    Ach so, der USB-Grabber enthält also einen Codec. Der gibt also nicht losless Daten heraus?

    Leider steht weder auf der Verpackung noch in der Anleitung, welchen Codec der USB-Video-Grabber ausgibt. Und ob er UYVY oder YUY2 ausgibt.


    1.

    Frage: Gibt es vielleicht ein Programm, mit dem man das herausfinden kann, das also die Grabber Hardware analysieren kann oder direkt die Daten, die er ausgibt?


    2. Die Software, die dabei ist (Hoenestech), sieht als Erstformat mpg (DVD genannt) vor. (OK. Dann gibt er vielleicht mpg2 aus ?)


    3. Ich habe mal einen Praxistest gemacht mit der Software Shotcut.

    Format: loseless UT Video; interlaced.

    Dann habe ich das Video auf dem PC mit VLC wiedergegeben. Zuerst mit "interlaced aus" "deinterlace aus" (Edit), dann mit "interlaced auto" "deinterlace automatisch" (Edit).

    Ich meine das hier:

    Ich hätte jetzt eigentlich erwartet, dass "interlaced aus" deinterlace aus" (Edit) bei schnellen Bewegungen einen Kamm hat. Allerdings sehen beide Abspielvarianten in VLC von Auge gleich aus, (sofern man das bei dieser schlechten Qualität überhaupt beurteilen kann). :-(

    wie du deine bänder eigendlich aufnimmst ist mir nicht so richtig ersichtlich,

    [...]

    bei 'shotcut' habe ich auf die schnelle kein capture-modus gefunden.

    Shotcut->Datei->andere öffnen... -> Gerät


    es empfiehlt sich trozdem ein kompletten "MediaInfo" auszug im text modus zu verwenden.

    Liest "MediaInfo" nur die Metadaten aus, oder analysiert es das Video richtig?

    Hallo zusammen


    Kurz: Mein Ziel: Digitalisierung meiner analogen Video 8 Bänder aus dem Jahr ca. 1987 mit einem USB-Videograbber.


    (Ja, ich weiss, dass die Qualität mit anderer Hardware viel besser ist. Aber die Qualität des USB-Videograbbers muss reichen. Ich habe nichts anderes, bzw. will mir nichts anderes zulegen. Bitte hier keine Diskussion zu diesem Thema.)


    Trotzdem möchte ich nicht unnötigerweise noch mehr Qualität "verschenken", sondern dass bisschen Qualität, das der USB-Videograbber bietet nicht unnötigerweise noch mehr verschlechtern durch unsachgemässes Vorgehen oder unsachgemässe Einstellungen.


    So hier kommt die Frage:


    Thema: Abtastmodus progressive/interlace


    Was der Abtastmodus ist, das müsst ihr mir nicht erklären. Darüber gibt es genug Informationen.

    Hier geht es auch nicht um die Frage, ob ich meine digitalisierten Videos "interlace" oder "progressive" machen soll.


    Sondern es geht um die Frage: Welchen Output liefert mein USB-Videograbber.



    Ich muss ja bei der Aufnahme der Daten, die aus dem USB-Videograbber kommen in der Software den Abtastmodus einstellen (progressive oder interlace):


    Was ist richtig? A, B, C oder D ?:

    A) Der USB-Videograbber bestimmt den Abtastmodus.

    Was Du in der Software einstellen musst, hängt davon ab, was der USB-Videograbber ausgibt.

    Wenn der Videograbber, der ja die Digitalisierung vornimmt, "progressive" ausgibt, dann musst Du in der Software "progressive" einstellen. Würdest Du hingegen "interlace" einstellen, wäre das kontraproduktiv, da dann 2x umgewandelt würde. (Zuerst der Videograbber von "interlace" nach "progressive" und dann von der Software wieder zurück von "interlace" nach "progressive".) Dies würde die schlechte Qualität des USB-Grabber unnötigerweise noch zusätzlich verschlechtern.


    B) Die Software bestimmt den Abtastmodus.

    Der USB-Videograbber wandelt den Abtastmodus nicht um. Er tastet ihn nicht an. Da der Videograbber vom Video-Kamera-Abspielgerät das Signal als "interlace" empfängt, gibt er also auch wieder "interlace" heraus. Die Software bestimmt dann, ob ein "progressives" oder "interlace" Video erzeugt wird. Das heisst, egal was man in der Software dann einstellt, es wird dann nicht 2x konvertiert, sondern entweder nur 1x oder gar nicht. Also "interlace" bleibt "interlace" oder wird 1x zu "progressive" umgewandelt, je nach Einstellung in der Software.


    C) Es hängt vom USB-Videograbber ab. Es gibt solche, die verhalten sich wie bei A) beschrieben und es gibt aber auch solche, die verhalten sich wie bei B) beschrieben.


    D) Anderes.



    Eine Antwort würde mich sehr interessieren.

    Vielen Dank.

    Vielen Dank für Eure Antworten.


    Zitat

    der verwendete codec ist mjpeg

    (Motion JPEG)

    Danke für den Hinweis.



    Zitat

    Auch in MPEG-2 aufzunehmen ist heute nicht mehr empfohlen, wenn man keine DVDs mehr brennt.

    Eigentlich bin ich immer noch unschlüssig in welchem Format ich die Rohfassung aufnehmen soll. (Vielleicht doch als avi mit motion jpeg ?)


    Das "Rohformat" soll geschnitten werden. In einigen Szenen muss die Helligkeit oder der unnatürliche Farbstich (rot/gelb) korrigiert werden. Die Tonspur muss verschoben werden.

    (Das kann das Programm Shotcut alles. Nur die Frage ist, welches Format eignet sich dafür.)


    Ich möchte am Ende sowohl

    -eine DVD brennen, wie auch eine Datei

    -für den 8 Jahre alten SMAT-TV und auch eine Datei

    -für Android Smartphones erzeugen.



    Dort kannst du deine Aufnahme mit den richtigen Einstellungen als AVI Datei komplett verlustfrei aufnehmen. Die Datei wird anschliessend ziemlich gross sein (13 GB/h).

    (Ich hätte gedacht, das wären dann noch mehr.)

    Zitat

    dieser [mjpeg] hat eine ganz andere funktionsweise.

    wird aber auch zum capuren gern verwendet.

    (weniger anforderung an die cpu, bildgenaues schneiden, lossless bei qualität 100)

    lossless bei Qualität 100:


    Meinst Du vielleicht so:?


    Edit:

    Vielleicht sollte ich als Rohdatei

    -mpeg-2 mit Gop 1 wählen anstatt

    -mjpeg mit Qualität 100% .


    Wie komme ich darauf?

    Wenn ich eine DVD brennen will, ist ja mpeg-2 näher am Zielformat. Es muss also weniger konvertiert werden, als mit mjpeg, was wohl zu weniger Knvertierungsverlusten führen wird. Trotzdem kann ich dank Gop=1 jetzt auch mit mpeg-2 zielgenau schneiden.

    (?)

    Hallo zusammen


    Ich habe mit 2 verschiedenen Softwaren eine Rohdatei meines analogen Video 8- Videos aus den 80er Jahren erstellt.


    -Eine erste Version habe ich mit der Software "honestechVHS to DVD" erstellt. Das Standardformat dort ist mpeg2.

    Das Video ist ca. 7 GB gross. Die Spieldauer: 1h 52min (*.mpg)

    mpeg1 bietet diese Software nicht an.


    -Eine zweite Version habe ich mit der Software Shotcut (https://shotcut.org/) erstellt.

    Weil ich gelesen habe, dass sich für die Weiterverarbeitung, wie Schneiden, das Format mpeg1 am besten eignet, habe ich dort mpeg1 gewählt. (*.avi).

    Diese Version ist ca. 4.8 GB gross. Die Spieldauer: 1h 52min (*avi)


    Wenn ich das richtig mitbekommen habe, ist mpeg1 nicht komprimiert (oder viel weniger komprimiert) als mpeg2. Und deshalb habe ich erwartet, dass mpeg2 eine kleinere Datei (bei gleicher Qualität) ergibt. Aber das umgekehrte ist der Fall. Die Qualität meiner mpeg1 ist "von Auge" besser, obwohl kleiner.


    (Allerdings hängt das vielleicht auch mit der anderen Software zusammen. Shotcut macht bessere Qualität als honestechVHS. (Weniger grelle Farben, bessere Lesbarkeit einer gefilmten schwarzen Schrift auf weissem Grund.)


    Den Codec der beiden Video-Versionen habe ich jetzt mit VLC ausgelesen:


    Version 1: mpeg2: "honestechVHS to DVD"


    Zusätzlich zu diesen Informationen war ich noch in der Lage aus einem anderen Programm die folgenden Eigenschaften dieses Videos auszulesen:






    Version 2: mpeg1, Shotcut, *.avi:


    Beim Erstellen habe ich folgendes ausgewählt:

    Das waren die Standardeinstellungen. Nur "Interpolation" habe ich von "gut" auf "am besten" geändert.



    Fragen:

    Sieht man dem Codec an, weshalb die Dateigrösse der mpeg1 Version kleiner ist, als die mpeg2 Version und weshalb die Qualität der mpeg2 Datei schlechter ist, als die mpeg1 Datei, obwohl die mpeg2 Datei grösser ist?


    PS: Was mich auch gewundert hat ist, dass der Windows Explorer für mpeg2 (*.mpg) 8000 kbit fürs Video anzeigt. Für mpeg1 (*.avi) hingegen nur 200 kbit.

    200 ist ja viel kleiner als 8000. Auch das sollte doch ein Hinweis dafür sein, dass die mpeg2 Version eine viel bessere Qualität hat als die mpeg1 Version?


    Das ist alles sehr verwirrend für mich.


    Eine Antwort würde mich freuen.


    Besten Dank.