Ich habe eben nochmal die verschiedenen Upscalings vom DMR-EH495 verglichen (SD vs 720p vs 1080p).
Hier könnt ihr das Ergebnis sehen (sind die originalen Aufnahmen direkt aus dem Video Assist):
HiDrive
Posts by Meiereika
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Habe bewusst nicht die Neural Engine von Resolve gewählt, sondern arbeite immer nur mit der Standard Deinterlace Version.
Welcher Algorithmus dahinter steckt, weiß ich leider nicht.Man kann bei diesem YT Upload 2160px auswählen, weil ich den Clip wie gesagt in UHD hochgeladen habe.
Gerne lasse ich mich von einem besseren Deinterlacing/Upsacling überzeugen.
Falls jemand den Drive hat, ein besseres Ergebnis demonstrieren zu wollen, hier der Original-Clip:
HiDrive
Welcher übrigens vor dem Upload auf Youtube viel besser aussieht. Der Pixelmatsch entsteht wie gesagt erst durch den Upload. Zudem wird der Clip auch durch den Upload in 480p umgewandelt und die Halbbilder gehen verloren.
Genau aus diesem Grund betreibe ich ja nur diesen ganzen Aufwand mit dem Deinterlacing und Upscaling.
Sonst würde ich den Clip natürlich so lassen, wie er ist. -
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Ja, der ProRes 4:2:2 ist ein guter Codec, ist eigentlich nur für den professionellen Bereich gedacht.
Farbtiefe 10 Bit:
Da bin ich mir nicht sicher, ob bei 10 Bit wirklich das Banding bei VHS besser ist. Man sollte bedenken, dass eine originale VHS-Aufnahme nur 8 Bit pro Farbkanal ausgibt. Ich weiß nicht, ob das nachträgliche darüber bügeln mit 10 Bit was bringt. Oder siehst du bei VHS wirklich einen Unterschied, ob das Banding besser ist?Ich meine bei den jpg-Bildern, die eine schlechte Qualität haben, sieht man nicht einmal ein 8 Bit-Banding. Selbst nicht bei einer Helligkeitskorrektur. Bei 10 Bit braucht man eine um 20% höhere Bitrate, die schon einen schnellen Rechner erfordert.
Frage:
Hast du schon einmal bei einer Kauf-DVD, mit einer guten Bildqualität, ein 8 Bit-Banding gesehen?Auf YT hochladen:
Meiner Meinung nach ist das nicht richtig, denn bei einer höheren Bitrate, hat der Stream mehr MB, bei langen Videos können das sogar mehrere GB sein. Dank des H.265-Codec, wird aber das Video höher komprimiert.Ein SD-Video auf 2880 x 2160 Pixel hochskalieren würde ich trotzdem nicht. Da die HD-Auflösung eine höhere Bitrate erfortert. Ich würde auf eine bessere Skaliersoftware warten. SD wird auch für YT normalerweise immer als 720 (768) x 576p in 4:3 oder in 16:9 hochgeladen. Leider machen die amerikanschen Portale immer 640 x 480 Pixel daraus, was eine schlechtere Auflösung als PAL ist. Aber das ist bei den jungen Leute heutzutage normal, dass sofort hochskaliert wird.
Ja, 1440x1080 Pixel sind normalerweise 4:3. Das ist mit quadratischen Pixel, und 16:9 ist mit rechteckigen Pixel.
Auch ja, 10 Bit ist technisch besser, als 8 Bit. So sehe ich das auch. Auf den älteren Seiten von Blackmagic wurde der Unterschied von 8 Bit zu 10 Bit gezeigt. Leider hat BM die Bilder von seinen Seiten wieder entfernt. Ich habe genauer hingesehen, und sah, dass sogar 10 Bit noch ein leichtes Banding hatte.
Das komplette Farbbanding ist erst sichtbar mit 12 Bit verschwunden. In der Werbeindustrie verwendet man daher 16 Bit. Leider sind 12 Bit für den Amateur nicht verfügbar. Das hat nur der HUFFyuv-Codec. Dieser bietet auch 16 Bit. Aber der Amateur kann diese Qualität nicht verarbeiten, da es keine günstige Software dafür gibt. Man könnte das nur mit AviSynth für einen Stream ausprobieren. Eine Blu-ray nimmt, glaube ich, diese Werte nicht an. Das ist nur für professionelle Hollywood-Technik gedacht.
„Vermatschte Farben“:
Diese kommen nicht von der Farbtiefe, sondern das Farbträgersignal bei VHS/Video8mm liegt nur bei 0,5 MHz. Betamax ist besser, da liegt das Signal bei 1,0 MHz. Am besten ist das Signal bei DV, hier liegt das Signal bei 1,5 MHz, was dem menschliche Auge entspricht.10 Bit:
10 Bit liegen als Originalaufnahme vor, und wird auch in 10 Bit weiter verarbeitet. So sehe ich den Sinn darin.Ich habe dir meinen unterschiedlichen Schärfeeindruck von den beiden Rekordern geschrieben, so wie ich das sehe.
Frage:
Wie willst du das 8 Bit-Banding sehen, wenn du nicht einmal die unterschiedliche Bildschärfe zwischen FBAS- und Y/C, bei deinen zwei Rekordern siehst?Ich bin ja nicht gegen 10 Bit bei SD. Du kannst das auch mit DaVinci intern mit 10 Bit rendern, aber dazu bräuchtest du eine bessere Bildqualität bei VHS. VHS bügelt bei 8 Bit sowieso noch mit einer Unschärfe über die Bildqualität (4:2:0). Da wird man das 8 Bit-Banding kaum, oder gar nicht sehen. Mehr kann ich dir meiner Erfahrung nach, nicht schreiben. Wie du deine Filme bearbeitest ist nur deine persönliche Sache.
Mehrere Generationen an VHS-Kopien, fallen ja heutzutage weg, da alles digitalisiert wird. Somit hat man eigentlich immer den ersten Stream. In ein paar Jahren gibt es sicherlich Software, mit der man beim Hochskalieren eine gute Bildqualität erreicht. Das kommt alles per KI. Einige gute Tools gibt es ja jetzt schon.
Hier mal ein Vergleich zwischen SD-Upload und UHD-Upload auf Youtube (Deinterlacing und Upscaling wieder via Resolve):
Original SD Clip
Hochskalierter Clip
Das meine ich mit "Pixelmatsch" -
Oh nice Skatevideos. Ob das Upscaling nach 1080p sinnvoll ist, ist so eine Frage. Das macht dann der Panasonic DMR-EH495 oder wie sieht es da aus? Heißt der deinterlaced und upscaled dann nach 1080p. Ist das State of the Art? Welche Ergebnisse sind denn zu erwarten, wen man selbst mit BWDIF oder QTGMC deinterlaced? Ich denke mal, dass in Sachen Upscaling, Software-Resizer wie Lanczos oder Spline diese Hardwarelösungen mit Abstand übertreffen.
Da mittlweile 4K TVs Standard sind, wird das die fertige 1080p-Aufnahme durch den Fernseher eh nochmal auf 2160p hochskaliert. Also man kommt mit der Lösung eh irgendwie nicht drum rum. Noch dazu braucht 1080p sehr viel mehr Speicherplatz.
Wäre interessant zu wissen, was man so mit eigenem Deinterlacing und Resize so rausholen kann.
Das Upscaling und Deinterlacing erfolgte hier im DMR-EH495, korrekt.
Habe auch hier Vergleichs-Test mit nativem 576i-Recording gemacht und diese Aufnahmen in Resolve deinterlaced und auf 1080p hochskaliert und konnte keinen (gravierenden) Unterschied zum vom DMR hochskalierten Bild erkennen.
Gibt bestimmt noch bessere Methoden für Deinterlacing/Upscaling.
Aber ich möchte meinen Workflow nicht verkomplizieren und bei Resolve bleiben. -
Danke für dein Feedback Pro Jo.
Die Einzelbilder stammen alle direkt aus dem Recording des Video Assists (hier habe ich in ProRes 422 aufgenommen).
Keines der Videos, welche ich hochgeladen habe, wurde mit einem Handy gefilmt.
Ich habe ja, wie bereits oben erwähnt, meine Pipeline beibehalten. Alle Aufnahmen, die du siehst, sind mit dem Video Assist in ProRes entstanden.
Ich bin lediglich nochmal in Resolve rein und habe In und Out gesetzt und das Ganze dann als H.265 in 10 Bit rausgerendert.
Meiner Meinung nach sinnvoll, gerade wenn man auf YouTube hochlädt. Da würde ich dann sogar nochmal höher gehen in der Auflösung (2880x2160px), damit nach dem Upload kein Pixelmatsch bei rauskommt.
In einem 1:1 Pixel-Seitenverhältnis ist 1440x1080 übrigens die korrekte Auflösung für 4:3 HD.
In 16:9 sind es ja die üblichen 1920x1080px
10 Bit halte ich stets für sinnvoll. Es kann nicht schaden, sich ein wenig Farbtiefe mit in die Post zu nehmen.
Sobald ich die Aufnahmen nämlich in Resolve nochmal etwas farblich korrigieren möchte, sind die 10 Bit schon hilfreicher.
Und auch für das Exportieren mehrere Generationen ist es ratsam. So vermeidet man Artefakte wie z.B. Banding.
Mir ging es auch bei dem Test auch gar nicht um irgendwelche Codec-Fragen sondern nur um den Vergleich der Qualität der analogen Ausgänge.
Und hier sehe ich leider keinen Unterschied. Außer die von dir beschriebenen Kleinigkeiten (Pixelversatz, leicht schärferes Bild). -
Kleines Update von meiner Seite:
Ich habe mich nun nach viel Recherche für einen Panasonic NV-FS90 entschieden.
Außerdem habe ich mir als Backup-Player noch einen NV-F65 besorgt. Beide sind anscheinend überholt.
Gestern habe ich beide Player mal getestet und wollte die Qualität des Signals vom Scart-Ausgang vom NV-F65 mit dem S-Video Ausgang vom NV-FS90 vergleichen.
Mein Setup ist noch das gleiche VHS Player -> Panasonic DMR-EH495 (A/D Wandler) -> HDMI Splitter (um HDCP zu umgehen) -> BMD Video Assist 7" (Aufnahmegerät).
Zum Testen habe ich ein Skatevideo auf einer herkömmlichen VHS (damals käuflich erwerbt) benutzt.
Beide Player waren so gut es geht identisch eingestellt (Noise Filter OFF, Sharpening auf 50%)
Leider war das Ergebnis ernüchternd. Ich sehe keinen Qualitätsgewinn durch die Nutzung des S-Video Ausgangs.
Hier sind ein paar Screenshots und jeweils ein fünfminütiger Ausschnitt zu sehen:
HiDrive
Sind hier meine Erwartungen zu hoch? Habe ich einen wichtigen Aspekt übersehen?
Ich meine gelesen zu haben, dass selbst bei herkömmlichen VHS (nicht S-VHS) die Qualität durch Nutzung des S-Video Ausgangs etwas gesteigert werde kann (Trennung von Luminanz und Chrominanz und Wegfall von Dot-Crawl, etc.).
Da ich für mein ursprüngliches Vorhaben ausschließlich normale VHS Tapes digitalisieren möchte, mache ich mir nun Sorgen, dass ich mir das Geld für den teureren FS90 auch hätte sparen können, da der F65 gleiche Qualität (soweit ich das beurteilen kann) liefert.
Wie seht ihr das? -
Hi,
am Wochenende habe ich ein VHS-Tape digitalisiert. Es handelt sich um ein LP Tape.
Als das Tape durchgelaufen war, habe ich es bis zum Anfang zurück spulen lassen. Nun spuckt der Player es nicht mehr aus.
Hier ein Video, welches das Fehlverhalten demonstriert:External Content youtu.beContent embedded from external sources will not be displayed without your consent.Through the activation of external content, you agree that personal data may be transferred to third party platforms. We have provided more information on this in our privacy policy.
Könnt ihr einschätzen, ob sich das Tape durch einen simplen Eingriff wieder entfernen lässt? Oder muss hier tatsächlich ein Kenner/Profi ran?
Viele Grüße
Daniel -
Danke Jo für deine ausführliche Antwort.
Den Video Assist nutze ich rein zum Aufnehmen des digitalisierten Signals. Er zeichnet 422 in 10Bit ProRes auf, welches für meine Zwecke ausreichend ist.
Danach bearbeite ich die Aufnahmen immer nochmal in Davinci Resolve.
Weißt du, ob der Panasonic DMR-EH495 über einen TBC verfügt? Manche User haben dies behauptet.
Beim Reparaturservice Bürkle war ich bereits. Die haben mir ja dann die bereits eingangs genannte Diagnose geliefert: "Mode Select Schalter defekt / Capstanansteuerung ist defekt / Ersatzteil nicht mehr erhältlich. Laut Hersteller ist die Fertigung des Artikels defekt"
Hier ist noch ein aktuelleres Video, welches demonstriert, wie sich der Player momentan verhält (nachdem er beim Reparaturservice war), wenn ich ein Band reinschiebe:External Content youtu.beContent embedded from external sources will not be displayed without your consent.Through the activation of external content, you agree that personal data may be transferred to third party platforms. We have provided more information on this in our privacy policy.
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Ich bin derzeit auf der Suche nach einer Möglichkeit, eingebranntes Frame-Blending (Ghosting) in Filmmaterial zu beseitigen.
Bei der Digitalisierung deutscher Skateboard-DVDs (PAL-Region) bin ich auf das Problem davon gestoßen. Egal, welche De-Interlacing-Option ich wähle, ich kann die überblendeten Frames nicht beseitigen. Ich habe es auch auf meinem Blu-Ray-Player, VLC und MPC-HC versucht, ebenfalls ohne Erfolg.
Ich habe Hybrid von Selur ausprobiert, aber ich weiß nicht, wie ich die Ghosting-Frames loswerden kann, da ich dieses Tool zum ersten Mal benutze.
Hier ist ein Beispiel der DVD-VOB-Datei (mit Losless Cut getrimmt):
https://hidrive.ionos.com/lnk/SXPUbfumh
Wäre sehr dankbar für Tipps oder Ratschläge! -
Hallo,
ich habe vor, alte Skatevideos (professionelle Videos, die damals im Einzelhandel käuflich erwerbbar waren) zu digitalisieren.
Dabei möchte ich so gut es geht, die höchste Qualität erreichen. Ich habe bereits einige Bänder mit folgendem Setup digitalisiert.
Targa DPV-5100x (VHS Player) -> Panasonic DMR-EH495 (A/D Wandler) -> HDMI Splitter (um HDCP zu umgehen) -> BMD Video Assist 7" (Aufnahmegerät).
Nun möchte ich gerne noch die Bild-Ton-Qualität weiter verbessern und habe mir diesbezüglich einen gebrauchten JVC HR-S9600 auf Kleinanzeigen zugelegt.
Leider kam dieser bereits defekt bei mir an. Der Player behält die Bänder nicht drin und spuckt sie direkt wieder aus, manchmal auch mit Bandsalat.
Hier ein Video, welches den Defekt demonstriert:
JVC HR-SR 9600 - Tape Issueyoutube.comDer Verkäufer weigerte sich auf Rückerstattung. Deshalb hab ich das Gerät hier in Leipzig bei einem Reparaturservice checken lassen.
Ergebnis: "Mode Select Schalter defekt / Capstanansteuerung ist defekt / Ersatzteil nicht mehr erhältlich. Laut Hersteller ist die Fertigung des Artikels defekt"
Gerne würde ich dem Player nochmal eine Chance geben und suche daher nach einer anderen Möglichkeit ihn reparieren zu lassen.
Meine 2. Option wäre den JVC als teildefekt wieder zu verkaufen und stattdessen einen anderen VHS-Player zu kaufen, bei dem idealerweise weniger das Risiko besteht, dass er defekt bei mir ankommt bzw. zeitnah den Geist aufgibt.
Kennt jemand von euch eine Anlaufstelle für Reparaturen des JVC 9600?
Bzw. könnt ihr ein andere Gerät empfehlen, welches in einer ähnlichen Liga spielt?