Beiträge von fz1

    1. Erstell dir erst mal ein mkv Testfile mit makemkv. Dann sind alle Metadaten richtig drin. HDR10 ist immer Pflicht, wenn Dolby Vision drauf ist. Teste, ob der TV das abspielt.


    2. Player:

    Ich rate zum Amazon FireTV Stick 4k. Neuste Hardware und billig. Ich streame damit UHD über WLAN 5GHz mit Kodi 18! Eine neue Fritz!Box kann das.

    Am PC benötigt man ansonsten HDMI 2.0a für UHD mit HDR. Hat kaum einer, weil die Studios ihre Player verhökern wollen.

    ABER die billigen TV-Boxen haben UHD-fähiges HDMI 2.0a, z.B. Beelink. Dann muss man sich aber sein Betriebssystem selber einbauen (CoreELEC), weil Android lahmt.


    3. Bildformat auf 16:9 belassen. NICHT croppen! Du gewinnst damit nichts. Die Hardwarebeschleunigung und einige Player nehmen das übel.


    4. Wenn das soweit klappt, können wir über Recodieren reden. Nur so viel: Es geht mit einem einzigen Programm,

    ffmpeg!!!

    Kein Avisynth und andere Tools. Eine Intel CPU 7. Gen. und NVIDIA-Grafik (GPU GTX...) sind von großem Vorteil.


    5. Du hast richtig erkannt, bei den meisten Filmen ist 4k nur hochgerechnet. 1080p und HDR reicht meistens beim Encodieren. Entscheidend sind der Inhalt und die Farben.

    Ganz deutlich wird das, wenn man mal eine echte UHD-Demo sieht

    (Travel With My Pet HDR UHD 4K Demo.ts). Das ist wirklich 4k!!!

    Solange du keine Menüs brauchst, kannst du den ganzen Authoring-Kram vergessen und auf mkv (Matroska) setzen.
    In mkv-Dateien kann man sehr leicht Kapitel erstellen. Brennen kann man auch auf DVD (als Daten), wenn man die AVCHD specs beim Encoder berücksichtigt. Noch einfacher sind USB-Sticks zur Weitergabe der Dateien.
    VLC und andere Software, sogar Handys spielen mkv ab. Auch viele Blu-ray-Player können mkv abspielen, da sich dieser Container bei HD im Heimbereich inzwischen durchgesetzt hat.
    Alle Software kostenlos: MeGUI, MKVtoolnix, VLC

    Die Entwicklung zu 3D in BDRB zog sich sehr dynamisch über das letzte Jahr hinweg, da weiß ich auch nicht mehr so genau, was wann geändert wurde.
    Ich habe es auch gerade gemerkt: wenn man mit BDRB die ISO erstellt (OUTPUT_3D_ISO=1), wird der SSIF-Ordner zwangsläufig hinzugefügt.


    Zitat

    ist ja egal ob man es jetzt erzwingen muss oder nicht, aber ein SSIF-Ordner erstellt er ja schon.

    Falsch! Dies ist nicht der beabsichtigte Normalfall, deswegen ist diese Option auch versteckt. Zum Brennen und ISO-Erstellen wird ImgBurn favorisiert. Dazu der Menüpunkt Settings ->Output Options ->Write to ISO file (with ImgBurn). ImgBurn ist das beste Freewaretool für diese Zwecke, kann Fehler korrigieren und macht eigentlich alles richtig.
    Zuerst wird die BD-Struktur (Inmux) von BDRB auf der Festplatte erstellt und diese danach in die ISO-Datei geschrieben. So hat man immer das Ergebnis auf der Festplatte und Experten können Komponenten austauschen und testen.
    Aktuell ist im Moment BDRB v0.50.02. Lösche am besten die versteckte Option OUTPUT_3D_ISO=1 und teste den erwähnten Menüpunkt mit ImgBurn. Die AACS und 0012FA Ordner von Scenarist sind bestimmt nicht erforderlich. Maßgebend ist der Inhalt unter BDMV und die Indexdateien. Du kannst davon ausgehen, dass tausende User BDRB benutzen und das Programm möglichst alle Player normgerecht unterstützt.


    Die Kompression von BDRB mit FRIM basiert auf Intels Treibern und dem Entwicklerpaket Intel Media SDK. Das ist alles sehr hardware-abhängig und mit Fehlern nur so gespickt... Es ist bis heute die einzige frei zugängliche Software zum De-/Enkodieren von 3D MVC.
    Scenarist ist ein Profipaket und davon kann man erwarten, dass alles stimmt.


    Wenn die erzeugten 3D BD auf dem Samsung laufen, dann ist dein Dune doch nicht ganz kompatibel. :-(

    War lange nicht mehr hier...
    Ich habe mich nicht geirrt. BDRebuilder erzeugt keinen SSIF-Ordner mehr, es sei denn, man erzwingt es in den versteckten Optionen (FORCE_INMUX_3D=0) oder die Version ist zu alt.
    Der Vorteil der Multi-View-m2ts im Stream-Ordner ist, dass man die 3D-Blu-ray als Ordner auf HD (Hard Disk) kompakt speichern und abspielen kann. Sie lässt sich auch brennen, aber nur aktuelle BD-Player können sie wiedergeben.


    Zum Aufbau einer professionellen Blu-ray 3D:
    Die 3D-Struktur enthält zwei m2ts-Dateien für die Stereoansicht. Eine große mit dem 2D-Stream (AVC) und eine etwa halb so große mit der Differenz für das andere Auge (MVC) im Ordner BDMV\STREAM.
    Ein 2D Player gibt nur die 2D-Datei wieder. Kompatibilität mit alten Geräten ist somit gegeben.
    Zusätzlich liegt unter STREAM der Ordner SSIF mit den SSIF-Dateien. Diese sind aber keine vollwertigen Streams, sondern Verweise, die die beiden obigen m2ts-Dateien verknüpfen und so einem 3D-Player die Dekodierung der beiden Blickwinkel erlauben. Dies funktioniert so im Dateisystem (UDF 2.50) einer gebrannten Blu-ray. Kopiert man diese auf eine Festplatte, so sorgt Windows dafür, dass die Bezüge der SSIF-Dateien nun als Dateien gespeichert werden (NTFS) und der Dumm-User wundert sich, warum die BD plötzlich auf der Festplatte doppelt so groß wird! Die Software-Player spielen das auch ab.


    Die 3D-Struktur mit den SSIF-Ordnern ist also nur auf der Blu-ray so kompakt. Man muss sie deshalb als ISO (UDF 2.50) speichern!


    Es gibt ein freies Programm zum Erstellen von 3D Blu-rays/Umwandeln in SSIF - tsMuxeR v2.6.12. Man benutze die Ausgabe als ISO.


    Viel Spaß!

    BD-Rebuilder erzeugt für 3D einen echten Multi-View-Stream (MVC) mit den zwei "Augen" in einer einzigen m2ts. Es wird also kein SSIF-Ordner benutzt. Das ist laut Standard erlaubt, wird aber wenig oder nur in Menüs benutzt.


    Damit kommt offensichtlich der Player Dune HD 303D nicht klar.


    Vorteil: Eine solche 3D-Blu-ray läuft auch von HD und muss nicht zwangsläufig auf ISO oder gebrannt sein.
    Nachteil: Weniger kompatibel mit älteren Playern.

    Offensichtlich hast du nicht verstanden, dass Banding entsteht, weil die Abstufung/Auflösung der digitalen Pegel nicht fein genug ist. Das lässt sich eben nur mit höherer Bitrate oder feinerer Matrix (10 bit) bekämpfen. Es gibt keine Wunder. Oder man setzt dem Video künstliches Rauschen/Korn zu, was die Bitrate auch wieder stark in die Höhe treibt - so bei kommerziellen Blu-rays.
    CRF 18 ist bei solchen Poblemen auch noch nicht genug (PSNR ca. 45 dB), ab CRF 16 kommt man dem Original schon bedeutend näher. Bei Blu-rays gehen die Hersteller sogar noch weiter runter, um Reserven zu haben, was zu den entsprechenden Dateigrößen führt.


    Du kannst auch mal den Abfall der Qualität in den P/B-Frames verringern: Quantizers Ratio auf 1,2/1,1 oder 1.0... Dies ist die Hauptursache für schlechtere Abstufung/Quantisierung. Die GOP auch auf 1-2 s verkürzen.
    Trifft es nur wenige Stellen, kann man auch mit Zones arbeiten, dann bleibt der Rest unverändert.
    Dazu CRF 16 und das Banding sollte auch bei 8 bit in den Griff zu kriegen sein.

    Der erstgenannte Link von Selur ist die beste und wohl einzige Quelle zu dem Thema. Es läuft über "Ordered Chapters" und da ist eine Menge Handarbeit angesagt.


    Um die 2in1-Datei richtig abzuspielen, muss man den Haali Splitter benutzen und den internen Matroska im MPC Home Cinema ausschalten!
    Dann kann man - rechte Maustaste - im Haali Splitter die gewünschte Edition wählen. Im MPC hc steht unter FILTER diese Auswahl auch zur Verfügung.


    Das Prinzip MKV 2in1:
    Man erstellt eine MKV, die alle Teile der Filmeditionen enthält. Diese werden als Ordered Chapters (Kapitel) in der Timeline erfasst und dann über ZWEI Chapter-Editionen (die die entsprechenden Cuts in sortierter Folge enthalten) im MKV dargestellt.
    Ein Orderded Chapter enthät nicht nur den Startzeitpunkt, sondern auch den ENDpunkt des Chapters (Cuts).
    Der Haali Splitter dient als Filter beim Abspielen. Er sortiert die Chapter gemäß ausgewählter Edition und übergibt sie an den MPC. Es wird eine virtuelle Timeline aus der darunter liegenden Timeline gebildet und angezeigt. Eine MKV-Edition dient also ähnlich der Blu-ray Playlist .mpls zur Auswahl der Cuts.
    Alle Teile enthalten die gleichen Video- Audio- Sub-Streams.


    Diese Ordered Chapters sind also Cuts und müssen NICHT mit den Kapiteln des originalen Films übereinstimmen.
    Spielt man ein 2in1-MKV ohne den Haali Splitter ab, so werden alle Ordered Chapters nacheinander in der ursprünglich gespeicherten Reihenfolge abgespielt, es ergibt sich ein Durcheinander der beiden Editionen.


    Viel Spaß dem, der sich dann mal an Avatar - 3in1 ranwagt...

    Achtung!
    Ab Version 4.1.1 wurde in mkvMerge GUI eine Standardeinstellung verändert, die andere Tools komplett ins Stopern bringt!!
    Das betrifft die Option header removal compression.


    Obwohl diese Option in den Matroska-Spezifikationen schon 6 Jahre existiert, wurde sie bisher kaum angewendet.
    Wichtige Tools wie eac3to und tsMuxeR und auch Player stürzen ab oder bringen Fehler!
    Z.B. funktioniert eac3to nicht mehr mit MP2/MP3/DTS Tracks und stürzt kommentarlos ab bei H264 Video Tracks (mkvtoolnix v4.2.0).


    Ein Test zeigte, wie wenig effektiv die Option header removal compression ist (wobei sich wiederholende Headerinfos weggelassen werden):
    Muxen eines ts Streams zu mkv:
    8.292.939 kB wie bisher ohne Kompression
    8.292.174 kB mit Kompression


    Das sind 0,00923 % Einsparung!! Kann man schlicht vergessen.


    Was soll das? Dafür eine Reihe guter Tools ins Straucheln bringen?
    Auch wenn die Option in den Specs enthalten ist, sollte sie nicht standardmäßig aktiviert sein.
    Mosu / Bunkus - als erfahrener Entwickler solltest du das ändern.


    ABHILFE ab mkvToolnix / mkvmerge v.4.1.1
    Bei jedem zu muxenden Stream in mkvMerge unter Zusatzoptionen Kompression: keine einstellen. Das Feld darf nicht leer bleiben.

    hubblec4
    Klar! Im pass1 wird dekodiert, analysiert und die stats Datei gespeichert, aber nicht voll enkodiert.
    Bei pass2 geht es dann richtig zur Sache mit der Kodierung, das macht x264. Im CRF Modus wird auch voll kodiert.
    Somit ist klar, warum du in diesen beiden Fällen 100% Auslastung erhältst. Die x264-Kodierung schluckt als Prozess den Löwenanteil an Prozessorleistung.

    Richtig, LigH! Willst mich bei meiner Profi-Ehre packen? :D
    Aber... in ffdshow kannst du wirklich das bisschen einstellen, um ein HD vernünftig zu dekodieren. libav lässt grüßen. (Das benutzt auch ffmpeg.) Allerdings nur, solange man keine Sprünge vor/rückwärts im Skript macht (und keine temporären Filter). Dann stolpert die Dekodierung wegen fehlender Indexierung. Bestes Beispiel ist, mit VirtualDub einen Punkt anzuspringen - jedesmal bekommt man einen anderen Frame, weil man keinen Indexpunkt erwischt, von dem ab wieder richtig dekodiert werden kann. (dgavdec legt deshalb mit .dga eine Indexdatei an)
    Linear abspielen/dekodieren funktioniert jedoch mit ffdshow richtig. Die dekodierten Frames sind mit denen von dgavcdec identisch - vorausgesetzt das Avisynth-Skript stimmt. Das habe ich mehrfach getestet.


    hubblec4
    Dual-core (Doppelkern-) Prozessoren können Aufgaben parallel bearbeiten - wenn die Software es benutzt.
    Die AVC Dekodierung ist schon schwierig genug. dgavcdec kann bisher nur einen Prozessorkern zur Dekodierung nutzen - so Donald Graft (neuron2).
    Deshalb kommt man nicht auf Vollast im modernen PC- mehr wollte ich nicht sagen.
    Dafür kann man aber im AviSynth-Skript damit alles Mögliche anstellen. Es wird immer framegenau dekodiert.


    DirectShowSource() ist in Avisynth beschrieben und bedarf doch einiger Erfahrung. Man muss z.B die Priorität der Filterkette so eingestellt haben, dass ffdshow auch zum Zuge kommt, wenn DshowSource() aufgerufen wird. Das Thema übersteigt aber diesen Thread..

    Das Problem, was mbc beschreibt, tritt verstärkt bei HD in Erscheinung. Der Encoder ist nicht die Ursache, sondern der verwendete 8-bit 4:2:0 Farbraum. Wir haben zwar eine riesige Auflösung, aber nur 256 diskrete Werte im Kanal. Davon stehen aber z.B. nur 235 - 16 = 219 Helligkeitswerte Y nach ITU-R BT.601 zur Verfügung, was in bestimmten Situationen zu unvermeidlichen Artefakten führt.


    Der Effekt mit den Flecken in großen Flächen - auch BANDING genannt - ist besonders in Anime und CGI Videos vorhanden (große homogene Flächen).
    Die neue HD Technik mit ihren präzisen digitalen Displays erfordert nun verstärkt Maßnahmen des Bildingenieurs vor der Kodierung, um solche Artefakte zu verhindern bzw. nicht noch zu verstärken. Das ist eine echte Herausforderung.
    Im Allgemeinen wird ein Rausch/Grain-Verfahren zur Bekämpfung von Banding eingesetzt und dann enkodiert. Die Video-Quellen sind dabei 10 bit RGB, um Präzision zu bewahren.


    Das gesamte Thema ist von DigitalVision+SONIC auf 22 Seiten hervorragend behandelt worden, was ihr hier:
    http://www.digitalvision.se/re…_DVD_and_Blu-ray_Disc.pdf
    nachlesen könnt.

    Was incredible schrieb ist exakt und richtig. Nachzulesen hier: http://lipas.uwasa.fi/~f76998/video/conversion


    Nicht zu glauben, dass alle Softwareplayer 720x576 für den aktiven 4:3 oder 16:9 Bildbereich halten und das Bild zu schmal auf den Schirm bringen.
    Richtig ist nach Norm ITU-R BT.601 702x576.

    Das Pixel Aspect Ratio ist PAR = 576/702 * 4/3 = 128/117.
    Bei Konvertierungen sollte man das berücksichtigen.

    Kannst auch TMPGEnc nehmen, ist frei und läuft mit MPEG2 nur 2 Wochen - aber dafür gibts ja in XP den Systemprüfpunkt...


    TMPGEnc ist etwas langsamer aber die Quali ist gut.

    Gladiator (meine Referenz)


    Titanic (die neue Ausgabe anamorph auf 2 DVD)


    haben excellente Bild- und Tonqualität.
    Bei Titanic ist zusätzlich noch ein Menüpunkt zur präzisen technischen Einstellung von Ton- und Bild enthalten.

    Ganz einfach: Du hast da ein Häkchen in den Advanced Experts Options gesetzt, CONVERT 4:3 to 16:9!


    Übrigens eine schwachsinnige Option, die die Bildqualität eher verschlechtert, weil mehr Blöcke mit Bildinhalt kodiert werden müssen und durch das vertikale Vergrößern auch die Bildschärfe sinkt. Bei gleicher Bitrate stehen weniger Bits pro Pixel zur Verfügung.
    Schwarze Ränder (Letterbox) werden gern benutzt um Bitrate zu sparen!! Vgl. Satellitenfernsehen.