Beiträge von Henrik

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    berechenbar ist es hoffentlich immer


    Ich fand halt keinen besseren Ausdruck..:grübeln:


    Bei Debian (wheezy/sid) und somit auch bei Derivaten wird das /run Verzeichnis eingeführt, welches allerdings (noch) nicht zu den Initscripten passt. Folge : Es kommt zu Problemen. Das System startet nicht. Jetzt sollte man halt wissen, wie man ohne GUI arbeitet und in diesem Fall das Verzeichnis /run per Hand löscht und udev neu startet.


    Und schon gibt es lange Gesichter...


    Das meinte ich mit "das System bleibt nur bis zu einem gewissen Grad berechenbar "


    Hier, ein Kommentar aus Pro-Linux
    Es geht um Flash- sprich runter laden, entpacken und in ~/mozilla/plugins kopieren..


    Ist anscheinend zu viel, bzw überfordert schon...

    Zitat

    Wenn ich manuelles Rumkopieren und Rumbasteln will, dann kann ich mir immer noch ein Gentoo oder Arch auf den Rechner packen.
    Unter Ubuntu (und Derivaten) will ich einfach nur Draufklicken und gut ist.


    Das mit Rumbasteln, Gentoo und Arch gehört in diesem Zusammenhang ja schon wieder hier in die Humorkiste...:)

    Leider muss ich dir da sogar zustimmen, jedoch aus einen anderen Hintergrund.


    Die Propaganda einer "RundUmSorglos" Distribution, in der alles auf Mausklick genauso funktioniert wie unter Windows, ist und bleibt Propaganda.


    Linux wurde nie als Windows Ersatz konzipiert.
    Nach wie vor sind allgemeine, bis tiefere Kenntnisse (je nach Distribution) des Linux Systems nötig.


    Man kann alles hinter einer GUI verstecken und Vorgänge automatisieren, das System bleibt nur bis zu einem gewissen Grad berechenbar und danach sind Fach-Kenntnisse gefordert.


    Speziell Canonical versucht genau diese Aussage zu verneinen und schafft ein Heer von lernunwilligen Anwendern. Etwa vor 10- 15 Jahren war die Argumentation, Dokumentation ist nicht vorhanden und/oder alles auf Englisch. Heute ist alles ausführlich erklärt, jedes Thema bis zum Erbrechen durch diskutiert (siehe Ubuntu-Forum und Wiki), jetzt lautet die Argumentation : Muss ich das etwa alles lesen. :(


    Vergessen wird dabei, dass Linux und somit die meisten Distributionen aus Gemeinschaftsarbeit heraus existieren. (Siehe z.B Debian Gesellschaftsvertrag - Von und für die Gemeinschaft) Wenn keiner mehr weiß, wie was funktioniert, dann steht am Ende kommerzieller Support. Davon träumt ja Canonical.


    Wenn alles so sein soll, wie bei Windows, warum bleibt man nicht bei Windows?
    Ich nerve doch auch niemanden in einer VW Werkstadt, dass mein Golf nicht so aussieht und funktioniert wie ein Opel Corsa.


    Und von den sogenannten Umsteigern, glaube ich persönlich, das über 90 Prozent auch keine Ahnung von Windows hatten. Also ist der Wechsel nur ein Wechsel von einer Abhängigkeit zu anderen und sinnfreie Fragen werden dann nicht mehr im Windows-Forum, sondern im Linux Forum gestellt.


    Wer bei Ubuntu ein Grafikproblem nicht in den Griff bekommt, der ist bei Arch- Linux völlig verkehrt.
    Arch Linux ohne fundierte Kentnisse zu installieren ist schon ziemlich mutig.


    So jetzt wieder Humor :)

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    Hier mal was zum Schmunzeln für Nerds:


    Ist die Entstehungsgeschichte aus 19 Jahren Linux von Distributionen und ihren Ablegern.
    SLS war die erste Distribution überhaupt, danach kam Debian. Debian - mit den daraus hervorgegangenen Derivaten, dürfte wohl die meist verbreitetste Distribution sein.
    Im Mobil-Bereich ist Linux gerade dabei Nr1 zu werden, bei Servern schon länger und im Bereich Embbeded ebenfalls. Selbst die meisten BluRay Player basieren auf Linux.


    Was hat das mit Nerd (Langweiler, Sonderling, Streber, Außenseiter, Fachidiot) zu tun?

    Vienna


    Guter Bericht.
    Lob Lob Lob :cheers:
    Was macht eigentlich dein Blog?


    Selur


    XFCE Salix Version habe ich mal kurz Zeit installiert. Ich fand einiges befremdlich..Sehe auch nicht wo der Vorteil gegenüber Debian, oder Fedora sein soll.

    Hallo Vienna,
    schöner Bericht.


    Was ich überhaupt nicht verstehe, wieso Lilo eingesetzt wird.
    Sehe da überhaupt keinen Sinn.


    Icecat kannte ich noch gar nicht.
    So weit ich jetzt informiert bin, ist Icecat aus Iceweasel (Debian) entstanden. Während bei Iceweasel Logos und Kleinigkeiten ausgetauscht werden, wird bei Icecat der Sourcecode verändert..
    Auf der Homepage steht zwar, Besides the sources, a binary release for GNU/Linux / x86 (32 bit) is available....aber ich finde nichts :(


    Zitat

    Paketmanagement (so man es denn überhaupt so bezeichnen darf) fordert einem nämlich beides ab


    Kompliziert? Oder was meinst du?

    Bin mal gespannt, wie sich die einzelnen Distributionen entscheiden.
    Debian Offiziell (sid) verweist (noch?) auf die Homepage von ffmpeg.org.
    Debian Multimedia (sid) verweist schon auf die Homepage von http://ffmpeg.mplayerhq.hu/, man landet aber auf http://libav.org/.


    Im Konfigurations-Script von MPlayer (mplayer-checkout-2011-03-15) wird der Abgleich mit ffmpeg über git.videolan.org/ffmpeg.git getätigt. git.videolan.org/ffmpeg.git wird auf der Homepage von http://libav.org/ als Quelle für Libav Git genannt.
    Quelle


    Wenn ich das also richtig interpretiere, sind sowohl MPlayer und VideoLan schon zu Libav Git gewechselt.


    Bin mal gespannt ob madshi und clsid bei ihrer Aussage bleiben.


    Kann natürlich auch sein, daß ich das völlig verkehrt interpretiere.

    Zitat

    Bin ja mal gespannt, ob sich deswegen auch die davon abgeleiteten Projekte umbenennen, z.B. ffdshow in avdshow, oder ähnliches...


    Ausgehend davon das ffdshow nicht weiter entwickelt wurde und daraus ffdshow tryout entstand, würde es wohl avdshow tryout heißen..


    Zitat

    Persönlich erinnert es mich etwas, was ich vor nicht all zu langer Zeit in einem Kindergarten beobachtet habe. Aber das tut hier wenig zur Sache


    Das ist halt Open Source, wenn jemand meint er kann es besser, darf er einen Fork eröffnen. Muss nicht immer alles schlecht sein...