Beiträge von fakeraol

    hab leider bis jetzt keine von deinen anleitungen für substation Alpha gefunden.
    habs mit Aegisub versucht, aber die bedienung ist mir unverständlich.
    wie bekomm ich die timingwerte für den markierten audioabschnitt unten in die untertitel-liste und vor allem, wie bekomm ich den text da rein?


    PS: HURRAAAAAAA! habs jetzt endlich selbst herausgefunden (für Aegisub):
    linke maustaste - startzeit und rechte maustaste - endzeit des untertitels in der audioanzeige markieren,
    enter drücken
    dann im mittleren bereich den text einfügen und formatieren
    enter drücken
    darauf springt in der audioanzeige die markierung weiter zur nächsten möglichen auswahl und muss nur mit der rechten maustaste noch in der länge angepasst werden, sofern zwischen den untertiteln keine pausen sein sollen.
    (wieder mit enter bestätigen und weiter, wie oben)

    hallo


    ich habe ein video (avi/divx) einer berühmten rede und den text der rede zeilenweise in einer txt-datei.
    gibt es ein programm, in dem z.b. zeile für zeile der textdatei unter dem laufenden film angezeigt wird, und ich im passenden moment einen button drücken muss, um der zeile ihren timestamp zu verpassen, worauf dann die nächste zeile angezeigt würde?
    oder muss ich die timestamps alle von hand herausfinden (film starten/stoppen) und die untertitel-datei selbst von hand schreiben?

    hi!


    ich habe einen englischen film als mpeg und eine nicht orginal dazu gehörende deutsche tonspur als mp3.
    nach dem multiplexen mit tmpgenc läuft die audiospur zuerst sogar etwas vor der videospur, verschiebt sich dann aber immer weiter nach hinten (der ton läuft nach).
    ich hab gelesen, dass man sowas mit virtualdub korrigieren kann, bei mir kommt dann aber eine datei von mehr als der doppelten grösse heraus.


    womit kann ich den startzeitpunkt der audiospur gegenüber der videospur verzögern und ausserdem die audiospur "beschleunigen", damit sie syncron bleibt?


    ich würde gern einfach die mp3 anpassen und dann nur wieder mit der mpeg multiplexen.


    schön wäre es auch, wenn das programm eine vorschau bieten würde, damit ich nicht für jeden versuch die ganze datei neu erstellen muss.

    ich hab gerade nen anruf von einem verwandten bekommen, das sein dvd-player die video-cd's nicht abspielen kann, die ich ihm geschickt habe, und dass die von mpeg4 v.1.1 nach mpeg4 v.2.2 konvertiert werden müssen (seine angaben).
    ich vermute mal, dass das mit schweren qualitätsverlusten verbunden wäre?
    die eigentliche frage ist aber, mit welchem tool man das machen kann und obs dafür evtl. ne anleitung gibt? ich hab bisher keine gefunden.
    da ich die videos nicht mehr hier habe, wäre es viel aufwand, mir die erst von ihm schicken zu lassen, sie hier zu konvertieren und dann wieder zurückzuschicken. deshalb wäre eine lösung sinnvoll, mit der auch ein laie zurechtkommt (wobei ich mich nicht als profi bezeichnen möchte).

    freundliche grüsse aus berlin, faker

    PS: hab die angaben nochmal konkretisiert. ich hatte da erst was übersehen, sorry!

    LigH
    ein guter virenscanner kann sicherlich unterstützen, aber wichtiger ist eine verantwortungs- und gefahrenbewusstes verhalten des users. bei mir läuft kaspersky anti virus, welcher allerdings wegen der geschlossenen ports (keine chance für w32blaster) und der abgeschalteten, aktiven inhalte (javascript/java/activex usw.) bisher nichts zu tun hatte.
    das problem ist halt, das sich die verbreitungsgeschwindigkeit neuer viren in den letzten monaten sehr erhöht hat und vermutlich noch weiter erhöhen wird. die av-software-hersteller brauchen halt eine gewisse zeit, um informationen zu möglichen neuen viren + verdächtige dateien zu erhalten, den virencode daraus zu extrahieren, zu analysieren und eine signatur zu erstellen, die auch bei sich selbst verändernden viren eine erkennung ermöglicht.
    und dieser ungeschützte zeitraum wird in zukunft zu einem immer grösseren problem werden.

    Nobody
    das problem der 0815-user ist ja gerade, das sie ohne ahnung von der materie mit der konfiguration einer desktop-firewall genauso überfordert sind, wie mit einem router oder einer hardware-firewall.
    und der witz dabei ist: wenn man den rechner an sich richtig konfiguriert (http://www.ntsvcfg.de), braucht man diese software garnicht, die einen nur in Sicherheit wiegt. und es spart auch noch systemleistung, arbeitsspeicher und platz auf der festplatte.
    aber ich wiederhole mich jetzt schon. wer den tread liest und andere schlüsse daraus zieht, der muss halt damit glücklich werden ..

    freundl. grüsse, faker

    Chrille
    ich konnte die stelle nicht finden, wo ich geschrieben haben soll, das hacker in systeme von privatusern einbrechen, um dort raubkopien abzulegen. kannst du sie mir bitte zeigen?

    für den viren/trojaner-schreiber ist es auch nicht interessant, ob sich sein schädling auf rechnern einnistet, ..

    Selur

    diese firewalls sind ein stück software.
    jede software hat mindestens einen bug.
    jeder bug kann zusätzliche sicherheitslücken öffnen.

    man vermeidet es damit auch, zusätzlichen, potentiell fehlerhaften code auf seinem system zu installieren

    statt mit einer desktop-firewall die codebasis weiter zu vergrössern, damit potentiell zusätzliche, angreifbare bugs auf das system zu bringen ...

    sicherheit ist keine demokratie. bis zum beweis des gegenteils gilt die vermutung von sicherheitsrelevanten bugs in einer software (prinzip "whitelist").

    freundl. grüsse, faker

    max
    da dieser tread sich von anfang an auf eine newsmeldung der macher dieser seite bezog, solltest du diese also darauf hinweisen, dass die meldung deiner ansicht nach hier nichts verloren hat.

    Chrille
    was haben DDoS-angriffe auf die server von microsoft und sco mit dem verbreiten von raubkopien über gehackte ftp-server zu tun?
    bitteschön, zum nachlesen für dich:
    http://www.google.de/search?hl…dos+sco&meta=lr%3Dlang_de

    Zitat

    ... Wird ein von Mydoom infizierter Rechner am 1. Februar oder später gebootet, startet der Schädling eine Distributed Denial of Service-Attacke gegen die Website SCO.com. Zudem öffnet der Wurm über die TCP Ports 3127 bis 3198 eine Hintertür zu den infizierten PCs und gewährt dem Wurmautor auf diese Weise Zugriff. Auch wenn Mydoom so programmiert ist, dass er seine Verbreitung am 12. Februar stoppt, bleibt die Backdoor weiter aktiv.

    http://www.viruslist.com/eng/viruslist.html?id=841769 <- mydoom.a
    http://www.viruslist.com/eng/viruslist.html?id=850737 <- mydoom.b

    es gibt zur zeit jede menge würmer und viren, die:
    - rechner befallen, egal ob sie mit T3 oder einem uralt-modem ihre verbindung aufbauen
    - email-adressen sammeln und sich von jedem rechner aus weiterverschicken
    - backdoors öffnen, über die sich beliebige aktionen ausführen lassen
    - DDoS-angriffe auf websites ausführen
    usw.

    Selur
    Ich gebe zu, kerio ist noch eine der besten produkte in diesem bereich.
    was die einrichtung angeht, finde ich allerdings den unterschied zwischen zonealarm/norton pers. firew. und kerio grösser, als den zwischen kerio und der konfig-oberfläche einer routers.
    und wer keine ahnung hat, kann keines von beidem richtig einrichten.
    btw.: realplayer war nur ein beispiel für äusserst penetrante homecall-software.

    sicher kann auch eine hardwarefirewall keinen datenverkehr über offene ports blocken. aber virenscanner und desktop-firewalls lassen sich im unterschied dazu einfach abschiessen, wodurch dann alles wieder offen ist.
    ich habe es selber schon auf rechnern von freunden erlebt, das ein frisch installierter virenscanner kurz startete, sofort wieder aus der task-leiste verschwand und das installations-verzeichnis danach leer war.
    soetwas zumindest geht bei firewalls/virenscannern, die auf einem eigenen rechner laufen nicht.

    Zitat von Selur

    => der Standpunkt das Programme Bugs einführen 'müssen' erscheint mir nicht sinnig

    nenn mir einen programierer, der auch nur von einer einzigen build seiner software behauptet, sie sei bugfrei (mal vom klassischen "hello world!" abgesehen).
    jede software hat mindestens einen bug - alte programierer-weisheit.
    auf einer firewall von cisco wirst du zumindest kein minesweeper, notepad, directx-unterstützung oder eine aufwändige, animierte gui mit skin-support finden. dort gibts nur das notwendige für konfiguration und betrieb der firewall.

    freundl. grüsse, faker

    ich würde nicht nur die tips extrahieren wollen, wie man sein system sicher macht.
    ich halte es auch für sehr wichtig, das laien wenigstens annähernd verstehen, wie die komunikation im internet funktioniert und was eine desktop-firewall macht / falsch macht / nicht leisten kann und warum.
    nur zu sagen "so ist es besser", bringt nicht viel, das "warum" gehört meiner ansicht nach unbedingt mit dazu.
    deshalb sollten hier auch weiterhin verständnisfragen gestellt werden und erklärungen gegeben werden. die kann dann natürlich jemand in einem sticky extrahieren und zusammenfassen. das müsste dann halt nur ab und zu nochmal aktualisiert werden, wenn sich hier neues wissen aus dem tread ergibt.

    freundl. grüsse, faker

    hallo, max!


    Zitat von max

    Soll ich diverse Euros in Hardware stecken und mir nen richtigen Server zusammenbauen ?

    nein. vielleicht habe ich das nicht deutlich genug geschrieben, das ergebnis meiner betrachtungen ist eigentlich, das desktop-firewalls überflüssig sind, wenn man sein system (beispielsweise mit dem bei http://www.ntsvcfg.de angebotenen script) sicher konfiguriert.
    das hätte 2 vorteile:
    man vermeidet es damit auch, zusätzlichen, potentiell fehlerhaften code auf seinem system zu installieren und
    anstatt eines weiteren programmes, das arbeitsspeicher und rechenpower frisst, kann man durch die deaktivierung nicht benötigter dienste sogar noch system-performance gewinnen.
    warum denn noch jemanden für die bewachung deiner wohnungstür bezahlen, wenn du sie anstatt dessen einfach abschliessen kannst?

    es soll ja auch leute geben, die sich für die aktualisierung der systemzeit über einen atomzeit-server aus dem internet eine shareware kaufen, die dann ständig im systemtray sitzt und resourcen braucht,
    obwohl das mit einem zweizeiler das betriebssystem selbst erledigen kann:

    Zitat

    atomzeit.bat
    net time /setsntp:ptbtime1.ptb.de
    w32tm -once

    über den taskplaner alle 24 stunden aufrufen und die systemzeit stimmt immer, ohne geld für eine software auszugeben.

    fazit: mehr software bringt nicht automatisch mehr sicherheit oder komfort.
    die meisten dinge kann das betriebssystem selber erledigen, wenn man weis, wie man es einstellen muss. und genau deshalb habe ich überhaupt etwas dazu geschrieben.

    freundl. grüsse, faker

    ac-chan
    ohne jetzt im einzelnen auf alles eingehen zu wollen, was du geschrieben hast, möchte ich sagen, das einiges davon richtig ist, ich bei anderen dingen aber andere informationen habe.
    vielleicht könntest du noch begriffe, wie repeater, bridge, hub, switch, router, gateway und das OSI-referenzmodell mit ins spiel bringen?
    wenn man sich mit sicherheit und netzwerktechnik beschäftigt, sollte man diese begriffe kennen und verstehen, also sollten wir versuchen, sie hier zu erklären.
    ich werd mal aus meinen büchern ein paar sachen einscannen.

    max
    deine 64kb sind immerhin halb so viel, wie ein t-dsl-anschluss im upload.
    für den viren/trojaner-schreiber ist es auch nicht interessant, ob sich sein schädling auf rechnern einnistet, die evtl. zum zeitpunkt des starts des angriffes nicht zur verfügung stehen.
    ein DDoS-angriff beruht letzten endes darauf, das tausende solche rechner, wie deiner zugleich für diesen angriff missbraucht werden.
    der schädling wird nicht erst dein nutzungsverhalten studieren, um zu entscheiden, ob er sich bei dir einnistet.

    Zitat von max


    ... weiterhin, müsste es schon ein intelligenter Wurm sein, der es einerseits auf meinen Rechner schafft und andereseits, sich als IE ausgibt , ich es nicht bemerken darf und drittens kein anderes Proggi sein darf, denn nur der IE darf bei mir raus.

    das hat nichts mit intelligenz zu tun. der schädling befällt einfach den IE (wie ein virus) und läuft von da an unter der prozess-id des IE.
    abgesehen davon, wie schon erwähnt, das den programierern solcher schädlinge die schwachstellen aller gängigen desktop-firewalls und auch die betriebssystem-internen routinen, die u.a. von diesen firewalls genutzt werden, sehr gut bekannt sind. die manipulieren deine firewall, ohne das du das geringste merkst.

    freundl. grüsse, faker

    Zitat von max

    aber eben doch, maxjat.de reicht bei denic um auch Unterseiten der privat t-online rauszukriegen.

    nein, die abfrage nach "maxjat.privat.t-online" ergibt einen fehler:

    Zitat

    Fehler: maxjat.privat.t-online.de ist keine gültige .de-Domain.

    die abfrage nach "t-online" ergibt:

    das eine domain maxjat.de existiert, ist eine andere sache. die liefert übrigens nur einen fehler 400 (Bad Request) zurück.

    Zitat von max

    ... bei mir ist eh nix zu holen.

    doch.
    rechenleistung und bandbreite.
    die meisten schädlinge legen es heute nicht mehr darauf an, daten eines privatanwenders auszuspähen oder ihm den rechner lahmzulegen, sondern (siehe die letzten DDoS-Attacken auf Microsoft und SCO) die bandbreite für angriffe auf andere rechner zu nutzen.
    das ist auch ein grund, warum sich die betreiber grosser seiten so über die vielen privatanwender ärgern.
    diese ermöglichen mit ihrer ahnungslosigkeit erst solche angriffe.

    freundl. grüsse, faker

    Zitat von max

    wieso soll ich Dir Wissen vermitteln, ich sagte bereits, kein System ist sicher, und Privatspäre ist im Inet ein Fremdwort.

    wieso sollte überhaupt irgendjemand sein wissen weitergeben? wieso tut das doom9 ?
    abgesehen davon, das ich nicht nach deinem wissen gefragt habe, sondern nur, ob du selber einer von den "richtigen profis" bist.

    Zitat von max

    Achja, damit nicht jeder meint was ist der faker für ein Experte:
    http://www.denic.de/de/whois/data.jsp

    nö, deine private homepage bei t-online erzeugt noch keinen eintrag bei der denic für dich. da steht weiter der admin-c der telekom drin.
    ich hab auch nicht behauptet, ein "experte" zu sein.
    ruf mal die _reginfo.html in deinem t-online-webspace auf.;)

    Zitat von max

    Die richtig schönen Sachen, liegen da wo kein Inet Zugang vorhanden ist, eben der beste Schutz.:zunge:

    richtig.

    freundl. grüsse, faker

    Zitat von LigH

    Wenn man Sicherheit nur mit einer Firewall erreichen kann, die auf ihrem eigenen Rechner läuft ...

    nein, firewalls sind, wie du selber erkannt hast:

    Zitat von LigH

    Wo keiner lauscht, da kann das Internet Pakete senden, wie es will...

    auf den rechnern von privatusern, die nicht in einem grossen firmennetzwerk hängen, unnötig.
    statt mit einer desktop-firewall die codebasis weiter zu vergrössern, damit potentiell zusätzliche, angreifbare bugs auf das system zu bringen und systemresourcen zur überwachung nicht benötigter dienste zu verbrauchen kann man das gleiche auch mit der deaktivierung bzw. sinnvollen konfiguration dieser dienste erreichen.

    btw.: MCSE ? Must Call Someone Else ? ;D *scnr*

    Zitat von Selur

    I. Ich halte Desktop Firewalls für sinnig, da:
    1. die meisten Leute nicht wissen wie sie sich einen Router mit NAT(bringt mehr als Firewall in der Praxis) und Firewall einstellen sollten.

    siehst du selber den widerspruch?
    wer von seinem system keine ahnung hat, der ist genausowenig in der lage, eine desktop-firewall richtig zu konfigurieren oder zu beurteilen, ob er seiner application-firewall genehmigen soll, das die anwendung xyz auf das internet zugreifen darf.
    zonealarm fragt, ob die virus.exe ins internet darf? die virus.exe bestätigt diese nachfrage schneller, als der anwender sie zu gesicht bekommt.
    zonealarm weis, das die virus.exe nicht ins internet darf? dann benennt diese sich selber in "internet explorer" um und der anwender bestätigt brav den zugang.
    zonealarm weis, das diese anwendung trotz gleichen namens nicht das zum internetzugang berechtigte programm ist? dann klinkt sich die virus.exe in den prozess des internet explorers ein und lässt diesen die daten versenden.
    zonealarm bemerkt die manipulation? auch gut, da die virus.exe mit den rechten des angemeldeten users läuft, kann sie zonealarm beenden und selber das icon von zonealarm weiter in der taskleiste anzeigen.

    ohne fachwissen kann der anwender auch mit einer desktop-firewall keine sicherheit schaffen.
    er sperrt vielleicht für ein oder zwei weniger agressive programme den zugang zum internet, bringt aber mit der installation weitere bugs auf sein system, verbrät mehr rechenleistung und kann z.b. nicht mal den real-player an der komunikation mit seinem server hindern, weil der bei gesperrten ports einfach auf http-komunikation ausweicht.
    gegen wirklich agressiv vorgehende software ist er also machtlos.

    Zitat von Selur

    Social Engineering, ..

    genau darauf wollte ich hinaus. gehackt wird heute mehr an der bar, am strand oder bei einem gemeinsamen mittagessen mit dem admin einer firma, als direkt im internet. :)

    Zitat von Selur

    LOL, wie das mit dem "auf denen keine andere Software läuft" funktioniert würde ich gerne wissen. Und warum man "Rechnern mit verschiedenen Betriebssystemen" braucht sehe ich auch nicht ein.

    da jede weitere software potentiell bugs mit auf den rechner bringt, über die das system angreifbar ist, hat ein mailserver oder eine datenbank halt auf dem firewallrechner nichts verloren. es geht darum, nur den für die firewall nötigen code auf dem rechner zu haben.
    zwei rechner hintereinander, die mit vollkommen verschiedenen betriebssystemen laufen, stellen natürlich an einen potentiellen angreifer weit höhere anforderungen, was wissen und können angeht. zumal die beiden genannten wohl sowieso zu den sichersten für solche zwecke gehören sollen.

    Zitat von Doom9

    Thema Outlook (Express) ich verwende das seit Jahren und hab mir noch nie nen Virus eingefangen. Wieso? Nein, nicht wegen dem Antivirus sondern weil ich denke bevor ich klicke. User Dummheit war schon immer, und ist immer noch der häufigste Grund wieso man sich nen Virus (oder auch Trojaner, etc) einfängt.

    ja, genau das ist der weg, für sicherheit "von innen" zu sorgen. eigentlich sind computer ja so komplexe systeme, das man einen laien da garnicht ohne eine anständige schulung dranlassen dürfte. da privatanwender meist null ahnung haben und ihr system auch noch selbst administrieren, ist es eigentlich schon ein wunder, das nicht noch viel mehr passiert.

    nein, letztendlich sind diese software-firewalls schon überflüssig.
    eigentlich ist mein beitrag noch viel zu kurz gewesen, um alle wichtigen zusammenhänge ohne verwendung von fachbegriffen anschaulich für laien darzustellen (zu denen ich mich übrigens auch immer noch zähle ;) ).

    betrachten wir das ganze nochmal etwas ausführlicher:
    eine firewall soll verbindungen in 2 richtungen erlauben oder verbieten: von draussen auf den rechner und vom rechner nach draussen.

    1. verbindungen von draussen

    eine firewall kann nicht feststellen, was für ein programm in welcher absicht ein datenpaket an den rechner sendet. sie ist nur dafür zuständig, datenverkehr auf bestimmten ports zu erlauben oder zu verbieten. deshalb wird der inhalt der datenpakete auch nicht von ihr kontrolliert, sondern nur nach der zuordnung zu den ports entschieden, ob das paket weitergeleitet oder verworfen wird.

    auf einer windows-standard-installation sind einige betriebssystemeigene programme, dienste genannt, so konfiguriert, das sie über einen spezifischen port auf datenpakete aus dem internet warten.
    dass diese dienste überhaupt auch datenpakete von draussen warten, ist schon eine fehlkonfiguration von microsoft.
    auf dem rechner eines typischen privatanwenders gibt es keinen grund, die nutzung lokaler dienste über das internet anzubieten.
    folglich ist es unsinnig, diese ports weiterhin offen zu halten und zu ihrer sicherung zusätzlich eine software zu installieren, die potentiell selber fehler enthalten kann.
    der logische weg ist es, diese dienste, soweit sie vom anwender nicht benötigt werden, zu deaktivieren und wenn sie lokal benötigt werden, ihre verbindung zum internet zu trennen.
    da dieses für einen laien sehr schwer ist, haben sich nette leute auf www.ntsvcfg.de die arbeit gemacht, ein script zu schreiben, das die verschiedenen, dazu notwendigen einstellungen im betriebssystem automatisch vornimmt.
    port 80 (http), 443 (https) und 21 (ftp) werden zum surfen benötigt. port 25 (smtp), 110 (pop3) und 143 (imap) evtl. für email.

    fazit: ohne offene ports braucht man auch keine firewall mehr für diesen zweck. den datenverkehr auf den notwendiger weise offenen ports kann eine firewall nicht sichern.

    2. verbindungen von drinnen

    jede software, die auf dem gleichen rechner läuft, wie die software-firewall, kann genauso wie ein virus deren programmcode manipulieren.
    die nachfrage von zonealarm, ob einem programm der internetzugriff gewährt werden soll, bestätigt eine software schneller, als die grafikkarte überhaupt das entsprechende fenster darstellen kann. der user bekommt also nicht mal etwas davon mit und wiegt sich in falscher sicherheit.

    kein gefängnis-wächter würde auf die idee kommen, sich zusammen mit den häftlingen in eine zelle einzusperren. die räumliche trennung durch gitter hat schon ihren sinn. ;)
    damit eine firewall nicht von anderen programmen manipuliert werden kann, muss sie deren zugriff entzogen werden, das heist, sie muss auf einem eigenen rechner laufen, auf dem keine anderen programme aktiv sind. ausserdem muss sie auf einem betriebssystem laufen, das nicht schon selber durch bugs diverse sicherheitslücken öffnet.
    und an diesem punkt fliegen die desktop-firewalls endgültig aus dem rennen, weil sie unter windows nicht die sicherheit bieten können, die eine kostenlose lösung, wie fli4l (linux + firewall "iptables" + routerfunktion) erreicht.

    professionelle firewalls laufen auf extra dafür entwickelten betriebssystemen, die nur die dafür notwendige funktionalität zur verfügung stellen.

    an dem punkt, wo eine desktop-firewall von anderer software manipuliert werden kann, ist es bereits zu spät. sicherheit auf dem desktop fängt da an, wo aktive inhalte im browser grundsätzlich deaktiviert und nur bei bedarf auf vertrauenswürdigen seiten explizit aktiviert werden. sicherheit bekommt man durch die nutzung von software, die nicht alle drei tage einen sicherheitspatch braucht. und durch erziehung der anwender zu verantwortungsbewusstem umgang mit mailanhängen und software unbekannter herkunft.

    fazit:

    - eine destop-firewall wird nicht benötigt, um angriffe von draussen abzuwehren, wenn man sein system richtig konfiguriert.
    - eine destop-firewall ist nicht in der lage, einen mit malware/spyware/homecallware/viren/trojanern kompromitierten rechner zu sichern.
    - eine destop-firewall bringt zusätzlichen, potentiell fehlerhaften code auf das system, was weitere sicherheitslücken öffnen kann.

    ergo: eine destop-firewall ist für die ihr zugedachten aufgaben ungeeignet.

    kleiner nachtrag:
    ähnlich wie winzip oder winrar existieren auch sogenannte exe-packer für das komprimieren von ausführbaren programmen.
    viren, trojaner und spyware werden bevorzugt mehrfach mit verschiedenen exe-packern und ungewöhnlichen einstellungen gepackt, um die erkennung durch virenscanner zu erschweren.
    "norton anti virus" hatte zumindest bis vor kurzem überhaupt keine "unpack-engine", konnte also derart veränderte dateien garnicht überprüfen.
    und selbst die testsieger unter den virenscannern sind meist nicht in der lage, einen neuen virus mit heuristischen methoden zu erkennen.
    bis der hersteller aktualisierte viren-signaturen bereitstellt, haben heutige viren mit ihrer hohen verbreitungsgeschwindigkeit sich schon über das ganze internet verbreitet.
    und es gibt mehr als genügend unwissende anwender, deren systeme überhaupt nicht durch einen virenscanner geschützt sind.
    selbst ein guter, aktueller virenscanner bietet heute also nur noch einen unsicheren schutz von viren.

    für weitere fragen und auch korrekturen meiner aussagen stehe ich gerne zur verfügung.

    freundl. grüsse, faker

    @ LigH

    wer ohne den geringsten nachweis eigener kompetenz mich einer offensichtlich besonders dämlichen "spezies" zuordnet ("... über 8 Seiten,wie sie den Blaster Wurm wieder runterkriegen ... "), provoziert für mein empfinden schon selber, das er nach einer fachkundigen richtigstellung meiner anscheinend falschen darlegungen gefragt wird.
    wenn er sich mit meinem beitrag nicht nur oberflächlich auseinander gesetzt hätte, wäre ihm aufgefallen, das die von mir empfohlenen massnahmen (z.b. das script von www.ntsvcfg.de) sehr wohl auch die sicherheitslücke schliessen, über die sich der von ihm angesprochene blaster-wurm verbreitet.
    ich empfinde seinen beitrag schon als beleidigend. trotzdem würde ich über fakten auch weiter mit ihm diskutieren. leider bietet seine antwort keinerlei ansatz dazu.

    freundl. grüsse aus berlin, faker