Beiträge von akapuma

    Zitat

    Original von bond
    ist zwar der falsche thread aber qpel kannst du sowohl bei 2cds als auch bei 1cd rips aktivieren -> qpel bringt einem ein viel schärferes bild ohne die compressibility stark zu beeinflussen...


    Kann ich bestätigen. Habe mal eine verrauschte DVD auf eine CD mit und ohne qpel gerippt. Ergebnis: Mit qpel war es wesentlich schärfer. Dies konnte man schon so sehen, auch ohne direkten Vergleich. Trotz verrauschter Quelle konnte ich die gelegentlich hier bei qpel beschriebenen Artefakte nicht erkennen. Daher benutze ich, trotz niedriger Datenraten bei 1CD rips, gerne qpel.


    Gruß


    akapuma

    Hallo,


    bin nicht der Meinung wie scharfis_brain, daß resized werden muß, um das richtige Aspektverhältnis zu erhalten. Das richtige Aspektverhältnis macht der Gordianknot nach Anwahl von "Smart Crop All", d.h., er croppt (schneidet) etwas anders.


    Der Grund für's resizen bei liegt daran, daß die Breiten-Pixelanzahl bei XviD durch 32 und die Höhen-Pixelanzahl durch 16 teilbar sein muß. Andere Werte komprimieren nicht richtig! Für divx geht, glaube ich, auch jeweils 16.


    Croppen (schneiden) halte ich an allen 4 Seiten für wichtig, da:
    - sonst die schwarzen Streifen mitcodiert werden müssen
    - unsaubere Seiten, z.B. rechts und links, nicht nur häßlich sind, sondern auch unnütz Bandbreite verbrauchen
    - ein paar Pixel mehr weggecroppt auch nicht stören


    Und da dann bei mpeg-4 die Pixelzahlen halt nicht mehr durch 16 bzw. 32 teilbar sind, resized der GKnot dann eben.


    Gruß


    akapuma

    Hallo,


    ich habe ein Problem mit der Normalisierung.


    Bisher war ich ein großer Fan von Pre-Gain (BeSweet: -ota( -norm 0.97) )
    Ich sehe in PreGain folgende Vorteile:
    1: Echtes 2-Pass-Verfahren, müßte besonders genau sein.
    2: Die ermittelte Verstärkung wird während der Transcodierung angewandt, die Daten werden daher wirklich auf's Maximum (FullScale) skaliert und nicht erst nachher beim Abspielen durch einen PostGain-Wert skaliert.
    3: Da PostGain immer 0dB bzw. Faktor 1 ist, macht es nichts, wenn der Player PostGain nicht unterstützt. Habe da z.B. WinAmp im Verdacht.


    Nun kommt das Problem:


    Beim Transcodieren eines AC3-Ton's ermittelt Pre-Gain "Overall Track Gain: 10.132dB". Nehme ich andere Parameter, z.B. --maximize bei -azid oder --normalize bei -ssrc wird ein Overall Track Gain: 10.397dB ermittelt. 10.397 ist auf 100% skaliert, 10.132 auf 97%. Beides ist viel zu viel!! Der Ton ist verzerrt!


    Nehme ich nun hybridgain (BeSweet: -ota (-hybridgain) ), steht in der Log-Datei "PostGain normalize to : 0.97". Hiermit ist der Ton in Ordnung.


    Wie kommt das nur? Warum macht PreGain was falsch, hybridgain aber nicht?


    Danke


    akapuma

    Hallo,


    hab mal 2 Fragen zur Dynamikkompression mit Besweet:


    Es gibt 3 Algorithmen hierfür, /b=, /b2= und /b2=.


    Frage 1: Worin unterscheiden diese sich, außer im Autor, eher in der Wirkung? Oder welcher ist wofür am geeignetsten?


    Frage 2: Welche Wirkung haben die Faktoren dahinter? Gibt es da ne allgemeingültige Regel wie 3=wenig, 4=normal und 5=stark?


    Ich möchte aus AC3 Vorbis-(Stereo)-Dateien mit 64kpbs machen.


    Danke


    akapuma

    Hallo LigH,


    herzlichen Dank für Deine Antwort. Aber so leicht scheint es leider nicht zu sein.


    Ich habe aus einem Spielfilm eine 5.1-AC3-Tonspur extrahiert und spiele diese mit dem Windows Media Player 6.4 ab. Über "Datei" "Eigenschaften" "Erweitert" "AC3Filter" "Eigenschaften" komme ich an das AC3-Filter, das diesen Ton decodiert. Dort gibt es im Feld Gains (siehe Bild) die 3 Schieberegler "LFE" "Voice" und "Sourround". Diese 3 Regler sind durch das angekreuzte BSI geblockt, können also nicht verschoben werden. Die AC3Filter-Anleitung beschreibt den Regler "Voice" mit "Voice - center channel gain level (dialogue channel)". Am Bild sieht man, daß dieser etwas unter null steht, es könnten -4dB sein. Der Regler Voice scheint mir also mit der -azid-dialog-normalisation-reduction identisch zu sein. Sowohl das GAINS-Fenster als auch die BeSweet-AZID-Anleitung verwenden hierfür auch einen BSI-Wert.


    Löse ich nun den "Voice"-Regler (Kreuz darunter weg) und schiebe diesen auf minimum, ist alles gesprochene fast weg. Schiebe ich den Regler ganz hoch, ist das gesprochene gegenüber dem Rest viel zu laut. Da der Regler normalerwise auf ca. -4dB steht, wird das gesprochene also etwas leiser wiedergegeben, als wenn er auf 0 stehen würde.


    Daher denke ich, daß gesprochenes um 4dB zu laut wiedergegeben wird, wenn ich den Parameter -n nicht verwende. Also muß ich doch -azid(...-n1) nehmen, oder? Wenn sich der mit azid decodierte Ton genau so anhören soll, als wenn ich direkt AC3 höre, kann es doch nur eine richtige Lösung geben.


    Wer weiß was? Hilfe!


    Danke


    akapuma

    Hallo,


    schön, daß es jetzt hier wieder eine eigene Rubrik "Audio" gibt. Folgende Frage hatte ich zwar schonmal vor einiger Zeit gestellt, vielleicht ist sie ja nur übersehen worden. Jedenfalls gab's leider keine Antwort, aber hoffentlich klappt's ja jetzt.


    Ich möchte mit BeSweet einen AC3-Ton in einen Vorbis-Ton umwandeln und dabei den Ton normalisieren. Das gleiche Problem dürfte übrigens auch bei AC3=>MP3 auftreten.


    Normalerweise benutze ich eine PreGain-Normalisierung mit -ota( -norm 0.97 ), soweit bin ich auch damit zufrieden.


    Jetzt gibt es aber auch noch eine dialog normalisation bei azid : -azid( ....-n1 ).


    Bei einer Testcodierung habe ich folgendes festgestellt:


    mit -n1 steht folgendes in der log-Datei:
    Overall Track Gain: 6,916dB
    Dialog Normalisation: -4dB


    ohne -n1 steht folgendes in der log-Datei:
    Overall Track Gain: 2,916dB
    Dialog Normalisation: No


    Da 6,916-4=2,916 scheint es also von der Verstärkung her egal zu sein, ob ich -n1 nehme oder nicht.


    Wenn ich aber die beiden Dateien mit dem DOS-Befehl fc vergleiche, sind sie unterschiedlich. Was ist nun die bessere Lösung? Weiß jemand genau, wofür dieser Switch ist und wie dieser arbeitet?


    Danke


    akapuma

    Hallo,


    hab folgendes bei einer Testcodierung festgestellt:


    mit -n1 steht folgendes in der log-Datei:
    Overall Track Gain: 6,916dB
    Dialog Normalisation: -4dB


    ohne -n1 steht folgendes in der log-Datei:
    Overall Track Gain: 2,916dB
    Dialog Normalisation: No


    Von der Verstärkung her scheint es also egal zu sein, ob ich -n1 nehme oder nicht.


    Wenn ich aber die beiden Dateien mit dem DOS-Befehl fc vergleiche, sind sie unterschiedlich. Was ist nun die bessere Lösung?


    akapuma

    Hallo Selur,


    natürlich ist es sinnig, ein Keyframe zu behalten, wenn sich die nachfolgenden Bilder nicht stark (genug) vom Keyframe unterscheiden.


    Aber warum soll ein Film 12 Sekunden lang nur von B- und P-Frames leben, wenn es ohne höheren I-Frame-Verbrauch möglich wäre, nach 6,5 Sekunden einen neuen Keyframe zu setzen. Kann es, wenn Bilder längere Zeit nur aus B- und P-Frames generiert werden, nicht zu einem Qualitäts- oder Schärfeverlust kommen? Würden die B-Frames nicht sogar innerhalb der ersten 6,5s auf diesen I-Frame zurückreifen können?


    Im Beispiel wäre es an sich unsinnig, den I-Frame nach 12s zu setzen, 13s wäre besser. Aber irgendwo muß ja eine Grenze sein. 12s ist ja auch schon relativ viel, viele nehmen nur 10s entsprechend 250Frames bei 25fps.


    akapuma

    Hallo,


    hab mal ne Frage zu Key-Frames (I-Frames) bei XviD:


    mit Maximum I-Frame-Intervall kann ich den maximalen Abstand zweier I-Frames wählen. Nehme ich hier 300 und habe 25fps, so beträgt der Abstand 12 Sekunden.


    Jetzt habe ich beispielsweise einen Film, bei dem eine neue Szene beginnt. XviD nimmt daher einen I-Frame. Diese Szene dauert 13 Sekunden, in denen sich das Bild kaum ändert. Nach 13 Sekunden kommt eine neue Szene mit einem neuen Bild, auch hier wird ein I-Frame gesetzt. Den Höchstabstand hatte ich aber auf 12 Sekunden gesetzt.


    Frage: Wann setzt Xvid einen zusätzlichen I-Frame?


    Nach 12s, weil ich dies nach Maximum gesetzt hatte?


    Oder nach 6,5s, also in der Mitte, da dies nach meinem Verständnis eine bessere Bildqualität sowie ein leichteres Filmspulen ermöglichen würde.


    MfG


    akapuma

    Hallo,


    hab mal ne Frage zum Normalisieren des Ton's mit BeSweet.


    Normalerweise benutze ich eine PreGain-Normalisierung mit -ota( -norm 0.97 ), soweit bin ich auch damit zufrieden.


    Jetzt gibt es aber auch noch eine dialog normalisation bei azid : -azid( ....-n1 ). Weiß jemand genau, wofür dieser Switch ist und wie dieser arbeitet?


    Danke


    akapuma

    Zitat

    Original von Selur
    2. kann es sein das Du bei Psychovisual Enhanchements aktiviert hast?
    Bei Xvid sollten verschiedene Quantizer in einem Bild eigentlich nur auftreten wenn man Lumamasking aka. Adaptive Quantizer aktiviert hat. (bin mir nicht 100%ig sicher, eventuell kann aber auch GMC so einen Effekt haben)
    Cu Selur


    Nein, kein Lumamasking, kein GMC. In einem Bild treten ja bei XviD auch keine verschiedenen Quantizer auf, nur bei DivX. Dabei scheinen mir verschiedene Quantizer in einem Bild aber von der Theorie her besser zu sein.


    Dachte mir nur, verschiedene Quantizer wären auch bei XviD richtig und ich hätte was falsch gemacht.


    Gruß


    akapuma

    Hallo,


    hab mal ne Frage zu Quantizern.


    Benutzt man als Direct-Show-Filter ffdshow, so kann man dort unter "Visualizations" "Quantizer" im Bild die verwendeten Quantizer sehen. Diese stehen dort matrixförmig, also sehr viele pro Bild.


    1: Bei einem DivX-codierten Film sieht man in einem Bild an hellen, bewegten Stellen, kleine Zahlen stehen. Im gleichen Bild an dunklen, stehenden Stellen, sind große Zahlen.


    2: Bei einem XviD-codierten Film stehen aber bei jedem Bild überall die gleichen Zahlen, egal an welcher Stelle. Verschiedene Bilder haben zwar verschiedene Zahlen, aber ein Bild immer nur die gleichen!


    zu 1: So sollte es sein, gut zu komprimierende Stellen bekommen einen hohen Quantizer, schlecht zu komprimierende einen niedrigen.


    zu 2: Warum verhält sich Xvid nicht wie DivX? Es wurde definitiv das 2-pass-Verfahren gewählt, also kein konstanter Quantizer!


    Hinweis: ffdshow zeigt die Quantizer nur an, wenn als codec libavcodec (=ffdshow-Voreinstellung) gewählt wurde.


    Wer weiß was?


    akapuma

    Hallo,


    ich möchte Spielfilm-DVD's auf genau eine CD kopieren. Der Spielfilmton ist üblicherweise ein 5.1-AC3-Ton mit 48kHz Samplingrate und >>200kbps Bitrate. Wenn ich den Ton stärker komprimiere, hab ich mehr Platz für's Bild. Da ogg-vorbis besser komprimiert, nehme ich dies anstatt MP3. Da mir Stereo reicht, wird der 5.1-Ton auf Stereo gedownmixed. Nun bin ich zu dem Schluß gekommen, das eine ogg-Vorbis-Stereo-Tonspur mit 64kbps eine vollkommen ausreichende Qualität hat, deshalb nehme ich auch nicht mehr. Nun gibt es, mit den gegebenen 64kbps, 2 Möglichkeiten:


    1: Ich lasse die Samplingrate auf 48kHz.


    2: Ich downsample auf 44,1kHz.


    Und für genau diesen Fall (geringe Bitrate) bin ich zu dem Schluß gekommen, daß hier downsamplen besser ist.


    Natürlich wäre nicht downsamplen und mehr Bitrate noch besser, aber das ginge ja auf Kosten des Bild's. Und davon abgesehen: man bekommt auch mit nur 64kbps einen guten Ton hin!


    Gruß


    akapuma

    Zitat

    Original von tedgo
    Wenn man natürlich eine Tonspur - mit sagen wir mal 80kbit - codiert und beim codieren einmal eine gedownsampletene und eine nicht gedownsamplete (was für ein blödes Wort!) Tonspur erstellt, um diese miteinander zu vergleichen, sind beide natürlich gleich groß.
    tedgo


    So war es gemeint. Wenn ich eine z.B. 384kbps-AC3-6-Kanal-Tonspur in eine 64kbps-Stereo-Vorbis-Tonspur transcodiere, ist die Länge gleich, egal, ob ich eine Samplerate von 44,1 oder 48kHz nehme.



    Zitat

    Original von tedgo
    Dass die Tonspur mit 44,1kHz dabei subjektiv besser klingt, ist dabei auch kein Wunder. Eine Tonspur mit 48kHz hat einen entsprechend höheren Bitbedarf um gleichwertig zu klingen und ihre Vorteile gegenüber der 44,1kHz-Tonspur auszuspielen.
    tedgo


    Das gilt aber nur begrenzt! Nimmt man eine hohe Bitrate, klingt 48kHz besser, da ja ausreichend Bitrate zur Verfügung steht. Die große Frage ist aber, wo diese Bitratengrenze liegt. Diese Frage dürfte aber wohl nicht eindeutig zu beantworten sein.

    Zitat

    Original von LigH
    1) Downsampling bringt etwas schlechtere Qualität; aber geringerer Frequenzumfang bringt etwas optimalere Verteilung der Subbänder (bei geringeren Bitraten werden ja die Höhen gefiltert). Ich selber hab noch nie Hörtests gemacht; bei ausreichend Bitrate oder sehr gutem Codec solltest du woh bei 48 kHz bleiben, bei sehr kleinen Tonspuren eher auf 44.1 gehen, schätze ich mal. (Gegenargumente? Nur her damit!)


    Habe mal einen Filmton in's Vorbis-Format mit 64kBps transcodiert, einmal mit 44,1kHz, einmal mit 48kHz. Ich selbst habe keinen Unterschied gehört. Ein unabhängiger Hörtest meiner Frau hat allerdings ergeben, daß sich 44,1kHz besser anhört. Einem solchen schlagkräftigen Argument kann ich mich nicht widersetzen..... :D


    Das widerspricht auch nicht LigH's Post, da 64kBps ja auch ziemlich wenig ist.


    Nochmals zur Verdeutlichung: Ob man 48kHz oder 44,1kHz nimmt, hat natürlich KEINEN Einfluß auf die Dateigröße! Hierfür ist die Bitrate ausschlaggebend.


    Gruß


    akapuma

    Hallo,


    hatte Dir zu BeSweet bereits geschrieben:


    "Allerdings macht hybridgain auch eine Postgaineinstellung. Um daß zu vermeiden, hilft nur das etwas zeitaufwändigere (da 2-Pass) Pregainverfahren, also bei BeSweet -ota( -norm 0.97 ) statt -ota( -hybridgain)."


    Das gilt auch für die OggMachine. Versuche doch mal statt hybridgain "normalize to" und stelle dort 97% ein. (Steht direkt darunter). Ich persönlich halte das auf jeden Fall für besser als hybridgain!