Beiträge von Careca

    Ich hatte auch mal einen Brumm beim Überspielen vom Videorekorder auf den PC. Die Brummstörquelle versiegte, als ich den Videorekorder räumlich von meinen Receiver wegstellte. Vielleicht hast du eine andere elektronische Störquelle, die mächtig in deine Aufnahme reinbrummt. Versuch mal den Videorekorder von anderen elektronischen Geräten zu ent-"fernen". Vielleicht hilft das.


    Careca

    LigH: Komisch ohne diese Umkonvertiererei hatte der kernelbob() nicht mitgespielt, daher hatte ich den Convert-Befehl verwendet. Danach ging der Kernelbob().


    Zitat von incredible

    Sach mal, was kommt denn dabei raus???
    Du bobbst erst, .. sodann im full framerate Zustand (50fps) haust du einen deinterlacer drauf (fielddeinterlace), danach nochmal einen weiteren Deinterlacer (Kerneldeint) und am Ende ein Reinterlacing (separatefields.selectevery.weave )


    Was willst du überhaupt?
    Ein interlaced Video interlaced behandeln was sodann auch interlaced bleibt, oder möchtest du am Ende ein progressives Video raus haben?


    Du hast es schon erkannt, daß ich da in der Alchemistenküche spazieren ging und dann von jedem etwas druidenmässig in meinen Kupferkessel schüttete, umrührt ...
    ... ehrlich gesagt ich kann auf keiner deiner Fragen antworten. Ich habe immer wieder Zeilen in den Skript reingeschrieben und auskommentiert und mir alles mittel VDubMod vorangeschaut und dann das beste Resultat beibehalten (so auch mit TWEAK). Dass ich da zwei deinterlacer hintereinander gefahren hatte, fiel mir auch auf. Aber ich hatte eine optische Qualitätsverbesserung durch diese seltsame unerklärbare Kombination nach dem Bobber, so dass ich diese Kombination beibehielt. Ich vermute, es hängt mit den von mir verwendeten Parametern zusammen? Allerdings hätte ich ohne den weave-Befehl ein falsches Format erhalten, so dass ich die letzte Zeilenkombination verwendete ... gehe ich für mich jetzt rein ergebnisorientiert vor, dann war mein Alchemistengebräu auf mein Capture ein Erfolg ... als sicherlich mehr Glück als Verstand gehabt ... aber ich verstehe nicht, warum diese Deinterlace-Reihenschaltung zur Verbesserung führt ... irgendwo hatte ich von Scharfi immer wieder gelesen, dass Deinterlacen eine Kunst für sich ist und ein weites Feld zusätzlich ...
    grua: Danke für die Hilfestellung, werde mir mal das Durchlesen.

    Hi,
    Peter0815: Dieses hier ist nicht die Antwort auf deine Frage. Ich hoffe es wird sie noch wer beantworten. Ich möchte hier nur einen Erfahrungsbericht zum Thema reinstellen.


    Ich hatte mir vor paar Wochen in meinem Urlaub eine VHS-Videoafnahme ("Orfeu Negro"; ein Fim mit ruhigen und halbschnellen Szenen in Eastman-Color aus dem Jahr 1959) in XVID-avi umgewandelt.
    Das erste Ergebniss (Aufnahme mit Hufyuv-VDub und danach direkt umgewandelt in XVID) fand ich irgendwie recht unbefriedigend. Auf dem Video sah der Film irgendwie noch besser aus, als im avi-Format.


    Ich hatte mich dann durch dieses Forum durchgewühlt und mir ein neues AviSynth-Skript mit VdubMod-Skripting- und Vorschau-Unterstützung erstellt.


    Vorher hatte ich mit FluxSmooth, PeachSmoother, MipSmooth und VagueDenoiser herumexperimentiert, aber nicht das gewünschte Ergebnis erwischt. Irgendwann kam ich dann zum Noise-Filter PixieDust. Ich verglich die vorschauen mit den anderen und blieb dann bei PixieDust, weil ich meinte, das Beste beim Entrauschen erwischt zu haben.


    Irgendwie fand ich dann durch weiteres herumexperimentieren mit Deinterlacern heraus, dass durch Anwenden von Kernelbob und zwei weiteren Deinterlacern das Bild verbessert wurde.


    Das Umwandeln dauerte im XVID-2-pass-Verfahren dann geschlagene 38 Stunden (mit 2400+XP). Mit dem Skript-Entwerfen und dem Forumstudium habe ich wohl eine Woche insgesamt investiert gehabt.
    Beim Ergebnis bin ich danach aber fast hinten übergekippt: Ich sah plötzlich Details in einer Schärfe, welche in meiner vorherigen Version im Hintergund im Dunkeln verschwanden. Auch das Rauschen war weg und sowohl am SAP und am PC war ich mit dem Ergebnis zufrieden.


    Und nun das Ober-gemeine: So ganz genau habe ich nicht verstanden, was ich da gescriptet hatte und warum gerade das Deinterlacing meiner Aufnahme noch nen zusätzlichen Quali-Schub gab (den ich mir in der Voransicht von VDubMod gewann).


    Für Interessierte, der Skript steht unten.


    MfG


    Careca



    Der Skript (aufs wesentliche reduziert) :
    "[...]
    AviSource("Orfeu_Negro_org.avi",false)
    kernelbob()
    ConvertToYUY2()
    Undot()
    Tweak(hue=1.0, sat=1.1, bright=1.0, cont=0.8)
    FieldDeinterlace (full=false)
    KernelDeint(order=1, sharp=true)
    ConvertToYUY2()
    PixieDust(limit=5)
    LanczosResize(720,576,18,4,696,556)
    noisefilter()
    separatefields().selectevery(4,0,3).weave()
    [...]"

    Ja, danke, das war der entscheidene Hinweis. Ich hatte das DVD-Format und seine Auflösung vergessen. Meine Auflösungen lagen bei 732 und noch was. Alles downgesized und nun läuft es wunderprächtig.
    Danke für den Tip.


    Careca

    Ich hab da noch en zusätzliches Problem: Ich habe eine DVDs mit XVID (letzte Version) und GordianKnot (letzte Version) umgewandelt. Der ELTA spielt nur den Ton ab. Ich habe den Film vorsichtshalber erneut encoded und dann auf alle Einstellungen von XVID geachtet, die Standalone-inkompatibel sind. Wieder nichts. Ich habe dann das Video explizit mit AVISYNTH in den RGB konvertiert. Wieder nix. AutoGK jedoch gibt mir okay-Resultate auf dem ELTA. Woran kann es liegen?


    Careca

    Ich hatte das Problem ebenfalls auf meinem ELTA 8883 MPEG4.
    Als Ursache konnte ich VirtualDubMod v 1.5.10 ausmachen können. Ich habe die Datei mit VirtualDub 1.5.7 aufgemacht und dann alles als Direct Stream Copy (Audio + Video) abegspeichert. Danach lief das AVI ruckelfrei.
    Ob es wirklich das Problem war (alle meine mit VirtualDubMod encodierten ruckelten; verifiziert mit GSpot), weiss ich nicht, aber diese Pseudo-Umwandlung mit dem normalen VirtualDub half.
    Achja, mein Codec heisst XVID.


    Careca