Beiträge von fileman

    Wer (sehr) aktuelle Hardware hat, sollte sich statt Knoppix lieber Kanotix zum Probieren herunterladen - es enthält wesentlich aktuellere Treiber und Kernelversionen, ansonsten besteht es zum Teil auch aus Knoppix-Bestandteilen.

    Gleitz


    Du schreibst immer, dass du kein Fan von Paketen bist und lieber selbst compilierst. Das wird aber gerade bei SuSE (RPM-Paketsystem) früher oder später evtl. Probleme bereiten - wenn man RPM und selbstgebaute Programme zusammen verwendet.
    Besser ist es da, sich entweder das Source-RPM zu holen, oder selbst zuerst aus den Sources ein RPM-Paket zu erstellen, welches man dann mit dem Paketmanager installiert. Das kann allerdings recht kompliziert werden und bringt meines Erachtens keinerlei Vorteile, sofern man nicht selbst wirklich im Code herumschreiben will - und mal ehrlich - wer will das schon?


    Ich verwende SuSE auf meinem Laptop als Hauptbetriebssystem und kann Version 9.2 uneingeschränkt empfehlen - Version 9.1 lief auch schon recht rund, aber wenn man jetzt einsteigt, sollte man lieber gleich mit Version 9.2 anfangen.
    Pakete die SuSE nicht mitliefert, bzw. aktuellere Versionen als in der Distribution enthalten findet man auf http://packman.links2linux.de/ . Da steht unten auch immer dabei, von welchen Paketen das gewünschte Paket abhängt - die kann man dann gleich mit herunterladen.


    Ich empfehle SuSE 9.2 zu kaufen. Ich denke bis Ende des Jahres wird es auch von 9.2 wieder eine FTP-Version geben die dann für jeden frei erhältlich im Netz steht. Im Filesharing findet man auch schon jetzt die DVD-Version von 9.2, allerdings braucht man entweder einen DL-Brenner + Rohling um das Image brennen zu können, oder man muss bestimmte Pakete aus dem ISO entfernen.


    Zitat


    Suse kann ich nicht mehr empfehlen. Hatte bis jetzt immer wieder neue Probleme, es auf meinen Laptop zu installieren und produktiv zu nutzen.
    Was mich am meisten genervt hat, dass der Suse-Kernel soviele Patches von Suse hatte. Damit war es schwer einen eigenen Vanilla-Kernel zu bauen. Da dann einiges nicht mehr ging.


    Da muss ich widersprechen. Ich verwende den Vanilla-Kernel (http://www.kernel.org) Version 2.6.9 ohne Probleme. Klar gibt's ein paar Sachen die im Vanilla nicht drin sind - aber das ist nicht Schuld von SuSE, sondern von den Kernel-Entwicklern. Es ist allerdings kein Problem diese Sachen nachzuinstallieren.
    Beispielsweise verwendet SuSE submount und subfs um Wechselmedien automatisch zu erkennen und in's System einzubinden (mounten). Momentan ist submount / subfs aber nicht Teil des Vanilla-Kernels, und somit werden beim Booten Fehlermeldungen ausgegeben wenn die /etc/fstab (Dateisystemtabelle) abgearbeitet wird. Durch das installieren (compilieren, linken und installieren - hört sich schwieriger an als es ist - es sind nur drei Befehle in der Konsole) von submount + subfs (http://sourceforge.net/project…id=81174&package_id=83048) funktioniert das automatische mounten wieder.
    Zusätzliche Treiber die SuSE schon in den Kernel eingebaut hatte, müssen ebenso installiert werden, bei mir ist das beispielsweise der Treiber für das Centrino WLAN-Modul und für das eingebaute Softmodem - die Vorgehensweise ist genau gleich wie bei submount - Source herunterladen, mit drei Befehlen installieren. Danach läuft SuSE 9.2 mit dem neuen Vanilla Kernel einwandfrei und man kann ihn natürlich konfigurieren wie man möchte, nicht benötigte Dinge rauswerfen und von Neuerungen die in den SuSE-Kernel noch nicht eingeflossen sind profitieren.


    Puh... da ist jetzt schon eine halbe FAQ draus geworden ;)

    Ich denke 8 Yuan (~ 80 Cent) ist der Masse in China einfach zu teuer - wenn sie VCDs für 4 Yuan bekommen können. Vor allem da viele Chinesen in Sachen Filmen nicht unbedingt den höchsten Bildqualitätsanspruch haben.
    Rechnet man alles mit ein, sind 8 Yuan für den durchschnittlichen Chinesen wie "gefühlte" 8 Euro für den durchschnittlichen Deutschen - also nicht so billig wie uns das jetzt erscheint.
    Als ich letzten Winter dort war, hat noch niemand auch nur von EVD gesprochen. Manche wussten zwar, dass da etwas in der Mache ist, aber nichts genaues - und schon gar nirgends habe ich irgendwo auch nur einen Player oder eine Scheibe gesehen.

    Möglicherweise ist das Missverständnis entstanden, weil wir selten mit solchen Themen zu tun haben ;)


    Ich kann dir leider auch nicht weiterhelfen, aber ich denke auf Linux mailing lists / Boards oder im IRC findest du in dieser Hinsicht kompetentere Leute.


    Ich bin mir auch nicht sicher was für Unterschiede es zwischen CD- und DVD-Images gibt, oder ob es überhaupt welche gibt. Soweit ich weiß ist das Dateisystem bei beiden ISO9660 (oder UDF).

    "Hänger" gehen häufig vom IDE-Bus aus, evtl. kann auch ein anderes Gerät (Brenner, ...) sowas verursachen - am wahrscheinlichsten sind's aber die Festplatten.
    Du könntest mal alle Geräte außer der Systemplatte abhängen und dann testen ob die Hänger noch auftreten.


    Vielleicht ist auch einfach nur der PIO- anstatt dem DMA-Modus aktiv, kann evtl. auch zu kurzen Hängern führen.

    EthanoliX hat natürlich recht, von der Seite hab ich das noch gar nicht betrachtet - als ich mich zuletzt mit Analog-Capturing befasste, musste man noch in Huffyuv capturen, weil es die CPU nicht geschafft hätte, in Echtzeit MPEG2 zu komprimieren.


    Also steht wieder offen: was meinst du mit Rendern?

    Also die Framegrabber machen eigentlich nichts weiter als ein analoges Bildsignal zu komprimieren und an den PC weiterzugeben - ich denke dass du das Signal aber gar nicht in der benötigten Form aus deiner TV-Karte herausbekommst. Ich denke auch dass diese speziellen Karten eher in den Profi-Bereich gehören und "unbezahlbar" sind. Also wenn du die MPEG-Kompression der Hardware überlassen willst, solltest du dir eine TV-Karte mit MPEG-Encoder-Chip kaufen, z.B. eine WinTV PVR 350 (kostet in meinem Laden um die Ecke 165 Euro). Ich weiß allerdings nicht ob diese Karte was taugt, habe nur mal kurz nach einem Preis gesucht - solltest dich davor noch genauer informieren.

    Hallo,


    ich glaube du bringst da ein paar Sachen durcheinander.


    Eine Grafikkarte ist dazu da, Signale an den Bildschirm zu liefern. Heutzutage ist auch immer noch ein Chip mit drauf, der 3D-Beschleunigung bietet, d.h. die komplizierten Berechnungen der CPU abnimmt. Außerdem hat auch jede moderne Grafikkarte eine Beschleunigung für MPEG-Wiedergabe eingebaut - mit ganz alten Grafikkarten (>5 Jahre, denke ich) werden Filme nur ruckelnd abgespielt, weil die CPU mit dem Abspielen überlastet ist.


    Du schreibst nun aber, dass du eine Geforce TI 4200 besitzt - die unterstützt sehr wohl MPEG-Beschleunigung, das ist es also nicht was du suchst.


    Was genau du unter Rendern verstehst ist mir auch nicht klar, aber ich vermute jetzt einfach mal die Umwandlung von welchem Quellformat auch immer nach MPEG2. Diesen Job übernimmt aber niemals die Grafikkarte, sondern entweder eine zusätzliche Framegrabber-Karte oder (heutzutage üblich) die TV-Karte selbst. Allerdings steht deine Forderung "sollte auch nicht Teuer sein!" im Gegensatz zu einem MPEG-Encoder Chip auf der TV-Karte - denn die kosten auch heute noch deutlich mehr (grob geschätzt Faktor 4) als die "billigen" TV-Karten die einfach nur das Rohbild an den Rechner weitergeben.


    Aufgenommene Filme darf man nicht verkaufen, die Aufnahmen sind rechtlich nur für den Hausgebrauch gedacht.


    Zur deinem Hardware-Problem: Falls du die Möglichkeit hast, auf DVB umzusteigen könntest du eine günstige DVB-Karte kaufen - die schreibt den MPEG2-Stream der dann schon fertig aus dem Kabel / Satellit / Antenne kommt einfach auf die Festplatte und man kann ihn mit weniger rechenintensiven Maßnahmen in einen DVD-kompatiblen Stream umwandeln.
    Das gehört aber eigentlich alles in die Rubriken Capturing / DVB, vielleicht schaust du dich da einfach mal um.

    Falls ihr zur Zeit ein Notebook in der Preisklasse des ALDI-Notebooks kaufen möchtet, kauft lieber das hier:
    http://shop.mediamarkt.de/weba…eId=5000&categoryId=10001


    Ich habe den "Vorgänger" (Satellite A50-543) und bin im höchsten Maße zufrieden mit dem Gerät - sogar Linux läuft relativ anstandslos drauf was für "gute" Hardware spricht. Die Verarbeitung ist sehr gut, auch wenn ich mir ein bisschen steiferes Gehäusematerial wünschen würde - aber das Problem haben fast alle außer IBM Thinkpads.
    Die Tastatur ist hervorragend, allerding habe ich schon bessere TFTs in Notebooks gesehen (auch die Auflösung ist nur XGA) - trotzdem durchaus im Rahmen. Für den Preis gibts m. E. zur Zeit nichts besseres.


    P.S.: Die Hardware in dem ALDI-Notebook hört sich ganz gut an, auch das Gewicht ist gleich wie bei dem Toshiba - taugt also wohl schon was... aber wer hat schon gern ein schickes Notebook auf dem das Medion-Showstopper-Emblem prangt? ;)
    Wie's mit dem Service bei den beiden aussieht kann ich nicht sagen.

    Hört hört! Zumindest sind die Leute irgendwie sensibilisiert inzwischen ;) ... woran das nur liegt? ;)


    Hoffentlich geht das nicht so weiter - mir kommt's zur Zeit irgendwie ein bisschen vor als ob wir mit unseren Computer im Wilden Westen wohnen würden - jeder hat seine Waffen (Virenscanner/killer) und Zäune (Firewalls), zahlt Schutzgeld (Updates/Patches) und ist total eingeschüchtert von den wüsten Banden (Viren / Würmer) die die Runde machen und uns ausrauben (z.B. Phishing) wollen...

    Ich denke das wichtigste wäre, dass Rippraff mal ganz klar aufschreibt was er genau alles mit dem Rechner machen will. Es gibt einfach nicht die eierlegende Wollmilchsau - auch nicht bei Rechnern. Das gilt für Notebooks (schon mal daran gedacht?) noch viel mehr als für Desktops, aber auch für die.


    Ich werde von Bekannten sehr oft zu irgend welchen PC-Fragen gelöchert, häufig auch Fragen wie "kannst du mir gute Hardware empfehlen?" - ich bin mir sicher ihr kennt das alle... und ich gehe in letzter Zeit immer mehr dazu über gar nichts konkretes mehr vorzuschlagen, als vielmehr eine "Bedarfsaufnahme" mit demjenigen zu machen, und dann etwas zusammenzustellen.


    Das Thema Zukunftssicherheit das hier auch schon angesprochen wurde kann man absolut vernachlässigen - das müsste man eigentlich in den letzten Jahren gelernt haben, wenn man sich auch nur etwas mit Computern beschäftigt hat - es gibt sie einfach nicht.


    Auf das Thema Overclocking möchte ich eigentlich auch nicht weiter eingehen - wenn man die Leistungssteigerung mal prozentual betrachtet, und den Aufwand (Stabilität testen...) und oftmals Ärger (es wird Sommer; man komprimiert Filme; eins kommt zum anderen... und dann ist das System auf einmal doch nicht so stabil wie die Tests ergeben haben, man weiß aber nicht warum, weil man z.B. zeitgleich auch noch eine neue Soundkarte / Festplatte /... eingebaut hat, und es könnte ja auch daran liegen, ...) mit einrechnet, wird man schnell einsehen, dass OC eigentlich nur "just fun" ist - genau wie das "tunen" am Auto - immer unter dem Vorwand dass man ja das maximale herausholen will - aber in Wirklichkeit ist's doch nur der Spieltrieb ;)


    Zum Thema Kühlung: Mich macht der Lärm regelrecht krank, den die meisten PCs von der Stange von sich geben, und ich werde mich niemals von billigsten Lüftern und schlechten "Thermal designs" sowie sägenden Festplatten terrorisieren lassen. Ich hoffe dass diese Thematik durch die neuen BTX-Spezifikationen etwas entschärft wird, und es scheint ja auch Vernunft bei den Prozessorschmieden eingekehrt zu sein, die endlich weg von den marketingwirksamen hohen Taktraten zu weniger stromverschwendenden und damit kühleren Leistungssteigerungen übergehen. Ich habe bei meinem Rechner sehr viel Aufwand betrieben um ihn beinahe lautlos zu bekommen und deshalb schon recht früh (2001) eine Wasserkühlung eingebaut - die Wärme lässt sich durch das Medium Wasser einfach besser aus dem Gehäuse herausbringen und dann mit weniger Lärm an die Umwelt abgeben. Trotzdem kann ich niemandem eine Wasserkühlung empfehlen - der Aufwand des Einbaus und der Wartung ist sehr viel höher als bei konventioneller Luftkühlung. Dazu kommt, dass die Luftkühler immer besser werden, und man mit recht einfachen Methoden einen Rechner sehr leise bekommt. Wichtig dabei:
    Effektives Netzteil mit qualitativ hochwertigen geregelten Lüftern (zwei besser als einer), hochwertige Gehäuselüfter (hinten einer der den Netzteillüfter beim herausschaffen der Luft unterstützt, vorne einen vor dem Festplattenkäfig der die kühle Luft vorbei an den extrem wärmeempfindlichen Festplatten vorbei in's Gehäuseinnere befördert. Alle Lüfter müssen regelbar sein - notfalls die Regelung selbst einbauen (ein fester Widerstand / Poti oder einfach das Verwenden von 7V oder 5V anstatt 12V reicht meistens aus). Möglichst ein Mainboard ohne Lüfter kaufen, falls einer drauf ist, diesen durch einen großen, passiven Kühlkörper ersetzen. Die Grafikkarte macht dann meistens den größten Lärm im Rechner, wenn man wenig 3D-Leistung benötigt am besten zu passiv gekühlten greifen, allerdings sind die vom Aussterben bedroht.


    Ich unterteile jetzt mal die Nutzung eines Rechners in grobe Kategorien:


    1. Office, Adressverwaltung, ...
    2. Internet browsen, E-Mail, Instant Messaging, ...
    3. Musik abspielen
    4. Filme (DVD, MPEG4) schauen
    5. Gelegentlich Grafik/Bildbearbeitung z.B. die Bilder aus der Digicam, Scanner
    6. Entwickeln (Programmieren, Flash, etc.)
    7. Umfangreichere Bildbearbeitung (3D Rendering, hochauflösende und aus mehreren Ebenen bestehende Bilder / Grafiken bearbeiten, ...)
    8. 3D-Spiele spielen
    9. Filmmaterial verarbeiten (Analog Capturen, DVB aufzeichnen, DV-Material verarbeiten, Schneiden, Komprimieren, ...)


    Und zu diesen Kategorien nun ein paar pauschale Empfehlungen:


    1-4: Low-Cost - das billigste was man findet reicht völlig aus (am besten Komplettkiste beim Fachhändler, möglichst billig - wenn's Qualitätsprobleme gibt muss der Händler nachbessern und kann sich nicht damit herausreden, dass die Komponenten nicht zusammenpassen würden...) - (TFT-)Bildschirm und Rechner sollten ungefähr gleich viel kosten (z.B. jeweils 350-400 Euro)
    1-6: Mittleres Preissegment - lieber mehr Geld in die Peripherie (Digicam, Scanner, Tastatur, Maus, ...) stecken als sich von hohen GHz-Zahlen blenden zu lassen - preislich würde ich auf 600-800 Euro (Rechner) + 400-600 Euro (Bildschirm) kommen
    1-6: Alternativ kann ich jedem empfehlen, der seinen Rechner nur in diesen Kategorien benutzen möchte, ein Notebook anzuschaffen - das hat drei gewaltige Vorteile: Man ist mobil, es spart eine Menge Strom und um Lärmentwicklung braucht man sich nicht zu kümmern. Richtig gute (Centrino)Notebooks die für die Kategorien 1-6 völlig ausreichen gibt's zur Zeit ab 1200 Euro. Natürlich sollte man bei häufiger Benutzung noch in eine komfortable externe Tastatur und Maus investieren - aber die Kosten sind ja vernachlässigbar.
    1-9: High-End-Maschine - preislich nach oben offen, aber hier sollte man auf jeden Fall genug Speicher einplanen (>=1 GB). Die Grafikkarte wird einen sehr großen Teil des Budgets auffressen. Rechner ab 1000 Euro + Bildschirm 400-600 Euro


    Ui... das ist jetzt etwas länglich geworden - aber ich glaub ich speicher den Text mal und schick den in Zukunft an alle die mich mit oben erwähnten Fragen nerven einfach zu ;)


    Gute Nacht!