Beiträge von LigH

    Der gelbe Cinch-Video-Anschluss nennt sich "Composite". Über dieses Kabel werden Helligkeit und Farbigkeiten gemischt übertragen. Das ist qualitativ anfälliger für Störungen als eine getrennte Übertragung mit S-Video-Kabel (meist mit Hosiden-Stecker). Wenn deine Geräte also S-Video via SCART unterstützen (muss man sicherlich in einem internen Menü so einstellen), wäre das zu bevorzugen. Wenn es bei einem von beiden nicht unterstützt wird, bekommt man wahrscheinlich ein farbloses Graubild als Ergebnis.

    Die unterscheiden sich tatsächlich inhaltlich. IrfanView zeigt eine minimale Helligkeitsdifferenz an und zählt eine unterschiedliche Anzahl verschiedener Farben (das "zu dunkle" hat weniger). Mehr Unterschiede würde wahrscheinlich eine Analyse der Metadaten bringen, ich vermute mal, auch der Gammawert könnte unterschiedlich sein. Da müsste ich aber erstmal das optimale Werkzeug suchen...

    Völlig ignorieren solltest du den Blu-ray-Standard nicht, denn der AVCHD-Standard ist ihm sehr ähnlich, nur eben für elektronische Speichermedien mit FAT-Dateisystem statt für optische Scheiben mit UDF-Dateisystem. Und damit würdest du wahrscheinlich Menüs hinbekommen, die viele Blu-ray-Player mit USB-Anschluss oder gar SD-Kartenslot auch verarbeiten könnten. Oder auch PC-Mediaplayer, die Blu-ray abspielen können.

    Ja sicher kann multiAVCHD keine Matroska-Dateien verarbeiten. Deshalb ist es auch keine "Alternative zu Matroska-Menüs in Matroska-Dateien". Aber es wäre ein derzeit bereits funktionierendes System für ein Auswahlmenü zwischen mehreren Filmen. Die müssten dafür nur kompatibel zum AVCHD- bzw. Blu-ray-Standard sein, damit man das Menü in diesem Medienstandard verwenden kann.


    Wer eine Matroska-Datei als Mehr-Filme-Kontainer mit Auswahlmenü will, der muss auf andere Software als XBMC oder multiAVCHD warten.

    Einfachster Wunsch ist wohl, dass man mehrere Filme auf einem Datenträger hat und eine ansprechende Filmauswahl haben möchte, auch wenn die vielleicht erstmal noch keine detaillierte Auswahl verschiedener Audio- und Untertitelsprachen berücksichtigt.


    Bisher ist da wohl die Wahl eines interaktiven Medienportals in den Smart-TV-Apps oder auf dem PC (z.B. XBMC), die selbst relativ ansprechende Menüs erzeugt, die einfachste Lösung. Damit hat man aber keine freie Gestaltungsmöglichkeit. Das nächstbeste wäre vielleicht ein Blu-ray-Menü auf AVCHD-Medien mit Hilfe von multiAVCHD.

    Ein PC-Monitor hat im Allgemeinen eher eine lineare Gamma-Kurve, ein Röhrenfernseher dagegen eine kontrastverstärkende. Falls die Ursache des Kontrastmangels also lediglich ist, dass man am PC den standardkonformen eingeschränkten Wertebereich sieht, der nicht auf Fernsehwiedergabe umgerechnet wird, wäre das ziemlich normal.


    Des weiteren zeigt ein PC-Monitor mit progressivem Bildaufbau zwei Halbbilder gleichzeitig an, die ein Röhrenfernseher nacheinander darstellen würde. Deshalb sind Videos für die Darstellung im Fernsehen mit Röhrenfernseher auch oft interlaced, wenn sie auch mit einer Fernsehkamera aufgezeichnet wurden (oder nach einer Normwandlung neu aufgeteilt wurden).


    Ein kurzer Videoausschnitt einer ordentlich bewegten Szene wäre für die Beurteilung deiner Situation also auf jeden Fall nützlich.

    Ich glaube nicht, dass MeGUI selber Schuld ist, weil es nur eine Benutzeroberfläche ist.


    Kern der Ausführung ist AviSynth+, und das wird momentan noch erheblich weiterentwickelt. Es ist durchaus vorstellbar, dass da im Audiobereich gewisse Inkompatibilitäten mit Plugins aufgetreten sind. Dafür spräche, dass direkt an der Eingabeaufforderung mit ffmpeg ebenfalls etwas nicht klappt. Man würde den Entwicklern sicherlich helfen, wenn man das noch im Detail analysiert. Ich werde mal versuchen, so gut wie ich es hier verstanden habe, das Problem im englischen doom9-Forum zu schildern.


    Du kannst MeGUI ja vielleicht immer noch nutzen, um das Video alleine zu konvertieren und dann eine vorkonvertierte Tonspur damit zu multiplexen.


    Festzuhalten wäre vielleicht noch, dass es nicht unbedingt ein "Absturz" ist (dann würde ja ein Windows-Dialog aufpoppen, der den Prozess beenden will), sondern eher ein Festlaufen ohne Fortschritt. Das ist schon ein wesentlicher Unterschied.


    Es könnte auch sein, dass dieses Problem nur mit bestimmten AviSynth+-Versionen auftritt. Dazu könntest du versuchen, dir von gispos aus seinen github-Releases verschiedene Versionen zu installieren und in MeGUI die Verwendung der mitgelieferten DLL zu deaktivieren. Aktuell gibt es schon v3.6.2, also ist deine v3.5 nicht ganz neu.

    Ich nehme mal an, dass XMR intern einen ffmpeg-Kern hat, der vielleicht schon etwas veraltet ist. Deshalb benutzt XMR auch nicht neuere VfW-Codecs der Ut-Suite, die du installiert hast und die VDub2 zum Encodieren benutzt. Es ist also recht wahrscheinlich, dass sich mal was in der Struktur von Ut-Videostreams geändert hat (vielleicht für Multithreading nötig), was eine ältere Version des Decoders missversteht.


    Aber vielleicht kannst du ja auf XMR komplett verzichten, indem du auch in VirtualDub2 nach dem Capturing gleich dein Zielformat erzeugst. Der MP4-Kontainer verlangt aber sowohl MPEG-kompatible Videospuren als auch MPEG-kompatible Audiospuren. Du müsstest für die endgültige Encodierung also im Audio-Menü das "Full processing" aktivieren und einen Audiocodec wählen. Empfehlenswert wäre der FFmpeg AAC-Codec für MP4, je nach Anspruch und Inhalt sollte etwa 96 kbps pro Kanal meist genügen; du solltest auf jeden Fall mal testen, ab wann du Artefakte (Gurgeln und metallischer Klang) hören kannst.

    Die Installation und das Update klingen soweit korrekt.


    Das Minimal-Skript (ohne Upmix) ist eigentlich auch korrekt. Wenn da jetzt noch was schiefgeht, kann es nur ein generelles Problem mit MeGUI (bzw. einem Plugin, z.B. SuperEQ) oder ein Fehler in der WAV-Datei sein.


    Ich dachte jetzt etwa an diese Kombination:


    Hochzeitsfeier_WAV.avs

    Und dann der Aufruf in einer Batch oder direkt an der Eingabeaufforderung:

    C:\MeGUI-2913-32\tools\ffmpeg\ffmpeg.exe -i "F:\Videobearbeitung\Eigene Videos\Projekt\Hochzeitsfeier_WAV.avs" -y -acodec ac3 -ab 448k "F:\Videobearbeitung\Eigene Videos\Projekt\Hochzeitsfeier.ac3"

    sofern dieses ffmpeg auch selber AviSynth-Skripte als Input akzeptiert; wenn nicht, müsste man noch einen Pipe drum herum basteln oder ein anderes ffmpeg benutzen, das AviSynth-Skripte lesen kann.