Beiträge von goonix

    Der Aspekt Ratio wird über die Angabe des angeschlossenen Fernsehers (4:3 oder 16:9) vorgegeben.


    Ein 4:3 Menü wird immer als 4:3 dargestellt, egal ob 4:3 oder 16:9 Fernseher.


    Ein 16:9 Menü wird auf einem 16:9 Fernseher immer in 16:9 dargestellt.


    Man kann beim Player aber einstellen, ob ein 16:9 Menü auf einem 4:3 Fernseher als Letterbox oder als Pan&Scan dargestellt wird. Das funktioniert aber nur dann, wenn das Menü auch für beide Darstellungsarten vorgesehen ist. Vielfach ist beim Authoren der DVD aber nur nur eine Menüart programmiert. Ein Letterbox-Menü wird auf einem 4:3 Fernseher dann immer als Letterbox-Menü dargestellt und ein Pan&Scan-Menü immer als Pan&Scan-Menü, egal was im Player-Setup eingestellt wurde.


    Das ganze Abfragen der SPRMs kannst du dir deshalb sparen.


    Wenn du die Auswahl mit dem DVD-Player vornehmen willst, dann baue dir dein Menü eben mit beidem, Letterbox und Pan&Scan. Das Widescreen-Menü ist bei 16:9 sowieso Standard, sodass ein Menü bis zu 3 eingebaute Varianten haben kann.


    In Hollywood Produktionen werden die Menüs größtenteils als Pan&Scan ausgeführt. Das hat den Vorteil, dass so ein Menü, egal ob 4:3 oder 16:9 Fernseher, immer im Vollbild zu sehen ist.


    goonix

    BJ1


    Du hast sicherlich recht.


    Bei einer relativ einfach aufgebauten DVD ist das Neu-Authoren mit DVDLab bestimmt schneller. Ist die DVD Struktur jedoch komplex, dann hat meine Vorgehendsweise einen Vorteil, da eben nur das einzelne Menü und nicht die gesamte DVD (z.B. mehrere Untermenüs, Bonusmaterial usw.) neu gemacht werden müssen. Ich schätze meinen Zeitaufwand dafür auf so ungefähr eine halbe Stunde.


    Mich würde interessieren, was die Ursache für dein Problem war.
    Ist es das fehlende Subpicture (verursacht durch DVDLab beta) gewesen?


    goonix

    Hallo BJ1


    Habe mal ein Motion-Menü mit nur einem Button (dem Start-Button) erzeugt und geglaubt, man könne das Subpicture einfach weglassen. War ja auch garnichts zum Auswählen.


    Das Ergebnis funktionierte auf einigen DVD-Playern tadellos, aber leider nicht auf allen. Die erkannten den Button nur bei vorhandenem Subpicture.


    Ob das Subpicture wirklich fehlt kann man mit DVDSubEdit überprüfen.


    Ein fehlendes Subpicture im Nachhinein dazumuxen ist aber nicht allzu schwierig:


    Zuerst das Motion-Menü mit PgcDemux extrahieren.
    Dann ein Snapshot vom Motion-Menü in ein Grafik-Programm laden.
    Das Subpicture als neuen Layer auf den Background legen (Neu Zeichnen oder copy&paste vom Background).
    Den Subpicture-Layer als 4Bit BMP speichern.
    Das zweite Subpicture (für 16:9 Menü) durch Umrechnen (Resize) erzeugen.
    Background-Movie, Sound und beide Subpictures zusammen muxen (MuxMan).
    Mit VobBlanker das alte Menü gegen das neu gemuxte Menü austauschen.
    Zuletzt mit PgcEdit die Hotspots setzen.


    Und schon sollte das Menü wieder funktionieren.


    goonix

    Die 4 Häkchen "Next/Prev PGCN pointer to itself" in den More Settings von VobBlanker sollten nicht gesetzt sein. Das Setzen dieser Pointer mag WinDVD (und einige Desktop Player) nicht. Technisch gesehen werden die Titel dadurch not_one_sequentiell und der Schieberegler deshalb deaktiviert.


    Im Nachhinein kannst du die "Next/Prev PGCN Links" der PGCs mit PgcEdit wieder auf 0 setzen. Dann funktioniert auch der Schieber wieder.


    goonix

    Manchmal hat DVDLab Schwierigkeiten mit dem Button-Routing.
    Insbesondere bei Text-Buttons unterschiedlicher Länge kommt DVDLab oft durcheinander.


    Dann funktioniert die Anwahl zwar mit der Maus, aber nicht mit den Cursortasten der Fernbedienung.


    In solchen Fällen schalte Auto-Route aus und ziehe die Button-Routes per Hand mit den Draw Link Symbolen.


    goonix

    Das wird bei kommerziellen DVDs durch eine Zwischensequenz simuliert. Beim Drücken eines Buttons wird das Menü verlassen, also auch die gerade laufende Musik unterbrochen. In der nun folgenden Zwischensequenz läuft die gleiche Musik und wird langsam ausgeblendet. Danach folgt z.B. der Hauptfilm. Der "Trick" dabei ist, dass die Musik so komponiert ist, dass der Sprung vom Menü zur Zwischensequenz und damit die Lücke in der Musik möglichst wenig auffällt. Achte mal drauf!


    Ein echtes Fading ab genau dem Zeitpunkt des Button Drückens (ohne "Sprung") geht natürlich nicht, wie katjarella schon sagte.


    In DVDLab macht man das mit Intro/Loop/Ending-Cell. Encore kenn ich leider nicht.


    goonix

    Hi darkframe!


    Willkommen im Forum!


    Danke für deine ausführliche Erklärung.
    Sie widerspricht auch nicht meiner (sehr verkürzten) Aussage.
    Zwischen zwei Cells liegt nichts anderes als die Cellgrenze.
    Deine Formulierung ist aber eindeutig besser.


    Auch wenn seppultura sein Problem schon gelöst hat, deine Beschreibung ist bestimmt auch für andere User nützlich.


    goonix

    Hi seppultura!


    Der Layerbreak ist immer zwischen zwei Cells. Am Besten sogar zwischen zwei Kapiteln, da hier eine eventuelle kurze Unterbrechung weniger auffällt.
    Anscheinend findet PgcEdit im in Frage kommenden Bereich keine Cell-/Kapitelgrenze.
    Du solltest deshalb in diesem Bereich (ist in DVDLabPro farbig markiert) zumindest eine weitere Kapitelmarke setzen.


    PS Du hättest hierfür ruhig einen neuen Thread aufmachen können.


    goonix

    Ich verwende genau diese "watershield" Taiyos von Xmediatrade zur Zeit in meinem BenQ 1650.


    Neben einer tatsächlich wasser-/wischfesten bedruckbaren Seite, sind sie bezüglich der Schreibqualität bei 16X die besten Rohlinge, die ich jemals hatte.
    Max. PIE 10 über die ganze Fläche.


    goonix

    Hi katjarella!


    Das scheint zu funktionieren:


    ********** pre commands:
    1 if ( gprm(1) == 1 ) then { Goto line 7 }
    2 Set gprm(1) =(mov) sprm(0:Preferred menu language)
    3 Set gprm(2) =(mov) 1024
    4 if ( gprm(1) == 25701 ("de") ) then { Set gprm(2) =(mov) 2048 }
    5 if ( gprm(1) == 26226 ("fr") ) then { Set gprm(2) =(mov) 3072 }
    6 Goto line 10
    7 Set gprm(2) =(mov) sprm(1:Audio stream number)
    8 Set gprm(2) +=(add) 1
    9 Set gprm(2) *=(mul) 1024
    10 (SetHL_BTN) Set Highlighted Button =(mov) gprm(2)
    ********** post commands:
    1 Set gprm(1) =(mov) 1
    2 LinkCN Cell 1, button 4 (4096)


    Wenn der Audiostream noch nicht gesetzt wurde, dann wird die "Preferred menu language" benutzt. GPRM(1) dient dabei als Flag.


    goonix

    Wie scharfis_brain schon sagte: Das liegt eindeutig an deinem Fernsehgerät!


    Bei Geräten mit unzureichender Hochspannungs-Stabilisierung bricht diese bei einem starken Wechsel von Schwarz auf Weiß (der das Bild auf die Bildröhre zeichnende Elektronenstrahl braucht plötzlich wesentlich mehr Strom) zusammen. Durch dieses Einbrechen (temporäre Verringerung) der Hochspannung kann der Elektronenstrahl dann vom Horizontal-Magnetfeld weiter abgelenkt werden als vorher und das Bild wird an dieser Stelle breiter. Da gleichzeitig die (in deinem Fall lahme) Stabilisierung versucht nachzuregeln, wird das Bild dann nicht einfach nur breiter, sondern irgendwie krumm verzerrt.


    Gute Fernseher haben diesen Effekt nur in kleinem Ausmaß. Bei guten Röhrenmonitoren ist der Effekt fast nicht mehr zu sehen. Und LCD/Plasma Fernseher haben ihn natürlich garnicht mehr.


    Also kein anderes Authoring-Programm, sondern ein besserer Fernseher muss her! :)


    goonix

    Hi Shivamoon!


    Dieser weiche "Drop Shadow -> Glow" Effekt hat bestimmt mehrere hundert Farbabstufungen. Als Highlight stehen dir aber nur 3 verschiedene Farben oder Farbabstufungen zur Verfügung. Damit kann kein sauberer Glow-Effekt erzeugt werden.


    Du kannst den Effekt zwar mit in das Motion-Menü rendern, aber dann ist er bei allen Buttons und nicht nur bei dem "Selected Button" zu sehen. Einzige Abhilfe ist demnach ein Switched-Menü. (Katjarella hat wieder einmal recht!)


    Zu deiner Frage: Natürlich müssen auch in einem Switched-Menü alle Buttons anwählbar sein. Du brauchst für jeden "Selected Button" ein eigenes Motion-Menü, bei dem der Glow-Effekt des jeweils selektierten Buttons hineingerendert wurde. Es müssen in jedem "Teil-Menü" alle Schaltflächen vorhanden sein. Eigentliche Highlights werden aber garnicht benötigt (Invisible all). Die Buttons müssen auf "auto-activate" stehen, sodass beim Drücken auf die Pfeil-Tasten der Fernbedienung das entsprechende Motion-Menü auswählt wird. Durch Betätigen der OK Taste wird der Film dann gestartet.


    Nachteil: Am Computer wird der Glow-Effekt erst dann angezeigt, wenn du einen nicht selektierten Button anklickst und nicht schon beim "Schweben" des Cursors über dem Button. Der Film wird durch Klicken auf den bereits selektierten Button gestartet.


    Großer Nachteil: Dein Motion-Menü startet jedesmal von vorne, wenn du auf einen anderen Button wechselst.


    Ich an deiner Stelle würde auf den Glow-Effekt verzichten und besser einen dezenten weissen Unterstrich verwenden.
    Aber ausprobieren kannst du es ja mal und uns dann berichten. :)


    goonix

    Tja, hättest du gleich gesagt mit was für einem Programm du arbeitest und was du genau willst, wäre es schneller gegangen.


    Ich fasse zusammen:
    Von dir benutzte Programme:
    1. Authoring: DVDLab 1.3
    2. MPG-Konvertierung: ???
    Ziel: Motion-Filmauswahlmenü (kein Kapitelmenü)


    Habe folgendes mit DVDLab 1.3 gemacht:


    1. 4 Filme importiert und in vier unterschiedliche Movie-Windows gezogen.
    2. Menü angewählt und einen Background hineingezogen.
    3. Im Assets-Window Doppelklick auf Film 1 und dann vom Preview-Window auf das Menü gezogen.
    4. Das Gleiche mit Film 2 bis Film 4.
    5. Render Motion...
    6. Das erzeugte AVI mit TMPEnc nach menu.m2v konvertiert.
    7. menu.m2v importiert und auf das Menü gezogen.
    8. Schaltflächen und Links gesetzt.
    9. Kompilieren lassen.
    10. DVD mit Motion-Auswahl-Menü für verschiedene Filme ist fertig.


    Das funktioniert einwandfrei!
    Keine schwarzen Flächen, grüne Balken, weisse Streifen oder sonstiger Unsinn.


    Vielleicht macht dein AVI->MPG Konvertierungsprogramm Probleme!?


    goonix