Beiträge von Pro Jo

    Hallo Tom,


    dieses Thema hatten wir schon öfters. Das wurde auch schon vor Jahren, mit Goldwingfahrer geklärt. Weggeschnitten (croppen), wird da meistens nie.

    Normalerweise wird immer der untere Bildrand so weit abgedeckt, dass der Kopfumschaltbereich nicht mehr zu sehen ist.


    Abdecken funktioniert mit einem Schnittsystem, oder auch mit VDub 2, mit dem entsprechenden Filter.

    Dabei bleiben 720 x 576 Pixel erhalten, ohne, dass das Bild andere Proportionen aufweist.

    Erst danach, wenn man möchte, kann man auf 704 x 576 Pixel croppen.


    Das macht z. Bsp. für Videos auf Youtube Sinn. Hier sieht man die störenden schwarzen Streifen nicht so stark.

    4:3-Material, muss dann sowieso mit 768 x 576 Pixel ausgeben werden. Dafür gibt es Einstellungen beim Resize-Filter von VDub.

    Ich gehe von VHS-Aufnahmen aus. Das Gleiche gilt auch für digitales Mini-DV.

    Gern geschehen. Habe die Fehlermeldung einmal übersetzt.


    E-4 bedeutet: Störung im Zylinderteil.


    Dieser Fehler kann auftreten, wenn mit dem Zustand der Videokassette etwas nicht stimmt.

    Schalten Sie das Gerät aus und wieder ein, und ersetzen Sie die Videokassette.


    Dieser Rat, dürfte vermutlich nichts bringen. Besitze noch alte VHS Kassetten von BASF von 1985.

    Einige davon blockieren so stark, dass eine Wiedergabe nicht mehr möglich ist. Zum Glück, ist nichts Wichtiges darauf.


    Die Bänder ziehen sogar die Motoren, von den beiden AG-7750 nicht mehr durch.

    Alle Kassetten aus dieser Zeit, von TDK, Maxell und Fuji sind aber in Ordnung. Aber da gibt es schon Tricks, um die Bänder wieder gängig zu machen.

    Ich gehe davon aus, dass du eine Bedienungsanleitung für den Panasonic besitzt. Ja genau, die Leute dort können das besser beurteilen als wir.


    Eine Rückmeldung wäre ganz interessant.

    In Deutschland gibt es noch die Firma Geissler (Stuttgart) und den Panasonic Service Center Rendsburg (Lübeck), die auch noch professionelle AG-S-VHS-Geräte reparieren.

    In Mitteldeutschland gibt es auch noch einige Annahmestellen.


    Leider hat die Broadcastabteilung von Panasonic vor ca. 10 Jahren, die Reparaturen von professionellen Geräten nach England verlagert.

    Wenn England nicht mehr in der EU ist, bezahlt man schätzungsweise nur für den Versand der Geräte 50- bis 100 Euro.


    Sollte ein Wechsel der Kopfscheibe bevorstehen, muss man mit ca. 1.600 Euro rechnen. Nicht erschrecken.

    Im Preis enthalten ist auch die komplette Erneuerung aller wichtigen Elkos. Außerdem wird wieder das Laufwerk korrekt justiert.

    Kostenvoranschlag erstellen lassen.


    Ich schätze, dass die Andruckrolle erneuert werden muss.


    Um welchen Fehler es sich (genau) handelt, steht auf den letzten Seiten der Bedienungsanleitung (Seite 19) des Geräts beschrieben.


    Gruß Jo

    Theoretisch sollte es auch als mov mit YUV (AJA Video Systems Xena) klappen. Anscheinent mag AviSynth avi lieber.

    Ich würde das exportierte Mov von Resolve, nur als Test, mit VDub 2 (43602) zu avi mit dem Blackmagic-Codec 4:2:2 10bit (v210, No change) wandeln.


    Sehe gerade, dass bei Resolve, avi uncompressed die beste Einstellung ist. Go Pro sollte man vermeiden.

    Eine 2 TB-HDD (1 TB-SSD), wäre da sicherlich nicht schlecht. Alternativ bliebe unter dem Reiter „Avid AAF" nur der sehr gute DNxHD-4:2:2-Codec.

    ist aber auch mov. Nicht den DNxHR wählen, denn dieser ist ein reiner 4k-Codec.


    Wahnsinn, eine Farb-Finish-Software kostenlos. Das macht AviSynth nicht, schätze ich.

    Leider steht die gute Bildrauschreduktion nur in der Bezahlversion zur Verfügung. Sonst bräuchte man AviSynth gar nicht mehr.

    Bis auf die gute Entfernung von Sägezähnen, an den Bildkanten.


    Im Jahr 2002, hatte solch eine Farb-Finish-Software noch 12.000 Euro gekostet. Damals stürzte das Adobe-Schnittsystem am Tag noch 3x ab.

    Jedenfalls nach Angaben meiner Kollegen.


    BT.2100:

    Scheinbar wurde vor einiger Zeit von der EBU-Kommission BT.2100 freigegeben. Das sind 85% vom RGB-Farbraum.

    BT.2130 (90%) soll voraussichtlich erst in 2 bis 3 Jahren folgen. Allerdings nur im Profibereich. Leider gibt es dazu keine näheren Informationen.

    BT.2100 steht bereits jetzt in den Profi-Schnittprogrammen zur Verfügung.

    Komische Sache. Was soll man jetzt mit BT.2100, wenn alle Fernseher zurzeit nur BT.2020 wiedergeben?

    Ich hatte schon viele Konsumer-VHS-Rekorder von verschiedenen Herstellern, aber ein „Tonschnarren“ war da nie zu hören.

    Selbst bei einem billigen 500-DM-Rekorder von Grundig nicht.


    Dem was die Kollegen hier im Thread geschrieben haben, stimme ich zu.

    Wenn der Tonfehler nur bei fremdbespielten Bändern auftrat, dann lag es vermutlich nur an einer schlechten Qualität dieser Bänder.

    Der Panasonic-Rekorder, kann da mit Sicherheit nichts dafür.


    Man könnte sich an folgenden Leitfaden bei Eigenaufnahmen halten:

    Wurden die alten Bänder mit einem Panasonic aufgenommen, dann wieder mit einem Rekorder von Panasonic abspielen.

    Sind die Bänder mit einem JVC aufgenommen worden, dann wieder mit einem JVC-Rekorder wiedergeben.


    Das ist mein Tipp, zu einer einigermaßen gleichbleibenden Wiedergabequalität der Bänder, wie sie vom Aufnahmegerät war.

    Das hat was zu tun mit der unterschiedlichen internen Signalqualitätsverarbeitung der Elektronik (Platinen-Layout), der jeweiligen Hersteller.


    Zumindest sollte dann z. Bsp. der Unterschied zwischen zuviel oder zu wenig Farbe im Bild, nicht mehr so stark auftreten.


    Ein schnarren oder prasseln gibt es meistens nur, wenn die Hi-Fi-Audioköpfe abgenutzt sind. Oder die Spurlage stimmt nicht.

    Bei Kaufkassetten kann es vorkommen, dass der Ton schon einmal etwas dumpf klingt, das ist auch alles.


    Den Azimuth-Winkel sollte man nie verändern, da alles genormt ist. Wenn doch, dann mit einem Referenzband neu einstellen.

    Ich schätze, Du besitzt einen Samsung mit 65“. Bei Samsung-Displays mit UHD und HDR reichen die Helligkeitswerte von 300 bis 700 cd/m2 (Nits).

    Der Kontrast beträgt dabei von 4000 : 1 bis zu 6000 : 1.


    Das hilft dir zwar nicht weiter, aber es ist bestimmt interessant, diese zwei Dokumente durchzulesen.

    Allgemeine Infos zu HDR unter Warum das HDR-Chaos ein Ende nehmen muss.


    Monitorkalibrierung UHD HDR unter http://www.displaycalibration.…uhd-hdr-wcg-kalibrierung/

    Ja, da gebe ich dir recht, dann würde ich das auch nicht machen. Aber den Support brauchst Du ja nicht mehr, nur Win. 7 beim Booten auswählen.

    Der Support läuft sowieso aus. Man sollte halt nicht ins Internet, wegen der fehlenden Sicherheitsupdates.


    Das war nur ein Vorschlag, wenn Du unbedingt bei ArcSoft bleiben willst.

    eac3to kann das vermutlich nicht sein, denn die Software läuft auch unter Win. 10. Aber vielleicht findest Du den Fehler.

    Hallo Lapje,

    meines Wissens nach, wurde der Systemupdate-Support für Win. 7 bis März 2023 ausgedehnt, da laut Microsoft noch viele Firmen Win. 7 benutzen.

    Aber die Zeit für Win. 10, kommt ja sowieso einmal.


    Das TotalMedia Theatre 6, wird laut Hersteller seit 2014 nicht mehr weiterentwickelt, und läuft nur bis Win. 8.1.

    Kann man auch nicht mehr registrieren lassen.


    Ich weiß jetzt nicht, ob Du folgenden Schritt bei Win. 10 ausgeführt hast.

    Unter C:\Windows\System32\drivers\ArcCtrl.sys, die ArcCtrl.sys-Datei löschen. Zur Vorsorge, kannst Du die ArcCtrl.sys-Datei auf D: oder USB-Stick speichern.


    Eine Priorität, bei denen man einen bevorzugten Codec auswählen kann, sehe ich bei Win. 10 nicht (Gerätemanager).

    Eventuell könnte der MPC-HC-Softwareplayer dafür besser geeignet sein, gebe aber keine Garantie darauf.

    Ansonsten braucht man ein anderes Codec-Pack (DTS/ac3).


    Du kannst ja einmal im MPC-HC-Player ausprobieren, ob Du unter „external filter", den ArcSoft-DTS-Codec einbinden kannst.

    Dann die Priorität auf "1“ setzen. Sollte das nicht funktionieren, dann ist das eben Pech.


    Wenn Du diese alte Konfiguration unbedingt behalten möchtest, sehe ich nur eine Möglichkeit, diese zu erhalten.

    Parallel zu Win. 7, Win. 10 installieren. Beim Bootvorgang hat man dann die Auswahl, entweder Win. 7 oder Win. 10 zu starten. Umgekehrt geht es nicht.


    Gruß Jo

    Ich bin zwar kein Videoformat-Profi, ich kann zu diesen Themen hier nur meine persönliche Meinung schreiben.


    Zu C:

    Ja, selbstverständlich werden HD-Blu-rays (ITU-R Rec. 709) anders gemastert. Bei HD fehlt ja das „HDR-Farbmanagement“.

    Es macht keinen Sinn, bei UHD HDR, die HDR-Parameter (ITU-R Rec. 2020) zu entfernen, sonst wäre es ja nur UHD.

    Dann fiele auch ein Teil, der besseren Bildqualität weg.


    Theoretisch müsste man den UHD-HDR-Stream mit einer Schnittsoftware nachbearbeiten. Ein 1080-Projekt anlegen.

    Bei 1080, saufen vermutlich die meisten Farben ab und die Helligkeit und der Kontrast stimmen nicht. Das muss alles korrigiert werden.

    Dazu braucht an erst einmal einen kalibrierten Monitor, dann eine Finish-Farbkorrektur-Software, wie z. Bsp. DaVinci Resolve, Baselight oder Avid Symphony.


    Ob Adobe so ein Tool anbietet, weiß ich nicht. Aber das würde Tausende von Euro kosten, und fällt somit weg.

    Mit einem normalen Farbkorrektur-Programm, ist das nicht zu machen. Ein Problem, könnten die Metadaten sein.

    Außerdem kämen noch Kosten, für ein Training des jeweiligen Programms hinzu. Das kann man vergessen.


    Zu D:

    Mir ist nicht bekannt, dass es HD 1080 (BT.709) mit HDR (BT.2020) gibt. Das unterstützt kein Encoder.


    Zu E:

    Ich selbst, habe das noch nicht so ausprobiert, aber theoretisch müsste CRF20 bei x265 eine gute Bildqualität bieten.

    Man könnte vielleicht sogar CRF21 oder CRF22 einstellen, da x265 eine um 50% bessere Bildqualität aufweist, als x264.


    Zu H:

    Ja, es ist möglich aus Dolby Vision HDR10+ zu machen, da Dolby Vision abwärtskompatibel zu HDR10+ ist. Beide Systeme arbeiten ja mit BT.2020.

    Ein kostenloser Encoder wird allerdings die Möglichkeit nicht bieten, dies zu wandeln, denn Dolby verlangt hierzu hohe Lizenzgebühren.

    HDR ist ja lizenzfrei.


    Das machen meines Wissens nach nur Industrie-Encoder für 10.000 Euro, wie z. Bsp. die Encoder von Cambria- oder Telestream.

    Vergiss es.


    Zu G:

    Die Radeon RX580 ist eine gute Grafikkarte. Bei 4- oder 8 GB, kannste ja einmal die CUDA-Funktion ausprobieren, ob dadurch schneller codiert wird.

    Die 10 Bit Farbtiefe, müsste in den Einstellungen des Codecs zu finden sein. Technisch sollte die RX580 auch 10 Bit ausgeben.

    Aber ob dein Encoder 10 Bit unterstützt, weiß ich nicht. Mein Encoder bietet 10 Bit bis 8 Bit Dithering.

    Ja, bei VDub2 ist das etwas versteckt, ist aber existent.

    Dazu wählt man den oberen Reiter Video / Compression. Jetzt klickt man auf den gewünschten Codec, und danach auf „Pixel Format".

    Erst dann erscheinen die verschiedenen Farbsampler. Ist zusätzlich „Configure" verfügbar, dann kann man dort die gewollten Werte eintragen.


    Bei der Blackmagic Shuttle, nimmt man selbstverständlich den „Blackmagic 8/10 bit 4:2:2 Codec (10 bit, v210)". Für UYVY wählt man am besten „No change". Man kann aber auch das Pixel Format auf RGB24- oder RGBA32 einstellen. Es bleibt aber trotzdem UYVY erhalten.

    Andere Einstellungen akzeptiert VDud 2 nicht und stoppt. RGBA 32 braucht man nicht, da VHS keinen Alphakanal hat.

    Klar, bei anderen Codecs muss man ausprobieren.


    Gut ist jetzt, dass VDub 2 gleich anzeigt, welche Einstellungen funktionieren und welche nicht.


    Gruß Jo

    Hallo,


    es wurde aber mit 720 x 576 Pixel gecaptured, oder? Diese 320 x 240 erscheinen eigentlich nur, wenn kein Videofile in VDub geladen wurde.

    Außerdem sollten 25 fps angezeigt werden. Es sei denn, es ist NTSC-Material mit 30 fps. Das erkennt aber VDub automatisch.


    RGB32 ist auch falsch, es ist bei SD immer YUV (601) oder andere verwandte Farbmodelle wie UYVY und YUY2.

    Die Voreinstellung bei VDub mit -7 Pixeln, muss man je nach dem Pixelversatz des aufgenommenen Videos so korrigieren, dass der Farbversatz genau mit der Bildkontur übereinstimmt. Das sind in der Praxis meistens -1 bis -3 Pixel. Ganz selten kommen +1 und +2 Pixelversatz vor.


    Da dein VHS-Material sicherlich Bildrauschen aufweist, würde ich noch den „temporal smoother-Filter" hinzufügen.

    Die Stärke der Bildrauschunterdrückung bleibt dir überlassen. Es müsste ein Wert von 3 oder 4 genügen.


    Sollte dein VHS-Videostream in VDub RGB32 anzeigen, dann unbedingt als Erstes den Filter „RGB convert" mit BT.601 auswählen.

    Besser wäre es gewesen, wenn man gleich mit einem YUV-Codec gecaptured hätte.


    Gruß Jo

    Ja genau, das sehe ich auch so.

    Wir können nicht hellsehen, das ist schon klar. Aber wenn unter Video 720 x 576 Pixel stehen, dann gehe ich von SD-Material aus.

    Mich wundert nur der Scantyp mit progressiv. Gut, heutzutage mit den modernen Fernsehern, kann man SD-Videos durchaus deintelacen.

    Ich meine damit, man sollte dann auch wirklich deinterlacen und nicht einfach 25i mit einem 25p-Codec erstellen.


    Außerdem deuten 8,39 Gbyte auf eine DVD-9 hin. Ein Authoringprogramm, könnte wahrscheinlich den AVC-Codec zu der erforderlichen MPEG-2-Datei (VOB) umwandeln. 8,39 GByte auf einer 25 GByte-Blu-ray, das wäre ja Blödsinn.

    Woher die Bezeichnung Matroska kommt, das ist mir schon klar. Ja, das ist auch klar, dass sich mit jeder weiteren Generation die Bildqualität verschlechtert. Das weiß ich nur zu genau, z. Bsp. von einer 3. Kopie eines VHS-Signals.

    Das kann man normalerweise nicht mehr anschauen, aber viele Leute damals störte das trotzdem nicht.

    Da hatten schlechte Camcorder eine Auflösung von nur 2 MHz.


    Aufnahmemedium:

    Da beim ersten Bild Pixel zu sehen sind, vermute ich, dass die Festplatte am Anfang des heruntergezogenen Blu-ray-Streams, einen Hauch Verzögerung hatte. Oder es ist Pfusch von tschechischen Produktionsstätten.

    Es war ja nur eine Vermutung von mir, dass eventuell die HDD zu langsam anlief. Es sei denn, Matt zog den Ausschnitt auf SSD.

    Aber das war nicht das Problem.


    Es gibt auch Leute, die einen AVC-Stream von 12.000 Kbps nochmals auf 8.000 Kbps reduzieren.

    Von einer Qualitäts-Verschlechterung, sieht da niemand etwas. Für mich wäre das nichts.

    Die genannte Bitrateneinstellung war von mir nur eine Empfehlung. Ich persönlich nehme immer „slow".

    Ich kann jetzt nur über Bitrateneinstellungen von MPEG-2-Material schreiben, bei AVCHD ist es etwas anders.


    Die Bitrate ist ja immer ein Kompromiss zwischen Bild- und Audio-Qualität, Laufzeit des Films und der verfügbaren Speicherkapazität des Speichermediums. Dabei richte ich mich nach den Empfehlungen von Koch Media GmbH (München).

    Das Media-Studio erstellt z. Bsp. Filme wie "Die Zwei" auf DVD oder Blu-ray.


    Koch Media empfiehlt z. Bsp. bei einer mittleren Datenrate von 5000 Kbps, dass man immer nach unten und oben 1500 Kbps "Luft" lässt, dass bei VBR der Encoder genügend Spielraum hat. Darüber stand sogar einmal ein Bericht im c't-Magazin. Das müsste 2003 oder 2004 gewesen sein.


    In der Praxis sieht das so aus, bei 1 Std. Spieldauer bei DVD:

    Unterste Bitrate: 6500 Kbps

    Mittleser Bitrate: 8000 Kbps

    Höchste Bitrate: 9500 Kbps

    Das wären die Bitraten, bei denen man eine sehr gute Qualität bei DVD hat, laut Koch Media.


    Eine unterste Bitrate von 6500 Kbps erzeugt immer Diskussionen, ob das überhaupt sinnvoll ist.

    Denn eine schwarze Bildfläche hat theoretisch immer 0 Kbps. Ich bin der Meinung, dass es hier auch reicht 2000 Kbps einzutragen.


    Warum 5170 Kbps?

    Meiner Meinung nach ist das die bessere Einstellung, als genau 5000 Kbps.

    Bei 5000 Kbps tümpelt erfahrungsgemäß die Bitrate immer zwischen 4900 und leicht über 5000 Kbps herum.

    Dass 5000 Kbps nicht unterschritten werden, deshalb die 5170 Kbps.


    Meine Einstellungen bei 2 Std. Spieldauer bei DVD:

    Unterste Bitrate: 2000 Kbps

    Mittleser Bitrate: 5170 Kbps

    Höchste Bitrate: 9300 Kbps


    So einen Bitratenrechner hatte ich auch einmal. Da hatte ich 3x den gleichen Stream auslesen lassen, und erhielt jedesmal andere Bitratenwerte.

    Wie sind deine Empfehlungen, LigH?

    Zum Thema MKV kann ich nur soviel schreiben, was man von Edit-Profis hört. Da gab es auch Schwierigkeiten mit MKV.

    Vermutlich wollten die Profis Codecs von Sony und Canon, die ja bekanntlich auch nicht immer konform sind, mit MKV erstellen.

    Jedenfalls waren die Streams mit MKV, zu einigen Schnittprogrammen nicht kompatibel.


    Streams wurden gar nicht erst importiert oder geöffnet, aber mit MOV oder AVI schon. Scheinbar unterstützen die Amis (Schnittsoftware) den Russen-Kontainer nicht so, wie es sein soll.


    Technisch ist MKV besser als MOV, das ist richtig. Das mit dem Störsignal liest sich komisch, stimmt, aber ein Kontainer muss ja auch programmiert werden. Ich glaube nicht, dass MKV keine Programmierfehler aufweist.

    Wenn dann noch ein fehlerhaftes File dazukommt, wird das halt auch so im Kontainer gespeichert.

    Bei mir zeigt das originale AVC-File eine Bitrate von 18148 Kbps an.

    Wenn genau diese Bitrate wieder eingegeben wird, müsste die Bildqualität theoretisch gleich sein, wie die des originalen Streams. Vermute ich einmal.


    Beim ersten Bild sehe ich auch viele Pixel, als 2 Streifen im ersten und zweiten Drittel.

    Sieht aus, als wenn dein Aufnahmemedium nicht schnell genug reagiert hat.

    Hatte ich auch einmal, als ich DV-Material auf einer lngsamen Festplatte aufgezeichnet habe. Bei dir liegt das vermutlich an anderer Stelle.

    Was das soll, das werden dir nur Softwareentwickler schreiben können.

    Hi,


    diese 2 Reframes kann man im Encoder manuell einstellen. Es können sogar bis zu 5 Reframes sein.

    Dazu muss man in den Encoder-Parametern "I-Frame und P-Frame" auswählen.

    Wieviele Zwischenbilder man braucht, hängt von der Qualität vom Quellmaterial ab. Normalerweise sind es 3 Reframes.

    Die Zwischenbilder dienen dazu, dass schnelle Bewegungen flüssiger wiedergegeben werden.


    Die Profis verwenden nur I-Frames. Dadurch wird zwar die Dateigröße erhöht, bieten aber die beste Bildqualität.


    2 Fragen: Was willst Du eigentlich erstellen?

    Einen Stream oder eine Dual-Layer-DVD?


    Für einen MP4-Stream (SD-Material) sind deine Einstellungen in Ordnung. Weil hier progressiv steht, wurde das SD-Material vorher deinterlaced?

    Wenn nicht, ist das falsch.


    Die Datenrate für VHS-Videos ist in Ordnung, Aber bei DV-Material zu niedrig. Da sollten es um die 9000 Kbps (MP4) sein.


    Für mich sieht es aber so aus, als wenn das eine DVD-9 werden soll. Dafür sprechen die 8,39 GByte. Wenn das so ist, ist der MP4-Kontainer falsch.

    Dazu braucht man MPEG-2 (VOB). Als Scantyp sollte man interlace nehmen. Mit fast 4 Stunden und 5000 Kbps, kommt man da nicht mehr hin.


    Du wirst auf ca. 4000 Kbps heruntergehen müssen. Dann gibt es aber bei schnellen Bewegungen viele sichtbare Pixel.

    Ich würde die 4 Stunden auf 2 DVD-5 (4,7 GByte) mit 5170 Kbps aufteilen.


    Gruß Jo

    Habe bei dem Test-File widersprüchliche Infos, in Bezug von interlaced und progressive.

    Mediainfo zeigt TFF und mein Authoringprogramm BFF an. Da ich aber keine Interlacekonturen sehe, tippe ich auf progressive.


    Es scheint so, als ob der MKV-Kontainer ein Störsignal im Y-Signal erzeugt. Ich würde es einmal mit einem MOV-Kontainer versuchen.

    MOV unterstützt Audio bis DD 7.1.


    Ich habe dein Test-File, mit meinem Encoder noch einmal dekodiert. Jetzt bewegt sich auch der Indikator für die Zeitdauer des Videoswieder.

    Und das bei allen Softwareplayern. Habe auch die Keyframes mit 1 Schlüsselbild nach allen 25 Bildern, neu berechnen lassen.


    Ob der Fehler damit behoben ist, kannst Du ja einmal testen. Besser bringe ich das momentan auch nicht hin.

    Aber die Software TS-Doctor von unserem Kollegen Schotenhüter, stellt die meisten nicht kompatiblen Streams, wieder zu kompatiblen Files her.


    Da Mediainfo interlace anzeigt, habe ich das File als 25i erstellt. In 25p, liegt mir der Stream auch vor.


    Hier der Downloadlink:

    test__avc_TFF_25i.avc


    Gruß Jo

    Hallo dendra33,


    die kleine Wartezeit macht mir nichts aus, denn wir alle haben ja noch ein anderes Leben, nicht nur in Technikforen.

    Ja, capture erst die Super 8-Filme so, wie du meinst. So wie ich das sehe, ist bei deinen Super 8-Aufnahmen die Bildqualität zweitrangig.


    Ich besitze noch VHS-Bänder (BASF E 180 Chromdioxid Super HG Hi-Fi) von 1985, trotzdem aber sind Bild und Ton einwandfrei.

    Der Trackingzeiger schlägt bei den AG-Geräten noch bis 3,5 aus. Das wundert mich auch, da es heißt, der Videopegel nimmt pro Jahr um 0,5 dB ab. Theoretisch sollte bei den alten Bändern, schon lange kein Bild mehr zu sehen sein.


    Einen TBC Enhancer besitze ich nicht. Mir ist aber kein TBC (Amateurbereich) bekannt, mit dem man pixelweise den Farbversatz korrigieren kann.

    Meistens sind das aber nur regelbar 2x +- 70 ns, bei Einzelgeräten.


    Wenn du möchtest, dann kannst du dich ja wieder einmal melden, wie deine Sache gelaufen ist.

    Als Blu-ray liegt der Film Kopfgeld in 16:9, 5.1, und mit 121 Min. vor. Ungeschnitten sind es 139 Minuten. Auf DVD dauert der Film nur 116 Minuten.


    Kopfgeld


    Alamo - Extended Cut (Laufzeit 3:22:38).

    Bei einem amerikanischen Shop, gibt es Alamo leider nur als DVD mit 202 Min. Laufzeit, aber mit AC-3, nur in englisch.


    Zitat von der Homepage:

    Diese spezielle restaurierte Edition sollte eine technisch bessere Blu-ray-Veröffentlichung werden;

    Vor kurzem wurde jedoch bekannt gegeben, dass alle Pläne für eine restaurierte Blu-ray-Disc-Edition aufgrund von Materialverschlechterung zurückgestellt wurden. Dieses AC3 Dolby Digital-Set wird auf unbestimmte Zeit die Referenzversion auf DVD bleiben.


    Da besitzt du wirklich zwei Filmschätze in LD-Topqualität. Kann ich verstehen, dass du die beiden Filme retten willst.


    Übrigens:

    Deine Capture-Karten zeichnen über HDMI nur Stereosignale auf, da das HDMI-Interface intern nur 2 Kanäle verarbeitet.

    Meine BM-Capture-Karte mit HDMI bietet auch nur stereo an, und die kostete 900 Euro.

    Wenn man echten 5.1, oder 7.1-Ton aufzeichnen möchte, dann sind dazu Break-out-Boxen erforderlich, die aber um die 2.500 Euro kosten.


    Die Intensity Shuttle von Blackmagic hat über HDMI, 8 Audiokanäle. Kostet allerdings 215 Euro.

    Ob das auch wirklich funktioniert mit 5.1-Ton, weiß ich leider nicht, das muss man ausprobieren.

    Aber es ist ja S/PDIF gewünscht (direkt vom RF-Dekoder mit einem Y/C (LD) -S/PDIF-Extrator zur C-Karte).


    Intensity Shuttle USB 3.0


    Ansonsten müsste man über einen S/PDIF-Anschluss über das PC-Mainboard, mit einem Software-Player streamen.

    Das Bild dann extra mit einer Capture-Karte einspielen, und anschließend mit dem Bild synchronisieren.

    Aber Vorsicht, es gibt S/PDIF-Eingänge, die nur stereo verarbeiten. Alles nachzulesen in der Betriebsanleitung.


    Sollte das dann immer noch nicht funktionieren, haben die Laser-Discs einen Kopierschutz. Klar, deine LDs haben NTSC.

    Hallo McLean,


    danke für deinen originellen Schlusssatz. Du hast ja Humor.

    Es bliebe nur, die Festplatte auf der ffmeg installiert ist, zu erschießen. Aus Sicht des Wilden Westens. Kleiner Scherz. 


    Da musst du wohl oder übel mit einem anderen kostenlosen Software-Encoder, die gewünschte MPEG-2-Datei erstellen.

    Der HCEnc wurde ja bereits genannt. LigH hat das alles schon vorbildlich erklärt.


    Wenn du unbedingt ffmpeg willst:

    Teste einmal mit einer minimalen Bitrate von 5000 kbps, was eigentlich Quatsch ist.

    Theoretisch läge dann die mittlere Bitrate bei ca. 7,500 kbps. 75 bis 80 Minuten Film mit Ton, müssten da problemlos auf eine DVD passen.

    4155 kbps mit 3,6 GB, irritiert mich etwas. Das hängt vermutlich mit den 9412 kbps zusammen.


    Audio mit 192 kbps, nach DVD-Spezifikationen erstellen.


    Gruß

    Jo