Beiträge von Pro Jo

    Deinen ersten Satz lasse ich einmal so stehen. Ich habe das so verstanden, dass der Sony DSR 80 einen internen TBC hat.

    Aber egal, das bringt jetzt nichts, sich damit weiter zu beschäftigen.


    Meine Ratschläge sind gern geschehen.


    Schade, dass du mit dem AG ein schlechtes Gerät erwischt hast. Solche Produkte muss man immer, wenn möglich, aus erster Hand kaufen.

    2010 hatte man vielleicht noch die Chance, ein einigermaßen gut erhaltenes Gerät zu erwerben. Das selbstverständlich auch immer seinen Preis hat.

    Für 300 € ist da nichts zu machen, das sollte klar sein.


    Ja, das hat auch berufliche Gründe. Ich besitze ein professionelles Videoschnitt-Studio. Angefangen habe ich aber auch als Amateur in Bezug auf Video.

    Das war im Dezember 1982 zunächst mit Video2000. VHS folgte dann 1985.

    Die professionelle Bearbeitung war ab 1993 mit den ersten AG-7750-Geräten und einem guten Bildmischer (Panasonic WJ-MX 50).


    Später folgten dann noch weitere professionelle Maschinen und Zusatz-Geräte.

    Darunter waren und sind noch professionelle DVCPRO-Maschinen, die sehr teuer waren.

    Da kann ich heute noch MiniDV-, DV-, DVCAM und DVCPRO-Bänder abspielen.


    1983 gab es noch keine AV-Kabel, jedenfalls nicht für europäische Geräte mit DIN-Anschlüssen.

    Meine Arbeitskollegen und ich kopierten damals noch mit einem normalen Antennen-Kabel. Da hatte man mindestens 40% Bildrauschen.

    Das störte zu dieser Zeit niemanden.


    Zuvor 1971 hatte ich das Hobby Hi-Fi.

    Ich besaß 1971 die erste Quadrophonie-Anlage in Deutschland. Jedenfalls sagte das damals der Großhändler für Europa, meinem Hi-Fi-Händler.

    Hatte die Anlage aber schon 1970 bestellt. Leider war der SQ-Matrix-Chip noch nicht richtig funktionsfähig, daher bekam ich die Anlage erst 1971.


    Bei SQ reichten 2 Kanäle in der Schallplatte aus. Bei dem technisch besseren CD-4 waren 4 Kanäle in der Schallplatte.

    Das weiß heutzutage fast kein Mensch mehr. Dolby Digital 5.1 folgte erst in den 90er Jahren.


    Den ersten verfügbaren S-VHS-Rekorder (Telefunken A1200) in Deutschland, hatte ich mir auch im Dezember 1988 gekauft.

    Da lagen noch 5 Stück S-VHS-Bänder von SABA bei. Das sind eben Erfahrungen aus 50 Jahren Multimedia.

    Jetzt bin ich schon sehr überrascht, dass der Sony DSR 80 einen internen TBC haben soll.

    Ich sehe am Gerät keinen TBC-Schalter, und in der Bedienungsanleitung steht auch nichts darüber geschrieben.


    Die Sache ist ganz einfach:

    Digitale DV-Geräte allgemein haben keinen TBC, da sich die Kopfscheibe mit 9.000 Umdrehungen pro Minute dreht.

    VHS-Geräte dagegen nur mit 1.200 upm.


    Was Sony meint ist ein „D-sub 15-pin, for connection of TBC remote controller“. An dieser Buchse kann ein externer Studio-TBC angeschlossen werden. Dieser ist aber nur optional erhältlich und kostet zusätzlich Geld, ist ja klar.

    Das ist z. Bsp. dafür gedacht, wenn man von einem S-VHS-Rekorder zu dem DSR 80 überspielen möchte, dann kann man vorher mit einem TBC das analoge Bildsignal des S-VHS-Rekorders stabilisieren.


    Dieser REF. VIDEO IN-BNC-Anschluss war damals für Videobildmischer gedacht, bei dem z. Bsp. Bildeffekte ohne Ruckeln möglich waren.

    Das gibt es heutzutage nicht mehr, alleine die Verkabelung würde vermutlich auch einen engagierten Amateur stundenlang beschäftigen.

    Das alles übernimmt jetzt die Videoschnittsoftware.


    Was du gefunden hast, ist nur die allgemeine Erklärung für die Referenz-Signale, so wie man diese damals im Profi-Bereich angeschlossen hat.

    Außerdem ist der DSR 80 nur für NTSC (120V), für Deutschland braucht man den DSR 80P (230V), P steht für PAL.

    DV-, DVCAM- und DVCPRO-Maschinen haben keinen internen TBC.

    Bogilein wollte dir nur den Sinn einer guten Bildkorrektur erklären. Dazu nannte er seiner Erfahrung nach, gute Rekorder zum capturen.

    Dass die Profi-Rekorder nur mit Standard-Geschwindigkeit wiedergeben, ist auch richtig.

    Ich hatte auch einige Kunden, die im LP-Modus einige Bänder aufnahmen.


    Bei S-VHS ging die Bildqualität gerade noch, aber VHS-Aufnahmen waren fast nicht mehr ansehbar. Das Farbrauschen war nicht mehr akzeptabel.

    Zum Glück hast du keine LP-Aufnahmen.


    Zuverlässige Zuspieler, das möchten wir alle gerne.

    Man kann aber nach 30 Jahren und aus 2. - oder 3. Hand nicht erwarten, dass diese Geräte noch einwandfrei funktionieren.

    Dein Auto musst du auch reparieren lassen, wenn ein Problem auftreten sollte.


    Du kannst ruhig fragen, das ist kein Problem, deswegen gibt es dieses Forum und andere. Von der Bandsorte her, ist jede Kassette geeignet.

    Nur gab es schlechtere und gute Bänder.

    Die guten PRO-Bänder mit z. Bsp. 4fach höherer Partikeldichte kosteten 30 DM und Standard-Bänder um die 6,90 DM.

    Die 30 DM-Bänder waren eben 1 Kopiergeneration besser, als die normalen Kassetten.

    Die Leute sahen auch ein Bild von einem Band, das nur 6,90 DM kostete. Wozu dann 30 DM bezahlen ?


    Das man den richtigen Zuspieler für ein Band braucht, das ist ein anderes Thema.


    Interessant, möchtest du keinen Profi-Rekorder mehr ? Eine größere Reparatur kann auch bei Konsumer-Rekordern vorkommen.

    Es kommt immer auf die Pflege des Geräts an, die der Vorbesitzer leistete oder auch nicht. Oder willst du einen JVC-Konsumer ?


    Bogilein hat ja schon den richtigen Link zu diesem Thema genannt. In diesem Thread wurde auch der TBC-Enhancer erwähnt.

    Möchtest du lieber den Panasonic DMR-ES10 ? Du solltest dich bald entscheiden, denn die Geräte und die Bänder werden immer älter.


    Hallo Bogilein,


    ja, das ist der falsche Thread, das ist für Amateure zu technisch. Ein AG-7650 müsste damals um die 18.000 DM gekostet haben.

    Der Player hatte keine Aufnahmeeinheit, darum war dieser leicht günstiger. Meine vollbestückten AG-7750 kosteten 1993 jeweils 20.000 DM.

    Die Timecode-Platine kam bei normal bestückten AGs noch extra hinzu. Auf jeden Fall müsste ein AG-7650 preislich etwas unter dem AG-7750 liegen.

    Ich lese gerade im Katalog von 1994, die TC-Platine war eine Option, kam noch preislich hinzu, wenn man das wollte.

    Damals brauchte man die TC-Platine, sonst konnte man nicht bildgenau schneiden.


    Videopegel:

    Wenn ich den internen TBC einschalte, und am Drehknopf nach links oder nach rechts drehe, dann wird das Bild heller oder dunkler.

    Jedenfalls funktionierte das noch letzte Woche.


    Wenn du das mit dem Problem von dem Videolevel schreibst, dann glaube ich dir das schon. Das kann alles vorkommen.

    Dass du irgendetwas falsch eingestellt hast, glaube ich nicht, du kannst nicht mehr machen, als drehen.


    Ja, das mit dem Test-Tape, würde mich auch interessieren. Wir könnten uns im privaten Bereich des Forums treffen und Infos austauschen.


    Helligkeitslevel:

    Seitdem ich die Avid-Schnittsoftware besitze, regle ich am Wiedergabe-Rekorder keine Bildsignale mehr.

    So machte man das vor 20- oder 30 Jahren, als es noch fast keine Videosoftware gab.


    Das Bild justiere ich nur mit dem integrierten Farbkorrektur-Tool, das eine Finish-Farbkorrektur (Symphony Option) bietet. Da habe ich 100% Gain.

    Das muss man aber auch je nach Bildsequenz einstellen. Es gibt ja viele Helligkeitseinstellungen. Helligkeit, Kontrast, Gain, Gamma und Setup.

    Da kann ich sogar den Bildhintergrund heller oder dunkler machen.


    Um diese Werte richtg zu justieren, braucht man selbstverständlich einige Mess-Tools dazu, die das anzeigen. Nur Waveform reicht da nicht aus.

    Was du für Edius brauchen könntest, wäre Baselight. Das ist eine Finish-Farbkorrektursoftware, die es auch als Plugin für Edius und eigenständig gibt.

    Ob diese auch bei Edius X funktioniert, kann ich nicht sagen. Kostet allerdings 830 Euro. Diese Software hast du aber dein ganzes Leben lang.

    Hallo Bogilein,


    dass der interne TBC des AG-7750, das Bild nicht stabilisieren konnte, ist mir ein Rätsel.

    Das ist ein Profi-Vollbild-TBC, der den Jitter auf 0ms senkt, mehr geht nicht. Auch der Video-Level bei eingeschaltetem TBC sollte reagieren.

    Meiner Meinung nach, arbeitete da die TBC-Elektronik nicht korrekt. Äußerlich war der 7750 vielleicht im guten Zustand, aber bestimmt nicht technisch.


    Ein technisch korrekt arbeitender 7750, kostet vermutlich heute noch um die 2.000 Euro.


    Ich habe mir damals 1993 zwei AG-7750 neu gekauft, und die beiden Geräte funktionieren heute noch einwandfrei.

    Nur bei dem einen Rekorder müsste ich im TBC-Teil, einige Elkos ersetzen lassen.


    Allgemeine Tests:

    Solche private Tests sind mit Vorsicht zu genießen, denn es kommt auch immer darauf an, wie schnell die Elektronik der jeweiligen Geräte altert.

    Da ein Profi-Schnittrekorder wesentlich mehr Elektronik, als ein Konsumer-Rekorder hat, kann es durchaus sein, dass bei einem normalen VHS-Rekorder die Elektronik nicht ganz so anfällig ist. Aber die Elektronik eines Profi-Rekorders, ist schon wesentlich besser eingemessen.

    Es kann aber auch der umgekehrte Fall auftreten. Es ist immer wichtig, wie ein Besitzer sein Gerät gepflegt hat.


    Ja, die genannten Geräte waren gut, außer dem FS200. Ich meine in Bezug auf Tuner-Aufnahmen.

    Der FS200 hatte, glaube ich, eine Tunerauflösung von „nur“ noch 4,5MHz. Die Vorgänger aber noch 5,0 MHz.

    Der JVC-Profi BR-S811, hat ja keinen internen TV-Empfänger.


    Zu deinen Test-Bildern von dem Link:

    Diese habe ich mir damals selbstverständlich auch angesehen. Das hellste Bild mit 255 erzeugt der DMR-EH495 ohne 16-235-Filter, das ist klar.

    Die Schrift „WTA-TOUR" liegt bei den anderen Test-Bildern komischerweise aber bei 235. Auch beim zu hellen 2. Bild.


    Seltsam finde ich das Weiß in der französischen Fahne. Das Weiß zeigt bei jedem Bild bis 255 an. Auch beim dunkelsten Bild (Hama 128).

    Deinem Edius Waveform-Tool nach, darf man im Bereich von -20 bis +120 liegen. Das ist so völlig korrekt.

    Das Helligkeitssignal, geschätz von +116, liegt noch in der Norm.

    Du musst nur das Luminanz-Signal auf 16-235 korrigieren, dann clippt die Schrift auch nicht mehr. Wie das in Edius gemacht wird, weiß ich leider nicht.


    Und bitte keine Potentiometer in eine Bildleitung einlöten, nur wegen des Luminanzsignals.

    Die RGB-Farben müssen nämlich auch noch auf die korrekte Helligkeit abgeglichen werden. Das ist der Sinn von Farbkorrektur-Tools bei Schnittsystemen. Mit VDub2 ist es auch möglich.

    Die Infos sind gerne geschehen.


    Reparatur:

    Es kommt darauf an, was defekt ist. Aber mit 600 bis 800 €, musst du schon rechnen. Ohne Kopfscheibenwechsel. Ich schätze, der AG kostete ca. 300 €.

    Für diesen Preis, bekommt man selbstverständlich kein funktionierendes Gerät.


    Ich würde das Gerät in die Vitrine stellen, und mich nach einem AG-7750 umschauen. Da könntest du Glück haben, dass fast jede Funktion ausführbar ist. Vermutlich sind dafür aber die Bild- und Tonköpfe stärker abgenutzt. Denn von irgendwo kommt je der günstige Preis her.


    Die Profi-Geräte sehen besser aus, erinnert an eine Studioatmosphäre, sind aber auch technisch besser, das ist richtig.

    An Filtern liegt das nicht. Das könnte mehr an Einstellungen im Rekorder liegen.

    Da gibt es spezielle Wiedergabefunktionen. Ich sehe gerade, dass der AG-7500 überhaupt kein Rekorder-Menü (Bedienungsanleitung) hat.


    Sonst könntest du einmal folgende 2 Betriebsarten ausprobieren:

    1. TAPE PROTECTION:

    00 READY OFF und 01 AUTO ADVANCE: Auf 00 READY OFF einstellen.


    2. READY OFF:

    00 DRUM ROTATE

    01 DRUM STOP

    02 UNLOADING


    Auf 02 UNLOADING einstellen.


    Jetzt sollte das Band nicht mehr an den Bildköpfen bei schnellem Bildvorlauf ein Bild zeigen.

    Sollte das so die ganze Zeit eingestellt gewesen sein, dann sind vermutlich alle Köpfe stark abgenutzt.


    Tipp von mir:

    Für eine Begutachtung des AG, muss man das Gerät immer vor Ort beim Techniker haben, denn aus der Ferne lassen sich die Fehler leider nicht diagnostizieren. Außerdem gehören die 5 oberen Drehregler in die Mitte. Der Tracking-Regler kann abweichen.


    Meine Meinung:

    Das Gerät ist Schrott, bevor du 600- oder 800 € zahlen müsstest, suche dir besser einen AG-7750, da kann man wesentlich besser in die Funktionen eingreifen. Ein AG-7750 der wirklich funktionieren könnte, da musst du bestimmt auch 700- 800 € ausgeben.

    Man muss bedenken, dass diese Profi-Rekorder damals 20.000 DM kosteten. Eine Reparatur dürfte sich bei diesen Preisen erledigt haben.


    Der beste Panasonic Broadcast Service Center wäre PROBE Maintenance Ismaning (München).

    Hier lässt das Bayerische Fernsehen, all seine Geräte warten.

    Hi Holger,


    du hättest den AG-7750 erwerben sollen, denn der AG-7500 hat keinen internen TBC.

    Deinen Fehlerbeschreibungen nach, kostet eine Reparatur bestimmt einige Hundert Euro. Ohne Kopfscheibenwechsel versteht sich.

    Ein guter Panasonic Broadcast Service Center wechselt auch einige Zylinder im Laufwerk. Auch ein paar Elkos werden nach so langer Zeit ausgetauscht.

    Die genannten Teile sollte man alle 3 Jahre ersetzen.


    Riemen, Kupplungen und Bremsen, werden automatisch vom PSC ausgetauscht.

    Ersetze bitte nicht du selbst defekte Teile, da z. Bsp. der Bandanpressdruck und der korrekte Bandzug eingemessen werden müssen.

    Die speziellen Fette an den benötigten Stellen des Laufwerks, werden selbstverständlich auch erneuert.

    Dazu braucht man Messtabellen, die nur die Broadcast Center besitzen.


    Problematisch könnte nur das nicht vorhandene Bild, bei der Normalgeschwindigkeit werden.

    Sollte da der Hybrid-IC, der für die Trennung des FBAS-Signals zu dem Y/C-Signal verantwortlich ist defekt sein, dann hat man ein echtes Problem.

    Diese Sorte von Bauteilen wird, glaube ich, nicht mehr hergestellt.


    Gut ist, dass das Display noch funktioniert. HD-Ton ist bei VHS Quatsch, das ist klar. Sollte eigentlich nur HI-FI heißen.

    Der Tonschalter steht auf „NORM“, das ist die Mono-Längsspur.

    Bei den Profi-Geräten kann man den Längsspurton auf „Stereo“ stellen, was ein Konsumer-Rekorder nicht kann.


    Sollte die Kopfscheibe keinen Hi-Fi-Ton mehr wiedergeben können, dann ist ein neues Kopfrad fällig.


    Unbedingt einen Kostenvoranschlag erstellen lassen. Um dir eine ungefähre Preisvorstellung zu geben, was auf dich zukommen könnte, füge ich eine Wartungsliste bei. Die Kosten sind mit dem AG-7600 vergleichbar.


    Panasonic_WARTUNG_AG-8700.pdf


    Anmerkung:

    Du glaubst doch nicht wirklich, dass ein S-VHS-Rekorder von 1991 noch voll funktioniert ?

    Das kann man vergleichen mit einem Auto von 1955, das noch nie repariert wurde. Solche Geräte muss man unterhalten, und das kostet wie immer Geld.


    Panasonic Broadcast Service Center:

    PROBE Maintenance Ismaning (München)

    https://pmcrew.de/fachwerkstatt/


    Firma Herbert Geissler GmbH (Reutlingen, Stuttgart):

    https://www.geissler-service.de/reparatur-panasonic.html


    Panasonic Broadcast Service Center TS Schaaf (Leonberg) hat vermutlich keine Website:

    https://leonberg.stadtbranchenbuch.com/4206131.html


    Mediatec GmbH Köln:

    https://www.mediatec.de/service-wartung


    Panasonic Service Center Rendsburg:

    https://www.psc-rd.de/index.php/service/home-entertainment


    Der psc-wiesbaden.de - Panasonic Service Center Wiesbaden | Jürgen Hemmerling Video Audio Dienst GmbH ist leider insolvent.

    Den PSC-Lübeck scheint es auch nicht mehr zu geben.

    Soweit ich weiß, wurden für die verschiedenen DVB-T-Streams allgemein folgende Codecs festgelegt.

    Für SD MPEG-2, für HD 720 und 1080, H.264 für DVB-T, und H.264 und H.265 für DVB-T2. H.266 ist vermutlich bei DVB-T2 HD nicht vorgesehen.

    H.264 hat den Vorteil, dass man weniger Bitrate, als bei MPEG-2 braucht. H.265 ist bei DVB-T scheinbar nicht möglich. MPEG-2 ist definitiv für SD gedacht.

    Ja, allgemein ist das immer die bessere Lösung, mit dem originalen Camcorder die Bänder abzuspielen. Jedenfalls bei S-VHS-C-Bänder.

    Bei Video8mm fällt das nicht so ins Gewicht.


    VHS-C:

    1. Das Kopfrad in einem VHS-C-Camcorder ist wesentlich kleiner, als bei stationären VHS-Rekordern.
    Es könnte zu Spurlagenproblemen führen, theoretisch. Bei mir war das aber noch nie der Fall.


    2. Bei stationären VHS-Rekordern, muss man immer einen VHS-C-Adapter einsetzen, in dem dann die VHS-C-Kassette eingelegt wird.

    Da es VHS-C-Adapter gibt, die nicht so präzise gefertigt wurden, von wo auch immer, kann das Band unter Umständen nicht immer vom Laufwerk des Rekorders optimal angepasst werden, z. Bsp. kann es einen schlechteren Bandanpressdruck oder Bandzug geben.


    Der Testsieger war damals der VHS-C-Adapter von Hama (44704).

    Die beste Lösung bot aber der JVC BR-S622E. Das Laufwerk war so konzipiert, dass der Rekorder eine VHS-C-Kassette ohne Adapter aufnehmen konnte.


    3. Die Farbe:

    Man sollte, wenn möglich, immer den originalen Camcorder zum capturen nehmen.

    Dann werden Farbe, Helligkeit und Kontrast am besten wiedergegeben, so wie es aufgezeichnet wurde.

    Das konnte man aber alles mit einem Videosbildmischer ausgleichen.

    Heutzutage ist es kein Problem mehr mit einer Schnittsoftware, die korrekten Werte einzustellen.


    Es wird nur Probleme geben, wenn der Camcorder z. Bsp. 20 Jahre im Keller gelegen hat.

    Ich würde daher die Kopfscheibe, die Bandführungsteile, die Andruckrolle und die Capstanwelle reinigen.

    Es kommt auch darauf an, dass die Bild- und Tonköpfe nicht stark abgenutzt sind.

    Sollte der Ton prasseln bei HI-FI, dann ist eine neue Kopfscheibe fällig. Ansonsten ist es richtig, was Kollege Vodjara geschrieben hat.

    Ja gut, die ganzen Einstellungen so zu optimieren, dass das alles normgerecht ist, muss man erst lernen und was auch wichtig ist, zu verstehen.

    Das musste ich auch erst lernen. Auf dem richtigen Weg bist du schon. Das ist nur eine Frage der Feineinstellungen.


    Den Entrauschfilter z. Bsp. auf Stufe 3, statt auf 30 einstellen. Man muss sich langsam vortasten. Anders mache ich das auch nicht.

    Wenn man die Farbe oder die Helligkeit erhöht, dann übersteuern (clippen) die genormten Werte.

    Die genormten Werte beziehen sich bei FBAS auf 1,0 Volt Spitzenspannung, und bei S-VHS auf das Y-Signal mit 0,7 Vss und beim C-Signal auf 0,3 Vss.


    Ein guter Anhaltspunkt ist die MHz-Tafel, um das Rauschen zu verringern. Ich erkenne noch die 4,0 MHz-Streifen.

    Das heißt, sobald man diese Auflösung nicht mehr sieht, sollte man einen kleineren „Entrauschwert" eingeben.

    Da wird man vermutlich zwischen Stufe 3 und 10 liegen.


    Ich habe den kurzen Ausschnitt einmal so erstellt, wie sich die Leute in der heutigen Zeit das vorstellen. Das Video-Band ist das Fuji SE-180 PRO.

    Das Video wurde korrekt auf 0-255 konvertiert. So sollte die Qualität eigentlich aussehen. Es kann sein, dass das Bild leicht ruckelt.

    Ich hätte den leichten Denoise-Filter als letztes nehmen sollen. Aber das ist ja nur eine Arbeitskopie.

    Das Video dient nur als Vergleich zwischen 16-235 und 0-255.


    Hobbythek – Fernsehen und Video selbstgemacht, 0-255, 576i

    Auch an dich vodjara vielen Dank, dass du versucht hast, das SD-Material auf UHD zu konvertieren.

    Selbstverständlich kannst du privat das SD-Video verbessern, jedenfalls soweit als möglich. Solche Tests sind immer interessant.

    Ich habe mir den kurzen Ausschnitt heruntergeladen und angesehen.


    Positiv ist das Bildrauschen, das du vollkommen entfernt hast. Leider ist dadurch die Detailschärfe (stark) gesunken.

    Gut ist auch die Wandlung zu progressive. Aufgefallen ist mir auch, dass der Ton nicht synchron ist, und etwas langsamer abgespielt wird.


    Wie sieht die UHD-Schärfe bei der Messtafel (Megahertzauflösung) aus? Das Bildrauschen nur leicht entfernen, aber nicht ganz.


    Hast du die Bildhelligkeit von 16-235 korrekt auf 0-255 konvertiert? Ich wollte das SD-Video korrekt bei 16-235 belassen, so wie die Spezifikationen lauten. Es sieht heutzutage etwas flau aus, aber so ist SD messtechnisch korrekt abgeglichen.

    Wenn ich auch 0-255 belasse, dann sieht der kurze Ausschnitt ebenfalls so bei mir aus. Nur das Bildrauschen ist bei mir höher, das Bild aber schärfer.

    SD ist mit UHD nicht zu vergleichen.


    Was MediaInfo anzeigt:

    General:

    Format profile: Base Media ist in Ordnung


    Video:

    Format profile: Baseline@L5.1, müsste Main oder High@L5.1 heißen, auch bei H.264


    H.265:

    Die Farbunterabtastung bei H.265 reicht von 4:2:0 bis 4:4:4. Bei H.265 hat man zum ersten Mal die Möglichkeit, die Farben mit 4:2:2 zu speichern.

    Das ist sehr gut, und wäre optimal für Leute, die Beamer besitzen. 4:4:4 ist noch eine Qualitätsklasse höher.


    Für UHD-Filme, sollte man auch die Audio-Bitrate auf min. 448 Kbps erhöhen, spezifisch sind es, glaube ich, 640 Kbps.

    Aber 96 Kbps für das Test-Video ist in Ordnung, da wird ja keine Klangqualität gefordert.


    Das sind meine Tipps, die ich dir geben kann.


    Für Selur:

    Samsung bietet den ersten Fernseher mit dem Farbraum BT.2100 an. BT.2100 deckt den Farbraum zu 90% ab.

    Hallo neuer Kollege,


    ich nehme an Helmi heißt Helmut. Eine Lösung kann ich leider nicht anbieten. Eine Gif-Animation, interessant. Der Fehler kann an vielen Geräten liegen. Geschätzt hätte ich, dass das Flimmern ein defekter HDMI-Splitter erzeugt. Den Rotstich könnte der Sony verursachen.

    Aber auch die Bildeingänge von dem EH675. Da kann dir nur ein Elektroniker weiterhelfen.


    Wenn die BM-Karte zickt, dann würde ich einmal einige andere Treiber ausprobieren.

    Farbstiche treten normalerweise nur auf, wenn das Farbmodul eines Geräts defekt ist, oder ein falsches Bildsignal gewählt wurde.

    Laut Bedienungsanleitung hat der Sony ein Menü. Das heißt „SET UP MENU“ und ist bei Punkt 20 beschrieben.


    Gruß


    Jo

    Hi Michael,


    danke für deinen ersten Satz. Ja, ich bin auch verwirrt.

    Ich habe das so verstanden, wie einige Kollegen schreiben, die auch mit 704 Pixel capturen, dass man das Problem nur lösen kann, wenn man, z. Bsp. mit einem DVD-Rekorder, der nur 704 Pixel ausgibt, einen HDMI-Splitter zwischen dem DVD-Rekorder und der Capture-Karte anschließt.

    Der HDMI-Splitter, soll angeblich die 704 Pixel korrekt auf 720 Pixel bringen.


    Es könnte durchaus sein, dass die interne Elektronik des Splitters, das korrekte Seitenverhältnis bis auf 720 Pixel dehnt.

    Wenn du deine Videos nicht weiter bearbeiten willst, dann brauchst du nur mit VDub oder anderer Software, das 4:3-Flag (768 Pixel) setzen.

    Dann passen deine Bildproportionen. Das Bild zeigt dann allerdings das Overlay. Anders ist das vermutlich nicht zu lösen.


    Leider ist das Motiv schlecht ausgewählt. Das sieht man nur mit Mühe.

    Ich bräuchte von dem Video einen Ausschnitt, bei dem ein Kreis gezeigt wird, z. Bsp. ein Ball, ein Lautsprecher, oder ein rundes Mikrofon das näher aufgenommen wurde. Dann kann ich das besser beurteilen.


    Von 768 x 576 wieder auf 704 x 576 bringen:

    Ja, das ist klar, dass da das Bild gestaucht wird. Der Philips hat 768 Pixel (4:3), und wenn man wieder auf 704 Pixel bei dem Panasonic resized, wird ja auf 704 Pixel verkleinert. Da fehlen in der Breite 64 Pixel bei 4:3.


    Ich wüsste jetzt nur noch, die 704 mit 12:11 zu resizen (4:3-Flag). Wenn du nicht capturen willst, dann musst du das so auf DVD lassen.

    Eine andere Möglichkeit sehe ich da nicht.


    Gruß


    Jo

    Hallo Michael,


    ist jetzt egal, aber bei Eingabe von z. Bsp. „Overlay“, "Croppen" oder „704 x 576“ in das Suchfeld, müssten eigentlich einige Beiträge erscheinen.

    Aber vergiss es, wir unterhaten uns ja bereits.


    Die Bildproportionen stimmen bei 704 im Rahmen der gecroppten Pixel.

    Für YouTube z. Bsp. werden hierbei fast alle schwarzen Balken um das Bild entfernt.

    Auch der Encoder tut sich leichter, denn dieser interpretiert die schwarzen Balken nicht mehr als Rauschen.

    Aber mit den heutigen CPUs mit um die 4 GHz, hat das keine Geschwindigkeitsvorteile mehr.


    Lade deine 2 Bilder einmal in jeweils einen Tab im Browser, dann sieht man, dass der Panasonic das Bild bei 768 Pixel etwas auseinandergedehnt.

    Der Kopf des Musikers, wird dadurch verbreitert. Einfach einmal hin- und herschalten.


    Ich habe immer 720 Pixel genommen, statt 704. Da hatte ich nie Probleme und die paar schwarzen Pixel um das Bild, stören mich nicht.

    Bei YT machen 704 Pixel eigentlich schon Sinn. Ich weiß es nicht mehr genau, aber mit VDub kann man das richtig einstellen.


    Mit 704 x 576 Pixel kann man auch capturen, wenn man das will. Aber danach dann richtig auf 4:3 bringen.


    Mit dem Filter „Resize“. Da muss man, glaube ich, statt 4:3, 12:11 einstellen. Unser Kollege LigH, kann dir das detailierter schreiben, wenn er möchte.

    On-the-fly kann man da nichts machen. Das mit den richtigen Bildproportionen, ist dir vermutlich noch nie aufgefallen.


    Das Bildoverlay ist ja nicht zentriert, sondern auf der linken Seite kleiner, als auf der rechten Seite.

    Normalerweise kann man auf der linken Bildseite nur 8 Pixel croppen, und auf der rechten Seite 16 Pixel. Dann wären alle schwarzen Pixel entfert.

    Das Bild hätte aber statt 720 Pixel, nur 696 Pixel, deshalb die 704 Pixel. Ich will dich aber jetzt nicht ratlos zurücklassen.


    Das Videohelp-Forum kenne ich selbstverständlich. Ich kenne keine professionelle Capture-Karte, die mit 704 Pixel captured.

    Von Grass Valley (Edius), hat es, glaube ich, einmal eine C-Karte gegeben. Meiner Meinung nach, captured der Philips korrekt, denn es sind 720 Pixel.

    Ich kann mich aber auch täuschen. Lassen wir uns überraschen, was die Kollegen schreiben, oder auch nicht.


    Soweit ich weiß, captured der Philips mit 720 x 576 Pixel, das ist mit Overlay. 720 Pixel sind die Basispixel.

    Dieser Wert kommt noch von damals, als die Fernseher noch Bildröhren hatten.

    Diese Bildpunkte waren aber länglich (Inline Bildröhren), statt so wie heute quadratisch.


    720 Pixel sind 5:4 (Inline)

    768 Pixel sind 4:3 quadratisch.


    Gruß Jo

    Hallo Michael,


    es antwortet darum kein Kollege, da dieses Thema bereits schon mehrmals diskudiert wurde.


    Folgendes:

    Beide Pixelmaße stimmen. Das 1. Bild ist nur ohne Overlay (704 x 576 Pixel), das 2. Bild ist mit Overlay (720 x 576 Pixel).

    Beim Panasonic DMR-E85H sieht es so aus, als ob du da einen Splitter dazwischen schalten musst, um die 720 x 576 Pixel darzustellen (Bildproportionen). Normalerweise digitalisiert man immer über eine Capture-Karte, oder Breakout-Box. Danach erst das Bild auf 4:3 (768 x 576) bringen.

    On-the-fly stimmen die Bildproportionen, zumindest beim DMR-E85H, nicht. Optimal ist was anderes. Für weniger Rauschen, könnte AviSynth hilfreich sein.


    Der Philips DVDR 3480 hat für mich am oberen Bildbereich (dunkler Streifen), einen Wiedergabefehler. Es könnte vermutlich ein leicht defekter Elko sein.


    Gruß Jo

    Für Leute, die sich noch mit analogen Videos beschäftigen, stelle ich, zu einem besseren Verständnis der damaligen Technik, einen kurzen Ausschnitt der Folge, aus der Hobbythek – Fernsehen und Video selbstgemacht, zur Verfügung (281 MB). Die Sendung moderierte damals 1993 Jean Pütz.


    Hobbythek – Fernsehen und Video selbstgemacht


    Gezeigt wird der Qualitätsunterschied zwischen Kopien von VHS, Video8mm, S-VHS und Hi8. Solange der Link aktiv ist.

    Sollte der Link nach einer Woche ablaufen, lade ich bei Interesse, das MP4-File gerne bei einem anderen Hoster hoch.

    Ich bitte die nicht ganz einwandfreie Bildqualität zu entschuldigen, hatte 1993 einen nicht so guten Antennenempfang.

    Ja, das habe ich mir schon gedacht, dass das eine andere Firma ist. Ich habe auf die Schnelle nur die Firma in Schwaförden gefunden.

    Diese ist aber nicht in Hamburg ansässig, was mir schon klar war. Mich wundert es auch, dass das alles eine Frau macht, was ungewöhnlich ist.


    Danke für den Link zur „originalen Cassetten-Klinik". Nur weiß man nicht, ob es die Firma wirklich noch gibt.

    Scheinbar öffnet der Laden laut Cylex-Seite nur an einem Dienstag. Eine Telefonnummer wird aber auch genannt.

    Kannste einmal anrufen, wenn du möchtest.

    Ich würde mich erst versichern, ob es die Firma überhaupt noch gibt, erst danach kannst du die Mediarettung informieren.


    1-TB-HDD:

    Für alle Filme reicht die HDD vermutlich nicht aus. Ich kann dir nur anbieten, die Festplatte voll auszunutzen.

    Zumindest soweit wie die Laufzeit von einigen deiner Bänder reicht. Oder du kaufst dir eine HDD noch dazu.

    Diese kannst du später als Datengrab verwenden.

    Ich nehme dazu immer eine Seagate ST2000DM008 (Barracuda, 2TB, interne SATA), kostet um die 48 Euro, und ist 200 bis 215 MByte/s schnell.


    Video8mm-Bänder:

    Ja, das was du vermutest, könnte schon stimmen. Theoretisch müssten dann die Bildköpfe verdreht, entweder in einem steileren oder flacheren Winkel, zur Bandhöhe ausgerichtet werden. Ein Azimut-Fehler dürfte nicht vorliegen.

    Da muss ich dich leider enttäuschen, solch eine starke Verstellung von der Norm, kann ich auch nicht vornehmen, wenn das wirklich so sein sollte.


    Dieser Herr Schaa besitzt vermutlich mehrere Messgeräte, um solche Fehler auszugleichen.

    Er muss ja den gleichen Aufnahmewinkel der Bildköpfe finden. Vermutlich stammen seine Abspielgeräte aus Indien oder Pakistan.

    Aber du kannst trotzdem einmal ein betreffendes Band mitschicken, würde mich persönlich interessieren.


    Dafür kann ich dir mehr VHS-Bänder capturen. Danke für deine Mail-Adresse vorab. Dann brauchen wir uns nicht jedesmal im Forum anmelden.

    Das spart auch Speicherplatz beim Server.

    Ja, das ist schon klar, dass du da nichts daür kannst, fast alle Hobby-Filmer haben das damals auf VHS kopiert, das war ganz normal.

    Aber positiv ist, dass höherwertigere Bänder genommen wurden.


    Ja, VHS und Video8mm haben die gleiche Qualität.

    Aber in Bezug auf eine Kopie oder mehrere Kopien von den Bändern, ist S-VHS oder Hi8 besser, hat eine bessere Bildschärfe.


    Angenommen das originale Video8mm-Band, das vom Camcorder, das waren meistens nur um die 2,8 MHz, wird wieder auf ein VHS-Band kopiert, das wiederum, je nach Aufnahmequalität des VHS-Rekorders, das waren auch nur meistens 3,0 MHz, dann ist die Bildqualität fast schon doppelt so schlecht, wie die Aufnahme vom originalen Band.


    Eine dreifache Kopie, konnte man damals fast nicht mehr anschauen. Dazu kam noch, dass die Leute keinen TBC einsetzten, der die Bildlinien korrigierte. Das war nur ein Bildgewabere. Aber den Leuten machte das scheinbar nichts aus.

    In den heutigen UHD-Zeiten, kann man solch eine Bildqualität nicht mehr präsentieren.Das Gleiche ist auch mit 16-235 der Fall.


    Je mehr Kopien die man auf Band machte, desto schlechter wurde die Bildqualität.

    Dass man heute 1:1-Kopien mit dem PC macht, das war ja damals noch nicht möglich. Das ging nur 1986/88 mit der Video-Machine von FAST.

    Konnte sich aber fast kein Amateur leisten.


    Die Bildqualität bei konsumer-Camcorder reichte von 1,5 MHz bis 3,3 MHz, bei sehr guten und teuren Camcordern.

    Bei 1,5 MHz erkennt man aber keine Gesichter mehr, so schlecht war die Bildschärfe.

    Profi-VHS hatte immer 3,5 MHz, das ist auch das Systemende, mehr geht nicht bei VHS oder Video8mm bei Sony.

    5 MHz wären dann MiniDV (500 Zeilen) -, S-VHS und Hi8 (400 Linien). DVCPRO müsste 800 Zeilen haben.


    Der Ton am Rand des Bandes, ist bei VHS der Längsspurton.

    Der HI-Fi-Ton wird auf der Schrägspur, neben dem Bildsignal und dem VITC-Timecode, fast über das ganze Band aufgezeichnet. Vereinfacht geschrieben. Da aber VHS die etwas schnellere Geschwindigkeit aufweist, halten Bild- und Ton-Aufzeichnungen länger, als bei Video8mm.

    Du siehst, es gibt Vor- und Nachteile von beiden Systemen.


    Defekter Camcorder:

    Theoretisch hat dann der Camcorder die Videospur, im nicht mehr regelbaren Bereich aufgenommen.

    Praktisch müsste der Camcorder das Bildsignal auch teilweise auf der Längsspur des Audiotones mit aufgenommen haben.

    Aber das sind alles nur Spekulationen, die nichts mehr bringen.


    Viele Kassetten:

    Sind das Video8mm-Bänder mit 60- oder 120 Minuten Laufzeit?

    Soweit wie ich auf der Homepage von der „Cassetten-Klinik“ (Diepholz) lese, werden da nur Kassetten-Gehäuse repariert, aber keine Überspielungen vorgenommen. Oder tat das die Firma in Hamburg?


    Ich nehme an, dass die Kassetten-Gehäuse in Ordnung sind.


    Ja, da hast du recht, meistens wurden daraus nur DVDs erstellt. Man hätte aber auch die MPEG-2-Streams behalten können.

    Die auf einer DVD erzeugten VOB-Dateien, kann man heutzutage auch in H.264 (MP4) umwandeln. Dann hat man Streams, die fast überall abspielbar sind.


    VHS-Bänder, von denen es keine Video8mm-Videos mehr gibt:

    Diese neu zu capturen, dürfte kein Problem sein.


    Ja, schicke erst einmal ein Stück dieser defekten Bänder. Ich kann auch nur ausprobieren, ob da überhaupt noch was zu machen ist.

    Wir kochen alle nur mit Wasser. Auch ja, eine DV-AVI-Datei mitschicken zu Vergleich, ist eine gute Idee.


    Selbstverständlich hat DV-AVI eine gute Qualität. Es wird ja mit einer festen Bitrate von 25.000 Kbps, in 4:2:0 gecaptured.

    Die horizontalen Linien, stammen vermutlich von der nicht korrekten Spurlage des Camcorders.

    Man muss bedenken, es war nicht möglich ein korrektes Bildsignal zu capturen.

    Somit ist deine Vermutung richtig, dass das schon bei der Aufnahme geschah. Auch das Video8mm-System muss eine korrekte Bildwiedergabe erzeugen.


    Mich stören bei Video8mm oder bei Hi8 nur die vielen Drop-outs (Bandfehler). Selbst bei den teuren HI8-Master-Bändern (43 DM, pro Kassette) von Sony.


    Bitte teile mir vorab mit, welche HDD (Bezeichnung) du mitschickst. Vielleicht kann ich dir eine schnellere HDD zum gleichen Preis nennen.

    Die alten VHS-Bänder, kann ich dir auf jeden Fall capturen. Du kannst mir deine eMail-Adresse auch im privaten Bereich des Forums mitteilen.

    Im Gegenzug erhälst du meine.

    Hallo Marvolo.


    Ach so, du hast fast nur Video8mm-Bänder die auf VHS kopiert sind.

    Um wenigstens die Schärfe von den Video8mm-Bändern einigermaßen zu erhalten, hättest du damals auf S-VHS kopieren sollen.

    Aber für S-VHS hatten die meisten Leute kein Verständnis, denn VHS zeigt ja auch ein Bild.


    Dejustierte Video8mm-Bänder?

    Ach so, die Cassetten-Klinik in Hamburg hat die Spurlage absichtlich verstellt, so dass die Videos wieder ansehbar waren.

    Mich wundert es nur, dass da Markus Behrendt nichts verbessern konnte.


    Gut, dass die alten originalen Video8mm-Bänder noch existieren. Ich versuche die Bänder zu retten und in hoher Qualität zu capturen.


    Der Spurlagenfehler kann aber nicht vom Camcorder sein, der damals die Videos aufnahm.

    Wo sich die Bildspur und die Tonspuren auf einen Band befinden, das ist alles genormt.

    Größere Abweichungen darf es da nicht geben, sonst wäre eine Wiedergabe gar nicht möglich.

    Es kann aber sein, dass eine kleine Spurabweichung im minus oder plus-Bereich liegt. Diese sind aber wirklich sehr gering, liegen im µ-Bereich.


    Wenn die Spurlage bei den originalen Video8-Bändern so schlecht liegt, dann wäre ja der Camcorder damals schon defekt gewesen.


    Markus Behrendt kenne ich auch. DV-AVI wurde damals für Amateure empfohlen, da z. Bsp. der MovieMaker oder auch andere Software für Anfänger, die Videos mit unterem Halbbild zuerst für DVDs gecaptured wurden. Echte Profis überspielten die Filme in unkomprimiert und mit oberen Halbbild zuerst.

    Sonst ist ein korrekter Schnitt nicht gewährleistet.


    Nach der Videobearbeitung werden dann die Filme mit dem Schnittsystem auf oberes Halbbild zuerst exportiert.

    Dann wäre das normgerecht, ist aber heutzutage nicht mehr relevant.


    Die VHS-Bänder die 1:1 Kopien der Video8-Bänder sind, möchtest du nicht capturen?

    Das ist klar, an die originalen Video8mm-Bänder, kommt die Bildqualität von Kopien nicht heran.

    Die volle Bildqualität hast du nur, wenn du z. Bsp. die Video8-Bänder ca. 1995 auf DV kopiert hättest.


    Dann hättest du die vollen 5 MHz Bildauflösung und das Farbträgersignal liegt bei DV bei 1,5 db (analog und digital), statt bei 0,5 db bei Video8mm oder VHS. Bei Video8mm sind das im Höchstfall nur 3,5 MHz Bildauflösung. Klar, bei den VHS-Kopien zeigt DV auch nur 0,5 db.

    Aber man hätte keine vermatschten Farben gehabt.


    Ich besitze aus dem Jahr 1985 noch BASF-Bänder, da wird beim Panasonis AG-7750 fast noch Vollausschlag beim Videopegel angezeigt.

    Man darf nur nicht seine Bänder, neben starke Lautsprechermagneten stellen.


    Wenn es möglich ist, dann stelle bei deinem UHD-Fernseher das Upscaling ab.

    Trotzdem wird bei deinem Fernseher das ganze Bild angezeigt, auch wenn es nur 720 x 576 Pixel sind.

    Die Cassetten-Klinik in 27252 Schwaförden gibt es angeblich aber noch. Die Firmen die du genannt hast, sind schon in Ordnung.

    Frage:

    Besitzt du noch die originalen VHS-C-Kassetten ? Dann ist das Bildmaterial auf jeden Fall interlaced. Es gab damals VHS-C-Bänder mit ca. 60 Minuten Laufzeit. Die Profi-VHS-Rekorder bieten einige Einstellungen, mit denen ich höchstwahrscheinlich die Videos retten kann.


    Sollten diese aber auf, z. Bsp. 180 Min. Bändern überspielt worden sein, dann wird eine Korrektur schon schwieriger, bis nicht machbar.

    Bei Interesse, melde dich bitte. Meine eMail-Adresse, teile ich dir im privaten Bereich des Forums mit.


    Gruß Jo

    Die Verzögerung ist für mich kein Problem, man hat ja noch ein anderes Leben, als Videotechnik.


    Zuerst müsste ich wissen, ob das 3- oder 4 Stunden-Bänder sind. Denn danach richtet sich die Festplattenkapazität.

    Über eine kleine Entschädigung, darüber werden wir uns schon einig.


    Ob ich das besser als die Medienrettung hinbekomme, dazu muss ich das Videomaterial erst einmal begutachten.

    Jedenfalls scheiden bei mir MPEG-2 oder x264 aus, da das schon die End-Codecs für die verschiedenen Streams sind.

    Für eine Weiterverarbeitung in bester Bildqualität, nehme ich nur den Blackmagic-Codec 8 bit in 4:2:2 (avi, ist immer kompatibel).

    Der Codec ist oberes Halbbild zuerst.


    Aber wenn du daraus eine DVD erzeugen willst, dann kannst du das auch selbst, z. Bsp. mit VDub, in normgerechtes unteres Halbbild zuerst machen.

    Von der von mir erzeugten AVI-Datei. Zuvor müsste ich wissen, ob du die Videos noch mit einem Schnittsystem (schneiden) bearbeiten willst.

    Man sollte ja die unbrauchbaren Szenen immer entfernen, das spart auch Speicherplatz. Dann brauchst du sowieso oberes Halbbild zuerst.


    Ich capture mit:

    Panasonic AG-7750 und TBC zur Blackmagic DeckLink HD Extreme 3D-PCI-E-Karte. Alle Videos in SD 720 x 576 Pixel und interlaced.


    Gruß Jo