Beiträge von Pro Jo

    Wenn ich einmal als „Nicht IT'ler“ was schreiben darf. Zum Thema Logoentfernung, gab es eimal (2004) für VDub eine „logoaway.vdf-Datei".

    Diese kennen sicherlich noch ältere VDub-Spezialisten. Ich habe mir das Plugin in VDub und VDub 2, bei Win.10 Pro Ver.2020, extrahiert.

    Der Filter funktioniert zwar, allerdings wird hier ein Blur-Effekt verwendet, der die Schrift nicht mehr erscheinen lässt.


    Technisch ist das aber nur eine Notlösung.

    Ich vermute aber, was Selur meint, ist eine technisch saubere Lösung, bei der auch der Hintergrund des Bildes in Originalqualität vorliegt.

    Ohne, dass der Hintergrund mit geblurt wird.


    Falls jemand Interesse hat das auszuprobieren:

    logoaway_v401.zip


    HOW TO REMOVE A LOGO FROM A VIDEO WITH VDUB (now support also mp4 files)

    https://www.youtube.com/watch?v=bGGpgnedJpg


    Das Plugin läuft bei mir mit dem alten VDub und dem neuen VDub 2. Es soll angeblich nur bis Win. 7 laufen, funktioniert aber anscheinent auch bei Win.10.

    Bei VDub 1.10.4 in den Plugins-Ordner, und bei VDub 2, in den Plugins32-Ordner extrahieren.


    Alternativ gibt es noch den DeLogo Filter für VDub Ver. 1.10.4


    VDub 2 crashed beim DeLogo-Filter.


    Zum Thema Objektentfernung im Bild:

    Solche Software gibt es schon seit 10 bis 15 Jahre, für die meisten Schnittprogramme.

    Das ist heutzutage überhaupt kein Problem mehr, zumindest nur mit wenig Problemen.


    Hier einige Beispiele für gute Objektentfernungen:

    Avid Video Tutorial: Save the Shot by Removing Unwanted Objects:

    https://www.youtube.com/watch?v=thNXtHvlqQg
    Leider etwas unscharf.


    Schwieriges Filmmaterial:

    Mocha Pro: Tips for Faster, Better Object Removals:

    https://www.youtube.com/watch?v=Fgasvq9qH84


    Normales Material:

    Mocha Pro 5 Plug-In: Remove Module Quick Tutorial:


    Boris FX Mocha gibt es auch für Avid Media Composer, Adobe Premiere und After Effects, Magix Vegas und Final Cut Pro.

    Aber 49 Euro pro Monat, ist ein no go.


    Diese Flow-edge-Software ist anscheinent noch besser, ist ja narrensicher, bis auf den Schattenbereich.

    Es kommt halt darauf an, wieviel Euro das Programm eines Tages kostet. Kostenlos dürfte das wohl nicht sein.

    Hallo BergH,


    zu deinen Schreiben #37 und #46, habe ich mit meiner Nachricht #40 geantwortet. Ich habe mich auf den Bericht von Ulf Dunkel bezogen.


    Zitat von Ulf Dunkel:

    Der MPEG-Datenstrom bringt in der Regel mindestens eine Audio- und eine Video-Spur mit.

    Mit Programmen, die in der Lage sind, diese Daten auseinanderzunehmen, sollte man zunächst die von der DVB-S-Mitschnitt-Software aufgezeichneten MPEG-Daten demultiplexen (demuxen) – also den multiplen Datenstrom auseinandernehmen.


    Anschließend empfiehlt es sich, mit einem weiteren Werkzeug diese Daten wieder zu einem MPEG zusammenzuführen, das dann auch gleich DVD-tauglich ist. Dabei werden Audio- und Tonspur idealerweise auch gleich synchronisiert, falls dem Video-Datenstrom ein paar Frames fehlten.


    Zitat Ende


    Wie ich schrieb, handelt es sich aber dabei um eine DVB-S-Mitschnitt-Software.

    Ob die beschriebene Vorgehensweise auch für direkte VOB-Dateien zutrifft, kann ich nicht bestätigen, da ich das selbst noch nie gemacht habe.

    Wenn die Kollegen bessere Software besitzen, die technisch moderner ist, um so besser. Die genannte Seite war nur ein Vorschlag.


    Sieh dir einmal diese Test-Videos an, die ich in meinen Thread #27 erwähnt habe:

    SD Video mit KI zu 4K hochrechnen TOPAZ "Video Enhance AI Software" I Erste Tests


    Upscalen sollte man niemals mit VHS-Material, das dürfte klar sein. Hochrechnen finde ich persönlich auch für äußerst schlecht.

    Aber es gibt auch Leute, die machen das umgekehrt. Da wird 1080 zu 720 Pixeln downscaliert.

    Obwohl das Originalmaterial bereits schon in 4-fach höherer Qualität vorliegt.


    Dann heißt es, ich möchte unbedingt 10.000 Streams auf meine Festplatte speichern. Das ist fast der gleiche Blödsinn.

    4k ist für die meisten Amateure sinnlos, ich wäre bei 1080 geblieben. Hätte 4k nur im Studio-Bereich eingesetzt.

    Im Profi-Bereich gibt es ja schon 16k und 12- 16 Bit Farbtiefe.


    Aber die Elektronikhersteller müssen immer was neues verkaufen, sonst würde die ganze moderne Technik stagnieren.

    Wer möchte schon einen Fernseher von 1954 ?


    Auch wenn wir uns aufregen, die Leute machen das sowieso, wie sie es wollen, um es mal nett auszudrücken.

    Du hast schon recht, so sehe ich das auch. Ich habe mit MakeMkv nur noch nicht gemuxt.

    Mir wurde aber von Kollegen diese Vorgehensweisen, die auf dieser Seite genannt werden, empfohlen.

    Dabei handelt es sich aber um Tipps für eine DVB-S-Mitschnitt-Software. Das Muxen ist aber gleich. Scheint mir eher ein etwas spezieller Author zu sein.

    Auch die vorgestellte Software ist für mich schon älter. Wahrscheinlich nicht mehr aktuell. PVAStrumento ist ja uralt. Da ist MakeMkv wesentlich moderner.


    https://www.ulf-dunkel.de/video/mux.php


    Ja, wenn man Kapitel oder auch Untertitel erhalten will, wäre capturen falsch, Kapitel müsste man dann nachträglich wieder erstellen.

    Ich hatte nur nicht gewusst, dass du die Kapitel erhalten möchtest.


    HBFan:

    Ach so, 172 Folgen zu capturen, das wäre Wahnsinn. Klar, das kann man vergessen.


    Wenn du mit deinem Ergebnis so zufrieden bist, ist das in Ordnung. Qualität ist deine persönliche Sache.

    Du kannst ja einmal deine selbstgemachten Filme von den Voyager-DVDs einem Bekannten zeigen, was dieser dazu meint.


    Ich habe nur das geschrieben, was ich bei diesem Testclip gesehen habe. Wir wollen dir ja nur helfen, um die Fehler so gering wie möglich zu halten.


    Ich glaube, das Originalmaterial ist mindestens mit 2k gedreht worden. Da müsste man bei den Paramount-Studios anfragen.

    Das bringt aber nichts, da das keinen interessiert.

    Die Topazsoftware ist vermutlich mit 1080-Material wesentlich besser.

    Ja, Kollegen, so sehe ich das auch. Bei SD fehlt einfach die Auflösung des Bildes.

    Deshalb sieht man bei upgescalten Material von SD  keine feinen Details, so wie es bei echtem HD- oder 4k ist.

    Aber die meisten Leute, sehen da keinen Unterschied, und das schreiben sie ja auch.


    Ja, wenn man bei MPEG-2 bleiben möchte, dann erst demuxen und dannach den Bild- und Audiostream wieder zusammenführen.

    Dabei sollte auch der Ton wieder synchron sein.


    Viele Leute wollen ihre DVDs auch als MP4 archivieren, und dann muss transcodiert werden. Dazu eine entsprechend hohe Bitrate wählen.


    Um hier keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, ich habe den Kollegen nur Tipps für die Bildqualität von upgescalten Filmen gegeben, um es einigermaßen anschaulich zu machen. Ich würde die Original-DVDs (VOB usw.) für das Archiv, auf einer extra Server-Festplatte (SATA) direkt speichern.


    Gute Frage. Upscalen, was soll das bringen.

    Diese Frage können wir an die Hersteller von 4k-Sat-Receivern, oder interen 4k-Receivern der Fernseher, weitergeben.


    Interessant:

    Manche 4k-Sat-Receiver upscalen automatisch von SD auf 720p oder 4k. Scheinbar hat sich noch kein Mensch über eine schlechte Bildqualität aufgeregt. Der Witz dabei, noch keiner hat scheinbar einen Qualitätsunterschied bemerkt.


    MVCD kenne ich auch noch, war damals glaube ich, 352 × 288 Pixel für PAL. Von der Bildauflösung her, ist das völliger Schrott.

    Das waren damals die gleichen Traumtänzer, die heute auf YT 240p mit einer Bitrate von 300 KBite/s hochladen.

    Und der Originalfilm liegt in 720 x 576 Pixel vor. Zum Glück hatte ich nie solche Kunden.

    Ich kenne keine Kollegen von mir, die jemals MVCDs- oder SVCDs hergestellt haben.


    Das ist wie heute, wenn man schreibt, dass man möglichst unkomprimiert capturen soll. Sofort wir hochkomprimiert.

    Das ist so, als wenn man gegen eine Betonmauer redet.


    Profi-Algorithmen gibt es nicht, nur wesentlich bessere Algorithmen, die in der Studio-Technik angewendet werden.

    Aber bei SD sind die Algorithmen ausgereizt.


    BergH hat schon recht, in Bezug auf Bildqualität.


    KI:

    Warten wir ab, vielleicht werden wir eines Tages von einem KI-Roboter gepflegt.

    Ich glaube dir das, dass viele Leute keinen Qualitätsunterschied sehen.

    Ich selbst hatte einmal einen Kunden, der erkannte keinen Qualitätsunterschied zwischen einer sehr guten SD-Aufnahme in 16:9 und einer HD-Aufnahme mit 1280 x 720 Pixeln. Jeder Mensch nimmt seine Umwelt anders wahr.


    Zu ruckeligen Bildern, hat Selur ein interessantes Programm genannt:

    Zwischenbildberechnung mit KI - Hat jemand CUDA5?


    Thread #48.


    Einige Infos darüber, gibt es auch auf dieser Seite:

    https://www.digitalproduction.…r-und-slow-motion-mit-ai/


    Soweit ich verstanden habe, ist die Software nicht nur für Zeitlupe gedacht. Kann mich aber auch in dem Fall täuschen.


    Frage:

    Transcodierst du die VOB-Streams von der DVD direkt zu MKV ?


    Meiner Erfahrung nach ist das falsch.

    Man sollte immer eine DVD oder Blu-ray mit einem entsprechenden Player über eine Capture-Karte auf Festplatte aufnehmen.

    Dann ruckelt das Bild nicht, und der Ton ist auch synchron.

    Für den Kopierschutz auf den Scheiben, muss man dann einen HDMI-Splitter dazwischenschalten.


    Ich meine, erst das SD-Material mit 4:3, ganz normal mit 720 x 576 auf HDD capturen. Auf der DVD müsste aber interlace vorliegen.

    Der Ton ist dann leider nur in stereo. Den DD 5.1-Ton, könnte man eventuell extra mit einer Soudkarte abgreifen.

    Noch einen guten 4:2:2-Codec für den MKV-Container (oder AVI) auswählen, dann müsste das eigentlich klappen.


    Bitte probiere einmal meinen Tipp aus.

    Das ist die einzige Möglichkeit, nach meinen Erfahrungen, die ich sehe, die eine bessere Qualität versprechen könnte.

    Und jetzt erst zu 4k upscalen. Theoretisch sollten die Aufnahmen flüssig und synchron laufen, so wie man es von den DVDs gewohnt ist.

    Dein Test-Clip und die Topaz-Software, sind schon in Ordnung.


    Oder wie würdest du das machen hubblec4 als Softwareentwickler ? Vielleicht hast du eine gute Idee, die man umsetzen könnte.

    Betrug ist es vielleicht nicht direkt, es wurde ja von SD-Material auf 4k hochgerechnet. Über diese Qualität lässt sich streiten.

    Aber du siehst ja selbst, die meisten Leute sind mit solch einer Upscalequalität zufrieden. Keiner schaut, z. Bsp. auf die Poren von der Haut.

    Bei echtem 4k, wäre das sehr scharf abgebildet worden. Oder die Struktur von den Kleidungsstücken.


    Bei 1080er-Material, würde man die Upscalequalität auf 4k, vermutlich nicht mehr so leicht erkennen. Und die 4k-Displays bilden sowieso schärfer ab.


    Da es sich bei deinen DVDs um MPEG-2 handelt, würde ich nicht unter 50.000 KBit/s (MPEG-2) transcodieren.

    Dann hat man ein sauberes 4:2:2-Material (AVI). Allerdings hat 4k wesentlich mehr Bitrate. Ich würde das jetzt nicht unbedingt zu x264 transcodieren.

    Wenn du den DD 5.1-Ton erhalten willst, dann würde ich MPEG-2 im MKV- oder MOV-Container transcodieren.


    Diese Topaz-Software ist für Amateure ganz gut. Soll ca. 300 Euro kosten. Wenn du mit der Qualität zufrieden bist, dann kannst du das so machen.

    Da spricht nichts dagegen.


    Test-Clips:

    SD Video mit KI zu 4K hochrechnen TOPAZ "Video Enhance AI Software" I Erste Tests


    Die dort gezeigten Ergebnisse sind wirklich gut.

    Nur im Nahbereich sind z. Bsp. einzelne Haare nicht so scharf abgebildet, aber sonst ist das Bild wirklich einwandfrei.


    ARD und ZDF bekamen vor ca. einem halben Jahr neue Studio-Upscaler. Das SD-Material von den alten Fernsehshows ist absolut Spitzenklasse.

    Scheinbar wurde die neue Bildmatrix wesentlich schärfer, und fast ohne Bildrauschen eingestellt. Wir können uns solche Studio-Upscaler leider nicht leisten. Wir bekommen keine GEZ-Gelder.

    Für den MC First gibt es auch eine Deutsche Sprachdatei. Aber so wie ich sehe, kann Mifsud auch gut englisch. Keine Sorge, First ist zu 90% selbsterklärend. Die vielen anderen Funktionen, wie z. Bsp. das Farbkorrektur-Tool, ist Spitzenklasse.


    Bei Avimux und VDub kann man nur die richtige Farbintensität schätzen, da hier keine Anzeige-Fernster vorhanden sind.

    Da hat man wirklich 16-235 beim Helligkeits- und Farbsignal. Man kann sogar sendefähiges Material erzeugen. Das ist der Sinn von einer Schnittsoftware.


    Einen Schnitt kann man in nur wenigen Sekunden ausführen, oder ganze Szenen verschieben, ohne, dass man nachher die einzeln erzeugten Segmente wieder zusammenfügen muss. Man kann das Bild auch sehr gut stabilisieren. Aber solche Dinge, interessieren hier leider keinen Kollegen, oder fast keinen.


    Und das Beste, MC First oder DaVinci Resolve sind kostenlos. Da kann Avimux nicht mithalten.

    Das ist genauso, als würde man mit einem Tretauto, einen Porsche überholen wollen.

    Ja, so wie BergH sehe ich das auch. Eine schnelle 2 TB-Festplatte (200 MByte/s), kostet heutzutage um die 60 Euro.

    Der MP4-Container mit dem internen Codec H.264, wurde eigentlich für Camcorder entwickelt.

    Es gab zuerst SD-Speicherkarten mit nur 8 GByte Speicherplatz, mehr GByte konnten damals die ersten Camcorder technisch nicht aufzeichnen.

    Moderne Camcorder nehmen jetzt bis 256 GByte auf.


    Gute HD-Camcorder zeichnen 12.000 – 25.000 KBit/s mit H.264 auf. Das sind für eine Blu-ray 36.000 – 75.000 KBit/s.

    Die Datenrate bei H.264 immer x3 nehmen, dann hat man die Qualität von MPEG-2. Bei H.265 sind es x4,5.

    Die maximale Bitrate für eine Blu-ray ist 40.000 KBit/s, in MPEG-2, sonst hätte man technisch kein gutes HD-Bild.

    Für YT ist das hervorragend geeignet um zu hochkomprimieren, sonst würde man tagelang hochladen.


    Die 25.000 KBit/s zeichnen meistens nur Profi-Camcorder auf. Ja, ich weiß, das ist für Amateure nicht leicht zu verstehen.

    Es werden aber auch Blu-rays mit 5.500 KBit/s in MPEG-2 hergestellt. Dann bringt Hollywood viel Filmmaterial auf die Blu-ray.


    Darum immer bei SD-Material, unkomprimiert in UYVY oder YUY2 capturen. Bei HD immer einen 4:2:2-Codec verwenden.

    Mehr kann man zu diesem Thema nicht schreiben. Wenn ich lese, der Capture-Stick zeichnet nur mit 6 MBit/s auf, dann sträuben sich bei mir die Haare.

    Dann folgt der Satz, ich mache dann so weiter. Danke für die gute Beratung. Diese Kollegen lernen es nie, leider.

    Ja, Metropolis kam vor einiger Zeit auf Arte.

    Das war die jetzige Endfassung von 2010 mit 150 Min. Laufzeit, bei der die wieder gefundenen 24-Minuten auch restauriert sind.

    Bei der Version von 2003, wurden leider die zusätzlichen 24-Minuten im Originalzustand belassen. Es gibt nur kürzere Versionen davon.


    Das ist mir schon klar, dass es bei den meisten Leuten bei x265 sehr lange dauert zu encodieren.

    Dass x265 einigermaßen zügig codiert wird, dazu braucht man einen leistungsstarken Videoschnitt-PC.

    Ein Spiele-PC mit z. Bsp. nur 6 Kernen, 3.5 GHz, braucht da ewig.


    Guter Video-PC:

    Entweder 1 CPU-Sockel mit 24 CPU-Kernen, oder 2 CPU-Sockel mit jeweils 12 CPU-Kernen. Die einzelnen Kerne sollten um die 3 GHz schnell sein.

    Nicht übertakten. Der RAM sollte 32 GByte, wegen Hintergrundrendering aufweisen. Das leistet aber zurzeit nur ein 3647-Sockel.

    Und solche Mainboards und CPUs sind immer teuer.


    Zur Not könnte man den Sockel 2066, mit einer 18 Kerne-CPU nehmen. Oder ein entsprechendes AMD-System (sTRX4) verwenden.

    Da fällt halt einmal ein Urlaub aus. Den Leuten denen das zu teuer ist, müssen leider längere Zeit warten, bis ein Video fertig ist.

    Du kannst ja einmal ein Test-Video, mit deinen Einstellungen machen. Auf 16:9 Vollbild? Das kannst du vergessen.

    Wenn man auf Vollbild skaliert, dann fehlen seitlich sehr viele Bildanteile, und das Bild wird vergrößert und unscharf.


    Hochkomprimiertes Material nochmals hochkomprimieren? Normalerweise ist das technisch sehr schlecht.

    Das könnte man vielleicht mit einem 4:2:2-Codec ausprobieren. Aber das Seitenverhältnis vom Bild, stimmt trotzdem nicht.


    Mein Rat:

    Unbedingt so belassen, wie es vorliegt.

    Kein Problem, als Amateure haben wir auch nicht alles am Anfang verstanden.

    Das ist wie eine Lehrzeit, man braucht dazu 2- bis 3 Jahre, bis man den Sinn versteht.


    Meine Meinung zu dem Voyager 4k-Test-Video:

    Ob es Sinn macht, von SD-Material auf 4k upzuskalen, ist sicherlich eine Streitfrage. Man sieht, dass es sich nicht um echtes 4k handelt.

    Dann wäre das Bild in den Details wesentlich schärfer. Das Bildrauschen ist sehr wenig, das ist richtig.


    Das hängt bestimmt mit einer sehr guten Bildqualität des Quellmaterials zusammen.

    Diese Serie wurde vermutlich schon mit 4k- oder 5k-Kameras aufgenommen, denn anders ist diese gezeigte Upskale-Qualität von einer DVD nicht zu erklären.


    Außerdem ist das Test-Video nicht synchron, die Sprache hört man erst ca. 0,5 Sekunden später.

    Ich sehe zuerst die Lippenbewegung und dann folgt der Sprachton. Ist für mich auch schlecht deinterlaced. Vielleicht sehen das manche Kollegen anders.

    Hi Mifsud,


    wenn du keinen Panasonic ES10, ES15, oder externen TBC dazwischenschalten möchtest, dann bleiben nur noch die Studio-Rekorder von JVC oder Panasonic übrig. Viele Modelle von denen haben einen internen Vollbild-TBC. Das sind eigentlich Studio-TBCs, die das Bild auf 0ms Jitter korrigieren.


    Mehr geht technisch nicht. Es gibt auch so genannte "TBCs“, z. Bsp. in Videobildmischern, die das Jitter-Signal nur auf 1ms korrigieren.

    Das waren aber keine richtigen TBCs.


    Es gab 1991 den semiprofessionellen Panasonic NV-V8000E (S-VHS), auch mit einen sehr guten internen TBC.

    Zurzeit gibt es auf eBay einen generalüberholten V8000, ist aber teuer. Das Laufwerk ist fast lautlos.


    Panasonic NV-V8000 VHS SVHS High End Videorecorder sehr selten


    Diesen Thread von Gubel, kennst du sicherlich:

    AUFRUF: Welche Geräte stabilisieren effektiv VHS-Jitter bei der Digitalisierung? TBC


    Eine andere Möglichkeit, kenne ich nicht mehr.

    Danke Mifsud für deine Infos. Von den „neuen" Star Trek-Serien besitze ich keine DVDs oder Blu-rays (TNG).

    Ich halte Deep Space 9 und Stargate Universe, für die schlechtersten Sci-Fi-Filme, die es gibt, nur Gequatsche.


    Ich habe noch die erste Ausgabe von den originalen Raumschiff Enterprise-Filmen auf DVD. Danach kam die gleiche Serie mit den moderneren Effekten.

    Ja, du hast schon recht, bei den Angaben, da kann man nicht 100%ig darauf schließen, ob wirklich diese fehlenden Bildsequenzen vorhanden sind.

    Aber der Erscheinungstermin der Blu-ray, ist der 23.11.2018. Es müsste halt dabei stehen: Rekonstruierte Fassung.


    Aber:

    Deutsche Kinemathek - Museum für Film und Fernsehen

    Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung (restaurierte Fassung von 2010)

    Deutsches Filminstitut - DIF


    Richtig müsste es restaurierte und rekonstruierte Fassung heißen. Deine Blu-ray-Version sollte eigentlich schon die rekonstruierte Fassung sein.

    Dass das Filmstudio 10 Jahre braucht, um 24 Min. Filmmaterial zusätzlich einzufügen, wäre schon krass. Aber das kann alles vorkommen.


    Murnau Stiftung Metropolis


    Erhalte gerade eine Nachricht von einem Bekannten. Die Version von 2003, enthielt schon die verschollenen Filmstreifen.

    Wobei diese Version, auch nicht den kompletten Film enthält.

    Die neu hinzugefügten Szenen waren damals nicht restauriert worden, mit der Version von 2010 wurde das aber angeblich gemacht.


    Leider hat Hollywood den ganzen Film verstümmelt.

    Man muss bedenken, dass von Metropolis 600 km Film gedreht wurden, das waren 320 Stunden Filmmaterial, das war für damalige Verhältnisse Wahnsinn.

    Eine richtige Endfassung, wie es sich Fritz Lang vorgestellt hat, wird es vermutlich nie geben.


    Zu beachten ist noch bei Blu-ray, dass die Scheibe dem Ländercode „2“ entspricht. Ich erwähne das deshalb, da auf Amazon viele Blu-rays Ländercode „1“ haben. Da ist eine falsche Scheibe schnell bestellt. Aber als Software-Entwickler, weißt du ja das alles.

    Hallo,


    ich besitze zwar nicht die gewünschte Blu-ray von Metropolis, aber mehr als 150 Minuten Laufzeit, bietet keine zurzeit erhältliche Blu-ray von diesem Film. Darin sollen die 24 Min. verlorenen Filmmaterials, von Fritz Lang enthalten sein. Ich weiß es aber nicht 100%ig.


    Hier der Link, von den verschiedenen Versionen:

    https://www.filmportal.de/node…ailability#DVD/%20Blu-Ray


    Aber vielleicht hast du den Link auch schon entdeckt. Deine ausgewählte Version der Blu-ray von Amazon, vom Studio LEONINE (Universum Film, soll angeblich 153 Min dauern, 4174 m) scheint die beste Qualität zu haben.

    Es gibt noch eine Version vom Studio Warner Home Video, der Ton der Blu-ray ist aber nur in Dolby Digital.


    Bei JPC ist die Blu-ray noch günstiger:

    https://www.jpc.de/jpcng/movie…opolis-2-brs/hnum/8733553


    Dort hat man ein Widerrufsrecht, ich weiß aber nicht, ob das auch für Blu-rays gilt. Denn die Originalverpackung wird entfernt.

    Da musst du vermutlich einen Blindkauf machen. Genaue Infos darüber, habe ich jetzt auch nicht gefunden.

    Nach 28 Sekunden, die laufende Person im Hintergrund, ist völlig unscharf. Da sieht man es am besten.

    Bei echtem Vollbild, müsste der Voyager-Kollege ebenfalls scharf abgebildet sein. Oder täusche ich mich da?


    Dass DVDs keine Blu-rays sind, ist mir schon klar, das war von mir nur etwas unglücklich ausgedrückt.

    Ich meinte nicht Voyager-DVDs, sondern die Voyager-Filme als HD. HD-DVDs sind schon lange nicht mehr im Einsatz. Diese hatten aber auch Vorteile.


    Es gab früher einmal ein Formatierungsprogramm, bei dem man HD-Material auf DVD brennen konnte. Allerdings war nach ca. 100 Sekunden die DVD voll. Bei voller HD-Bitrate. Die Brennsoftware Nero, glaube ich, hatte das dann von 36.000 Kbps auf 15.000 Kbps (MPEG-2) gesenkt.

    Damit waren ca. 3 Minuten mit Ton, auf einer ganz normalen DVD möglich. Das waren aber meistens nur Demo-DVDs für Elektronikmessen.

    Bei der einen Log-Datei mit H.264/AVC, wird bei mir High@L4.1 angezeigt. Die Bildmaße sind aber 720 x 576 Pixel.

    Das Format profile ist bei SD-Material (DVD) immer MP@ML3.0 oder 3.1, auch bei H.264/AVC. Es kann auch MP@L3 heißen.

    MP@ML4 und 4.1 (High@L4.1) ist für HD gedacht. Bei den richtigen Einstellungen, erhält man bessere Farbwerte.


    Die 2.500 Kbps die angezeigt werden, sind auch in Ordnung. Das sind in MPEG-2, 7.500 Kbps. Bei H.264 immer x3 rechnen.

    H.265 mit  2.500 Kbps x4,5, sind umgerechnet 11,25 Kbps. Aber so viel braucht man bei SD nicht, da würden 2.200 Kbps reichen.

    Bei SD auf DVD, muss man immer von 10,000 Kbps ausgehen.


    Bei Handbrake kann ich dir leider nicht weiterhelfen, da ich nicht mit dieser Software arbeite.

    Aber hier im Thread gibt es genügend Kollegen, die sich damit gut auskennen.


    Deine SD-Streams auf HD zu skalieren, ist Quatsch, dadurch werden die Bilder sicherlich unschärfer.

    Dazu braucht man sehr gutes SD-Quellmaterial, dann ginge das eventuell.


    Das der Ton leicht erhöht klingt, davon habe ich nichts gehört. Die Blends sieht man.

    Ich würde das so machen, wie die Kollegen es hier schreiben, das sehe ich auch so.


    Leider schreibst du nicht, ob auf den Voyager-DVDs ein Kopierschutz vorhanden ist.

    Wenn nicht, was ich nicht glauben kann, dann hätte ich die DVDs mit einer Capture-Karte auf eine Festplatte gespeichert.

    Mit einem 4:2:2-Codec, dann hast du eine optimale Bildqualität. Mit 1,6 GByte pro Folge, kommt man da nicht hin, das ist klar.

    Ja, es ist halt schlecht, wenn man mit einem Spiele-PC arbeitet.


    Ich verstehe das sowieso nicht. Warum legst du die Kauf-DVDs nicht ins Archiv. Ich würde da keinen so großen Aufwand machen.

    Wenn z. Bsp. der Controller von einer HDD defekt ist, dann sind auch alle Daten von den Streams nicht mehr zu retten.

    Gibt es die Voyager-DVDs immer noch nicht in HD?

    Hallo neuer Kollege,


    Matt Kirby kann mit der Annahme, dass NTSC zu PAL konvertiert wurde, durchaus recht haben.

    Kopierschutzreste könnten auch die Bildqualität verschlechtern.


    Ich habe mir die Info-Dateinen angesehen. Bei solchen Bitraten, hat man viele Artefakte im Bild, besonders bei schnellen Bewegungen.


    Folgende Bitraten werden angezeigt:

    „Original MKV“ als MPEG-2:

    9.  Overall bit rate:   4.419 kb/s

    28. Bit rate:          4.030 kb/s

    29. Maximum bit rate:   8.000 kb/s


    Die MPEG-2-Datei, wird mit Handbrake nochmals stark zu H.264 komprimiert.

    5.   Overall bit rate:   1.788 kb/s

    19. Bit rate:                 1.368 kb/s


    20. Width: 718 pixels (720 Pixel)

    13. Format profile: High@L4.1 (3.1)

    37. Color primaries: BT.601 PAL

    38. Transfer characteristics: BT.709 (Da würde ich bei BT.601 bleiben.)


    Handbrake Preset:

    55. "PictureDenoiseCustom": "y-spatial=10:cb-spatial=10:cr-spatial=10:y-temporal=7:cb-temporal=7:cr-temporal=7".

    (Vielleicht etwas nachschärfen.)


    Ich würde einmal "y-spatial=10:cb-spatial=10:cr-spatial=10:y-temporal=3:cb-temporal=3:cr-temporal=3" ausprobieren.

    Rauscht eventuell leicht mehr, ist aber schärfer.


    Zu einer besseren Bildqualität, kann ich dir folgende Tipps geben:

    Bei der originalen MKV-Datei, weiß ich nicht, ob das die Bitraten der originalen VOB-Datei sind.

    Wenn nicht, dann muss man unbedingt höhere Bitraten eingeben.


    Ich gehe einmal davon aus, dass die MPEG-2-Datei die originalen Bitraten, der VOB-Datei von der DVD sind.

    Rechnerisch stimmen die 1.368 Kbps bei H.264 schon.

    Diese niedrigen Bitraten um die 4.000 Kbps, können aber nur von Industrie-Encodern für ca. 100.000 Dollar, ohne Qualitätsverlust, erzeugt werden.

    Da wir aber solche Encoder nicht besitzen, müssen wir die Bitrate bei H.264 erhöhen.


    Variable Bitrate:

    Die mittlere Bitrate für H.264 wäre dann ca. 2.650 Kbps. Die maximale Bitrate liegt bei ca. 3.350 Kbps. Das gilt nur für SD-Material versteht sich.


    Alle „Bildverbesserer“ von dem Sony abschalten. Denn diese durchlaufen meistens eine zusätzliche Elektronik.

    Das sind schon originale DVDs, denn Raubkopien hätten vermutlich keinen Kopierschutz.

    AviSynth könnte da schon was verbessern, das sehe ich so wie Matt Kirby.