Beiträge von Pro Jo

    Rock77:

    Soviel wie ich weiß, ist Sky Pay-TV. Mich wundert es auch, dass du die gewünschten Sendungen aufzeichnen konntest.

    Es gibt aber, glaube ich, einen bestimmten Sport-Kanal bei Sky, der nicht verschlüsselt ist.

    Der Kopierschutz müsste bereits schon seit Anfang des Senders vorhanden sein.

    Da hast du vermutlich irgendeine Konfiguration, die früher den Kopierschutz aufgehoben hat. Bei mir ist das Bild ohne dem Sky-Abonnement schwarz.


    Die GOP-Struktur müsste eigentlich der TS-Doctor so herstellen, dass da keine Probleme mehr auftreten. Ob geschlossene GOP's oder offene GOP's.

    Auch eine eventuelle falsche Framereihenfolge, müsste der TS-Doctor reparieren. Aber vielleicht ist das bei den neueren TS-Doctor-Versionen anders.

    Hallo vodjara,


    wenn man günstig nur über HDMI capturen möchte, dann reicht der DeckLink Mini Rekorder aus.

    Der Mini Rekorder hat leider keinen HDMI-Ausgang, mit dem es möglich ist, direkt das HDMI-Kabel mit einem HDMI-Eingang des Fernsehers zu verbinden. Statt einen professionellen SDI-Anschluss, bräuchten engagierte Amateure, aber besser einen zusätzlichen HDMI-Ausgang.


    Da aber BM fast nur professionelle Produkte fertigt, ist der SDI-Eingang für die Profis zu bevorzugen. 


    Um ein Bild auf dem Fernseher zu sehen, muss man von dem HDMI-Ausgang der Grafikkarte, ein HDMI-Kabel zum Fernseher anschließen.

    Dazu braucht man aber eine gute GK, die auch den Ton über den HDMI-Ausgang an den Fernseher leitet.

    Das wird normalerweise im GK-Treiber eingestellt, wenn das überhaupt möglich ist. Das musst du aber selbst herausfinden.


    Oder einen DeckLink Mini Monitor mit HDMI-Ausgang dazukaufen.

    DeckLink Mini Monitor


    Alternative Capture-Karte:

    Elgato Game Capture HD 60 Pro, Capture Karte


    Die Elgato-Karte bietet natürlich nicht die professionellen 4:2:2-Codes, so wie der Mini Rekorder.

    Amateure capturen ja sowieso sofort mit H.264 AVC (mp4). Von daher sind die professionellen Codecs nicht relevant.

    Leider kosten die C-Karten von Grass Valley auch um die 600 Euro. Deshalb gehe ich dazu nicht näher ein.


    Berichtigung meiner Aussage, dass bei der DeckLink Mini Rekorder-Karte automatisch upgescaled wird:

    Ein Downscaling und Upscaling ist zwar möglich, aber wenn man im BM-Treiber, im Reiter "Conversions" auf "None" belässt, dann wird unkomprimiert aufgezeichnet. Es wird volle Qualität aufgezeichnet.


    Ich habe die DeckLink Studio 4k empfohlen, da ich davon ausgegangen bin, dass der DeckLink Mini Rekorder von unserem Kollegen defekt ist.

    Ja, wegen dem zu hellen Bildsignal.

    Besitzt man aber eine gute Schnitt-Software, dann kann man das Gain-Signal von einem Hosiden-Ausgang auf die richtige Helligkeit korrigieren.

    Auch die RGB-Farben, sollten auf die richtige Helligkeit gebracht werden, da sonst eine Farb-Übersteuerung auftritt.

    Aber so wie ich das sehe, haben das hier nur 3 Kollegen verstanden.


    Meiner Erfahrung nach, ist bei S-VHS-Geräten immer AV1 (Scart) mit Y/C-Kontakten bestückt. AV2 ist für Composite und RGB-Signale.

    Am RGB-Eingang wurde früher der Sat-Receiver angeschlossen. Heutzutage hat man ja nur noch HDMI.


    Scart Y/C:

    Pin 15 = C-Ausgang

    Pin 19 = Y-Ausgang


    Es gibt ja auch keine Scart Y/C-Signaleingänge.


    Nachtrag zu den Pro-Bändern:

    Zu den hochwertigen S-VHS-Bändern, gehörte auch das BASF MASTER S-VHS-Band.

    Ja, das ist richtig. Ich gehe aber von analogem SD-Material der Fernsehsender aus. Damals wurde ja noch mit professionellen 16mm-Kameras gefilmt.

    Das waren meistens Arriflex-Kameras, diese filmten mit 24- und 25 Bildern in der Sekunde, und wurden bis 1989 gefertigt.

    Die professionellen Video-Studiokameras (25 Bilder/s, interlaced) für Fernsehsendungen, gab es aber auch schon in den 60er Jahren.


    Ja, die Filmkameras (Zelluloid), waren alle Vollbildkameras. Die Vollbilder mussten aber später, für den Fernseher, zu interlaced gewandelt werden.

    Dazu gab es spezielle Filmabtaster. Und damals in analogen Zeiten, wurde nur interlaced von Sender übertragen.


    Folgedessen ist eine Aufnahme von einem VHS- oder Video8mm-Gerät immer in interlaced. Nur das wollte ich in meinen Beiträgen ausdrücken.

    Oder hattest du von 1985 schon einmal ein progressives Video-Material ? Ich nicht.


    Tobias:

    Ja gut, zu Testzwecken ist das in Ordnung. Außerdem konnten wir ausschließen, dass die Intensity Pro defekt ist. Ja, ein anderer Panasonic wäre interessant.

    Habe noch nie gehört, dass ein HDMI-Anschluss defekt ist. Aber das kann alles vorkommen.

    Hi Tobias,


    analoge VHS-Aufnahmen sind meines Wissens nach, immer interlaced (625i). Für 625p, müsste man die 625i deinterlacen und zu 625 progressive wandeln. Dann müsste theoretisch 625p ohne Flackern funktionieren. In der gesamten Wiedergabekette bei SD-Material immer die 625i beibehalten.


    Aber wenn du dann auf den HDMI-Eingang von der Intensity Pro umschaltest, wird kein Bild angezeigt.

    Das ist sehr eigenartig, denn ein HDMI-Interface lässt auch 625i-Bildsignale durch.


    Deine Capture-Konfiguration ist schon richtig, das müsste eigentlich so funktionieren.

    Da bleibt wirklich nur übrig, dass vermutlich der HDMI-Ausgang des EH585 nicht korrekt arbeitet.


    Mich wundert nur eine Sache, warum das über deine GK funktioniert. Das ist mir ein Rätsel.

    Soviel wie ich jetzt verstanden habe, schließt du den HDMI-Ausgang von der Intensity Pro an den HDMI-Ausgang deiner GK an.

    Theoretisch müsste es da einen Kurzschluss geben, oder hat deine GK einen HDMI-Eingang.

    Oder ist die HDMI-Schnittstelle (19 Pin) von deiner GK voll bestückt ?


    Ich lasse die 4 Sätze einmal zur Orientierung stehen. Jetzt weiß ich was du meinst in Bezug auf den GK-Ausgang, hatte mich schon gewundert dass Out auf Out so funktioniert.


    Also Intensity Pro In an den GraKa Out -> Bild korrekt -> Intensity korrekt.
    Verstehe ich nicht. Wenn der HDMI-Eingang von der Intensity Pro von dem HDMI-Ausgang der GK belegt ist, wo bekommst du das Bildsignal vom HDMI-Ausgang des EH585 her ? Oder hast du Composite (Kabelpeitsche) probiert ?


    Ich kenne keine Leute, die das so konfiguriert haben.


    Wenn möglich so einhalten:

    Korrekt wäre den Intensity Pro HDMI Out an den HDMI-Eingang des Fernsehers anschließen.


    Für analoge Signale braucht man ein DVI-I-Kabel (analog und digital, Dual-Link), kein DVI-D-Kabel (nur digital).

    Die Kontakte beim Adapter-Kabel müssen beim HDMI-Stecker, natürlich korrekt bestückt sein.

    TS zu AVCHD:

    Ja gut, dann hast du Programme, die TS-Streams direkt importieren können.

    Der TS-Doctor ist eine gute Software, extra für solche Zwecke programmiert worden. MultiAVCHD kenne ich nicht.


    VU+ Uno 4k:

    Spitzenklasse, einer der zurzeit besten Sat-Receiver auf dem Markt.


    Log-Datei:

    Ich lese in der Log, dass die TS-Streams von Sky sind. Soweit ich weiß, strahlt Sky ein Kopierschutzsignal aus.

    Es kann durchaus sein, dass da noch irgendwelche Kopierschutzreste nicht herausgefiltert werden. Das ist von mir aber nur eine Vermutung.

    Vielleicht fällt LigH was auf.


    Deine Lösung:

    Das wird der einfachste Bearbeitungsvorgang sein, so wie du es jetzt machst.

    Ansonsten bliebe nur die letzte Möglichkeit, die Videos vielleicht synchron zu halten.


    Die TS-Videos direkt vom internen Player des VU+ mit HDMI, mit einer Capture-Karte, auf eine HDD- oder SSD zu überspielen.

    Der Ton liegt dann allerdings nur in stereo vor. Es sei denn, du hast eine 5.1-Ton-Soundkarte.

    Da müsste dann Audio, über die Soundkarte geleitet werden, und als AC-3 5.1-Ton (Dolby Digital) auf der HDD gespeichert werden.


    Man könnte auch von dem TS-Stream, den Audioton zu AC-3- oder AAC extrahieren.

    Dann das Video mit dem extra erstellten 5.1-Ton im Schnittprogramm zusammenführen (importieren).


    Die Schwierigkeit besteht darin, dass das Schnitt-Programm die Möglichkeit bietet, dass sich die 6 Audio-Spuren in der Timeline verschieben lassen müssen, um den Ton synchron zu halten.


    Ist alles im Schnittprogramm korrigiert, danach zu MKV exportieren. Eine andere Möglichkeit, sehe ich da nicht.

    Ist dir das zu aufwändig, dann kannst du ja bei deiner Lösung bleiben.

    1. Punkt:

    Dass die Intensity Pro bei dem 2. GK-Ausgang ein Bildsignal anzeigt, ist gut.

    Auch dass mehrere Bildauflösungen auswählbar sind, ist ein Zeichen dafür, dass die Karte funktioniert.


    2. Punkt:

    Die Intensity Pro muss das Bildsignal vom DVD-Rekorder über HDMI erkennen.

    Wenn du den VHS-Rekorder direkt mit der Intensity Pro-Karte zu Testzwecken verbindest, dann musst du im BM-Treiber auf „Composite Video (Y In) mit RCA-Audio-Eingang" stellen. Klar, es müssen auch die entsprechenden Kabel angeschlossen sein.


    Die Intensity Pro hat HDCP 1.4b. Die Version 1.4 ist noch abwärtskompatibel zu 1.2.

    Aber sollte die GK einen Ausgang mit HDCP 2.2 haben, funktioniert dieser angeblich mit Version 1.4 nicht mehr.

    Da solltest du einmal in der Bedienungsanleitung von der GK nachlesen.


    HDCP 2.2


    Aber so wie du das mit HDMI zur GK am PC verbindest, wird das nicht gemacht.

    Normalerweise verbindet man direkt das HDMI-Kabel vom Capture-Kartenausgang zum HDMI-Eingang des Fernsehers.

    Es wird nie irgend ein Gerät dazwischengeschaltet. Das was du machst, dabei treten zu viele Inkompatibilitäten auf. Oder habe ich etwas falsch verstanden?


    Klar, dann wieder auf HDMI umstellen.

    Ich wüsste jetzt nur noch, dass du eventuell einen HDMI-Eingang von deinem Fernseher, entweder freischalten, oder speziell konfigurieren musst.

    Am VHS-Rekorder liegt der Fehler nicht.

    Hallo Pini,


    S-VHS-Bänder kann man selbstverständlich nur, entweder mit einem S-VHS-Recorder, oder S-VHS-C-Camcorder, abspielen.

    Für stationäre Rekorder braucht man dazu einen VHS-C-Adapter, der in einen normalen VHS-Laufwerksschacht passt.

    Der beste Adapter war damals der von Hama (mit Batterie).


    Wenn dein S-VHS-Abspielgerät kein S-VHS-Signal (Y/C) ausgibt, dann ist das Gerät vermutlich defekt.

    Du könntest noch den Composite-Bildausgang (FBAS) prüfen, ob da ein Bildsignal ausgegeben wird. Dann hast du allerdings nur VHS-Qualität.

    Oder das S-VHS-Kabel austauschen.


    Bei Verwendung eines S-VHS-Rekorders, einmal über ein Scart zu Hosiden-Adapterkabel anschließen, vielleicht liegt dort ein korrektes S-VHS-Bildsignal an.

    Ich kenne leider deine Anschlusskonfiguration nicht.


    S-VHS-C Pro ist nur die Bezeichnung für ein besseres Bandmaterial. Damals gab es 3 verschiedene Qualitätsstufen.

    Standard (nur VHS), High Grade (auch Super High Grade oder Master, bei VHS, S-VHS) und Pro (VHS, S-VHS).


    Qualitativ sind die Pro-Bänder von S-VHS am besten.

    Bei den echten Pro-Bändern, ist das Bandmaterial 4-fach höher verdichtet, als bei den Standard- und High Grade-Bändern.

    Solche Spitzen-Bänder, stellten aber nur Maxell, TDK und Fuji her. Sony produzierte noch im Hi8-Bereich das „Hi8Master“. Kostete aber 43 DM.

    Danke LigH für deine, wie immer, detailierten Infos zu AVCHD.

    Ich wollte keine Doktorarbeit schreiben, darum habe ich mich nur auf das Wesentliche beschränkt.

    Wenn der Kollege Streams unbedingt mit multiAVCHD codieren will, dann ist das halt so, das muss man akzeptieren. Hybrid ist da sicherlich besser.


    Ein Kommandozeilenprogramm wie AviSynth mit HC 25 (Encoder) ist auch nicht jedermanns Sache.

    Nach dem HC 25, wäre der beste Software-Encoder für 1080er-Material, der ProCoder 3 von Grass Valley.

    Da soll es ein Update geben, dass der ProCoder 3 auch mit Win. 10 funktioniert.

    Ist aber leider kostenpflichtig, hat aber einer der besten Codec-Qualitäten der Welt.


    Ja, Level 4.0 passt für HD. Das mit der Level 5-Anzeige, da könnte der Kollege professionelles AVCCAM-Material erwischt haben.

    Mit AVC-Intra 100 oder AVC-Intra 200-Codec (Panasonic). Das ist aber nur eine Vermutung von mir. Diese Codecs wurden in AVC-Ultra integriert.

    Für den normalen Amateur ist das aber nicht relevant, da zu teuer.


    Der Flaschenhals, sind halt die vom Sender ausgestrahlten 18,2 Mbps von dem ts-Stream, wenn ich von MPEG-2 ausgehe.

    Das sind bei H.264, 6 Mbps, statt 12 Mbps. Diesen Qualitätsunterschied dürfte man vermutlich nur bei Beamern sehen.


    Zitat von Pro Jo:

    Diese TS-Datei, die eigentlich ein m2ts-Stream ist, ist aber grundgenommen ein MPEG-2-Stream.


    LigH:

    Das verstehst du entweder falsch oder hast es ungenau formuliert.

    Der Inhalt des Videostreams in diesem Container ist aber kein MPEG-2-Video (ISO/IEC 13818-2 = H.262), sondern MPEG-4-AVC-Video (ISO/IEC 14496-10 = H.264).


    Ja gut, wenn du das so schreibst, dann stimmt das auch. Für mich ist das neu.

    Mir wurde immer gesagt, dass m2ts, mts und ts eine MPEG-2-Datei sein soll, aber mit höheren Bitraten, als die von einer SD-DVD (10 Mbps).

    Aber warum soll man dann in der Authoring-Software bei HD 1080, 40 Mbps eintragen? Das bestätigen auch diese zwei Wiki-Beiträge.


    Wiki, Advanced Video Codec High Definition unter Speicherformat:

    Advanced Video Codec High Definition


    Die komprimierten Video- und Audio-Inhalte werden in einem MPEG-2-Transportstrom abgespeichert (übliche Dateiendung ist .mts für MPEG-Transportstrom, oder .m2ts).


    Wiki, Blu-ray Disc unter Technik:

    Blu-ray Disc


    Davon sind 40,00 Mbit/s für den reinen Videostream (in Form von MPEG-2, VC-1 und AVC) reserviert.


    Habe ich da wirklich was falsch verstanden? Klar, ich kann mich auch einmal irren.


    Das was wir schreiben verstehen die meisten Amateure nicht, da denen die Erfahrung fehlt.

    Mehr technische Details zu nennen, kann auch zu Unverständnis führen. Ich mag aber Details lieber. Diplomatischer letzter Satz von dir.


    Vielleicht hat aber unser Kollege Rock77, das Problem schon gelöst.

    SmartRendering funktioniert in dem Fall wahrscheinlich nicht, da das Bild durch diesen zusätzlichen Blur-Effekt verändert und dadurch neu erstellt wird.

    Das macht vermutlich auch nicht AviSynth.


    Es gab noch vor längerer Zeit, eine delogo.vdf-Datei, Version 1.3.2. Funktioniert bei mir auch mit VDub2, 32 Bit, nicht mit 64 Bit.


    Vielleich gefällt dir der Filter besser, Erklärung bei YT:

    DeLogo Version 1.3.2


    DeLogo bei doom9-Forum erwähnt:

    DeLogo mit AviSynth


    Wenn man in VDub2 eine kleinere Bitrate eingibt, dann erhält man auch eine geringere Dateigröße. Das müsste unter „Save Video" machbar sein.

    Unter "Preferences/Threading" bei “Video filter threading", kann man die Thread-Anzahl einstellen. Allerdings nur bis 8 Threads.

    Eine 8-Kerne-CPU hat aber 16 Threads. Das sollte dringend verbessert werden. Bei der GPU-Nutzung hast du recht. GPU nutzen aber auch gute Encoder.


    Die Schnelligkeit mit der das 90 Minuten-Video abgearbeitet wird, hängt meistens von der PC-Konfiguration ab.

    Der i9 ist ja schnell, aber man bräuchte auch 3 SSDs oder schnelle HDDs im PC.

    LigH, da hast du mich wirklich falsch verstanden. Die hohen Bitraten bis 40.000 Kbps (nur Videostream) habe ich genannt, da diese bei einer Blu-ray als Standard gelten, jedenfalls dann, wenn man sich nach den Spezifikationen einer Blu-ray richtet.

    Das war von mir nur eine Empfehlung, welche Werte da die Leute eingeben, bleibt denen überlassen.


    AVCHD, z. Bsp. H.264 im MP4-Container:

    Meines Wissens nach, ist AVC eigentlich ein reiner Kameracodec.

    Die ersten Speicherkarten für die modernen Camcorder, hatten damals nur 4 GByte Speicherplatz.

    Ein Camcorder musste aber, wenn HD aufgezeichnet werden sollte in einer Sekunde 12.000 Kbps aufnehmen können.

    Das schaffte man aber nur mit hocheffiziente Codecs, wie mit dem H.264.

    Dieser hat ja bekanntlich bei der gleichen Bildqualität eine um den Faktor 3 niedrigeren Bitrate.


    Das heißt, bei einer HD-Bitrate von 36.000 Kbps für eine Blu-ray, braucht man bei H.264 nur 12.000 Kbps.

    Und man bekommt bei einer Speicherkarte die 3-fache Laufzeit. Bei H.265, ist es die 4,5-fache Laufzeit.


    Das ist für eine 4 GByte-Speicherkarte, eine Laufzeit von ca. 5 Minuten. Bei einer 128 GByte-Speicherkarte sind das aber schon ca. 260 Minuten Laufzeit. Aber das nur nebenbei.


    MPEG-2:

    Da hast du mich völlig falsch verstanden. Ich schrieb, dass eine eigenständige AVC-Datei in das Authoring-Programm importiert werden sollte.

    Das Authoring-Programm macht dann daraus ein m2ts-File.

    Diese TS-Datei, die eigentlich ein m2ts-Stream ist, ist aber grundgenommen ein MPEG-2-Stream.

    Aber für MPEG-2 gelten die höheren Bitraten, um 36 Mbps bei HD für eine Blu-ray zu ereichen. Auch H.264 ist verlustbehaftet.

    Sogar das professionelle 4:2:2-Farbsampling, das ist aber eine andere Sache.


    Das was man auf dem Fernseher sieht, ist nur ein herkömmlicher MPEG-2-Stream, nur mit einer höheren Bitrate, der von dem H.264-Codec erzeugt wird. Für mich war das im ersten Moment auch etwas undurchsichtig, habe es aber dann doch verstanden.


    Die m2ts-Dateien liegen in STREAM-Ordner, einer Blu-ray-Struktur. Ich wollte dem neuen Kollegen nur eine Hilfe zur Bitrateneinstellung geben.

    Der Kern des Problems ist vermutlich, dass es sich um einen AVC-Codec handeln muss, der in die Authoring-Software importiert werden muss.

    Ob multiAVCHD einen TS-Stream nochmals zu einem m2ts-File wandelt, weiß ich nicht, da ich das Programm nicht einsetze.

    Scheinbar funktioniert es doch nicht. Es bleibt nur verschiedene Codecs auszuprobieren.


    Die Fehlermeldung „Transcode funktioniert möglicherweise nicht“ von multiAVCHD weist ja schon darauf hin, dass der Codec (ts) falsch sein muss.


    Mein Vorschlag:

    Wandle den TS-Stream in H.264 um, dann müsste es funktionieren.

    Keine Sorge, wenn du zu H.264 mit der richtigen Bitrate cdierst, dann siehst du bestimmt keinen Qualitätsunterschied zum originalen TS-File.

    Eine gute Authoring-Software, ist z. Bsp. der Sony Architect. Mehr kann ich zu diesem Thema nicht mehr schreiben.

    Deine AVC-Daten unter Video müssten stimmen.


    Frage:

    Ist die MPEG-TS direkt vom Sat-Receiver (Original-Datei), oder von dir selbst mit Hilfe eines Encoders erstellt worden?


    Die MPEG-TS ist normalerweise schon die Enddatei für Blu-ray. Man muss die MPEG-TS vom Sat-Receiver, erst zu AVCHD (H.264) umwandeln.

    Für H.264 (HD), eine Bitrate von 12.000 Kbps einstellen. Im Authoring-Programm bei MPEG-2, variabel auswählen.


    Wenn du echte HD-Qualität haben möchtest, folgende Bitraten bei MPEG-2 verwenden:

    Minimale Bitrate: 30.000 Kbps

    Mittlere Bitrate: 35.000 Kbps

    Maximale Bitrate: 40.000 Kbps


    Der Sinn bei einer Blu-ray damals war ja, dass die HD-Scheibe 36 Mbps speichern konnte.

    Wenn ich mir heutzutage die Bitrate einer MPEG-TS-Datei mit 18,2 Mbps ansehe, dann ist das weit unter einer HD-Qualität, so wie sie technisch sein sollte.

    Habe auch schon Blu-rays mit 5.000 Kbps gesehen. Solch eine niedrige Datenrate, ist für schnelle Bewegungen nicht geeignet. Das ist Qualitätsmist.


    Wie du das einstellst, ist deine persönliche Sache.


    In deinem Fall, erst mit dem TS-Doktor schneiden und dann mit multiAVCHD das TS-File zu AVCHD (H.264) wandeln.

    Danach AVCHD in das Authoring-Programm importieren und wird dann automatisch als MPEG-TS-Datei ausgeben. So sollte es eigentlich klappen.

    Ja, das wird das Beste sein, wenn du dich nach einer Intensity umschaust.

    Es muss nicht unbedingt ein Produkt von BM sein, es gibt auch von AJA gute Capture-Karten, allerdings sind diese merklich teurer.

    Matrox-Karten sind noch teurer.


    Ich habe mir im Netz einmal einige Capture-Karten angesehen. Selbst „No Name-Karten“ kosten um die 200 Euro.

    Ich komme immer wieder auf die Intensity Pro 4K von BM zurück. Die Karte hat eine sehr gute Bildqualität und ist kostengünstig.

    Zurzeit sehe ich da keine Alternative. Nur die DeckLink Studio 4k ist noch besser, da diese mehr Anschlüsse bietet.


    Aber wenn du nie FBAS- oder S-VHS-Anschlüsse brauchst, dann reicht die Intensity Pro 4K völlig aus.


    Hast du den QuickTime Player installiert. Grün ist meistens eine Sache des Codecs. Vielleicht wird es dann besser.

    Wenn nicht, dann kann man auch nichts machen. Ich vermute, dass der Mini Rekorder leicht defekt ist.


    Apple QuickTime 7.7.9 für Windows. Funktioniert auch unter Win. 10.


    Die Hilfe ist gern geschehen.

    Ja, das ist schon richtig, so wie du es gemacht hast. Mehr geht nicht.


    Zu Punkt 3:

    Diese 1080i60 kommen vermutlich daher, dass im GK-Treiber für deinen PC-Monitor diese Auflösung mit 60Hz eingestellt ist.

    Das ist für PC-Monitore korrekt. Mich wundert es nur, dass der Mini Recorder dann in der BM-Software ein Bild anzeigt und bei allen anderen Konfigurationen nicht.


    Punkt 4:

    Da kannst du beim EH585 korrekte 576i auswählen. Das ist schon eine komische Sache.


    Aber wir wollen ja, dass Punkt 5 funktioniert. HDCP kann es auch nicht sein.

    Wenn der Fernseher (4k) HDCP Version 2.2 hat, dann funktioniert z. Bsp. HDCP Version 1.4 nicht mit einer Capture-Karte.

    Es gibt aber Fernseher, die haben HDMI-Anschlüsse für HDCP 1.4 und HDCP 2.2, da muss man in der Bedienungsanleitung des Fernsehers nachschauen, und an dem richtigen HDMI-Eingang anschließen.


    Irgendetwas stimmt mit dem Mini Recorder nicht. Hast du den Mini Recorder etwa gebraucht gekauft?

    So wie ich das sehe, macht der Mini Rekorder beim capturen entweder eine Downkonvertierung von 1080 zu 625i50, oder eine HD-Upkonvertierung von SD zu HD. Beide Funktionen sind technischer Mist.


    Ich rate dir zu einer anderen besseren Capture-Karte, zur DeckLink Studio 4k.

    Die ist zwar teuer, aber da dürfte es all deine Probleme nicht mehr geben.


    Sehe gerade, dass eine Blackmagic Intensity Pro 4K sofort für 182 Euro lieferbar ist.


    Den BM Mini Recorder kannst du ja wieder verkaufen. Eine wirklich gute Capture-Karte, ist nur eine Preisfrage.

    Wenn man billig kaufen will, dann zahlt man meistens doppelt. Den 12er-Treiber kannst du ja installiert lassen. Das ist mein Vorschlag in dieser Sache.

    Hallo Tobias,


    die 32 GB-RAM sind gut für z. Bsp. High-End-Spiele und für die Videobearbeitung. Da bringt das schon was. Nur für 4- oder 8k bräuchte man mehr.

    Aber du bearbeitest ja nur SD-Videos, da reicht das locker aus.


    Ja, die zwei BM-Treiber 10.3.5 und 12.0 meinte ich. Dass der 11.4-Treiber weiter nicht viel mehr bringt, habe ich mir schon gedacht. Das war nur Vorschlag.

    Ich muss auch immer herumprobieren, welcher BM-Treiber optimal für das Schnittsystem passt. Das ist fast schon normal.


    PC-Monitor:

    Ja, ein PC-Monitor ist immer progressive. Früher gab es die Röhrenmonitore, die konnten interlaced, da es damals noch kein Vollbild-Fernsehen gab.

    Über den Grafikkarten-Treiber, kann man 2 oder auch mehrere Monitore einstellen. Alle mit verschiedenen Bildauflösungen und Hertzzahlen.


    VHS-Player:

    Ich würde den VHS-Player mit einem Scart-Kabel zum EH585 verbinden.

    Dann am EH585 im Menü AV1 auswählen und auf Composite oder Y/C (PAL) einstellen und von da aus direkt, wie du es ja schon richtig getan hast, mit einem HDMI-Kabel am HDMI-Eingang des Mini Recorders  verbinden. Einen geeigneten Splitter nur einsetzen, wenn der EH585 wirklich nur 704 x 576 Pixel erzeugt. Der Kopierschutz ist eine andere Sache.


    Die Einstellungen in der BM-Software sind ja klar. HDMI-Video und HDMI-Audio und auf PAL oder 625i bei SD-Video stellen.

    Das muss mit dem Mini Recorder funktionieren, denn das Produkt kommt aus dem professionellen Bereich.

    Das liest sich, als ob die zwei BM-Treiber nicht genau passen. Ich gehe davon aus, dass du Win. 10, 64 Bit hast.

    Angeblich läuft der Mini Recorder nicht mehr mit 32 Bit. Mit Win. 7, funktioniert die BM-Software auch nicht, nur noch mit Win. 8 und Win. 10.

    Außerdem müssen mindestens 8 GByte-RAM in einem Mainboard eingebaut sein.


    Eine Capture-Karte mit zusätzlichem HDMI-Ausgang wäre besser gewesen, dann hättest du gleich deine Bildqualität über den Fernseher kontrollieren können. Die 12er-BM-Version, hätte eigentlich schon funktionieren müssen.


    Direkte Verbindung:

    Wird das grüne Bild dann farbig, oder ist es Schwarz/Weiß?

    Wenn das Desktop Video Setup PAL erkennt, dann ist das ja in Ordnung.

    Wenn die PAL-Funktion ausgegraut ist, kann es sein, dass die BM-Software das Bildsignal automatisch erkennt.

    Man kann dann nur noch auf „0,0 IRE" stellen. 7.5 IRE ist NTSC. Diese Einstellungen werden zwar für PAL nicht verwendet, das dient nur zur Vorsicht.


    Der DMR-EH585, sollte eigentlich bei VHS in Interlaced ausgeben.

    Wenn du den Panasonic direkt mit HDMI zum Fernseher verbindest, lässt sich dann auf Interlaced umschalten?


    Du kannst ja einmal den Treiber 11.4 (Win. 7, 64 Bit bis Win. 10, 64 Bit) ausprobieren.

    Der 10.3.5-Treiber ist vermutlich schon zu alt. 2015 hat es, glaube ich, noch keinen Mini-Recorder von BM gegeben. DeckLink ist ein weiter Begriff.

    Der Mini-Recorder müsste eigentlich das 704 x 576 Pixel-Signal vom Panasonic zu 720 x 576 Pixel capturen.

    Ich weiß aber nicht, ob das wirklich so ist, das muss man ausprobieren. Dann könnte man direkt vom Panasonic, zum Mini-Recorder mit HDMI verbinden. 


    Ja, das wäre logisch, das in NTSC zu belassen. Dann wäre wenigstens der Ton synchron. Bei 1080-Material soll es ja sowieso keine Farbnorm mehr geben. Entweder ist Farbe im Bild oder nicht. Das wird automatisch erkannt, habe ich gelesen. Ob das wirklich so richtig ist, kann ich nicht sagen.


    Aber es gibt Leute, die wollen ein Video trotzdem von NTSC zu PAL wandeln und umgekehrt. Das muss man akzeptieren.

    majo13 was möchtest du eigentlich machen? Die Videos in NTSC behalten, oder zu PAL umwandeln.

    Goldwingfahrer wandelte NTSC immer mit einem guten Normwandler von Kramer in Echtzeit.

    Vielleicht gibt es günstige Angebote bei eBay. Ich selber hatte noch nie den Fall, dass ich ein Video zu NTSC wandeln musste.


    Ich hatte nur ein paar Wandlungen von SECAM zu PAL von DDR-Sendungen. Das SECAM-Material hatte immer einen Gelbstich um die Bildkonturen.

    Das wurde erst besser mit qualitativ bessere Normenwandler.

    Tom, das XDCAM HD422-Format stammt von einer professionellen XD-Cam. Solche Kameras kosten mindestens 40.000 Euro.

    Diese 50.000 Kbps sind Vorschrift, die, die Sender als Mindestqualität voraussetzen.


    Das heißt, unter diesen 50 MBit/s wird ein Filmmaterial gar nicht angenommen. Die 50 MBit/s sind ja schon komprimiert.

    Normalerweise hat man im Profi-Bereich 185 MBit/s. Das sind Bitraten, die Amateure nicht verstehen. Lassen wir es dabei, Diskussionen bringen da nichts.


    Du verwechselst MPEG-2 mit H.264. H.264 hat bei gleicher Bitrate, eine 3-fach höhere Bildqualität als MPEG-2.

    Bei H.265 ist das sogar eine 4,5-fach höhere Bildqualität.

    Wenn es diese Codecs nicht gäbe, dann würde niemand ein 90-Minuten-Video auf irgendeiner Videoplattform hochladen können, das würde eventuell Tage dauern. Oder 20.000 Videos auf eine HDD pressen können.


    Das heißt:

    Eine Bitrate von 12.000 Kbps bei H.264 (HD), entspricht einer Bitrate von 36.000 Kbps bei MPEG-2. Das ist normalerweise die Bildqualität einer Blu-ray.


    12.000 Kbps H.264 (AVC-Kameracodec, für HD).

    36.000 Kbps ist Blu-ray-Qualität (MPEG-2, für HD).

    10.000 Kbps ist DVD-Qualität (MPEG-2, für VHS, Video8mm). 10.000 Kbps: 3= 3.333 Kbps bei H.264.


    12.000 Kbps ist S-VHS- und Hi8-Qualität in MPEG-2.

    25.000 Kbps ist DV-Qualität in MPEG-2. Da wäre Blu-ray interessant, oder ein entsprechender Stream.


    Ich nenne ja hier keine Fantasieraten, sondern das sind Richtwerte. Ja, lasse es dann bei 1080p, sonst wird das zeitlich zu intensiv.

    Die zwei besten kostenlosen Schnittprogramme, sind zurzeit Avid Media Composer First und von BM DaVinci Resolve.

    Avid First, ist halt bei der Farbkorrektur wesentlich verständlicher als Resolve. Dafür bietet aber DaVinci eine Finish-Farbkorrektur.

    Diese ist aber kompliziert einzustellen.


    Das bringt dir jetzt am Anfang nichts, denn du musst erst einmal den Sinn einer Farbkorrektur verstehen.

    Es gibt ja nicht nur 16-235 oder 0-255 als Farbmodell, sondern auch einen Weißabgleich und vieles mehr.

    Das setzt eine gewisse Einarbeitungszeit für ein Schnittsystem voraus.


    Keine Angst, bei MC First ist das alles ganz leicht einzustellen. Da kann ich dir helfen, aber bei DaVinci leider nicht. Dazu gibt es bei YouTube viele Übungen. Leider gibt es von Grass Valley (Edius) kein kostenloses Schnittprogramm. Bei Avid muss man sich aber erst registrieren lassen. Dann herunterladen.


    Man muss bedenken, dass mit den beiden Programmen, Filme für Hollywood gemacht werden, das ist eigentlich Profi-Software.

    Da flitzen 48 GB/s über die Avid-Server. Adobe kann da nicht mithalten.


    Lasse dich nicht von den vielen Möglichkeiten verunsichern, die, dir die Schnittsyteme anbieten, man muss zuerst lernen richtig zu importieren, dann die Farbkorrekturen ausführen, und zuletzt zu schneiden. Auch Überblendeffekte sind leicht zu machen. Mehr brauchst du die ersten Wochen nicht wissen.

    Die Feinarbeiten folgen erst dann, wenn du die Grundeinstellungen verstanden hast.


    Wenn ein 8-Jähriger Junge (Bekanntenkreis) mit Avid MC umgehen kann, dann kannst du das doch auch, oder?


    Ah ja, danke LigH für deinen Tipp mit 704:768 = 11:12. Das wäre bei VDub2 eine Möglichkeit. Ich mache das ja korrekt mit dem Schnittsystem.

    Dein Tipp ist aber einen Asbach Uralt wert.