Beiträge von Pro Jo

    Ja Andreas, wenn ich von Lenovo ausgehe, dann sind diese Produkte noch 2 Klassen höher angesiedelt, als die Notebooks bei Gaming Guru.

    Allerdings auch deutlich teurer.


    Display:

    39,6 cm (15,6") FHD (1.920 x 1.080), LED, IPS, entspiegelt, 500 cd/m², DisplayHDR 400, Dolby Vision


    Ich würde mich für das Lenovo ThinkPad P53 – Xeon, mit spezieller Konfiguration entscheiden. Kostet aber um die 5.500 Euro. Die Grafikkarte ist ein Traum. Positiv ist auch ein dritter PCIe NVMe 3.0-Steckplatz, und das Gerät ist bestückbar mit 128 GB-RAM.


    Bei diesem Preis, sollte aber schon ein vollwertiger Netzwerkanschluss (RJ-45) vorhanden sein, und kein Adapterkabel zum Einsatz kommen.

    Das ist ein gutes ThinkPad für die Videobearbeitung. Es sieht so aus, als ob ein Mainboard von Supermicro eingebaut ist.

    Für 4k reicht normalerweise eine NVIDIA Quadro RTX 4000, 8 GB GDDR5 aus. Das würde das System, etwas günstiger machen.


    Das Wichtigste fehlt halt. Für die Videobearbeitung, sollte es mindestens eine 2x 6-Kerne-CPU sein. Ansonsten Topklasse.

    Für Selur, sind solche teuren Produkte sicherlich keine Lösung.

    Ja, die Angebote bei Gaming Guru sind sehr gut. Interessant sind die 2 PCIe NVMe 3.0-Steckplätze. Das Gesamtgewicht, liegt leider bei über 3 Kg.

    Für mich wäre das kein Problem. Mit um die 2.300 Euro sollte schon gerechnet werden, will man eine gute Hardware (64 GB-RAM).

    Aber das bleibt Selur überlassen, er kann sich das Notebook so konfigurieren, wie er das will.

    Hallo Selur,


    ich habe mir einmal die Laptops von Dell und HP in deiner Qualitätsklasse angeschaut, so wie du es haben möchtest.

    Relativ „günstig“ ist der Dell Alienware m15 mit Intel® Core™ i7-8750H Prozessor der 8. Generation, bis 32 GB-RAM.


    Oder der Dell Alienware m15 mit Intel Core™ i7-9750H-Prozessor der 9. Generation. Diese Version bietet leider nur bis zu 16 GB-RAM.


    Beide Laptops sind mit 1x Killer Networks E2500 Gigabit Ethernet NIC und wiegen ca. 2,16 Kg.

    6-Kern-CPU mit bis zu 4,1/4,5 GHz. Außerdem gibt es auch für alle Modelle, einen Akku mit 90 Wh.


    Die Produkte von Dell, haben auch ein mattes Display (15,6“), was die Modelle von HP nicht besitzen. 300 Nits, mehr gibt es scheinbar bei Laptops nicht.

    HP hat aber Laptops, mit einer CPU von AMD im Angebot.


    Alternativ gäbe es noch den Dell G5 15 Gaming Laptop mit RJ-45, für günstige 1.500 Euro zu kaufen, wiegt aber 2,68 Kg. Bietet lt. Manual bis zu 32 GB-RAM.


    Alle 3 Dell-Versionen haben 1x PCIe NVMe 3.0 und 1x M.2 2230/2280-PC / SATA-Steckplatz.


    Die Laptops von HP sind leider deutlich teurer, und können nicht vom Kunden nach Wunsch konfiguriert werden.


    Für Videoschnitt gibt es dann noch Profi-Laptops mit ab 2x 6 Kerne-CPU und ab 64 GB-RAM. Da muss man mit Kosten ab 6.000 Euro rechnen.

    Da feuert Hybrid 16K-Filme, in Echtzeit auf die SSD, ab 2x 28 Kerne-CPU.


    Wenn du Linux willst, dann musst du sowieso die M.2 platt machen. Damit ist gleich der McAfee-Schrott und die Office-Testversion weg.

    Win. 10 Home 64Bit kann man ja für über 16 GB-RAM nicht gebrauchen, da die Home 64Bit-Version nur bis 16 GB-RAM unterstützt.

    Das funktioniert erst bei Win. 10 Pro 64Bit.


    Gruß Jo

    Meinst du eventuell die Parameter beim Firefox unter Extras/Einstellungen/Datenschutz und Sicherheit/Benutzerdefiniert ?


    Benutzerdefiniert:

    Heimliche Digitalwährungsberechner (Krypto-Miner) und Identifizierer (Fingerprinter)


    Beide Optionen aktivieren. Es kann aber sein, dass dann die jeweiligen Positionen nicht mehr funktionieren.

    Andere Einstellmöglichkeiten, sehe ich da im Moment nicht.

    Ja, sehr teuer wird es bei 8K, leider. Das kann sich kein Amateur mehr leisten.

    Ich schätze, die Mehrzahl der Leute, macht die ganze Technik sowieso nur bis 4K mit.


    Für SD reicht das ganz locker aus. Da könntest du sogar 4K angreifen (6x 3,7 GHz).

    Wenn du auch noch 4 Festplatten oder SSDs im PC eingebaut hast, dann ist dein PC fast perfekt. Da freut sich auf jeden Fall deine BM-Karte.

    Als Richtlinie, kann ich folgende Anforderungen für die verschiedenen Qualitätsstufen nennen:

    Für SD-Material kann man einen Sockel 1151 mit einer 4-Kerne-CPU ab 2,4 GHz und 4 GB-RAM verwenden.


    Wenn möglich, bei einem Video-PC keine Spiele-Grafikkarte einbauen.

    Eine Gamer-Karte ist zwar bei Spiele schneller, aber eine Video-GK (Nvidia Quadro, Radeon, Matrox) unterstützt die Videoströme besser.


    Für HD 1080:

    Mainboard: Dual-Sockel (ab 771), 2x 12-Kerne-CPU, ab 2,40 GHz und 32 GB-RAM.


    Für 4K:

    Mainboard: Dual-Sockel (ab 2011), 2x 18-Kerne-CPU, ab 2,80 GHz und 64 GB-RAM.


    Für 8K:

    Mainboard: Dual-Sockel (3647), 2x 28-Kerne-CPU, ab 2,80 GHz und 128 GB-RAM.


    Für 16K:

    Mainboard: Dual-Sockel (3647), 2x 28-Kerne-CPU, ab 2,80 GHz und 192 GB-RAM.


    Das sind zurzeit die empfohlenen Mindestanforderungen von den Profi-Editoren.


    Viel Spaß.

    Danke Moritz für den interessanten Beitrag. Zu diesem Thema hatte Goldwingfahrer schon einmal vor Jahren etwas erwähnt.

    Er hattee aber nur 2x gecaptured.


    Von den Testbeispielen, aus dem genannten Thread:

    Wo sieht dieser Mann 30% mehr Detailschärfe, nach der Bearbeitung, bei solch einer Bildqualität, ? 10 Bit bei einer S/W-Aufnahme ?

    Oder habe ich da etwas falsch verstanden ?


    Ich weiß, dass AviSynth mit einem guten Plugin, immer das beste Ergebnis liefert.

    Mich wundert nur, dass AviSynth mit Plugin das Bild nicht zu 100 % stabilisiert. Das originale Video, möchte ich ja zu gerne einmal selbst prüfen.

    Ich habe von Kunden sehr selten solche zitternden Bilder. Bis jetzt reduziert der interne TBC von all meinen Profi-Maschinen, den Jitter auf „0".

    Das ist meine Erfahrung. Mehr kann ich dazu nicht schreiben.

    Hallo Bogi,


    danke für dein Schreiben, das sehe ich auch so. Bei einem TBC, ist technisch gesehen, bei 0ms Zeitbasiskorrektur das Optimum erreicht, mehr geht nicht. Halbprofessionelle TBC’s, liegen meistens so um die 1ms. Mir ist das auch ein Rätsel, dass ein TBC in einem Konsumer-Rekorder so gut ist.

    Die TBC-Elektronik muss das Bildsignal vermutlich zusätzlich vorfiltern, anders kann ich mir das nicht erklären.


    Ja, der Farbpixelversatz ist nicht immer leicht einzustellen. Den Haarspitzen nach beim ersten Bild, müsste der Versatz ziemlich in der Mitte liegen.

    Ich würde noch einmal probieren, den Veraatz 1 oder 2 Pixel nach rechts zu rücken.


    Ja genau, den unteren Bildrand immer abecken, nie croppen. Bei den Studio-Rekordern, kann man die Abdeckung im Maschinen-Menü einstellen.

    Dies ist auch ohne Schnittsystem möglich.


    TBC-4000:

    Ja, normalerweise braucht ein TBC auch Audio-Anschlüsse, denn dieser muss den Bildtakt genau synchron zum Ton wiedergeben.

    Komisch, wenn ich aber z. Bsp. den VL 300 in das Bildsignal mit einschleife, ist bei mir trotzdem der Ton lippensynchron.

    Theoretisch braucht aber das Bildsignal länger, als der Ton. Das weiß vermutlich nur ein Elektroniker.


    Ja klar, auf jeden Fall korrigieren, sollte es da einen Tonversatz geben.


    Leider kenne ich die Filmqualität von Michaels Videos nicht. Michael müsste zusätzlich einen ES10 oder ES15 in das Bildsignal mit einschleifen, das wird aber zu kompliziert.


    Oh, lese gerade, dass der TBC des AG-8700 besser sein soll als der im ES10.

    Panasonic AG-8700 (TBC)


    Michael braucht jetzt erst einmal die Geräte zum capturen. Ich vermute auch, dass er einen Spiele-PC, statt einen Video-PC besitzt.

    Für Videobearbeitung braucht man normalerweise ein Dual-Sockel-Mainboard. Und das haben 99,8 % der Leute hier im Forum nicht.


    Erst dann kommt die Videobearbeitung. Ja, genau, warten wir ab, bis sich Michael wieder meldet.


    Test-File:

    Das ist das originale Test-File von Goldwingfahrer selbst, ich habe das nicht erstellt. 910 KBit/s ist wenig, das ist richtig, ist von 2012.

    Für mich ist die Bildqualität erstaunlich für 910 KBit/s. Das Original hat ja 175 MBit/s. Goldwingfahrer spielte auch mit einer BM-Karte ein.

    Das war die Vorgängerkarte von der jetzt neuen 4K.

    Michael,


    bei dieser Konfiguration AG-7350 -> TBC-4000 -> Decklink Studio 4k, weiß ich nicht, in wieweit der TBC-4000 in das Audiosignal eingreift oder nicht.

    Das kann ich leider nicht testen, da ich keinen Datavideo besitze. Ich gehe von meiner Wiedergabekette aus.

    Dazu kann ich dir leider weiter nichts schreiben.


    Wenn dein Quellmaterial so schlecht ist, wie die hier hochgeladenen Bilder von Bogilein, dann bringt dir der YUV-Ausgang überhaupt nichts.

    Da hatte Goldwingfahrer damals recht, und waren uns darüber einig.

    Ich gehe davon aus, dass dein Camcorder ca. 3,0 MHz Auflösung hat, statt der hier geschätzten 0,5 MHz. Das ist qualitätsmäßiger Schrott.


    Aber deine Kaufkassetten, sollten eine höhere Bildqualität aufweisen.


    Ich würde das so mir kaufen, wie Bogilein vorschlägt. Einen AG-7750, dazu einen DVD-Recorder als TBC Ersatz, einen HDMI-Splitter und die Blackmagic Studio 4K oder die Canopus NX. Edius ist ein sehr gutes Schnittprogramm. Erkennt auch die BM-Karte.

    Vor allen Dingen macht Grass Valley noch nicht diese Gaunereien, wie Adobe, mit verschiedenen Abonnementmöglichkeiten.

    Das ist hoch anzurechnen, wie ich meine.


    Bogilein:

    Jitterkorrektur:

    Wenn ich die Bildkonturen anschaue, dann kann ich dir mitteilen, dass der interne TBC des 7750 mindestens genauso gut wirkt.

    Ja, die Sache mit dem TBC von Snell & Wilcox stimmt, das hat mir Goldwingfahrer auch geschrieben.


    Mehrere Player wären nicht schlecht, das ist richtig.


    Habe gerade ein Test-File, von dem AG-7750 von Wendo gefunden. Das Original ist aber wesentlich schärfer. MP4 nimmt da leider Schärfe weg.

    Ohne Ton, es sollte damals nur um die Bildqualität gehen. Aber solch einen gut funktionierenden AG-7750, wirst du vermutlich nicht mehr bekommen.


    Download:

    https://www.file-upload.net/do…Norm_Jo_601_x264.mp4.html

    Hallo Michael,


    schön zu lesen, dass du das verstanden hast. Es sind ja sehr viele Infos, die man als Amateur erst einmal verarbeiten muss. Mir ginge das nicht anders.


    Der Gesamtbildeindruck bei YUV ist klarer. Das Farb- und Helligkeitsrauschen ist weniger, als bei Y/C. YUV ist aus dem Studiobereich, eigentlich nicht für den Amateur gedacht. Der AG-8600 würde auch ausreichen. Wäre billiger, da der Aufnahmeteil fehlt.


    Vor 10 Jahren war das schon ein Problem, einen wirklich guten AG-8600/8700 zu finden.

    Normalerweise kann man da nicht gleich capturen, sondern müsste das Gerät erst einmal bei einem Panasonic Service Center für Broadcast Produkte nachschauen lassen.


    Wichtig ist immer die Laufzeit des Kopfrades. Falls man Bilder von dem Gerät betrachten kann, die auf eventuelle Blechschäden am Gehäuse schließen, bedeutet das meistens, dass das Gerät irgendwo angestoßen ist. Nach anderen Dingen konnten wir uns, Wendo und ich auch nicht richten.

    Wir machten da auch immer Blindflüge.


    Da die beiden AG-Maschinen 7750/8700 einen XLR-Audioausgang haben, braucht man noch einen XLR zu Cinch-Adapter für den HDMI-Konverter.

    Ich würde einmal ausprobieren, ob eine direkte XLR-Tonverbindung vom AG zur Capture-Karte ausreicht.

    Die BM Studio 4k, bietet ja auch über die Kabelpeitsche XLR-Anschlüsse an.

    Bei mir war der Ton, ohne diesen an den VL 300 angeschlossen zu haben, direkt zur Capture-Karte, synchron.


    Dir ist aber schon klar, dass du deine Videos in Helligkeit (16-235) und Farbe (Farbübersteuerung) korrigieren musst.

    Auch den Pixelversatz zu justieren ist wichtig, sonst gibt es einen Farbsaum um die Bildkontur.

    Michael, wenn du jetzt Y/C willst, dann ist die beste Methode die von Gubel.

    Die Geräte sind noch günstig im Netz zu bekommen, und mit dem Wiederverkauf tut man sich auch leichter.

    Eine Studio-Maschine bringt man nicht so leicht los, als ein Amateur-Gerät. Und der genannte Panasonic DVD-Rekorder, besitzt einen sehr guten TBC.


    Du wolltest unbedingt den TBC-4000 verwenden. Dann braucht man keinen internen TBC eines Zuspielers.


    Was willst du?

    YUV oder Y/C, internen TBC, oder externen?


    Ein Studio-Schnittrekorder ist halt teurer, als ein Konsumer-Gerät. Früher brauchte man ja einen bildgenauen Schnitt, das boten nur solche Maschinen.

    In den Studio-Maschinen sind hochpräzise Schrittmotoren verbaut, die alleine schon soviel kosten, als ein Konsumer-Rekorder.

    Nur braucht man das heutzutage nicht mehr.


    Selbstverständlich gibt es Y/C zu HDMI-Konverter. Einfach im Internet suchen.


    Moment Michael, da hast du was falsch verstanden.

    Ich habe dir nur den Vorschlag gemacht, den ViTecco SU 320 Wii vom YUV-Ausgang des AG-8700 mit dem YUV-Eingang des SU 320 zu verbinden.

    Das ist nur ein Signal-Konverter, der von YUV zu HDMI wandelt. Der SU 320 entfernt auch keine Störsignale.

    Ich habe nicht geschrieben, das der SU 320 Macrovisionssignale entfernt.


    Ich habe das geschrieben:

    Panasonic AG-8700 (TBC) -> ViTecco SU 320-Wii (YUV-HDMI) -> HDMI-Splitter (Macrovision) -> Decklink Studio 4k (HDMI-Eingang)


    Das war so gedacht:

    Nach dem SU 320 (HDMI-Ausgang) muss dann ein zusätzlicher Splitter folgen, der die Störsignale entfernt.

    Erst nach dem Splitter, wird dann die Capture-Karte angeschlossen. Solche Spliter, gibt es noch für ca. 17 Euro zu kaufen.


    Der ViTecco-Konverter war von mir nur ein Vorschlag. Selbstverständlich kannst du dir auch einen Konverter für 20 Euro kaufen,

    Das ist deine persönliche Sache.


    Capturen:

    Lagarith hat Delta-Frames, BM und Huffyuv nicht, deswegen sind die Dateien größer.


    Bogilein,

    danke für den kurzen Einblick, wie du arbeitest. Ja, bei YUV-Material wäre Superweiß und Superschwarz falsch.

    Die Helligkeitswerte sind bei YUV immer 16-235.


    DeckLink:

    Wenn Michael eine Capture-Karte mit HDMI-Ein/-Ausgang und PCI-E möchte, braucht man halt die Decklink Studio 4k dazu. Ist leider teuer.

    1993 hätte ich auch lieber 200 DM für einen AG-7750 bezahlt, als 20.000 DM. Ja stimmt, die Karten von GV haben auch HDMI-Anschlüsse.


    Zitat:

    Wie möchtest Du dann später feststellen, das es besser ist als z.B. per Y/C Übertragung?


    Oha, das siehst du im Vergleich zu Y/C, dass YUV besser ist. Warum gibt es dann überhaupt diese Anschlussmöglichkeit?

    Normalerweise ist YUV für 4:2:2 bis 1920 x1080, FBAS und Y/C für 4:2:0 bis 720 x 576 gedacht.


    Man muss auch bedenken, dass die Elektronik von Konsumer-Geräten altert. Es kommt immer darauf an, ob das Gerät gepflegt wurde oder nicht.

    Wenn ein Konsumer- oder Profi-Gerät 15 Jahre lang im Keller gestanden hat, dann ist da klar Vorsicht geboten, aber wer weiß das schon.


    Nach den amerikanischen Forenbeiträgen darf man auch nicht mehr gehen. Die sind schon uralt. AGB und USB 2, das ist alles veraltet.

    Vielleicht noch 512 RAM. Die BM-Karten werden weltweit in Filmstudios eingesetzt. Ab und zu sind auch noch AJA- und Matrox-Karten  dabei.


    Ansonsten stimme ich deinem Schreiben zu. Die Korrekturmöglichkeiten des Videomaterials folgen erst später.

    Hallo Michael,


    mir gefällt, dass du nicht aufgibst. Andere Kollegen hätten da schon lange das Handtuch geschmissen.

    Du brauchst nicht unbedingt den AG-8700. Der AG-8700 hat zusätzlich nur die Aufnahme-Elektronik, die du ja nicht benötigst, da du nur wiedergibst.

    Der Player AG-8600, bietet die gleich gute Bildqualität über YUV. Ist somit auch billiger.


    Der TBC - 4000 hat aber keine YUV-Anschlüsse.

    Dann musst du über Y/C. Ja richtig, dann kann man auch den Datavideo extra nutzen, bei Zuspielern, die keinen internen TBC haben.


    Folgendes:

    Dass man ein farbiges Bild vom AG-8600/8700 sieht, muss man den internen TBC dazuschalten.

    Das macht der qualitativ sehr gute Kammfilter, der die drei Grundfarben in RBG trennt. Im „Farbausgabeteil“ wird dann das Helligkeitssignal hinzugefügt, somit erhält man YUV. 2 TBC’s im Bildsignal wären Blödsinn.


    Ob der Ton über den TBC - 4000 synchron läuft, kann ich dir leider nicht sagen.

    Solch eine Konfiguration habe ich nicht getestet, da kein 4000er bei mir vorhanden.


    Aber zu 95% müsste deine 2. Konfiguration synchron laufen. Beim ViTecco SU 320-Wii, das mitgelieferte Wii-Kabel nicht anschließen.

    Man braucht auch 3 einzelne Kabel (75Ohm) mit BNC-Anschlüssen. Dazu 3 Adapter von BNC-Kupplung auf Cinch-Stecker.

    Die Adapter gibt es bei Elektronik Conrad. Ich gehe von dem AG-8600 aus. Ja, kann man alles neu kaufen.


    AG-7750:

    Man denkt, dass der AG-7750 billiger war, das Gegenteil ist der Fall. Der AG-7750 hatte 1993 satte 20.000 DM gekostet, der AG-8700 um die 12.000 DM.

    Der AG-8700 ist um ein Drittel kleiner und hat auf der linken Seite nur 2 Anzeigen, statt 3, wie beim AG-7750.

    Das ist aber kein Problem, denn man kann von Audiokanal 2 auf Tracking (Spurlage) umschalten. Bei jedem Band die Spurlage manuell justieren.


    YUV-Qualität:

    Wenn ein AG-8600 wirklich so funktioniert, wie er das soll, dann ist das schon sichtbar eine Qualitätsklasse höher. Das hat auch Goldwingfahrer bestätigt. Es ist ja nicht nur die bessere Schärfe von YUV, sondern das Bild ist über das YUV-Interface rauschfreier.

    Das Helligkeits- und Farbrauschen ist sichtbar geringer. Die Profi-Geräte reichen bis zum VHS-Systemende, das bei 3,5 MHz liegt.


    Ein sehr guter Konsumer-Rekorder, liegt bei 3,2 - 3,3 MHz. Die 500-DM-Geräte liegen bei ca. 2,5 - 3,0 MHz Auflösung.

    Zumindest sollte man die YUV-Qualität, mit einem guten HD-Ferseher schon deutlich sehen.


    Lohnt es sich:

    Solltest du nur 10 oder 20 Bänder besitzen, dann würde ich sagen, das ist Quatsch.

    Anders sieht es aus, wenn es sich z. Bsp. um unwiederbringliche Familienfilme handelt.


    Zum Beispiel, wenn die Kinder aufwachsen, das sind ja einmalige Dokumente, die es so nie wieder gibt.

    Ja klar, die Bildqualität ist über die Y/C-Anschlüsse auch in Ordnung. Das zu helle Bild über Y/C, muss man sowieso korrigieren.

    Die Entscheidung liegt bei dir. Fehlkäufe hatte ich auch schon, nur diese gingen bei mir in die Tausende.


    Du brauchst nicht unbedingt einen AG-7750. Ein AG-7350 (mit TBC, Bauform wie der AG-8700), hat auch über Y/C ein gutes Bild.

    Dann ändert sich auch deine Konfiguration.


    Das gilt für alle AG’s:

    Bei der Schalterstellung „EDIT“, wird das Bildsignal direkt von der Kopfscheibe weitergeleitet.

    Das Bildsignal läuft nicht durch zusätzliche Filterelektronik, so wie bei den Konsumer-Produkten.

    Michael.

    Zu dem TBC-4000 kann ich dir leider keine Infos geben, da ich so ein Gerät nicht besitze.

    Da musst du auf die Erfahrungen von anderen Leuten im Internet zurückgreifen.


    Ich dachte so:

    Wenn man den internen TBC vom AG-8600 verwendet und einen HDMI-Splitter, der das Störsignal herausfiltert, in den Signalweg schaltet, dann würde man sich den VL 300 und den TBC-4000 sparen.


    Bei meinem Test habe ich den Ton vom DVD-Player in einen Bild/-Audio-Mischer geleitet.

    Und vom Tonmischer direkt per XLR an die BM-Karte angeschlossen. Mit dem VL 300 ist er Ton absolut synchron.

    Nehme ich den VL 300 aus dem Bildsignalweg (direkt zu BM-Karte), ist der Ton um 2 Bilder nach hinten versetzt, und das Bild wird heller oder dunkler.


    Wenn du einen HDMI-Splitter ergatterst, der die Störsignale entfernt, dann brauchst du in diesem Fall einen YUV zu HDMI-Wndler.

    Die HDMI-Schnittstelle hat den Vorteil, das sie schärfer überträgt. Ich gehe vom AG-8600 aus, ansonsten das Bild über den ES 10/15 leiten.


    Ja, da musst du aufpassen. Nicht jeder HDMI-Splitter entfernt die Störsignale. Zu diesem Thema gibt es hier im Forum einen guten Thread darüber.


    Bogilein,


    der interne TBC von meinem AG-8700 entfernt leider keine Macrovisionssignale.

    Ich hatte des einmal vor Jahren mit einer Leihkassette mit dem Film „Zurück in die Gegenwart“ (Enterprise) ausprobiert.

    Das muss die Stufe 3 gewesen sein. Das Bild war nur S/W, und am oberen Bildrand ca. 20% nach unten, wurde ein weißer Streifen angezeigt.

    Keine Chance.


    Ja, die AG-8600er, die jetzt zum Kauf angeboten werden, sich meistens abgenudelt.

    Vermutlch braucht man eine neue Kopfscheibe, und einige Elkos sollten ersetzt werden.


    Ja, diese ViTecco „Entstörbox“, war technisch nicht gut konstruiert.


    Dropped Frames:

    Ja, das kann man auch bei den DeckLink-Treibern einstellen. Nie aktivieren. Das braucht man nicht.

    Darum sollte man immer mit dem Codec BM 8/10 Bit 4:2:2 capturen, da gibt es keine schlechten Bilder.

    Dropped Frames gibt es meistens nur bei Codecs, die hoch komprimieren. Nie mit H.264 capturen.


    JVC:

    Du bist ja Spezialist. Ja, habe ich verglichen. Mein AG-7750 und der AG-8700 mit dem von Wendo JVC BR-622 (mit internen VHS-C-Laufwerksadapter).

    Über die Y/C-Eingänge war der JVC in der Schärfe einen Hauch besser, als die beiden AG’s von mir, meine ich.

    Man braucht aber dazu auch die Displays, die solche geringen Unterschiede sichtbar machen.

    Und die Geräte von Wendo waren ja immer hervorragend in Schuss. Das findet man heutzutage vermutlich nicht mehr.


    Nur der AG-8700 über die YUV-Ausgänge war sichtbar besser, als der JVC. Da musste sich der JVC geschlagen geben.


    Der Unterschied von einem AG-7750 und dem AG-8700 ist der hervorragende YUV-Bildausgang des AG-8700. Und der AG-8700 ist nicht so hoch gebaut. Ich meine, der AG-7750 ist über Y/C leicht schärfer. Das sind aber wirklich nur Nuancen.


    Reparatur-Adressen:

    Man braucht Werkstätten, die auch Profi-Geräte reparieren. Ein normaler Service-Center bringt da nichts.

    Ich kann dir leider nur Panasonic Service Center für Broadcast nennen. Ansonsten einmal nachfragen, ob auch JVC-Geräte repariert werden.

    Der beste Service Center wäre der in Rendsburg.


    Jürgen Hemmerling Video und Audio Dienst GmbH, Wiesbaden, ist insolvent.


    Panasonic Service Center Rendsburg


    Geissler Service Reutlingen, Feucht bei Nürnberg und Stuttgart


    bpm-media Hamburg


    JVC Support Florstadt


    BPM Media könnte noch JVC-Broadcast-Geräte reparieren.

    Hallo Bogilein,


    ja das ist richtig was du schreibst. Es hatte auch einmal von Kramer einen TBC mit 19" 1U gegeben. Aber leider alle gebraucht.

    Die muss man erst generalüberholen.


    Wenn du möchtest, dann kann ich dir gerne noch gute Service-Center nennen, die Geräte von Panasonic, JVC und Sony reparieren.

    Aber das weißt du sicher selbst. Der beste Panasonic Serice-Center, den ich kannte, war der in Wiesbaden unter Leitung von Dipl. Ing. Heiz.

    Leider wurde dieser geschlossen, und ein anderer Center in England wieder aufgebaut. Brexit lässt grüßen.


    Goldwingfahrer:

    Ein Hund war er schon. Ich glaube, es gab keine Software oder Hardware, die Wendo nicht getestet hat.

    Ich weiß noch wie er mir ein Testvideo von einem Kunden zeigte. Das war von einem Treffen für Mustang-Oldies gefilmt worden.

    Das Bild war Rot, Grün und Blau. Ich sagte zu Ihm, wenn es geht, solltest du die verschiedenen Farben schon ein wenig besser herausfiltern.

    2 Stunden später, sandte er mir ein korrigiertes File zu. Das war so gut korrigiert, dass man die Farbverschiebungen fast nicht mehr sah.

    Kein Vergleich zu vorher. So kannst du das lassen. Gekonnt hat Wendo schon was, das ist sicher.


    Wenn es um Bildqualität ging, kam Wendo immer zu mir, denn ich war ja einer der Wenigen, der auch viele professionelle Studio-Geräte besaß.

    Wendo hatte aber noch mehr als ich. Wir wollten damit nur die Qualität vergleichen, die eventuell bei uns anders ausfiel.

    Unsere Geräte wurden immer gepflegt und sind heute noch so funktionstüchtig, wie es sein soll. Kostet aber Geld, ist ja klar.

    Ein Amateur kann das nicht nachvollziehen.


    Michael_,


    meiner Meinung nach, braucht man keine 2 TBCs. Falls du dich für den AG-8600 entscheidest, dann nimm den internen TBC.

    Übrigens, der TBC des AG-8600, kostete damals alleine schon 1.600 DM.

    Den muss man sowieso zuschalten, wenn man den YUV-Ausgang nutzen will, sonst hat man nur ein S/W-Bild.

    Mit 0ms, leifert der interne TBC ein stabiles Bild an den VL 300.


    19“-Rack:

    Kramer VP-771, hat aber keinen YUV-Ausgang. 2. Panasonic AG-TB700 (YUV-Ein/-Ausgang). Das Gerät ist von 1990, wahrscheinlich nicht mehr erhältlich. Beide Produkte entfernen keine Störsignale.

    Es bliebe nur der TBC-Enhancer, oder der DataVideo.


    Panasonic AG-8700 -> ViTecco -> Elro VideoLimiter VL 300 -> ViTecco -> Decklink Studio 4k


    oder


    Panasonic AG-8700 (TBC) -> ViTecco SU 320-Wii (YUV-HDMI) -> HDMI-Splitter (Macrovision) -> Decklink Studio 4k (HDMI-Eingang)

    (Von BM gäbe es dazu einen Profi-Konverter, statt den ViTecco.)


    Über eine YUV-Verkabelung liest man deshalb nichts, da 3 Kabel teurer als 1 Kabel sind. Eicke & Bemmerer vertreibt ViTecco.

    Im Endeffekt musst du selbst entscheiden, was du dir zulegen möchtest.

    Ach so, das ist nur für Musikvideos gedacht. Für diesen Zweck, brauchst du keine Profi-Geräte.

    Ich sehe das dann so, wie unser Kollege Bogilein das geschrieben hat.


    Kurz zu dem TBC-Enhancer:

    Ich besitze leider kein solches Gerät. Ich habe nur gelesen, dass dieser TBC-Enhancer ganz gut sein soll. Vermutlich ist das aber nicht der Fall.

    Mehr dazu kann ich nicht schreiben.


    Ich will dich Michael nicht verrückt machen, es gibt noch einen Profi-TBC von Snell & Wilcox. Kostete damals 20.000 DM.

    Es gibt auch noch Profi-TBC’s von FORE.A. Aber vergiss es.


    Der Macro 2000 scheint Schrott zu sein.


    Die Bildqualität von der BM Intensity, ist vermutlich genauso gut, wie der von der DeckLink. Die DeckLink richtet sich mehr an die Profis.

    Dafür spricht das 6G-Interface (PCI-E), bei dem SDI in 4:4:4 möglich ist. Aber das brauchst du ja nicht.

    Die DeckLink schafft halt eine Dauertransfehrrate in Echtzeit bei SD-Material und 4k.


    Der Flaschenhals bei der Intensity ist der USB-3-Anschluss, der höchstens 110 – 120 MBit/s schafft.

    Bei 175 MBit/s, die der BM-Codec 8 Bit 4:2:2 liefert wird es eng. Klar merkt man das nicht, denn die Daten werden so schnell wie möglich nachgeliefert.


    Folgendes:

    Ich habe das bei meiner Konfiguration einmal ausprobiert.

    Pioneer DVD-Player DV-747A vom Y/C-Ausgang zum Elro VL 300 am Y/C-Eingang.

    Danach zum Profi-Pan. AJ-D455 am Y/C-Eingang, dann vom YUV-Ausgang des AJ-D455 zu der DeckLink am YUV-Eingang.


    Das Störsignal ist völlig weg, das Bild ist leicht dunkler, kann aber ohne Probleme mit einem Schnittsystem angepasst werden.

    Die kleine Helligkeitskorrektur müsste mit VDub auch einigermaßen machbar sein.


    Scheinbar liefert der Konsumer-DVD-Player, stabile Bildsignale für die BM-Karte. Das Bild zittert nicht, alles einwandfrei.

    Der Full Frame-TBC des AG-8600, erfüllt ja die Studio-Norm von 0ms. Dieser Wert ist auch für Fernsehsender in Ordnung.

    Konsumer-Geräte ligen da meistens um die 1ms.


    Ob die beiden Wandler von ViTecco überhaupt Bildqualität reduzieren kann ich nicht sagen.

    Ich weiß nur, dass ViTecco hochwertige Elektronik in ihren Produkten verbaut.


    Ich habe mir einmal den AVT-8710 angesehen. Ist ja sehr spartanisch aufgebaut, kann mir gar nicht vorstellen, dass das Gerät so gut sein soll.

    Ist da der TBC-1000 von Datavideo nicht besser?


    Ich kenne keine Capture-Karte, die Macrovisionssignale entfernt.

    Wie Bogilein schon schrieb, man braucht entweder einen externen TBC oder einen Panasonic ES10.

    Für deine Zwecke brauchst du einen TBC und noch zusätzlich den VL 300.


    Zur Zeit gibt es ein günstiges Angebot auf eBay, für den Panasonic AG-8600 (Player). Allerdings aus den Niederlanden.

    Da müsste man nur die Laufzeit der Kopfscheibe erfragen. Überhohlt heißt normalerweise, dass eine neue Kopfscheibe eingebaut ist. Aber wer weiß.


    Achtung:

    Um eine einwandfreie Wiedergabe zu gewährleisten, muss ein AG-8600/8700 technisch immer in Ordnung sein.

    Nur dann bringt dieser auch die optimale Bildqualität, die über YUV möglich ist.


    YUV ist auf jeden Fall technisch besser, denn das Interface überträgt Bildsignale bis 1920 x1080 Pixel.

    Wenn ein Konsumer-Gerät kaputt geht, dann ist ein Profi-Rekorder erst eingelaufen. Klingt komisch, ist aber so. Hat auch z. Bsp. Doppelbandteller usw..


    Sollten wirklich Bänder ohne Störsignale bei dir dabei sein, dann kann man mit den YUV-Kabel direkt vom AG-8600 in eine BM-Box oder Karte anschließen. Das ist ein analoger Traum.


    Ja, an dem richtigen Zuspieler, da ist schon was dran.

    Sollten deine Bänder von Sony-Music sein, dann könnte ein professioneller Sony Kopierrekorder durchaus eine Alternative sein.

    Ich war mit einer anderen Sache beschäftigt, darum melde ich mich erst jetzt. Ja, da hast du recht, die NX läuft bis Win. 7.

    Da hatte ich vermutlich eine falsche Info. Das mit den PCI- und PCI-E-Anschlüssen stimmt.


    Die NX, oder auch die genannten professionellen Break-out-Boxen, sind bestimmt schon 10 - 12 Jahre alt.

    Die darin verbauten Elkos, entsprechen meisten nicht mehr den elektrischen Anforderungen.

    Die BM-Karten, werden auch von Edius ohne Probleme erkannt.


    Ich kann dir dazu jetzt nur meine persönliche Meinung schreiben. Wenn du noch keine Hardware hast, dann empfehle ich dir folgende Capture-Karten.


    Blackmagic: Intensity Shuttle for USB 3.0 oder besser, da PCI-E, die DeckLink Studio 4K.


    Alternativ sind noch AJA-Karten zu nennen. Wenn du unbedingt die NX möchtest, dann kannst du auch diese nehmen, klar ist das auch eine gute Karte.


    Bitte keine Konsumer-Geräte. OK.

    Wenn Geld keine Rolle spielt, dann kann ich dir die beiden Zuspieler, Panasonic AG-8600/8700 VHS/S-VHS sehr empfehlen.

    Die Geräte produzieren die beste analoge Bildqualität über die Komponenten-Ausgänge, die Goldwingfahrer und ich jemals sahen.


    Sind auch besser als die professionellen JVC. Der interne TBC der Geräte ist ein Full-Frame-TBC (0 ms), filtert aber keine Macrovisionssignale heraus.

    Da müsste man dann den TBC-Enhancer dazwischenschalten.


    Lese gerade, dass das YC-Signal vom TBC-Enhancer nicht gut sein soll, und RGB- oder YUV-Ein/Ausgänge hat der Enhancer auch nicht.

    Bleibt nur noch der Video Limiter VL 300 von Elro.

    Generiert ein neues Bild, das automatisch Störsignale ausschaltet.


    Da der Elro RGB-Signale nur über Scart-Buchsen entgegennimmt, braucht man leider 2 zusätzliche Konverter, die YUV zu RGB (SU 315), und RGB zu YUV (SU 313) wandeln. Die Firma ViTecco bietet hierzu qualitativ gute Konverter an.


    Der Ton wird direkt vom Panasonic AG mit symmetrische XLR-Kabel (3Pol), zur BM-Capture-Karte (DeckLink) verbunden.


    Für einen gut funktionierenden AG-8600/8700, muss man ca. 2000 bis 3000 Euro bezahlen. Und immer die Laufzeit der Kopfscheibe erfragen.

    In der Bildqualität, liegt diese genannte Konfiguration eine Klasse höher, als die von dem Gubel-Thread empfohlenen Gerätevorschlägen.


    Sollte dir diese Ausrüstung zu teuer sein, dann mache das so, wie das die Kollegen hier vorschlagen.

    Es ist verboten, einen Kopierschutz zu umgehen, rechtlich muss man da anders vorgehen.

    Hallo Michael_,


    der Spezialist für die Canopus NX-Karte wäre Goldwingfahrer gewesen, hatte damals alle Karten von Canopus getestet.

    Aber ich versuche es einmal. Soweit ich weiß, ist es nicht möglich mit der NX-Karte, VHS-Filme mit Macrovisionssignalen zu entstören.

    Außerdem funktioniert die Canopus-Karte nur mit XP.


    Wenn du bereits eine Capture-Karte besitzt, dann brauchst du keinen ADVC 300 oder 500.

    Allerdings ist man mit ADVC 500 oder ADVC 1000 im professionellen Bereich, aber auch im Preis.


    Mich wundert es nur, dass der professionelle ADVC 1000 auch die Files in DV-Streams intern umwandelt. Das sind leider nur 25 Mbps.

    Das ist völlig veraltet, würde aber für VHS-Qualität (um die 10Mbps) ausreichen.


    Im Gegensatz dazu, bieten die Karten von Blackmagic um die 165 Mbps als AVI an. Da liegt die Bildqualität um das ca. 6,5fache höher.

    Die NX-Karte und die Karten von Blackmagic, liefern aber ein kompatibles Standardsignal.


    Es wird berichtet, dass der TBC-Enhancer von Electronic Design, die Störsignale herausfiltern kann. Das Gerät bietet viele Einstellungen.

    Ich besitze leider keinen TBC-Enhancer.


    Videorekorder - TBC-Enhancer - Capture-Karte


    Vorsicht:

    Bitte keine Konsumer-Geräte. Dann wird es teuer.


    Gruß Jo

    Hallo John,


    ja richtig, Bild 1 ist korrekt. Das ist in dem Fall der BM Packed-Codec 8 Bit 4.2:2. UYVY ist schon richtig eingestellt.

    Nur noch bei Bild 1, auf der rechten Seite unter Color space „Rec. 601" und unter Component range „Limited Y: 16-235“ einstellen.


    Bild 1:

    Klicke einmal rechts unten auf „Show all formats“. Normalerweis sollte jetzt der „Blackmagic 8 bit 4:2:2 Codec" erscheinen.

    Im rechten Bild muss man dann aber RGB24 auswählen, sonst kodiert VDub nicht. Ich würde aber bei der ersten Variante bleiben.


    Filter in VDub:

    Ob ein Filter in YUV oder RGB ist, zeigt VDub automatisch im Filterauswahlfenster an. Dazu links unten „Show image formats“ aktivieren.

    Dann erscheint hinter der Bildgröße in Klammern, ob es sich um UYVY (YUV) oder RGB handelt.


    Richtig konvertieren:

    Beispiel für den Filter „temporal smoother“ (Bildrauschunterdrückung). Filter auswählen, danach wird als Input 720x576 (UYVY) angezeigt.

    Als Output aber 720x576 (RGBA32). Der Output in RGB wäre falsch, da wir ja im YUV-Farbmodell im Originalstream liegen.


    Um das zu vermeiden, wählen wir den Filter „RGB Convert (BT.601)“ aus. Mit „Move up“, setzen wir den Filter an die erste Stelle [C].

    Der RGB Convert Filter zeigt jetzt als Input UYVY und als Output RGB an.

    Der Filter „temporal smoother“ wird jetzt richtig als Input und Output zu RGB konvertiert.


    Da wir im RGB-Bereich sind, kann auch z. Bsp. der Filter „Croma shift“ hinzugefügt werden.

    Sind alle Filteraufgaben erledigt, muss RGB selbstverständlich wieder nach YUV gewandelt werden.

    Dazu verwenden wir noch einmal den Filter „RGB Convert (BT.601)“. Die Anzeige vom Output als YUV444, ist in Ordnung.


    Die Nennung von dem FFV1 Lossless Codec, war nur ein Beispiel, falls alle Stricke reißen. Planar gilt eigentlich für digitale Formate.

    Außerdem hat der FFV1 Delta frames. Ist technisch wesentlich schlechter als der BM-Codec.

    Der BM-Codec produziert keine Delta frames und ist Interleave (avi). Für analoge Signale, sollte es eigentlich Y Pb Pr heißen.


    Danke für die Screenshots, haben weitergeholfen.


    Gruß Jo

    Hallo Kamusta,

    wenn man mit der BM-Capturesoftware aufnimmt, sollte man mit keine anderen Codecs exportieren.

    Immer mit Blackmagic SD 8/10-Bit 4:2:2 (SD-Material) exportieren. Die Werte von dem Bild rechts sind korrekt, so wird das normalerweise gemacht.

    Hat technisch die beste Qualität, dafür braucht man aber einen etwas höheren Speicherbedarf. YUY2 nimmt BM nicht an, obwohl es auch 4:2:2 ist.

    Bei „Progressiv“ irrt sich der Xmedia, das hat aber keine Bedeutung. Zumindest nicht, wenn wirklich Interlace-Streifen zu sehen sind.


    Bei mir ging auch nur der FFV1 Lossless Codec (YUV 4:2:2). Schlüsselbild alle 25 Bilder, für SD (VDub2). Einfach einmal ausprobieren.

    Ich empfehle die Version 43602 bei VDub 2, die Version 43702 schreibt bei mir keinen Index, muss ein Fehler sein.

    Falls das Bild leicht ruckelt, VDub 1.10.4 verwenden.


    Vorgehensweise:

    Originales BM-AVI (Blackmagic SD 8 Bit 4:2:2) in VDub laden, bearbeiten und dann wieder als Blackmagic SD 8 Bit 4:2:2 aus VDub exportieren.

    Danach das VDub-AVI in den XMedia laden, und dann erst komprimieren. Für die Erstellung einer DVD, braucht man eine Authoringsoftware.

    Meine Empfehlung, immer die originale AVI-Datei archivieren.

    Und Vorsicht mit den verschiedenen Filtern in VDub. Es gibt YUV- und RGB-Filter. RGBA32-Filter nach YUV444 wandeln.

    Zuvor UYVY zu RGBA32 konvertieren. BM verwendet ja das UYVY-Farbmodell.

    Gruß Jo

    Hallo Tom,


    dieses Thema hatten wir schon öfters. Das wurde auch schon vor Jahren, mit Goldwingfahrer geklärt. Weggeschnitten (croppen), wird da meistens nie.

    Normalerweise wird immer der untere Bildrand so weit abgedeckt, dass der Kopfumschaltbereich nicht mehr zu sehen ist.


    Abdecken funktioniert mit einem Schnittsystem, oder auch mit VDub 2, mit dem entsprechenden Filter.

    Dabei bleiben 720 x 576 Pixel erhalten, ohne, dass das Bild andere Proportionen aufweist.

    Erst danach, wenn man möchte, kann man auf 704 x 576 Pixel croppen.


    Das macht z. Bsp. für Videos auf Youtube Sinn. Hier sieht man die störenden schwarzen Streifen nicht so stark.

    4:3-Material, muss dann sowieso mit 768 x 576 Pixel ausgeben werden. Dafür gibt es Einstellungen beim Resize-Filter von VDub.

    Ich gehe von VHS-Aufnahmen aus. Das Gleiche gilt auch für digitales Mini-DV.