Beiträge von Pro Jo

    Hallo testi2007,


    ja das ist wirklich sehr seltsam. Da hast du irgendetwas installiert, was diesen Fehler auslöst.

    Ich hatte einmal eine neuere Version von meinem GK-Treiber installiert.

    Danach konnte ich bei meinem Schnitt-Programm, den Farbregler nicht mehr bewegen.


    Falls du noch einen anderen PC oder ein Notebook besitzt, probiere es dort einmal.

    Beim alten VDub funktioniert es, oder auch nicht?


    Gruß

    Jo

    War einige Tage verhindert.


    BT.2020, BT.2130:

    Zurzeit beträgt der Farbraum für 4k-, 8k- und 16k, offiziell BT.2020. BT.2130 steht frühestens, aber nur im Profi-Bereich, im September oder Dezember 2019 zur Verfügung. Ausführliche Infos zu BT.2130 gibt es noch nicht, denn die Parameter dafür, muss die EBU-Kommission erst verabschieden.


    Das war nur eine kurze Info von den Profi-Medien, für die nächsthöhere Qualität des Farbraums.

    Ich wollte nur auf Rec.2130 hier im Forum hinweisen, dass es nicht bei BT.2020 bleibt.

    Bis BT.2130 im Konsumer-Bereich eingeführt wird, kann es durchaus noch einige Jahre dauern.


    Es wäre eine tolle Sache, wenn z. Bsp. ein BT.2130-Plug-in (Filter) für VDub eines Tages verfügbar wäre.

    Aber dazu braucht man erst die entgültigen Spezifikationen von BT.2130.


    Gruß

    Jo

    Ja, das ist schon richtig, dass BM RAW kein intermediate Format ist, ist halt nicht für starke Kompression entwickelt worden.

    Die RAW- oder auch die Lossless-Formate bieten meistens 4:4:4 Farbsampling, bilden 100% vom Farbraum ab.


    Erst dann würde es Sinn machen, BT.2020 (75%) einzusetzen, besser wäre BT.2130 mit 90%. Das wäre richtiges 4k (UHD) mit HDR und 10bit.

    Diese professionellen Codecs drücken die Datenrate auf ca. 440 MBit/s. Unkomprimiert liegt echtes UHD mit HDR 10bit, bei 2- bis 3 GBit/s.


    4:4:4 haben z. Bsp. 4k-Sat-Receiver. Da würde HDR BT.2020 noch Sinn machen. Manche allerdings auch nur 4:2:2.

    Die Wiedergabe erfolgt auf einem UHD-Fernseher, der BT.2020 verarbeiten kann.

    Die interne Audioelektronik vom Fernseher, muss ebenfalls eine Tonwiedergabe von Dolby Vision ermöglichen.


    Ob das UHD-Fernseher für 333 Euro bieten, ist sehr zwefelhaft.


    UHD Blu-ray ist 4:2:0, das stimmt. Das hat man so belassen, weil sonst eine 50 GByte-Scheibe nur für ca. 30 Minuten Film speichern würde.

    In Bezug auf HDR, ist UHD Blu-ray eine Fake-Qualität. Volle Qualität will Hollywood nicht. Eine DVD 10, wäre da besser.

    Kann auf der Vorder- und Rückseite jeweils 100 GByte aufnehmen. Es kommen aber Kompatibilitätsprobleme bei den diversen Abspielern hinzu.

    Das setzt sich vermutlich nicht durch.


    Ich tippe da eher auf schnelle USB 3-Sticks. Hier bräuchte man kein zusätzliches Abspielgerät, es werden nur die UHD-Streams wiedergegeben.

    Zurzeit sind aber die 256 GByte-Sticks noch teuer. Man könnte aber auch SSD-Karten verwenden.


    Ja, bei Punkt b gebe ich dir recht. Man hätte locker bei 1080 bleiben dürfen. Es gibt Leute, die gute SD-Qualität nicht von 1080p unterscheiden können.

    Für die meisten Amateure gilt, UHD mit stereo. Eine Hardware gibt es da schon, nur nicht zum 0-Tarif.


    Dir liegen bereits echte Dolby Vision-Files mit 12 Bit vor.

    Dazu braucht man richtige 4k-Profi-Monitore in der Preisklasse zwischen 30.000 und 60.000 Euro, um die 12 Bit überhaupt echt darstellen zu können.

    Das kann zurzeit kein normaler UHD-Fernseher abbilden, den man weltweit kaufen kann. 10 Bit liegen nur auf UHD Premium Blu-rays vor.


    Dolby Vision 12 Bit


    Dynamisches HDR mit madVR


    Decodieren und enkodieren müsste über ein Schnittsystem mit den entsprechenden Codes, oder auch mit einer Encoder-Software möglich sein.

    Mich wundert es, dass man dies mit AviSynth nicht erstellen kann.


    Die RPU Daten werden im Chip des Fernsehers gespeichert. Wie diese ausgelesen werden können, weiß ich nicht.

    Vielleicht hilft ein Kalibrierungs-Programm. Habe mich noch nicht damit befasst.


    Gruß

    Jo

    Leider kann ich dir bei deinem Problem nur indirekt helfen.

    Soweit ich mitbekommen habe, gibt es für den PC noch keine alleinstehende Software für UHD und Dolby Vision zusammen, in Form eines Treibers.

    Von Dolby direkt gibt es, seit Neuesten, nur Firmware für TV-Geräte und Blu-ray-Abspieler, zum Nachrüsten dieser Funktionen.


    Ich sehe zurzeit nur eine Möglichkeit, 4k-Videos mit Dolby Vision und HDR abzuspielen.

    Das wäre eine entsprechende Capture-Software, die diese Funktionen unterstützt.

    Gamer haben es da leichter, die schließen ihre Konsole an den 4k-Fernseher an.


    Ansonsten auf LibAV/Ffmpeg warten.


    Beim VLC und MPC, ohne LAV-Splitter, habe ich einwandfrei Bild und Ton. Audio wird aber nur als AAC stereo 192Kbps und 384 Kbps angezeigt.

    5.1 Fehlanzeige. Die Decoder der Software-Player, könnten aber auch auf stereo muxen.


    Meiner Meinung nach, sind das aber keine hochwertigen Parameter, die die 4k-Testvideos bieten.

    Die Auflösung von 4k ist ja in Ordnung, aber 4:2:0 und HDR, was für ein Blödsinn.


    Die extreme Farbunterabtastung von 4:2:0, hat ja nur 25% vom eigentlichen Farbraum.

    BT.2020, ist da völliger Quatsch. Das würde heißen, dass von den 25% mit 4:2:0 bei HDR mit 75% von den 25%, überhaupt keine Vorteile zu erwarten sind. 10Bit bei dieser hohen Kompression? Ich vermute, dass das alles simulierte Streams sind.


    Im Profi-Bereich gibt es schon BT.2130, das sind 90% vom Farbraum.

    Blackmagic hat das ebenfalls erkannt und hat den angeblich besten Codec der Welt entwickelt.

    Blackmagic RAW, steht zum Download auf deren Homepage zur Verfügung. Leider muss man sich dafür anmelden.


    Das ist ein 4:4:4 Codec, und ist nicht für extreme Quetscharbeiten gedacht.


    Oder sehe ich das in Bezug, von den 4k-Videos falsch?


    Gruß

    Jo

    Ja gut, dann musst du dich entscheiden, welchen Container du nehmen willst.

    AVI uncompressed ist, glaube ich, RGB, und bei Lagarith in den Einstellungen auf YUY2 schalten.


    Vorteil bei AVI uncompressed, hat keine Delta Frames. Lagarith schon.

    Man muss aber AVI-RGB in ein anderes Farbmodell umwandeln, um 16-235 zubekommen. In UYVY oder YUY2.


    VDub2 bietet jetzt ja beim capturen, die direkte Wandlung von RGB zu YUVY oder YUY2 an.

    Ohne dass ein entsprechender Filter aus der Filterliste abgearbeitet werden muss.


    Die genannten Einstellungen bieten eine sehr gute 4:2:2 Bildqualität.

    Erst wenn das Videofile komplett fertig ist, kann man es zusammenquetschen, bis zum geht nicht mehr.

    Capture-Boxen, die das Bildsignal gleich in MP4 ausgeben, ist das Schlechteste, was man sich kaufen kann.


    Gruß

    Jo

    Hallo,

    kurz zu dem Problem mit den diversen Streifen. Da gibt es meiner Erfahrung nach nur zwei Möglichkeiten, dass das so dargestellt wird.

    Entweder liegt es an den alten Bändern, oder an alten Elkos, die bei deinem Camcorder getauscht werden müssten.


    Mir sieht es aber nicht wie nach Drop-out’s aus, ich tippe eher auf einige defekte Elkos.

    Ich schlage vor, dass du das einmal mit einem anderen Hi8-Wiedergabegerät überprüfst.


    Gruß

    Jo

    Hallo Tom,


    der Schärferegler hat mit der Edit-Funktion bei Viedeorecordern nichts zu tun.

    Den Schärferegler nach Möglichkeit auf Mitte stellen, dann hält sich das Farb- und Helligkeitsrauschen in Grenzen.


    Der Edit-Schalter wird auch als „Tape-Dub" oder „Kontur" bezeichnet.

    Die Edit-Funktion schaltet den internen analogen Filter, zur Minderung der Leuchtdichte- und des Farbsignalrauschens im Videorecorder ab.


    Edit sollte man immer für das Capturen einstellen. Außerdem schaltet Edit auf TFF, oberes Halbbild zuerst, das man unbedingt für einen Schnitt braucht.


    Unteres Halbbild zuerst für ein Schnittsystem wäre schlecht, denn eine Schnittsoftware fängt immer bei TFF zum schneiden an.

    Danach wieder zu BFF, für die deutsche Norm, wandeln, wenn man wil.

    Für die heutige Fernsehelektronik, spielt das aber keine Rolle mehr, ob TFF oder BFF.


    Die Profi-Maschinen haben noch zusätzlich eine CAC OFF-Funktion am Image-Schalter. Das entfernt rosa Rauschen aus dem Bild.

    Einsetzbar bei einem schlechten Antennensignal oder einer geringen Röntgenbestrahlung.


    Es ist eine Superfunktion, hatte damals den ganzen Film eines Arbeitskollegen retten können. Aber diese Funktion, braucht man heutzutage nicht mehr.

    Ich hoffe, du bist mit meiner Erklärung zufrieden.


    Gruß

    Jo

    Hi LigH,


    das ist mir schon klar, da hast du recht. Ich gehe aber davon aus, dass Highwayman so wenig Datenrate als möglich haben möchte.

    Er schrieb ja selbst unter Punkt 5: „hohe Komprimierung, soll möglichst wenig Platz erfordern“.

    Und das bieten zurzeit im Amateurbereich nur x264- und x265 (MPEG-4). I-Frame only produziert ja immer größere Files.


    Im professionellen Bereich gibt es die AVC-Intra 50- und AVC-Intra 100-Codecs von Panasonic.

    AVC-Intra unterstützt die Datenraten 50 Mbit/s und 100 Mbit/s.

    Zur Entropiecodierung wird bei 50 Mbit/s das Verfahren CABAC eingesetzt, bei 100 MBit/s findet CAVLC Anwendung.


    Von Sony gibt es zurzeit die zwei effektivsten Codes XAVC Intra (XAVC-I):

    Intra-Frame-Kodierung, in der jedes Bild einzeln kodiert wird, ohne Verweis auf vorherige oder nachfolgende Bilder.


    Und den XAVC Long GOP (XAVC-L):

    Bildergruppen-Kodierung, die Daten aus anderen Bildern in die Kodierung jedes Einzelbildes aufnehmen kann.

    Diese Art der Kodierung ist wesentlich effizienter, erfordert aber auch deutlich mehr Rechenleistung und Speicherplatz während der Kodierung.


    Intra-Frame-Codierung bieten noch Apple ProRes, DNxHD, MiniDV, DVCAM und M-JPEG.

    Für SD-Video ist MiniDV, DVCAM (beide DV-Codec), DVCPRO50 und M-JPEG vorgesehen.

    Klar, man kann auch als AVI mit 165 MBit/s in 4:2:2 capturen.


    Das Grass Valley HQX Codec 8.5.0.1927-Pack enthält auch Codecs für SD-Material für reine Intra-Frames:

    Grass-Valley-HQX-Codec


    Für kleinere Dateien, steht der DV-Codec mit 4:2:0 zur Verfügung. Dieser hat eine feste Datenrate von 25 MBit/s, ist halt keine 4:2:2-Qualität.

    DVCPRO50 ist dann 4:2:2, das wäre dann deine Master-Qualität. Oder eben der von LigH vorgeschlagene M-JPEG.


    Ich hatte diesen auch vor längerer Zeit einmal ausprobiert, sehr gute Bildqualität.

    Ich weiß aber nicht mehr, ob der Codec nur in RGB oder auch in YUV arbeitet.


    Aber beim capturen muss man darauf achten, dass man YUV mit einem Filter zu RGB wandelt, will man Zeit sparen.

    Sollte M-JPEG nur RGB ausgeben. Dies kann man auch nachträglich machen.


    Alle genannten Codecs von GV, werden in VDub einwandfrei angezeigt.

    Bei meinem Encoder kann ich auswählen, was ich möchte. Entweder I und P-Frames oder nur I-Frames only bei MPEG-2.


    Mit dem Grass Valley Codec-Pack, müsste das zufriedenstellend machbar sein, Highwayman.

    Das ein Data-Code auf den Bändern ist, ist eine gute Nachricht.


    Leider fehlt bei der neuen VDub2-Version der Chroma Shift-Filter.

    Dass man den Farbversatz korrigieren kann, muss die ältere „JPSDR_AutoYUY2.vdf-Datei“ in den Ordner32 kopiert werden.

    Jetzt stehen auch mehr Filter zur Verfügung.


    Gruß

    Jo

    Hallo Highwayman,


    wenn du kein MPEG möchtest, dann bleiben nur der UT-Video YUV420 BT.601-Codec und diverse andere, oder ein DV-Codec übrig.

    Aber das kannst du vergessen, denn es soll ja Platz gespart werden. Die Datenrate bei diesen Codecs, ist für dich viel zu hoch.

    Für deinen Wunsch, brauchst du einen MPEG-Codec. Das wäre der FFMPEG x265.


    Alle genannten Codecs, sind in VDub (Vers. 43073) verfügbar, auch im Capture-Modus.

    Für eine gute Qualität, kann man ohne Sorge 2000 – 3000 Kbps einstellen. Der x264 codiert schneller.


    Das was LigH empfohlen hat wäre qualitätsmäßg schon sehr gut, aber als 4:2:2, hat man mindestens eine Datenrate von 30 MBit/s in komprimierter Form.
    Bei 4:2:2 ist eine Datenrate von 50 MBit/s normal. Mit einem bestimmten Codec bei ffdshow, hatte ich einmal 27 MBit/s bei 4:2:2 erreicht.

    Dann war Schluss. Ansonsten wird automatisch auf 4:2:0 umgeschaltet.


    Das Bild skalieren, das braucht man normalerweise nicht. Die Position des Timecodes im Display, gibt vermutlich der Camcorder selbst vor.

    In den Display-Eigenschaften, bei deinen verschiedenen Camcordern, kann man eine andere Position wahrscheinlich nicht einstellen.


    Es bleibt nur noch die Frage, ob auf den alten Hi8-Bändern wirklich ein Timecode aufgezeichnet wurde.

    Wenn ja, dann brauchst du kein AviSynth, denn dann ist der Datacode vom Band sichtbar.

    Wenn nicht, dann gibt es bestimmt eine Möglichkeit in AviSynth, irgendetwas zu basteln.


    Nachträglich, kann man einen Timecode, als Effekt, auch mit einem Schnittsystem einblenden.

    Ob das auch mit einer kostenlosen Schnittsoftware möglich ist, bezweifle ich. Obwohl, das ist heute nicht mehr so wie vor 10 Jahren.


    Gruß

    Jo

    DeafYakuza, danke für deine Rückmeldung. Ich kenne den NV-SV121EG nicht, hat aber bei den Tests sehr gute Beurteilungen bekommen.

    Wenn du damit zufrieden bist, dann ist das in Ordnung.

    In der Bildqualität, geben sich die verschiedenen Rekorder nicht viel. Vorausgesetzt die Geräte sind technisch einwandfrei.

    Dein externer TBC ist auch gut.


    Ein HDMI-Interface, hätte halt etwas schärfer abgebildet als Y/C, auch wenn das Y/C-Signal nur konvertiert wurde.

    Die Canopus NX ist eine gute Capture-Karte. Die Karte bietet ja ebenfalls sehr gute Codecs von Grass Valley an.

    Ich dachte, die Canopus-Karte läuft nur mit XP?


    Ja, das ist schon klar, dass VHS-NTSC-Bänder aus den USA meistens mit echtem NTSC laufen.


    Aber die Kunst ist, ob der VHS-Rekorder auch wirklich das 3,58 MHz-Signal wiedergibt.

    Ich verstehe, du siehst Farbe von den NTSC-Bändern. Das ist schon OK. Ich will jetzt nicht einen Konflikt der korrekten Farbnormen auslösen.

    Wenn du mit dem Farbergebnis zufrieden bist, dann ist das in Ordnung.


    Interessant, dass du Cynthia Rothrock kennst. Ach so, bist ja Yakuza.


    Stichwort „Das doppelte Lottchen“. Als Alternative, schaue dir einmal den Film „Die Vermählung ihrer Eltern geben bekannt" von Walt Disney an (PAL-DVD). Vielleicht gefällt dir dieser Film auch. Wir müssten fast gleich alt sein.


    Mit VDub und AviSynth, bist du auch auf dem richtigen Weg.

    Hallo Kollegen,


    dass DeafYakuza erst einmal nur zur Probe, seine Geräte mit den Scart / Y/C-Anschlüssen verbinden soll, war der Gedanke, dass man eventuelle Bildfehlerquellen nach und nach ausschließen kann. D. Yakuza hat das fast alles richtig gemacht.

    Mir ist nur nicht klar, an welcher Stelle der Grabber mit dem Scartverteiler eingesetzt wird.


    Der Grabber damals beim Gubel-Thread ist nur eine Notlösung, für Leute, die nicht viel Geld bezahlen können.

    Aber du besitzt die wesentlich bessere BM Shuttle. Diese Box gibt ja ein sehr gutes, eigentlich professionelles, Bildsignal aus.

    Das ist bei SD-Material 4:2:2 mit 165 Mbit/s. Das ist ein professioneller „Grabber“.


    Ich sehe das wie Bogilein, das ist völlig richtig, was er schreibt.

    Wenn deine Dreambox wirklich im Bildsignalweg liegt, dann vergrößert der interne Scaler des Sat-Receivers das SD-Signal ungefragt auf HD.

    Das sollte eigentlich in den Einstellungen des Receivers einstellbar sein. Wenn nicht, dann ist das Pech.

    Auf jeden Fall, den Receiver aus dem Bildsignalweg nehmen.


    Ja, PAL-60 ist kein echtes NTSC-Signal. Der Grundig wandelt das nur von der internen NTSC-Elektronik zu PAL-60 um. Also zu 60 Hz.

    Echte NTSC-Geräte kosteten damals zusätzlich viel Geld. Für 400 bis 600 Euro, bekam man damals kein gutes Produkt.


    Es gibt aber bezahlbare Normenwandler für Amateure, bei denen auch ein echtes NTSC-Signal (Farbträger ca. 3,58 MHz, PAL 4,43) weitergeleitet wird.

    S-VHS ist darum besser, weil das Bilsignal getrennt in Luminanz (Helligkeit) und Chroma (Farbe) vorliegt.


    Panasonic NV-SV121EG:

    NTSC Playback on PAL-TV. Hört sich wie PAL-60 an.


    Soweit wie ich weiß, haben echtes NTSC nur die Profi-Geräte von Panasonic, JVC usw..

    Sehr gut wäre ein AG-7750 NTSC mit Y/C. Ist heutzutage auch erschwinglich. Danach kenne ich nur noch von Panasonic den AG-W1 und W3.

    Diese haben aber leider nur FBAS-Anschlüsse.


    So würde ich an deiner Stelle testen, wenn man echte NTSC-Aufnahmen in guter Qualität capturen möchte:

    Zuerst den Panasonic, dann einen guten Normenwandler (Scart-Y/C).


    Vom Normenwandler per Y/C-Hosiden zum TBC Enhancer (vermutlich auf NTSC stellen). Wenn das Bild flackert, dann umgekehrte Reihenfolge.

    Danach zu einem Bildwandler, der Y/C nach HDMI konvertiert. Vorsicht, die HDCP-Version beachten.

    Dann vom Bildkonvertierer (HDMI) zum HDMI-Splitter. Als Letztes, dann mit einem HDMI-Kabel den Splitter mit der Shuttle verbinden.


    Der Bildkonverter von Y/C zu HDMI, ersetzt in diesem Fall einen DVD-Rekorder. Oder wenn dir das zu kompliziert ist, gleich einen DVD-Rekorder kaufen.

    Ja Bogilein, das ist richtig, dass BM, Aja und die Avid „Nitris“-Produkte immer einen stabilen Bildsignaleingang brauchen.

    Darum schrieb ich ja "dann kann durchaus ein TBC das Problem lösen". Diese Firmen gehen von einer Studioumgebung aus.

    Den Electronic Design TBC Enhancer kenne ich, ist ja klar.


    Besitze jedoch kein solches Gerät, da ich mit einem, auch sehr guten Fullframe TBC, überspiele.


    Übrigens, dass man mit dem HDMI-Interface capturen sollte, ist meiner Initiative zu verdanken.

    Ich hatte damals getestet, welche Schnittstelle die bessere Bildqualität liefert. Dabei stellte sich heraus, dass das eben HDMI war.

    Darufhin hatte ich das Ergebnis an Goldwingfahrer geschrieben, da er auch noch mit Y/C einspielte.

    Das war 2011, also 5 Jahre vor dem Gubel-Thread.

    Es mag sein, dass Gubel das auch unabhängig von uns herausgefunden hat.


    Ja, ein HDMI-Splitter lässt noch keine Macrovisionssignale über die Bildleitung durch, noch nicht.

    Man munkelt hinter verschlossenen Türen, dass das geändert wird. Es soll eine andere Elektronik in den Splittern folgen.


    Goldwingfahrer und ich meinten sogar, dass der Gubel-Thread, weltweit die beste Anleitung für ein hochwertiges capturen ist.

    Ich kenne jedenfalls kein Forum, das all diese Infos bietet, als dieser Thread.


    Mit dieser ATI All In Wonder Radeon, möchte ich doch wiedersprechen. Diese Technik ist völlig veraltert.

    128 MByte DDR, 8x AGB ist heutzutage lachhaft. Da laufen nicht einmal mehr moderne Spiele, geschweigedenn Videobearbeitung.

    Ich vermute stark, es besitzt jeder PCI-E x16. Sonst wäre ja z. Bsp. Hintergrundrendering oder die Unterstützung des Encoders (CUDA) gar nicht möglich.

    Dem Rest deines Schreibens stimme ich zu.


    DeafYakuza:

    Ich verstehe das nicht, die Dreambox ist ein Sat-Receiver. Der Receiver hat in deinem Capture-Weg überhaupt nichts zu suchen.

    Du wirst doch nicht den Y/C-Eingang des Receivers mit dem HDMI-Ausgang des Tuners, Splitter, zum HDMI-Eingang der Shuttle leiten, oder?

    Diese Konfiguration sofort beenden. Gerade für diesen Zweck, sind die empfohlenen DVD-Rekorder gedacht.


    Dreamboxen sind gute Sat-Receiver, das ist richtig. Den Video-Grabber und das Umschaltpult brauchst du gar nicht.

    Beide Geräte haben ja überhaupt keine TBC-Funktion. Dein „Grabber“ ist die Shuttle. Igendetwas stimmt mit deinem HDMI-Splitter nicht.

    Normalerweise erkennt der Splitter die korrekte Bildgröße. Schon einmal einen anderen Splitter ausprobiert?

    Ich gehe davon aus, dass du den „Gubel-Thread“, zumindest teilweise durchgelesen hast.

    Deine beiden Zusatzkästchen sind eigentlich recht zuverlässig. Dort dürfte kein Bildflackern entstehen.


    Rechtlich darf man einen Kopierschutz überhaupt nicht umgehen. Darum ist der Tipp im genannten Thread etwas problematisch.

    Will man „legal“ kopieren, muss der Kopierschutz mit aufgenommen werden. Aber dann ist das Bildsignal über die Shuttle gestört.

    Deine VHS-Filme gibt es doch sicherlich auch auf DVD, oder?


    Das Bild über Y/C vom Laserdisc-Player direkt am TV ist in Ordnung. Ja gut, aber wie sieht es über die BM-Box aus.

    Theoretisch müsste dort das Bild dann auch flackern, da auf den Discs vermutlich ebenfalls ein Kopierschutz enthalten ist.


    Ich nehme an, die BM Shuttle hast du neu bei einem Fachhändler gekauft, nicht von eBay.

    Bei der BM-Box gäbe es nur zwei Fehlerquellen. Einen nicht passenden Treiber zu installieren und, dass die Box defekt ist.

    Ich glaube, beides trifft nicht zu.


    Wenn du mit dem Grundig-Rekorder zufrieden bist, dann ist das in Ordnung.

    Qualitativ sind beide Y/C-Wege gleich gut. Nur bei den Hosiden-Anschlüssen wird das Bildsignal heller verarbeitet.

    Darum wurde hier im Forum der Weg über die Scart-Anschlüsse empfohlen. Was ja stimmt.


    Aber trotzdem keine Angst vor "Banding", man sollte sowieso das Bild auf 16-235 Helligkeit korrigieren.

    Dann gibt es keine nachträglichen Farbüberstrahlungen.


    Ja klar, vom Videorekorder über TV muss unbedingt ein stabiles Bildsignal kommen, sonst könnte man nie einen Film anschauen.

    Der Kopierschutz wirkt ja nur über eine Capture-Software, dass man keine Kinofilme vervielfältigen kann.

    Wenn es denn bei dir überhaupt ein Kopierschutz ist.


    Anders würde ein Kopierschutz, keinen Sinn ergeben. Das haben damals die Hollywood-Studios so bestimmt.

    Du kannst ja einmal mit dem Grundig SE9105 direkt über Y/C zur BM-Box testen, ob dann das Bild auch flackert.

    Ah, jetzt kommen wir der Sache schon näher. Von deutschen Videotheken, sind das dann schon PAL-Bänder, das stimmt.

    Fast alle Kino-Filme, die man damals in Videotheken kaufen konnte, hatten einen Kopierschutz. Das ging von Macrovision 1 bis 3.

    Die Version 3, war die Schlimmste, da hatte man immer einen totalen Bildzusammenbruch.


    Bei der Version 1, wurde nur das Bild so alle Minute, einmal heller und danach dunkler.

    Da war man mit den professionellen AG-7750- oder AG-8700-Rekordern fein raus. Diese Geräte hatten eine automatische AGC-Kontrolle.

    Bei der Version 2, hatte selbst AGC nicht mehr funktioniert. Aber Macrovision 3 wurde später auch geknackt.


    Ein Kopierschutz ist dann auf den Bändern, wenn beim capturen das Bild flackert, aber beim ansehen direkt über TV, das Bildsignal einwandfrei ist.


    Flackert das Bild auch direkt über den TV, sind vermutlich die Bänder schon zu alt.

    Ich gehe davon aus, dass die Kopfscheibe von deinem VHS-Gerät noch nicht stark abgenutzt ist.

    Sollte aber kein Kopierschutz im Einsatz sein, dann kann durchaus ein TBC das Problem lösen.

    Der Thread ist zwar von 2016, aber egal.

    Deine Rechnerleistung für SD-Video ist in Ordnung. Ich gehe davon aus, dass es Win. 10 Pro 64 Bit ist.


    Zu deinem Problem:

    In der BM-Software, muss man für PAL noch 0 IRE (NTSC 7.5 IRE) eingeben.

    Das hat aber nichts mit dem Flackern zu tun, sondern mit der Bildhelligkeit bei Videomaterial. Soweit stimmen deine Einstellungen.


    Mich wundert nur, das bei der Blackmagic Intensity Shuttle USB3.0 die alte Bezeichnung 625/i50 auftaucht.

    Das ist richtig, denn es sind bei PAL 625 Zeilen. Es ist das Gleiche wie 576i (576 Pixel) in der Bildhöhe.


    8-bit YUV stimmt auch. Dass bei NTSC das Bild sauber dargestellt wird, klingt komisch.

    Demnach müsste deine "PAL-Kassette" in Wirklichkeit ein NTSC-Band sein. Aber dann wäre das Bild bei 625 in "Schwarz-Weiß".


    Es kann durchaus sein, dass dein VHS-Rekorder automatisch NTSC erkennt und auch so an die Capture-Box weiterleitet.

    Dazu müsste ich aber die Bezeichnung von dem VHS-Gerät wissen.

    Das bei der Shuttle gerade die PAL-Elektronik defekt ist, halte ich ziemlich für unwahrscheinlich.


    Schaltest du noch irgendein Zwischenkästchen über das Bildkabel?

    Stimmen die Bildproportionen bei 720 x 480 Pixel (NTSC)?


    Ist das Bild horizontal stark gestaucht, dann ist es PAL. Ansonsten wüsste ich jetzt auch keinen Rat mehr.


    Gruß Jo

    Bei Outlook kann ich dir leider nicht weiterhelfen. Outlook hatten wir damals schon bei unserem Technikerlehrgang im Jahre 2000 vom PC verbannt.

    Es ist konfortabel, keine Frage, vermutlich werden aber auch persönliche Daten an Microsoft gesendet.


    Deshalb unbedingt den Microsoft-Server für die Uhrzeit, gegen einen unabhängigen Zeitserver (ntp1.t-online.de, oder ptbtime1.ptb.de) in Deutschland austauschen.


    Die reine Textanzeige bevorzuge ich ebenso, da bei HTML auch Schadstoff übertragen werden kann.

    Es müsste aber im Internet Software geben, die deine Outlook 2007-Dateien nach Outlook 2016 konvertiert.


    Bei meinem Win. 10 Pro, hatte ich bis jetzt noch nie Probleme, zum Glück. Die Updates kann man leider nicht mehr verhindern.

    Alles funktioniert einwandfrei. Ich mache aber auch keine Installationsexperimente. Da wäre dann eine VM ratsam.


    Könnte es sein, dass das Fehlerbehebungstool irgendeinen Dienst abschaltet? Da würde ich einmal nachschauen.

    Ansonsten das Tool wieder deinstallieren, wenn es geht. Bei mir erscheint das Tool nicht in den Einstellungen (Version 1803).


    Wenn man auf die Einstellungen keinen Zugriff mehr hat, dann ist das schon ein massives Problem.

    Vielleicht blockiert der Defender oder die Firewall das Öffnen? Aber an all diese Dinge, hast du sicherlich auch schon gedacht.

    Ja, so wie Thomas sehe ich das auch. Das muss eine sehr billige GK sein, denn anders ist das gar nicht möglich.

    Der Controller in deiner GK, kann vermutlich die einzelnen Schnittstellen technisch gar nicht trennen. Da hilft auch der neueste Treiber nicht.


    Eine 15 Jahre alte GK, kannste da vergessen. So wie es aussieht, ist das nicht einmal eine PCI-E-GK.

    Außerdem hast du nicht geschrieben, was du überhaupt mit deiner jetzigen PC-Konfiguration machen willst.

    Gaming oder sogar Videobearbeitung, vielleicht nur Officeprogramme ausführen? Oder nur Filme wiedergeben?


    Mit einem veralterten IDE-System, kommt man heutzutage nicht mehr sehr weit.

    Ich nehme an, dass das ein alter "Test-PC" ist, einen modernen PC, besitzt du bestimmt.


    Wenn nicht, dann Weihnachtsgeschenk: Neuer PC


    Gruß Jo

    Liebe Kollegen, ich habe das so verstanden, dass der zweite Monitor direkt einen HDMI-Anschluss hat.

    Denn may24 schrieb ja, dass er über HDMI kein Bild sieht. Von einem HDMI-Adapter wurde erst später geschrieben, und auch nicht von may24.


    DVI überträgt zwar Daten, das ist richtig, aber woher will man wissen, ob ein Monitor falsche EIDIDs sendet?

    Dazu bräuchte man eine Software, die die EDID Id's ausliest.


    Ich habe bestimmt schon 20 GK installiert, aber so ein Problem hatte ich noch nie. Eine manuelle Konfiguration hatte immer Erfolg.

    HQ-LQ mit dem Fehlerbaum hast du recht, vor allen Dingen dann, wenn man keine wichtigen Zusatzinfos bekommt.


    Ich sehe das so, dass may24 beide Monitore über HDMI anschließen will. Ein Adapter von DVI-I/-D (GK) zu HDMI (Monitor), bringt hier qualitativ gar nichts.

    Da gebe ich HQ-LQ recht. Den HDMI-Monitor mit HDMI und den DVI-Monitor mit DVI direkt verbinden. Alles andere ist Quatsch.


    Gruß Jo