Beiträge von Pro Jo

    Laut Edius-Forum, funktioniert die Canopus NHX-E1-Karte angeblich auch mit Win. 10, 64 Bit.

    Canopus NHX-E1 mit Win.10


    Nach dem GV-Handbuch, läuft die Canopus NHX-E1 nur unter XP oder Vista korrekt.

    Da 90% der Treiber von Vista auch bei Win. 7 funktionieren, würde ich einmal den 64 Bit-Treiber von Vista bei Win. 7, 64 Bit installieren.

    Win. 7 ist ja nur ein abgespecktes Vista. Win 8 ist völlig anders aufgebaut.


    Aber vielleicht melden sich hier noch die Canopus-Spezialisten, die dir das genau schreiben können.


    2 unterschiedliche Capture-Karten an einen PC anschließen, ist für mich Quatsch.

    Ich habe auch noch nie gehört oder gelesen, dass Hollywood noch 12 Jahre alte Capture-Karten für Filme auf DVD einsetzen.


    Multi-Boot:

    Multiboot auf PC einrichten


    Microsoft hatte einmal vor Jahren eine Meldung herausgegeben, in der es hieß, dass, wenn man ein 64 Bit System über ein 32 Bit System installiert, das 64 Bit System auf 32 Bit zurückfällt. Mehr dazu kann ich leider nicht schreiben, da ich solche Experimente noch nie gemacht habe.


    Was man im Netz so liest, sollen bestimmte System-Konfigurationen reparierbar sein. Du kannst es ja selbst einmal ausprobieren.

    Z. Bsp. XP auf LW C: und Win.10 auf Laufwerk D: installieren. XP verwendet den MBR und Win. 10 GPT (UEFI).


    Wenn Du jetzt den neuesten BM-Treiber für die Intensity unter Win.10 hast, dann ist doch XP mit der Canopus NHX-E1 Blödsinn, oder nicht.

    Viele Leute capturen mit einer teilweisen 2. und 3. VHS-Kopierqualität. Da ist eine Canopus NHX-E1 nicht unbedingt notwendig.

    Die Canopus-Karte hat halt mehr Elkos auf der Platine verbaut, dadurch wird das Bildsignal besser geglättet.

    Aber eine bessere Qualität bietet auch eine DeckLink Studio 4K-Karte für 649 Euro. Preislich bleibt da leider nur die BM-Intensity.


    Normgerecht capturen mit VDub und BM Intensity:

    Ich habe einmal mit meiner DeckLink Extreme, damals noch ohne 4K, über VDub normgerecht gecaptured. Das war aber schon vor Jahren. Es ging aber.


    Wichtig ist, dass man das Capture-Tool von VDub zuerst auswählt, und dann bei „Device", z. Bsp. „Decklink Video Capture“ für die Intensity-Box anklickt. Unter dem Reiter Video, Filter chain und Filter list, dann den entsprechenden Filter auswählen.


    Ich habe das damals mit dem RGB Convert Filter gemacht. Bei SD-Material auf BT.601, aber ohne „Full Range" gestellt.

    Dann hat man einigermaßen 16-235. Mein Messtool zeigte aber 15-237 an. Das Ergebnis würde ich noch akzeptieren.


    Wenn irgendein Kollege Interesse an dem kostenlosen Mess-Tool hat, dann nenne ich gerne den Link, oder lade das hier hoch.

    Ich weiß aber nicht, ob der Server vom Gleitzforum die Zip-Datei annimmt, da darin eine .exe-Datei enthalten ist.


    Wichtig ist noch, dass man sich am PC als Administrator anmelden muss. Das Tool funktioniert von XP bis einschließlich Win. 10.

    Korrekte 16-235 hat man nur mit einem Schnittsystem.

    Gute Frage. In diesem Fall, würde ich den BM-Support kontaktieren.

    Das kann ich dir leider nicht genau beantworten, aber vielleicht sind hier Kollegen, die das schon ausprobiert haben.


    Theoretisch sind die beiden unterschiedlichen Treiber, für das jeweilige Betriebssytem (XP, Win.10) physikalisch getrennt.

    Meiner Meinung nach, hat eine neue Firmwareaktuallisierung der Intensity für Win. 10, keine Auswirkungen.


    Bei XP, stehen dann halt nur die älteren Funktionen der Intensity zur Verfügung. Ich glaube nicht, dass dadurch die Elektronik der BM-Box zerschossen wird. Ansonsten bräuchte man 2 Intensity-Boxen (XP, Win.10), was ja Quatsch wäre. Wichtig ist, dass die BM korrekt captured.


    Wenn man z. Bsp. bei einer Festplatte eine Aktuallisierung der Firmware vornimmt, dann funktioniert diese auch mit XP, soweit man diese im MBR-Modus erstellt hat. Ich hätte mich eher für Win. 7 und Win. 10 entschieden, da hier beide mit 64 Bit laufen.


    Laut Microsoft, soll Win. 10, 64 Bit ebenfalls auf 32 Bit fallen, wenn man XP 32 Bit installiert. Es soll aber auch von XP, eine 64 Bit-Version gegeben haben. Dann würden beide Betriebssyteme in 64 Bit arbeiten.

    Halllo j_b,


    ich will jetzt nicht irgendwelche elektronischen Messergebnisse von Gubel in Frage stellen. Ich besitze auch nicht die Intensity-Box von BM.

    Sonst könnte ich dazu nähere Angaben machen. Ich gehe immer von meiner DeckLink Extreme-PCI-Karte aus.


    Aber was meint Gubel mit normgerecht ?

    Sind das die Helligkeitsbereiche bei SD-Material von 16-235 und bei RGB von 0-255 ?

    Oder die Spannungswerte beim Luminanzsignal von 1,0 Vss und dem Chromasignal von 0,3 Vss ? Bei FBAS ist es allgemein 1,0 Vss.


    Technisch gibt es auch noch die halbbildrichtige Farbträgerverkopplung für den Bildservo.

    Colour Frame mit der richtigen Farbträgerverkopplung mit 4 Sequenzen, gibt es aber nur bei den Profi-Geräten. Das wäre normgerecht.

    Da stehen 3 Stufen zur Auswahl.


    Aber das ist jetzt zu technisch, damit will ich dich nicht belasten. Einfach so, wie du das schon richtig machst, per HDMI überspielen.


    Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass teure Studio-Karten ein schlechtes analoges Bildsignal liefern.

    Fast alle Fernsehsender verwenden Capture-Karten von BM.

    Die Sender schließen an diesen Karten, die älteren analogen Sony Betacam-Studiorekorder mit 4:2:2-Farbsampling an den YUV-Ein- und Ausgängen an.

    Diese kosteten damals 50.000 DM. In den 80ern wurde damit z. Bsp. Wetten, dass...? aufgezeichnet.


    Mir ist kein Bildingenieur bekannt, der sich jemals über eine schleche Bildqualität über die YUV-Anschlüsse beklagte.

    Teilweise wird sogar nur von FBAS aus überspielt. Das ist der Fall bei Bestellkassetten von den Sendern.


    Lasse dich von Clipping nicht verrückt machen.

    Die Übersteuerung des Helligkeitssignals und auch das Clippen des Tons, muss man unbedingt mit einem Schnittsystem korrigieren.

    Nur der Ton vom Originalband, sollte sich nicht daueraft im roten Bereich bewegen.


    Theoretisch gibt es mit VDub auch die Möglichkeit die Helligkeits- und Farbwerte richtig zu korrigieren.

    Doch leider gibt es dazu keine Tools, um die richtigen Werte mit einem Farbscreen zu sehen. Da bleibt nur herumzuraten.


    Es gibt ja schon seit längerer Zeit gute Schnittsysteme kostenlos. Zum Beispiel Avid Media Composer First und DaVinci Resolve.

    Resolve ist aber wesentlich komplizierter als der MC First. Clipping ist da kein Problem mehr.

    Mir kommt es manchmal so vor, als ob die meisten Kollegen Angst vor einer guten Schnittsoftware haben.

    AviSynth ist da schon komplizierter zu erlernen.


    Resolve bietet halt eine Finish-Farbkorrektur an. Über das Thema, hatten wir uns erst wieder vor 2 Wochen unterhalten.

    1995 kostete solch ein Farbkorrektur-Tool 300.000 Dollar. Das konnte sich nur Hollywood leisten.


    AviSynth würde ich nur gegen das Bildrauschen einsetzen. Das ist die beste Lösung.

    Ja, das bestimmte Mainboards inkompatibel sind, das kommt vor, das ist richtig. Das kann mit den unterschiedlichen Chipsätzen zusammenhängen.

    Laut der Readme, sollte der Treiber 9.5.3 bei XP nicht funktionieren. DeckLink war die erste Bezeichnung für die BM-Treiberserie.

    Das wurde aber nach kurzer Zeit in Desktop Video umbenannt.


    Und ja, die Version 7.9.4 ist auch für die Intensity Pro PCIe für x1 und x4 geeignet, jedenfalls lt. Datenblatt.


    Readme von DeckLink 7.9.4


    Sollte der 7.9.4-Treiber bei der Intensity Pro PCIe doch nicht funktionieren, dann auf den erwähnten 9.5.3 ausweichen.

    Man kann ja trotzdem Überraschungen erleben. Ich kann das leider nicht testen.


    Scheinbar hat es den 7.9.5-Treiber, nur für Mac OS gegeben:

    DeckLink-Treiber 7.9.5 für Mac OS (Französisch)


    Der dort angegebene Link, führt ins Leere, bzw. zu BM.


    BM ist ja gut:

    Um den alten Treiber zu installieren, muss erst Win. 7 deinstalliert werden.

    Meines Wissens nach, ist der neueste Treiber für XP, die Version 7.9.4 vom 04.01.2011. Eine Version 7.9.5 bei BM, gab es scheinbar nicht.

    Die nächst höhere Version ist die 9.5.3. Ist aber bereits schon für Win. 7 programmiert. Ansonsten müsste ich mich sehr täuschen.


    DeckLink für Windows XP_7.9.4


    Links unten, auf „Nur herunterladen" klicken.

    Zuerst zu deinem letzten Absatz. Wenn du nur 20- oder 30 Bänder für SD-Meterial zum capturen hast, dann reicht da auch ein Laptop oder Notebook aus, keine Frage. Ich weiß auch nicht, wenn du alle VHS-Filme überspielt hast, ob du dann die BM-Box behalten willst, oder wieder verkaufst.


    Sollten es aber doch 300- oder 500 Bänder sein, dann hätte ich mich für eine ganz andere Konfiguration entschieden.

    Das Problem bei den meisten Kollegen ist immer, dass die Capture-Hardware so billig als möglich sein sollte.

    Oder wenn man liest, ich habe mir einen China-Stick für rund 17,00 Euro gekauft. Ich kenne Ehepaare, die verrauchen im Jahr 7.000 Euro.


    Ich meine damit, wenn man sich eine gute PCI-E-Karte, wie zum Beispiel, die DeckLink Studio 4K kauft, dann ist das eine gute Basis für wirklich gute Bild- und Tonqualität. Der Nachteil ist, dass die Karte 649 Euro kostet.

    Man muss aber bedenken, solch eine Capture-Karte, hat man bestimmt ein halbes Leben lang.


    Für Leute, die optimales 4K capturen und wiedergeben wollen, ist dann die DeckLink 4K Extreme 12G vorzuziehen.

    Diese Karte macht dann Dank des 12G-Interface, wirkliche 50p- und 60p. Der Preis liegt halt leider bei 975 Euro.

    Auch die AJA-Capturekarten bieten eine  sehr gute Qualität.


    HDCP-Kopierschutz:

    Ja gut, dann ist es leider so bei den DVD-Rekordern. Von meinem Sat-Receiver mit HDMI-Ausgang, kann ich einwandfrei capturen.

    Da hatte ich noch nie ein Störsignal über die DeckLink-Karte. Seltsam.


    Intensity-Karte:

    Ja klar, dass die Intensity-Karte nich ganz normgerecht wandelt. Das macht keine Karte automatisch, auch nicht die Profi-AJA-Karten um 2.500 Euro.

    Beim Überspielen der Bildsignale, sind die Soll-Werte der Helligkeits- und Farbsignale, bei hellen Szenen, immer überschritten.

    Ich kenne keine Capture-Software, die das automatisch regelt.


    Das ist ja der Sinn, dass man zu helle oder auch zu dunkle Bildanteile mit den entsprechenden Farbkorrektionsfiltern nachträglich anpassen sollte.

    Man sollte auch Gamma nachjustiren.


    704 x 576 Pixel ist ohne Overlay. Viele Leute hier im Forum croppen auf 704 x 576 Pixel, für Youtube.

    Müssen aber dann auf 768 x 576 wandeln, um quadratische Pixel zu erhalten.

    Ich würde das einmal spaßeshalber am PC, mit den Componentensignalen ausprobieren.

    Auf 16-235 muss man sowieso korrigieren. Übrigens, nicht nur die Helligkeit, sondern auch die Farbe.


    SD-Material kannst du ja ohne Probleme auf dem MacBook capturen. Das würde ich dann auch so machen.

    4GByte RAM ist für SD-Material in Ordnung. Hintergundrendering fällt halt weg, aber das hatte man im Jahr 2002 auch nicht.

    Mich wundert es, dass sich die Treiberversion 10.3.5 auch unter Win.10 installieren lässt. Das sollte laut Readme eigentlich nicht funktionieren.

    Es wird aber nur bis Win. 8, 64-bit angegeben.


    Readme von 10.3.5


    Ja, die neue Oberfläche gefällt mir auch nicht. Aber technisch sind die neuen Treiber meistens besser.

    Ich arbeite bereits seit 2010 mit den BM-Desktop-Treibern, da hat sich zum Glück noch nie etwas selbstständig verstellt. Das dürfte eigentlich nicht sein. Ich vermute, dass da eventuell ein anderer Treiber oder Treiberrest, von wem auch immer, hineinfunkt. Ist aber auch ungewöhnlich.


    Ich verwende unter Win. 7 Pro noch die alte Version 10.3.4. Bei der Version 10.3.5, captured Avid (MC v8.2.11) bei mir nicht mehr.

    Jede Überspielung klappt einwandfrei. Ich capture aber mit einer DeckLink Extreme PCI-Karte.


    Komische Sache, dass der direkte HDMI-Ausgang bei den Panasonics nicht funktioniert.

    Aber beim direkten Anschluss an den Fernseher, müssen diese doch Bild- und Ton liefern, sonst kann man ja nicht einmal selbstproduzierte Filme schauen. Ich kann jetzt nur vermuten, dass bei den Panasonics, der HDMI-Ausgang mit einem Kopierschutzsignal ausgerüstet ist.

    Anders kann ich mir das nicht erklären. Ich selbst kann das leider nicht prüfen, da ich keinen DVD-Rekorder von Panasonic besitze.


    Ja, ich war auch von den SSDs, wegen der Schnelligkeit begeistert. Aber dann sah ich, dass die SSDs wesentlich wärmer wurden, als die HDDs.

    Die M.2-SSDs fast doppelt so heiß. Bei Caseking gibt es aber einen sehr guten, aber großen Kühler für M.2-SSDs.

    Für 2,5"-SSDs braucht man dann Backplanes mit Lüfter.


    Ein Dual-Boot System ist sicherlich am besten. Bei den Win. 10-Diensten, kann man einige Updatedienste deaktivieren.

    Deinen nachfolgenden Sätzen, stimme ich zu. Sehe das auch so.


    j_b:

    Ja, das ist richtig, was du über Win. 10 Pro schreibst. Der Hauptvorteil ist der RAM, mit über 16 GByte zu installieren.

    Ich muss mich nach meinen Avid-Spezifikationen richten. Und diese sagen eben aus, dass man unbedingt die Pro-Versionen installieren sollte.

    Für VDub und AviSynth trifft das sicherlich nicht zu, das ist richtig.


    Nur wenn man mit Schnittsystemen auch das Hintergundredering haben möchte, dann sollte vom Betriebssystem auch mindestens 32 GByte-RAM unterstützt werden. DaVinci Resolve kann man gerade noch mit der Homeversion installieren. Mit 8K läuft da vermutlich nichts mehr.

    Aber 8K macht ja hier keiner und ich in naher Zukunft auch nicht.

    Da ein guter PC immer viel Geld kostet, sollte man auch an eine entsprechende höhere Leistungsanforderung denken, als wie sie zurzeit vorliegt.


    Dass du den originalen Aufnahmerekorder noch besitzt, ist optimal, das stimmt.


    Mache dich nicht verrückt mit dem HDMI-Anschluss. Das FBAS-Signal wird nur zu den HDMI-Spezifikationen konvertiert, bleibt aber immer FBAS.

    Ich würde die Bildsignale mit den Componetenanschlüssen verbinden. Der EH495 hat einen Y Pb Pr-Ausgang.

    Diesen mit dem Componeteneingang der BM-Box verbinden, dann hat man auch eine sehr gute Bildqualität. Ton über Cinch.

    Component reicht ja bis 1920 x 1080. Die Bildqualität liegt somit weit über SD-Material. Ich bin mir sicher, da sieht man keinen Unterschied zu HDMI.


    Analoge Componentensignale muss der Panasonic zur BM-Box übertragen. Ansonsten wäre das schon ein Hammer, wenn er das nicht machen würde.


    Wenn der Ton bei deinem Mac Book funktioniert, dann würde ich einmal den Audiotreiber des Betriebssystems prüfen.


    Noch einige Tipps:

    AVI supportiert nur Mono- und Stereo-Ton, MOV bis zu 7.1. Den Quick Time-Player installieren, das weißt du ja.


    Wenn Win. 10 bereits installiert ist, dann kann man nachträglich nicht Win. 7 darauf installieren, sonst zerstört man den Boot-Manager, der für die Auswahl der jeweiligen Betriebssysteme zuständig ist.

    Das geht nur umgekehrt. Erst Win. 7 installieren, dann Win. 10.

    Einen speziellen Treiber für Win. 10, braucht man nicht zu installieren.

    Der PC braucht aber mindestens 8 GByte-RAM, um dass das BM-System mit dem neuesten Treiber richtig funktioniert.

    Der ältere Treiber 10.11.4 (2018) läuft noch mit 4 GByte-RAM. Die Treiber 10.3.5 und darunter, wurden nicht mehr für Win. 10 programmiert.

    Außerdem wäre Win. 10 Pro für Videobearbeitung besser geeignet, als wie die, der Home-Version.


    Ich lese gerade von einer externen Festplatte. Vermutlich über USB angeschlossen. USB Festplatte und eine Intensity Shuttle USB 3.0 , beide über USB.

    Das ist von der Konfiguration her schlecht, denn es laufen alle zwei Geräte über den gleichen System-Bus.

    Und das bremst die Leistung der Festplatte, und der Intensity Shuttle USB 3.0.


    Festplatten, wenn möglich, immer an SATA anschließen, oder am Thunderbolt-Anschluss. Das liest sich so, als arbeitest du mit einem Laptop.

    Du schreibst aber PC. Bei Videobearbeitung wird empfohlen, dass man sich als Administrator anmeldet.


    Ich hätte mir einen S-VHS-Rekorder gekauft, wegen dem Y/C-Ausgang. Den Virenscanner unbedingt deinstallieren, der Windows Defender reicht völlig aus.


    Aus der Ferne eine Diagnose zu stellen, ist immer schwierig.

    Da es sich aber bei dir um private Aufnahmen ohne Kopierschutz handelt, würde ich sowieso den HDMI-Splitter entfernen und gleich direkt den DVD-Rekorder mit der Intensity Shuttle per HDMI-Kabel verbinden.


    In der BM-Software dann nur noch HDMI für Bild und HDMI für Audio einstellen, dann sollte es normalerweise funktionieren.

    Meiner Meinung nach, ist Optisch (S/PDIF, Toslink), wegen dem Ton falsch gewählt.

    Die im Testfile 1 sichtbaren schwarzen Rauschfahnen, deuten auf eine abgenutzte Kopfscheibe hin.

    Es kann sich auch um eine abgelaufene Andruckrolle, defekten Elko oder um einen verstellten Bandschlupf handeln.

    Auch am unteren Bildrand ist der Kopfumschaltbereich groß.


    Mit Wellenlinien (TBC) hat das nichts zu tun. Trotzdem sollte man das Bild immer stabilisieren.

    Schlecht wäre, wenn es so aufgenommen wurde, da ist dann kaum eine bessere Qualität herauszubekommen.


    Das hatte ich auch ein paar Mal bei Amateuraufnahmen.

    Ich habe dann den Trackingregler nicht auf vollen Ausschlag gestellt, sondern solange herumprobiert, bis das Bild einigermaßen stabil lief.

    Das geht aber nicht immer, es ist auch eine Glückssache.


    Man kann da nur einmal mit einer Stabilisierungssoftware probieren, ob hier Verbesserungen zu erzielen sind.

    Ich würde das einmal von einem guten Fachhändler begutachten lassen.

    Wenn eine Reparatur zu teuer sein sollte, dann kannst Du ja immer noch nein sagen. Dann bleibt es leider so.


    Oder wenn Du möchtest, suchst Du dir die besten Videoszenen aus, und bittest hier die Kollegen einmal deine Videos zu prüfen oder zu capturen.

    10 Szenen, digitalisiere ich dir kostenlos. Bogilein überspielt dir sicherlich auch einige Clips für umsonst, ebenfalls in guter Qualität.

    Laut der normalen Bedienungsanleitung des EH-65, geht nicht hervor, dass das Gerät einen TBC hat.

    Vermutlich kann das aber im großen Service Manual geschrieben stehen.


    Mir steht leider nur das normale Manual zur Verfügung.

    Bedienungsanleitung Panasonic DRM EH-65


    Zumindest im Display, sollte eine TBC-Funktion angezeigt werden. Aber das ist leider nicht der Fall.

    Fakt ist, wenn ich den internen TBC (Full Frame) meines AG-7750 dazuschalte, dann ist definitiv das Bild stabil.

    Das war noch nie anders, und ich besitze den Panasonic schon seit 1993.

    Es sei denn es handelt sich um eine VHS-Kopie, dann ist es nicht mehr möglich, das Bild zu stabilisieren. Vielleicht mit einer Stabilisierungssoftware.


    tom1984, ein kurzes Test-File, würde uns weiterhelfen.


    Ansonsten ist das richtig, was Bogilein schreibt.

    Das Clipping vom ES-10, sollte man sowieso mit einem Schnittsystem und den dazugehörigen Farbkorrektur-Tool abgleichen, dann hat man mit dem ES-10 ebenfalls ein sehr gutes Bild.


    Ja, dass der teure Snell & Wilcox für damals 20.000 DM auch nicht perfekt ist, das hat mir auch Goldwingfahrer geschrieben. Hat mich auch gewundert.

    Das ist ein reiner Studio-TBC mit professionellem SDI-Ausgang, aber auch mit analogen Anschlüssen.

    Beim Test hatte Wendo den TBC mit Y/C zur BM-Karte verbunden, statt mit Y/C und SDI am TBC zur BM-Capturekarte.

    Ich weiß aber nicht mehr genau, wie das war.


    Technisch wäre der TBC-Enhancer gut, da dieser die horizontalen und vertikalen Linien stabilisiert. Außerdem den Farbversatz.

    Man sollte sich immer nach dem Gubel-Thread richten. Zumindest soweit man die genannten Geräte noch erwerben kann.

    Ja, aber soweit ich weiß, können nur DV-Signale über die Firewire-Schnittstelle geleitet werden, nicht aber analoge VHS-Signale.

    Firewire ist ein rein digitaler Anschluss. Es sei denn, ein Digitalisierer wird noch zusätzlich am elektronischen VHS-Ausgang eingesetzt.

    Was ich aber für unwahrscheinlich halte, wegen der höheren Kosten.


    Gruß

    Jo

    Der Panasonic DMR-EH65 hat leider keinen internen TBC. Darum ist ein externer TBC dringend zu empfehlen.

    Ein TBC hat nichts mit einem HDMI-Ausgang zu tun. Ein TBC wirkt normalerweise auf alle Bildausgänge, die ein entsprechendes Gerät besitzt.

    Das sind FBAS (Composite), Y/C, Y CbCr (YUV) und HDMI (digitalisiert).


    Eigentlich sollten getrennte Audio-Eingänge (links/rechts) nicht automatisch „gespiegelt“ werden. Da hast Du vermutlich bei AV3 ein Tonproblem.

    Ich glaube, das war bei einem 3,5mm Klinkeneingang, mit Monokabel möglich.


    Die TBC-Funktion

    Ich bin jetzt nur von der Sichtung mit dem Auge ausgegangen. So korrekt habe ich das nicht analysiert.

    Aber ich schrieb ja, dass auch das Gesicht nicht scharf abgebildet wird. Das ist mehr ein Blendeffekt, als progressive. Ja, auch an den Händen sieht man es.


    Das Problem besteht aber schon immer so lange es HD 720p-Material gibt. Das ist auch bei anderen Sendern so.

    Die Editoren in der Postproduktion, die, die Sendungen erstellen, wurden von den Sendeanstallten dazu angehalten, interlace Material als Blend interpolliert, zu progressive Material auszugeben. Das ist aber Sendestandard. AviSynth mit QTGMC, wird da leider nicht genutzt.


    Bei Kinofilmen mit 24 Bildern/s, sollte das aber nicht auftreten. Diese werden, glaube ich, mit einem Pulldown und telecine erstellt.


    Avid Screencast #04: Changing the Field Order


    Bei den beiden Panasonics könnte es sich um einen Tonfehler in der Audioelektronik, oder einen Laufwerksfehler handeln.

    Ist vielleicht eine abgelaufene Andruckrolle, die gegen die Capstanwelle drückt und immer wieder durchrutscht. Oder der Bandzug stimmt nicht.


    Aber, dass das gleich bei zwei Panasonic-Geräten auftritt, wäre schon ein ganz großer Zufall.


    Probiere einmal den Ton über die Audio-Cinchbuchsen zu übertragen. Ansonsten ist das ein Fall für den Fachhändler.

    Die letzte Möglichkeit wäre, 2x zu capturen. Das Bild von einem Panasonic, und den Ton von dem Philips nehmen.

    Zum Schluss ein kostenloses Videoschnittprogramm zum synchronisieren verwenden. Ist halt viel Aufwand.


    Die Lautstärke des Tons, kann man nur bei der Aufnahme regeln. Oder über die Software im Audiobereich der BM-Karte.

    Früher schaltete man ein Tonmischpult dazwischen. Man könnte auch den Ton, mit einer externen Audiosoftware bearbeiten.


    Meinst Du die Knöpfe „Audio Dub“ und „Audio out“ ?

    Bei Audio Dub kann man den Ton nachträglich löschen und neu vertonen. Das ist, glaube ich, aber nur mit dem Ton in mono (Längsspur) möglich.


    Bei Audio out, kann man, glaube ich, zwischen Hi-Fi-Ton in stereo und mono links und mono rechts umschalten.

    Da musst Du einmal in die Bedienungsanleitung schauen, wie das zusammenhängt. Bogilein weiß das vermutlich besser, was damit gemeint ist.

    Soweit ich das jetzt in der Bedienungsanleitung sehe, liegt ein Y/C-Signal auch an AV2 Scart an. Dazu braucht man aber ein vollbestücktes Scart-Kabel.

    Bei AV2-Scart müsste man das Bildsignal im Rekordermenü auf Y/C, statt auf RGB unstellen können.


    Klar, den AV4-Eingang kann man auch benutzen, die getrennte Y/C-Signalverarbeitung ist technisch gleich, so wie bei Front-AV3.


    Es gab aber auch Geräte, die über den Y/C-Fronteingang das Bildsignal extra für Camcoder, noch einmal durch etwas mehr Elkos im AV-Modul glätteten.

    Die Gleichspannung wurde dadurch optimiert. Ob das auch für die Panasonic DMR-Modelle zutrifft, kann ich nicht sagen.

    Der interne TBC, müsste theoretisch auf allen AV-Ausgängen wirken.


    Wenn Du noch den Camcorder besitzt, der die Filme aufgezeichnet hat, dann ist das die optimale Lösung.

    Bei Abspielung von einem Heimrekorder, ist ein Y/C-Scart-Eingang wegen der besseren Helligkeitswerte zu empfehlen.

    So habe ich noch das Tutorial in Erinnerung.


    Gruß

    Jo

    Da sind wir alle gespannt, was Du meinst. Ist ja Wahnsinn.

    Ich kenne viele Probleme, aber einen Fehler in diesem Bildinhalt zu sehen, ist schon etwas Besonderes.

    Mit dieser Fähigkeit, kannst Du dich beim ZDF als Bildanalytiker bewerben.


    Übrigens, der beste Freund meines Vaters war auch ein Tscheche, der war aber in Ordnung. Außerdem bin ich seit 1972 Fan von Karel Gott.

    Ich höre aber auch Musik von Pink Floyd und Santana.

    Wenn ich den kurzen Clip auf meine Festplatte speichere, dann sehe ich keine Fehler.

    Dein Sat-Receiver ist in der Detailauflösung nicht ganz so gut, wie meiner. Erkennbar an der Hautstruktur und an den einzelnen Haaren.

    Aber mein Sat-Receiver kostet ja auch 650 Euro.


    Dein Bild würde ich aber trotzdem als gut bezeichnen. Es ruckelt auch nicht. Die progressive Qualität, könnte eventuell etwas besser sein.

    Schnelle Bewegung beim Gesicht. Aber das liegt vermutlich an deinem Sat-Receiver. Ansonsten müsste ich da passen.

    Hast wahrscheinlich bessere Augen, als ich.


    Spiele ich den Clip direkt bei Dropbox ab, dann ist die Wiedergabequalität (starke Artefakte) sehr schlecht.

    Bei meinem Fernseher habe ich die MPEG-Rauschunterdrückung und die Kompensation der Bewegungsunschärfe ganz ausgeschaltet.

    Das ergibt bei mir die beste Bildqualität. Vielleicht bringt das bei deinem Flat auch Vorteile, falls solche Einstellungen vorhanden sind.