Beiträge von Pro Jo

    Hi Holger,


    theoretisch könnte man damit magnetische Bänder löschen. Ja, Neodym-Magneten sind zurzeit die stärksten Magneten.

    Ich habe nur die Befürchtung, dass dabei auch das gesamte Laufwerk stark magnetisiert wird.

    Dass auch sehr kleine Metallpartikel aus der Umgebung in das Band mit einmagnetisiert werden, die da überhaupt nicht hingehören.

    Und die dadurch auch Drop-outs verursachen.


    Der Magnet sollte keine scharfkantigen Stellen aufweisen, und sollte ganz leicht direkt am Band anliegen.

    Ich würde das einmal mit einem nicht ganz so starken Samarium-Magneten (mit Kobalt) ausprobieren.


    Die Bänder sind danach hochmagnetisch, ist ja klar.

    Ich kenne jetzt auch nicht die Auswirkungen auf die verschiedenen Layer der Magnetbänder, wegen der Kleber, mit denen die einzelnen Bandschichten zusammengehalten werden.


    Inwieweit der Aufsprechstrom, der für eine normale Löachung zuständig ist, mit stark magnetisierten Bändern zurechtkommt, kann ich nicht sagen.

    Früher gab es Entmagnetisierungsdrosseln, die es leider nicht für Videoköpfe gibt. Außerdem sollte eine Entzerrung von 70µs eingehalten werden.

    Das wird schwierig, denn wir kennen den hohen Löschstrom der starken Magnete nicht.

    Ob da eine Übermagnetisierung der Metallpartikel stattfindet, weiß ich nicht.


    Meiner Meinung nach, werden aber die Bild- und Tonköpfe nicht beschädigt.

    Bei einer erneuten Aufnahme auf den Bändern, müsste der Videorekorder wieder die richtigen Magnetisierungseigenschaften korrekt einstellen, inkl. der korrekten Entzerrung.


    Das kann man nur ausprobieren.

    Danke LigH für deinen Like. Ja, es wurden auch eine „Naquadah-Bombe" und 2 Goldtaler von Harry Potter gezeigt.

    Ich habe die Naquadah-Bombe deshalb nicht erwähnt, da scheinbar die Eingabetastatur nicht leuchtet. Es fehlt vermutlich nur eine Batterie.

    Da ist der Helm schon interessanter.

    Danke LigH für den Hinweis, und dass du das gleich bei MediaFire hochgeladen hast.

    Mit WinZip oder 7-Zip kann man heutzutage die Dateien selbstverständlich auch entpacken, früher ging das nicht.

    Ich benutze noch WinRAR, das früher ein gutes Packprogramm war und noch ist. WinRAR kann auch Zip erstellen.

    Orikson: Zeitgemäßes hochwertiges analoges Capturing


    Hallo! Ich bin auf dich durch einen etwas älteren Post aufmerksam geworden, in welchem sich recht intensiv mit der Digitalisierung von analogen Videos beschäftigt wurde (Zeitgemäßes hochwertiges analoges Capturing per USB oder HDMI).


    Erst einmal vielen Dank für dein Engagement dabei, wirklich sehr interessant. Darin wurde auch immer wieder die "Gubelsche-Test-DVD" genutzt, welche der User Gubel erstellt hat.

    Die dazugehörigen Download-links funktionieren aber natürlich allesamt nicht mehr, daher die Frage ob diese DVD bei dir noch existiert und du bereit wärst, mir diese Daten zukommen zu lassen? Schöne Grüße, Christian



    Hallo Christian,


    leider kann Goldwingfahrer deine Anfrage nicht mehr beantworten, da unser Kollege schon 2016 verstorben ist. Darum antworte ich dir.

    Ich habe die VOB-Dateien (DVD) noch auf einen meiner USB-3-Sticks gefunden und hochgeladen.


    Gubel Test-DVD als RAR:

    Gubel Test-DVD


    Der Link ist nur 30 Tage gültig. Man braucht die Dateien nur auf einen Datenträger zu entpacken, dann kann man sich davon eine DVD brennen.


    Grüße von

    Jo

    Deinen ersten Satz lasse ich einmal so stehen. Ich habe das so verstanden, dass der Sony DSR 80 einen internen TBC hat.

    Aber egal, das bringt jetzt nichts, sich damit weiter zu beschäftigen.


    Meine Ratschläge sind gern geschehen.


    Schade, dass du mit dem AG ein schlechtes Gerät erwischt hast. Solche Produkte muss man immer, wenn möglich, aus erster Hand kaufen.

    2010 hatte man vielleicht noch die Chance, ein einigermaßen gut erhaltenes Gerät zu erwerben. Das selbstverständlich auch immer seinen Preis hat.

    Für 300 € ist da nichts zu machen, das sollte klar sein.


    Ja, das hat auch berufliche Gründe. Ich besitze ein professionelles Videoschnitt-Studio. Angefangen habe ich aber auch als Amateur in Bezug auf Video.

    Das war im Dezember 1982 zunächst mit Video2000. VHS folgte dann 1985.

    Die professionelle Bearbeitung war ab 1993 mit den ersten AG-7750-Geräten und einem guten Bildmischer (Panasonic WJ-MX 50).


    Später folgten dann noch weitere professionelle Maschinen und Zusatz-Geräte.

    Darunter waren und sind noch professionelle DVCPRO-Maschinen, die sehr teuer waren.

    Da kann ich heute noch MiniDV-, DV-, DVCAM und DVCPRO-Bänder abspielen.


    1983 gab es noch keine AV-Kabel, jedenfalls nicht für europäische Geräte mit DIN-Anschlüssen.

    Meine Arbeitskollegen und ich kopierten damals noch mit einem normalen Antennen-Kabel. Da hatte man mindestens 40% Bildrauschen.

    Das störte zu dieser Zeit niemanden.


    Zuvor 1971 hatte ich das Hobby Hi-Fi.

    Ich besaß 1971 die erste Quadrophonie-Anlage in Deutschland. Jedenfalls sagte das damals der Großhändler für Europa, meinem Hi-Fi-Händler.

    Hatte die Anlage aber schon 1970 bestellt. Leider war der SQ-Matrix-Chip noch nicht richtig funktionsfähig, daher bekam ich die Anlage erst 1971.


    Bei SQ reichten 2 Kanäle in der Schallplatte aus. Bei dem technisch besseren CD-4 waren 4 Kanäle in der Schallplatte.

    Das weiß heutzutage fast kein Mensch mehr. Dolby Digital 5.1 folgte erst in den 90er Jahren.


    Den ersten verfügbaren S-VHS-Rekorder (Telefunken A1200) in Deutschland, hatte ich mir auch im Dezember 1988 gekauft.

    Da lagen noch 5 Stück S-VHS-Bänder von SABA bei. Das sind eben Erfahrungen aus 50 Jahren Multimedia.

    Jetzt bin ich schon sehr überrascht, dass der Sony DSR 80 einen internen TBC haben soll.

    Ich sehe am Gerät keinen TBC-Schalter, und in der Bedienungsanleitung steht auch nichts darüber geschrieben.


    Die Sache ist ganz einfach:

    Digitale DV-Geräte allgemein haben keinen TBC, da sich die Kopfscheibe mit 9.000 Umdrehungen pro Minute dreht.

    VHS-Geräte dagegen nur mit 1.200 upm.


    Was Sony meint ist ein „D-sub 15-pin, for connection of TBC remote controller“. An dieser Buchse kann ein externer Studio-TBC angeschlossen werden. Dieser ist aber nur optional erhältlich und kostet zusätzlich Geld, ist ja klar.

    Das ist z. Bsp. dafür gedacht, wenn man von einem S-VHS-Rekorder zu dem DSR 80 überspielen möchte, dann kann man vorher mit einem TBC das analoge Bildsignal des S-VHS-Rekorders stabilisieren.


    Dieser REF. VIDEO IN-BNC-Anschluss war damals für Videobildmischer gedacht, bei dem z. Bsp. Bildeffekte ohne Ruckeln möglich waren.

    Das gibt es heutzutage nicht mehr, alleine die Verkabelung würde vermutlich auch einen engagierten Amateur stundenlang beschäftigen.

    Das alles übernimmt jetzt die Videoschnittsoftware.


    Was du gefunden hast, ist nur die allgemeine Erklärung für die Referenz-Signale, so wie man diese damals im Profi-Bereich angeschlossen hat.

    Außerdem ist der DSR 80 nur für NTSC (120V), für Deutschland braucht man den DSR 80P (230V), P steht für PAL.

    DV-, DVCAM- und DVCPRO-Maschinen haben keinen internen TBC.

    Bogilein wollte dir nur den Sinn einer guten Bildkorrektur erklären. Dazu nannte er seiner Erfahrung nach, gute Rekorder zum capturen.

    Dass die Profi-Rekorder nur mit Standard-Geschwindigkeit wiedergeben, ist auch richtig.

    Ich hatte auch einige Kunden, die im LP-Modus einige Bänder aufnahmen.


    Bei S-VHS ging die Bildqualität gerade noch, aber VHS-Aufnahmen waren fast nicht mehr ansehbar. Das Farbrauschen war nicht mehr akzeptabel.

    Zum Glück hast du keine LP-Aufnahmen.


    Zuverlässige Zuspieler, das möchten wir alle gerne.

    Man kann aber nach 30 Jahren und aus 2. - oder 3. Hand nicht erwarten, dass diese Geräte noch einwandfrei funktionieren.

    Dein Auto musst du auch reparieren lassen, wenn ein Problem auftreten sollte.


    Du kannst ruhig fragen, das ist kein Problem, deswegen gibt es dieses Forum und andere. Von der Bandsorte her, ist jede Kassette geeignet.

    Nur gab es schlechtere und gute Bänder.

    Die guten PRO-Bänder mit z. Bsp. 4fach höherer Partikeldichte kosteten 30 DM und Standard-Bänder um die 6,90 DM.

    Die 30 DM-Bänder waren eben 1 Kopiergeneration besser, als die normalen Kassetten.

    Die Leute sahen auch ein Bild von einem Band, das nur 6,90 DM kostete. Wozu dann 30 DM bezahlen ?


    Das man den richtigen Zuspieler für ein Band braucht, das ist ein anderes Thema.


    Interessant, möchtest du keinen Profi-Rekorder mehr ? Eine größere Reparatur kann auch bei Konsumer-Rekordern vorkommen.

    Es kommt immer auf die Pflege des Geräts an, die der Vorbesitzer leistete oder auch nicht. Oder willst du einen JVC-Konsumer ?


    Bogilein hat ja schon den richtigen Link zu diesem Thema genannt. In diesem Thread wurde auch der TBC-Enhancer erwähnt.

    Möchtest du lieber den Panasonic DMR-ES10 ? Du solltest dich bald entscheiden, denn die Geräte und die Bänder werden immer älter.


    Hallo Bogilein,


    ja, das ist der falsche Thread, das ist für Amateure zu technisch. Ein AG-7650 müsste damals um die 18.000 DM gekostet haben.

    Der Player hatte keine Aufnahmeeinheit, darum war dieser leicht günstiger. Meine vollbestückten AG-7750 kosteten 1993 jeweils 20.000 DM.

    Die Timecode-Platine kam bei normal bestückten AGs noch extra hinzu. Auf jeden Fall müsste ein AG-7650 preislich etwas unter dem AG-7750 liegen.

    Ich lese gerade im Katalog von 1994, die TC-Platine war eine Option, kam noch preislich hinzu, wenn man das wollte.

    Damals brauchte man die TC-Platine, sonst konnte man nicht bildgenau schneiden.


    Videopegel:

    Wenn ich den internen TBC einschalte, und am Drehknopf nach links oder nach rechts drehe, dann wird das Bild heller oder dunkler.

    Jedenfalls funktionierte das noch letzte Woche.


    Wenn du das mit dem Problem von dem Videolevel schreibst, dann glaube ich dir das schon. Das kann alles vorkommen.

    Dass du irgendetwas falsch eingestellt hast, glaube ich nicht, du kannst nicht mehr machen, als drehen.


    Ja, das mit dem Test-Tape, würde mich auch interessieren. Wir könnten uns im privaten Bereich des Forums treffen und Infos austauschen.


    Helligkeitslevel:

    Seitdem ich die Avid-Schnittsoftware besitze, regle ich am Wiedergabe-Rekorder keine Bildsignale mehr.

    So machte man das vor 20- oder 30 Jahren, als es noch fast keine Videosoftware gab.


    Das Bild justiere ich nur mit dem integrierten Farbkorrektur-Tool, das eine Finish-Farbkorrektur (Symphony Option) bietet. Da habe ich 100% Gain.

    Das muss man aber auch je nach Bildsequenz einstellen. Es gibt ja viele Helligkeitseinstellungen. Helligkeit, Kontrast, Gain, Gamma und Setup.

    Da kann ich sogar den Bildhintergrund heller oder dunkler machen.


    Um diese Werte richtg zu justieren, braucht man selbstverständlich einige Mess-Tools dazu, die das anzeigen. Nur Waveform reicht da nicht aus.

    Was du für Edius brauchen könntest, wäre Baselight. Das ist eine Finish-Farbkorrektursoftware, die es auch als Plugin für Edius und eigenständig gibt.

    Ob diese auch bei Edius X funktioniert, kann ich nicht sagen. Kostet allerdings 830 Euro. Diese Software hast du aber dein ganzes Leben lang.

    Hallo Bogilein,


    dass der interne TBC des AG-7750, das Bild nicht stabilisieren konnte, ist mir ein Rätsel.

    Das ist ein Profi-Vollbild-TBC, der den Jitter auf 0ms senkt, mehr geht nicht. Auch der Video-Level bei eingeschaltetem TBC sollte reagieren.

    Meiner Meinung nach, arbeitete da die TBC-Elektronik nicht korrekt. Äußerlich war der 7750 vielleicht im guten Zustand, aber bestimmt nicht technisch.


    Ein technisch korrekt arbeitender 7750, kostet vermutlich heute noch um die 2.000 Euro.


    Ich habe mir damals 1993 zwei AG-7750 neu gekauft, und die beiden Geräte funktionieren heute noch einwandfrei.

    Nur bei dem einen Rekorder müsste ich im TBC-Teil, einige Elkos ersetzen lassen.


    Allgemeine Tests:

    Solche private Tests sind mit Vorsicht zu genießen, denn es kommt auch immer darauf an, wie schnell die Elektronik der jeweiligen Geräte altert.

    Da ein Profi-Schnittrekorder wesentlich mehr Elektronik, als ein Konsumer-Rekorder hat, kann es durchaus sein, dass bei einem normalen VHS-Rekorder die Elektronik nicht ganz so anfällig ist. Aber die Elektronik eines Profi-Rekorders, ist schon wesentlich besser eingemessen.

    Es kann aber auch der umgekehrte Fall auftreten. Es ist immer wichtig, wie ein Besitzer sein Gerät gepflegt hat.


    Ja, die genannten Geräte waren gut, außer dem FS200. Ich meine in Bezug auf Tuner-Aufnahmen.

    Der FS200 hatte, glaube ich, eine Tunerauflösung von „nur“ noch 4,5MHz. Die Vorgänger aber noch 5,0 MHz.

    Der JVC-Profi BR-S811, hat ja keinen internen TV-Empfänger.


    Zu deinen Test-Bildern von dem Link:

    Diese habe ich mir damals selbstverständlich auch angesehen. Das hellste Bild mit 255 erzeugt der DMR-EH495 ohne 16-235-Filter, das ist klar.

    Die Schrift „WTA-TOUR" liegt bei den anderen Test-Bildern komischerweise aber bei 235. Auch beim zu hellen 2. Bild.


    Seltsam finde ich das Weiß in der französischen Fahne. Das Weiß zeigt bei jedem Bild bis 255 an. Auch beim dunkelsten Bild (Hama 128).

    Deinem Edius Waveform-Tool nach, darf man im Bereich von -20 bis +120 liegen. Das ist so völlig korrekt.

    Das Helligkeitssignal, geschätz von +116, liegt noch in der Norm.

    Du musst nur das Luminanz-Signal auf 16-235 korrigieren, dann clippt die Schrift auch nicht mehr. Wie das in Edius gemacht wird, weiß ich leider nicht.


    Und bitte keine Potentiometer in eine Bildleitung einlöten, nur wegen des Luminanzsignals.

    Die RGB-Farben müssen nämlich auch noch auf die korrekte Helligkeit abgeglichen werden. Das ist der Sinn von Farbkorrektur-Tools bei Schnittsystemen. Mit VDub2 ist es auch möglich.

    Die Infos sind gerne geschehen.


    Reparatur:

    Es kommt darauf an, was defekt ist. Aber mit 600 bis 800 €, musst du schon rechnen. Ohne Kopfscheibenwechsel. Ich schätze, der AG kostete ca. 300 €.

    Für diesen Preis, bekommt man selbstverständlich kein funktionierendes Gerät.


    Ich würde das Gerät in die Vitrine stellen, und mich nach einem AG-7750 umschauen. Da könntest du Glück haben, dass fast jede Funktion ausführbar ist. Vermutlich sind dafür aber die Bild- und Tonköpfe stärker abgenutzt. Denn von irgendwo kommt je der günstige Preis her.


    Die Profi-Geräte sehen besser aus, erinnert an eine Studioatmosphäre, sind aber auch technisch besser, das ist richtig.

    An Filtern liegt das nicht. Das könnte mehr an Einstellungen im Rekorder liegen.

    Da gibt es spezielle Wiedergabefunktionen. Ich sehe gerade, dass der AG-7500 überhaupt kein Rekorder-Menü (Bedienungsanleitung) hat.


    Sonst könntest du einmal folgende 2 Betriebsarten ausprobieren:

    1. TAPE PROTECTION:

    00 READY OFF und 01 AUTO ADVANCE: Auf 00 READY OFF einstellen.


    2. READY OFF:

    00 DRUM ROTATE

    01 DRUM STOP

    02 UNLOADING


    Auf 02 UNLOADING einstellen.


    Jetzt sollte das Band nicht mehr an den Bildköpfen bei schnellem Bildvorlauf ein Bild zeigen.

    Sollte das so die ganze Zeit eingestellt gewesen sein, dann sind vermutlich alle Köpfe stark abgenutzt.


    Tipp von mir:

    Für eine Begutachtung des AG, muss man das Gerät immer vor Ort beim Techniker haben, denn aus der Ferne lassen sich die Fehler leider nicht diagnostizieren. Außerdem gehören die 5 oberen Drehregler in die Mitte. Der Tracking-Regler kann abweichen.


    Meine Meinung:

    Das Gerät ist Schrott, bevor du 600- oder 800 € zahlen müsstest, suche dir besser einen AG-7750, da kann man wesentlich besser in die Funktionen eingreifen. Ein AG-7750 der wirklich funktionieren könnte, da musst du bestimmt auch 700- 800 € ausgeben.

    Man muss bedenken, dass diese Profi-Rekorder damals 20.000 DM kosteten. Eine Reparatur dürfte sich bei diesen Preisen erledigt haben.


    Der beste Panasonic Broadcast Service Center wäre PROBE Maintenance Ismaning (München).

    Hier lässt das Bayerische Fernsehen, all seine Geräte warten.

    Hi Holger,


    du hättest den AG-7750 erwerben sollen, denn der AG-7500 hat keinen internen TBC.

    Deinen Fehlerbeschreibungen nach, kostet eine Reparatur bestimmt einige Hundert Euro. Ohne Kopfscheibenwechsel versteht sich.

    Ein guter Panasonic Broadcast Service Center wechselt auch einige Zylinder im Laufwerk. Auch ein paar Elkos werden nach so langer Zeit ausgetauscht.

    Die genannten Teile sollte man alle 3 Jahre ersetzen.


    Riemen, Kupplungen und Bremsen, werden automatisch vom PSC ausgetauscht.

    Ersetze bitte nicht du selbst defekte Teile, da z. Bsp. der Bandanpressdruck und der korrekte Bandzug eingemessen werden müssen.

    Die speziellen Fette an den benötigten Stellen des Laufwerks, werden selbstverständlich auch erneuert.

    Dazu braucht man Messtabellen, die nur die Broadcast Center besitzen.


    Problematisch könnte nur das nicht vorhandene Bild, bei der Normalgeschwindigkeit werden.

    Sollte da der Hybrid-IC, der für die Trennung des FBAS-Signals zu dem Y/C-Signal verantwortlich ist defekt sein, dann hat man ein echtes Problem.

    Diese Sorte von Bauteilen wird, glaube ich, nicht mehr hergestellt.


    Gut ist, dass das Display noch funktioniert. HD-Ton ist bei VHS Quatsch, das ist klar. Sollte eigentlich nur HI-FI heißen.

    Der Tonschalter steht auf „NORM“, das ist die Mono-Längsspur.

    Bei den Profi-Geräten kann man den Längsspurton auf „Stereo“ stellen, was ein Konsumer-Rekorder nicht kann.


    Sollte die Kopfscheibe keinen Hi-Fi-Ton mehr wiedergeben können, dann ist ein neues Kopfrad fällig.


    Unbedingt einen Kostenvoranschlag erstellen lassen. Um dir eine ungefähre Preisvorstellung zu geben, was auf dich zukommen könnte, füge ich eine Wartungsliste bei. Die Kosten sind mit dem AG-7600 vergleichbar.


    Panasonic_WARTUNG_AG-8700.pdf


    Anmerkung:

    Du glaubst doch nicht wirklich, dass ein S-VHS-Rekorder von 1991 noch voll funktioniert ?

    Das kann man vergleichen mit einem Auto von 1955, das noch nie repariert wurde. Solche Geräte muss man unterhalten, und das kostet wie immer Geld.


    Panasonic Broadcast Service Center:

    PROBE Maintenance Ismaning (München)

    https://pmcrew.de/fachwerkstatt/


    Firma Herbert Geissler GmbH (Reutlingen, Stuttgart):

    https://www.geissler-service.de/reparatur-panasonic.html


    Panasonic Broadcast Service Center TS Schaaf (Leonberg) hat vermutlich keine Website:

    https://leonberg.stadtbranchenbuch.com/4206131.html


    Mediatec GmbH Köln:

    https://www.mediatec.de/service-wartung


    Panasonic Service Center Rendsburg:

    https://www.psc-rd.de/index.php/service/home-entertainment


    Der psc-wiesbaden.de - Panasonic Service Center Wiesbaden | Jürgen Hemmerling Video Audio Dienst GmbH ist leider insolvent.

    Den PSC-Lübeck scheint es auch nicht mehr zu geben.

    Soweit ich weiß, wurden für die verschiedenen DVB-T-Streams allgemein folgende Codecs festgelegt.

    Für SD MPEG-2, für HD 720 und 1080, H.264 für DVB-T, und H.264 und H.265 für DVB-T2. H.266 ist vermutlich bei DVB-T2 HD nicht vorgesehen.

    H.264 hat den Vorteil, dass man weniger Bitrate, als bei MPEG-2 braucht. H.265 ist bei DVB-T scheinbar nicht möglich. MPEG-2 ist definitiv für SD gedacht.

    Ja, allgemein ist das immer die bessere Lösung, mit dem originalen Camcorder die Bänder abzuspielen. Jedenfalls bei S-VHS-C-Bänder.

    Bei Video8mm fällt das nicht so ins Gewicht.


    VHS-C:

    1. Das Kopfrad in einem VHS-C-Camcorder ist wesentlich kleiner, als bei stationären VHS-Rekordern.
    Es könnte zu Spurlagenproblemen führen, theoretisch. Bei mir war das aber noch nie der Fall.


    2. Bei stationären VHS-Rekordern, muss man immer einen VHS-C-Adapter einsetzen, in dem dann die VHS-C-Kassette eingelegt wird.

    Da es VHS-C-Adapter gibt, die nicht so präzise gefertigt wurden, von wo auch immer, kann das Band unter Umständen nicht immer vom Laufwerk des Rekorders optimal angepasst werden, z. Bsp. kann es einen schlechteren Bandanpressdruck oder Bandzug geben.


    Der Testsieger war damals der VHS-C-Adapter von Hama (44704).

    Die beste Lösung bot aber der JVC BR-S622E. Das Laufwerk war so konzipiert, dass der Rekorder eine VHS-C-Kassette ohne Adapter aufnehmen konnte.


    3. Die Farbe:

    Man sollte, wenn möglich, immer den originalen Camcorder zum capturen nehmen.

    Dann werden Farbe, Helligkeit und Kontrast am besten wiedergegeben, so wie es aufgezeichnet wurde.

    Das konnte man aber alles mit einem Videosbildmischer ausgleichen.

    Heutzutage ist es kein Problem mehr mit einer Schnittsoftware, die korrekten Werte einzustellen.


    Es wird nur Probleme geben, wenn der Camcorder z. Bsp. 20 Jahre im Keller gelegen hat.

    Ich würde daher die Kopfscheibe, die Bandführungsteile, die Andruckrolle und die Capstanwelle reinigen.

    Es kommt auch darauf an, dass die Bild- und Tonköpfe nicht stark abgenutzt sind.

    Sollte der Ton prasseln bei HI-FI, dann ist eine neue Kopfscheibe fällig. Ansonsten ist es richtig, was Kollege Vodjara geschrieben hat.

    Ja gut, die ganzen Einstellungen so zu optimieren, dass das alles normgerecht ist, muss man erst lernen und was auch wichtig ist, zu verstehen.

    Das musste ich auch erst lernen. Auf dem richtigen Weg bist du schon. Das ist nur eine Frage der Feineinstellungen.


    Den Entrauschfilter z. Bsp. auf Stufe 3, statt auf 30 einstellen. Man muss sich langsam vortasten. Anders mache ich das auch nicht.

    Wenn man die Farbe oder die Helligkeit erhöht, dann übersteuern (clippen) die genormten Werte.

    Die genormten Werte beziehen sich bei FBAS auf 1,0 Volt Spitzenspannung, und bei S-VHS auf das Y-Signal mit 0,7 Vss und beim C-Signal auf 0,3 Vss.


    Ein guter Anhaltspunkt ist die MHz-Tafel, um das Rauschen zu verringern. Ich erkenne noch die 4,0 MHz-Streifen.

    Das heißt, sobald man diese Auflösung nicht mehr sieht, sollte man einen kleineren „Entrauschwert" eingeben.

    Da wird man vermutlich zwischen Stufe 3 und 10 liegen.


    Ich habe den kurzen Ausschnitt einmal so erstellt, wie sich die Leute in der heutigen Zeit das vorstellen. Das Video-Band ist das Fuji SE-180 PRO.

    Das Video wurde korrekt auf 0-255 konvertiert. So sollte die Qualität eigentlich aussehen. Es kann sein, dass das Bild leicht ruckelt.

    Ich hätte den leichten Denoise-Filter als letztes nehmen sollen. Aber das ist ja nur eine Arbeitskopie.

    Das Video dient nur als Vergleich zwischen 16-235 und 0-255.


    Hobbythek – Fernsehen und Video selbstgemacht, 0-255, 576i

    Auch an dich vodjara vielen Dank, dass du versucht hast, das SD-Material auf UHD zu konvertieren.

    Selbstverständlich kannst du privat das SD-Video verbessern, jedenfalls soweit als möglich. Solche Tests sind immer interessant.

    Ich habe mir den kurzen Ausschnitt heruntergeladen und angesehen.


    Positiv ist das Bildrauschen, das du vollkommen entfernt hast. Leider ist dadurch die Detailschärfe (stark) gesunken.

    Gut ist auch die Wandlung zu progressive. Aufgefallen ist mir auch, dass der Ton nicht synchron ist, und etwas langsamer abgespielt wird.


    Wie sieht die UHD-Schärfe bei der Messtafel (Megahertzauflösung) aus? Das Bildrauschen nur leicht entfernen, aber nicht ganz.


    Hast du die Bildhelligkeit von 16-235 korrekt auf 0-255 konvertiert? Ich wollte das SD-Video korrekt bei 16-235 belassen, so wie die Spezifikationen lauten. Es sieht heutzutage etwas flau aus, aber so ist SD messtechnisch korrekt abgeglichen.

    Wenn ich auch 0-255 belasse, dann sieht der kurze Ausschnitt ebenfalls so bei mir aus. Nur das Bildrauschen ist bei mir höher, das Bild aber schärfer.

    SD ist mit UHD nicht zu vergleichen.


    Was MediaInfo anzeigt:

    General:

    Format profile: Base Media ist in Ordnung


    Video:

    Format profile: Baseline@L5.1, müsste Main oder High@L5.1 heißen, auch bei H.264


    H.265:

    Die Farbunterabtastung bei H.265 reicht von 4:2:0 bis 4:4:4. Bei H.265 hat man zum ersten Mal die Möglichkeit, die Farben mit 4:2:2 zu speichern.

    Das ist sehr gut, und wäre optimal für Leute, die Beamer besitzen. 4:4:4 ist noch eine Qualitätsklasse höher.


    Für UHD-Filme, sollte man auch die Audio-Bitrate auf min. 448 Kbps erhöhen, spezifisch sind es, glaube ich, 640 Kbps.

    Aber 96 Kbps für das Test-Video ist in Ordnung, da wird ja keine Klangqualität gefordert.


    Das sind meine Tipps, die ich dir geben kann.


    Für Selur:

    Samsung bietet den ersten Fernseher mit dem Farbraum BT.2100 an. BT.2100 deckt den Farbraum zu 90% ab.

    Hallo neuer Kollege,


    ich nehme an Helmi heißt Helmut. Eine Lösung kann ich leider nicht anbieten. Eine Gif-Animation, interessant. Der Fehler kann an vielen Geräten liegen. Geschätzt hätte ich, dass das Flimmern ein defekter HDMI-Splitter erzeugt. Den Rotstich könnte der Sony verursachen.

    Aber auch die Bildeingänge von dem EH675. Da kann dir nur ein Elektroniker weiterhelfen.


    Wenn die BM-Karte zickt, dann würde ich einmal einige andere Treiber ausprobieren.

    Farbstiche treten normalerweise nur auf, wenn das Farbmodul eines Geräts defekt ist, oder ein falsches Bildsignal gewählt wurde.

    Laut Bedienungsanleitung hat der Sony ein Menü. Das heißt „SET UP MENU“ und ist bei Punkt 20 beschrieben.


    Gruß


    Jo

    Hi Michael,


    danke für deinen ersten Satz. Ja, ich bin auch verwirrt.

    Ich habe das so verstanden, wie einige Kollegen schreiben, die auch mit 704 Pixel capturen, dass man das Problem nur lösen kann, wenn man, z. Bsp. mit einem DVD-Rekorder, der nur 704 Pixel ausgibt, einen HDMI-Splitter zwischen dem DVD-Rekorder und der Capture-Karte anschließt.

    Der HDMI-Splitter, soll angeblich die 704 Pixel korrekt auf 720 Pixel bringen.


    Es könnte durchaus sein, dass die interne Elektronik des Splitters, das korrekte Seitenverhältnis bis auf 720 Pixel dehnt.

    Wenn du deine Videos nicht weiter bearbeiten willst, dann brauchst du nur mit VDub oder anderer Software, das 4:3-Flag (768 Pixel) setzen.

    Dann passen deine Bildproportionen. Das Bild zeigt dann allerdings das Overlay. Anders ist das vermutlich nicht zu lösen.


    Leider ist das Motiv schlecht ausgewählt. Das sieht man nur mit Mühe.

    Ich bräuchte von dem Video einen Ausschnitt, bei dem ein Kreis gezeigt wird, z. Bsp. ein Ball, ein Lautsprecher, oder ein rundes Mikrofon das näher aufgenommen wurde. Dann kann ich das besser beurteilen.


    Von 768 x 576 wieder auf 704 x 576 bringen:

    Ja, das ist klar, dass da das Bild gestaucht wird. Der Philips hat 768 Pixel (4:3), und wenn man wieder auf 704 Pixel bei dem Panasonic resized, wird ja auf 704 Pixel verkleinert. Da fehlen in der Breite 64 Pixel bei 4:3.


    Ich wüsste jetzt nur noch, die 704 mit 12:11 zu resizen (4:3-Flag). Wenn du nicht capturen willst, dann musst du das so auf DVD lassen.

    Eine andere Möglichkeit sehe ich da nicht.


    Gruß


    Jo

    Hallo Michael,


    ist jetzt egal, aber bei Eingabe von z. Bsp. „Overlay“, "Croppen" oder „704 x 576“ in das Suchfeld, müssten eigentlich einige Beiträge erscheinen.

    Aber vergiss es, wir unterhaten uns ja bereits.


    Die Bildproportionen stimmen bei 704 im Rahmen der gecroppten Pixel.

    Für YouTube z. Bsp. werden hierbei fast alle schwarzen Balken um das Bild entfernt.

    Auch der Encoder tut sich leichter, denn dieser interpretiert die schwarzen Balken nicht mehr als Rauschen.

    Aber mit den heutigen CPUs mit um die 4 GHz, hat das keine Geschwindigkeitsvorteile mehr.


    Lade deine 2 Bilder einmal in jeweils einen Tab im Browser, dann sieht man, dass der Panasonic das Bild bei 768 Pixel etwas auseinandergedehnt.

    Der Kopf des Musikers, wird dadurch verbreitert. Einfach einmal hin- und herschalten.


    Ich habe immer 720 Pixel genommen, statt 704. Da hatte ich nie Probleme und die paar schwarzen Pixel um das Bild, stören mich nicht.

    Bei YT machen 704 Pixel eigentlich schon Sinn. Ich weiß es nicht mehr genau, aber mit VDub kann man das richtig einstellen.


    Mit 704 x 576 Pixel kann man auch capturen, wenn man das will. Aber danach dann richtig auf 4:3 bringen.


    Mit dem Filter „Resize“. Da muss man, glaube ich, statt 4:3, 12:11 einstellen. Unser Kollege LigH, kann dir das detailierter schreiben, wenn er möchte.

    On-the-fly kann man da nichts machen. Das mit den richtigen Bildproportionen, ist dir vermutlich noch nie aufgefallen.


    Das Bildoverlay ist ja nicht zentriert, sondern auf der linken Seite kleiner, als auf der rechten Seite.

    Normalerweise kann man auf der linken Bildseite nur 8 Pixel croppen, und auf der rechten Seite 16 Pixel. Dann wären alle schwarzen Pixel entfert.

    Das Bild hätte aber statt 720 Pixel, nur 696 Pixel, deshalb die 704 Pixel. Ich will dich aber jetzt nicht ratlos zurücklassen.


    Das Videohelp-Forum kenne ich selbstverständlich. Ich kenne keine professionelle Capture-Karte, die mit 704 Pixel captured.

    Von Grass Valley (Edius), hat es, glaube ich, einmal eine C-Karte gegeben. Meiner Meinung nach, captured der Philips korrekt, denn es sind 720 Pixel.

    Ich kann mich aber auch täuschen. Lassen wir uns überraschen, was die Kollegen schreiben, oder auch nicht.


    Soweit ich weiß, captured der Philips mit 720 x 576 Pixel, das ist mit Overlay. 720 Pixel sind die Basispixel.

    Dieser Wert kommt noch von damals, als die Fernseher noch Bildröhren hatten.

    Diese Bildpunkte waren aber länglich (Inline Bildröhren), statt so wie heute quadratisch.


    720 Pixel sind 5:4 (Inline)

    768 Pixel sind 4:3 quadratisch.


    Gruß Jo

    Hallo Michael,


    es antwortet darum kein Kollege, da dieses Thema bereits schon mehrmals diskudiert wurde.


    Folgendes:

    Beide Pixelmaße stimmen. Das 1. Bild ist nur ohne Overlay (704 x 576 Pixel), das 2. Bild ist mit Overlay (720 x 576 Pixel).

    Beim Panasonic DMR-E85H sieht es so aus, als ob du da einen Splitter dazwischen schalten musst, um die 720 x 576 Pixel darzustellen (Bildproportionen). Normalerweise digitalisiert man immer über eine Capture-Karte, oder Breakout-Box. Danach erst das Bild auf 4:3 (768 x 576) bringen.

    On-the-fly stimmen die Bildproportionen, zumindest beim DMR-E85H, nicht. Optimal ist was anderes. Für weniger Rauschen, könnte AviSynth hilfreich sein.


    Der Philips DVDR 3480 hat für mich am oberen Bildbereich (dunkler Streifen), einen Wiedergabefehler. Es könnte vermutlich ein leicht defekter Elko sein.


    Gruß Jo

    Für Leute, die sich noch mit analogen Videos beschäftigen, stelle ich, zu einem besseren Verständnis der damaligen Technik, einen kurzen Ausschnitt der Folge, aus der Hobbythek – Fernsehen und Video selbstgemacht, zur Verfügung (281 MB). Die Sendung moderierte damals 1993 Jean Pütz.


    Hobbythek – Fernsehen und Video selbstgemacht


    Gezeigt wird der Qualitätsunterschied zwischen Kopien von VHS, Video8mm, S-VHS und Hi8. Solange der Link aktiv ist.

    Sollte der Link nach einer Woche ablaufen, lade ich bei Interesse, das MP4-File gerne bei einem anderen Hoster hoch.

    Ich bitte die nicht ganz einwandfreie Bildqualität zu entschuldigen, hatte 1993 einen nicht so guten Antennenempfang.