Beiträge von Pro Jo

    Ja, das habe ich mir schon gedacht, dass das eine andere Firma ist. Ich habe auf die Schnelle nur die Firma in Schwaförden gefunden.

    Diese ist aber nicht in Hamburg ansässig, was mir schon klar war. Mich wundert es auch, dass das alles eine Frau macht, was ungewöhnlich ist.


    Danke für den Link zur „originalen Cassetten-Klinik". Nur weiß man nicht, ob es die Firma wirklich noch gibt.

    Scheinbar öffnet der Laden laut Cylex-Seite nur an einem Dienstag. Eine Telefonnummer wird aber auch genannt.

    Kannste einmal anrufen, wenn du möchtest.

    Ich würde mich erst versichern, ob es die Firma überhaupt noch gibt, erst danach kannst du die Mediarettung informieren.


    1-TB-HDD:

    Für alle Filme reicht die HDD vermutlich nicht aus. Ich kann dir nur anbieten, die Festplatte voll auszunutzen.

    Zumindest soweit wie die Laufzeit von einigen deiner Bänder reicht. Oder du kaufst dir eine HDD noch dazu.

    Diese kannst du später als Datengrab verwenden.

    Ich nehme dazu immer eine Seagate ST2000DM008 (Barracuda, 2TB, interne SATA), kostet um die 48 Euro, und ist 200 bis 215 MByte/s schnell.


    Video8mm-Bänder:

    Ja, das was du vermutest, könnte schon stimmen. Theoretisch müssten dann die Bildköpfe verdreht, entweder in einem steileren oder flacheren Winkel, zur Bandhöhe ausgerichtet werden. Ein Azimut-Fehler dürfte nicht vorliegen.

    Da muss ich dich leider enttäuschen, solch eine starke Verstellung von der Norm, kann ich auch nicht vornehmen, wenn das wirklich so sein sollte.


    Dieser Herr Schaa besitzt vermutlich mehrere Messgeräte, um solche Fehler auszugleichen.

    Er muss ja den gleichen Aufnahmewinkel der Bildköpfe finden. Vermutlich stammen seine Abspielgeräte aus Indien oder Pakistan.

    Aber du kannst trotzdem einmal ein betreffendes Band mitschicken, würde mich persönlich interessieren.


    Dafür kann ich dir mehr VHS-Bänder capturen. Danke für deine Mail-Adresse vorab. Dann brauchen wir uns nicht jedesmal im Forum anmelden.

    Das spart auch Speicherplatz beim Server.

    Ja, das ist schon klar, dass du da nichts daür kannst, fast alle Hobby-Filmer haben das damals auf VHS kopiert, das war ganz normal.

    Aber positiv ist, dass höherwertigere Bänder genommen wurden.


    Ja, VHS und Video8mm haben die gleiche Qualität.

    Aber in Bezug auf eine Kopie oder mehrere Kopien von den Bändern, ist S-VHS oder Hi8 besser, hat eine bessere Bildschärfe.


    Angenommen das originale Video8mm-Band, das vom Camcorder, das waren meistens nur um die 2,8 MHz, wird wieder auf ein VHS-Band kopiert, das wiederum, je nach Aufnahmequalität des VHS-Rekorders, das waren auch nur meistens 3,0 MHz, dann ist die Bildqualität fast schon doppelt so schlecht, wie die Aufnahme vom originalen Band.


    Eine dreifache Kopie, konnte man damals fast nicht mehr anschauen. Dazu kam noch, dass die Leute keinen TBC einsetzten, der die Bildlinien korrigierte. Das war nur ein Bildgewabere. Aber den Leuten machte das scheinbar nichts aus.

    In den heutigen UHD-Zeiten, kann man solch eine Bildqualität nicht mehr präsentieren.Das Gleiche ist auch mit 16-235 der Fall.


    Je mehr Kopien die man auf Band machte, desto schlechter wurde die Bildqualität.

    Dass man heute 1:1-Kopien mit dem PC macht, das war ja damals noch nicht möglich. Das ging nur 1986/88 mit der Video-Machine von FAST.

    Konnte sich aber fast kein Amateur leisten.


    Die Bildqualität bei konsumer-Camcorder reichte von 1,5 MHz bis 3,3 MHz, bei sehr guten und teuren Camcordern.

    Bei 1,5 MHz erkennt man aber keine Gesichter mehr, so schlecht war die Bildschärfe.

    Profi-VHS hatte immer 3,5 MHz, das ist auch das Systemende, mehr geht nicht bei VHS oder Video8mm bei Sony.

    5 MHz wären dann MiniDV (500 Zeilen) -, S-VHS und Hi8 (400 Linien). DVCPRO müsste 800 Zeilen haben.


    Der Ton am Rand des Bandes, ist bei VHS der Längsspurton.

    Der HI-Fi-Ton wird auf der Schrägspur, neben dem Bildsignal und dem VITC-Timecode, fast über das ganze Band aufgezeichnet. Vereinfacht geschrieben. Da aber VHS die etwas schnellere Geschwindigkeit aufweist, halten Bild- und Ton-Aufzeichnungen länger, als bei Video8mm.

    Du siehst, es gibt Vor- und Nachteile von beiden Systemen.


    Defekter Camcorder:

    Theoretisch hat dann der Camcorder die Videospur, im nicht mehr regelbaren Bereich aufgenommen.

    Praktisch müsste der Camcorder das Bildsignal auch teilweise auf der Längsspur des Audiotones mit aufgenommen haben.

    Aber das sind alles nur Spekulationen, die nichts mehr bringen.


    Viele Kassetten:

    Sind das Video8mm-Bänder mit 60- oder 120 Minuten Laufzeit?

    Soweit wie ich auf der Homepage von der „Cassetten-Klinik“ (Diepholz) lese, werden da nur Kassetten-Gehäuse repariert, aber keine Überspielungen vorgenommen. Oder tat das die Firma in Hamburg?


    Ich nehme an, dass die Kassetten-Gehäuse in Ordnung sind.


    Ja, da hast du recht, meistens wurden daraus nur DVDs erstellt. Man hätte aber auch die MPEG-2-Streams behalten können.

    Die auf einer DVD erzeugten VOB-Dateien, kann man heutzutage auch in H.264 (MP4) umwandeln. Dann hat man Streams, die fast überall abspielbar sind.


    VHS-Bänder, von denen es keine Video8mm-Videos mehr gibt:

    Diese neu zu capturen, dürfte kein Problem sein.


    Ja, schicke erst einmal ein Stück dieser defekten Bänder. Ich kann auch nur ausprobieren, ob da überhaupt noch was zu machen ist.

    Wir kochen alle nur mit Wasser. Auch ja, eine DV-AVI-Datei mitschicken zu Vergleich, ist eine gute Idee.


    Selbstverständlich hat DV-AVI eine gute Qualität. Es wird ja mit einer festen Bitrate von 25.000 Kbps, in 4:2:0 gecaptured.

    Die horizontalen Linien, stammen vermutlich von der nicht korrekten Spurlage des Camcorders.

    Man muss bedenken, es war nicht möglich ein korrektes Bildsignal zu capturen.

    Somit ist deine Vermutung richtig, dass das schon bei der Aufnahme geschah. Auch das Video8mm-System muss eine korrekte Bildwiedergabe erzeugen.


    Mich stören bei Video8mm oder bei Hi8 nur die vielen Drop-outs (Bandfehler). Selbst bei den teuren HI8-Master-Bändern (43 DM, pro Kassette) von Sony.


    Bitte teile mir vorab mit, welche HDD (Bezeichnung) du mitschickst. Vielleicht kann ich dir eine schnellere HDD zum gleichen Preis nennen.

    Die alten VHS-Bänder, kann ich dir auf jeden Fall capturen. Du kannst mir deine eMail-Adresse auch im privaten Bereich des Forums mitteilen.

    Im Gegenzug erhälst du meine.

    Hallo Marvolo.


    Ach so, du hast fast nur Video8mm-Bänder die auf VHS kopiert sind.

    Um wenigstens die Schärfe von den Video8mm-Bändern einigermaßen zu erhalten, hättest du damals auf S-VHS kopieren sollen.

    Aber für S-VHS hatten die meisten Leute kein Verständnis, denn VHS zeigt ja auch ein Bild.


    Dejustierte Video8mm-Bänder?

    Ach so, die Cassetten-Klinik in Hamburg hat die Spurlage absichtlich verstellt, so dass die Videos wieder ansehbar waren.

    Mich wundert es nur, dass da Markus Behrendt nichts verbessern konnte.


    Gut, dass die alten originalen Video8mm-Bänder noch existieren. Ich versuche die Bänder zu retten und in hoher Qualität zu capturen.


    Der Spurlagenfehler kann aber nicht vom Camcorder sein, der damals die Videos aufnahm.

    Wo sich die Bildspur und die Tonspuren auf einen Band befinden, das ist alles genormt.

    Größere Abweichungen darf es da nicht geben, sonst wäre eine Wiedergabe gar nicht möglich.

    Es kann aber sein, dass eine kleine Spurabweichung im minus oder plus-Bereich liegt. Diese sind aber wirklich sehr gering, liegen im µ-Bereich.


    Wenn die Spurlage bei den originalen Video8-Bändern so schlecht liegt, dann wäre ja der Camcorder damals schon defekt gewesen.


    Markus Behrendt kenne ich auch. DV-AVI wurde damals für Amateure empfohlen, da z. Bsp. der MovieMaker oder auch andere Software für Anfänger, die Videos mit unterem Halbbild zuerst für DVDs gecaptured wurden. Echte Profis überspielten die Filme in unkomprimiert und mit oberen Halbbild zuerst.

    Sonst ist ein korrekter Schnitt nicht gewährleistet.


    Nach der Videobearbeitung werden dann die Filme mit dem Schnittsystem auf oberes Halbbild zuerst exportiert.

    Dann wäre das normgerecht, ist aber heutzutage nicht mehr relevant.


    Die VHS-Bänder die 1:1 Kopien der Video8-Bänder sind, möchtest du nicht capturen?

    Das ist klar, an die originalen Video8mm-Bänder, kommt die Bildqualität von Kopien nicht heran.

    Die volle Bildqualität hast du nur, wenn du z. Bsp. die Video8-Bänder ca. 1995 auf DV kopiert hättest.


    Dann hättest du die vollen 5 MHz Bildauflösung und das Farbträgersignal liegt bei DV bei 1,5 db (analog und digital), statt bei 0,5 db bei Video8mm oder VHS. Bei Video8mm sind das im Höchstfall nur 3,5 MHz Bildauflösung. Klar, bei den VHS-Kopien zeigt DV auch nur 0,5 db.

    Aber man hätte keine vermatschten Farben gehabt.


    Ich besitze aus dem Jahr 1985 noch BASF-Bänder, da wird beim Panasonis AG-7750 fast noch Vollausschlag beim Videopegel angezeigt.

    Man darf nur nicht seine Bänder, neben starke Lautsprechermagneten stellen.


    Wenn es möglich ist, dann stelle bei deinem UHD-Fernseher das Upscaling ab.

    Trotzdem wird bei deinem Fernseher das ganze Bild angezeigt, auch wenn es nur 720 x 576 Pixel sind.

    Die Cassetten-Klinik in 27252 Schwaförden gibt es angeblich aber noch. Die Firmen die du genannt hast, sind schon in Ordnung.

    Frage:

    Besitzt du noch die originalen VHS-C-Kassetten ? Dann ist das Bildmaterial auf jeden Fall interlaced. Es gab damals VHS-C-Bänder mit ca. 60 Minuten Laufzeit. Die Profi-VHS-Rekorder bieten einige Einstellungen, mit denen ich höchstwahrscheinlich die Videos retten kann.


    Sollten diese aber auf, z. Bsp. 180 Min. Bändern überspielt worden sein, dann wird eine Korrektur schon schwieriger, bis nicht machbar.

    Bei Interesse, melde dich bitte. Meine eMail-Adresse, teile ich dir im privaten Bereich des Forums mit.


    Gruß Jo

    Die Verzögerung ist für mich kein Problem, man hat ja noch ein anderes Leben, als Videotechnik.


    Zuerst müsste ich wissen, ob das 3- oder 4 Stunden-Bänder sind. Denn danach richtet sich die Festplattenkapazität.

    Über eine kleine Entschädigung, darüber werden wir uns schon einig.


    Ob ich das besser als die Medienrettung hinbekomme, dazu muss ich das Videomaterial erst einmal begutachten.

    Jedenfalls scheiden bei mir MPEG-2 oder x264 aus, da das schon die End-Codecs für die verschiedenen Streams sind.

    Für eine Weiterverarbeitung in bester Bildqualität, nehme ich nur den Blackmagic-Codec 8 bit in 4:2:2 (avi, ist immer kompatibel).

    Der Codec ist oberes Halbbild zuerst.


    Aber wenn du daraus eine DVD erzeugen willst, dann kannst du das auch selbst, z. Bsp. mit VDub, in normgerechtes unteres Halbbild zuerst machen.

    Von der von mir erzeugten AVI-Datei. Zuvor müsste ich wissen, ob du die Videos noch mit einem Schnittsystem (schneiden) bearbeiten willst.

    Man sollte ja die unbrauchbaren Szenen immer entfernen, das spart auch Speicherplatz. Dann brauchst du sowieso oberes Halbbild zuerst.


    Ich capture mit:

    Panasonic AG-7750 und TBC zur Blackmagic DeckLink HD Extreme 3D-PCI-E-Karte. Alle Videos in SD 720 x 576 Pixel und interlaced.


    Gruß Jo

    Ja, hast recht, gemeint waren selbstverständlich Mbits. Auch richtig, die Berechnung in Mbyte ist 8x langsamer.

    Eine Festplatte für FW 400, müsste demnach nur 50 MByte/s schnell sein. Aber solche geringen Geschwindigkeiten, haben sich ja Dank der SSDs erledigt.


    In Bezug auf meinen Vorschlag, von FW400 und dann direkt mit YUV von einen DVD-Rekorder zu einer C-Box zu verkabeln, möchte ich noch folgendes hinzufügen.


    In diesem Fall wird das digitale FW-Signal vom DVD-Rekorder wieder zu analogem YUV gewandelt. Die Capturekarten digitalisieren dann die YUV-Signale.

    Es ist ziemlich unwahrscheinlich, dass sich mit dieser Konfiguration eine Bildverschlechterung gegenüber HDMI ergibt.

    Die analogen Bild- und Tonkabel, dürften bei den meisten Leuten nur 1,0 m Länge betragen.


    Laut dem Broadcast-Service von Panasonic, ist ein analoges YUV-Signal technisch besser, als ein digitales FW-SD-Videosignal.

    Von dieser Info damals, war ich auch überrascht. Zu einem HDV-Signal mit 1440 x 1080 Pixel, wurden keine Details genannt.

    Hallo,


    ja, Firewire 1394 (400MB) ist eine Video-Schnittstelle, eigentlich nur für MacIntosh-PCs gedacht. Microsoft hat damals leider FW nie richtig voll unterstützt. Der interne Windows-Treiber übertrug nur bis zu 100 MB. Von Belkin gab es aber einen FW-Treiber, der echte 380 MB bei Win. XP schnell war.

    Das wurde damals von dem c’t-Magazin getestet. FW wurde dann noch schneller mit FW 800 (800MB, 9 Pin.).


    Für Windows gab es in dieser Zeit dann extra PCI-Steckkarten, z.Bsp. von Adaptec, die solche Geschwindigkeiten garantierten.

    Aber das weiß heutzutage fast keiner mehr.


    Intensity Shuttle USB 3.0:

    Wenn man solche Boxen z. Bsp. von 3. Hand kauft, muss man damit rechnen, dass diese nicht richtig funktionieren.

    Goldwingfahrer und ich, besitzen (besaßen) BM-PCI-E-Karten und Breakout-Boxen schon seit über 10 Jahren, diese funktionierten immer einwandfrei.


    DMR-EH54 hat einen TBC:

    Ja, richtig. Richtig ist auch, dass ein interner TBC immer auch an allen Bildschnittstellen wirkt, auch bei Y/C-Scart-Ausgang.

    Der beste TBC ist vermutlich der im DMR-ES10. Aber da ein funktionierendes Gerät zu ergattern, ist wahrscheinlich schwierig.


    Ich habe nirgendwo gelesen, dass der Panasonic DMR-EH545 einen internen TBC hat.

    Da ich vorwiegend im professionellen Bereich arbeite, kann ich dir das nicht sagen.

    Da müsstest du einmal den Kollegen Bogilein kontaktieren, der kann dir dann genauere Infos geben.


    Der Panasonic DMR-EH54 hätte halt noch zusätzliche YUV-Ausgänge. Aber die Scalierung über HDMI auf 1080, ist sowieso schlecht.

    Ich würde in diesem Fall, immer einen YUV-Ausgang bevorzugen. Ist technisch einem HDMI-Interface ebenbürtig, wenn auch nur analog.


    YUV reicht ja bis zu 1920 x 1080 Pixel, aber ohne automatische Scalierung. Die Digitalisierung nimmt in diesem Fall die BM-Box vor.

    Man sollte nicht vergessen, dass YUV eine professionele Schnittstelle ist, und das Bild ist schärfer und hat auch weniger Bildrauschen, als Y/C.

    Der Splitter entfällt dann ebenfalls für private Aufnahmen.

    Hallo Holger,


    die beiden Blackmagic-Boxen haben die gleiche Bildqualität.

    Nur die Intensity Extreme hat die schnellere Thunderbolt-Hostschnittstelle, die ab HD 1080 die Signalströme schneller nachliefern kann.


    Technisch ist Thunderbolt wesentlich schneller, als USB 3. Daher würde ich die Blackmagic Design Intensity Extreme mit Thunderbolt bevorzugen.

    Möchtest du nur bis HD 720p capturen, dann reicht auch die Blackmagic Intensity Shuttle USB 3.0-Box aus.


    Meinst du den Panasonic DMR-EH54 ? Dieser hat einen internen TBC. Es gibt nur den Panasonic DMR-ES45. Ich schätze, EH45 war nur ein Zahlendreher.

    Na dann gratuliere ich recht herzlich. Es bleiben aber 2 Fragen offen.


    1. Warum scaliert der Splitter SD-Material zu HD 1080? Normalerweise sollten nur 625i50 weitergeleitet werden.

    2. Warum funktioniert eine direkte Verbindung (ohne Splitter) nicht per HDMI-Kabel?


    Technisch ist das nicht korrekt. Aber man kann ja HD 1080 mit VDub zu 720 x 576 Pixel downscalen (resizen).

    Wenn es nur so funktioniert, dann musst du dabei bleiben. Vermutlich hat der bessere Splitter einen internen IC, der korrekt arbeitet.

    Die Unterstützung wurde gerne geleistet. Viel Glück für die weitere Videobearbeitung.

    Wenn das der Splitter sein sollte, dann würde ich einmal den DVD-Rekorder direkt mit dem HDMI-Eingang der BM-Karte verbinden.

    Ein korrektes 625i50-Signal reichen vermutlich nur Splitter weiter, die in einer höheren Preisklasse liegen.


    Ich vermute, der Kopierschutz wird erst bei einer C-Karte mit HDMI-Anschluss, am HDMI-Eingang eines Fernsehers und am PC-Monitor (Grafikkarte), ebenfalls mit HDMI-Anschluss ausgewertet. Bei Kauf-Videos wirkt der Kopierschutz an den analogen Schnittstellen.


    Bei Videos ohne Kopierschutz entfällt der HDCP-Schutz, da ja z. Bsp. kein Macrovisionssignal anliegt.

    Die HDCP-Technik vergleicht Signale, die eventuell ein Kopierschutzsignal enthalten oder nicht. LigH könnte dir das wahrscheinlich detailierter erklären.


    Original-DVD:

    Ist das eine Kauf-DVD mit Kopierschutz, oder eine DVD mit Familienfilmen?


    Verbindest du die GoPro direkt mit der BM-Karte, oder schaltest du da auch einen Splitter dazwischen? Ich vermute direkt.


    Für private Videos ohne Kopierschutz, braucht man überhaupt keinen Splitter.

    Alle BM-Karten müssten das Bildsignal korrekt zu 720 x 576 Pixeln wandeln (Overlay hinzugefügt), auch wenn 704 x 576 Pixel anliegen.

    Dann kann man den DVD-Rekorder immer direkt mit der BM-Karte verbinden. Zur Kontrolle, kann man ja einmal die Bildproportionen prüfen.

    Soweit ich mich erinnere wolltest du ja SD-Videos capturen. Dann ist unter „Project Video Format“ mit 1080p25 nicht richtig.

    Hierbei bleibt der Bildschirm immer schwarz, da HD ein ganz anderes Signal ist, als SD mit 625p50 PAL.


    Mich wundert es nur, dass das BM-Capture-Tool 625p50 anzeigt, statt 625i50. Denn 625i50 wäre richtig.

    Einen internen Deinterlacer, wird der DVD-Rekorder vermutlich nicht haben. Bei „Continue playback when in the backround“, das Häkchen entfernen.

    Bei 16:9-Aufnahmen „Use Anamorphic SD 16:9“ das Häkchen setzen. Bei 4:3-Aufnahmen so belassen.


    Und bitte nie auf Laufwerk C: capturen. Wenn möglich, immer auf D: oder E: aufnehmen.


    Ich kenne deine Treiberversion nicht, aber irgendeine Einstellung fehlt.

    Ich weiß nur noch, bei den 10er-Versionen gab es 2 unterschiedliche Einstellungsfenster. Da musste man die Bildauflösung voreinstellen.

    Es kann sein, dass das ab den 11er-Versionen wegfiel. Bei den 12er-Versionen, scheint es das Voreinstellungsfenster nicht mehr zu geben.


    Mache mir bitte einmal einen Screenshot vom Pfad: „C:\Program Files\Blackmagic Design\Desktop Video“.

    Ich müsste sehen, welche Dateien sich im Ordner Desktop Video befinden. Dass von BM kein einziger Treiber passt, kann ich mir auch nicht vorstellen.


    Nur als Test, würde ich mir einmal eine C-Karte von einem anderen Hersteller zulegen.

    Sollte da dann das gleiche Problem auftreten, liegt es vermutlich an der Konfiguration von deinem PC. Anders kann ich mir das Problem nicht erklären.

    Aber was soll an deinem PC anders sein?

    Diese 5 Geräte, die du dir angesehen hast, haben aber keinen internen TBC. Das sind nur Videobildmischer, wie es sie noch vor 30 Jahren noch gab. Heutzutage macht man das alles mit einer PC-Software. Nur der TBC-Enhancer ist ein guter externer TBC.

    Nur der professionelle Videobildmischer Panasonic AG-MX70, könnte eine Art internen Pseudo-TBC aufweisen, ist aber kein reiner TBC.


    Wie willst du als Laie, einen TBC prüfen (Oszilloskop)?

    Ein TBC muss wirklich das Bild stabilisieren. Er darf das Bild nicht verfälschen, z. Bsp. die Farben, die Helligkeit und den Kontrast richtig darstellen.

    Die Jitter-Korrektur sollte 0ms betragen. Der Ton sollte unbedingt mit dem Bild synchron sein.


    Habe im Goldwingfahrer-Archiv noch einen Test zwischen dem Kramer und dem ES10-TBC gefunden. Das hellere Bild macht der ES10-TBC.


    Sin embargo, esos 5 dispositivos que miró no tienen un TBC interno. Estos son solo mezcladores de video como los que existían hace 30 años.

    Hoy en día, todo esto se hace con software para PC. Solo el potenciador de TBC es un buen TBC externo.

    Solo el conmutador de video profesional Panasonic AG-MX70 podría tener una especie de pseudo-TBC interno, pero no es un TBC puro.


    Cómo quiere usted, como profano, probar un TBC (osciloscopio)?

    Un TBC realmente tiene que estabilizar la imagen. No debe falsificar la imagen, p. Ej.

    Por ejemplo, muestre los colores, el brillo y el contraste correctamente. La corrección de la fluctuación de fase debe ser de 0 ms.


    El sonido definitivamente debería estar sincronizado con la imagen.


    Encontré otra prueba entre Kramer y ES10-TBC en el archivo de controladores Goldwingfahrer. El ES10-TBC hace que la imagen sea más brillante.


    Kramer_ES10-TBC


    Puedo ayudarlo

    Wenn du lieber den EX77 nehmen möchtest, dann nimm diesen. DMRs von Panasonic kann ich leider nicht testen, da ich solche Geräte nicht besitze.


    Vom HS 1000 den Y/C-Scart-Ausgang verwenden, ist klar.

    Wenn ich richtig liege, dann gibt das HDMI-Interface die analogen Signale an die Capture-Karte weiter, die dann das analoge Video digitalsiert.


    Du kannst auch mit der Canopus-Karte capturen, kein Problem. Ein TBC wirkt normalerweise auf alle Bildausgänge.

    Eine ATI all in one brauchst du da nicht. Ja, teste den TBC von den DMR ES-10 und DMR-EX77 selbst. Für nur 15 Bänder, reicht deine Ausrüstung.

    Einen billigen TBC sollte man nie kaufen.


    Wozu brauchst du die 5 aufgeführten Geräte? Du besitzt doch einen PC, oder?

    Als externer TBC wäre noch der TBC Enhancer zu empfehlen, oder einer von Kramer oder von FORA.


    Dir auch alles Gute und viel Glück.

    Si prefieres tomar el ex77, entonces tómalo. Desafortunadamente, no puedo probar DMRS por Panasonic, porque no tengo dueños de tales dispositivos. Usando el HS 1000, la salida Y/C-SCART está clara.

    Si miento correctamente, entonces la interfaz HDMI continúa las señales analógicas a la tarjeta de captura, que luego digitaliza el video analógico.

    También puede utilizar la captura de la tarjeta CANOPUS, no hay problema. Un TBC normalmente actúa sobre todas las salidas de imágenes.

    Un ATI todo en uno no necesita.

    Sí, pruebe el TBC desde el DMR ES-10 y DMR-EX77. Por solo 15 bandas, hay su equipo. Nunca debes comprar un TBC barato.


    Por qué necesita los 5 dispositivos listados? Eres dueño de una PC, verdad?

    Como TBC externo, se recomendaría el potenciador TBC Enhancer, o uno de los Kramer o FORA.

    TODAS la mejor y buena suerte.


    Wenn der integrierte TBC besser wäre, als der vom ES10, dann ja. In deinem Fall gilt, das Audio- und Bildsignal vom HS1000 zum ES10 durchschleifen.

    Den TBC am Panasonic ausschalten und den TBC am ES10 aktivieren. Den DMR-EX77, kenne ich nicht.


    Beide Capture-Möglichkeiten bieten eine gute Qualität.

    Die BM-Breakout-Box hat den Vorteil, dass man den Ton direkt mit den Cinch-Anschlüssen verbinden kann.

    Bei der Canopus braucht man einen Adapter für den Ton mit Cinch zu 3,5 mm Klinken-Anschluss.


    Ist Spanisch laut Google-Übersetzer:

    Si el TBC integrado era mejor que el del ES10, entonces sí. En su caso, la señal de audio y video del HS1000 al ES10 debe estar en bucle.

    Apague el TBC en la Panasonic y active el TBC en el ES10. No conozco el DMR-EX77.


    Ambas opciones de captura ofrecen buena calidad.

    La caja de conexiones BM tiene la ventaja de que puede conectar el sonido directamente a las conexiones cinch.

    Con Canopus necesita un adaptador para el sonido con conexión cinch a jack de 3,5 mm.


    Scheinbar ist das Problem doch nur mit XP zu lösen.

    Leider ist auf fourcc, auch nicht im Downloadbereich, kein entsprechender Codec mehr zu finden, der für Win. 10 passen könnte. Es ist schon beeindruckend, was man noch aus unscharfen Aufnahmen alles herausholen kann.


    Kelvin C.K. Chan: Improving Video Super-Resolution


    Besser wie in deinem Test-Video „model 3“, kann man es vermutlich nicht machen.

    Ob da 10bit wegen dem Banding qualitativ was bringen, sieht man wahrscheinlich gar nicht, da das Bild sowiesi stark verpixelt ist.

    Denoisen oder das Bluren, bringen da mehr. Das Bild wird zwar unschärfer, aber die störende Pixelbildung verschwindet fast.


    Mich wundert nur, dass im VLC 30 Bilder/s und in VDub 10 Bilder/s angezeigt werden. Ich würde die Bildqualität so lassen.

    Der Ersteller des Originalvideos hätte statt 545 Kbps, 800 Kbps bei 320 x 240 Pixel im Encoder einstellen sollen. 720 x 576 Pixel bei H.264, ca. 3.400 Kbps.

    Zu retten, ist solch eine schlechte Qualität nicht mehr. Da kann man nur Kompromisse eingehen.

    Habe in meinem archivierten XP-Ordner noch die Codecs von dem alten WMV9 gefunden.

    Die Codecs sind von 2003, und müssten vermutlich auch unter Win. 10 funktionieren und werden normalerweise in den x86-Ordner installiert.


    Ob allerdings die ASF-Videos korrekt abgespielt werden, weiß ich nicht. Es könnte auch sein, dass du in diesem Fall ein älteres Net-Framework benötigst.


    wmv9VCMsetup.zip


    Ich hoffe, es klappt.

    Danke für dein kurzes Test-Video. Interlace-Streifen sieht man wirklich nicht. Aber ich schätze, dass es doch interlaced ist.

    Bei schnellen Bewegungen, wäre vermutlich mit progressiv nicht so unscharf abgebildet worden. Es zählt aber, was du mit AviSynth herausfindest.

    Ich habe mir einmal mein Hatari-Video angesehen, es sieht auch so aus wie deins, hat auch keine Interlace-Streifen. Ist aber trotzdem interlaced.


    Ich muss mich korrigieren. Diese 645 GByte, waren von einem 720p-Stream. Das SD-Video von Hatari hatte „nur“ 186 GByte bei 8 Bit Farbtiefe.

    Bin versehenlich in eine andere Zeile geraten.


    Die Bitrate mit 165 MBit/s brauchst du selbsverständlich nicht übernehmen.

    Das mache ich nur für mich, da ich so bei der Weiterverarbeitung die beste Bildqualität erhalte.

    Bei 4:2:2 ist es ja möglich, bis zu 200x ohne Qualitätsverlust zu rendern.


    Farbraum:

    Der Farbraum wird leider nicht vom originalen Video mit übernommen, diesen muss man getrennt einstellen.


    Eine Art Smart Rendering-Funktion:

    Dann in einen anderen Container, das sollte eigentlich nicht sein.


    4:2:0:

    Ja, das ist richtig, das Endprodukt ist bei SD und HD bis 1080 immer in 4:2:0. UHD und das professionelle 4k sind entweder in 4:2:2 oder sogar in 4:4:4.

    Man darf aber nicht den Farbraum, mit dem Farbspektrum verwechseln. 4:2:2 ist für die weitere Bildverarbeitung gedacht.

    Zum Beispiel, wenn man viel rendern muss, dass die Bildqualität gleich bleibt.


    Normal ist bei SD-Video:

    Farbraum 601 und Farbspektrum 16-235. Bei den Hollywood-Filmen liegen zwar viele DVDs im Farbraum 601, aber im Farbspektrum 0-255 (RGB) vor.

    Das ist für SD-Material eigentlich nicht korrekt, aber mich stört das auch nicht. Ansonsten ist ausschlaggebend, wie der Camcorder aufzeichnet.


    Mein Hatari Test-Video:

    Habe das Video auf die Schnelle mit VDub und mit H.264 erstellt. Farbpixelversatz +1 Pixel nach rechts. Der Farbraum ist BT.601.

    Das Farbspektrum habe ich bei 0-255 belassen. Hatari wurde leider in schlechter Bildqualität abgescannt.


    http://shareplace.org/?83509B1913


    Dein Video stimmt technisch einwandfrei. Etwas hell, aber wenn du keine weitere Videobearbeitung machen willst, dann lasse es so mit MPEG-2.

    H.264 (mkv) ist aber wesentlich effektiver, da bräuchte man nur bis 3.500 Kbps.

    Für eine Videobearbeitung, würde ich dann doch eine 4:2:2-Qualität bevorzugen.

    Jetzt muss ich lachen, einen Download-Link in dieser Größe, schicke ich dir selbstverständlich nicht.

    645 GB bräuchte man da schon direkt von der Festplatte.

    Außerdem müsste der Film noch mit einem guten 4:2:2-Codec umgewandelt werden, sonst würde dieser sicherlich in der Timeline fast nicht abspielbar sein, wegen der hohen Bitrate. Ist vom Original nicht zu unterscheiden.


    Die Quelle ist ein sehr guter DVD-Player, mit dem ich die MPEG-2-Datei vom Film, nativ (mit dem 4:2:2-BM-Codec, 165 MBit/s) per YUV gecaptured habe. Auf den originalen 35mm Film, habe ich selbstverständlich keinen Zugriff. Alleine der 35mm Filmscanner, würde ein Vermögen kosten.


    Deine Vollbilder:

    Würdest du bitte einmal eine ca. 10 Sekunden-Sequenz von deinem Problemfilm irgendwo hochladen. Vielleicht können wir dir weiterhelfen.


    In deinem Script steht:

    3. [2021-08-27][20:45:27] ffms [info]: 720x576i 64:45 @ 25/1 fps (vfr, i ist definitiv interlaced.


    Croppen ohne Neucodierung:

    Ob das in interlace oder in progressiv ist, das liegt nicht am Interlaced-Flag.

    Das Flag ist nur dazu da, dass das Bild auf 1024 x 576 Pixel auf das richtige Seitenverhältnis gedehnt wird.

    Das Quellbild ist bei PAL immer 720 x 576 Pixel. Das 16:9-Flag korrigiert in diesem Fall die Bildproportionen (Seitenverhältnis).


    Wenn du das Bild z. Bsp. auf 640 x 480 Pixel croppen würdest, dann müsste der Encoder das ganze Bild wieder neu berechnen, denn es fand ja eine Bildverkleinerung statt. Bei 720 (704) x 576 Pixel ist die Bildauflösung aber besser. Beim Resizen wird ja sowieso neu berechnet.

    Das MakeMKV-Tool hat wohl keine „Smart Rendering-Funktion“?


    Mediainfo müsste das so anzeigen:

    Color space: YUV (BT.601) und Color range: Limited (16-235).


    Da aber YUV bis 1920 x 1080 Pixel reicht, kann der Farbraum auch BT. 709 betragen.

    YUV ist technisch besser als ein digitales Firewire-Interface bei SD-Material. Nicht zu glauben, ist aber so.


    Die Cross-Color oder -Luminance-Probleme, müsste man heuzutage mit den diversen Tools, gut in den Griff bekommen.

    Es sei denn, das Bildmaterial ist wirklich äußerst schlecht. Farbe, Kontrast (Flankensteilheit) und Helligkeit sind gut korrigierbar.

    Ja, das karierte Hemd ist ein gutes Beispiel von dir Coco Chanel.

    Ich habe mir auch einen Stream von Hatari, allerdings in voller Qualität (645 GB), erstellt.

    Den Stream müsste ich nur noch für meinem USB-3-Stick zu H.264 wandeln.

    Werde den komprimierten Stream auch auf die SSD von meinem Sat-Receiver speichern, dann brauche ich nicht jedesmal den DVD-Player einzuschalten.


    Bei mir von der DVD, ist Hatari definitiv in interlaced. Hast du eventuell in progressiv gecaptured? Bei x264 vielleicht progressiv ausgewählt?

    Es gibt auch DVD-Player, die interlace-Material in progressiv abspielen können. Die sind aber nicht billig.


    Croppen:

    Beim croppen, kann man folgende Werte verwenden, so dass der Encoder das ganze Bild nicht wieder neu berechnen muss.


    Oben: 8 Pixel entfernen

    Linke Seite: 8 Pixel wegschneiden

    Unterer Bildrand: 12 Pixel entfernen

    Rechte Seite: 16 Pixel wegschneiden


    Das sind die Einstellungen für 4:3. Wenn du aber dein 16:9-Flag setzt, dann müsste das auch stimmen. Auf Kreis achten.


    Color-Space:

    Bei mir auf DVD ist Hatari in Full Range (0-255). SD-Material sollte aber immer 16-235 (BT.601) betragen.

    Das ist eigentlich ein Fehler von den Hollywood-Studios. Aber egal.


    Banding:

    Das kann ich dir nicht sagen, ob es das auch bei analogen Farb-Signalen gab. Das könnte LigH wissen. Dafür sah man früher das Farbrauschen mehr. Zumindest bei schlechten Geräten. Color- und Luminance-Probleme, sollte man selbstverständlich korrigieren.


    Ja, die 24- und 25 Vollbilder/s (progressiv) der meistens 16mm Kameras, mussten damals von den Sendern, für die Röhrenfernseher mit einem Filmscanner zu interlace gewandelt werden.


    Ja klar, heutzutage nimmt man H.264- oder H.265-Codecs für Archivströme. Oder besser, professionelle 4:2:2-Codecs.

    Auch klar, nur die schönsten Filme auf Blu-ray kaufen.