Beiträge von Bogilein

    Okay dann mal hier eine Übersicht der Sony & Pioneer Geräte die in Deutschland veröffentlicht wurden und die in Frage kommen (ohne Gewähr auf Vollständigkeit)


    Sony:

    RDR-HX750/HX950 (2007)

    RDR-GX350 (2007)

    RDR-HXD870/HXD970/HXD1070 (2007)

    RDR-GX380 (2008)

    RDR-HX680/HX780/HX785/HX980/HX1080 (2008)

    RDR-HXD790/HXD890/HXD990/HXD1090 (2008)

    RDR-HXD795/HXD895/HXD995/HXD1095 (2008)

    RDR-AT100/AT105/AT107/AT200/AT205 (2009)


    Pioneer:DVR-630H-S/DVR-530H-S (2005) (die letzten Geräte vor der Zusammenarbeit mit Sony, sind aber nicht ganz so gut wie die anderen Geräte)

    DVR-540H-S/DVR-440H-S/DVR-440H-K (2006)

    DVR-645H-S/DVR-545H-S (2006)

    DVR-550H-S (2007)

    DVR-555H-S (2007)

    DVR-LX60/DVR-LX60D (2007)

    DVR-LX70D (2007)

    DVR-560H-K/DVR-560H-S (2008)


    Wie schon öfters geschrieben habe ich folgende Geräte und die Performance ist bei allen Geräten relativ gleichwertig

    -Sony RDR-HXD870

    -Sony RDR-HX680

    -Sony RDR-AT205


    -Pioneer DVR-560H-S

    (-Pioneer DVR-630H-S)


    Die Sony RDR-HXx70 sollten Zwillinge zu den Pioneer DVR-x40 sein, die Sony RDR-HXx80 zu den Pioneer DVR-x50 und die Sony RDR-HXx90 zu den Pioneer DVR-LX70.


    Die AT-Serie waren dann die Restbestände aus der Zusammenarbeit mit Pioneer nach deren Zusammenbruch und dürften ebenfalls der LX70 Serie oder der DVR-x50 entsprechen.


    Modelle ab Baujahr 2007. Auf keinen Fall die alten Boliden wie RDR-GX7, GX3 und auch keinen Pioneer vor dem 530er.


    Ich selber habe Sony RDR-GX7 (nicht gut, optisch aber einer der schönsten DVD-Recorder), HX680, 870, AT-205 und Pioneer 3100 (nicht gut), 630, 560

    Auf der Sony Webseite kann man die Bedienungsanleitungen herunterladen, da kann man die unterschiedlichen Modelle von der Serie sehen. Grundfunktion sollte bei allen gleich sein, nur Festplatte, Tuner und vielleicht auch ein paar unnütze Funktionen dürften sich ändern.

    Zu der HX-680 serie, gehört z.B. der 780,785,980,1080. Eines der letzten Geräte müßten die RDR-AT205 (105) Geräte sein.

    Ich glaube ab ab dem Pioneer 530 haben Sony ( HX725) und Pioneer zusammengearbeitet. Der Unterschied sollte wenn ich mich recht erinnere nur die etwas bessere MPG-Codierung des Pioneer sein.

    Die Pioneer werden preislich oft höher gehandelt, vor allem die letzte Geräte Generation wie die 560er.


    z.B.:

    https://www.ebay-kleinanzeigen…at105/2195947942-175-1629


    (Unterschied zum AT-205, kleinere Festplatte)


    Wichtig, keine Gerät ohne Fernbedienung kaufen, die wird benötigt


    die diversen Seiten einfach mal ein paar Tage beobachten, mehr wie 25,- Euro würde ich nicht ausgeben

    Weil die Panasonics die Superweißwerte oft übersteuern und was verloren ist kann nicht wieder sichtbar gemacht werden.


    TIPP!! : Digitalisieren übersteuerter Signale von analogen Uralt-Kameras (Vidicon...)


    die Sony machen das nicht sondern man kann das im Menü einstellen


    ja nicht alle DVD-Recorder von Panasonic & Sony sind empfehlenswert. Wenn Du einen gefunden hast am besten nachfragen (hab 20 Stück von Panasonic, Toshiba, Pioneer, Sony, Philips, JVC und denke ich weiß wovon ich rede)

    Der Vorteil der HDMI Mehtode ist, das Du dir eine Signalwandlung von digital in analog für den Y/C Ausgang des DVD-Recorders sparst. Aufnahme erfolgt bei HDMI & Y/C Ausgang später dann trotzdem in YUV 4:2:2 unkomprimiert (oder lossless komprimiert mit Lagarith, Huffyuv, UT-Video Codec).

    Der Unterschied ist minimal bis nicht vorhanden und wenn der Splitter nicht funktioniert dann geht die Fehlersuche los oder diverse Splitterneukäufe bis man einen hat der funktioniert.


    Die genannten USB Capture Boxen nehmen genauso in YUV 4:2:2 auf. Da kannste nachbearbeiten nach Lust und Laune.


    Deine Mittelklasse Geräte von Blaupunkt sind schon die Ferraris in der Consumer Klasse und mit die teuersten die Du von Blaupunkt/Panasonic kaufen kannst.

    Dann gäbe es da noch die Profi Maschinen Panasonic AG7650, 7750, 8600, 8700. Was aber nicht bedeutet das diese mit ollen VHS-Aufnahmen unbedingt ein besseres Ergebnis liefern als die Mittelklasse Geräte. Vor allem die Kisten in guten Zustand zu finden dürfte Glücksache sein außer Jo verkauft dir seine 7750er:)


    Der JVC HR-S9500 ist eigentlich ein gutes Gerät hat aber die Dynamic Drum. Die Plastikteile brechen und es gibt keinen Ersatz mehr dafür. Gibt zwar Anleitungen wie man die Dynamic Drum deaktiviert. Möchte nur darauf hinweisen, muß jeder selber Wissen ob man das Risiko eingeht.


    Eigentlich ist jeder DVD-Recorder mit Festplatte ein Festplattenrecorder. Aufnahme erfolgt hier halt komprimiert im nicht verlustfreiem MPG2-Codec. Wir benutzen den DVD-REcorder um ein stabiles Signal für die Capture Karte zu erhalten. Alternative wären SVHS-Videorecorder mit Line-TBC und externer Frame-TBC.


    DVD-Recorder brauchst Du ja sowieso um ein stabiles Bild für die Aufnahme zu haben. Die Hauppauge gibt es gebraucht für 15,- Euro. Das wäre mein Einsteigervorschlag. Wenn Du nicht zufrieden bist kannst immer noch Upgraden. Ich empfehle auf alle Fälle einen Sony DVD-Recorder ebenfalls anzuschaffen. Die können nämlich die Levels anpassen. Aber Obacht nicht alle sind geeignet sondern erst Sony DVD-Recorder ab 2007. Sollte eine Pinnacle 500 oder 700 zum Capturen verwendet werden, ist dieser sogar Pflicht, die Karten können nämlich keine Super-Black & Super-White Werte aufnehmen und mit den Sony DVD-Recordern kannst Du diese in den Aufnahmebereich bringen. Die Sony kosten auch nur 20,- Euro. Dazu noch einen Panasonic DMR für 20,- bis 30,- Euro, eine Hauppauge für 15,- Euro und los gehts.....Die nächsten Fragen kommen bestimmt wenn die ersten Aufnahmen gemacht wurden.


    Ich habe auf einem amerikansichen Videoforum mal 2 Übersichtlisten gepostet von allen Panasonic, JVC SVHS-Videorecordern und deren baugleichen die am deutschen Markt erhältlich waren. Kannst dir ja mal ansehen.


    https://www.digitalfaq.com/for…g-guide-17.html#post84039


    http://www.digitalfaq.com/foru…g-guide-16.html#post77079

    Das Wunder galt allgemein für das Capturen über den HDMI Ausgang und nicht über speziell für die Shuttle. Wie schon geschrieben den Unterschied dürften die wenigsten Leute bemerken.

    Die Shuttle sollte nur verwendet werden wann man über den HDMI Ausgang der diversen DVD-Recorder über HDMI capturen möchte. Die anderen analogen Eingänge der diversen Shuttle Versionen sind nicht zu empfehlen!!!

    Es sollte keinen Unterschied machen ob Du die PCI-E , USB3 oder Thunderbolt Version der Shuttle benutzt. Die USB3 Version gilt/galt als DIVA da sie nicht mit jedem USB3 Port zusammenarbeitete. Das wäre zu beachten falls USB3. Thunderbolt selber habe ich nicht.


    MAC Books sind eigentlich nicht empfehlenswert für das Capturen. Wie gesagt die besten Betriebssysteme sind WIN7/WINXP. Ich selber benutze WIN7 falls ich mal mit der Shuttel aufnehme.


    Die Frage ist einen SVHS-Recorder mit eingebauten TBC oder ohne. Mit TBC wäre die empfohlene Capturehardware nämlich anders.


    Bei Gubels Test gingen es hauptsächlich um die Jitterkorrekturen der Capturekarten. Hast Du einen SVHS-Recorder der einen TBC hat kannst da auch andere Capturekarten verwenden. Ob dann ein externer Frame-TBC von Nöten wäre wegen dropped Frames müßte man sehen.


    Die Pinnacle USB500 oder 700 sind nicht schlecht, ein Kollege aus Italien benutzt die erwähnte Hauppauge mit guten Ergebnissen unter Windows 10 auch eine ATI600USB kann unter Windows7 vernünftig capturen.


    Die Hauppauge in Verbindung mit einem Panasonic/Sony/Pioneer DVD-Recorder könnte ganz gute Ergebnisse bringen und das gesamte Setup dürfte dich keine 100,- Euro kosten. Dazu vielleicht noch einen JVC SVHS Videorecorder ohne die Dynamic Drum (wichtig!!!!) ab 1998 dann dürftest bei 250,- oder weniger Euro liegen. Sollte dich das Ergebnis nicht zufriedenstellen gibt es natürlich noch teuere Hardware die vielleicht ein besseres Ergebnis liefern könnten oder auch nicht. Wie schon geschrieben hängt von deinen Tapes ab.


    Gubels Tutoriual vermittelt halt das alles ganz einfach ist ohne Probleme. Aber es gibt genug Fallstricke.


    Ich kann nur jedem Anfänger empfehlen die Beiträge hier im Forum zu lesen.

    Am besten mal das ganze Forum nach Beiträgen von Gubel & Goldwingfahrer durchforsten. Leider sind beide hier nicht mehr aktiv aus verschiedenen Gründen. Aber vor allem Goldwingfahrers Beiträge sind oft Gold wert und haben so manchen Newbie auf die Füße geholfen. Manche Beiträge von Goldwingfahrer sind schon 10 Jahre oder auch älter aber es hat sich nichts grundlegendes geändert.

    Ich habe auch schon öfters meine Meinung kundgetan zum Capturen von VHS.


    Also Lesen, lesen, lesen.....

    @ Pro Jo & HQ-LQ

    ihr verteilt ja schon das Fell des Bären bevor er überhaupt erlegt wurde, sprich bevor die erste Aufnahme gecaptured wurde.


    Man müßte erstmal wissen von welcher Größenordnung wir hier sprechen? Sprechen wir hier von 10, 50, 100+ Videokassetten und nur von Videokassetten?


    Was ist dann das Ziel (DVD, YouTube, mp4/mkv, BluRay....)?


    Soll nachbearbeitet werden mittels Virtual Dub, Avisynth...(Rauschen, Chroma Shift, Farben, Schärfen, Deinterlacen, Kopfumschaltbereich...)?


    Es würde jetzt wohl keinen Sinn machen ihm etwas zu empfehlen was für sein VHS-Projekt vielleicht total überdimensioniert ist.


    Wenn ich eure Vorstellungen so lese fühl ich mich wie Fred Feuerstein mit meiner Intel Haswell Architektur von 2014. Hatte bisher aber auch noch nicht das Bedürfnis verspürt aufzurüsten für meine Arbeit mit dem PC. Ob das Umwandeln/Filtern jetzt 8 Stunden oder 6 Stunden dauert spielte eigentlich keine Rolle, läuft ja sowieso nachts oder nebenbei (ohne jetzt die steigenden Strompreise als Faktor miteinzubeziehen).

    Meine Empfehlung wäre, einen PC nur für das Capturen zu verwenden.

    Sowie zum Bearbeiten und Umwandeln, in was auch immer, einen aktuellen PC/Laptop mit mehr Power zu verwenden.


    Beachten sollte man auch, nicht auf die Systemfestplatte aufzunehmen, keinen Virenscanner zu benutzen und auch sonst nichts machen am PC während der Aufnahme. (Alleine das sollten schon einige Gründe sein für einen reinen Capture PC am besten mit WINXP/WIN7.)

    Windows10/11 als Betriebssysteme sind eigentlich auch nicht zu empfehlen. Die beste Capturehardware stammt halt aus der WINXP/WIN7 Zeit.


    Die größte Hürde bei Gubels Methode mit Aufnahme über HDMI ist der Splitter um HDCP zu entfernen. Daran dürfte so manch einer scheitern, vor allem wenn man wenig Erfahrung hat. Ich selber besitzte die Shuttle mit USB3. Wunder darfst Du dir nicht erwarten von dem Capture über HDMI Port, eigentlich ist es nicht einmal ein Wunderchen. Viele dürften den Unterschied zwischen einer Aufnahme über die analogen Y/C Ausgänge und HDMI Ausgang nicht erkennen. Aufgrund des benötigten Splitters würde ich dir die Shuttle nicht empfehlen. Alternativ zum Splitter kann auch ein JVC DR-MH300 in Verbindung mit der Shuttle verwendet werden. Der hat kein HDCP, ausser er erkennt nur einen Hauch von einem Kopierschutz, dann bleibt auch hier das Bild dunkel. Bei TV-Aufnahmen auf VHS hab ich keine Probleme damit. Hat leider keine so gute Jitterkorrektur wie die Panasonics DMR's.


    Welche andere Hardware ausser der Shuttle sollte den verwendet werden? Die Capturekarte ist nämlich nur eine von 3 Komponenten (Videorecorder, TBC, Capturekarte) während des Capturen. Das sollte auch zusammenpassen.


    Zur Not kann man das ganze auf Windows 10 mit einer Hauppauge USB 2 Live und einem SVHS-Recorder mit Line-TBC probieren und je nach Aufnahme optional einen DVD-Recorder als TBC-Ersatz in Verbindung mit dem CaptureTool Amarec TV. Aber das sind nur pauschale Empfehlungen.


    Entscheidend sind deine Aufnahmen. Der Zustand der Kassetten und des Inhalts. Das was bei mir mit meinen Tapes harmoniert muß noch lange nicht bei dir funktionieren. Nicht umsonst haben viele Leute mehrere Zuspieler oder auch Capturekarten um das Beste aus ihren Kassetten heraus zu holen.

    Grob gesagt, Line-TBC's wie in den SVHS-Recordern & z.B. des Panasonic DMR-ES10 verbessern das Bild wie z.B. Jitter, Tearing.

    Frame-TBC's wie z.B. der TBC-Enhancer, Datavideo TBC1000 verbessern das Signal und sollen dropped Frames verhindern, verbessern aber das Bild nicht.

    Im Grunde braucht man beide. Das was der TBC-Enhancer sonst noch kann ist auch in der Nachbearbeitung noch korrigierbar.

    Macrovision z.B. kann eigentlich nur mit einem Frame-TBC entfernt werden der am Ausgang stabile Signale liefert. Während des Capturen einfach mal schnellen Vorlauf, Start-Stop, Leerstellen auf der Kassette aufnehmen und schauen ob es dropped Frames gibt.

    Ob man auf den Frame-TBC verzichten kann hängt dann von der aufzunehmenden Kassette, deines Abspielers und der Capture Karte ab und deines Betriebsystemes.

    Zum Thema Interlace/Deinterlace sag ich jetzt nichts. Wenn man interlaced Material deintelaced ist das auf alle Fälle mit einem Qualitätsverlust verbunden.

    Ob jetzt ein DVD Recorder von 2005 besser deinterlaced als ein TV oder Avisynth Filter....... Darüber gibt es etliche Beiträge. Hängt auch immer von der Nachbearbeitung ab. Auch von dem Verwendungszweck nach der Nachbearbeitung (YouTube, TV, PC....).


    DV-Material ist eigentlch immer Bottom Field First. Alles andere Top Field First,

    Naja 576p bedeutet das der DVD-Recorder am Ausgang deinterlaced obwohl wir interlace Material haben. Wenn wirklich nötig würde ich das dann in Software mittels QTGMC machen.

    Für den Unterschied progressiv, interlace einfach die Suchfunktion benutzen, das haben und können andere besser erklären als ich.


    Wie bergh schon angedeutet hat, müsste man die MiniminiWiki auch immer aktuell halten. Da geht s schon los mit den Splittern, wer kauft und testet diese und hört auf bei der Capturebox (Intensity)?

    Die Bilder sollten so abgespeichert werden das diese auch noch in ein paar Jahren verfügbar sind. Es gibt ja schon genügend Beiträge wo die nützlichen Bilder und andere Files im Nirwana verschwunden sind.

    "576p" ist schon mal nicht zu empfehlen. Wenn Gubels Methode dann nur Aufnahme mit "576i". Deinterlacen, wenn nötig, später mittels QTGMC in Software.


    Der Splitter/DVD-Recorder verstellt sich wenn der Fernseher kein 576i kann bzw eingestellt ist. Es gibt TVs die können kein 576i, dann kann der DVD-Recorder auch nicht auf 576i eingestellt werden.


    Meinen Geheimtipp hab ich ja letztes mal schon geschrieben wenn es mit dem Splitter nicht klappt.


    Welcher Splitter funktioniert ist halt immer nur eine Momentaufnahme und wie geschrieben ist die Auflösung auch vom TV abhängig wenn es an die Einstellung bei der HDMI Ausgabe vom DVD-Recorder geht. Bei der Menge an verschiedenen TVs,PCs, DVD-Recordern usw kann man halt nur eine Allgemeinaussage machen.

    Wegen der Anleitungen + Service Manuals muß man wohl auf die diversen Seiten im Internet zurückgreifen. Für seltene Geräte kann es durchaus sein das man auch mal etwas bezahlen muß. Die Gründe hatte ja Ligh schon genannt (Copyright).


    Videoanleitungen zum Capturen gibt es viele wenn man z.B. auf Youtube schaut. Leider sind selten welche gut.


    Ich sehe jetzt eigentlich keinen großen Sinn das ganze zu verfilmen. Den die Bilder bei Gubels Tutorial sagen eigentlich doch alles.


    Der große Knackpunkt ist der Splitter. Einer der heute funktioniert, kann beim nächsten mal schon einer sein der nicht funktioniert.

    Zudem gibt es die Intensity Shuttle neu nicht mehr zu kaufen. Ob die Nachfolgeprodukte sich genauso verhalten müßte erst mal getestet werden und das dann am besten von dem (Gubel), der die ersten Tests gemacht hat.

    Zudem sollte man das verwendete Betriebssystem nicht ausser Acht lassen. Die ganzen Test wurden mit WIN7 & XP gemacht. WIN10 hat viele Probleme gebracht beim Videocapturen. Mit jeder neuen WIN10 Version gab es mehr Treiber Probleme im Bezug auf Capturekarten.

    Oft spielt auch die unteschiedliche Hardware des Computers eine Rolle wenn etwas nicht funktioniert. Die Shuttle z.B. war eine DIVA im Bezug auf den USB3 Port.


    Vielleicht sollte der eine oder andere auch mal über den Tellerrand hinausschauen. In den englischsprachigen Foren ist die DVD-Recorder Methode in Verbindung mit Blackmagic Produkten und HDMI gleichzusetzten mit dem Teufel. Vor allem der blaue Schlumpf erklärt oft und breit das diese Methode Qualitätsmäßig unterste Kanone ist.

    Bei einigen Punkten hat er durchaus auch recht und man sollte auch die Nachteile sehen die die DVD-Recorder-Methode hat.


    Im Grunde hat sich seit 2000 nicht viel geändert. Die besten Abspielgeräte wurden zwischen 1990-2000 gebaut. Die besten Capture Karten von 2003-2010. Neu gibt es eigentlich nichts mehr was besser wäre.


    Auch der Capture Workflow ist eigentlich der gleiche geblieben:


    SVHS-Recorder mit Line-TBC, externer Frame TBC, Capture Karte.


    Was viele vergessen: das Capture Equipment muß zur digitalisierender Kassette passen.


    Was bei mir passt muß noch lange nicht bei jemand anderem passen. Hier hilft nur sich einzulesen.

    Hallo Jo,


    der Panasonic AG7750 hat mich hauptsächlich wegen deiner Empfehlung hier im Board interessiert und da vor allem das man die Videolevel beim Abspielen justieren kann. Die Videolevel wurden bereits während der Wiedergabe abgeschnitten und ich konnte mit den Reglern die Schrift nicht mehr reinholen. Wie bereits geschrieben ist das bei allen von mir getesteten Gräten ab 1999 der Fall. Die Aufnahme dürfte damals mit einem Siemens FM Videorecorder gemacht worden sein. Unter der Haube glaube ich aber war es ein Sanyo.


    Das getestet Gerät war das Beste, das ich bisher gesehen habe. Von einem Privatmann 1.Hand, der auch den AG7650 als Abspieler hatte. Wie gesagt wenige Betriebsstunden und optisch top gepflegt. Wie es unter der Haube aussieht konnte ich nicht nachschauen. Die beiden Geräte dürften ihn so um 1993 um die 25000 bis 30000,- DM gekostet haben wenn ich richtig informiert bin.

    Hätte die Justage mit den Weißleveln funktioniert, hätt ich das Gerät gekauft aber so machte es keinen Sinn für meine Tapes.

    Das der TBC den Jitter nicht korrigieren konnte wäre nicht das Problem gewesen, habe hier eines meiner Horror-Testapes verwendet.


    Vielleicht kann ich dir mal mein Testtape senden ob ich etwas falsch eingestellt habe bei meinem Test? Auf der anderen Seite, wenn es bei dir funktioniert würde ich mich in den Allerwertesten beißen das mir das Gerät dann durch die Lappen ging.


    Zu den Test-Bildern von dem Link:

    Ich würde ja gerne mit dir ausführlich darüber diskutieren, aber ich denke das hier ist der falsche Thread.

    Vor allem interessiert mich was Du benutzen würdest um die Helligkeitslevel zu reduzieren.

    Keine Angst, keiner will dich hier verwirren. Sollten nur ein paar Hinweise sein das die professionellen Geräte auch Nachteile haben.


    Da ja keiner weiß welche Kassetten Du hast und wie sie aufgenommen wurden, mein Hinweis darauf was diese Geräte abspielen können oder auch nicht.


    Normalerweise hat man Kassetten im Standard Play (SP) aufgenommen, z.B. 180min Kassetten=180min Aufnahme.

    Viele VHS-Recorder konnten auch noch im Long-Play Modus (LP) aufnehmen, mit halber Geschwindigkeit, z.B. 180min Kassette=360min Aufnahme mit natürlich schlechterer Bildqualität aber doppelter Laufzeit.

    Selber habe ich bestimmt ca 500 VHS-Kassetten, davon sind aber z.B. nur ca 10 Stück im LP-Modus aufgenommen.

    Ich würde das mal überprüfen wie deine Kassetten aufgenommen wurden. Vielleicht liegt ja hier schon einmal ein Fehler bei der Wiedergabe mit dem AG7500.

    Was ich in den amerikanischen Videoforen lese, schien das dort sehr oft der Fall gewesen zu sein, das die Aufnahmen im LP(EP)-Modus gemacht wurden.


    Mit einer der Gründe warum sich die SVHS-Recorder in Deutschland nicht durchgesetzt haben war, das die Kassetten um einiges teurer waren als die VHS-Kassetten. Selbst als gegen Ende der 1990er Jahre bis ca 2005 die SVHS- und VHS-Recorder preislich so gut wie gleichauf waren, kauften viele lieber noch einen VHS-Recorder.

    So um 1997,1998 hat JVC dann das S-VHS ET (Super VHS Expansion Technology) erfunden. Damit konnte man mit SVHS-Recordern auf VHS-Kassetten aufnehmen, angeblich mit SVHS-Qualität.

    Da der Panasonic AG7500 doch ein paar Jahre älter ist, dürfte er diese Aufnahmen auch nicht abspielen können.


    Mehr Infos kannst Du hier mal nachlesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Video_Home_System


    Die eierlegende Wollmilchsau gibt es nicht. Je nach Anzahl der Kassetten würde ich mir persönlich einen JVC ab Baujahr 1999 (am besten ohne Dynamic Drum) und einen Pansasonic der alten Garde (FS200, HS1000, HS950 gibt auch baugleiche Modelle von anderen Herstellern sowie in abgespeckter Form ohne TBC) besorgen. Einen Recorder mit TBC brauchst Du eigentlich nicht, da ja ein Panasonic DMR als TBC-Ersatz verwendet wird.

    Leider klippen die Panasonic DMR's gerne die Helligkeitssignale, ist aber abhängig von den Kassetten. Ich habe etliche Kassetten wo das passiert. Deswegen würde ich mir noch einen Sony/Pioneer DVD Recorder besorgen ab Baujahr 2007. Die Teile gibt es schon für 5,- Euro gebraucht. Da kann man die Helligkeitslevel einstellen, leider ist halt die Jitterkorrektur nicht so gut. Wie gut diese sein soll hängt dann wieder von deinen Kassetten ab.

    Ein kleiner Geheimtipp wenn es Probleme mit dem Splitter gibt. Ein JVC DR-MH300 kann über den HDMI-Ausgang ohne Splitter mit der Intensity Shuttle verbunden werden. Einzige Einschränkung, bei Kassetten mit Kopierschutz funktioniert das nicht. Der JVC wurde von Gubel übrigens auch getestet, einfach im Forum suchen.

    Optisch machen die Kisten schon was her, habe mir aus diesen Grund mal 2 JVC BR-S811 gekönnt. Das Teil ist laut (Lüfter) und schwer (25kg).


    Eine Reparatur würde hier wohl in im hohen 3 stelligen Bereich liegen, wenn ich nur die Elkos zähle bin ich schon bei 300+. Das sollte man beim Kauf solcher Geräte immer beachten.


    Eines sollte man auch nicht vergessen. Diese spielen nur SP-Tapes ab. Aufnahmen im LP-Modus oder auch später ET-Aufnahmen mit SVHS Geräten und VHS Kassetten funktionieren nicht.


    Empfehlenswerte Panasonic AG's dürften der 7650, 7750, 8600, 8700 sein. Ein wenig aus der Rolle fällt der Panasonic AG4700 der eigentlich ein HS1000 ist.


    Hatte letztes Jahr die Möglichkeit einen AG7750 zu testen. Leider ist der mit meinen Testapes überhaupt nicht klargekommen. Der TBC konnte den Jitter von meiner Testkassette nicht stabilisieren, noch konnte man mit den Reglern die Weißlevel entsprechend korrigieren. Habe leider vergessen das ganze aufzunehmen. Aber hier mal ein Beispiel mit der Tennisszene.

    TIPP!! : Digitalisieren übersteuerter Signale von analogen Uralt-Kameras (Vidicon...)

    Das Gerät war in einem super Zusand und preislich auch attraktiv. Da es aber mit meinen Testtapes durchgefallen ist und ich sowieso zu viele VHS Recorder habe, habe ich mich damals gegen einen Kauf entschieden.


    Bei meinen Test mit der Tennisszene sind übrigens alle Panasonic DMR's, alle Panasonic, JVC Videorecorder ab 1999 durchgefallen. Nur die alten Flagschiffe wie der Panasonic FS200, HS1000, JVC 4700, BR-S811, FS88 oder ähnliche Geräte aus dieser Baureihe konnten hier ein zufriedenstellendes Ergebnis liefern. Die anderen Geräte haben die Weißlevel bereits beim Abspielen geclippt. Ausnahme war ein JVC 5950 den konnte ich mittels der Service-Fernbedienung entsprechend einstellen. Leider hat der keinen TBC.

    Service Manual für den Panasonic hast Du?


    https://elektrotanya.com/panas…0pan.pdf/download.html#dl


    Der Kollege Pro Jo hat hier schon einmal Adressen für professionellen Reperatur-Service von Panasonic gepostet.


    Dürfte aber nicht ganz billig werden und ob sich eine Reparatur lohnt bei diesem Modell ist dann natürlich deine Entscheidung. Dieses Modell hat jetzt eigentlich nichts was eine größere Reparatur rechtfertigen würde.


    Erfahrungsgemäß dürften ein paar Elkos taub, Fette verharzt, Riemen ausgeleiert sein. Die Kopfscheibe eventuell defekt sein. Im Service Manual steht bestimmt wie man die Kopfstunden anzeigen lassen kann und wie die Service Intervalle dafür sein sollten.