Beiträge von tom1984

    Wir hatten die Woche in der Nacht mal Stromausfall, also nicht nur bei uns im Haus sondern andere Häuser waren auch betroffen, zum Glück hatte ich an diesem Tag Spätschicht sonst hätte ich voll verpennt weil ich einen Wecker-Radio hab.


    Auf jeden Fall muss mein JVC HR-S5963 als der Strom wieder kam eine Überspannung abbekommen haben denk ich mir weil gar nix mehr geht, keine Display-Anzeige, nix. ABER: Beim Netzteil ist eine Sicherung eingebaut die den Videorecorder offensichtlich vor Überspannung schützen soll, doch die hat nicht ausgelöst. Ich hab sie mir angesehen aber der Draht in der Sicherung ist noch ganz, trotzdem hab ich andere Sicherungen getestet, hat aber nichts gebracht. Der JVC macht keinen Mucks mehr.


    Wie kann das sein wenn eine Sicherung eingebaut ist das der JVC trotzdem offensichtlich Überspannung abbekommen hat?

    Da ist aber ein ganz schön großer Unterschied zwischen den empfohlenen Bitraten. Also 1.500 Kbps was andere Kollegen vermutlich raten hört sich schon sehr wenig an. Wie gesagt bis jetzt hab ich immer mit 7000 kbps codiert, aber wenn 4000 bis 6000 auch so ein gutes Ergebnis bringen bei VHS SD Material könnte ich mir Speicherplatz sparen.


    Ich will die Videos zwar schon archivieren, aber bearbeiten tue ich sie später mal bestimmt nicht mehr, also müssten da eigentlich 4000 - 6000 kbps reichen wenn du mindestens 3000 empfiehlst?

    Ich hatte bloß bei einer Kassette Probleme mit dem JVC, da hat er irgendwie die Spur nicht richtig gefunden und bekam ich auch mit manuellem Tracking nicht hin, mit dem Sony hatte ich bei Autotracking auch noch unten geflimmer im Bild aber das bekam ich weg in dem ich manuell tracking Feineinstellung vornahm.


    Pro Jo, hast du mit dem Telefunken A1200 auch in LongPlay aufgenommene Fremdkassetten abgespielt und geschaut wie da die Bildquali ist?

    Wenn du sowieso alles neu codierst, warum versuchst du vorher erst verlustlos zu schneiden? Davon hast du ja nur etwas, wenn du keinesfalls neu codieren willst.

    Mit dem Tipard Converter kann man zwar schneiden aber nicht framegenau, deswegen scheinde ich vorher verlustlos


    Ein gutes Software Programm kanns du mir nicht empfehlen das auf AviSynth baut oder so?

    Ich schneide die Videos mit VideoReDo TV Suite V5, mit dem kann man Frame genau schneiden ohne dabei neu codieren zu müssen, danach konvertiere ich die Videos mit Tipard TS Converter in mp4 mit H.264 Codec und 7000mbit variable Bitrate, (da vorher eine 90min. Datei über 10GB Groß ist mit über 17 mbit.) und setze das Häckchen bei Deinterlaced und mache das entzerren von Seitenverhältnis 5:4 auf 4:3

    Wenn ich bei meinen digitalisierten LongPlay Aufnahmen das deinterlacing mache beim schneiden und in mp4 konvertieren werden sie unschärfer. Konvertiere ich ohne Deinterlacing in mp4 bleibt die Schärfe erhalten. Am PC Monitor sieht man die Streifen ohne deinterlacing, am Röhrenfernseher natürlich nicht

    Frage: (weil ich selber keinen Flachbildfernseher habe sondern noch meinen alten Röhrenfernseher)

    Sind auf einem Flachbildfernseher die Streifen sichtbar wenn ich das deinterlacing bei den Videos nicht mache?

    Also ich hab mir jetzt mal einen Sony SLV-SE800 geholt und getestet. Kann man vergessen. Deutlich schlechtere Bildqualität bei LongPlay wie bei meinem JVC HR-S5963. Blasse Farben, mehr Bildrauschen und unschärfer! Realitätsregenerator bringt gar nix, im Gegenteil, der erhöht nur noch mehr das Bildrauschen. Der Ton ist aber zumindest gut mit dem Sony und eine Aufnahme konnte ich damit digitalisieren bei der ich mit meinem JVC immer wieder Streifen im Bild hatte egal ob mit Auto- oder manuellem Tracking.

    Ok, Danke für die Hilfe:thumbup:


    Pro Jo :

    Der Film heißt "Nikki & Mary - Die 5-Minuten-Ehe" von 1986

    Es handelt sich um eine Fortsetzung des Films Die Vermählung ihrer Eltern geben bekannt aus dem Jahr 1961

    siehe wikipedia:

    https://de.wikipedia.org/wiki/…2%80%93_Die_5-Minuten-Ehe

    Da werden im Vorspann scheinbar Ausschnitte aus dem alten Film von 1961 gezeigt


    Den gibt es meines Wissens noch nicht auf DVD

    Wie gesagt ich bin zufrieden mit der Bildqualität.


    Sorry wenn ich nochmal Nachfrage:

    In meinem Post 9 hab ich einen Screenshot angehängt wo im oberen Fenster das unbearbeitet Video in 5:4 zu sehen ist und unten wie die Ausgabe in 4:3 ist. Unten ist es etwas in die Breite gezogen. Ist das jetzt richig so?


    Hier nochmal der Screenshot:

    Dateien

    • screenshot.jpg

      (789,17 kB, 18 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    PS: Oh, du hast eine ausführliche Logdatei angehängt. Leider ist es keine reine Textdatei, sondern ein Word-Dokument mit der Endung ".txt" (das Ändern einer Dateiendung ändert nicht den Dateiinhalt!). Dein DVB-T-Modulator macht tatsächlich den Fehler:

    Code
    1. Pixelverhältnis : 1.000

    Außerdem wird das Video progressiv encodiert. Schlechte Idee, falls der Inhalt tatsächlich interlaced sein sollte.


    Kann man das Teil konfigurieren? Die nominale Bitrate ist ja an sich nicht schlecht für Zwischenmaterial.


    Also ist die Darstellung falsch mit 5:4 Seitenverhälnis? Ist es richtig das ich beim bearbeiten 4:3 mit 720x576 Pixel draus mache und damit das Bild etwas in die Breite ziehe?


    Nein, ich kann da nichts umstellen im Modulator.

    Diesen hier habe ich:

    https://www.amazon.de/Edision-…modula%2Caps%2C162&sr=8-2


    Warum ist progressiv jetzt schlecht? Also mit der Bildqualiät bin ich zufrieden...


    Ich häng mal einen Screenshot an:

    Oben ist das unbearbeitete Video mit 5:4 Seitenverhältnis zu sehen und unten das bearbeitete mit 4:3 das etwas in die breite gezogen ist

    Dateien

    • screenshot.jpg

      (789,17 kB, 20 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    Du schreibst: „Über HDMI Kabel in den DVB-T Modulator und der ist an dem DVB-T Tuner meines Sat-Receivers angschlossen“.


    Ich verstehe das so:

    Du schließt das HDMI-Kabel an dem Modulator (HDMI in) an, und gehst danach mit einem koaxialen Sat-Kabel mit F-Stecker vom externen Modulator, in den koaxialen Sat-Eingang (2. Modulator) des Edision.

    Ja genau, das hast du richtig verstanden.


    Ich muss nicht jedesmal das Koax Kabel an den Receiver neu anschließen weil der 4 Tuner hat 2x Sat und 2x DVB-C/T, Ist eine AX Quadbox. Der DVB-T Modulator ist von Edision


    Ich hab noch mal eine Frage wegen dem 5:4 Seitenverhältnis mit 720x576 Pixel:

    Beim bearbeiten des Video und konvertieren in eine mp4 Datei mit H.264 Codec wandle ich das Seitenverhältnis um in 4:3 mit 720x576 Pixel, also das Bild wird etwas links und rechts etwas in die Breite gezogen, dachte bis jetzt immer das wär richtig so.

    Ist das falsch?

    Dein AVC-Video hat daher eine im gleichen Verhältnis gestauchte Auflösung. Aktuelle Flachbildfernseher, die AVC decodieren können, würden das auch genau so erwarten und bei der Wiedergabe ebenso entzerren.


    Du hast nur die Kurzfassung der MediaInfo-Analyse hier gezeigt. Wenn du dir die vollständige Analyse anschaust, wirst du wahrscheinlich auch ein Pixelseitenverhältnis darin entdecken. Wenn nicht ... erzeugt das Gerät vielleicht doch keinen ganz korrekten Header?

    Das Video ist in der Breite etwas schmäler, dadurch sind u.a. die Köpfe etwas lang bzw. hochgezogen



    Hier die erweiterte MediaInfo Ausgabe:

    Dateien

    • MediaInfo.txt

      (47,62 kB, 17 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    Hi,

    ist hier schon mal jemand auf die Idee gekommen mit einem DVB-T HDMI Modulator seine VHS Kassetten zu digitalisieren?


    Also ich mache das so: VHS Abspieler an einen Panasonic DMR mit HDMI Ausgang, dann von da über HDMI Kabel in den DVB-T Modulator und der ist an dem DVB-T Tuner meines Sat-Receivers angschlossen und mit dem mache ich dann die Aufnahmen. Mit der Qualität bin ich zufrieden.

    Aufnahme erfolgt als TS datei mit ca. 18mb/s. Eine Aufnahme mit 0,35min Länge hat 4,42GB. Bloß das Seitenverhältnis bei der Aufnahme ist 5:4 statt 4:3 warum auch immer, anscheindend gibt der Edision Modulator das falsch aus, aber das korrigiere ich bei der Bearbeitung wenn ich das Video schneide und in eine platzsparende mp4 Datei mit H.264 Codec konvertiere.

    Was haltet Ihr von dieser Methode?


    Hier ist die Ausgabe von MediaInfo von einer Aufnahme des Receivers:

    Allgemein

    ID : 1 (0x1)

    Vollständiger Name : E:\Incoming\Filme\20200103 1455 - TV-1 - instant record.ts

    Format : MPEG-TS

    Dateigröße : 4,43 GiB

    Dauer : 35 min 1s

    Modus der Gesamtbitrate : variabel

    Gesamte Bitrate : 18,1 Mb/s


    Video

    ID : 1002 (0x3EA)

    Menü-ID : 1000 (0x3E8)

    Format : AVC

    Format/Info : Advanced Video Codec

    Format-Profil : Baseline@L3

    Format-Einstellungen für CABAC : Nein

    Format-Einstellungen für ReFrames : 1 frame

    Codec-ID : 27

    Dauer : 35 min 0s

    Bitrate : 17,0 Mb/s

    Breite : 720 Pixel

    Höhe : 576 Pixel

    Bildseitenverhältnis : 5:4

    Bildwiederholungsrate : 25,000 FPS

    Standard : PAL

    ColorSpace : YUV

    ChromaSubsampling/String : 4:2:0

    BitDepth/String : 8 bits

    Scantyp : progressiv

    Bits/(Pixel*Frame) : 1.638

    Stream-Größe : 4,15 GiB (94%)


    Audio

    ID : 1001 (0x3E9)

    Menü-ID : 1000 (0x3E8)

    Format : MPEG Audio

    Format-Version : Version 1

    Format-Profil : Layer 2

    Codec-ID : 4

    Dauer : 35 min 1s

    Bitraten-Modus : konstant

    Bitrate : 192 kb/s

    Kanäle : 2 Kanäle

    Samplingrate : 48,0 kHz

    Video Verzögerung : 96 ms

    Stream-Größe : 48,1 MiB (1%)