Beiträge von arlsair

    Ich selber nutze Gentoo. Nicht, weil es das beste Linux der Welt ist, sondern weil es für mich das beste Linux ist (und auch das beste Linux der Welt ist ;-) ). Wenn es kein Gentoo gäben würde, würde ich auch zu Ubuntu (genauer Kubuntu) greifen. Auch empfehle ich keinem, Linux mit Gentoo zu beginnen, sondern mit Ubuntu.


    Aber ich finde keine Distro gibt den Stand einer Software wider, sondern die Software selber. Z.B. kommt Edgy mit dem Kernel 2.6.17 daher, ich brauche aber den aktuellen 2.6.18 (in Wirklichkeit sogar den 2.6.19_rc1-mm2) für meine Mainboard mit Intel i965 Chipsatz.
    Selbst wenn eine Software im selben Haus erstellt wird, finde man meistens woanders eine bessere Umsetzung (z.B. wurde und wird XGL von Ubuntu oder Gentoo besser unterstützt, als bei SuSe der Fall war/ist). Muss aber auch nicht so sein (Beispiel: upstart bei Ubuntu).


    Hätte ich aber auch schon früher erklären können, anstatt hier einen Stein loszutreten :-).


    Ubuntu läuft nun mit Beryl. Somit kann sich Vista hinter der freien Community mal verstecken. M$ hat mal wieder abgekupfert ...


    Microsoft hat abgekupfert (was ich übrigens sogar gut finde: warum soll man gute Ideen nicht übernehmen?), aber nicht von Linux, sondern von MacOSX.
    Außerdem ist Beryl immer noch Alpha-Software (auch wenn sie schon bei vielen gut funktioniert).


    P.s.: Nimm's mir nicht übel, aber ich finde es witzig, dass Ubuntu den Stand der Dinge darstellen soll.

    Zitat von Eastermeyer


    Was als nächstes probieren ? Kubuntu , Debian oder Gentoo ?


    Nimm kein Gentoo. Da braucht man Erfahrung und viel Zeit.


    Zitat von Eastermeyer


    [i]Eins fällt mir schon jetzt auf , Linux ist wesentlich stylischer als Windows.


    Kein Wunder. WinXP ist schon 6 Jahre alt und Linux ist daher an Windows vorbeigezogen. Und z.B. mit KDE4 wird das selbst mit Windows Vista auch so bleiben.
    Guck mal bei www.kde-look.org vorbei.

    Zitat von Trekkie2

    Jep!
    Wer ist "man"?
    Ich habe zu Hause ein kleines Netzwerk (auch zu Stoßzeiten unter 10 Rechnern), empfinde Debian aber trotzdem als das Richtige...
    ...nur halt nicht ein-/umsteiger-kompatibel.


    Von der "Technologie" (Paketmanager, Aktualität) ist Debian top.
    Nur für die einfache Installation und Bedienung bietet es keine grafischen Programme (Debian selber sieht sich ja auch eher als Server-Projekt), was man als Normalbenutzer (sei es Windows-Umsteiger oder auch erfahrener Linux-User) nicht wirklich missen möchte (wenn sie gut sind, warum auch ?). Ich jedenfalls würde mir so etwas auch für Gentoo (als Alternative zur Text-Konfiguration) wünschen.

    Zitat von Trekkie2

    Ja,
    Weitere persönliche Erfahrungen/Eindrücke:
    Bei SuSE nur kde - oder Du musst wissen, was Du tust.


    In der Tat war SuSE bisher eine echte KDE-Domaine. SuSE hat auch selber stark an KDE mitentwickelt. Gnome konnte man zwar installieren, aber es weit weniger vorkonfiguriert und getestet.
    Aber seit SuSE zu Novell gehört, die auch Ximian (Gnome basiertes Linux) aufgekauft haben, hat sich die Lage geändert.
    Novell / SuSE richtet sich immer mehr auf den Unternehmenseinsatz vor und dort wird in der Regel Gnome bevorzugt (weniger bunt, weniger Einstellungen). So setzt der kommende SuSE Linux Enterprise Server 10.1 auf Gnome aus und - da OpenSuSE 10.1 den Unterbau dafür bildet - ist auch hier die Gnome-Untersützung entsprechend gut.
    In Zukunft wird sich SuSE noch mehr an Gnome orientieren, da gerade führende SuSE-Leute und KDE Beführworter Novell verlassen haben.


    Zum Thema "Die richtige Distro":
    Ich halte mich mal an die aktuellen Distro-Versionen, da fast alle gerade oder sehr bald eine neue Version fertig haben.
    Alle Distros warten mit grafischen Konfigurationswerkzeugen für eine einfache Installation und Pflege des Systems.


    Fedora Core:
    Red Hat hat es in letzter Zeit irgendwie nicht drauf. Der Paketmanger ist Mist (RPM basiert), die Paketauswahl ist eher mäßig (soll heißen: alles was nicht Mainstream ist muss man sich selber irgendwo aus dem Netz saugen oder selber kompilieren) und von Multimedia hält sich Red Hat aus rechtlichen Gründen fern (z.B. keine offizielle MP3-Unterstützung).


    OpenSuSE:
    SuSE will mit ihrem kommenden SuSE Linux Enterprise Server mal richtig auf den Putz hauhen und dafür haben sie eine ganze Reihe von netten Feature entwickelt (z.B. XGL (mit 3D-Schnickschnack verschönertes Gnome)). Man kann davon ausgehen, dass diese Sachen auch hier funktionieren werden.
    Ansonsten hat es die gleichen Nachteile wie Fedora Core (Multimedia ist etwas besser).


    Debian-basierte Distros:
    Debian bringt einen vernüpftigen Paketmanager mit und bietet auch die größte Paketauswahl. Debian selber will man aber nicht einsetzen (ist nicht für den Desktop optimiert).


    Ubuntu (Gnome) / Kubuntu (KDE):
    Vereint die Stärken von Debian mit grafischen Konfigurationswerkzeugen. Hier stimmt auch der Multimedia-Support (man wird einfach bei der Installation gefragt, ob es irgendwelche rechtliche Einschränkungen im eigenem Land gibt).


    Kantonix:
    Keine Ahnung.


    Fazit:
    Ich würde daher Ubuntu / Kubuntu empfehlen. Und sogar eher KDE, dann ist nämlich später der Umstieg auf das kommende KDE4 nicht so groß (und KDE4 wollt ihr alle haben :-) !! Da kann nur noch MacOS mithalten).


    Ich selber setze Gentoo ein, weil den besten Paketmanager (Portage / ebuilds) mitbringt und damit (und auch ansonsten) sehr flexibel ist. Leider fehlen Gentoo ein paar Entwickler, so dass viele wichtige Programme nicht entsprechend betreut werden können. Dies muss man mit Eigenwissen und der hervorragenden Gentoo-Community kompensieren.
    Gleitz : Gentoo bietet auch ein komplettes Xine an (und mplayer, ...).

    Hmm, um es noch einmal klar zu stellen:
    Die "Button" sind im Hauptfilm als Untertitel-Spur implementiert. Selbst wenn man die "Extras" nicht neukodiert, sondern die VOBs so übernimmt, sollte es funktionieren.

    Ja, das funzt natürlich nicht so pralle.


    Du solltest aber nicht von "verweben" sprechen, wenn es reines BoV ist. Da wird dann nämlich nur auf andere VOBs verlinkt.
    Und noch etwas zu BoV: BoV wird an sich nur gemacht, wenn die Extras-Schnipsel sich in einem anderem VTS befinden, wie bei Matrix. Z.B. bei Findet Nemo sind alle Daten in einer VTS und hier reicht es, wenn man einfach zwei Filmversion erstellt (geht auch Seamless Branching, die Wechsel sind dann nur nicht so so flüssig. Brauchen sie aber auch nicht, weil der Film ja nicht flüssig weitergeht.).


    Darklistener :
    Jo, mir geht es an sich ganz gut. Ich habe endlich mein Vordiplom gemacht und bin seit einem Abgang eifrig mit Gentoo Linux beschäftigt.

    Das ist ein klarer Fall von "Button over Video" (BoV).
    Mittlerweile soll ScenAid damit auch recht gut mit umgehen können, so dass du ohne irgendwelchen manuellen Aufwand das Ding durch Scenarist bekommst.

    Jo, daran hatte ich damals auch schon mal gedacht, die Daten ins Typo3 einzupflegen.
    Ist aber ein feiner Zug, dass du dich jetzt dafür bereit erklärst.
    Bleibt nur noch die Frage, wie du an die Daten kommst. Meine Web-Daten sind relativ klein, aber der Angel-Mirror schluckt ein paar MB. Daher wäre es wohl das Beste, wenn ich die Daten packe und dir auf deinen FTP hochlade. Die Daten dafür müsstest du mir dann aber nochmal per PM zuschicken.

    Nein, so meinte ich das nicht.
    Die Webseite liegt auf dem Webspace meiner Uni, insofern habe ich damit keine Kosten / Probleme.
    Es ist ein Angebot für denjenigen, der gerne z.B. eine Anleitung über Seamless Branching schreiben möchte, dafür aber nicht bei Null anfangen möchte. Ich habe ja schon relativ viele Sachen beschrieben (z.B. die Grundeinstellung der Programme), so dass man dies ja nur noch einbinden braucht.

    Ach ja, das hatte ich noch vergessen zu sagen:
    Falls jemand möchte, kann er von mir die HTML-Seiten und den zugehörigen Krempel bekommen, um die Webseiten zu aktualisieren, zu verbessern und zu erweitern. Nur selber hosten sollte er sie dann und auch etwas Ahnung haben.


    Ich habe auch schon diverse Themenabschnitte angefangen (wie z.B. Seamless Branching), so dass man sogar relativ schnell neue Inhalte liefern könnte. Auch sind einige Teile schon ins Englische übersetzt (OK, mein Englisch ist grottig), falls jemand Lust auf eine englische Fassung hat. Die Anleitung wäre selbst auf Englisch die beste im Netz (Eigenlob stinkt :D ).


    Also, einfach per PM bei mir melden.

    Nun, erstmal vorab, es ist zur Zeit NICHT möglich, Seamless Branching zu erstellen. (OK, es gibt unter MAC ein Prog, womit man im Nachhinein Daten manipulieren kann und so Seamless Branching zu erstellen).


    Was aber möglich ist, ist alle Daten auf die DVD zu packen und auch richtig zu verlinken. Nur das Verweben der Daten ist nicht möglich. Dadurch kommt an den entsprechenden Schnittstellen zu kurzen Aussetzern, weil der DVD-Player auf der DVD springen muss.
    Dieses Problem kann man aber minimieren, indem man sich für eine Filmfassung entschließt, die man in der Regel guckt. Für diese Fassung kann man die VobIDs entsprechend anpassen, so dass sie lückenlos aufeinander folgen. Die andere Fassung wird dafür aber um so mehr Aussetzer aufweisen (insgesamt bleibt aber die Anzahl der Aussetzer gleich).


    Die erste Variante (ohne Festlegung auf eine Filmfassung) ist mit den normalen Programmen (ScenAid, Scenarist) ohne weiteres zu erstellen. Da kann man fast 1:1 meine MultiAngles Anleitung nehmen (die BatchCCE Einstellungen sind etwas anders).


    Die zweite Variante kann man mit den gleichen Tools und etwas Handarbeit (Neuanordnung der VobIds, siehe engl. Seamless Branching Anleitung von OxP) auch relativ leicht erstellen.
    Die bessere Alternative (wahrscheinlich aber auch die schwierigere, weil man sich erstmal in die Tools einarbeiten muss) ist die Verwendung von RB`s Rip Tools.


    Na ja, dies mal so als grober Überblick. In Einzelfällen kann es natürlich noch beliebig schwieriger werden.


    Schöne Grüße aus Frankreich (WIESO musste meine Freudin ausgerechnet zu den schwulen Franzosen gehen ?? ;) )

    Moin,
    meines Achtens lässt sich Fit2Disc nur sehr schlecht in Big3 integrieren.
    Die Bitrate-Berechnung von DoItFast4U! ist schon ziemlich genau und außerdem automatisiert und das Resize-Zeugs kann man bei DVDs eh nicht gebrauchen.


    Das Einzige, was nützlich ist, ist die Erkennung der Ränder. Die lasse ich für den Hauptfilm (manchmal auch für lange Extras) durchlaufen und ändere das AviSynth Skript dann von Hand ab.

    Ich werde bis Ende der Woche hier meine Hut als Moderator ziehen, weil in letzter Zeit mich überhaupt nicht mehr für das Thema interessiere.
    Daher stelle ich auch meine Arbeit an der Homepage ein. Vielleicht finde ich später mal Zeit und Lust, sie zu vervollständigen.
    Werde aber ab und zu mal wieder vorbeischauen.