DVB-T2 auf dem RPi

  • Moin moin!



    Auch wenn DVB-T2 erst nächstes Jahr in meiner Region Einzug halten wird, wollte ich mal in die Runde fragen, ob sich schon mal jemand Gedanken gemacht hat bezüglich DVB-T2 auf dem RPi.


    Ich vermute ja mal, dass selbst der RPi3 nicht genug Power hat den Stream (HVEC/H.265) ruckelfrei zu dekodieren. Bin ich da auf dem Holzweg oder gibt´s andere Wege das zu realisieren als klassisch mit DVB-T2 Stick an RPi und dann via Tvheadend?


    Mein Ziel ist eigentlich den RPi als DVB-Server zu betreiben und dann Fernsehen über Kodi oder DVBLink Theatre (native installiert) auf meinem FireTV schauen.




    VG!

  • Eine ähnliche Frage läuft gerade im DVBViewer-Forum: Welche CPU-Leistungsklasse ist für 1080p HEVC mindestens notwendig? Bei aktuellen intel-Prozessoren soll ein Core i5 Dual genügen, bei AMD sollte etwa die FX-Generation reichen; ob da einer der Raspberries denen ebenbürtig ist, weißt du hoffentlich besser...

  • Ich kann´s ehrlich gesagt auch nicht sagen. Ich habe nur einen RPi B+ der mit einem Audiophonics DAC bestückt ist und Volumio darauf läuft. Da geht´s rein um Musik.


    Ins Blaue geraten ist der RPi 3 bestimmt hart an der Grenze mit 1080p HVEC.


    Macht ein DVB-T2 Stick der selbst encoded Sinn?

  • Wohl eher decodiert?


    Die meisten Sticks sind na jur für den Empfang und die Filterung des Senders / Programms zuständig und liefern dann wohl einfach einen TransportStream. Decodiert wird normalerweise nicht auf dem Stick. Was du suchst, wäre wohl eher eine Art Kombination aus Chromecast bzw. FireTV und DVB-T2-Empfang, der letztendlich gleich in die HDMI-Buchse kommt?

  • Wohl eher decodiert?


    Mein ich doch :D


    Zitat


    Die meisten Sticks sind na jur für den Empfang und die Filterung des Senders / Programms zuständig und liefern dann wohl einfach einen TransportStream. Decodiert wird normalerweise nicht auf dem Stick. Was du suchst, wäre wohl eher eine Art Kombination aus Chromecast bzw. FireTV und DVB-T2-Empfang, der letztendlich gleich in die HDMI-Buchse kommt?


    Eigentlich suche ich wirklich eine Server-Lösung, ich will also nicht an die HDMI-Buchse. Ich will Fernsehen ausschließlich über mein FireTV schauen, welches abwechsend mal an meinem Fernseher oder Projektor hängt. Der Fernsehempfang muss daher unabhängig realisiert werden.

  • Eventuell also mit Realtime-Transcoding; dann sollte da doch wohl eine deutlich stärkere Leistung bereitstehen als das, was die Himbeeren verwenden. Insbesondere gibt es wohl (wenn ich richtig gelesen habe...) bereits bei "kleineren" intel-CPUs heute schon Beschleunigung für HEVC-Decodierung, die der Grafikchipsatz von ARM nicht bietet.

  • Kleiner Denkfehler im Konstrukt: der RPi muss ja gar nichts dekodieren, er soll ja nur Server sein und den Stream durchreichen. Am Ende decodiert ja der Client und in meinem Fall wäre das mein FireTV, welches ausreichend Power hat.


    Falls mal jemand was als Kombination Client und Server sucht, also TVheadend und Kodi auf einem Gerät und für H.265/HVEC ausreichend Reserven sucht: Orange Pi mit Allwinner H3 ARM A7 Quadcore SoC ... der kann H.265/HVEC in Hardware dekodieren. Ein Kollege hats sogar mit dem kleinen Orange Pi Lite (1.2Ghz) erfolgreich in 1080p getestet. :ja:


    Den c´t Artikel habe ich auch gelesen ... sah düster aus, der Orange Pi fehlt dort leider aber auch.