BD Brennen dauert "Unendlich"

  • Hallo Zusammen,

    ich habe hier seit einer weile immer mal wieder Probleme BD ISO´s zu brennen. Problem: Das Brennen dauert Unendlich lange, nach Tagen hat man erst 10%. Normal dauert es so 1 Stunde. Dabei fällt auf das die Restzeit Anzeige immer langsamer läuft. Ich konnte das Problem eindeutig bestimmten ISO´s zuordnen. Manche funktionieren, manche nicht. Das Medium konnte ich durch Test´s mit Wiederbeschreibbaren ausschießen.

    Zu meinem System: Ich nutze ein Mac, sowie die Software Toast oder auch das Festplattendienstprogramm... Fehlermeldungen gibt es keine.

    Bisher konnte ich nicht sehen was an den Problem ISO´s anders ist. Im VLC Player funktionieren alle gleich gut. Auch aus welcher quelle die ISO´s stammen scheint egal. Habe auch welche gefunden die ein Befreundeter Hochzeitsfilmer mir gegeben hat.

    Hat da wer eine Idee zu?

    Ich schaue gerade ob ich das auch auf einer Windows VM nachstellen kann.

    Grüße
    Massaguana

     MacBookPro 15" 2017 | 4 x 3,1 Ghz | 16 GB Ram | 1TB SSD NVME |

  • Schon allein die Tatsache, dass nur bestimmte ISO-Images den Brennvorgang beeinflussen sollen, ist an sich schon merkwürdig. ISO-Images sollen gefälligst gebrannt werden, ohne dass das Brennprogramm sich für ihren Inhalt interessiert (außer es muss Layer-Wechsel-Positionen kennen, wenn mehrere Layer existieren). Wenn der Erfolg aber vom Inhalt abhängt, würde das wohl bedeuten, dass das Brennprogramm doch irgendwie versucht, den Inhalt zu interpretieren, und dabei durcheinander kommt, z.B. wenn Positionsoptimierungen oder mehrere Dateisysteme verwendet werden? Eventuell solltest du mal ein paar mehr Details zeigen zu Images, die funktioniert haben, und Images, die nicht wollen, außerdem zu den Medien. Vielleicht gibt es Größengrenzen, Layer-Wechsel-Probleme oder so.

  • Ich dachte das womöglich das ISO irgendwie beschädigt ist und daher nicht gebrannt werden kann. Sind allesamt ISO´s für Dual-Layer Rohlinge, immer zwischen 35 und 50GB. Wobei das noch nie ein Unterschied gemacht hat. Habe 50GB ISO´s die laufen und andere mit 35GB nicht.

    Was für Infos kann ich zu den ISO´s denn Sammeln? Kennst du da ein Tool mit dem ich weitere Infos zu einem ISO erhalte? Weil irgendwo 2x 50GB hoch zu laden ist schwer machbar...

    Mein Test mit der VM und ImgBurn scheint besser zu funktionieren, der Fortschritt sieht Normal aus. Ob die Scheibe dann auch läuft werde ich in meinem Player Testen.

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  • Ich wiederhole nochmal: Ein Image hat gefälligst Sektor für Sektor gebrannt zu werden. Seit der DVD sind das immer je 2048 Bytes pro Sektor (bei CDs gab es auch andere Modi). Das Brennprogramm hat die Imagedaten in einem Rutsch zu brennen, wenn der Modus "Disc At Once" oder "Session At Once" ist. Wenn nicht, dann sind Track-Grenzen oder der Layer-Break in einer zusätzlichen Informationsdatei vermerkt (z.B. Cue-Datei oder Media Descriptor Sidecar), aber nicht im Image.

    ImgBurn wäre zwar in der Lage, z.B. bei DL DVD Video auch aus den darin enthaltenen IFO-Dateien auf die Position des Layer-Break zu schließen, wenn sonst keine Zusatzdatei dabei ist. Das ist aber nur bei DVD Video wichtig. Ob bei Blu-ray Video so etwas auch existiert, weiß ich nicht genau, vermutlich aber schon. Das wäre dann für mich aber der einzige Grund, im Inhalt nachzuschauen, wenn es keine Zusatzdateien gibt, denn die Layerwechsel-Positionen sind wichtig für "Opposite Track Path"-Brennvorgänge, wie eben bei DL DVD Video. Bei Nicht-Video-Inhalt ist das Timing später beim Auslesen weniger dringend.

  • Ja ich stimme dir voll zu das ein Image einfach gebrannt werden sollte. Man kann auch Images mit Schrott darin brennen. Daher kapiere ich das nicht warum es nicht will.

    Jedenfalls war der Test mit ImgBurn über eine VM erfolgreich. Nach 60min war die Scheibe Fertig und der BD Player spielt die ohne murren ab.

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  • Tja, ImgBurn benutzt im Grunde auch bloß SCSI-Funktionen. Und die waren bei Macs nun auch nichts besonderes, ich erinnere mich an PowerMacs mit OS 8.6 und SCSI-Wechselplatten... Also kein Grund, sie nicht korrekt zu unterstützen, theoretisch?!

    Nun ja, auch Windows-Benutzern wird üblicherweise empfohlen, sich beim Brennen nicht auf Betriebssystem-Dienste zu verlassen. Und wenn Toast die gleichen Funktionen des Systems auch bloß verwendet, statt systemunabhängig die Hardware anzusprechen, wäre es kein Wunder, wenn es nicht besser arbeitet.

  • Also laut Diversen Berichten im Netz nutzt Toast eine eigene Brenn Engine.. was ich aber gerade etwas bezweifle da genau der selbe Fehler auftritt...

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  • Dann sollte aber eine Fehlermeldung erscheinen oder nicht?

    Nicht immer, wenn die Verbindung wieder an ist. Das heißt, es könnte sein, dass der Computer auf eine Antwort abwartet, und der Brenner auch :), weil die SessionIds unterschiedlich sind (wegen Unterbrechung, und zwar zwischen dem Befehl und Antwort). Abwarten triggert leider keine Fehlermeldung ... vielleicht Timeout :)


    Abhilfe kann nur ein Elektroniker bringen, welcher prüfen kann, ob die Masse des Geräts korrekt angeschlossen sei. FireWire ist daran sehr empfindlich ...

  • Dann wäre noch denkbar, dass dieser Brenner vielleicht spezielle Anforderungen an die Auswahl und Abfolge von Steuerkommandos stellt (bis hin zum Timing), die ImgBurn kennt, Apple oder Roxio aber nicht. Wäre allerdings peinlich, wenn es sich dabei um das von Apple selbst verwendete SuperDrive (oder wie das auch immer genannt wird) handelt. Einen großen Gefallen tut sich Apple mit der Wahl dieses Modells ohnehin nicht, die einzigen Computer, die meine gebrannten CDs und DVDs mal nicht gelesen haben, waren Macs... Hardware-Kopierschutz durch geringe Empfindlichkeit?!

    Andere Frage ... du lässt das wirklich über einen Tag lang "brennen"? Nur um zu warten, ob doch mal eine Fehlermeldung kommt?

  • Das Laufwerk ist nicht von Apple. Apple Baut keine BluRay Laufwerke... Es ist ein per Firmware Appleisierter LG Brenner "WH12LS30". Die werden so von der Firma MCETech Verkauft.

    Ja, ich habe das mal 2 Tage laufen lassen um zu sehen was passiert, oder ob was passiert...

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  • Also ich habe gerade noch ein Versuch gemacht. Habe das Brennen gestartet und nach etwa 1:15h abgebrochen... Dann habe ich die Angeblich "Zerstörte" Scheibe in den BD-Player geworfen... Die läuft. komplett mit Menü und der Film läuft bis zum Abspann durch. Also war das Brennen Erfolgreich nur dad die Software das nicht merkt und ewig weiter läuft...

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  • So 6 bis 12€ je nachdem ob Mehrfachbeschreibbar oder nicht. Ich nutzte fast nur Wiederbeschreibbare, geht beim brennen was in die Hose kann ich die Löschen und Neu schreiben... Die Einfachbeschreibbaren nutze ich nur für wichtige Backups. Filme zu kopieren lohnt eh nicht... die kaufe/ leihe ich mir...

    Meinst du mir "Er" mein BD-Player? Der hat kein USB, so einen habe ich: http://www.denon.de/de/product/pag…uctid=dbp4010ud

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  • Ja, meinte ich. Die "Edelmarken" sind eventuell etwas minimalistisch in der Ausstattung; preiswertere Consumer-Player dagegen erschlagen teilweise mit Funktionalität und Kompatibilität ... bis man die Grenzen dann doch mal bemerkt.

  • Ähm, mein Problem bezieht sich auf das Brennen auf Standart Hardware... nicht um das Abspielen..

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  • Ich Brenne schon nur wenn es gar nicht anders geht... Lässt sich leider nicht ganz Vermeiden.. Sonst würde ich mir den ganzen Aufwand mit der Fehlersuche nicht geben...

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