Was zum Schmunzeln - Teil 3

  • die ist leider schon bedruckt mit übergroßen tutorial, wie der wahlzettel eigendlich funktoniert. ich wollt ihn schon zerschneiden als gratis druckerpapier :D


    ernsthaft: ich bin ja froh sofeingradig mein wahlrecht ausführen zu dürfen...

    aber bei über 100 stimmen und nich mehr kandidaten...


    ich kenne keinen einzigen.

    ich müsste, um nich falsch zuwählen,

    bei jeden einzelnen die historie überprüfen um zu erfahren wie er/sie/devers/baum/stein/amöbe sich richtig verhalten haben...


    das ist mir dann doch etwas extrem... XD

  • Neben dem Recht zu Wählen, gibt es auch die Bürgerpflicht. Dazu gehört es auch, sich über die Kandidaten seiner Wahl zu informieren. Im Übrigen müssen es ja nicht alle sein, da du sicher bevorzugte Parteien hast, bzw .auch Parteien, die du kategorisch ausschließt. Es steht dir natürlich auch frei auf deine Pflicht zu verzichten und die Stimmen nach einem Muster auf dem Wahlzettel zu verteilen oder auch ganz auf die Abgabe deiner Stimmen zu verzichten oder den Wahlzettel einfach ungültig zu machen, so dass er wenigstens als Abgegeben gilt und bei der Wahlbeteiligung und der %-Berechnung berücksichtigt wird.

    Aber Spaß beiseite, bei uns in Hamburg gibt's meist einen gehefteten Wahlzettel, dessen Umfang locker die Summe aller Diskounter- und Baumarktwerbungen übertrifft. Ich bin daher zumindest auf kommunaler Ebene zur "Beweislastumkehr" übergegangen. Wenn ein Kandidat von mir gewählt werden will, soll er sich auch um meine Stimme bemühen. Ich möchte meinen Wunschkandidaten schon in irgendeiner Form wahrnehmen, sprich er/sie/es muss in einer gewissen Form auch selbst dafür sorgen, dass ich auf Ihn/sie/es stoße. Wenn das den Kandidaten nicht gelingt, haben sie meine Zustimmung auch nicht verdient. Wenn das möglich ist gebe ich meine Stimme dann entweder nur gesammelt an eine Partei oder an die Kandidaten, die von meiner Partei auf die vorderen Plätze der Liste gesetzt worden sind. So kann man wenigstens davon ausgehen, dass sie sich wenigstens parteiintern bemüht haben, also dort in irgendeiner Form aktiv Sind.

    Ansonsten hast du schon recht, solche Wahlzettel sind einfach ein Auswuchs unserer Art von Demokratie, die mit immensem Auffand versucht Chancengleichheit zu gewährleisten und es möglichst für alle gerecht zu machen. Da müssen wir leider duch.


    Grüße Thomas

  • Wahl-O-Maten halte ich übrigens auch für den größten Unsinn. Für mich sind das "Wünsch-Dir-Was" Maschinen. Natürlich will jeder

    - ein gutes Gesundheitssystem

    - geringen Kosten für Krankenkassen

    - eine möglichst hohe Rente

    - ein gutes Bildungswesen

    - kostenlose Hochschulen

    - soziale Gerechtigkeit

    - eine saubere Umwelt

    - geringe Steuern

    - Frieden auf Erden

    - Blaubeerkuchen

    Der Wahl-O-Mat liefert da nur die Partei, die sich am meisten wünscht, oder wenn man eigene Präferenzen stärker gewichtet, welche Partei meinen Wünschen am ähnlichsten ist.

    Was da eindeutig und immer fehlt, sind die parteiseitige Gewichtung ihrer Wünsche, also was sie am ehesten umsetzen wollen, wenn es zur Alleinregierung kommen sollte und wie und zu welchen Lasten das Ziel erreicht werden soll. Als Beispiel: Was nützt mir ein tolles und kostenloses Gesundheitswesen, wenn ich dafür nichts mehr in die Bildung investiere. Klar ist ja wohl, dass keine Partei in irgendeiner Form beliebig viel Geld drucken kann, um wirklich alle Wünsche wahr werden zu lassen.

    Und was ebenso fehlt ist, welche Prioritäten es für den Fall gibt, dass man in eine Koalition eintritt. In der derzeitigen politischen Situation bei uns ist das ja eher der Regelfall als die Alleinregierung. Das mag auf kommunaler Ebene, wie von dir gewünscht, vielleicht noch eher denkbar sein. Aber bei Berücksichtigung von lokalen Besonderheiten wird die Wunschliste auch unendlich groß werden.


    Grüße Thomas

  • Ja, das war wirklich wahr. Anfang der 90er Jahre hatte sich damals ein Amateur eine Profi-Schnittsteuerung und einen Profi-AG gekauft.

    Allerdings kannte sich der Mann mit der Profi-Ausrüstung nicht aus. Gleich vom Amateur-Lager zur Profi-Liga wechseln, das geht nicht gut.

    Den Sinn der vielen Einstellungen zu begreifen, dazu braucht man schon einige Zeit.


    Das war damals nicht so komfortabel wie heute, dass man einfach auf "Play" drückt und captured, das war undenkbar.

    Es wurde noch von Band zu Band kopiert. Daher kam das qualitativ hochwertige Farbsampling mit 4:2:2 im Profibereich auf.

    4:2:0 ist ja für den Amateur gedacht.


    Mir ist heute nocht nicht klar, wie man einen Null-Modem-Stecker in eine VGA-Buchse pressen kann. Das muss man doch merken, dass das nicht geht.

    Schon alleine vom Widerstand her, die Kraft, die man da braucht. Ob er die Geräte eingeschaltet hat, weiß ich nicht.

    Scheinbar ist der Kasper doch nicht so weit gekommen. Das ist Dummheit in Vollendung.


    Man bedenke, einen RS422-Stecker (9Pol) an eine VGA-Buchse (15Pol), die ja nur für Grafiksignale ausgelegt ist, anzuschließen.

    Liebe Kollegen, ihr seht, gegen solche Leute sind wir harmlos.


    RS422:


    VGA: