Windows Tipps und Problembehebung

  • Der Hammer ist ja, wenn man Access und Publisher unbedingt braucht, dass man dann Office 365 trotzdem noch dazu kaufen muss. Ganz nebenbei hat man dann doch wieder ein Abo am Hals.

    Gruß Jo


    Man muss es ja nicht dazu kaufen. Die Dauerlizenz ist dann ja überflüssig. Im Umkehrschluss heist das aber auch, dass man vor Anschaffung sehr genau überlegen sollte, welche Programme man für die nächsten Jahre wirklich benötigt bzw. benötigen wird.


    Und das mit dem Abo ist ja auch relativ, da es keinen echten Zwang zur Verlängerung gibt. Man kann ja den Jahres-Key recht einfach im Internet kaufen und mit Eingabe des Keys im MS-Konto ist die Laufzeit für 12 Monate verlängert, bzw bei Ablauf der Laufzeit funktioniert Office eben nicht mehr. Nur wenn man es möchte, kann man im MS-Konto die automatische Verlängerung aktivieren (logischerweise muss man dann auch eine gültige Zahlungsweise hinterlegen, "echtes Abo"). Im Prinzip finde ich das so eine recht faire Lösung.


    Grüße Thomas

  • Das ist schon richtig was Du schreibst Thomas. Ich meine, wenn man sich für eine Dauerlizenz entschieden hat, und nach vielleicht einem Jahr dann doch Access braucht. Das ist nicht so schön.
    Das muss jeder selbst entscheiden.


    Richtig ist auch das Entwicklerproblem. Das ist die gleiche Sache wie damals mit Avid.
    Da Avid an einem konservativen Führungsstil festhielt, verließen viele langjährige gute Programmierer die Firma und wechselten zu Adobe und Grass Valley.


    Wenn man bedenkt, dass das erste Schnittprogramm von Adobe am Tag 2x abstürtzte, dann ist das mit der heutigen Software nicht mehr zu vergleichen.
    Was viele Videoersteller nicht wissen, die ehemaligen Avid-Leute stabilisierten erst einmal das Schnittprogramm. Erst dann war die Software für den Dauereinsatz geeignet.
    Auch Edius hat davon viel profitiert. Edius 5 lief viel stabiler, als die Versionen vorher. Das sollte nur eine kleine Info sein, in Bezug auf gute Entwicklerarbeit.


    Mein Office 2000 Premium auf CD, hatte damals noch ca. 1.600 DM gekostet.

    Gruß Joachim

  • Noch ein Punkt, der bei Outlook 2016 (als Teil von Office 2016 PP) gründlich schiefgeht, ist die Anzeige von Plain-Text-Emails, die in UTF-8 codiert sind. Wobei in meinem Fall möglicherweise eine Migration alter PST-Dateien von Outlook 200x auch ihre Rolle spielt... oder die Option, dass ich die Plain-Text-Ansicht statt HTML bevorzuge.


    Die Emails sind korrekt formatiert, soweit ich das sehe (Content-Type Meta für den Body im Header, und Namen in Emailadressen mit MIME-Header-Q-Codierung). Dennoch zeigt Outlook Emails in Textansicht mit Platzhalter ‹?› für nicht druckbare Zeichen statt Umlauten an.


    Das kann man für das eben offene Nachrichtenfenster korrigieren, indem man bei "Aktionen » Andere Aktionen » Codierung" zunächst vom korrekt erkannten "UTF-8" umschaltet auf z.B. "Westeuropäisch (Windows)" (dann erscheinen Umlaute als Doppelzeichen) und dann wieder zurück zu "UTF-8" (dann sind Umlaute korrekt lesbar).


    Damit die Email nach dem Schließen und erneuten Öffnen des Nachrichtenfensters nicht wieder falsch dargestellt wird, speichert man die Email (zurück in die Maildatenbank) mit Strg+S oder dem Disketten-Icon links oben. Wenn das für jede empfangene Email nötig wäre, wäre es aber ein unvertretbarer Aufwand. Leider weiß ich nichts von einer Lösung, die zukünftig jede empfangene Email korrekt speichert.

  • Auf Discord höre ich gerade von weiteren Problemen mit Windows 10.


    Es gibt da wohl ein Fehlerbehebungstool von Microsoft, mit dem einige bekannte Probleme ausgebessert werden sollen. Dieses wurde nun in die Oberfläche der "Einstellungen" integriert.


    Nächstes Problem: "Einstellungen" lassen sich nicht mehr öffnen. ||

  • Bei Outlook kann ich dir leider nicht weiterhelfen. Outlook hatten wir damals schon bei unserem Technikerlehrgang im Jahre 2000 vom PC verbannt.

    Es ist konfortabel, keine Frage, vermutlich werden aber auch persönliche Daten an Microsoft gesendet.


    Deshalb unbedingt den Microsoft-Server für die Uhrzeit, gegen einen unabhängigen Zeitserver (ntp1.t-online.de, oder ptbtime1.ptb.de) in Deutschland austauschen.


    Die reine Textanzeige bevorzuge ich ebenso, da bei HTML auch Schadstoff übertragen werden kann.

    Es müsste aber im Internet Software geben, die deine Outlook 2007-Dateien nach Outlook 2016 konvertiert.


    Bei meinem Win. 10 Pro, hatte ich bis jetzt noch nie Probleme, zum Glück. Die Updates kann man leider nicht mehr verhindern.

    Alles funktioniert einwandfrei. Ich mache aber auch keine Installationsexperimente. Da wäre dann eine VM ratsam.


    Könnte es sein, dass das Fehlerbehebungstool irgendeinen Dienst abschaltet? Da würde ich einmal nachschauen.

    Ansonsten das Tool wieder deinstallieren, wenn es geht. Bei mir erscheint das Tool nicht in den Einstellungen (Version 1803).


    Wenn man auf die Einstellungen keinen Zugriff mehr hat, dann ist das schon ein massives Problem.

    Vielleicht blockiert der Defender oder die Firewall das Öffnen? Aber an all diese Dinge, hast du sicherlich auch schon gedacht.

  • Ich glaube, das Tool kam erst mit Build 1809 auf (welches ja schon einmal zurückgehalten wurde, ich glaube weil scheinbar die Pro-Lizenz verloren ging, was aber vielleicht nur ein Darstellungsfehler war).


    Ich selber bin nicht betroffen. Mangels Windows-10-Installationen, generell.