Endung mpg doppelt so lange zum Konvertieren als mpeg

  • Hallo Leute


    Wie im Betreff geschrieben, warum geht die Konvertierung 2x so lange bei der Endung mpg als mit mpeg?


    Beispiel.. mp4 h264 FHD 1H13Min Video in mpeg2 mit xmedia recode umwandeln Endung mpg.. geht 15 Min... Mit Endung mpeg .. geht es in 6Min..


    WARUM?


    Danke für professionelle Antwort

    Gruss und bleibt gesund

    Rotmilan

  • Da sich mit dem Ändern des Dateinamens der Dateiinhalt überhaupt nicht ändert, gibt es dafür eigentlich keinen offensichtlichen Grund.


    Es sei denn, das verwendete Konverterprogramm benutzt je nach Dateiendung unterschiedliche Methoden für die Konvertierung (was ich bei XMedia Recode eher nicht glaube). Beweisen könnte man das nur, wenn man ausführliche Protokolldateien vergleichen könnte.


    Es kann auch sein, dass nach der ersten Konvertierung die Quelldatei noch im Cache (RAM) lag und nicht noch einmal von dem Datenträger gelesen werden musste, Aber dann müsste der Datenträger ja unglaublich langsam sein ... auch unwahrscheinlich.

  • Ich schätze, das sind schon 2 verschiedene Dateien, diese wurden ja neu konvertiert. Und ja, mpg ist MPEG-1.

    MPEG-1 reicht maximal bis 720 (768) x 576 Pixel. Soweit ich mich noch erinnere, war das mehr für VCD und SVCD auf CD gedacht.

    Bei einer Video-CD, wurde aber meistens nur ca. die Hälfte der PAL-Auflösung verwendet.


    MPEG-1 ist auch kompatibel mit DVD, hat halt nur eine niedrigere Bitrate (normal ist 1,5 Mbps). MPEG-1 gibt es auch als Audio-Layer 1.

    Ja, das könnte durchaus sein, dass beim XMedia bei mpeg, die CUDA-Funktion eingeschaltet ist.

    Ist mir ein Rätsel, dass MPEG-2 schneller konvertiert als MPEG-1.


    Es könnte sein, dass der XMedia so programmiert wurde, dass dieser MPEG-2 bevorzugt, vielleicht wegen der höheren DVD-Qualität.

    Dass das so sein soll, habe ich aber noch von keinem anderen Encoder gehört.

    Probiere es einmal mit Hybrid, ob dieser Encoder zeitlich gleichmäßig kodiert.

  • Ja, ich weiß. Mpg kann auch MPEG-2 oder MPEG-4 sein.

    Aber damals in VCD- und SVCD-Zeiten verstand man überwiegend mpg als MPEG-1, da die Bitrate bei ca. 1,5 Mbps lag, zuzüglich Audio.

    Es passten, glaube ich, nur ca. 20- 30 Minuten Video-Film auf eine CD. Mehr Bitrate, ist weniger Laufzeit. Frage einmal heutzutage Leute, was eine VCD ist.

    Das werden nur die Älteren unter uns wissen.

  • Ist ja in dieser Richtung auch richtig. Man muss nur die Kausalität beachten: Für MPEG1-Video ist die Endung .mpg verbreitet; aber aus der Endung .mpg kann man überhaupt nichts auf den Inhalt schließen. Ich kann auch einer AVI-Datei die Endung .mpg verpassen, dadurch bekommt sie nicht plötzlich MPEG1-Video als Inhalt. Ein Mediaplayer würde sie trotzdem abspielen, weil die Dateiendung erstmal bloß dafür sorgt, dass der Player gestartet wird und die Datei öffnet; was drin ist und wie es abgespielt werden muss, entscheidet sich dann nach Inhalt.


    Was mir auch nicht gefällt, sind die anhaltenden Spekulationen in Richtungen, die für dieses Thema vermutlich ziemlich irrelevant sind. rotmilan hat zu wenig geschrieben, als dass man sicher sagen könnte, was da passiert. Mindestanforderung sind aussagekräftige Screenshots von allen Einstellungen sowie MediaInfo-Analysen von Original und Kopien, sonst vergleichen wir Vermutungen und keine Daten und Fakten.

  • rotmilan hat leider noch garnix dazu gesagt,

    erstmal sollte auf eine brauchbare aussage gewartet werden.


    meine 1# frage zu den dateien wäre:


    was sagt mediainfo zu den dateien?

    (input#1 / output#1 / output#2)


    ggf. müsste man wissen, welche 'xmedia recode'-version er verwendet

    und was für eine ausgangsdatei + einstellungen,

    um das problem nachvolziehen zu können.


    meine spekulation wäre,

    dass anhand der dateiendung versucht wird ein videoprofiel vorzugeben.

    dass wäre aber ein sehr untypisches verhalten eines video-programms...


    Pro Jo

    eine grundlagen diskussion ist hier ehr fehl am platz,

    wenn das problem von ein programm verursacht wird,

    was sich selbst (vielleicht) nicht an die regeln hält.


    denn auch ich habe schon absichtlich die spezifikationen gebrochen,

    um die effizenz zu steigern, weil der china-dvd-player alles gefressen hat...



    edit:

    habe es mal versucht nachzustellen:


    - version: XMedia Recode v3.5.0.1 (portable, ohne Nvidia)

    - profil: benutzerdefiniert

    - format: mpeg2

    - dateiendung: 1x mpeg & 1x mpg

    - input: ~2min FHD video von youtube

    - rest: nichts angepasst oder geändert


    ergebnis:

    - 2 dateien

    - bit-identisch


    meine vermutung:

    es muss mehr als nur die dateiendungen verstellt worden sein

  • Das ist schon richtig, was du schreibst LigH. Wir tappen hier mehr im Dunkeln.

    Da die Umwandlung bei mpg nur 15 Minuten dauert, statt wie bei MPEG-2 mit 1 Std. 13 Min., gehe ich davon aus, dass es MPEG-1 ist.

    MPEG-1 wird ja nur mit 1,5 Mbps definiert (Video-CD). Aber 5- oder 8 Mbps, müsste man auch eingeben können. Dann wird halt die Datei größer.


    Dass es mit der Endung mpeg über doppelt so schnell geht, das kann ich mir nur mit der CUDA-Funktion erklären.

    Ja, da hast du recht, rotmilan müsste mindestens die Bitrate dazuschreiben.

    So wie HQ-LQ schreibt, kann es auch an einem Programmierfehler von XMedia liegen.

    Welche Werte kann man bei MPEG-2 falsch eingeben, die solch einen Beschleunigungsvorgang auslösen?

    Da müsste man vermutlich die Parameter von der Bild-Matrix verändern. ISO und UDF zu verändern, wird dafür wahrscheinlich nicht ausreichen.

  • "MPEG-1 wird ja nur mit 1,5 Mbps definiert (Video-CD)"


    Wikipedia:

    MPEG-1 supports resolutions up to 4095×4095 (12 bits), and bit rates up to 100 Mbit/s.


    es wurde nicht für VCD entwickelt, sondern >auch< für VCD. das ist schon ein unterschied.


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    "kann es auch an einem Programmierfehler von XMedia liegen"


    wie ich oben bewiesen habe, ist ein programierfehler auszuschließen.

    meine aussage war ein bedienungsfehler.


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    "Welche Werte kann..."


    manchmal habe ich das gefühl, das ich der einzigste bin,

    der sich programme auch mal selbst anschaut, um rätzelraten zu vermeiden.


    dieses vorgehen hat schon so manchen textblock von mir vernichtet...


    -


    die CUDA-Funktion schaltet man nicht einfach ab,

    da es 2 versionen von XMedia Recode gibt.

    d.h. man entscheidet sich absichtlich dafür,

    um es "abzuschalten", muss das programm gewechselt werden.


    rotmilan hat keine angaben zur version oder zur hardware gemacht.


    -


    das format in von MPEG1 zu MPEG2 in XMediaRecode zu ändern,

    ändert nicht automatisch die dateiendung, hier ist handarbeit nötig. (aufmerksamkeit)


    wenn ich unaufmerksamkeit unterstellen würde,

    dann müsste er das codec-format und die dateiendung geändert haben (2 änderungen),

    er behauptet aber nur die dateiendung geändert zu haben (1 änderung).


    das (ver-)einstellen des codecs ist nicht gerade intuitiv,

    was eine solche beschleunigung rechtfertig.

    selbst an Matrizen rumbasteln, das würde ich nur erfahrene/profis zutrauen.

    das einzigste wäre vielleicht der "Maximum Quantizer".


    aber wie gesagt, wer sich hier verirrt, der handelt mutwillig und nicht aus versehen.


    ---


    so, genug spekuliert, unser threadstarter hat sich schon ziemlich lange nicht mehr gemeldet.

    vermisstenanzeige ist raus.


    wir drehen uns so, oder so im kreis, für eine 2-zeiler frage.

    ... ich lösch jetzt das programm wieder...

  • Ja gut, unsere Spekulationen bringen jetzt nichts. HQ-LQ du hast ja Humor (Vermisstenanzeige).

    MPEG-1 mit 4095 x 4095 Pixel halte ich für Quatsch, denn MPEG-1 ist eigentlich tot.

    Außerdem unterstützt so gut wie kein moderner SAT-Receiver mehr MPEG-1. Da ist H.265 schon wesentlich effizienter.